DE19528320A1 - Verschlußvorrichtung für Fenster, Türen o. dgl. - Google Patents
Verschlußvorrichtung für Fenster, Türen o. dgl.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/12—Locks or fastenings with special structural characteristics with means carried by the bolt for interlocking with the keeper
- E05B63/128—Locks or fastenings with special structural characteristics with means carried by the bolt for interlocking with the keeper with additional bolt in the striker
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/18—Details of fastening means or of fixed retaining means for the ends of bars
- E05C9/1808—Keepers
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- E05C9/18—Details of fastening means or of fixed retaining means for the ends of bars
- E05C9/1825—Fastening means
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Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des
Anspruches 1 angegebenen Art. Bei der bekannten Vorrichtung (DE-AS
11 99 159) befinden sich die Treibstangen im Falzbereich des Flügels
und werden von einem am Flügel vorgesehenen Handgriff längsverschoben.
Die an der Treibstange sitzenden beweglichen Steuerglieder bestehen im
einfachsten Fall aus Zapfen, während die ruhenden Gegenglieder aus Schließ
blechen bestehen, die im Falzbereich des Rahmens befestigt sind. Durch
den Handgriff können die Zapfen bezüglich der Schließbleche in eine Schließ
position über führt werden, wo sie die rahmenseitigen Schließbleche hinter
greifen und dadurch den Flügel in seiner geschlossenen Stellung am Rahmen
fixieren. Die Zapfen, können aber vom Handgriff auch in eine Freigabepositi
on überführt werden, wo sie die rahmenseitigen Schließbleche nicht mehr
hintergreifen und daher ein Öffnen des Flügels erlauben. Durch geeignete
Profilierung und Anordnung der Steuerglieder und Gegenglieder ist es auch
möglich, Positionen zu erreichen, in denen der Flügel gegenüber dem Rah
men verkippt um eine horizontale untere Achse oder um eine in
der Flügel-Mitte befindliche vertikale oder horizontale Achse verschwenkt
werden kann. Die Anordnung der beweglichen Steuerglieder und ruhenden
Gegenglieder kann auch in spiegelbildlicher Weise vollzogen werden, indem
die längsverschieblichen Zapfen am Rahmen und die ortsfesten Schließbleche
am Flügel sich befinden.
Bei den bekannten Verschlußvorrichtungen ist die Schließposition des Steuer
glieds am Gegenglied nicht gesichert. Der Zapfen nimmt in oder Schließposi
tion keine feste Lage am Kurvenprofil des Schließblechs an. Durch ungenaue
Montage der Verschlußteile und/oder durch Fertigungs- oder
Montage-Toleranzen ergeben sich Lageabweichungen, die zu Klappergeräuschen
in der Schließposition oder bei der Betätigung des Handgriffs zu Betriebs
störungen führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässige Verschlußvor
richtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln,
die selbsttätig eine definierte Lage des beweglichen Steuerglieds am ruhen
den Gegenglied in der Schließposition sicherstellt. Dies wird erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen er
reicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
Bei der Erfindung ist das Gegenglied in sich beweglich und umfaßt minde
stens einen verschwenkbaren Hebel, der eine Hakenöffnung zur Aufnahme
des längsverschieblichen Steuerglieds aufweist und daher nachfolgend kurz
"Hakenhebel" bezeichnet werden soll. Der Hakenhebel ist verschwenkbar,
und zwar quer zur Verschiebungsrichtung des Steuerglieds. In der Schließposi
tion der Vorrichtung ist der Hakenhebel soweit an das Steuerglied herange
schwenkt, daß das Steuerglied in der Hakenöffnung gefangen ist. Die Haken
öffnung ist auf ihrer vom Schwenklager des Hakenhebels abgekehrten Seite
durch einen äußeren Hakenschenkel begrenzt, der in der Schließposition
vor das Steuerglied greift und dessen Rückverschiebung entgegen steht.
Zur Freigabe des Steuerglieds braucht der Hakenhebel aber lediglich soweit
weggeschwenkt zu werden, bis sein äußerer Hakenschenkel aus dem Verschie
bungsweg des Steuerglieds herausgelangt ist. Beide Schwenkbewegungen
des Hakenhebels werden durch die Längsverschiebung des an der Treibstan
ge sitzenden Steuerglieds automatisch bewirkt, wenn das Steuerglied eine
Kraft auf den äußeren bzw. einen inneren Hakenschenkel ausübt. Nach
dem Aufschwenken des Hakenschenkels kann das Steuerglied vom Handgriff
in weitere das jeweilige Fenster kennzeichnende Schließpositionen überführt
werden. In der Schließposition ist jedenfalls die Lage des Steuerglieds
in der Hakenöffnung des Hakenhebels festgelegt.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unter
ansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den
Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die in Andrucklage aneinander befindlichen
beiden unteren Holme eines Flügels und eines Rahmens von ei
nem Fenster im Bereich einer erfindungsgemäßen Verschlußvorrich
tung, wobei die Schnittführung durch die Schnittlinie I-I der
in
Fig. 2 gezeigten Verschlußvorrichtung zu erkennen ist, bevor diese
am Fenster befestigt worden ist, wobei in Fig. 2 ein horizontaler
Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung
längs der Schnittlinie II-II von Fig. 1 dargestellt ist, und zwar
in einer Freigabeposition zwischen dem Steuerglied und dem
Gegenglied der Vorrichtung zeigt,
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Längsschnitt, wo sich das
Steuer- und das Gegenglied in ihrer Schließposition befinden,
Fig. 4 in einer mit Fig. 2 und 3 ausgerichteten Position einen Hori
zontalschnitt durch das Steuerglied in Draufsicht auf die Treibstan
ge längs der Schnittlinie IV-IV von Fig. 1, wobei benachbarte,
in Fig. 1 erkennbare Bauteile weggelassen worden sind,
Fig. 5 einen vertikalen Längsschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Vorrich
tung, wenn sich das bewegliche Steuerglied in einer gegenüber
Fig. 2 verschobenen Stellung befindet,
Fig. 6, in einem gegenüber Fig. 5 verkleinerten Maßstab, eine horizontale
Schnittansicht durch das Steuerglied längs der Schnittlinie VI-VI
von Fig. 5 und eine in Draufsicht auf das ruhende Gegenglied
des erfindungsgemäßen Verschlusses, wobei der Rahmen-Holm
nicht mit dargestellt wurde, und
Fig. 7, ebenfalls unter Weglassung des Rahmens und der Befestigung,
die Unteransicht des in Fig. 5 gezeigten Gegenglieds, und zwar
in der dort durch den Pfeil VII gekennzeichneten Blickrichtung.
