DE1944146C2 - Kopiergerät - Google Patents
KopiergerätInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/22—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
- G03G15/26—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is obtained by projection of the entire image, i.e. whole-frame projection
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Description
65
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kopiergerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Bei einem solchen, aus der US-PS 30 68 356 bekannten Kopiergerat sind zwei unterschiedliche Projektionsvorrichtungen vorgesehen, die jeweils eine Vorlagenbühne, eine Beleuchtungseinrichtung und eine Abbildungsoptik haben. Außerdem ist eine Steuereinrichtung zum wahlweisen Wirksamschalten jeweils einer der Projektionsvorrichtungen vorgesehen.
Bei einem solchen, aus der US-PS 30 68 356 bekannten Kopiergerat sind zwei unterschiedliche Projektionsvorrichtungen vorgesehen, die jeweils eine Vorlagenbühne, eine Beleuchtungseinrichtung und eine Abbildungsoptik haben. Außerdem ist eine Steuereinrichtung zum wahlweisen Wirksamschalten jeweils einer der Projektionsvorrichtungen vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kopiergerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art se weiterzubilden,
daß eine Vielzahl unterschiedlicher Projektionsvorrichtungen, die jeweils individuell an die
besondere Art der zu kopierenden Vorlagenbilder angepaßt sind, mit einem das eigentliche Kopierverfahren
ausführenden Grundgerät schnell und einfach zu kombinieren und auch jeweils wirksam zu schalten ist
Bei einem Kopiergerät der genannten Art ist diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Das erfindungsgemäße Kopiergerät zeichnet sich dadurch aus, daß d;e in jeweils getrennten Gerätegehäusen
vorgesehenen unterschiedlichen Projektionsvorrichtungen nach dem Baukastenprinzip mit dem die
Aufzeichnungsfläche umfassenden Gerätegehäuse verbindbar sind, so daß also dieses zentrale oder
Grund-Gerätegehäuse auch bei der wahlweisen Benutzung unterschiedlichster Projektionsvorrichtungen nur
einmal vorgesehen ist. Dadurch wird der Raumbedarf für das gesamte Kopiergerät aber erheblich vermindert.
Mit Hilfe der in den Gerätegehäusen vorgesehenen korrespondierenden Lichtdurchtrittsöffnungen, den mechanibchen
Verriegelungseinrichtungen sowie den optischen Ausrichteinrichtungen können die jeweils gewünschten
Projektionsvorrichtungen mit diesem zentralen Gerätegehäuse schnell und einfach verbunden
werden, wenn bestimmte Vorlagenbilder mit Hilfe der ihnen jeweils zugeordneten Projektionsvorrichtung
kopien werden sollen.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig.! perspektivisch ein Ausführungsbeispiel des Kopiergerätes mit mehreren Projektionsvorrichtungen,
F i g. 2 eine Draufsicht des in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels,
F i g. 3 eine Innenansicht eines Teil des in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels,
Fig.4 ein Ausführungsbeispiel, das Mikrofilmproduktionen
ermöglicht,
Fig.5 eine Draufsicht auf zwei örtlich getrennte Kopiergeräte, die über eine Leitung miteinander
verbunden sind, die zu reproduzierende elektrische Signale übermittelt, und
Fig.6 ein Ausführungsbeispiel, das Bildinformationen
unterschiedlicher Darstellungsarten von verschiedenen Sendestellen aus erhält.
Ein in Fig.3 gezeigtes elektrophotographisches Kopiergerät enthält alle zur elektrophotographischen
Bilderzeugung erforderlichen Verfahrenseinrichtungen. Eine Projektionsvorrichtung umfaßt eine Beleuchtungseinrichtung
mit Lampen 14, eine Vorlagenbühne, auf der z. B. ein Schriftstück D liegt, das auf ein photoleitfähiges
Band 12 als Aufzeichnungsfläche 12 projiziert wird, und eine Abbildungsoptik mit einem ersten Spiegel 16 und
einer Projektionsoptik 17. Ein weiterer Spiegel 18 projiziert ein in Fig.3 durch die gestrichelte Linie 19
bezeichnetes Bild auf die Aufzeichnungsfläche 12.
