DE19543769A1 - Sicherheitsschaltvorrichtung - Google Patents
SicherheitsschaltvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsschaltvorrichtung
zur Überwachung einer um eine Schwenkachse oder mittels
Scharnieren schwenkbaren Schutztür oder eines Schutzfen
sters an gefahrbringenden Räumen, wie Maschinenanlagen, mit
einer durch die Schutztür oder das Schutzfenster betätig
baren Schaltvorrichtung und einem Befestigungselement,
welches über ein Verbindungselement mit der Schaltvorrich
tung verbunden ist.
Sicherheitsschaltvorrichtungen der vorbezeichneten Gattung
haben den Hauptzweck, beispielsweise eine Schutztür hin
sichtlich ihrer Stellung zu überwachen, und zwar die
geöffnete und die geschlossene Stellung der Schutztür.
Schutztüren befinden sich hauptsächlich an gefahrbringen
den Räumen, in denen sich Maschinenanlagen befinden. Dabei
muß gesichert sein, daß eine Bedienungsperson nicht in den
gefahrbringenden Raum, beispielsweise zu einer inbetrieb
befindlichen Maschinenanlage gelangen kann und daher einer
Verletzungsgefahr ausgesetzt ist, wenn die Schutztür geöff
net ist. Die elektrische Schaltvorrichtung kann so ausge
staltet sein, daß sie über Leuchtmelder oder akustische
Signale den geöffneten oder geschlossenen Zustand der
Schutztür anzeigt. Vorzugsweise kann die Schaltvorrichtung
auch so ausgestaltet sein, daß sie beim Öffnen der Schutz
tür automatisch die gefährliche Maschinenbewegung automa
tisch abschaltet. Außerdem kann die elektrische Schaltvor
richtung so ausgestaltet sein, daß eine automatische
Fehlerüberwachung erfolgt, beispielsweise bei Kurz
schlüssen, Kontaktverschweißen und dergleichen, so daß im
Falle des Auftretens eines Fehlers auch dann die gefähr
lichen Maschinenbewegungen abgeschaltet werden. Dies ist
nur ein Beispiel für den Einsatz einer Sicherheitsschalt
vorrichtung. Die Anwendungsbereiche sind außerordentlich
vielseitig.
Ein wesentliches Problem bei den bisher bekannten Sicher
heitsschaltvorrichtungen besteht in ihrer Montage, die
bisher nur im Rahmen der Erstellung der Gesamtanlage
möglich erschien. Es wurde daher bereits vorgeschlagen,
eine Sicherheitsschaltvorrichtung an einer Drehtür in der
Weise zu montieren, daß eine starre Achse in Verlängerung
der schwenkbaren Achse eines Türscharniers an der elektri
schen Schaltvorrichtung direkt angreift und entsprechend
der unterschiedlichen Stellungen der Tür die Schaltstel
lungen der Schaltvorrichtung auslöst. Es hat sich heraus
gestellt, daß eine derartige Montage außerordentlich
schwierig und zeitaufwendig ist, weil die zueinander
beweglichen Teile der Vorrichtung auf Bruchteile von
Millimetern genau justiert werden müssen. Bereits geringste
Abweichungen von der genau justierten Lage führen nicht nur
zum Klemmen oder Arretieren der bewegten Teile, sondern
auch unter Umständen zur Beschädigung von Teilen der
Sicherheitsschaltvorrichtung, zumindest aber dazu, daß die
Tür nicht sorgfältig verschlossen oder in eine gewünschte
Öffnungsstellung gebracht werden kann.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine
gattungsgemäße Sicherheitsschaltvorrichtung zu schaffen,
die in einfacher Weise montierbar und justierbar ist und
die auch nachträglich an bereits vorhandenen Schutztüren
oder dergleichen angebracht werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das Verbindungselement in mehreren, zumindest zwei
Ebenen gelenkig bewegbar ausgebildet ist, die elektrische
Schaltvorrichtung feststehend und das Befestigungselement
schwenkachsen- bzw. scharnierunabhängig an der Schutztür
oder dem Schutzfenster befestigt ist.
