DE1945559U - Behaeltnis, insbesondere versandtasche. - Google Patents
Behaeltnis, insbesondere versandtasche.Info
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Description
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Seh/g 4678
Firma Schröter & Bake, Heutraubling b. Regensburg
Behältnis, insbesondere Tersandtasche
Die Neuerung bezieht sich auf Behältnisse zur Aufnahme von
flachen Gegenständen, z.B. Katalogen, Broschüren, Bildern und dergl., insbesondere auf Versandtasehen mit Sehnellverschluß.
Solche Behältnisse können aus Karton, Wellpappe, Kunststoff, kunststoffbeschichtetem Karton oder aus entsprechendem, geeignetem
Material hergestellt sein.
Es sind bereits Yersandtaschen mit Schnellverschluß bekannt,
bei denen die Versehlußklappe eine oder mehrere Yerzahnungsöffnungen
mit entsprechenden Verzahnungslasehen aufweist, die beim Sehließen der Klappe automatisch ineinandergleiten und dadurch
ein Aufklaffen des Einführsehlitzes in geschlossenem Zustand
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der Tasche verhindern. Derartige bekannte Yersandtasehen haben
unter anderem den Hadafceil, daß das in der Sasehe befindliche,
zu befördernde Gut gleichmäßig gegen die Oberkante der Schließklappe
drücken und ein unbeabsichtigtes Öffnen der Easche bewirken kann. Dieses unbeabsichtigte Öffnen einer Versehlußtasehe
stellt einen erheblichen laehteil beim Postversand dar, da damit eine eindeutige und einwandfreie Beförderung und Zustellung durch
die Post nicht gewährleistet ist. Die Sieherungsnase, die an einer oder auch auf beiden Seiten der Versehlußklappe vorgesehen sein
kann, drückt zwar seitlieh gegen die Begrenzungen des Schlitzes, diese Hase ragt jedoch entweder nicht über das Ende des Schlitzes
hervor, so daß dann eine einwandfreie Sperrung nicht moglieh ist, öder sie ragt über die Schlitzbreite hinaus, wobei sie dann bereit;
beim erstmaligen Einschrieben der Terschlußklappe beschädigt und
damit unwirksam wird.
Des weiteren ist ein Behältnis bekannt, bei dem eine Verzahnungslasehe
und eine Verzahnungsöffnung vorgesehen sind, die so ausgebildet sind, daß sie in geschlossenem Zustand in sieh eine
Verriegelung darstellen, indem eine Seite der Yerzahnungslasehe als seitlicher Vorgrung oder dergl. ausgebildet ist, unter den
die entsprechende Seite der Verzahnungsöffnung eingreift.
Ziel der Notierung ist es, das Öffnung und Sehließen derartiger
bekannter Behältnisse weiter zu vereinfachen.
©emäß der Neuerung wird vorgesehlagen, die Versehlußklappe
des Behältnisses mit einer Hillinie zu versehen, die in einem schrägen "Winkel zur Basislinie der Versehlußklappe, die der
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oberen Begrenzungslinie entspricht, verläuft und deren einer
Endpunkt durch die Schnittstelle zwischen dieser lasislinie und
der Seitenkante des Behältnisses gegeben ist, während der andere
Endpunkt die Schnittstelle eines Teiles der Versehlußklappe mit der Rundung der Sicherungsnase ist, die zuerst "beim Öffnen des
Behältnisses aus dem Schlitz herausgeführt wird. Die Eillinie steht dabei vorzugsweise unter einer geringen Vorspannung, die in
einer solchen Richtung wirkt, daß die Verschlußklage nach außen
gekrümmt wird, wodurch das Herausführen der Versehlußklappe aus
dem Schlitz bei geschlossenem Behältnis unterstützt wird. Das Einführen der Verschlußklappe in den Schlitz wird dadurch erleiehtert,
daß der tiefste Punkt der Tersehlußklappe, d.h. der Punkt
der Versehlußklappe, der zuerst mit dem oberhalb des Schlitzes gelegenen Teil der Rückseite des Behältnisses in Eingriff kommt,
etwa über dem höchsten Punkt der am Schlitz auf der Rückseite der Versandtasche vorgesehenen Hase liegt. Dadureh wird beim Einführen der Versehlußklappe der über dem Schlitz gelegene Teil der
Rückseite zuerst niedergedrückt, so daß aufgrund der Vorspannung, die die Rückseite der Versandtasehe aufweist, ein Spalt entsteht,
der das Einführen der Versehlußklappe sehr vereinfacht.