In Fig. 1 sind die beiden Holme eines Flügels 12 und eines Rahmens 11
gezeigt, wenn sich diese in einer Andrucklage des geschlossenen Fensters
befinden. Im Falzbereich besitzt der Flügel 12 eine aus Fig. 1 und 5 er
sichtliche Längsnut 13, in welcher eine Treibstange 15 angeordnet ist.
Die Treibstange 15 kann von einem nicht näher erkennbaren Handgriff
am Flügel 12 im Sinne des aus Fig. 5 ersichtlichen Doppelpfeils 14 längsver
schoben werden; die Pfeilrichtung 14 bestimmt somit die Richtung der
Längsverschiebung. An der Treibstange 15 sitzt mindestens ein Steuerglied
10, welches bei dieser Längsverschiebung 14 mitgenommen wird und dadurch
in verschiedene, aus Fig. 2 bis 6 ersichtliche Positionen überführt werden
kann. Das Steuerglied 10 besteht im einfachsten Fall aus einem zylindri
schen Zapfen, der, wie am besten aus Fig. 1 zu erkennen ist, vertikal
an der Treibstange 15 befestigt ist, z. B. durch Nieten.
Die Längsnut 13 im Flügel 12 ist durch eine Deckschiene 16 verschlossen,
welche, ausweislich der Fig. 5, ein Langloch 17 aufweist, durch welches
das zylindrische Steuerglied 10 in den Falzbereich herausragt. Der maximale
Verschiebungsweg 18 des Steuerglieds 10 ist aus Fig. 4 zu erkennen. Das
Langloch 17 in der Deckschiene 16 ist natürlich ausreichend lang ausgebil
det, um die aus dem Verschiebungsweg 18 sich ergebende Bewegung des
Steuerglieds 10 im Flügel 12 nicht zu behindern. An der Treibstange 15
können eine beliebige Anzahl von Steuergliedern 10 sitzen, die auch eine
andere Profilform aufweisen können.
Dem am Flügel 12 befindlichen Steuerglied 10 ist ein Gegenglied 20 zuge
ordnet, welches aus mehreren Bauteilen besteht, von denen ein Bauteil
an einer definierten Stelle des Rahmens 11 befestigt ist. Es versteht sich,
daß, in umgekehrter Weise, das bewegliche Steuerglied 10 am Rahmen
11 und das Gegenglied 20 am Flügel 12 angeordnet sein könnten.
Wie am besten aus Fig. 2 zu erkennen ist, umfaßt das Gegenglied 20
ein Gehäuse 21, welches mehrere Befestigungslöcher 22 zum Durchführen
von aus Fig. 5 erkennbaren Befestigungsschrauben 19 aufweist. Die Befesti
gungsschrauben 19 verankern das Gehäuse 21 ortsfest am Rahmen 11.
Das Gehäuse 21 umfaßt eine in Fig. 6 in Draufsicht erkennbare Oberplatte
23 mit einem Längsschlitz 24, in welchen das Steuerglied 10 bei seiner
Längsverschiebung 14 in bestimmten Positionen einfahren kann. Im Inneren
des Gehäuses 21 befindet sich eine im wesentlichen in Verschiebungsrichtung 14
verlaufende Schubführung 25 für einen Schlitten 40, der, ausweislich
der Fig. 2 und 3, in verschiedene Längslagen gelangen kann. Zur Schubfüh
rung 25 gehört auch noch ein Langloch 27 in einer zum Gehäuse 21 gehö
renden Unterplatte 26, wie aus der Unteransicht von Fig. 7 zu erkennen
ist. In das Langloch 27 greift ein am Schlitten 40 sitzender Montagezapfen
41 ein, der eine noch näher zu erläuternde Schubbewegung des Schlittens
40 nach außen 44 und nach innen 45 nicht ausschließt, aber für einen
unverlierbaren Zusammenhalt mit dem Gehäuse 21 sorgt. Der Montagezapfen
41 kann mit den aus Fig. 7 mit 42, 43 gekennzeichneten Enden des Lang
lochs 27 anschlagartig zusammenwirken und damit eine maximale
Ausschub- und/oder Einschublage des Schlittens 40 begrenzen.