Auf diese Weise ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß
zwischen der elektrischen Schaltvorrichtung und dem Befe
stigungselement ein Bewegungsspielraum vorhanden ist, so
daß es auf die Genauigkeit der Befestigung der Schaltvor
richtung und des Befestigungselementes nicht ankommt und da
außerdem die Anbringung des Befestigungselementes völlig
unabhängig von der Schwenkachse bzw. dem Scharnier erfolgen
kann, ist eine anschließende eventuell erforderliche genaue
Justierung in einfacher Weise durchzuführen. Das gelenkige
Verbindungselement braucht somit nicht fluchtend mit der
Schwenkachse der Schutztür, angeordnet zu werden. Somit
kann beispielsweise das Gehäuse der elektrischen
Schaltvorrichtung sowohl im Deckenbereich als auch im
Bodenbereich und auch im Seitenwandbereich des betreffenden
feststehenden Bauteiles montiert werden, ohne daß die
Funktion der gesamten Sicherheitsschaltvorrichtung beim
Öffnen und Schließen der Schutztür beeinträchtigt wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Sicherheitsschaltvor
richtung besteht darin, daß die Schaltvorrichtung als
Nockenschalter, vorzugsweise als Doppelnockenschalter aus
gebildet ist, derart, daß der eine Nockenschalter die
geschlossene Stellung und der andere Nockenschalter die
geöffnete Stellung der Schutztür oder des Schutzfensters
überwacht.
Vorzugsweise ist das Verbindungselement als Wellengelenk,
insbesondere als Doppel-Wellengelenk oder Kardangelenk
ausgebildet, so daß Abweichungen der Drehachse der Schalt
vorrichtung aus der Achsrichtung der Gelenkachse bzw.
Schwenkachse der Schutztür in einfacher Weise ausgeglichen
werden. Diese Abweichungen können über den gesamten
Bewegungsweg der zu bewegenden Schutztür durch das Wellen
gelenk ausgeglichen werden, so daß Beschädigungen sowohl an
dem Verbindungselement als auch an der Schaltvorrichtung,
insbesondere dem Nockenschalter vermieden werden. Das
Wellengelenk weist vorzugsweise an seinen beiden Enden
hohlzylinderische Hülsen auf, die über jeweils ein
Kreuzgelenk gelenkig mit einem Mittelstück verbunden sind,
wobei in die hohlzylinderischen Hülsen des Wellengelenks
korrespondierende Steckachsen eingreifen, von denen eine
die Drehachse der Schaltvorrichtung und die andere eine
Achse des Befestigungselementes darstellt. Das Wellen
gelenk ist auf Seiten der Schaltvorrichtung drehfest mit
der Drehachse der Schaltvorrichtung verbunden, beispiels
weise durch einen Zapfen, der das hohlzylinderische
Anschlußstück und die Drehachse quer zu deren Achsen
durchgreift. Es sind aber auch andere Verbindungsmöglich
keiten möglich, wie beispielsweise Verkleben oder
Verschweißen sowie Verschrauben.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Befestigungselement im wesentlichen quaderförmig
ausgebildet ist und zumindest zwei, vorzugsweise recht
winklig zueinander angeordnete Bohrungen aufweist, von
denen eine Bohrung zur Aufnahme einer Achse dient, welche
mit dem Verbindungselement verbindbar ist, und die zweite
Bohrung der Aufnahme eines Befestigungsteiles, vorzugsweise
einer Schraube, dient. Demzufolge kann das Befestigungs
element mit zumindest einer Schraube an dem zu bewegenden
Türflügel der Schutztür verschraubt werden, wobei in die
rechtwinklig zur Achse der für die Schraube vorgesehenen
Bohrung verlaufenden Bohrung eine Achse einsteckbar ist,
über welche das Befestigungselement mit dem
Verbindungselement und somit mit der Schaltvorrichtung
verbunden ist. Da das Verbindungselement in mehreren,
zumindest zwei Ebenen bewegbar ausgebildet ist, ist es bei
dieser Ausgestaltung der Sicherheitsschaltvorrichtung ohne
weiteres möglich, daß das Befestigungselement an einem
geeigneten Ort des zu bewegenden Gegenstandes befestigt
wird, ohne daß eine sehr arbeitsintensive und damit
kostenintensive Ausrichtung der Schaltvorrichtung,
insbesondere deren Drehachse, zum Befestigungselement bzw.
zur Scharnierachse der zu bewegenden Schutztür durchgeführt
werden muß.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, insbesondere
dieser Ausführungsform, ist vorgesehen, daß die Achse
mehrere in Achsrichtung verlaufende Einkerbungen aufweist,
in welche ein Schraubelement eindrehbar ist, welches das
Verbindungselement im Bereich einer Aufnahmeöffnung für die
Achse durchgreift und im wesentlichen rechtwinklig zur
Achse bzw. der Aufnahmeöffnung ausgerichtet ist. Diese
Ausgestaltung erlaubt, daß das Befestigungselement auch
hinsichtlich seiner Winkelstellung zur eingesteckten Achse
genau fixiert werden kann. Hierdurch können Montageabwei
chungen beispielsweise des die Schaltvorrichtung aufneh
menden Gehäuses relativ zur Oberfläche der zu bewegenden
Schutztür ausgeglichen und fixiert werden, so daß eine
Verdrehung der Achse relativ zum Befestigungselement ver
mieden wird.
