DE1952850A1 - Hubwerk fuer Umschlageinrichtungen von Transportbehaeltern - Google Patents

Hubwerk fuer Umschlageinrichtungen von Transportbehaeltern

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DE1952850A1
DE1952850A1 DE19691952850 DE1952850A DE1952850A1 DE 1952850 A1 DE1952850 A1 DE 1952850A1 DE 19691952850 DE19691952850 DE 19691952850 DE 1952850 A DE1952850 A DE 1952850A DE 1952850 A1 DE1952850 A1 DE 1952850A1
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gear
longitudinal
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DE19691952850
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Matthais Scheulen
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Jünkerather Maschinenbau GmbH
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Jünkerather Maschinenbau GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C19/00Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries
    • B66C19/007Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries for containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Hubwerk fUr Umschlageinrichtungen von Transportbehältern (Container) Die Erfindung betrifft ein Hubwerk für Umschlageinrichtungen von Transportbehältern (Container), insbesondere für Portalstapler, in deren Portalrahmen beidseitig synchron zu betreibende Hubmittel für den in horizontaler Ebene liegenden Lastrahmen, der in vier lotrechten Zuggliedern hängt, vorgesehen sind.
  • Es ist eine Lösung bekannt, nach der die vier Ecken eines rechteckigen Lastrahmens mittels hydraulischen Hubwerken gehoben und gesenkt werden. Obwohl die zur VerfUgung stehende Antriebskraft beträchtlich ist, erweisen sich derartige Hydraulikantriebe in einer Anzahl von vier Einzelantrieben nicht immer als zufriedenstellend hinsichtlich des zeitgleichen Wirksamwerdens. Es ist daher nicht ausgeschlossen, daß mittels Hydraulikhubwerken gehobene oder gesenkte Lastrahmen zur Aufnahme von Transportbehältern nicht in exakt horizontaler Lage verbleiben. Dadurch wird ein Verklemmen des Hubrahmens in seitlichen Führungen hervorgerufen, so daß die Hub- bzw. Senkbewegung ungleichförmig abläuft und in Extremfällen gar zum Stillstand kommen kann. Die bekannen Hubwerke fUS Container haben sich daher nicht in allen Bereichen bewährt. Insbesondere für ausgedehnte Lastrahmen vergrößern sich die geschilderten Schwierigkeiten, sodaß dafür Abhilfe geboten erscheint.
  • Ein anderer Nachteil der Hydraulik-Hubwerke liegt in der begrenzten Ausfahrbarkeit der Kolbenstangen, wobei in oberen Bereichen die Führung der Kolbenstange immer ungünstiger wird, so daß bereits von der Kolbenstange her eine Abweichung der Horizontallage des Lastrahmens bewirkt wird. Je älter daher derartige Hubwerke werden, desto mehr wirkt sich das Führungsspiel der Kolbenstange aus, und es bedarf entweder einer kostspieligen Uberholung oder gar eines Austauschs von solchen Kolbentriebwerken hydraulischer Bauart.
  • Die vorliegende Erfindung wendet sich daher von dem System der Hydraulikantriebe völlig ab und sucht nach einem neuen Vorschlag mechanischer Bauart, mit der die aufgezeigten Nachteile nicht verbunden sind. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lösung vorzuschlagen, die einen völlig synchronen Antrieb der vier Ecken eines Lastrahmens gestattet, d. h. auch bei eintretendem Spiel eine groBe Lebensdauer sichert.
  • Die angestrebte Verbesserung wird erfindungsgemäß durch eine mechanische Gleichlaufeinrichtung er zielt, bestehend aus mindiesters einem, auf einem der beiden Portalra.hmen angeordneten.
  • rnit einem Synchronantrieb ausgestatteten Verzweigungsgetriebe, von dem symmetrisch endlose Zugketten auf Kettenrädern laufend ausgehen, wobei Kettenräder drehfest auf parallelen Längswellen sitzen, die in den die beiden Portalrahmen verbindenden Längsholmen verlaufen und -weitere Kettenräder auf den Längswellen vorgesehen sind, über die endliche Hängeketten geführt sind, wobei das Los trum mit einem Spanngewicht belastet ist und das Lasttrum mit dem Lastrahmen in Verbindung steht. Ein wesentliEhes Element bildet daher die Kette.