Der Spiegel 18 befindet sich innerhalb des die Aufzeichnungsfläche 12 einschließenden Gehäuses 10,
wahrend die anderen Teile und insbesondere die Abbildungsoptik sich in der Projektionsvorrichtung
befinden, die in einem gesonderten Gerätegehäuse untergebracht ist, das mit dem Gehäuse 10 über eine
Lichtdurchtrittsöffnung optisch und über mechanische Verriegelungseinrichtungen in später noch erläuterter
Weise mechanisch verbunden ist.
Die Aufzeichnungsfläche 12 in Form des Bandes ist auf drei parallel zueinander angeordneten Rollen 20
geführt und läuft an einer Entwicklungsvorrichtung 21 sowie an eiücr Bildübertragungsstelle vorbei, wo ein
Papierblatt von einem Blattsiapel 22 an die Bandoberfläche bewegt wird, um das entwickelte Bild zu
übernehmen. Nach dieser Bildübertragung wird das Papierblatt zu einer Fixiervorrichtung 24 gebracht und
dann an einer öffnung des Gehäuses 10 ausgegeben. Die Papierblätter können vom Blattspiegel 22 mit einer
Trennrollenanordnung 26 oder aber von einer Rollenanordnung 30 zugeführt werden, die eine relativ große
Rolle 31 aufgewickelten Papiers in Papierblätter verschiedener Größe mittels einer Schneidvorrichtung
32 schneidet
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, ist am Ende des Gerätegehäuses 10 ein Ausgabefach 40 vorgesehen, in
dem die durch eine öffnung 41 austretenden Papierblätter gesammelt werden. Anstelle dieses Ausgabefaches
kann auch eine Sortiereinrichtung 42 vorgesehen sein.
In F i g. 1 sind zwei Projektionsvorrichtungen 45 und 46 dargestellt, die wahlweise eine Belichtung der
Aufzeichnungsfläche 12 bewirken. Die optische Projektionsvorrichtung 45 kann eine 1 :1-Abbildungsvorrichtung
sein, der Schriftstücke, Buchseiten o. ä. mit Normalgröße auf der Vorlagenbühne unterhalb einer
Abdeckung C zugeführt werden. Diese Normalgröße kann dabei unterschiedliche Formate umfassen. Durch
Einführung einer Zusatzoptik zur Projektionsoptik 17 kann auch ein größeres Schriftstück, beispielsweise eine
zweiseitige Vorlage verkleinert werden.
Die andere Projektionsvorrichtung 46 verarbeitet Datenkarten 47, also z. B. Lochkarten, Microfiches oder
ähnliche Karten. Die auf den Datenkarten enthaltenen Daten können auf einen gewünschten Wert vergrößert
und über einen Spiegel durch eine Lichtdurchtrittsöffnung des Gerätegehäuses projiziert werden. Eine
entsprechende Lichtdurchtrittsöffnung ist auch im Gerätegehäuse 10 vorgesehen, so daß die projizierten
Lichtstrahlen auf den Spiegel 18 fallen. Bei dem in F i g. 2 gezeigten Kopiergerät werden die so erzeugten
Lichtstrahlen längs der optischen Achse auf cien Spiegel 18 geleitet, nachdem dieser in die durch die gestrichelte
Linie 0 dargestellte Lage von einer hier nicht dargestellten Steuereinrichtung geschwenkt wurde.
Dann fallen sie auf das photoleitfähige Band 12. Die Datenkarten 47 können Mikrofilmstreifen tragen, die
Informationen um den Faktor 12 oder 16 verkleinert enthalten. Werden undurchsichtige Datenkarten verwendet,
so sind die auf ihnen enthaltenen Daten ungefähr um den Faktor 3 verkleinert. Die Steuereinrichtung
kann mit den Projektionsvorrichtungen 45 und 46 gekoppelt sein, um den Spiegel 18 entsprechend zu
schwenken, damit die Lichtstrahlen entweder aus der Projektionsvorrichtung 45 oder der Projektionsvorrichtung
46 auf die Aufzeichnungsfläche 12 gerichtet werden.
Jede Projektionsvorrichtung 45 oder 46 kann auch mit einer eigenen Programmierschaltung zur Steuerung
des Betriebes des Kopiergerätes versehen sein. Eine derartige Steuerung kann auch zur Einstellung des
Spiegels 18 und zur Steuemng der Pupierförderung vom
Blattstapel 22 oder der Rollenanordnung 30 dienen.
