DE1952812U - Montagevorrichtung fuer schwere kuppelspindeln von walzwerken. - Google Patents

Montagevorrichtung fuer schwere kuppelspindeln von walzwerken.

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DE1952812U
DE1952812U DE1966V0019525 DEV0019525U DE1952812U DE 1952812 U DE1952812 U DE 1952812U DE 1966V0019525 DE1966V0019525 DE 1966V0019525 DE V0019525 U DEV0019525 U DE V0019525U DE 1952812 U DE1952812 U DE 1952812U
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Description

Verwaltungsgesellschaft St. Ingbert, den 15· Okto. I966 '
Moeller und Heumann _ ,o„ „. ^η£- /τΓΊ
offene Handelsgesellschaft Pa ^07 Gbm-396/Kl
"Montagevorrichtung für schwere Kuppelspindeln von Walzwerken"
Die Neuerung betrifft eine Montageeinrichtung für schwere Kuppelspindeln mit auf den Spindelzapfen verschiebbaren Kuppelmuffen in Walzwerken, insbesondere zum Aus- und Einbau von Kuppelspindeln zwischen im Strang, d-.h. in Richtung der Walzenachsen nebeneinander aufgestellten Walzgerüsten. Es ist in Verbindung mit Spindelstühlen bekannt, gegenläufig arbeitende Hydraulikzylinder zum Verschieben der Kuppelmuffen vorzusehen, die ringförmige Eindrehungen zum formschlüssigen Eingriff von hydraulisch, betätigten Mitnehmern haben. Wenn dabei die Schiebemuffen gegeneinander verschoben sind, können die Gerüste zum Wechseln ausgebaut werden.
Diese Einrichtungen sind deshalb sehr teuer, weil für «jede Spindel ein Paar von Betätigungsorganen vorhanden sein muß, um die Schiebemuffen zu bewegen. Darüberhinaus ist dieses Prinzip gar nicht anwendbar, wenn überhaupt kein Spindelstuhl vorgesehen wird. In solchen Fällen war es bisher stets erforderlich, die Spindeln am Kran aufzuhängen und die Muffen von Hand zu lösen.
Durch die Neuerung wird eine Montagevorrichtung für schwere Kuppelspindeln geschaffen, die sowohl ein mechanisches Bewegen der Schiebemuffen über Hydraulikzylinder ermöglicht als auch für eine schnelle Übernahme der Kuppelspindeln zum Aus- und Einbau eingerichtet ist. Die Montagevorrichtung gemäß der Neuerung kennzeichnet sich durch die Ausbildung als Krangeschirr mit einem Grundgestell als Träger von zwei gegenläufig schwenkbar angetriebenen Schwenkarmen, an deren unteren Enden die Mitnehmer für die Kuppelmuffen angeordnet
—2 —
sind., wobei der Grundrahmen am unteren Ende zu einer zentrischen, über die Kuppelspindel absenkbaren Gabel ausgebildet ist, die zum Ausheben der Spindel am offenen Gabelende verschließbar ist»
Mit einer Montagevorrichtung gemäß der Neuerung können alle Spindeln eines Walzwerkes mit im Strang aufgestellten Walzgerüsten schnell ausgebaut werden, obwohl nur eine Vorrichtung dafür zur Verfügung steht, die am Kran aufgehängt ist. Sowohl die Mitnehmer zum Verschieben der Schiebemuffen als auch die zentrische Gabel zur Übernahme der Spindeln gelangen beim Absenken etwa gleichzeitig in Übernahmestellung. Es braucht lediglich die zentrische Gabel zur Aufnahme der Kuppelspindeln unten verschlossen zu werden, was zweckmäßigerweise mittels eines durch Öffnungen in den Gabelschenkeln durchsteckbaren Tragbalkens geschieht, wobei gleichzeitig die Hydraulikzylinder zum Zusammenschieben der Kuppelmuffen betätigt werden, um die Spindeln unmittelbar darauf ausheben zu können.
Damit bei Kranfahrt nicht auf lange Schlauchleitungen zur Energiezufuhr Rücksicht genommen zu werden braucht, ist es vorteilhaft, die gesamte Hydraulikanlage einschließlich Pumpe und Behälter im Grundgestell einzubauen. Es bedarf dann lediglich eines elektrischen Kabelsi das von der Laufkatze des Krans bis zur Montagevorrichtung reicht.
In der Zeichnung ist ein Äusführungsbeispiel der Montagevorrichtung gemäß der Neuerung dargestellt, und zwar zeigen;
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Achsebene einer angeschlossenen Kuppelspindel, einen linken Schwenkarm in Ansicht,
