DE1945902A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und n-Paraffinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und n-Paraffinen

Info

Publication number
DE1945902A1
DE1945902A1 DE19691945902 DE1945902A DE1945902A1 DE 1945902 A1 DE1945902 A1 DE 1945902A1 DE 19691945902 DE19691945902 DE 19691945902 DE 1945902 A DE1945902 A DE 1945902A DE 1945902 A1 DE1945902 A1 DE 1945902A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
decomposition
adducts
water
urea
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691945902
Other languages
English (en)
Other versions
DE1945902C (de
DE1945902B (de
Inventor
Hermann Dipl-Chem Dr Franz
Max Kunert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Edeleanu GmbH
Original Assignee
Edeleanu GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE755980D priority Critical patent/BE755980A/xx
Application filed by Edeleanu GmbH filed Critical Edeleanu GmbH
Priority claimed from DE19691945902 external-priority patent/DE1945902C/de
Priority to DE19691945902 priority patent/DE1945902C/de
Priority to GB3602870A priority patent/GB1307728A/en
Priority to US00059343A priority patent/US3775295A/en
Priority to FI2109/70A priority patent/FI53584C/fi
Priority to ES382576A priority patent/ES382576A1/es
Priority to CA090,627A priority patent/CA946317A/en
Priority to ZA705587A priority patent/ZA705587B/xx
Priority to NO3109/70A priority patent/NO136367C/no
Priority to AT785570A priority patent/AT295713B/de
Priority to DK464670AA priority patent/DK133342B/da
Priority to SE7012349A priority patent/SE370386B/xx
Priority to NL7013411.A priority patent/NL164259C/xx
Priority to FR7032933A priority patent/FR2061261A5/fr
Priority to JP45079932A priority patent/JPS5133124B1/ja
Publication of DE1945902A1 publication Critical patent/DE1945902A1/de
Publication of DE1945902C publication Critical patent/DE1945902C/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C1/00Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon
    • C07C1/32Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from compounds containing hetero-atoms other than or in addition to oxygen or halogen
    • C07C1/321Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from compounds containing hetero-atoms other than or in addition to oxygen or halogen the hetero-atom being a non-metal atom
    • C07C1/323Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from compounds containing hetero-atoms other than or in addition to oxygen or halogen the hetero-atom being a non-metal atom the hetero-atom being a nitrogen atom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

Verfahren mid Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und η-Paräffinen
Addukte aus Harnstoff und n-Paraffiiien, im folgenden "Addukte" genannt, entstehen Dei bekannten Harnstoffentparaffinierungs-Verfahren zur Abtrennung von η-Paraffinen aus Kohlenwasserstoff gemischen. Die Addukte fallen je nach Art der bekannten Verfahren entweder al3 reine kristalline körnige Substanzen an, die nur aus Harnstoff und η-Paraffinen bestehen oder als Körner, in denen Wasser oder ein anderes Lösungsmittel oder beides eingeschlossen ist. Auch wasser- bzw. lösungsmittelfeuchte Addukte fallen an. Die Gewinnung der n-Paraffiiie und die Rückgewinnung des Harnstoffs erfolgt durch Zersetzung der Addukte.