Zur entsprechenden Einstellung kann ein Bedienungsfeld 48 an der Projektionsvorrichtung 45 vorgesehen
sein. In ähnlicher Weise kann die Projektionsvorrichtung 46 mit einem Bedienungsfeld 49 versehen sein.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 4 dargestellt Hier ist dem Gerätegehäuse 10 eine
Projektionsvorrichtung 50 ähnlich der P.ojektionsvorrichtung 45 zugeordnet, die einen Mechanismus 52 für
automatischen Schriftstücktransport enthält Dieser ist über dem Gerätegehäuse der Projektionsvorrichtung 50
angeordnet und dient zur Förderung von Vorlagen über die Vorlagenbühne, so daß ein vorher festgelegter
Betriebsablauf stattfindet.
Auf der anderen Seite des Gerätegehäuses 10 ist eine weitere Projektionsvorrichtung 53 vorgesehen, die eine
Rollenvorrichtung 54 für auf Spulen geführten Mikrofilm enthält und die Mikrofilmbilder auf das volle zu
verarbeitende Format vergrößert. Die Projektionsvorrichtung 50 ist mit einem Bedienungsfeld 55 ähnlich dem
Bedienungsfeld 48 versehen, auf dem beispielsweise Einstellelemente für die gewünschte Kopieanzahl pro
Vorlage vorgesehen sind. Die Projektionsvorrichtung 53 hat ihr eigenes Bedienungsfeld 56, das ähnlich dem
Bedienungsfeld 48 ausgebildet ist, jedoch spezielle Einstellelemente für Mikrofilm enthält, beispielsweise
für die Bildauswahl, schnellen Vor- oder Rücklauf oder automatische Bildweiterschaltung. Jede Projektionsvorrichtung
50 und 53 ist an einer Seite ihres Gerätegehäuses wieder mit einer Lichtdurchtrittsöffnung versehen,
die der Lichtdurchtrittsöffnung des Gerätegehäuses 10 zugeordnet sind und den Durchgang der Lichtstrahlen
zur Aufzeichnungsfläche 12 ermöglichen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in F i g. 5 dargestellt. Zwei Kopiergeräte sind mit Sende- und
Empfangseinrichtungen aufweisenden Projektionsvorrichtungen 60 bzw. 62 versehen, wodurch Kopien von
über Fernsprech- oder Funkkanäle übertragenen
-to Informationen hergestellt werden. Die Kopiergeräte
können an verschiedenen Orten aufgestellt sein, beispielsweise in verschiedenen Städten oder verschiedenen
Fluren eines Geschäftshauses. Sie sind über eine Zweigwegverbindung 64 miteinander verbunden. Sie
sind gleich aufgebaut, und die Zweiwegverbindung ermöglicht die Übertragung von Faksimile-Videosignalen
und Steuersignalen.
Jedes Kopiergerät enthält wieder das die Aufzeichnungsfläche 12 einschließende Gerätegehäuse 10, das
mit einer bereits beschriebenen Projektionsvorrichtung 45 gekoppelt ist. Ferner ist ein elektro-optischer
Umformer z. B. in Form der Sende- und Empfangseinrichtung vorgesehen. Dieser ist in einem Betriebszustand
zur Umformung von Faksimile-Videosignalen in ein entsprechendes optisches Informationssignal geeignet,
was z. B. über eine als Bildschirm wirkende Kathodenstrahlröhre erfolgt, die den Informationen
eines mit einer anderen Kaihodenstrahlröhre des anderen Kopiergerätes abgetasteten Schriftstückes
entsprechende elektrische Signale empfängt. Die mit ihr erzeugten Lichtstrahlen werden auf den Spiegel 18
geleitet. Bei einem anderen Betriebszustand tastet die Kathodenstrahlröhre ein auf einer Vorlagenbühne
liegendes Schriftstück ab und erzeugt entsprechende Videosignale, die an den Umformer des anderen
Kopiergerätes übertragen werden.