Fig. 2 eine teilweise Ansicht mit Querschnitt durch eine Schiebemuffe nach der Linie II - II, und
Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1.
-3—
Hauptbestandteil der Montagevorrichtung ist ein aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Stahlplatten bestehendes Grundgestell 1, das über zwei Bügel 2 am Kran aufgehängt werden kann. Das Grundgestell 1 ist Träger für zwei Schwenkarme 3* 4, die auf Schwenkachsen 5* 6 schwenkbar gelagert sind, wobei die Schwenkachsen 5 und β nach Pig. gleichzeitig eine der Verbindungen zwischen den das Grundgestell bildenden Stahlplatten 1 darstellen.
Bezogen auf Fig. 2 und den in Fig. 1 in Ansicht dargestellten Schwenkarm 3 läuft dieser Schwenkarm in zwei Gabelschenkeln 3a aus, an deren Enden plattenförmige Mitnehmer 7* 8 drehbar gelagert sind. Diese plattenförmige Mitnehmer passen in Eindrehungen 9a der einen Schiebemuffe 9, wenn das Grundgestell 1 in der dargestellten Lage auf die Kuppelspindel 13 abgesenkt ist. D.ie plattenförmigen Mitnehmer 7* 8 sind bei 10 und 11 deshalb gelenkig an den Gabelschenkeln 3a gelagert, weil der Schwenkarm 3 um seine Schwenkachse 5 schwenken " und dabei die Schiebemuffe 9 mitnehmen soll. Die Mitnehmerverbindung zwischen der anderen Schiebemuffe 12 und dem anderen Schwenkarm 4 ist identisch mit derjenigen des Schwenkarmes 3·
Etwa in der Mitte der Schwenkarme 3> 4 sind Hydraulikzylinder 14, 15 pendelnd gelagert, deren Kolbenstangen 1β, 17 bei 18 fest mit dem Grundgestell 1 verbunden sind. Die gegenläufigen Hydraulikzylinder l4, 15 bestimmen die Schwenkbewegungen der Schwenkarme 3, 4 und somit die Verschiebewege der Kleeblatt-Schiebemuffen 9, 12 zum Verbinden der Kuppelspindeln 13 mit den walzenseitigen Zapfen.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß das Grundgestell 1 am unteren Ende ; zu einer zentrischen, unten offenen Gabel mit den Gabelschenkeln la ausläuft, die dem Durchmesser eines glatten Bundes 13a der Kuppelspindel 13 (Fig. l) angepaßt ist. In der dargestellten Übernahme-Stellung der Montagevorrichtung kann ein Tragbalken 19 durch die
Öffnungen Ib in den Gabelschenkeln la durchgesteckt werden, wodurch die Gabel verschlossen und die Kuppelspindel IJ im Grundgestell 1 festgelegt ist.
Zur Betätigung der Hydraulikzylinder 14, 15 ist die gesamte Hydraulikanlage, bestehend aus dem Behälter 20 und der Pumpe 21, zwischen den das Grundgestell 1 bildenden Stahlplatten eingebaut.
Die Wirkungsweise der Montagevorrichtung gemäß der Neuerung ist folgendes
Zum Wechseln der Gerüste, die durch Kuppelspindeln ohne Spindelstühle miteinander verbunden sind, werden alle Spindeln mittels der dargestellten Montagevorrichtung ausgebaut. Die Montagevorrichtung wird über eine auszubauende Spindel IJ so abgesenkt, daß die plattenförmigen Mitnehmer 7, 8 in die Eindrehungen 9a, 12a beider Schiebemuffen 9* 12 formschlüssig eingreifen. Dabei tritt der zylindrische Bund IJa der Kuppelspindel IJ in die zentrische, gabelförmige Aufnahme des Grundgestells 1 mit den Gabeischenkln la. Indem der Tragbalken 19 durch die Öffnungen Ib durchgesteckt wird, werden die Hydraulikzylinder 14, 15 im Sinne des Einziehens der Kolbenstangen 16, VJ betätigt, so daß über die Schwenkarme J, 4 die Schiebemuffen 9* 12 aufeinander zu bewegt werden, wodurch die Kupplung mit den anschließenden Kleeblattzapfen der Walzen gelöst werden. Unmittelbar darauf kann die gesamte Montagevorrichtung mit der daran hängenden Kuppelspindel IJ ausgehoben und abgesetzt werden. Ebenso schnell läßt sich eine Kuppelspindel wieder einbauen, wobei die Hydraulikzylinder 14, 15 im umgekehrten Sinne betätigt werden, um die Schiebemuffen 9 und 12 wieder in Kuppelstellung zu bringen.
- Schutzansprüche -
-r-