Einevieitere wesentliche Verbesserung der Versandtasehe gemäß
der NBuerung besteht darin, daß die Versehlußklappe in der Weise
unsymmetrisch ausgebildet ist, daß ihre Mittellinie weiter vom Drehpunkt entfernt ist als die entsprechende Mittelachse der
Versandtasehe. Da die Versehlußklappe um den durch die Oberkante und die Seitenkante der Versandtasehe entstehenden Schnittpunkt
drehbar ist, kann der Eingriffspunkt der dem Drehpunkt am nächsten liegenden ITase im Schlitz der Versandtasehe in geschlossenem Zustand tiefer gelegt werden, weil der Abstand des Drehpunktes der
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Versehlußklappe von dem Eingriffspunkt der Hase größer ist als
"bei einer symmetriseken Ausbildung der Verseklußklappe.
Weiter läßt sick das Öffnen der Verschlußklappe noek dadurek
vereinfaeken, daß an der Stelle, an der die Verseklußklappe für den Öffnungsvorgang angehoben wird, eine Öffnungslascke oder
dergl. vorgesehen wird, die "beispielsweise aus dem gleichen Material
wie die Versehlußklappe bestehen kann und einfach ein Ansatz
an dieser Versehlußklappe ist; besonders zweckmäßig ist es jedoch,
auf der Innenseite der Versehlußklappe einen Streifen aus einem widerstandsfäMgen elastiscken Material über eine größere länge
anzubringen, dessen Ende nack außen vorstekt und von dem Bedienenden
erfaßt werden kann. Wird mit diesem Streifen äknlieh wie
mit der Öffnungslasehe eine Bewegung in Öffnungsriehtung der
Versehlußklappe ausgeführt, läßt sieh der Öffnungsvorgang leicht und mühelos vornehmen, ohne daß die Versehlußklappe beschädigt
wird und ohne daß die Öffnungslaseke ausreißen kann.
Bei Versandtaseken genügender Breite ist es ohne weiteres möglich,
eine Verzahnungsöffnung, die mit einer Verzaknungslasche der Rückseite des Behältnisses zusammenwirkt, vorzusehen. Wenn
die Behältnisse jedoch eine relativ geringe Breite aufweisen, ist es häufig nieht mehr möglieh, die Vers ehluß klampe in dieser Weise
auszubilden, sondern es ist dann zweckmäßig, um die Versehlußklappe
nicht zu stark zu schwächen, die Verzahnungsöffnung und
entsprechend auch die Verzaknungslaseke auf der Rückseite des Behältnisses wegzulassen. Aufgrund der neuerungsgemäßen sekräg
verlaufenden Eillinie ist in Verbindung mit der Verseklußnase dadurek, daß der Drekpunkt an die äußerste Ecke des Bekältnisses
verlegt wird, bei sehmalen Behältnissen ebenfalls bereits ein müheloses und sicheres Öffnen des Verschlusses möglieh.
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Nachstehend wird die leuerung in Verbindung mit der Zeichnung
anhand zweier Ausführungeneispiele erläutert.
!Pig. 1 zeigt einen Teil der Rückseite einer neuerungsgemäßen
speziellen Versandtasehe mit geöffneter Verschlußklappe,
Jig. 2 zeigt eine allgemeinere Ausfuhrungsform eines feiles einer
Versandtasche in gleicher Ansieht wie Mg. 1,
Fig. 3 zeigt in Schrägansieht einen Teil einer Versandtasehe nach
Fig. 2 "bei teilweise geschlossener Versehlußklappe, und
Mg. 4 in seitlicher Ansieht sehe^matiseh die teilweise geschlossene
Versehlußklappe.