Ea ist bekannt, die Addukte durch Erllitzen zu zersetzen. Sind die Addukte wasserfrei, so ist es bekannt, die Zersetzungsteinperatur durch Zusatz von Wasser beim Erhitzen zu erniedrigen. Sind die Addukte wasserhaltig, so ist es bekannt, daß die Zersetzungstemperatur umso niedriger liegt, je höher der Wassergehalt ist. Alle bekannten Verfahren besitzen den Nach-
109815/1658
teil, daß entweder die Zersetzungsteiaperatur zu hoch. ist oder die bei der Zersetzung gegenwärtige Wasseraienge unvorteilhaft groß ist. Eine zu hohe Zersetzungstemperatur führt nämlich, zu Harnstoffverlusten durch Abspaltung von Ammoniak und Kohlendioxid oder durch, andere ITebenreaktionen, wie z.B. Biuretbiidung. Zu große Wassermengen in der der Zersetzung zugeführten Adduktmasse sind gleichfalls unvorteilhaft, da die bei der Zersetzung sich bildende wässerige Harzist off lösung dann zu verdünnt anfällt, um erneut zur Adäuktieru±i._, ei.-.gesetax zu vrer el en. Eine Auf konzentrierung durch Abdampfen der überschüssigen Wassermengen ist vor erneuter Verwendung unerläßlich. Ein weiterer Nachteil aller bekannten Verfahren besteht darin, daß die Zersetzungsteiuperatur nicht nur von der Menge des bei der Zersetzung gegenwärtigen V/assers abhängt, sondern außerdem noch von der Kettenlänge, des adduktierten n-Paraffins. Mit zunehmender Kettenlänge steigt die Zersetzung^ temperatur. Durch diese Abhängigkeit entstehen Schwierigkeiten bei der kontinuierlichen.Durchführung des Verfahrens zur Abtrennung von η-Paraffinen aus Kohlenwasserstoffgemische]!, sobald deren Zusammensetzung schwankt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Zersetzung der Addukte zu bieten, bei dem die Zersetzungstemperatur so niedrig liegt, daß keine Harnst off Verluste durch ITebenreaktionen auftreten können und bei dem diese niedrige Zersetzungstemperatur mit einer hinreichend geringen Wassermeiige erzielt wird, so daß die bei der Zersetzung entstehende wässerige Harnstofflösung nicht aufkonzentriert zu werden braucht. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu bieten, bei dem die Zersetzungstemperatur praktisch unabhängig ist von der Kettenlänge der im Addukt enthaltenen n-Paraffine, so daß das erfindungsgemäße Verfahren vorteilhaft bei der Entparaffinierung von Kohlenwasserstoffgemischen, deren Zusammensetzung stark schwankt, angewendet werden kann. Auch ist es Aufgabe der Erfindung, die zur Durchführung dieses Verfahrens erforderliche Vorrichtung zu bieten.
- 3 -109815/16S8
Die Erfindung lüsu die Aufgaben nittels eines Verfahrens zur Zersetzung der Addukte durch. Erhitzen derselben in einem Gefäß in Gegenwart von Wasser und mindestens eineu ,tit Wasser nicht mischbaren., von Harnstoff praktisch nicht adduktierbaren und η-Paraffine lösenden Lösungsmittel bis zur erfolgten Zersetzung der Addukte, dadurch faeicennzeichnet, daß das Gefäß während der Dauer des Lrhitzeiis geschlossen ist und das Erhitzen, über den Zeitpunkt der erfolgten Zersetzuno mindestens solange fortgesetzt wird, bis sich der Gefäßinhalt in zwei Schientoj. getrennt hat.
Durch das Geschlossennalteii des Gefäßes während der Dauer des Erhltzens wird gewährleistet, daß kein Bestandteil des Gefdßinhalts bis zur erfolgten uchichtentrennung aus dieseu entweichen kann. Dieses gilt insbesondere für leichtflüchtige Testandteile, die bei der £ersetsun.0s"öouperatur seibsj durch. eineiiiUickflußicühler niclru am Entweichen aus den Gefäß gehindert werden könnten. J3ei zu geringer Dimension!erung des Rückfiußkühlers würden sie nach außen durchbrechen, bei "ausreichender Dimensioiiierung würde ein beträchtlicher feil in Eorni von Kondensat ständig in ilückfiußkühler verweilen und somit doch dem Gefäßinhal"ü entzogen sein. Als lelcnuflüclrjige Bestandteile gelten hauptsächlich die Azeotrope aus Wasser und dem !lösungsmittel, die unabhängig νου Siedepunkt des jeweils verwendeten Lösungsmittels stets tiefer als Wasser sieden. Da aber vorzugsweise niedriger als Wasser siedende Lösungsmittel wie niedrige Kohlenwasserstoffe und niedrige Chlorkohlenwasserstoffe verwendet werden, liegt der Siedepunkt der sich mit Wasser bildenden Azeotrope noch unter dein Siedepunkt dieser ^lösungsmittel.
Dadurch, daß kein Bestandteil des Gefäßinhaltes aus diesem während des Erhitzens entweicht, steigt im Sersetzer der Druck und das i/ösungsmittel wird über seinen Siedepunkt bei Normaldruck hinaus erwärmt. Dieser Druckanstieg und diese Erwärmung des vorhandenen Lösungsmittels über seine Siede-
109815M6S8 B*D ORfQiNAL
temperatur "bei Hori.ialdruck "bewirken eine Herabsetzung der Zersetzungsteiiperatur des Adduktes.