Claims (3)

VerwaltungsgeseXlsehaft St. 'Ingbert, den 13„ Okt. 1966 Moeller und Neumann Pa 307 Gbm-396/Kl offene Handelsgesellschaft SCHUTZANSPRÜCHE
1. Montagevorrichtung für schwere Kuppelspindeln mit auf den öpindelzapfen verschiebbaren Kuppelmuffen in Walzwerken, insbesondere zum Aus- und Einbau von Kuppelspindeln zwischen im Strang, d.h. in Richtung der Walzenachsen nebeneinander aufgestellten Walzgerüsten, mit gegenläufig arbeitenden Hydraulikzylindern zum Verschieben der Kuppelmuffen, die ringförmige Eindrehungen zum formschlüssigen Eingriff von hydraulisch betätigten Mitnehmern haben, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Montagevorrichtung als Krangeschirr mit einem Grundgestell (1) als Träger von zwei gegenläufig schwenkbar angetriebenen Schwenkarmen (3* 4) an deren unteren Enden die Mitnehmer (7* 8) für die Kuppelmuffen (9, 12) angeordnet sind, wobei der Grundrahmen (l) am untern Ende zu einer zentrischen, über die Kuppelspindel (13) absenkbaren Gabel (la) ausgebildet ist, die zum Ausheben der Spindel am offen-en Gabelende verschließbar ist.
2. Montagevorrichtung nach Anspruch.1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel zur Aufnahme der Kuppelspindel (13) mittels eines durch Öffnungen (Ib) in den Gabelschenkeln (la) durchsteckbaren Tragbalken (19) verschließbar ist.
3. Montagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikanlage einschließlich Pumpe (21) und Behälter (20) im Grundrahmen (l) eingebaut ist.
DE1966V0019525 1966-10-14 1966-10-14 Montagevorrichtung fuer schwere kuppelspindeln von walzwerken. Expired DE1952812U (de)

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DE (1) DE1952812U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2928246A1 (de) 1978-07-12 1980-01-24 Fuji Photo Film Co Ltd Verfahren und vorrichtung zur aufzeichnung und wiedergabe eines bestrahlungsbildes
DE2755381C3 (de) 1976-12-13 1981-02-05 General Electric Co., Schenectady, N.Y. (V.St.A.) Leuchtstoff aus Seltenen Erdmetalloxyhalogeniden und Verwendung dafür
DE3149337A1 (de) 1980-12-19 1982-06-24 General Electric Co., Schenectady, N.Y. Oxyhalogenidleuchtstoff, damit hergestellter roentgenbildwandler und-schirm und verfahren zum herstellen von oxyhalogenidleuchtstoffkristallen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2755381C3 (de) 1976-12-13 1981-02-05 General Electric Co., Schenectady, N.Y. (V.St.A.) Leuchtstoff aus Seltenen Erdmetalloxyhalogeniden und Verwendung dafür
DE2928246A1 (de) 1978-07-12 1980-01-24 Fuji Photo Film Co Ltd Verfahren und vorrichtung zur aufzeichnung und wiedergabe eines bestrahlungsbildes
DE3149337A1 (de) 1980-12-19 1982-06-24 General Electric Co., Schenectady, N.Y. Oxyhalogenidleuchtstoff, damit hergestellter roentgenbildwandler und-schirm und verfahren zum herstellen von oxyhalogenidleuchtstoffkristallen

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