DE19528759C1 - Beschleunigungsschalter - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Beschleunigungsschalter gemäß
Oberbegriff der nebengeordneten Ansprüche 1 und 3.
Beschleunigungsschalter ändern bei Über- bzw. Unterschreiten
eines definierten Beschleunigungswertes ihren Signalzustand.
Sie sind meist nur für Beschleunigungen aus einer Richtung
empfindlich und werden unter anderem als redundante Beschleu
nigungsaufnehmer (Safing-Sensoren) in Airbag-Steuergeräten
von Kraftfahrzeugen eingesetzt. Sie werden dabei mit An
schlußstiften direkt auf die eine Auslöseschaltung für Rück
haltemittel enthaltende Leiterplatte gelötet.
Es ist ein Beschleunigungsschalter der Fa. Hamlin GmbH
(Friedberger Str. 124 in 91118 Bad-Vilbel, DE) unter der Mo
dellbezeichnung 59529 bekannt, der einen auf einem rohrförmi
gen Träger angeordneten Magneten als seismische Masse auf
weist, der gegen die Kraft einer Feder längs der Trägerlängs
achse verschiebbar ist. Der rohrförmige Träger ist auf einer
Seite mit einem Deckel verschlossen. Auf der anderen Seite
des rohrförmigen Trägers ragt eine Grundplatte über das Trä
gerende hinaus. In die Grundplatte eingespritzte Anschluß
stifte weisen obere Enden auf, die vor der Öffnung des rohr
förmigen Trägers stehen. Mit unteren Enden der Anschlußstifte
und mit Haltestiften wird der Beschleunigungsschalter auf ei
ner Leiterplatte befestigt.
Ein magnetisch steuerbarer Schalter (Reed-Schalter) - im fol
genden Schalter genannt - ist im Inneren des Trägers so ange
ordnet, daß er bei einer Verschiebung des Magneten geschaltet
wird. Ein rückwärtiger, auf den Deckel des Trägers gerichte
ter und auf wenige Millimeter gekürzter Anschlußdraht des
Schalters ist mit einem gebogenen Rückführungsdraht ver
schweißt, so daß der Rückführungsdraht und ein vorderer An
schlußdraht des Schalters aus der Öffnung des Trägers heraus
ragen.
Zum Positionieren des Schalters im Träger wird die seismische
Masse gegen die Federkraft um einen vorgegebenen Schaltweg
verschoben. In dieser Position des Magneten wird der Schalter
so weit in den Träger geschoben, bis er schaltet. In dieser
Position des Schalters werden Rückführungsdraht und vorderer
Anschlußdraht mit den Anschlußstiften verschweißt.
Die Leitungsführung der Anschlußdrähte des Schalters und die
Art der Positionierung des Schalters im Träger eines solchen
Beschleunigungsschalters erfordert eine Vielzahl von Ferti
gungsschritten.
Weitere ähnlich konzipierte Beschleunigungsschalter sind aus
den Druckschriften EP 0 391 582 A2 und DE 44 00 206 A1 be
kannt.
Aus der gattungsbildenden EP 0 606 693 A1 ist ein Beschleuni
gungsschalter bekannt, bei dem Anschlußstifte zu beiden Sei
ten eines magnetisch steuerbaren Schalters angeordnet und mit
Anschlußdrähten des magnetisch steuerbaren Schalters verlötet
sind.
Bei diesem bekannten Beschleunigungsschalter gestaltet sich
das Positionieren des magnetisch steuerbaren Schalters im
Träger infolge des Anlötens der Anschlußdrähte an die An
schlußstifte als äußerst schwierig.
Aus der US 5 326 945 geht ein Beschleunigungsschalter hervor, bei dem
Anschlußdrähte eines magnetisch steuerbaren Schalters zu ei
ner Seite des magnetisch steuerbaren Schalters aus dem Träger
des Beschleunigungsschalters herausgeführt sind.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb einen Beshleungigungs
schalter zu schaffen, der die Nachteile der bekannten Be
schleunigungsschalter vermeidet, der insbesondere einen ge
ringen Materialaufwand und eine kompakte Bauform aufweist,
und dessen magnetisch steuerbarer Schalter sich auf einfache
Art und Weise am Träger positionieren läßt.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Beschleunigungsschalter weist einen Trä
ger mit einem Anschlag je Anschlußdraht des magnetisch steu
erbaren Schalters auf, wobei jeder Anschlußdraht zumindest
abschnittweise entlang seines Anschlags angeordnet ist. Dabei
wird ausgenutzt, daß der Träger - evtl. ohne weitere Bearbei
tung - Anschläge aufweist und durch das zumindest abschnitt
weise Führen der Anschlußdrähte über diese Anschläge die Lage
des magnetisch steuerbaren Schalters auf der Trägerlängsachse
bestimmt ist.