Ein weiterer Bestandteil des Gegenglieds 20 ist mindestens ein Hebel
30, der eine Hakenöffnung 33 aufweist und daher nachfolgend kurz "Haken
hebel" bezeichnet werden soll. Der Hakenhebel 30 besteht aus einer profi
lierten Platte, die parallel zur Oberplatte 23 des Gehäuses 21 verläuft
und über ein Schwenklager 46 mit dem Schlitten 40 verbunden ist, wie
aus Fig. 5 hervorgeht. Das Schwenklager 46 steckt in einer Lagerhülse
47, die im Schlitten 40 verankert ist. Der Schlitten 40 ist zusammen
mit dem an ihm gelagerten Hakenhebel 30 stets gemeinsam im Sinne
der Pfeile 44, 45 von Fig. 2 und 3 aus- bzw. einschiebbar. Der Schlitten
40 und der Hakenhebel 30 bilden folglich eine gemeinsam im Gehäuse
21 verschiebliche Baueinheit, von der in Fig. 2 und 3 zwei mit 60 und
60′ bezeichnete Längslagen gezeigt sind.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei zueinander formgleiche Haken
hebel 30, 30′ vorgesehen, die in zueinander spiegelbildlicher Weise mit
ihren beiden Hakenöffnungen 33, 33′ positioniert sind und gemeinsam an
dem gleichen Schwenklager 46 des Schlittens 40 gelagert sind. Wegen
ihrer Formgleichheit genügt es, lediglich den einen Hakenhebel 30 zu be
schreiben, weil dies in entsprechender Weise auch für den zweiten Hakenhe
bel 30′ gilt. Die Bestandteile des Hakenhebels 30, 30′ werden folglich
durch das jeweils gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet, aber zur Unter
scheidung sind diejenigen des zweiten Hebels 30′ mit einem Strich (′) verse
hen.
Die Hakenöffnung 33, 33′ ist von zwei Hakenschenkeln 31, 32 bzw. 31′, 32′
begrenzt, die zwischen sich einen dem Querschnitt des Steuerglieds
10 entsprechenden Freiraum erzeugen. Wie anhand von Fig. 3 näher erläutert
wird, ist der Hakenhebel 30 zweiarmig ausgebildet und besitzt einen die
jeweilige Hakenöffnung 33 bzw. 33′ aufweisenden äußeren Hebelarm 36
und, auf der gegenüberliegenden Seite des Schwenklagers 46, einen inneren
Hebelarm 37, der an seinem Innenende ein Neigungsprofil 38 bzw. 38′
besitzt. An diesem Neigungsprofil 38, 38′ wirkt eine Federkraft 58. Diese
Federkraft wird hier von einer wendelförmigen Druckfeder 50 erzeugt,
die in einer axialen Bohrung 48 des Schlittens 40 angeordnet ist und auf
einen in dieser Bohrung 48 längsverschieblichen Stößel 49 wirkt. Damit
werden folgende Wirkungen erreicht.
Wenn sich das zylindrische Steuerglied 10 in seiner aus Fig. 5 und 6 ersicht
lichen ersten Position 51 befindet, die auch in Fig. 6 durch eine entspre
chende strichpunktierte Lage verdeutlicht ist, so liegt bei einem über Schar
niere am Rahmen 11 angelenkten Flügel 12 eine Entriegelungsstellung
vor, wo der Flügel 12 gegenüber dem Rahmen 11 frei beweglich ist. Dann
befindet sich die erwähnte, aus dem Schlitten 40 und den beiden Hakenhe
beln 30, 30′ gebildete Baueinheit in ihrer aus Fig. 2 ersichtlichen Ausschub
lage 60. Diese ist dadurch bestimmt, daß sich der Schlitten 40 im Sinne
des Ausschubpfeils 44 maximal in Richtung auf eine Gehäuseöffnung 28
des Gehäuses 21 hin bewegt hat. In Fig. 2 ist der schraffierte Zapfen
10 in einer späteren zweiten Position gezeigt und daher bei dieser Betrach
tung zunächst wegzudenken. Die Ausschublage 60 der Baueinheit ist durch
den bereits beschriebenen und aus Fig. 7 ersichtlichen Endanschlag 42
des zum Schlitten 40 gehörenden Montagezapfens 41 begrenzt. Beide platten
förmigen Hakenhebel besitzen ein definiertes Umrißprofil, welches, wie
am besten anhand der Fig. 3 zu erkennen ist, an der von der Hakenöffnung
33 weggerichteten Längskante einen Vorsprung 39 erzeugt, der über eine
Platten-Verbreiterung des Hakenhebels 30 in den erwähnten äußeren Haken
schenkel 31 übergeht.
In der Ausschublage 60 von Fig. 2 befinden sich die äußeren Hakenschenkel
31 bzw. 31′ der beiden Hakenhebel 30, 30′ in einer Gehäuseerweiterung
29. Durch die von der Druckfeder 50 erzeugte, bereits erwähnte Federkraft
58 entstehen an den Neigungsprofilen 38, 38′ zueinander spiegelbildliche
Drehmomente, welche die durch die Drehpfeile 34, 34′ in Fig. 2 verdeutlich
te Schwenkbewegungen an den Hakenhebeln 30, 30′ erzeugen und diese
voneinander wegspreizen. Dadurch werden die äußeren Hakenschenkel 31,
31′ in der Gehäuseerweiterung 29 voneinander weg gedrückt und kommen
mit ihren beiden Vorsprüngen 39, 39′ vor Schultern 59 bzw. 59′ zu liegen,
die ausweislich der Fig. 3 die Gehäuseerweiterung 29 nach innen begrenzen.
In ihrer Spreizstellung 34, 34′ von Fig. 2 hintergreifen folglich die Schultern
59, 59′ die beiden Vorsprünge 39, 39′ und verhindern somit auch ein unkon
trolliertes Einschieben der Baueinheit. Damit ist die Ausschublage 60 der
Baueinheit auch gegenüber einer durch den Pfeil 45 verdeutlichte Einschub
bewegung genau festgelegt.
