DE1951624U - Matratze aus schaumstoff. - Google Patents

Matratze aus schaumstoff.

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DE1951624U
DE1951624U DEK55068U DEK0055068U DE1951624U DE 1951624 U DE1951624 U DE 1951624U DE K55068 U DEK55068 U DE K55068U DE K0055068 U DEK0055068 U DE K0055068U DE 1951624 U DE1951624 U DE 1951624U
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Koepp & Co R Chem Fab AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/14Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays
    • A47C27/15Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays consisting of two or more layers

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

RA. 3.80 935*20.7.
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DR. EGGERT-DlP-L1-PHYS.-&RA^VE
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
19, Juli 1956
Sch-DB/zm
Rudolph Koepp & Co. Chemische Fabrik A.G., Oestrich/Rheingau
Matratze aus Schäumstoff.
Die Erfindung betrifft eine Matratze aus Schaumstoff mit einer weichen Zwischenlage zwischen Schaurastoffkern und einer Hülle.
Bekannte Zwischenlagen zur Erhöhung der Weichheit einer Schaumstoff-Matratze bestehen aus einer zwischen Schaumstoffkern und der Hülle angeordneten verfestigten Watteschicht oder aus auf die Innenseite der Hülle aufgesteppter Watte, Wolle od.dgl.. Beide Zwischenschichten haben den Nachteil, daß sich bei Benutzung die Watteschicht verschiebt und daß sich z.B. durch Einwirkung von Feuchtigkeit die Watte lokal zusammenklumpen kann. Unabhängig davon, ob die weiche Schicht an die Textilhülle angesteppt ist oder ob sie lose auf den Schäumstoffkern aufgelegt ist, vermittelt die Matratze einer auf ihr liegenden Person das Gefühl, auf einer relativ unelastischen Auflage zu liegen, weil die Zwischenlage nur in ober- . flächlichem Kontakt mit dem Schaumstoffkern der.Matratze steht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mittels der Weich-
Zwischenschicht den benachbarten Schaumstoff u.a. in bezug auf Luft- und Feuchtigkeitsdurchgang zu verbessern. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet* daß die Zwischenschicht aus einer mit Fasern bzw. einem Faservlies benadelten Schaumstoffschicht besteht. Für das Fasermaterial können synthetische oder natürliche Fasern oder Fasergemische., vorzugsweise hygroskopische Pasern, z.B. aus Wolle oder Baumwolle., vorgesehen sein- Das Fasermaterial wird mit Hilfe einer-Nadelmaschine in den Schaumstoff eingelagert und in ihm verankert. Durch das Einstechen der Nadelmaschine in den Schaumstoff der Zwischenschicht werden in dieser Kanäle gebildet, die die Luftzirkulation bzw. die Atmungsfähigkeit der gesamten Matratze erhöhen. Es wird also eine Tiefenwirkung der Fasern in den Schaumstoff hinein erzielt. Die Elastizitätseigenschaften der Schaumstoff-Matratze werden durch die. Einlagerung der Fasern in den Schaumstoff und durch ihre Verankerung in ihm auf die Veröde lungs schient übertragen,, ohne daß die Weichheit bzw. die Dämpfungseigenschaften der Faserschicht verlorengehen. Das Verbundmaterial hat eine vorteilhafte dynamische Federkernlinie. Die Verwendung von hygroskopischen Fasern ist vorteilhafte weil sie die vom menschlichen Körper durch Schweißbildung ausgeschiedene Feuchtigkeit aufnehmen und wieder an die Außenluft abgeben. Die Bildung von Wassertropfen auf der Matratze wird auf diese Weise wirkungsvoll verhindert. Das Liegen auf einer mit der erfindungsgemäßen Zwischenschicht bedeckten Schaumstoff-Matratze ist im Hinblick auf den guten Feuchtigkeitsaustausch gesundheitsfördernd, weil beispielsweise die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten herabgemindert wird.
Die mit Fasern benadelte Zwischenschicht aus Schaumstoff kann auf den Schäumstoffkern aufgelegt oder auf diesen aufgeklebt sein. Die Klebung wird zweckmäßig an den Porenrändern vorgenommen oder als Punktverklebung ausgeführt,
so daß die- Atmungsfähigkeit des Schaumstoffes erhalten bleibt.
In Ausgestaltung der Erfindung kann die Zwischenschicht an die Innenseite der den Matratzenkern umgebenden Hülle kaschiert sein. Auch hierbei stehen die Fasern in engem Kontakt mit dem Schaumstoff.
Die Zwischenschicht kann den .Schaumstoffkern auf der Ober- und/oder Unterseite bedecken. Sie kann ihn jedoch in weiterer Ausgestaltung der Erfindung, auch ringsum umgeben.
Matratzenkern und Zwischenschicht können aus Polyurethan- Schaumstoff', aus Latex-Schaum oder einer Kombination von Latex-Schaum und Polyurethan-Schaumstoff bestehen.
Zur Verbesserung der Rückstellkraft und zur besseren Durchlüftung des Schaurastoffkerns können in diesen Stahlfedern eingelassen sein.
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch einen Matratzenkern mit auf der Oberseite angeordneter Zwischenschicht.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch einen Matratzenkern mit auf der Ober- und auf der Unterseite angeordneter Zwischenschicht.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch einen Matratzenkern, welcher von einer mit einer Zwischenschicht kaschierten Hülle umgeben ist.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch einen mit Stahlfedern versehenen Matratzenkern, der auf seiner Oberseite von einer Zwischenschicht bedeckt ist.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch einen Matratzenkern nach Fig. 4 mit auf der Ober- und auf der Unterseite angeordneter Zwischenschicht. -
Zwischen dem Matratzen-Schaumstoffkern 1 und der Textilhülle 3 ist eine Zwischenschicht 2 vorgesehen,, welche mit Fasern 4 benadelt ist. Ziffer 6 in Fig. 2 bezeichnet Verklebungsstellen, mittels derer die Zwischenschichten 2 an dem Schäumstoffkern 1 befestigt sind.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel ist die Hülle 5 mit der benadelten Schaumstoffschicht 2 kaschiert, so daß die Zwischenschicht den Matratzenkern 1 nach Überziehen der Hülle 3> ringsum bedeckt.
In den in den Fig. 4 und 5 wiedergegebenen Matratzenkern 1 sind Stahlfedern-5 eingelagert, welche der Erhöhung der Rückstellkraft des Schaumstoffmaterials dienen.