Durch.das Fortsetzen des Erhitzens über den Zeitpunkt der er--"folgten Zersetzung hinaus bis^zur Schichteiitremiung wird eine Readduktierung der η-Paraffine an den Harnstoff verhindert.
Als xiösungsmitt'el eignen, sich u.a. niedermolekulare aliphatisclie verzweigtkcttige oder zyklische Alkohole, Äther, Ketone aber auch praktisch alle Arten von leichten Kohlenwasserstoffen und ühlorkohlenwasserstoffen. Spezielle Beispiele sind i-Hexanol, Diäthyläther, 13utanon, i-Pentan, i-Hexan, I-Iethylcyclopentan, oder Dicblormethan, Dichloräthan. Auch definierte Aromaten und Hapthene eignen sich als Lösungsmittel .
Als Gefäße verwendet man zweckmäßig mit Rührvorrichtungen ausgestattete beheizbare Gefäße. Besonders vorteilhaft ist es, das Gefäß in zwei Abteilungen zu unterteilen, von denen beide beheizbar sind, aber nur die erste nit einer Rührvorrichtung ausgestattet ist. In der ersten Abteilung wird unter Rühren bis zur erfolgten Zersetzung erhitzt. Dann wird der Gefäßinhalt in die zweite Abteilung übergeführt und dort mindestens bis zur erfolgten Sehicbtentrennung gelassen. Das gesainte Gefäßinnere', d.h. beide Abteilungen, wird mindestens bis zur erfolgten Schichtentrennung auf der Zersetzungstemperatur gehalten.
Eine zweckmäßige Ausführuiigsform des Gefäßes mit zwei Abteilungen besteht darin, die zwei Abteilungen für sich als Gefäße, die miteinander verbunden sind, auszuführen. Diese beiden Gefäße sind gegebenenfalls gegeneinander geöffnet oder geschlossen, werden aber in bezug auf die Temperatureinstellung wie ein einziges Gefäß behandelt. Damit sind folgende zwei Sachverbalte gemeint.
Erstens: Yom Beginn des Erhitzens des in das erste Gefäß eingebrachten Gutes an über den Zeitpunkt dessen erfolgter
109815/1658
Zersetzung hinaus "bis mindestens zu dessen erfolgter überführung in das zweite Gefäß ist das erste Gefäß nacli außen geschlossen. Dabei gilt als "außen" jeder zum' Inneren des ersten Gefäßes nicht gehörige Raum, in den wesentliche "Mengen irgendwelcher Bestandteile des Inhalts des ersten Gefäßes entweichen können. Alao auch das Innere des zweiten Gefäßes kann als "außen" gelten, sofern es nicht hinreichend gefüllt ist.
Zweitens: Solange eich im zweiten Gefäß befindliches Gut nicht vollständig in zwei Schichten getrennt hat, ist das zweite Gefäß nach außen geschlossen und es wird im Inneren des zweiten Gefäßes die Zersetzungstemperatur aufrecht erhalten. Hierbei gilt als "außen" das Gleiche wie im Pall des ersten Gefäßes und dementsprechend kann auch das erste Gefäß als "außen" gelten. Die Überführung des Gutes vom ersten in das zweite Gefäß erfolgt durch Leitungen, die während des Uberfübrens auf dor Zersetzungsteniperatur gehalten werden. ·
Mach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann diskontinuierlich gearbeitet werden. Man bringt in das Gefäß bzw. in die erste Abteilung des Gefäßes bzw. in das erste Gefäß des wie ein Einzelgefäß zu behandelnden Doppelgefäß-Systems Addukt, V/asser und Lösungsmittel ein. Dabei können Wasser und Lösungsmittel sowohl in Adduktkörnern eingeschlossen oder mit diesen vermengt sein oder auch gesondert eingebracht werden. Im allgemeinen wird das Wasser in I*orri wässeriger Harnstofflösung