Wird nun durch Betätigen der Handhabe das Steuerglied 10 in seine in
Fig. 4 und 2 ausgezogen gezeichnete Position 52 über führt, so stößt es
gegen die beiden einander überlappenden inneren Hakenschenkel 32, 32′
der beiden Hakenhebel 30, 30′. In der Spreizstellung der Hakenhebel
30, 30′ verbleibt zwischen den beiden äußeren Hakenschenkeln 31, 31
ein aus Fig. 2 ersichtlicher ausreichender Durchlaß 57 für das Steuerglied
10. Die inneren Hakenschenkel 32, 32′ weisen eine zueinander gegensinnige
Schräge auf. Beim weiteren Längsverschieben 14 der Treibstange 15 gelangt
das Steuerglied 10 in die in Fig. 4 gestrichelte dritte Position 53, wobei
auf die schrägen inneren Hakenschenkel 32, 32′ eine Kraft ausgeübt wird,
die ein zur vorerwähnten Spreizbewegung 34, 34′ gegensinniges Drehmoment
erzeugt und die beiden Hakenhebel 30, 30′ im Sinne der Drehpfeile 35,
35′ von Fig. 3 gegeneinander schwenkt. Dadurch werden die beiden Hakenhe
bel 30, 30′ aneinander geklappt und schließen das Steuerglied 10 zangenar
tig mit ihren beiden Hakenöffnungen 33, 33′ zwischen sich allseitig ein.
Bei dieser Anklappbewegung 35, 35′ werden die beiden Vorsprünge 39,
39′ an den Längskanten der beiden Hakenhebel 30, 30′ mit ihren Vorsprün
gen 39, 39′ aus den zugehörigen Schultern 59, 59′ der Gehäuseerweiterung
29 herausgehoben. Dadurch kann die Baueinheit im Sinne des Pfeils 45
von Fig. 3 weiter eingeschoben werden und erreicht schließlich die in
Fig. 3 ausgezogen gezeichnete und in Fig. 4 strichpunktiert angedeutete
vierte Position 54.
In Fig. 3 liegt an sich schon die volle Einschublage 60′ der aus dem Schlit
ten 40 und den beiden Hakenhebeln 30, 30′ bestehenden Baueinheit vor.
Beim Zusammenklappen 35, 35′ der beiden Hakenhebel 30, 30′ wurde der
Stößel 49 über das Neigungsprofil 38, 38′ in der Schlitten-Bohrung 48 hinein
geschoben und dadurch die dortige Druckfeder 50 zusammengedrückt. Die
von ihr erzeugte Federkraft 58 ist zwar gegenüber der Situation von Fig.
2 angewachsen und übt folglich ein die Spreizbewegung 34, 34′ erzeugendes,
höheres Drehmoment aus, doch kann sich dieses in der Einschublage 60′
nicht auswirken. Beim Einschieben 45 gleitet nämlich die jeweils der Haken
öffnung 33 bzw. 33′ zugekehrte Längskante 56 bzw. 56′ der beiden Hakenhe
bel 30, 30′ an einer bereits in Fig. 2 erkennbaren Führungsfläche 61
bzw. 61′ im Inneren des Gehäuses 21 entlang. In der Einschublage 60′
der Baueinheit von Fig. 3 halten die gegeneinander gerichteten Führungsflä
chen 61, 61′ über die Hebel-Längskanten 56, 56′ die beiden Hakenhebel
30, 30′ in der Anklappstellung aneinander gedrückt. Die Federkraft 58
der Druckfeder 50 ist dadurch schwenk-unwirksam gesetzt.
In Fig. 3 liegt die volle Schließposition des Steuerglieds 10 im Gegenglied
20 vor. Das Steuerglied 10 wird allseitig von den beiden Hakenhebeln
30, 30′ eingeschlossen und nimmt daher dort eine definierte Position ein.
Über die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung 10, 20 ist daher der Flügel
12 am Rahmen 11 besonders zuverlässig verriegelt.
Wie strichpunktiert in Fig. 4 angedeutet ist, könnte das Steuerglied 10
durch eine weitere Längsverschiebung 14 der Treibstange 15 bis zu einer
weiteren strichpunktierten Position 55 eingeschoben werden, ohne daß
dies die Zuverlässigkeit der Verriegelung von Flügel und Rahmen beeinträch
tigt. Dies läßt sich durch eine ausreichend große Bemessung des Langlochs
27 sicherstellen, indem der bereits erwähnte und aus Fig. 7 ersichtliche
Endanschlag 43 ausreichend weit nach innen gesetzt wird.
Die Umsteuerung der Verschlußvorrichtung aus ihrer in Fig. 3 gezeigten
Schließposition in ihre aus Fig. 5 ersichtliche volle Freigabeposition erfolgt
in einer zur vor beschriebenen Bewegung gegensinnigen Weise. Dabei wird
die Treibstange 15 im Sinne des Pfeils 14 zurückgeschoben, wobei in der
ersten Bewegungsphase, bis zur Position 53 des Steuerglieds 10 von Fig.
4, die Spreizkraft 58 der Druckfeder 50 gegenüber den beiden Hakenhebeln
30, 30′ unwirksam bleibt. Es besteht eine Anlage der Hebel-Längskanten
56, 56′ an den erwähnten Gehäuse-Führungsflächen 61, 61′. Erst wenn
die verbreiterten äußeren Hakenschenkel 31, 31′ die beschriebene Gehäuseer
weiterung 29 von Fig. 2 erreicht haben, kann sich die Federkraft 58 auswir
ken und die Spreizbewegung 34, 34′ der beiden Hakenhebel 30, 30′ bewirken.
Dann liegt wieder ein ausreichend großer Durchlaß 57 zwischen den beiden
äußeren Hakenschenkeln 31, 31′ vor, um das Steuerglied 10 in seine äußerste
Position 51 von Fig. 4, 5 bzw. 6 zu überführen. Das Steuerglied 10 liegt
nun wieder außerhalb des Gehäuses 21. Der Flügel 12 ist vom Rahmen
11 entriegelt.