Der erfindungsgemäße Beschleunigungsschalter hat den Vorteil,
daß er lediglich eine geringe Anzahl von Bauteilen aufweist,
in wenigen fertigungstechnischen Schritten hergestellt wird,
wenige bzw. keine Schweißpunkte, keinen Rückführungsdraht und
keine Haltestifte aufweist, und in seiner Längsausdehnung er
heblich verkürzt ist.
Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen gekennzeichnet.
Die Fig. 2 und 3 zeigen vorteilhafte Ausführungsbeispiele
der Erfindung. Die Fig. 1 zeigt den als Stand der Technik
beschriebenen Beschleunigungsschalter.
Gleiche Elemente in den Figuren weisen figurenübergreifend
dieselben Bezugszeichen auf.
Fig. 1 zeigt einen bekannten Beschleunigungsschalter, der
einen rohrförmigen Träger 5 mit einem Hohlraum 6 aufweist,
sowie einen Deckel 8, Maltestifte 11 und Anschlußstifte 10.
Auf dem Träger sind ein Magnet 2 und eine Feder 3 angeordnet.
Im Hohlraum 6 des Trägers 5 ist ein magnetisch steuerbarer
Schalter 1 angeordnet, dessen rückwärtiger Anschlußdraht 4
über einen Rückführungsdraht 9 mit einem ersten Anschlußstift
10 des Beschleunigungsschalters elektrisch leitend verbunden
ist, und dessen zweiter Anschlußdraht 4 mit einem zweiten An
schlußstift 10 des Beschleunigungsschalters elektrisch lei
tend verbunden ist. Die Anschlußstifte 10 durchbohren eine
Grundplatte, die einstückig mit dem Träger 5 ausgebildet ist.
Mit den Haltestiften 11 und den Anschlußstiften 10 wird der
Beschleunigungsschalter auf einer Leiterplatte befestigt.
Der Magnet 2 als seismische Masse verschiebt sich gegen die
Kraft der Feder 3 bei einer entlang der Trägerlängsachse A-A′
auf den Beschleunigungsschalter einwirkenden Beschleunigung
und schaltet infolge seiner Verschiebung den Schalter 1.
Bei der Herstellung eines solchen Beschleunigungsschalters
wird vor dem Einführen des Schalters 1 in den Hohlraum 6 des
Trägers 5 der rückwärtige Anschlußdraht 4 des Schalters 1
verkürzt, so daß der Schalter 1 im in den Träger 5 eingeführ
ten Zustand auch möglichst nahe am Deckel 8 des Trägers 5 an
geordnet werden kann. Ein vorgeformter Rückführungsdraht 9
wird mit dem verkürzten ersten Anschlußdraht des magnetisch
steuerbaren Schalters 1 elektrisch leitend verbunden. Darauf
hin wird der Schalter 1 zuvorderst mit der Seite, die den
verkürzten Anschlußstift 4 aufweist, in den Träger 5 einge
führt und in einer definierten Position auf der Trägerlängs
achse A-A′ über den vorderen Anschlußstift 4 und den Rückfüh
rungsdraht 9 mit den Anschlußstiften 10 elektrisch leitend
verbunden. Die definierte Position des Schalters 1 auf der
Trägerlängsachse A-A′ ist erreicht, wenn der Schalter 1 bei
einem um einen vorbestimmten Schaltweg ausgelenkten Magneten
2 gerade schaltet.
Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Beschleunigungsschalter
mit dem Träger 5, der ein inneres Rohr, ein äußeres Rohr und
zwei Kreisscheiben aufweist, die die beiden Rohre an ihren
Enden verbinden. Eine der Kreisscheiben ist dabei als Dich
tungsring 13 ausgebildet. Zwischen den beiden Rohren sind der
rohrförmige Magnet 2 und die Feder 3 angeordnet. Der Schalter
1 ist im Hohlraum 6 des Trägers 5 angeordnet. Die Anschluß
drähte 4 des Schalters 1 sind zu Seiten des Schalters 1 aus
dem Träger 5 herausgeführt, die durch
das Austreten der Anschlußdrähte 4 aus dem Schalter 1 be
stimmt sind. Die Anschlußdrähte 4 sind auf Höhe der Stirnflä
chen des Trägers 5 in einem 90° Winkel gebogen und vorbei an
den als Anschlag 12 dienenden Stirnflächen des Trägers 5 nach
unten geführt. Die Anschlußdrähte 4 dienen gleichzeitig als
Anschlußstifte 10 des Beschleunigungsschalters. Die Anschluß
stifte 10 sind damit ebenfalls zu vorgenannten Seiten des
Schalters 1 angeordnet. Der erforderliche Raum für die Ver
bindung von Anschlußdrähten 4 mit Anschlußstiften 10 gemäß
Fig. 1 entfällt, so daß der erfindungsgemäße Beschleunigungs
schalter eine kürzere Ausdehnung in Richtung der Trägerlängs
achse A-A′ aufweist als der bekannte Beschleunigungsschalter.
Auch der Aufwand an Spritzgußmaterial für den Träger 5 - in
der Regel Kunststoff - wird durch das Fehlen der Grundplatte
reduziert. Die Funktionsweise des Beschleunigungsschalters
gemäß Fig. 2 ist identisch mit der Funktionsweise des Be
schleunigungsschalters gemäß Fig. 1.
Das Herausführen der Anschlußdrähte 4 aus dem Träger 5 zu
vorgenannten Seiten des Schalters 1 hat den Vorteil, daß zu
sätzliche Materialien in Form von Rückführungsdrähten und zu
sätzliche Fertigungsschritte vor dem Einführen des Schalters
1 in den Träger 5 entfallen.
Bei der Anordnung gemäß Fig. 2 wird der Schalter 1 nicht wie
bei der Anordnung gemäß Fig. 1 durch Schweißstellen zwischen
den Anschluß- bzw. Rückführungsdrähten 4 und 9 und den An
schlußstiften 10 in einer definierten Position auf der Trä
gerlängsachse A-A′ gehalten. Eine Positionierung des Schal
ters 1 erfolgt allein über die Anschlußdrähte 4 zusammen mit
Anschlägen 12 des Trägers 5. Dabei ist jedem Anschlußdraht 4
ein Anschlag 12 zugeordnet. Die Anordnung von Anschlußdrähten
4/Schalter 1 und den Anschlägen 12 des Trägers 5 wirkt
selbsthemmend, d. h. der Schalter 1 kann aufgrund der Kraft
wechselwirkung zwischen Anschlußdrähten 4 und Anschlägen 12
nicht entlang der Trägerlängsachse A-A′ verschoben werden.
Vorzugsweise weist jeder Anschlußdraht 4 mindestens einen Ab
schnitt auf, der entlang des ihm zugeordneten Anschlags 12
angeordnet ist. Vorzugsweise weisen diese Abschnitte der An
schlußdrähte 4 einen großen Winkel, insbesondere einen
90° Winkel zur Trägerlängsachse A-A′ bei gleichzeitig recht
winklig zur Trägerlängsachse A-A′ ausgebildeten Anschlagflä
chen der Anschläge 12 auf, so daß eine auf den Schalter 1 oder
den Träger 5 einwirkende mechanische Kraft entlang der Trä
gerlängsachse A-A′ größtenteils durch das Wechselspiel zwi
schen Anschlußdrähten und Anschlägen 12 als Normalkraft auf
die Anschläge 12 aufgenommen werden kann. Gemäß Fig. 2 sind
die Anschläge 12 die Stirnflächen des Trägers 5, wobei die
erste Stirnfläche durch den ersten Kreisring des Trägers 5
und die zweite Stirnfläche durch den Dichtring 13 gebildet
ist. Als Anschläge 12 können auch Bohrungswände (Innenflächen
von Bohrungen) dienen oder Kanten des Trägers 5. Als Boh
rungswände ausgebildete Anschläge 12 können auch auf einer
Grundplatte angeordnet sein, auf der der Träger 5 angeordnet
ist. Die in Fig. 2 gezeigte Anordnung hat den Vorteil, daß
keine zusätzlichen Bohrungen oder sonstige Anschläge für die
Anschlußdrähte 4 geschaffen werden müssen sondern daß die
Stirnflächen des Trägers 5 als Anschläge 12 verwendet werden.