Mit dem in F i g. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel können auch Kopien unmittelbar >όπ Schriftstücken mit
der Projektionsvorrichtung 45 im Maßstab 1 :1 oder mit
anderem Maßstab hergestellt werden. Sie kann auch Signale der Projektionsvorrichtung 45 und 60 gleichzeitig
verarbeiten, so daß diese auf einem einzigen Kopieblatt dargestellt werden. Wird mit der Projektionsvorrichtung
60 ein Schriftstück abgetastet, das auf der Vorlagenbühne der Projektionsvorrichtung 45 liegt,
so wird der Spiegel 18 aus dem Strahlengang zwischen den beiden Projektionsvorrichtungen herausgeschwenkt.
Es können ferner Informationen eines auf der Vorlagenbühne der Projektionsvorrichtung 45 liegenden
Schriftstückes an eine entfernte Stelle übertragen und gleichzeitig an der Sendestelle kopien werden.
Dieses wird durch einen halbdurchlässigen Spiegel 18 erreicht, der gleichzeitig ein Bild auf der Aufzeichnungsfläche
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Projektionsvorrichtung 60 erzeugt, das in Videosignale zur Übertragung an die Projektionsvorrichtung 62 umgeformt
wird.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in F i g. 6 dargestellt. Hier ist das Kopiergerät mit der Projektionsvorrichtung
45 für den Maßstab 1 : 1 sowie mit einer Projektionsvorrichtung 70 versehen, die ein Schriftzeichengenerator
zur Umformung elektrischer Signale beispielsweise Faksimile-Videosignale, in optische Information
zur Erzeugung eines Bildes auf der Aufzeichnungsfläche 12 umfaßt. Die Projektionsvorrichtung 70
ist wieder mit einem Spiegel und einer Projektionsoptik ähnlich dem Spiegel 16 und der Projektionsoptik 17 der
Projektionsvorrichtung 45 versehen und hat in ihrem Gerätegehäuse eine Lichtdurchtrittsöffnung, die auf die
Lichtdurchtrittsöffnung des Gerätegehäuses 10 und den Spiegel 18 ausgerichtet ist.
Die Projektionsvorrichtung 70 ist mit zwei entfernt angeordneten Faksimile-Einrichtungen 72 und 74 über
Leitungen 76 verbunden. Jede Einrichtung 72 und 74 ist zur optischen Abtastung eines Originalbildes sowie zur
Umsetzung der Bildinformationen in elektrische Signale geeignet. Sie arbeiten ähnlich den Faksimile-Einrichtungen
in den Projektionsvorrichtungen 60 und 62 bei der in F i g. 5 gezeigten Anordnung. Die mit ihr erzeugten
elektrischen Signale werden an die Projektionsvorrichtung 70 übertragen und dort in optische Signale umgeformt,
die zur Erzeugung von Bildern auf der Aufzeichnungsfläche 12 benutzt werden.
Die Projektionsvorrichtung 70 ist ferner über Leitungen 78 mit zwei entfernt angeordneten alphanumerischen
Sendevorrichtungen 80 und 82 verbunden, die mit einer Schreibmaschinentastatur versehen sind. Mit diesen
Sendevoi richtungen werden entsprechend den betätigten Tasten elektrische Signale erzeugt, die in der
Projektionsvorrichtung 70 wieder umgeformt und als eine Kopie reproduziert werden. Ein Bandgerät 84 ist an
die Leitungen 78 angeschlossen und dient zur gleichzeitigen Aufnahme der mit den Sendevorrichtungen 80 und
82 erzeugten Zeichen, so daß diese nochmals an die Projektionsvorrichtung überspielt oder aber ein bereits
bespieltes Band gelesen werden können.
Die Leitungen 78 sind ferner mit einer Stimmenerkennungseinrichtung
86 verbunden, mit der elektrische Signale aus Sprachaufzeichnungen bzw. Stimmlauten
erzeugt werden können. Die Stimmenerkennungseinrichtung kann eine optische Abtastvorrichtung zur
Umformung von elektrischen Schallaufzeichnungen in eine optische Darstellung und in ein entsprechendes
Faksimile-Videosignal enthalten. Das Videosignal kann mit der Projektionsvorrichtung 70 in optische Bilder
umgeformt werden, die mit der Aufzeichnungsfläche 12 reproduziert werden können. Innerhalb der Projektionsvorrichtung
70 können Speicher- und Auslesegeräte vorgesehen sein, die mit einem Computer und
Tonband, Videoband oder Film als Speichermedium arbeiten.