Bezugszeichenliste
10 Steuerglied
11 Rahmen
12 Flügel
13 Längsnut in 12
14 Pfeil der Längsverschiebung von 15 bzw. 10
15 Treibstange
16 Deckschiene
17 Langloch in 16
18 Verschiebungsweg von 10 (Fig. 4)
19 Befestigungsschraube für 20
20 Gegenglied
21 Gehäuse von 20
22 Befestigungsloch für 19
23 Oberplatte von 21
24 Längsschlitz in 23
25 Schubführung in 21
26 Unterplatte von 21
27 Langloch in 26
28 Gehäuseöffnung von 21
29 Gehäuseerweiterung bei 28
30, 30′ Hakenhebel
31, 31′ äußerer Hakenschenkel von 30 bzw. 30′
32, 32′ innerer Hakenschenkel von 30 bzw. 30′
33, 33′ Hakenöffnung von 30 bzw. 30′
34, 34′ Schwenkbewegung von 30 bzw. 30′, Wegspreizbewegung
35, 35′ Schwenkbewegung von 30 bzw. 30′, Anklappbewegung
36 äußerer Hebelarm von 30
37 innerer Hebelarm von 30
38, 38′ Neigungsprofil bei 37 von 30 bzw. 30′
39, 39′ zahnartiger Vorsprung an 30 bzw. 30′
40 Schlitten
41 Montagezapfen für 40 an 21
42 erster Endanschlag in 26
43 zweiter Endanschlag in 26
44 Pfeil der Ausschubbewegung von 40
45 Pfeil der Einschubbewegung von 40
46 Schwenklager für 30 und 30′
47 Lagerhülse für 46
48 axiale Bohrung in 40
49 Stößel in 48
50 Druckfeder in 48
51 erste Position von 10 (Entriegelungsstellung)
52 zweite Position von 10
53 dritte Position von 10
54 vierte Position von 10 (Verriegelungsstellung)
55 fünfte Position von 10
56, 56′ Längskante von 30 bzw. 30′
57 Durchlaß für 10
58 Federkraft von 50
59, 59′ Schulter bei 29
60 Ausschublage der Baueinheit aus 40, 30, 30′
60′ Einschublage der Baueinheit aus 40, 30, 30′
61, 61′ Führungsfläche von 30 bzw. 30′ in 21
11 Rahmen
12 Flügel
13 Längsnut in 12
14 Pfeil der Längsverschiebung von 15 bzw. 10
15 Treibstange
16 Deckschiene
17 Langloch in 16
18 Verschiebungsweg von 10 (Fig. 4)
19 Befestigungsschraube für 20
20 Gegenglied
21 Gehäuse von 20
22 Befestigungsloch für 19
23 Oberplatte von 21
24 Längsschlitz in 23
25 Schubführung in 21
26 Unterplatte von 21
27 Langloch in 26
28 Gehäuseöffnung von 21
29 Gehäuseerweiterung bei 28
30, 30′ Hakenhebel
31, 31′ äußerer Hakenschenkel von 30 bzw. 30′
32, 32′ innerer Hakenschenkel von 30 bzw. 30′
33, 33′ Hakenöffnung von 30 bzw. 30′
34, 34′ Schwenkbewegung von 30 bzw. 30′, Wegspreizbewegung
35, 35′ Schwenkbewegung von 30 bzw. 30′, Anklappbewegung
36 äußerer Hebelarm von 30
37 innerer Hebelarm von 30
38, 38′ Neigungsprofil bei 37 von 30 bzw. 30′
39, 39′ zahnartiger Vorsprung an 30 bzw. 30′
40 Schlitten
41 Montagezapfen für 40 an 21
42 erster Endanschlag in 26
43 zweiter Endanschlag in 26
44 Pfeil der Ausschubbewegung von 40
45 Pfeil der Einschubbewegung von 40
46 Schwenklager für 30 und 30′
47 Lagerhülse für 46
48 axiale Bohrung in 40
49 Stößel in 48
50 Druckfeder in 48
51 erste Position von 10 (Entriegelungsstellung)
52 zweite Position von 10
53 dritte Position von 10
54 vierte Position von 10 (Verriegelungsstellung)
55 fünfte Position von 10
56, 56′ Längskante von 30 bzw. 30′
57 Durchlaß für 10
58 Federkraft von 50
59, 59′ Schulter bei 29
60 Ausschublage der Baueinheit aus 40, 30, 30′
60′ Einschublage der Baueinheit aus 40, 30, 30′
61, 61′ Führungsfläche von 30 bzw. 30′ in 21
Claims (16)
1. Verschlußvorrichtung für Fenster, Türen od. dgl.,
mit einem beweglichen Steuerglied (10) am Flügel (12) oder am Rah men (11) des Fensters einerseits
und mit einem ruhenden Gegenglied (20) am Rahmen (11) oder Flügel (12) andererseits,
wobei das bewegliche Steuerglied (10) zwar an einer Treibstange (15) festsitzt, aber die Treibstange (15) von einem Handgriff aus längs verschieblich (14) ist
und das Steuerglied (10) zwischen mindestens einer Schließposition und einer Freigabeposition gegenüber dem ruhenden Gegenglied (20) verschieblich ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegenglied (20) mindestens einen, quer zur Verschiebungsrich tung (14) des Steuerglieds (10) verschwenkbaren Hebel (Hakenhebel 30, 30′) mit einer Hakenöffnung (33, 33′) aufweist, die auf ihrer vom Schwenklager (46) des Hakenhebels (30, 30′) abgekehrten Seite von einem äußeren Hakenschenkel (31, 31′) begrenzt ist,
und daß in der Schließposition der Vorrichtung der Hakenhebel (30, 30′) soweit an das Steuerglied (10) herangeschwenkt (35, 35′) ist, bis seine Hakenöffnung (33, 33′) das Steuerglied (10) aufnimmt und sein äußerer Hakenschenkel (31, 31′) vor das Steuerglied greift (Fig. 3),
während in der Freigabeposition der Vorrichtung der Hakenhebel (30, 30′) soweit vom Steuerglied (10) weggeschwenkt ist, bis sein äußerer Hakenschenkel (31, 31′) aus der Verschiebungsrichtung (14) des Steuerglieds (10) gelangt, (Fig. 2).