Vorzugsweise ist das Schraubelement als Imbusschraube aus
gebildet, die im eingedrehten Zustand im wesentlichen
bündig mit der Oberfläche des Verbindungselementes
abschließt, so daß das Schraubelement keine vorstehende
Kante aufweist.
Es ist ferner vorgesehen, daß das Befestigungselement zwei
parallel ausgerichtete Bohrungen zur Aufnahme von Befesti
gungsschrauben aufweist. Hierdurch wird eine lagegenaue
Montage des Befestigungselementes an der zu bewegenden
Schutztür ermöglicht. Hierbei kann das Befestigungselement
in einem ersten Schritt lagegenau an dieser Schutztür
verschraubt werden, bevor in einem zweiten Schritt das die
Schaltvorrichtung aufweisende Gehäuse im Decken- oder
Bodenbereich montiert wird. Schließlich wird das Gehäuse,
nämlich die Drehachse der Schaltvorrichtung mit dem
Befestigungselement über das Verbindungselement verbunden,
wobei das in mehreren, zumindest zwei Ebenen bewegbar
ausgebildete Verbindungselement Montagetoleranzen, d. h.
Abweichungen aus einer fluchtenden Anordnung zwischen der
Drehachse der Schaltvorrichtung und der Scharnierachse
beispielsweise der Schutztür ausgleicht.
In besonders vorteilhafter Weise sind die Bohrungen im
Befestigungselement an ihrem einen Ende erweitert ausge
bildet, so daß die Befestigungsschrauben versenkt in den
Bohrungen angeordnet sind. Hierdurch wird die Zugänglich
keit dieser Befestigungsschrauben für unbefugte Demontagen
erschwert. Beispielsweise können die Bohrungen oberhalb der
Befestigungsschrauben mit Stopfen, vorzugsweise aus Kunst
stoff, abgedeckt werden.
Nach einem weiteren Merkmal dieser Ausführungsform ist
vorgesehen, daß in dem Befestigungselement Bohrungen zur
Aufnahme von Sicherungsstiften angeordnet sind, die quer zu
den Bohrungen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben ver
laufen und die Bohrungen im Bereich ihres erweiterten Endes
durchkreuzen. Durch diese Sicherungsstifte wird vermieden,
daß die Befestigungsschrauben unbefugt entfernt werden und
damit die Sicherheitsschaltvorrichtung, welche letztendlich
beispielsweise eine Öffnungs- oder Schließstellung einer
Schutztür überwacht, deaktiviert wird.
Die Sicherungsstifte sind kraftschlüssig in den Bohrungen
angeordnet, d. h., daß sie vorzugsweise in die entspre
chenden Bohrungen eingetrieben werden und ohne Werkzeug
nicht herausgezogen werden können. Es ist aber auch
möglich, die Sicherungsstifte als Gewindestäbe auszubilden,
die in die entsprechenden Gewindebohrungen einschraubbar
sind. Hierdurch wird eine Montage- bzw. Demontageverein
fachung erzielt.
Eine weitere Montagevereinfachung wird dadurch erzielt, daß
die Bohrungen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben als
Langlöcher ausgebildet sind. Hierdurch kann das Befesti
gungselement bei bereits vorgebohrten Bohrungen in
der zu bewegenden Schutztür durch die Langlöcher aus
gerichtet werden, was eine weitere Montagevereinfa
chung der erfindungsgemäßen Sicherheitsschaltvorrich
tung mit sich führt.
Vorzugsweise ist das Befestigungselement aus Leicht
metall, insbesondere Aluminium, gefertigt, so daß die
Sicherheitsschaltvorrichtung ein nur geringes Gewicht
aufweist.
Es ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vor
gesehen, daß die Einkerbungen jeweils um ein Grad zu
einander versetzt auf der Achse angeordnet sind.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß eine sehr
feinfühlige Rasterung möglich ist, so daß ein großer
Einstellbereich mit einer Feinrasterung abgedeckt
werden kann.
