DE195183C - - Google Patents

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DE195183C
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DE
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weir
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roller
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DENDAT195183D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/42Gates of segmental or sector-like shape with horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ϊ 195183>— KLASSE 84«. GRUPPE
in NÜRNBERG.
nach Patent 135813.
Zusatz zum Patent 135813 vom 10. August 1900.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1905 ab. Längste Dauer: 9. August 1915.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch Patent 135813 bekannt gewordenen Stauvorrichtung, bei welcher der einen Rollkörper darstellende Verscblußkörper mit seinen Enden auf wagerechten oder geneigten Bahnen bewegt wird. Durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Abänderung wird bezweckt, daß der Grundsatz, nach welchem der Verschlußkörper unter Vermeidung gleitender Reibung nach ein- oder mehrmaliger Umdrehung aus dem Bereich des Wassers fortgerollt wird, auch für solche, z. B. bei Floßgassen, Eisablässen und ähnlichen Anlagen üblichen Wehre nutzbar gemacht wird, die gegebenenfalls sehr rasch, also schon nach einer geringen Teildrehung, den Durchfluß freigeben oder in den Bereich des Wassers zurückgerollt sein müssen.
Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß
' die als Rollkörper dienenden Laufkränze nur einen Bruchteil des Abstandes der Mittelachse des Verschlußkörpers von der Stauwand als Halbmesser besitzen und auf bogenförmigen Wälzbahnen zwangläufig so geführt sind, daß das Walzenwehr ähnlich wie ein Segmentwehr, jedoch ohne Uber-35
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windung gleitender Reibung, geöffnet und geschlossen werden kann.
Eine Stauvorrichtung dieser Art ist in einer Ausführungsform in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung im Aufriß und Grundriß dargestellt.
Die Stauwand α hat die Form eines Teiles eines Kreiszylindermantels, dessen Achse nach der Linie b-b verläuft (Fig! 2) und ist durch ein aus Speichenstäben c, Längs- und Schrägstäben d und e gebildetes räumliches Fachwerk versteift. Die beiden Endstäbe c, c des so gebildeten Staukörpers sind an je einen Rollkranz/ angeschlossen, dessen Halbmesser nur einen Bruchteil des Abstandes der Mittelachse des Verschlußkörpers von der Stauwand beträgt, und dessen Achse mit der der Stauwand zusammenfällt. Jeder dieser Rollkränze f wälzt sich beim Heben und Senken des Staukörpers auf je einer am Mauerwerk befestigten Wälzbahn g ab, die kreisförmig gekrümmt und unter das Oberwasser versenkt ist. Ein etwaiges Verschieben der Rollkränze wird durch die neben den Laufbahnen h vorgesehenen Verzahnungen i verhindert, während ein etwaiges Abheben der Rollkränze durch beiderseits angeordnete Laschen k un-
möglich gemacht wird, die an je zwei durch die Mittelachse der Rollkränze und in den Wälzbahnen geführte Bolzen I1 m angelenkt sind.
Um den Staukörper aus dem Bereich des Oberwassers zu entfernen, wird er bei der ■ gezeichneten Ausführungsform in eine Vertiefung η der Flußsohle so weit nach unten gedreht, bis die an seiner Oberseite befindliehe Dielung ο mit der Wehrsohle bündig liegt. Natürlich können, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung berührt wird, die . Wälzbahnen auch über dem Oberwasserspiegel angeordnet sein, in welchem Falle der Staukörper durch Emporklappen von der Wehrsohle entfernt würde. Auch können, wenn die Form der festen Wehrschwelle es gestattet, nicht nur die beiden Endschilder mit auf festen Wälzbahnen laufenden Rollkränzen versehen, sondern auch beliebig viele, in gleicher Weise ausgebildete Mittelstücke angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    . Stauvorrichtung mit beweglichem, ein räumliches Fachwerk bildendem Verschlußkörper nach Patent 135813, dadurch gekennzeichnet, daß die als Rollkörper dienenden Laufkränze ff) nur einen
    . Bruchteil des Abstandes der Mittelachse des Verschlußkörpers von der Stauwand als Halbmesser besitzen und auf bogen-
    . förmigen Wälzbahnen (g) zwangläufig so geführt sind, daß das Walzenwehr ahn-Hch wie ein Segmentwehr, jedoch ohne Überwindung gleitender Reibung, geöffnet und geschlossen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE195183C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617263A (en) * 1948-07-19 1952-11-11 Raymond A Hill Spillway gate
US4409585A (en) * 1980-03-28 1983-10-11 Regie Nationale Des Usines Renault System governing the position of a sensor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617263A (en) * 1948-07-19 1952-11-11 Raymond A Hill Spillway gate
US4409585A (en) * 1980-03-28 1983-10-11 Regie Nationale Des Usines Renault System governing the position of a sensor

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