mit einem beweglichen Steuerglied (10) am Flügel (12) oder am Rah men (11) des Fensters einerseits
und mit einem ruhenden Gegenglied (20) am Rahmen (11) oder Flügel (12) andererseits,
wobei das bewegliche Steuerglied (10) zwar an einer Treibstange (15) festsitzt, aber die Treibstange (15) von einem Handgriff aus längs verschieblich (14) ist
und das Steuerglied (10) zwischen mindestens einer Schließposition und einer Freigabeposition gegenüber dem ruhenden Gegenglied (20) verschieblich ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegenglied (20) mindestens einen, quer zur Verschiebungsrich tung (14) des Steuerglieds (10) verschwenkbaren Hebel (Hakenhebel 30, 30′) mit einer Hakenöffnung (33, 33′) aufweist, die auf ihrer vom Schwenklager (46) des Hakenhebels (30, 30′) abgekehrten Seite von einem äußeren Hakenschenkel (31, 31′) begrenzt ist,
und daß in der Schließposition der Vorrichtung der Hakenhebel (30, 30′) soweit an das Steuerglied (10) herangeschwenkt (35, 35′) ist, bis seine Hakenöffnung (33, 33′) das Steuerglied (10) aufnimmt und sein äußerer Hakenschenkel (31, 31′) vor das Steuerglied greift (Fig. 3),
während in der Freigabeposition der Vorrichtung der Hakenhebel (30, 30′) soweit vom Steuerglied (10) weggeschwenkt ist, bis sein äußerer Hakenschenkel (31, 31′) aus der Verschiebungsrichtung (14) des Steuerglieds (10) gelangt, (Fig. 2).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegenglied (20) ein ortsfestes Gehäuse (21) mit einer Schub führung (25) für das Schwenklager (46) des Hakenhebels (30, 30′) besitzt
und daß beim Verschieben (14) zwischen der Freigabe- und Schließposi tion das Steuerglied (10) den Hakenhebel (30, 30′) mitnimmt und im Gehäuse zwischen einer die Freigabeposition kennzeichnenden Ausschublage (60) und einer die Schließposition bestimmenden Einschub lage (60′) zwangsverschiebt.
daß das Gegenglied (20) ein ortsfestes Gehäuse (21) mit einer Schub führung (25) für das Schwenklager (46) des Hakenhebels (30, 30′) besitzt
und daß beim Verschieben (14) zwischen der Freigabe- und Schließposi tion das Steuerglied (10) den Hakenhebel (30, 30′) mitnimmt und im Gehäuse zwischen einer die Freigabeposition kennzeichnenden Ausschublage (60) und einer die Schließposition bestimmenden Einschub lage (60′) zwangsverschiebt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hakenöffnung (33, 33′) auf ihrer dem Schwenklager (46) zugekehrten Seite von einem inneren Hakenschenkel (32, 32′) begrenzt ist,
gegen den das Steuerglied (10) stößt, wenn das Steuerglied (10) ins Gehäuse (21) hineingeschoben (45) wird und aus seiner Freigabeposition in seine Schließposition gelangt,
während das Steuerglied (10) gegen den äußeren Hakenschenkel (31, 31′) drückt, wenn, umgekehrt, das Steuerglied (10) aus dem Gehäu se (21) herausfährt (44) und aus seiner Schließposition in seine Freiga beposition überführt wird.
daß die Hakenöffnung (33, 33′) auf ihrer dem Schwenklager (46) zugekehrten Seite von einem inneren Hakenschenkel (32, 32′) begrenzt ist,
gegen den das Steuerglied (10) stößt, wenn das Steuerglied (10) ins Gehäuse (21) hineingeschoben (45) wird und aus seiner Freigabeposition in seine Schließposition gelangt,
während das Steuerglied (10) gegen den äußeren Hakenschenkel (31, 31′) drückt, wenn, umgekehrt, das Steuerglied (10) aus dem Gehäu se (21) herausfährt (44) und aus seiner Schließposition in seine Freiga beposition überführt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß - in der Ausschublage (60) und/oder in der Einschublage (60′) des Hakenhebels (30, 30′) gesehen - der innere und/oder der äußere Hakenschenkel (32, 32′; 31, 31′) geneigt zur Verschiebungsrichtung (14) des Steuerglieds (10) verlaufen,
wodurch die vom Steuerglied (10) beim Verschieben (14) auf den Ha kenschenkel (32, 32′; 31, 31′) ausgeübte Kraft eine Kraftkomponente aufweist, die das Heranschwenken (35, 35′) des Hakenhebels (30, 30′) an das Steuerglied (10) und/oder das Wegschwenken (34, 34′) des Hakenhebels (30, 30′) bewirkt.