  • Eine solche Kette hat bekanntlich ein Spannschloß, so daß zunächst Justierarbeiten möglich sind eine exakte hotizontale Lage im belasteten Zustand herteizufWhren und ferner auch in Zukunft die Möglichkeit besteht> etwaige Veränderungen auszugleichen. Von diesem Vorzug abgesehen, läßt sich durch Gleichstellung von Zahnlückender Kettenräder von Anfang an eine Ausgangsposition schaffen, die - bei gleichmäßiger Dehnung sämtlicher Hängeketten - exakt gleichlange Höhenabschnitte von den Kettenradachsen bis zu den Ecken des Lastrahmens ergeben.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß Synchronantrieb und Verzweigungsgetriebe aus zwei hydraulisch parallel geschalteten Brems-Hydromotoren bestehen, die an einem Getriebekasten angeflanscht mit einem im Kasten eingeschlossenen Zahnradgetriebe in Antriebsverbindung stehen, auf dessen Abtriebswellen Kettenräder für die Endloskette sitzen. Es ist wohl möglich, ein getrennt erzeugtes Drehmoment innerhalb des Getriebes zusammenfließen zu lassen, das danach in einem Verzweigungsgetriebe abgetrennt wird, so daß gewisse Drehmomentsunterschiede vor dem Getriebe keine Rolle spielen. Auch wirken sich Druckunterschiede bei derartigen, aus Axialkolbenpumpen bestehenden Hydraulikantrieben weniger stark aus als bei den üblichen Hydraulik-Kolbentriebwerken, deren Fehler voll auf die Höhenlage der Ecken des Lastrahmens übertragen werden.
  • Eine höhere Last kann ferner dadurch übertragen werden, daß gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sowohl die Kettenräder für die Bndlos-Ketten als auch diejenigen für die endlichen Ketten aus Zwillingsrädern bestehen.
  • Die bei solchen Fahrzeugen großen Längen entsprechend der genormten Transportbehälter-Längen lassen sich ferner dadurch vorrichtungstechnisch besser überbrücken, indem die Längswellen aus mittels Schraubflanschen miteinander kuppelbaren Teillängsstücken gebildet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und im folgenden näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Dreifach-Torstapler in Vorderansicht.
  • Fig. 2 stellt einen Lageplan der miteinander in Beziehung stehenden Antriebsmittel für das-Hubwerk dar, so wie dieses aus der gleichen Blickrichtung betrachtet in Figur 1 eingebaut ist.
  • Fig. 3 zeigt die zu Figur 2 gehörende Draufsicht.
  • Fig. 4 stellt den Querschnitt durch eines der kuppelbaren Teillängsstücke der Längswellen dar.
  • Gemäß Figur 1 ist als Ausführungsbeispiel ein Torstapler mit dem Torrahmen 1 gewählt, der auf Laufrädern 2 bzw. 7 verfahrbar ist, wobei zwischen den senkrechten Holmen 4 bzw. 5 des Torrahmens 1 die Lst in Form von-Containern 6 aufnehmbar ist. Zu diesem Zweck dient das Hubwerk 7, das heb- und senkbar zwischen den Holmen 4 und 5 angeordnet ist, wobei sich der entsprechende Antrieb 8 auf dem Querholm 9 des Torrahmens l befindet. Die Bereiche, in denen die senkrechten Holme 4 und 5 mit dem Querholm 9 zusammenstoßen, dienen der Unterbringung einer durchgehenden Längswelle 10. Der Querschnitt dieser Längswelle 10 ist genau in Figur 4 dargestellt und dementsprechend dort erläutert.
  • Das Hubwerk 7 besteht im wesentlichen aus dem Lastrahmen 11, der mit Riegelstangen 12 bzw. 15 versehen ist. Der Lastrahmen 11 weist im übrigen Vorsprünge 14 auf, mit denen er beidseitig, insgesamt an vier Ecken seines umang-es jeweils in den senkrechten Holmen 4 bzw. 5 des Portalrahmens 1 geführt ist. Das Gewicht des Hubwerkes hängt¢n Kettenpaaren 15, die über Kettenräder 16 geführt sind, wobei letztere mit der Längswelle 10 drehfest in Verbindung stehen. Die Kettenpaare 15 weisen auf der Lastseite 17 einen gespannten Zustand auf, hängen jedoch mit ihrem Lostrum 18,lediglich durch das Gewicht 19 belastet, auf der anderen Seite des Umfanges des Kettenrades 16. Für das Gewicht 19 ist eine FUhrung 20, bestehend aus beidseitig angeordneten Schienen, einem Rohr oder dergleichen, vorgesehen. Einzelne Kettenglieder der Kette 15 sind oberhalb des Gewichtes 19 dargestellt. Im übrigen ist die Kette strichpunktiert eingezeichnet und besitzt überhalb der Befestigungsbolzen 21 des Lastrahmens 11 eine weiter nicht dargestellte, an und für sich übliche Kettenspannvorrichtung, die im wesentlichen aus zwei in Zugrichtung gegeneinander einstellbaren Kettengliedern 22 und 25, wie am Spanngewicht 19 angedeutet, gebildet ist. Die Führung 20 erstreckt sich im wesentlichen über die Höhe der vertikalen Holme 4 und 5 des Portalrahmens 1.
  • Der Antrieb 8 für das Hubwerk 7 besteht aus einer näher in Figur 2 dargestellten Gleichlaufeinrichtung 24 (Draufsicht in Figur 5). Diese Gleichlaufeinrichtung bildet einen Synchronantrieb 25, bestehend aus zwei Hydromotoren 26 und 27, die auf das Verzweigungsgetriebe 28 wirken. Das Verzweigungsgetriebe 28 besteht aus einem Untersetzungsgetriebe, d. h.
  • einem Zahnradgetriebe, das es ermöglicht, auf die beiden Abtriebswellen 29 und 90 ein gleichgroßes Drehmoment zu geben.