Die Versandtasehe ^weist in den Figuren 1 und 2 eine Versehlußklappe
2 auf, die über eine Eillinie 3 mit der Vorderseite des
Behältnisses an dessen öfterer Kante verbunden ist. Diese Versehlußklappe
stellt vorzugsweise eine Verlängerung der Vorderseite des Behältnisses dar. Von der Schnittstelle zwischen der
etwa senkrecht zur Aehse A-A des Behältnisses verlaufenden Rilllinie 3 und der etwa parallel zur Mittelachse A-A des Behältnisses
verlaufenden Seitenkante 4 verläuft eine Eillinie 6 etwa geradlinig
in schräger Eiehtung "bis zu einem Punkt 7, der der Schnittpunkt des Anschnittes 8 der Versehlußklappe 3 mit dem
Ende der Rundung 9 des oberen Teiles der Versehlußklappe 3 ist, die mit der äußersten rechten Kante des Schlitzes 10 zusammenwirkt.
Mit 11 ist in Fig. 1 die Verzahnungsöffnung in der Versehlußklappe
2 und mit 12 die damit zusammenwirkende Verzahnungslasehe, die einen Teil des Schlitzes 1Θ "bildet, "bezeichnet.
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Auf der Innenseite der Versehlußklappe ist z.B. ein Streifen 13
aus widerstandsfestern, elastischem Material aufgebracht, z.B.
ein einseitig kiekender Streifen, von dem eine Öffnungslasehe 14
nach außen vorsteht; zum Öffnen der Yersehlußklappe 2 wird an
dieser Öffnungslasehe 14 in Öffnungsrichtung der Versehlußklappe gezogen, so daß dadurch die Yersehlußklappe 2 selbst nicht "beschädigt
werden kann.
Des weiteren ist die Terschlußklappe, deren Mittelachse nach
der Linie B-B verläuft, gemäß der Efeaerung so ausgebildet, daß
die Linie 15 einen geringeren Neigungswinkel gegenüber der Linie
3 aufweist als die Linie 8, wobei die Endpunkte der Linie 15 und
der Linie 8 (in letzterem Fall der Punkt 7) gleichen Abstand von der Linie 3 aufweisen. Die Linie 15 besitzt somit eine größere
Länge als die Linie 8, was sich bei geschlossener Yersehlußklappe 2 insoferne gunstig auswirkt, als die Hase 16, die in das
linke Ende des Schlitzes 10 eingreift, bei einem Drehpunkt. 5 tiefer in den Schlitz eindringt und somit besser gesichert ist,
so daß dadurch die Nase 16 eine erheblieh günstigere Sperrwirkung ausübt als bei symmetrischer Ausbildung der Linien 8 und 15.
Des weiteren ist die Versehlußklappe 2 so geformt, daß der Punkij
17, der zuerst in Eingriff mit der Rückseite der Versandtasehe kommt, als erster Punkt der Versehlußklappe in Eingriff oder
in Anlage mit dem Teil 18 der lüekseite der Yersandtasehe kommt,
damit dieser Teil 18 zu Beginn niedergedrückt wird und ein Spalt zwischen der Endkante dieses Teiles 18 und dem Schlitz 1Θ entsteht, wodurch das Einführen der Versehlußklappe 2 erleichtert
wird.
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In der Ausfuh.run.gsform nach Mg. 2 sind die entsprechenden Seile
der Fig. 1 mit gleichen Bezugszeiehen versehen, die Ausführung ist in "bezug auf die neuerungsgemäßen Merkmale identisch mit der
Ausführung nach Mg. 1. Es ist lediglieh die Verzahnungsöffnung
11 an der Versehlußklappe 2 und die entsprechende Verzahnungslasche 12 am Einführsehlitz weggelassen, so daß der Einführschlitz
10 durchgehend geradlinig ausgebildet ist. Diese Ausführungsform
nach Mg. 2 ist für Versandtasehen geringer Breite anwendbar, bei denen sieh eine Verzahnungslasehe nur vorsehen
läßt, wenn die Versehlußklappe erheblieh geschwächt wird.