daß - in der Ausschublage (60) und/oder in der Einschublage (60′) des Hakenhebels (30, 30′) gesehen - der innere und/oder der äußere Hakenschenkel (32, 32′; 31, 31′) geneigt zur Verschiebungsrichtung (14) des Steuerglieds (10) verlaufen,
wodurch die vom Steuerglied (10) beim Verschieben (14) auf den Ha kenschenkel (32, 32′; 31, 31′) ausgeübte Kraft eine Kraftkomponente aufweist, die das Heranschwenken (35, 35′) des Hakenhebels (30, 30′) an das Steuerglied (10) und/oder das Wegschwenken (34, 34′) des Hakenhebels (30, 30′) bewirkt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (21) außer der Schubführung (25) für das Schwenklager (46) auch noch eine Führungsfläche (61, 61′) für den Hakenhebel (30, 30′) besitzt
und daß beim Verschieben zwischen seiner Ausschub- und Einschublage (60, 60′) der Hakenhebel (30, 30′) entlang dieser Führungsfläche (61, 61′) gleitet
und, mindestens in der Einschublage, die Führungsfläche (61, 61′) den Hakenhebel (30, 30′) an das Steuerglied (10) herangeschwenkt (35, 35′) hält, (Fig. 3).
daß das Gehäuse (21) außer der Schubführung (25) für das Schwenklager (46) auch noch eine Führungsfläche (61, 61′) für den Hakenhebel (30, 30′) besitzt
und daß beim Verschieben zwischen seiner Ausschub- und Einschublage (60, 60′) der Hakenhebel (30, 30′) entlang dieser Führungsfläche (61, 61′) gleitet
und, mindestens in der Einschublage, die Führungsfläche (61, 61′) den Hakenhebel (30, 30′) an das Steuerglied (10) herangeschwenkt (35, 35′) hält, (Fig. 3).
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Hakenhebel (30, 30′) an seiner von der Hakenöffnung (33, 33′) wegweisenden Längsseite einen Vorsprung (39, 39′) besitzt
und das Gehäuse (21) eine Schulter (59, 59′) aufweist, vor welche der Vorsprung (39, 39′) in der Wegschwenk-Stellung (34, 34′) des Ha kenhebels (30, 30′) greift und dadurch die Ausschublage (60) des Haken hebels (30, 30′) fixiert.
daß der Hakenhebel (30, 30′) an seiner von der Hakenöffnung (33, 33′) wegweisenden Längsseite einen Vorsprung (39, 39′) besitzt
und das Gehäuse (21) eine Schulter (59, 59′) aufweist, vor welche der Vorsprung (39, 39′) in der Wegschwenk-Stellung (34, 34′) des Ha kenhebels (30, 30′) greift und dadurch die Ausschublage (60) des Haken hebels (30, 30′) fixiert.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Feder (50) im Gehäuse (21) integriert ist,
welche bestrebt ist, den Hakenhebel (30, 30′) in dessen
Wegschwenk-Stellung (34, 34′) zu überführen.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hakenhebel (30) zweiarmig (36, 37) ausgebildet
ist,
bestehend aus einem auf der einen Seite des Schwenklagers (46) befind lichen äußeren Hebelarm (36), der die Hakenöffnung (33) aufweist,
und einem auf der anderen Seite des Schwenklagers (46) angeordneten inneren Hebelarm (37), an welchem die Feder (50) angreift.
bestehend aus einem auf der einen Seite des Schwenklagers (46) befind lichen äußeren Hebelarm (36), der die Hakenöffnung (33) aufweist,
und einem auf der anderen Seite des Schwenklagers (46) angeordneten inneren Hebelarm (37), an welchem die Feder (50) angreift.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kraft (58) der Feder (50) zwar im wesentli
chen parallel zur Schubführung (25) des Hebels (30, 30′) im Gehäuse
(21) verläuft,
aber über ein Neigungsprofil (38, 38′) auf das Ende des inneren Hebel arms (37) wirkt und dadurch ein Drehmoment auf den Hakenhebel (30, 30′) ausübt.
aber über ein Neigungsprofil (38, 38′) auf das Ende des inneren Hebel arms (37) wirkt und dadurch ein Drehmoment auf den Hakenhebel (30, 30′) ausübt.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schwenklager (46) des Hakenhebels (30,
30′) an einem Schlitten (40) sitzt
und der Schlitten (40) sich in der Schubführung (25) des Gehäuses (21) befindet.
und der Schlitten (40) sich in der Schubführung (25) des Gehäuses (21) befindet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
(50) im Schlitten (40) integriert ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Schubführung (25, 27) im Gehäuse (21) und dem
Schlitten (40) Endanschläge (42, 43) vorgesehen sind,
welche die maximale Ausschub- und/oder Einschublage (60, 60′) des
Hakenhebels (30, 30′) im Gehäuse (21) begrenzen.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gegenglied (20) zwei zueinander spiegelbildlich
verschwenkbare Hakenhebel (30, 30′) mit gegeneinander weisenden
Hakenöffnungen (33, 33′) besitzt,
und den beiden Hakenöffnungen (33, 33′) ein gemeinsames Steuerglied (10) an der Treibstange (15) zugeordnet ist,
und die beiden Hakenhebel (30, 30′) in der Schließposition aufeinander zu geklappt (35, 35′) sind und mit ihren beiden Hakenöffnungen (33, 33′) das Steuerglied (10) der Treibstange (15) zwischen sich fassen,
aber in der Freigabeposition die beiden Hakenhebel (30, 30′) voneinan der weggespreizt (34, 34′) sind und zwischen ihren äußeren Hakenschen keln (31, 31′) einen Durchlaß (57) für das Steuerglied (10) erzeugen.
und den beiden Hakenöffnungen (33, 33′) ein gemeinsames Steuerglied (10) an der Treibstange (15) zugeordnet ist,
und die beiden Hakenhebel (30, 30′) in der Schließposition aufeinander zu geklappt (35, 35′) sind und mit ihren beiden Hakenöffnungen (33, 33′) das Steuerglied (10) der Treibstange (15) zwischen sich fassen,
aber in der Freigabeposition die beiden Hakenhebel (30, 30′) voneinan der weggespreizt (34, 34′) sind und zwischen ihren äußeren Hakenschen keln (31, 31′) einen Durchlaß (57) für das Steuerglied (10) erzeugen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Spreizstellung (34, 34′) die inneren Hakenschenkel (32, 32′) der beiden
Hakenhebel (30, 30′) einander überlappen und einen zueinander gegen
sinnigen Schrägverlauf aufweisen, (Fig. 2).