  • Die Abtriebswellen 29 und 50 tragen Kettenräder 51 und 32, jeweils paarweise angeordnet, von denen Endlosketten 33 bzw.
  • 54 auf weitere Kettenräder 35 treiben. Die Kettenräder 35 befinden sich nunmehr, wie auch aus Figur 1 ersichtlich, auf den tängswellen 10.
  • Wie in Figur 3 in der dortigen Draufsicht erkennbar ist, sind die beiden Portalrahmen 1 durch Längsholme 3es/36 miteinander verbunden, innerhalb deren jeweils die Wellen 10 verlaufen.
  • Für die Wellen 10 befinden sich daher entsprechende Lager in den Portalrahmen 1, was noch in Figur 4 erläutert werden wird.
  • Die Längsholme 36/)6 sind in ihrer Länge gekürzt dargestellt (Figur 3), wobei deren Länge gemäß den zu transportierenden Transportbehältern gewählt ist. Das Maß des längsten Transportbehälters (40-Fuß-Container) bestimmt daher die Länge dieser Längsholme 36/36 und somit die Zange der Wellen 10.
  • Die Wellen 10 bilden über die Kettenräder 35 hinaus Verlängerungen 37, an denen weitere Kettenräder 16, ebenfalls paarweise, vorgesehen sind, wobei diese bereits in Figur 1, rechte Bildhälfte, die Führung für die Kettenpaare bilden.
  • In Figur 2 ist über dem Befestigungsbolzen 21 nun auch eine Ketteneinstellvorrichtung 38 gezeigt, welche zur Beschreibung der Figur 1 bereits erwähnt wurde. Die Kettenräder 16 aus Figur 1 sind daher als vier Paare in Figur 5 zu sehen.
  • Die Bauweise der Längswellen 10 geht aus Figur 4 hervor.
  • Auf den Portalrahmen 1 befindet sich das Lager 39, in dem die Welle 10 axial und radial geführt wird. Die Welle 10 besteht dabei aus Teillängsstücken 40, 41, 42. Jedes der Teillängsstücke besitzt Schraubflansche 43, die mittels besonderen Zentrierbuchsen 44 und entsprechenden Schrauben 45 gegeneinander gepreßt werden. Die Schraubflansche 45 weisen im übrigen Zentrieransätze 46 auf, so daß die Fluchtachse 47 sämtlicher Teillängsstücke 40 bis 42 im zusammengebauten Zustand einen genauen Rundlauf ergeben. Das Teillängsstück 40 trägt die Kettenräder 16 und mittig das Lager 59. D«s anschließende Teillängsstück 41 trägt das Kettenrad 55 für die Endloskette 73 bzw. 54. Am gegenGberliegenden Ende der Welle 10 befindet sich in gleicher Weise entsprechend dem Teillängsstück 42 der Welle 10 ein Paar der Kettenräder 16 sowie das Lager 48, das auf dem entsprechenden Teil des Portalrahmens 1 angEbracht ist.
  • In Betracht gezogene Druckschriften: Keine

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Hubwerk für Umachlageinrichtungen von Transportbehältern (Container), insbesondere für Portalstapler, in deren Portalrahmen beidseitig synchron zu betreibende Hubmittel für den in horizontaler Ebene liegenden Lastrahmen, der in vier lotrechten Zuggliedern hängt, vorgesehen sind> gekennzeichnet durch eine mechanische Gleichlaufeinrichtung (24), bestehend aus mindestens einem auf einem der beiden Portalrahmen (1) angeordneten, mit einem Synchronantrieb (25) ausgestatteten Verzweigungsgetriebe (28), von dem symmetrisch endlose Zugketten (33) auf Kettenrädern ()2) laufend ausgehend, wobei Kettenräder (34) drehfest auf parallelen Längswellen (10) sitzen, die in den die beiden Portalrahmen (1) verbindenden Längsholmen (35,)6) verlaufen und weitere Kettenräder (16) auf den tängswellen (10) vorgesehen sind, über die endliche Hängeketten (15) geführt sind, wobei das Lostrum (18) mit einem Spanngewicht (19) belastet ist und das tasttrum (17) mit dem Lastrahmen (11) in Verbindung steht.
  2. 2. Hubwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Synchronantrieb (25) und Verzweigungsgetriebe (28) aus zwei hydraulisch parallel geschalteten Brems-Hydromotoren (26,27) bestehen, die an einem Getriebekasten angeflanscht mit einem im Kasten eingeschlossenen Zahnradgetriebe in Antriebsverbindung stehen, auf dessen Abtriebwellen (29, 30) Kettenräder (31,32) für die Endloskette (33, 34) sitzen.
  3. Hubwerk nach den Ansprüchen 1 und 2> dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Kettenräder (31, 32, 35) für die Endlosketten (3334) als auch diejenigen (16) für die endlichen Ketten (15) aus Zwillingsrädern bestehen.
  4. 4. Hubwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längswellen (10) aus mittels Schraubflanschen (43) miteinander kuppelbaren Teillängsstücken (40,41,42) gebildet sind.
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