eingebracht. Das Gefäß wird nach außen geschlossen, sein Inhalt unter Rühren auf Zersetzungstemperatur gebracht. Nach erfolgter Zersetzung und Beendigung des Rührens läßt man den Gefäßinhalt absitzen, bis die Phasentrennung erfolgt ist. Bei Arbeiten in einem Doppelgefäß wird das bei der Zersetzung gebildete Produktengemisch in den mit dem Zeraetzungsteil verbundenen 2. Gefäßteil Überführt, wo dann die Schichtentrennung erfolgt. Bitf zu dieBem Zeitpunkt wird die Zersetzungstemperatur im Gefä^inhalt aufrecht erhalte». Nach erfolgter Schichtentrennung tritt keine Readduktierung mehr ein. Die Schichten werden getrennt abgezogen und der Prozeß beginnt mit der
- 6·- 10Θ816/16S8
BAD ORlQINAL
Einbringung von Addukt, Wasser bzw. wäaseriger Harnstofflösung und Lösungsmittel in das Gefäß "bzw. in die erste Abteilung des Gefäßes bzw. in das erste Gefäß des wie ein Einzelgefäß zu behandelnden Doppelgefäß-Systeras von neuem. Günstige Mengenverhältnisse von Addukt : Wasser : !lösungsmittel und die dadurch bestimmten ZersetzungsteDiperaturen werden in den Ausführungsbeispielen genannt.
Vorteilhaft arbeitet man nach dem erfindun^sgeiaäßen Verfahren jedoch kontinuierlich und zwar mit dem in zwei Abteilungen unterteiltem Gefäß oder mit dessen Abwandlung, dem Doppelgefäß-System. Man hält das zweite Gefäß ständig gefüllt und dessen Inhalt auf der 2"ersetzungsteiuperatur. Der Inhalt des ersten Gefäßes wird ständig gerührt und dabei ebenfalls auf Zersetzungstemperatur gehalten. Funmehr speist man durch eine oder mehrere sich periodisch öffnende und schließende Schleusen zeitlich dosierte Mengen von Addukt, Wasser und Lösungsmittel in das erste Gefäß ein. Die eingespeisten Mengen drängen entsprechende Mengen Inhalts des ersten Gefäßes in das zweite Gefäß. Im zweiten Gefäß befindet sich oben eine Schicht aus in Lösungsmittel gelöstem η-Paraffin und unten eine aus wässeriger Harnstofflösung bestehende Schicht. Oben und unten v/erden die reinen Schichten zeitweilig oder kontinuierlich abgezogen. Dieses geschieht in solchem Maß, daß Druckschwankungen in dem Doppelgefäß-System infolge Zuspeiaung in das erste Gefäß bzw. Abziehens aus dem zweiten Gefäß praktisch vernachlässigbar sind.
Hinsichtlich der Abdichtung gegenüber dem in der Adduktitrstufe herrschenden Druck sind zum Zuspeisen in das erste Gefäß Schleusen besondere vorteilhaft, wie sie in Fig. 1 und 2 dargestellt sind. Die Rotoren 1 und die Innenflächen 2 de« ; Gehäuses 3 sind aus Gründen der Materialbeständigkeit mit insbes Polyfluorkohlenwasserstoffen überzogen, jj
Die folgenden Beispiel® sollen das Terfahren erläutern, aber nicht seine AllgemeingUltigkeit beschränken.
1. Beispiel
Es wurden
133 Gew.-Teile Adduktkörner wit
20 Gew.-Teilen Dichlormethan
im geschlossenen Gefäß aufgeheist.
(Die Adduktkörner setzten sich aus
64,5 Gew.-Teilen Addukt und
6ü, 5 " " wässeriger Harnstoff lösung,
die ±i.i Addukt eingeschlossen war, ausaiaiaen.
Das Addukt bestand aus
49,5 Gew.-Teilen Harnstoff und
15,0 » » n-CgQ-Paraffin.
Die wässerige Harnstofflösung bestand aus
40,5 Gew.-Teilen Harnstoff und
28,0 » " Wasser.
Die Bruttozusammensetzung der Adduktkörner betrug daher
90 Gew.-Teile Harnstoff
15 " " ii-G20-Paraffin
28 " " Wasser.)