Für jede Anordnung oder Kombination von Projektionsvorrichtungen
erfolgt die optische Verbindung untereinander sowie mit dem Gerätegehäuse 10 durch
die physikalische Zuordnung der Gerätegehäuse und die übereinstimmenden Lichtdurchtrittsöffnungen, die den
Durchgang der Bildstrahlen zwischen den Projektionsvorrichtungen und dem Gerätegehäuse 10 ermöglichen.
Alle Gerätegehäuse sind mit mechanischen Verriegelungseinrichtungen versehen, die eine zufällige Bewegung
während des Betriebes verhindern. Ferner sind Verriegelungsschalter und Ausrichtungselemente an
jedem Gerätegehäuse vorgesehen, die eine richtige optische Ausrichtung aller optischen Systeme aufeinander
gewährleisten oder den Betrieb bei falscher Anordnung unmöglich machen. Alle Gerätegehäuse
sind mit Transportrollen und Feststellbremsen versehen, so daß ihre Bewegung erleichtert wird. Die Lage
der Projektionsvorrichtungen kann umgekehrt werden, wenn diese in einer anderen Richtung arbeitea Es kann
auch eine Projektionsvorrichtung vorhanden sein, so daß das die Aufzeichnungsfläche 12 einschließende
Gerätegehäuse 10 direkt an der Raumwand steht. Diese Anordnung ist insbesondere für kleine Büros vorteilhaft.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Kopiergerät mit Vollformatprojektion zum Kopieren von Vorlagenbildern unterschiedlichen
Formats und/oder unterschiedlicher Darstellungsart mit unterschiedlichen, den Vorlagenbildern jeweils
zugeordneten Projektionsvorrichtungen, die jeweils eine Vorlagenbühne, eine Beleuchtungseinrichtung
und eine Abbildungsoptik zum Projizieren von Abbildungen der Vorlagenbilder auf eine lichtempfindliche
Aufzeichnungsfläche umfassen, und mit einer Steuereinrichtung zum wahlweisen Wirksamschalten
einer der Projektionsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtungen (45, 46, 50, 53, 60, 62, 70) jeweils in
getrennten Gerätegehäusen angeordnet sind, die nach dem Baukastenprinzip lösbar mit dem die
Aufzeichnungsfläche (12) einschließenden Gerätegehäuse verbindbar sind, das zwei Lichtdurchtrittsöffnungen
hat, die mit jeweils einer korrespondierenden Lichtdurchtrittsöffnung der Gerätegehäuse
von zwei unterschiedlichen Projektionsvorrichtungen nach außen hin lichtabschirmend verbindbar
sind, daß mechanische Verriegelungseinrichtungen die Gerätegehäuse in ihrer miteinander verbündenen
Stellung festlegen sowie optische Ausrichteinrichtungen die Projektionsvorrichtungen auf die
Aufzeichnungsfläche (12) ausrichten und daß die Steuereinrichtung einen im die Aufzeichnungsfläche
(12) einschließenden Gerätegehäuse in mindestens zwei Stellungen schwenkbaren Spiegel (18) betätigt,
der wahlweise den einen oder den anderen Strahlengang der angeschlossenen Projektionsvorrichtungen
auf die Aufzeichnungsfläche richtet.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Projektionsvorrichtungen (46)
Originale mit Mikro-Darstellung in vergrößertem
Maßstab projiziert.
3. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Originale Datenkarten (47) sind
und daß die eine Projektionsvorrichtung (46) eine Transportvorrichtung für die Datenkarten (47)
aufweist.
4. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Projektionsvorrichtungen (53)
einen als Original auf einer Rollenvorrichtung (54) geführten Mikrofilm in vergrößertem Maßstab
projiziert.
5. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Projektionsvorrichtungen
(45, 50) die eingegebenen Originale im Maßstab 1 : i projiziert.
6. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine (60) der Projektionsvorrichtungen
(60,62,70) in der Vorlagenebene einen Bildschirm aufweist, auf dem elektrische
Signale bildmäßig aufgezeichnet werden.
7. Kopiergerät nach Anspruch 6, daß die elektrischen Signale aus von einer Stimmenerkennungseinrichtung
(86) empfangenen Stimmlauten gebildet werden.
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