In Mg. 3 ist in sehematiseher Schrägansieht eine Versandtasehe nach Pig. 3 dargestellt, bei der die Versehlußklappe 2 teilweise
in den Schlitz IQ eingeführt ist, und zwar so weit, daß die Hase
16 und die Rundung 9 gerade zum Teil in den Schlitz 10 eingreifen. Eine Darstellung ähnlich der Mg. 3 ist in der Seitenansicht in
Mg. 4 gezeigt, aus der ersichtlich ist, wie die Versehlußklappe 2 in der schrägen Eillinie 6 geknickt bzw. gebogen ist, wenn
sie in den Schlitz 10 eingeführt wird.
Claims (7)
1. Behältnis zur Aufnahme von flachen Gegenständen, insbesondere Versand tasche, mit Schnellversehluß, "bei dem eine Versehlußklappe
mit einer Yersehlußnase in einen Einführsehlitz einsetz--"bar
ist, wo"bei die Versehlußklappe mindestens eine Sieherungsnase
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Versehlußklappe
(2) eine Eillinie (β) aufweist, die in einem schrägen Winkel zur Eillinie (3) verläuft, und daß der eine Endpunkt (5) der
Eillinie (6) an der Schnittstelle zwischen der Linie (3) und der Kante (4) und der andere Endpunkt an der Schnittstelle der linie
(8) mit der Eundung (9) liegt.
2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die EiIllinie
(6) eine Vorspannung "besitzt, aufgrund deren die Versehlußklappe
(2) etwas nach außen gekrümmt ist.
3. Behältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Verschlußklappe (2) im Bereich der Kante (8) eine Öffnungslasche (14) vorgesehen ist.
4. Behältnis nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungslasehe
(14) das Ende eines mit der Innenseite der Versehlußklappe (2) fest verbundenen Streifens (13) oder dergl. aus einem
Material darstellt, das widerstandsfähiger ist als das Material, aus dem die Verschlußklappe (2) besteht.
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5. Behältnis nach Ansprach 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der in Schließrichtung tiefste Punkt (17) der
Verschlußklappe (2) hei einer Schließhewegung der Versehlußklappe
zuerst in Eingriff mit dem oberhalb des Einführschlitzes (10)
liegenden Seil (18) der Rückseite des Behältnisses etwa in der Mitte des Schlitzes kommt.
6. Behältnis nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Versehlußklappe (2) unsymmetrisch ausgebildet ist, und daß die vom Drehpunkt (5) ausgehende Linie (15) eine geringere
leigung gegenüber der Eillinie (3) aufweist als die auf
der entgegengesetzten Seite der Yersehlußklappe (2) vorhandene linie (8).
7. Behältnis nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Yersehlußklappe (2) eine Yerzahnungsöffnung
(11) vorgesehen ist und der Sehlitz (10) eine Verzahnungslasche (12) aufweist, die beim Sehließen des Behältnisses (1)
in die Verzahnungsöffnung (11) eingesteckt wird, wobei Verzahnungs öffnung und Verzahnungslasehe bei geschlossener Versehlußklappe
(2) eine Verriegelung darstellen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966SC040475 DE1945559U (de) | 1966-05-12 | 1966-05-12 | Behaeltnis, insbesondere versandtasche. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966SC040475 DE1945559U (de) | 1966-05-12 | 1966-05-12 | Behaeltnis, insbesondere versandtasche. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1945559U true DE1945559U (de) | 1966-09-01 |
Family
ID=33374397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966SC040475 Expired DE1945559U (de) | 1966-05-12 | 1966-05-12 | Behaeltnis, insbesondere versandtasche. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1945559U (de) |
-
1966
- 1966-05-12 DE DE1966SC040475 patent/DE1945559U/de not_active Expired
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