DE1935580C3 - Verdrängungskörper aus geschäumtem Kunststoff für den Betonbau - Google Patents
Verdrängungskörper aus geschäumtem Kunststoff für den BetonbauInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/32—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
- E04B5/326—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with hollow filling elements
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Description
25
Die Erfindung betrifft einen zylinderförmigen, hohlen Verdrängungskörper aus geschäumtem
Kunststoff für den Betonbau mit Queraussteifungen.
Bei diesem bekannten Verdrängungskörper (österreichische Patentschrift 240 50, F i g. 3 und 4) ist
um einen Kern aus eine-n aufgeblasenen Schlauch
aus elastischem Material ein Mantel aus aufschäumbarem Kunststoff angebracht, wobei der Schlauch
mehrfache Abschnürungen aufweist, so daß in diesen Bereichen rippenartige Verstärkungen entstanden
sind.
Für die Praxis ist es nachteilig, daß beim Einfüllen des Betons in die-Schalung der Verdrängungskörper
durch den entstehenden Auftrieb zwischen seinen Haltevorrichtungen sich ausbiegen kann. Insbesondere
kann bei zunächst einseitigem Auftrieb die Druckspitze ein Eindrücken der Haltevorrichtungen,
z. B. Band oder Bolzenkopf, in den Werkstoff des Verdrängungskörpers, gegebenenfalls ein Zerstören
des Körpers bewirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den zylinderförmigen
hohlen Verdrängungskörper aus aufgeschäumtem Kunststoff mit Queraussteifungen so
auszugestalten, daß auf Grund der beim Schütten des Betons auftretenden Auftriebs- und Druckkräfte
keine Gefahr einer Beschädigung und Zerstörung entstehen kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß am Außenumfang an
gegenüberliegenden, bei Verwendung oben und unten liegenden Mantellinien, je eine Längsnut angeordnet
ist, und daß in diesen Längsnuten Verstärkungsleisten angebracht sind.
Diese erfindungsgemäße Anordnung an sich bekannter Verstärkungsleisten verhindert beim Einbringen
des Betons weitgehend ein Ausbiegen des Verdrängungskörpers in jeder Richtung quer zu seiner
Längsachse und bewirkt eine günstige Verteilung der von den Haltevorrichtungen eingeleiteten Druckkräfte.
Ein derartig ausgebildeter Verdrängungskörper hat ferner den großen Vorteil, daß auf Grund seiner
genau fixierharcn Lage in der Betondecke, -wand od. dgl. keine zusätzlichen, auf Grund möglicher
Deformationen oder Verschiebungen notwendigen Sicherheilszuschläge bei der Bemessung der Decke,
Wand od. dgl. erforderlich sind.
Wenn das Material der in Längsrichtung angeordneten Verstärkungsleisten in vorteilhafter Weise nagelbar
ist, z. B. bei Verwendung von Holzleisten, können die Verdrängungskörper in besonders einfacher
Weise in Längsrichtung fluchtend miteinander verbunden werden. Zweckmäßig kann bei aus zwei
Halnschalen gebildeten Verdrängungsleisten jeder Halbschale je eine Verstärkungsleiste zugeordnet
sein.
Weitere Vorteile der Erfindung, soweit sie durch die Patentansprüche gedeckt sind, ergeben sich aus
der Beschreibung eines in der Zeichnuno; dargestellten Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigt
Fig. I einen Verdrängungskörper im Querschnitt.
F i £. 2 einen Verdrängungskörper in Längsansicht,
teilweise geschnitten,
F i g. 3 in einer Decke angeordnete Verdrängungskörper im Querschnitt und
F i g. 4 einen Längsschnitt durch eine Decke mit Verdrängungskörpern.
Ein hohler Verdrängungskörper besteht beim Bei spiel gemäß Fig. 1 und 2 aus zwei gleichen halhzy
lindrischen Halbschalen 1. Die Halbschalen 1 werden miteinander durch Verkleben oder durch von außen
aufgebrachte Klebstreifen miteinander verbunden Um einen rutschfesten, betondichten Sitz der Halb
schalen 1 aufeinander zu gewährleisten, sind Falze 2 vorgesehen. Diese Falze 2 sind im Querschnitt jewei!
über die halbe Länge und die halbe Breite des Veidrängungskörpers derart umgekehrt zu dem anschließenden
Falzquerschnitt ausgebildet, daß die einzelnen Halbschalen 1 einander vollkommen gleich sind.
Das Zusammensetzen zweier Halbschalen 1 zu einem Verdrängungskörper erfolgt so, daß zwei gleich·.-Halbschalen
1 jeweils um 180° zueinander verdreht angeordnet werden müssen, um aufeinanderzupassen.
In jeder Halbschale 1 ist eine Längsnut 3 vorgesehen, in der jeweils eine Holzleiste 4 als Verstärkungsleiste befestigt ist.