Als die Temperatur im geschlossenen Gefäß 760G erreicht hatte, erfolgte die Zersetzung des Addukte. Diese Temperatur wurde ca." 5 min aufrechterhalten. Danach war sowohl die Zersetzung des Addukte als auch die Trennung in zwei Schichten beendet. Ee wurden 33 Gew.-Teile einer oberen Schicht und 118 Gew,-Teile einer unteren Schicht abgezogen.
10981S/16S8
BAD
Die obere ScMclit konnte destillativ in 19 Gew.-Teile Dichlormethan und 14 Gew.-Teile Paraffin aufgetrennt werden. Die untere Schicht wurde erneut zur Herstellung von Addukt verwendet. Die dabei anfallenden Adduktkörner hatten die gleiche Zusammensetzung wie die oben eingesetzten. Auf diese Weise wurde der liier beschriebene Vorgang ständig wiederholt, so daß die wässerige Harnstofflösung einen Kreislauf vollführte. Die HarnstoffVerluste betrugen während dieses Kreislaufs 0,4 'j in 24 Stunden. " ·
2. Seispiel
Wie 1. Beispiel, jedoch wurde im offenen Gefäß gearbeitet, aus deu Dichlormethan während des Aufheizens herausdampfte. Die Zersetzung setzte erst bei 920C ein· und war erst bei 960G vollständig beendet. Die Harnstoffverluste betrugen während des Kreislaufs'6,5 fc in 24 Stunden.
3. Beispiel
Wie 2. Beispiel, jedoch unter Zusatz von weiteren 18 Gew.-rüeilen Wasser. Hier begann die Zersetzung auch bei 760C und konnte bei dieser Temperatur beendet werden. Das zugesetzte Wasser mußte jedoch aus der jetzt verdünnt anfallenden wässerigen Harnstofflösung vor Wiederverwendung derselben abgedampft vier den.
- 9 -1098l6/1£>68

Claims (4)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Zersetzung von.Addukten aus Harnstoff und η-Paraffinen durch Erhitzen derselben in einem Gefäß in Gegenwart von Wasser und mindestens einem mit Wasser nicht mischbaren, von Harnstoff praktisch nicht adduktierbaren und η-Paraffine lösenden Lösungsmittel "bis zur erfolgten Zersetzung der Addukte, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß während der Dauer des Erhitzens geschlossen ist und das Erhitzen über den Zeitpunkt der erfolgten Zersetzung hinaus mindestens solange fortgesetzt wird, "bis sich der Gefäßinhalt in zwei Schichten getrennt hat.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß in zwei Abteilungen unterteilt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Abteilungen durch zwei miteinander verbundene Gefäße gebildet werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die erste Abteilung bzw. das erste Gefäß mit einer aus Rotor (1) und Gehäuse (3) bestehenden Schleuse versehen ist, wobei Rotor (1) und Gehäuseinnenwand (2) mit einem Polyfluorkohlenwasserstoff überzogen ist.
109815/165« ■»««**·■
Leerseite
DE19691945902 1969-09-11 1969-09-11 Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und n-Par affinen Expired DE1945902C (de)

Priority Applications (15)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE755980D BE755980A (fr) 1969-09-11 Procede et dispositif de decomposition de produits d'addition d'uree etde paraffines normales
DE19691945902 DE1945902C (de) 1969-09-11 Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und n-Par affinen
GB3602870A GB1307728A (en) 1969-09-11 1970-07-24 Process for the decomposition of adducts of urea and n-paraffins
US00059343A US3775295A (en) 1969-09-11 1970-07-29 Method for the decomposition of adducts of urea and n-parafins
FI2109/70A FI53584C (fi) 1969-09-11 1970-07-30 Foerfarande foer soenderdelning av vattenhaltiga additionsprodukter av urinaemne och n-paraffiner
ES382576A ES382576A1 (es) 1969-09-11 1970-08-07 Procedimiento para la descomposicion de aductos de urea y de n-parafinas.