Bei Winkeln kleiner 90° zwischen vorgenannten Abschnitten der
Anschlußdrähte 4 und der Trägerlängsachse A-A′ können diese
Abschnitte der Anschlußdrähte 4 durch diverse Verbundtechni
ken mit den zugehörigen Anschlägen 12 verbunden werden: Vor
zugsweise werden Abschnitte der Anschlußdrähte 4 und An
schläge 12 geklebt oder wärmefixiert. Eine gegenseitige Fi
xierung von Anschlußdrähten 4 und Anschlägen 12 - auch bei
einem Winkel von 90° zwischen Anschlußdraht 4 und Träger
längsachse A-A′ - hat zudem den Vorteil, daß der Schalter 1
auch in der Ebene quer zur Trägerlängsachse A-A′ in einer be
stimmten Position gehalten wird. Ferner kann der Schalter 1
durch einen Klebepunkt oder ein sonstiges Verbundmaterial an
der Innenwand des Trägers 5 befestigt werden und damit eine
Positionierung des Schalters über seine Anschlußdrähte 4 und
die Anschläge 12 bezüglich des Trägers 5 unterstützen. Der
Schalter 1 kann ferner mit einer Biegelamelle aus einem Ela
stomer umgeben werden, die den Schalter in der zur Träger
längsachse A-A′ senkrecht stehenden Ebene fixiert. Schalter 1
und Innendurchmesser des Trägers 5 können auch so dimensio
niert werden, daß ein Verschieben des Schalters 1 entlang der
Trägerlängsachse A-A′ z. B. zu Positionierungszwecken möglich
ist, ein Verschieben ohne äußere mechanische Einwirkung aber
nahezu ausgeschlossen ist, und der Schalter 1 zudem in der
senkrecht zur Trägerlängsachse A-A′ stehenden Ebene fixiert
ist.
Vorzugsweise ist der erste Anschlag 12 zwischen dem zugehöri
gen Anschlußdraht 4 und dem ersten Trägerende und der zweite
Anschlag 12 zwischen dem zugehörigen Anschlußdraht 4 und dem
zweiten Trägerende angeordnet, so daß die Wechselwirkung
zwischen erstem Anschlag 12 und zugehörigem Anschlußdraht 4
ein Verschieben des Schalters 1 entlang der Trägerlängsachse
A-A′ in einer ersten Richtung, und die Wechselwirkung
zwischen zweitem Anschlag 12 und zugehörigem Anschlußdraht 4
ein Verschieben des Schalters 1 entlang der Trägerlängsachse
A-A′ in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten Richtung
verhindert.
Fig. 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Schalter gemäß Fig. 2
mit folgenden Unterschieden: Der Träger 5 weist ein Drahtfüh
rungselement 7 auf, das einen der Anschlußdrähte 4 im Bereich
des Trägerendes führt. Dieses Drahtführungselement 7 erleich
tert das Einführen des Schalters 1 in den Träger 5 und er
möglicht ein einfaches Biegen des Anschlußdrahtes 4 auf Höhe
der Stirnfläche des Trägers 5 an dem Drahtführungselement 7.
Des weiteren kann der Hohlraum 6 optional mit einer Verguß
masse aufgefüllt werden. Der gefüllte Hohlraum 6 erstreckt
sich dabei infolge eines im Vergleich zum inneren Rohr des
Trägers 5 länger ausgebildeten äußeren Rohr des Trägers 5
über den Dichtring 13 hinaus, so daß die Stirnfläche auf die
ser Seite des Trägers 5 aus Vergußmasse gebildet wird und als
Anschlag 12 für den anderen der Anschlußdrähte 4 dient.
Es können auch mehrere Schalter 1 im Träger 5 angeordnet
sein: Zum einen wird durch die Redundanz der Schalter 1 die
Ausfallsicherheit des Beschleunigungsschalters verringert.
Zum anderen können die Schalter auch in unterschiedlichen
Schaltkreisen eingesetzt werden und sind dabei galvanisch
voneinander getrennt. Beispielsweise wird ein erster Schalter
eines Beschleunigungsschalters in einer Zündschaltung eines
Fahrerairbags und ein zweiter Schalter desselben Beschleuni
gungsschalters in einer Zündschaltung eines Beifahrerairbags
eingesetzt.