Claims (10)

Ansprüche
1. Matratze aus Schaumstoff mit einer weichen Zwischenlage zwischen Schäumst off kern und einer Hülle., dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (2) aus einer mit Pasern (4) bzw. einem Faservlies benadelten Schaumstoffschicht besteht.
2. Matratze nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet } daß für das Pasermaterial hygroskopische Fasern bzw. Fasergemische vorgesehen sind.
J>. Matratze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (2) auf den Schäumstoffkern (l) aufgelegt oder aufgeklebt ist.
4. Matratze nach Anspruch 1 oder 23 dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (2) an die Innenseite der Matratzenhülle (j5) kaschiert ist.
5. Matratze nach den Ansprüchen 1 Ms k3 dadurch gekennzeichnetj daß die Zwischenschicht (2) den Schaumstoffkern (1) auf der Ober- und/oder auf der Unterseite bedeckt.
6. Matratze nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet s daß die Zwischenschicht (2) den Schaumstoffkern (1) ringsum bedeckt.
7· Matratze nach.den Ansprüchen 1 bis G, dadurch gekennzeichnet, daß der Matratzenkern aus Polyurethan-Schaumstoff "besteht.- - .".-.-"-■.-" . -
8. Matratze nach den Ansprüchen 1 Ms <o, dadurch gekennzeichnet , daß. der Maträtzenkern aus Latex-Schaum besteht.
9. Matratze nach den Ansprüchen 1 Ms 6, dadurch gekennzeichnet 3 daß der Matratzenkern aus einer Kombination von Latex-Schaum und Polyurethan-Schaumstoff besteht.
10. Matratze nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,~daß in den Matratzenkern (l) Stahlfedern (5) eingelassen sind.
DEK55068U 1966-07-20 1966-07-20 Matratze aus schaumstoff. Expired DE1951624U (de)

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AT632667A AT280521B (de) 1966-07-20 1967-07-06 Möbelpolster bzw. Matratze
CH973467A CH452824A (de) 1966-07-20 1967-07-07 Polster, insbesondere Matratze

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