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Hakenhebel (30, 30′) ein gemeinsames Schwenklager (46)
im Gehäuse (21) bzw. am Schlitten (40) aufweisen.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß den beiden Hakenhebeln (30, 30′) zwar zwei Führungsflächen (61, 61′) im Gehäuse (21) zugeordnet sind, welche in der Einschublage (60′) die beiden Hakenhebel (30, 30′) zwischen sich fassen und sie gegeneinander geklappt (35, 35′) halten (Fig. 3),
aber nur eine gemeinsame Feder (50) für die beiden Hakenhebel (30, 30′) vorgesehen ist, welche bestrebt ist, die beiden Hakenhebel (30, 30′) voneinander wegzuspreizen (34, 34′), (Fig. 2).
daß den beiden Hakenhebeln (30, 30′) zwar zwei Führungsflächen (61, 61′) im Gehäuse (21) zugeordnet sind, welche in der Einschublage (60′) die beiden Hakenhebel (30, 30′) zwischen sich fassen und sie gegeneinander geklappt (35, 35′) halten (Fig. 3),
aber nur eine gemeinsame Feder (50) für die beiden Hakenhebel (30, 30′) vorgesehen ist, welche bestrebt ist, die beiden Hakenhebel (30, 30′) voneinander wegzuspreizen (34, 34′), (Fig. 2).
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19528320A DE19528320A1 (de) | 1995-08-02 | 1995-08-02 | Verschlußvorrichtung für Fenster, Türen o. dgl. |
| EP19950115816 EP0711896B1 (de) | 1994-11-08 | 1995-10-07 | Verschlussvorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. |
| DE59506223T DE59506223D1 (de) | 1994-11-08 | 1995-10-07 | Verschlussvorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. |
| AT95115816T ATE181394T1 (de) | 1994-11-08 | 1995-10-07 | Verschlussvorrichtung für fenster, türen od. dgl. |
| ES95115816T ES2132490T3 (es) | 1994-11-08 | 1995-10-07 | Dispositivo de cierre para ventanas, puertas o analogos. |
| PL95311155A PL178645B1 (pl) | 1994-11-08 | 1995-10-27 | Urządzenie zamykające, zwłaszcza do okien, drzwi |
| NZ280360A NZ280360A (en) | 1994-11-08 | 1995-10-31 | Window/door lock arrangement has a movable counter member and comprises a swivelable lever with a hook opening for receiving a longitudinally displaceable control member |
| US08/551,557 US5725260A (en) | 1994-11-08 | 1995-11-01 | Locking arrangement for windows, doors or the like |
| CA 2162338 CA2162338C (en) | 1994-11-08 | 1995-11-07 | Locking arrangement for windows, doors or the like |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19528320A DE19528320A1 (de) | 1995-08-02 | 1995-08-02 | Verschlußvorrichtung für Fenster, Türen o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19528320A1 true DE19528320A1 (de) | 1997-02-27 |
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ID=7768468
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19528320A Withdrawn DE19528320A1 (de) | 1994-11-08 | 1995-08-02 | Verschlußvorrichtung für Fenster, Türen o. dgl. |
| DE59506223T Expired - Fee Related DE59506223D1 (de) | 1994-11-08 | 1995-10-07 | Verschlussvorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. |
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|---|---|---|---|
| DE59506223T Expired - Fee Related DE59506223D1 (de) | 1994-11-08 | 1995-10-07 | Verschlussvorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19528320A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19739407A1 (de) * | 1997-09-09 | 1999-03-11 | Pax Gmbh | Fenster/Tür |
| DE19943214A1 (de) * | 1999-09-09 | 2001-03-22 | Dorma Gmbh & Co Kg | Stangenverriegelung für Flügel von Fenstern, Türen oder dergleichen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1199159B (de) * | 1960-09-06 | 1965-08-19 | Abendroth G M B H & K G | Treibstangenverschluss, insbesondere Zentral-verschluss fuer Schwing- und Wendefluegelfenster od. dgl. |
| DE4439903A1 (de) * | 1994-03-04 | 1995-09-07 | Weidtmann Wilhelm Kg | Vorrichtung zum Öffnen und Schließen eines Fensters, einer Tür o. dgl. |
| DE9421354U1 (de) * | 1994-03-04 | 1996-03-07 | Wilhelm Weidtmann GmbH & Co KG, 42551 Velbert | Vorrichtung zum Öffnen und Schließen eines Fensters, einer Tür o.dgl. |
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1995
- 1995-08-02 DE DE19528320A patent/DE19528320A1/de not_active Withdrawn
- 1995-10-07 DE DE59506223T patent/DE59506223D1/de not_active Expired - Fee Related
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| DE19739407C2 (de) * | 1997-09-09 | 2001-05-17 | Pax Gmbh | Fenster/Tür |
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| DE19943214C2 (de) * | 1999-09-09 | 2003-04-10 | Dorma Gmbh & Co Kg | Stangenverriegelung für Flügel von Fenstern oder Türen |
| EP1083286A3 (de) * | 1999-09-09 | 2003-12-10 | DORMA GmbH + Co. KG | Stangenverriegelung für Flügel von Fenstern, Türen oder dergleichen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59506223D1 (de) | 1999-07-22 |
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