CA090,627A CA946317A (en) 1969-09-11 1970-08-12 Method for the decomposition of adducts of urea and n-paraffins
ZA705587A ZA705587B (en) 1969-09-11 1970-08-12 Process and apparatus for the decomposition of urea adducts with n-paraffins
NO3109/70A NO136367C (no) 1969-09-11 1970-08-14 Fremgangsm}te til spaltning av addukter av karbamid og n-paraffiner ved oppvarmning i et gasstett kar
AT785570A AT295713B (de) 1969-09-11 1970-08-28 Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und n-Paraffinen
DK464670AA DK133342B (da) 1969-09-11 1970-09-09 Fremgangsmåde til nedbrydning af addukter af urinstof og n-paraffiner.
SE7012349A SE370386B (de) 1969-09-11 1970-09-10
NL7013411.A NL164259C (nl) 1969-09-11 1970-09-10 Werkwijze voor de ontleding van water bevattende adducten van ureum en n-paraffinen.
FR7032933A FR2061261A5 (de) 1969-09-11 1970-09-10
JP45079932A JPS5133124B1 (de) 1969-09-11 1970-09-11

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691945902 DE1945902C (de) 1969-09-11 Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und n-Par affinen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1945902A1 true DE1945902A1 (de) 1971-04-08
DE1945902C DE1945902C (de) 1972-12-28

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5133124B1 (de) 1976-09-17
NO136367C (no) 1977-08-24
FI53584C (fi) 1978-06-12
BE755980A (fr) 1971-03-10
GB1307728A (en) 1973-02-21
AT295713B (de) 1972-01-10
DK133342C (de) 1976-09-27
ES382576A1 (es) 1974-11-01
DK133342B (da) 1976-05-03
US3775295A (en) 1973-11-27
CA946317A (en) 1974-04-30
NL7013411A (de) 1971-03-15
NL164259B (nl) 1980-07-15
FI53584B (de) 1978-02-28
NO136367B (de) 1977-05-16
FR2061261A5 (de) 1971-06-18
SE370386B (de) 1974-10-14
NL164259C (nl) 1980-12-15
ZA705587B (en) 1971-05-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69602520T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur behandlung von mit radioaktiven substanzen kontaminierten ölen und lösemitteln
DE1464476A1 (de) Verfahren zur Herstellung von radioaktiven Abfall enthaltenden festen Produkten
DE1468464A1 (de) Stabilisierung von Methylchloroform
DE2351947A1 (de) Verfahren zur herstellung von chloriertem phthalonitril
DE1945902A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und n-Paraffinen
DE1924527C3 (de) Verfahren zur Trennung von Lack und Abwasser
DE2422240C2 (de) Verfahren zum Verfestigen von radioaktiven Abfällen
DE1945902C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zersetzung von Addukten aus Harnstoff und n-Par affinen
DE1589839B1 (de) Verfahren zum Behandeln radioaktiver oder giftiger Rueckstaende
DE2938424C2 (de) Verfahren zur Abtrenunng von mit Destillatdämpfen übergehenden Säuren und Basen
DE2810281A1 (de) Verfahren zur selektiven extraktion von metallionen aus waesserigen loesungen und hierfuer geeignete extraktionsmittel
DE1945902B (de)
DE3879997T2 (de) Verfahren zur beseitigung von festen abfallstoffen durch aufloesung in saeure und abschliessende abfallverbrennung.
DE1264749C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Volumen-vergroesserung treibmittelhaltiger Thermoplaste
DE896807C (de) Verfahren zur Abtrennung einer oder mehrerer Komponenten mit bestimmter Struktur aus einem Gemisch organischer Verbindungen
DE557259C (de) Spritzparfueme
DE3820092A1 (de) Verfahren zum behandeln von fluessigem, radioaktivem abfall
DE1077424B (de) Verfahren zur Herstellung von feinverteiltem Polyaethylen bestimmter Teilchengroesse
DE193295C (de)
DE2502677C2 (de) Verfahren zur Gewinnung von trockenem, lagerbeständigem Natriumvinylsulfonat
DE2546072C3 (de) Verfahren zur Entfernung von RuB aus wäßrigen Suspensionen
DE3602860A1 (de) Verfahren zum vergaeren von organischen abfallstoffen
DE2422098C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Umsetzungsprodukten aus Dialkyldisulfiden und Aminen und deren Verwendung
AT217483B (de) Ätzmittel und Zusatzmittel hiefür
DE859136C (de) Verfahren zum Herstellen zinkarmer Pechkokse

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee