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Hubwerk fUr Umschlageinrichtungen von Transportbehältern (Container)
Die Erfindung betrifft ein Hubwerk für Umschlageinrichtungen von Transportbehältern
(Container), insbesondere für Portalstapler, in deren Portalrahmen beidseitig synchron
zu betreibende Hubmittel für den in horizontaler Ebene liegenden Lastrahmen, der
in vier lotrechten Zuggliedern hängt, vorgesehen sind.
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Es ist eine Lösung bekannt, nach der die vier Ecken eines rechteckigen
Lastrahmens mittels hydraulischen Hubwerken gehoben und gesenkt werden. Obwohl die
zur VerfUgung stehende Antriebskraft beträchtlich ist, erweisen sich derartige Hydraulikantriebe
in einer Anzahl von vier Einzelantrieben nicht immer als zufriedenstellend hinsichtlich
des zeitgleichen Wirksamwerdens. Es ist daher nicht ausgeschlossen, daß mittels
Hydraulikhubwerken gehobene oder gesenkte Lastrahmen zur Aufnahme von Transportbehältern
nicht in exakt horizontaler Lage verbleiben. Dadurch wird ein Verklemmen des Hubrahmens
in seitlichen Führungen hervorgerufen, so daß die Hub- bzw. Senkbewegung ungleichförmig
abläuft und in Extremfällen gar zum Stillstand kommen kann. Die bekannen Hubwerke
fUS Container haben sich daher nicht in allen Bereichen bewährt. Insbesondere für
ausgedehnte Lastrahmen vergrößern sich die geschilderten Schwierigkeiten, sodaß
dafür Abhilfe geboten erscheint.
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Ein anderer Nachteil der Hydraulik-Hubwerke liegt in der begrenzten
Ausfahrbarkeit der Kolbenstangen, wobei in oberen Bereichen die Führung der Kolbenstange
immer ungünstiger wird, so daß bereits von der Kolbenstange her eine Abweichung
der Horizontallage des Lastrahmens bewirkt wird. Je älter daher derartige Hubwerke
werden, desto mehr wirkt sich das Führungsspiel der Kolbenstange aus, und es bedarf
entweder einer kostspieligen Uberholung oder gar eines Austauschs von solchen Kolbentriebwerken
hydraulischer Bauart.
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Die vorliegende Erfindung wendet sich daher von dem System der Hydraulikantriebe
völlig ab und sucht nach einem neuen Vorschlag mechanischer Bauart, mit der die
aufgezeigten Nachteile nicht verbunden sind. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Lösung vorzuschlagen, die einen völlig synchronen Antrieb der vier
Ecken eines Lastrahmens gestattet, d. h. auch bei eintretendem Spiel eine groBe
Lebensdauer sichert.
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Die angestrebte Verbesserung wird erfindungsgemäß durch eine mechanische
Gleichlaufeinrichtung er zielt, bestehend aus mindiesters einem, auf einem der beiden
Portalra.hmen angeordneten.
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rnit einem Synchronantrieb ausgestatteten Verzweigungsgetriebe, von
dem symmetrisch endlose Zugketten auf Kettenrädern laufend ausgehen, wobei Kettenräder
drehfest auf parallelen Längswellen sitzen, die in den die beiden Portalrahmen verbindenden
Längsholmen verlaufen und -weitere Kettenräder auf den Längswellen vorgesehen sind,
über die endliche Hängeketten geführt sind, wobei das Los trum mit einem Spanngewicht
belastet ist und das Lasttrum mit dem Lastrahmen in Verbindung steht. Ein wesentliEhes
Element bildet daher die Kette.
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Eine solche Kette hat bekanntlich ein Spannschloß, so daß zunächst
Justierarbeiten möglich sind eine exakte hotizontale Lage im belasteten Zustand
herteizufWhren und ferner auch in Zukunft die Möglichkeit besteht> etwaige Veränderungen
auszugleichen. Von diesem Vorzug abgesehen, läßt sich durch
Gleichstellung
von Zahnlückender Kettenräder von Anfang an eine Ausgangsposition schaffen, die
- bei gleichmäßiger Dehnung sämtlicher Hängeketten - exakt gleichlange Höhenabschnitte
von den Kettenradachsen bis zu den Ecken des Lastrahmens ergeben.