Die Verdrängungskörper sind mit Stirnwänden 5 abgeschlossen. Gleichmäßig über die Länge verteilt
sind Querrippen 7 und -scheiben 6 vorgesehen, wobei die Querscheiben 6 zugleich als Schottwände dienen,
während die Querrippen 7 ringförmig gestaltet sind und daher lediglich zur Versteifung des Verdrängungskörpers
dienen. Die Anordnung von Querscheiben 6 bringt mit sich, daß der Verdrängungskörper
jeweils hinter bzw. vor einer Querscheibe 6 abgeschnitten werden kann, so daß aus diesem Grunde
unterschiedliche Längen aus einem Verdrängungskörper hergestellt weiden können,
Die Holzleisten 4 können in die Halbschalen 1 eingeschäumt sein oder auch nachträglich in die Längsnuten
3 eingesetzt werden, wodurch es in vorteilhafter Weise möglich ist, mittels der Längsleisten 4 mehrere
Teilstücke zu einem Verdrängungskörper von einer gewünschten Länge zusammenzusetzen. Die
Befestigung der Holzleisten 4 kann nachträglich mittels eines geeigneten Klebers erfolgen. Die Halbschalen
1 und die Holzleisten 4 können aber auch gemeinsam durch umlaufende Klebebänder zusammengehalten
werden.
1 935 58G
Die Halbschalen 1 sind an. der Stelle, an der die
I ängsnutenJ für die Holzleisten 4 vorgesehen sind,
mit einer Verdickung 8 versehen.
Die Anordnung der erfindungsgemaßen Verdrängungskörper
in einer Betondecke 9 erfolgt gemäß der F i g. 3 nebeneinander, wobei es gemäß F i g. 4 möglieh
ist, die Verdrängungskörper nicht in der vollen Deckenlänge auszubilden, sondern mit einer Lange
zu verwenden, bei der ein Steg 10 zur Versteifung der Decke frei bleibt. Über Stützen oder Tragwänden
11 werden ebenfalls keine Verdrängungskörper angeordnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zyünderförmiger, hohlei Verdrängungskörper
aus geschäumtem Kunststoff für den Beton- g bau mit Queraussteifungen, dadurch gekennzeichnet,
daß am AuLScnumfang an gegenüberliegenden, bei Verwendung oben und
unten Eingeordneten Mantellängslinien je eine LängsniJt (3) angeordnet ist, und daß in diesen
Längsnuten (3) Verstärkungsleisten eingesetzt sind.
2. Verdrängungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als in Längsrichtung
angeordnete Verstärkungsleisten Holzleisten (4) dienen.
3. Verdrängungskörper nach Anspruch 1 oder 2, der aus zwei Halbschalen gebildet ist. dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Halbschalc (1)
je eine Verstärkungsleiste zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935580A DE1935580C3 (de) | 1969-07-12 | 1969-07-12 | Verdrängungskörper aus geschäumtem Kunststoff für den Betonbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935580A DE1935580C3 (de) | 1969-07-12 | 1969-07-12 | Verdrängungskörper aus geschäumtem Kunststoff für den Betonbau |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1935580A1 DE1935580A1 (de) | 1971-01-21 |
| DE1935580B2 DE1935580B2 (de) | 1973-05-24 |
| DE1935580C3 true DE1935580C3 (de) | 1974-02-14 |
Family
ID=5739707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935580A Expired DE1935580C3 (de) | 1969-07-12 | 1969-07-12 | Verdrängungskörper aus geschäumtem Kunststoff für den Betonbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1935580C3 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19981047D2 (de) * | 1998-06-10 | 2001-09-13 | Schoeller Plast Ind Gmbh | Vorrichtung zur Versteifung von großblächigen Betonelementen, insbesondere von Böden und Decken von mehrgeschossigen Bebäuden |
| EP2014846A3 (de) * | 2001-09-27 | 2009-03-18 | Yamaha Corporation | Bodenstruktur und Bodengrundplatte |
| US7114302B2 (en) | 2002-03-06 | 2006-10-03 | Yamaha Corporation | Floor structure and floor base panel |
| DE10222227B4 (de) * | 2002-05-16 | 2006-07-06 | Bernhardt, Gerold | Betondecke und Verwendung derselben zum Temperieren von Gebäuden, sowie als Geschoßdecke, Gebäudedecke oder als Bodenplatte |
| EP2336445A1 (de) * | 2009-12-21 | 2011-06-22 | Cobiax Technologies AG | Halbschalenelement zum Herstellen eines Hohlkörpers |
-
1969
- 1969-07-12 DE DE1935580A patent/DE1935580C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1935580B2 (de) | 1973-05-24 |
| DE1935580A1 (de) | 1971-01-21 |
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