Der Schalter 1 wird bei einer erfindungsgemäßen Anordnung in
folgenden Schritten auf der Trägerlängsachse A-A′ positio
niert, wobei ein nur ein definierter Abstand des Schalters 1
zum Magneten 2 ein definiertes Schaltverhalten des Beschleu
nigungsschalters gewährleistet: In einem ersten Schritt wird
der Schalter 1 bei einer Ruhestellung des Magneten 2 (d. h.
ohne Krafteinwirkung auf den Magneten 2, ausgenommen die Fe
derkraft) entlang der Trägerlängsachse A-A′ bis zu einer er
sten Position verschoben, in der er schaltet. In einem zwei
ten Schritt wird der Schalter 1 um eine erste Strecke, die
einem Schaltweg der seismischen Masse entspricht, weg von dem
Magneten 2 in eine zweite Position verschoben. In einem drit
ten Schritt wird der Schalter 1 um eine zweite Strecke, die
einem Korrekturfaktor entspricht, in eine dritte Position weg
von oder hin zu dem Magneten 2 verschoben. In dieser dritten
Position werden die Anschlußdrähte 4 gegebenenfalls gebogen
und entlang der Anschläge 12 angeordnet. In den Korrekktur
faktor gehen beispielsweise Größen ein, die die Geschwindig
keit des Einschiebens des Schalters 1 in den Hohlraum 6, EMV-Einstrahlungen
bei Betrieb des Beschleunigungsschalters im
Kraftfahrzeug oder erwünschte Hystereseeffekte im Schaltver
halten berücksichtigen.
Claims (7)
1. Beschleunigungsschalter, mit zwei Anschlußstiften (10),
mit einem Magneten (2) als seismische Masse, der auf einem
Träger (5) entlang dessen Längsachse (A-A′) aus einer Ruhelage
gegen eine Kraft verschiebbar angeordnet ist, und mit einem
am Träger (5) angeordneten magnetisch steuerbaren Schalter
(1) mit zwei Anschlußdrähten (4), der durch eine Verschiebung
des Magneten (2) geschaltet wird, wobei die Anschlußstifte
(10) zu den Stirnseiten des magnetisch steuerbaren Schalters
(1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden
der Anschlußdrähte (4) des magnetisch steuerbaren Schalters
(1) als Anschlußstifte (10) des Beschleunigungsschalters
dienen, daß der Träger (5) einen Anschlag (12) je
Anschlußdraht (4) aufweist, und daß zumindest ein Abschnitt
eines jeden Anschlußdrahtes (4) entlang des ihm zugeordneten
Anschlags (12) angeordnet ist.
2. Beschleunigungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zumindest die entlang ihrer Anschläge (12) an
geordneten Abschnitte der Anschlußdrähte (4) einen Winkel
größer etwa 10 Grad zur Trägerlängsachse (A-A′) aufweisen.
3. Beschleunigungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß daß zumindest die entlang ihrer Anschläge (12)
angeordneten Abschnitte der Anschlußdrähte (4) einen Winkel
von etwa 90 Grad zur Trägerlängsachse (A-A′) aufweisen.
4. Beschleunigungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Anschlag (12) zwischen dem zugehöri
gen Anschlußdraht (4) und dem ersten Trägerende und
der zweite Anschlag (12) zwischen dem zugehörigen Anschluß
draht (4) und dem zweiten Trägerende angeordnet ist.
5. Beschleunigungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Anschlag (12) eine Wandung des Trägers (5)
enthält.
6. Beschleunigungsschalter nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Anschlag (12) die Stirnfläche des Trägers
enthält.
7. Beschleunigungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Träger (5) ein inneres Rohr, ein äußeres
Rohr und zwei Kreisringe aufweist, daß das innere Rohr und
das äußere Rohr an ihren Enden mit jeweils einem Kreisring
verbunden sind, daß zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr
ein rohrförmiger Magnet (2) und eine Feder (3) angeordnet
sind, daß im inneren Rohr der magnetisch steuerbare Schalter
(1) angeordnet ist, daß die Kreisringe als Stirnflächen des
Trägers (5) die Anschläge (12) des Trägers (5) bilden, und
daß die Anschlußdrähte (4) bis zu den Stirnflächen des Trä
gers (5) geführt sind, auf Höhe der Stirnflächen des Trägers
(5) gebogen sind und entlang der Stirnflächen des Trägers (5)
in einem rechten Winkel zur Trägerlängsachse (A-A′) geführt
sind.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1997006543A1 (de) | 1997-02-20 |
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