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In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß Synchronantrieb
und Verzweigungsgetriebe aus zwei hydraulisch parallel geschalteten Brems-Hydromotoren
bestehen, die an einem Getriebekasten angeflanscht mit einem im Kasten eingeschlossenen
Zahnradgetriebe in Antriebsverbindung stehen, auf dessen Abtriebswellen Kettenräder
für die Endloskette sitzen. Es ist wohl möglich, ein getrennt erzeugtes Drehmoment
innerhalb des Getriebes zusammenfließen zu lassen, das danach in einem Verzweigungsgetriebe
abgetrennt wird, so daß gewisse Drehmomentsunterschiede vor dem Getriebe keine Rolle
spielen. Auch wirken sich Druckunterschiede bei derartigen, aus Axialkolbenpumpen
bestehenden Hydraulikantrieben weniger stark aus als bei den üblichen Hydraulik-Kolbentriebwerken,
deren Fehler voll auf die Höhenlage der Ecken des Lastrahmens übertragen werden.
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Eine höhere Last kann ferner dadurch übertragen werden, daß gemäß
einem weiteren Merkmal der Erfindung sowohl die Kettenräder für die Bndlos-Ketten
als auch diejenigen für die endlichen Ketten aus Zwillingsrädern bestehen.
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Die bei solchen Fahrzeugen großen Längen entsprechend der genormten
Transportbehälter-Längen lassen sich ferner dadurch vorrichtungstechnisch besser
überbrücken, indem die Längswellen aus mittels Schraubflanschen miteinander kuppelbaren
Teillängsstücken gebildet sind.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch
dargestellt und im folgenden näher erläutert.
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Fig. 1 zeigt einen Dreifach-Torstapler in Vorderansicht.
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Fig. 2 stellt einen Lageplan der miteinander in Beziehung stehenden
Antriebsmittel für das-Hubwerk dar, so wie dieses aus der gleichen Blickrichtung
betrachtet in Figur 1 eingebaut ist.
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Fig. 3 zeigt die zu Figur 2 gehörende Draufsicht.
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Fig. 4 stellt den Querschnitt durch eines der kuppelbaren Teillängsstücke
der Längswellen dar.
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Gemäß Figur 1 ist als Ausführungsbeispiel ein Torstapler mit dem Torrahmen
1 gewählt, der auf Laufrädern 2 bzw. 7 verfahrbar ist, wobei zwischen den senkrechten
Holmen 4 bzw. 5 des Torrahmens 1 die Lst in Form von-Containern 6 aufnehmbar ist.
Zu diesem Zweck dient das Hubwerk 7, das heb- und senkbar zwischen den Holmen 4
und 5 angeordnet ist, wobei sich der entsprechende Antrieb 8 auf dem Querholm 9
des Torrahmens l befindet. Die Bereiche, in denen die senkrechten Holme 4 und 5
mit dem Querholm 9 zusammenstoßen, dienen der Unterbringung einer durchgehenden
Längswelle 10. Der Querschnitt dieser Längswelle 10 ist genau in Figur 4 dargestellt
und dementsprechend dort erläutert.
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Das Hubwerk 7 besteht im wesentlichen aus dem Lastrahmen 11, der mit
Riegelstangen 12 bzw. 15 versehen ist. Der Lastrahmen 11 weist im übrigen Vorsprünge
14 auf, mit denen er beidseitig, insgesamt an vier Ecken seines umang-es jeweils
in den senkrechten Holmen 4 bzw. 5 des Portalrahmens 1 geführt ist. Das Gewicht
des Hubwerkes hängt¢n Kettenpaaren 15, die über Kettenräder 16 geführt sind, wobei
letztere mit der Längswelle 10 drehfest in Verbindung stehen. Die Kettenpaare 15
weisen
auf der Lastseite 17 einen gespannten Zustand auf, hängen jedoch mit ihrem Lostrum
18,lediglich durch das Gewicht 19 belastet, auf der anderen Seite des Umfanges des
Kettenrades 16. Für das Gewicht 19 ist eine FUhrung 20, bestehend aus beidseitig
angeordneten Schienen, einem Rohr oder dergleichen, vorgesehen. Einzelne Kettenglieder
der Kette 15 sind oberhalb des Gewichtes 19 dargestellt. Im übrigen ist die Kette
strichpunktiert eingezeichnet und besitzt überhalb der Befestigungsbolzen 21 des
Lastrahmens 11 eine weiter nicht dargestellte, an und für sich übliche Kettenspannvorrichtung,
die im wesentlichen aus zwei in Zugrichtung gegeneinander einstellbaren Kettengliedern
22 und 25, wie am Spanngewicht 19 angedeutet, gebildet ist. Die Führung 20 erstreckt
sich im wesentlichen über die Höhe der vertikalen Holme 4 und 5 des Portalrahmens
1.
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Der Antrieb 8 für das Hubwerk 7 besteht aus einer näher in Figur 2
dargestellten Gleichlaufeinrichtung 24 (Draufsicht in Figur 5). Diese Gleichlaufeinrichtung
bildet einen Synchronantrieb 25, bestehend aus zwei Hydromotoren 26 und 27, die
auf das Verzweigungsgetriebe 28 wirken. Das Verzweigungsgetriebe 28 besteht aus
einem Untersetzungsgetriebe, d. h.
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einem Zahnradgetriebe, das es ermöglicht, auf die beiden Abtriebswellen
29 und 90 ein gleichgroßes Drehmoment zu geben.
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Die Abtriebswellen 29 und 50 tragen Kettenräder 51 und 32, jeweils
paarweise angeordnet, von denen Endlosketten 33 bzw.
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54 auf weitere Kettenräder 35 treiben. Die Kettenräder 35 befinden
sich nunmehr, wie auch aus Figur 1 ersichtlich, auf den tängswellen 10.
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Wie in Figur 3 in der dortigen Draufsicht erkennbar ist, sind die
beiden Portalrahmen 1 durch Längsholme 3es/36 miteinander verbunden, innerhalb deren
jeweils die Wellen 10 verlaufen.
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Für die Wellen 10 befinden sich daher entsprechende Lager in den Portalrahmen
1, was noch in Figur 4 erläutert werden wird.
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Die Längsholme 36/)6 sind in ihrer Länge gekürzt dargestellt (Figur
3), wobei deren Länge gemäß den zu transportierenden Transportbehältern gewählt
ist. Das Maß des längsten Transportbehälters (40-Fuß-Container) bestimmt daher die
Länge dieser Längsholme 36/36 und somit die Zange der Wellen 10.
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Die Wellen 10 bilden über die Kettenräder 35 hinaus Verlängerungen
37, an denen weitere Kettenräder 16, ebenfalls paarweise, vorgesehen sind, wobei
diese bereits in Figur 1, rechte Bildhälfte, die Führung für die Kettenpaare bilden.
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In Figur 2 ist über dem Befestigungsbolzen 21 nun auch eine Ketteneinstellvorrichtung
38 gezeigt, welche zur Beschreibung der Figur 1 bereits erwähnt wurde. Die Kettenräder
16 aus Figur 1 sind daher als vier Paare in Figur 5 zu sehen.
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Die Bauweise der Längswellen 10 geht aus Figur 4 hervor.
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Auf den Portalrahmen 1 befindet sich das Lager 39, in dem die Welle
10 axial und radial geführt wird. Die Welle 10 besteht dabei aus Teillängsstücken
40, 41, 42. Jedes der Teillängsstücke besitzt Schraubflansche 43, die mittels besonderen
Zentrierbuchsen 44 und entsprechenden Schrauben 45 gegeneinander gepreßt werden.
Die Schraubflansche 45 weisen im übrigen Zentrieransätze 46 auf, so daß die Fluchtachse
47 sämtlicher Teillängsstücke 40 bis 42 im zusammengebauten Zustand einen genauen
Rundlauf ergeben. Das Teillängsstück 40 trägt die Kettenräder 16 und mittig das
Lager 59. D«s anschließende Teillängsstück 41 trägt das Kettenrad 55 für die Endloskette
73 bzw. 54. Am gegenGberliegenden Ende der Welle 10 befindet sich in gleicher Weise
entsprechend dem Teillängsstück 42 der Welle 10 ein Paar der Kettenräder 16 sowie
das Lager 48, das auf dem entsprechenden Teil des Portalrahmens 1 angEbracht ist.
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In Betracht gezogene Druckschriften: Keine