Schließlich ist nach einem weiteren Merkmal der Er
findung vorgesehen, daß das Befestigungselement aus
zwei gelenkig miteinander scharnierten Hälften be
steht, wobei die Gelenkverbindung vorzugsweise im Be
reich der Bohrung angeordnet ist. Die beiden Hälften
sind vorzugsweise im Bereich des der Gelenkverbindung
gegenüberliegenden Endes miteinander verbindbar, vor
zugsweise verschraubbar. Hierbei ist vorzugsweise die
erste Hälfte des Befestigungselementes im Querschnitt
im wesentlichen L-förmig ausgebildet und die zweite
Hälfte derart in der ersten Hälfte angeordnet, daß
die zweite Hälfte an den beiden Schenkeln der ersten
Hälfte anliegt. Vorzugsweise weist das Befestigungs
element eine die beiden Hälften gegeneinander ver
spannende Spanneinrichtung, insbesondere eine Spann
schraube auf, die in einer Hälfte in einer Gewinde
bohrung angeordnet und gegen eine Fläche der zweiten
Hälfte verspannbar ist. In die Bohrung eingesetzte
Befestigungseinrichtungen sind bei dieser Ausgestal
tung nur bei geöffnetem Befestigungselement zugäng
lich, insbesondere demontierbar. Somit wird durch das
zweiteilige Befestigungselement der Vorteil erzielt,
daß die Befestigungseinrichtungen, insbesondere die
Schrauben, mit denen das Befestigungselement bei
spielsweise an der Tür befestigt ist, nur dann demon
tiert werden können, wenn zuvor das Scharnier geöff
net wurde. Das Öffnen des Scharniers setzt aber vor
aus, daß zuvor die Schraube gelöst wird, welche die
beiden Hälften des Befestigungselementes miteinander
verbinden. Die in dem Befestigungselement vorgesehene
Spannschraube hat die Aufgabe, daß nach dem Einbau
des Befestigungselementes die beiden Hälften derart
zueinander verspannt werden, daß ein eigenständiges
Lösen der die beiden Hälften verbindende Schraube
aufgrund von Vibrationen oder dergleichen verhindert
wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der eine
bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Si
cherheitsschaltvorrichtung dargestellt ist.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Sicherheitsschaltvor
richtung für Schutztüren in einer Seitenan
sicht,
Fig. 2 ein Befestigungselement einer Sicherheits
schaltvorrichtung gemäß Fig. 1 in einer
Seitenansicht,
Fig. 3 das Befestigungselement gemäß Fig. 2 in
einer Draufsicht,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Gehäuse mit einer
Schaltvorrichtung in einer ersten Schalt
stellung;
Fig. 5 das Gehäuse mit der Schaltvorrichtung
gemäß Fig. 4 in einer zweiten Schalt
stellung;
Fig. 6 eine erste Anordnung der Sicherheits
schaltvorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 7 eine zweite Anordnung der Sicherheits
schaltvorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 8 eine zweite Ausführungsform eines
Befestigungselementes einer Sicher
heitsschaltvorrichtung gemäß Fig. 1 in
geschlossener Seitenansicht;
Fig. 9 das Befestigungselement gemäß Fig. 7
in teilweise geöffneter Stellung;
Fig. 10 eine erste Hälfte des Befestigungs
elementes gemäß den Fig. 7 und 8 in
Ansicht und Seitenansicht, und
Fig. 11 eine zweite Hälfte des Befestigungs
elementes gemäß den Fig. 7 und 8 in
Ansicht und Seitenansicht.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine erfindungsgemäße Si
cherheitsschaltvorrichtung für eine Schutztür 2 dar
gestellt. Die Sicherheitsschaltvorrichtung weist ein
Gehäuse 1 auf, in welchem eine nachfolgend noch näher
beschriebene elektrische Schaltvorrichtung unterge
bracht ist. Eine Nockenscheibe 27 sitzt auf einer
Achse 3, die durch eine Bohrung im Gehäuse 1 hin
durchgeführt ist. Die Achse 3 ist an ihrem freien En
de abgesetzt ausgebildet, d. h., daß die Achse 3 ei
nen Achsabschnitt 12 mit verringertem Durchmesser
aufweist. Auf diesem Achsabschnitt 12 ist ein Verbin
dungselement 13 aufgesetzt, welches als Kardangelenk
ausgebildet ist und demzufolge zwei Hülsen 14 und 15
hat, die über ein Mittelteil 16 miteinander verbunden
sind, wobei das Mittelteil 16 jeweils über ein Kreuz
gelenk 17 mit den Hülsen 14, 15 gelenkig verbunden
ist. Der Außendurchmesser der Hülse 14 entspricht dem
Außendurchmesser der Achse 3 oberhalb des Achsab
schnitts 12.
Die Hülsen 14 und 15 sind hohlzylindrisch ausgebil
det, so daß die Hülse 14 über den Achsabschnitt 12
geschoben werden kann, woraufhin die Hülse 14 mit dem
Achsabschnitt 12 formschlüssig durch einen Stift, ei
nen Bolzen oder dergleichen, mit dem Achsabschnitt 12
verbunden wird.
In die Hülse 15 greift eine Achse 18 eines Befesti
gungselementes 19 ein. Die Achse 18 ist hierbei ver
drehfest in eine Bohrung 20 des aus Aluminium beste
henden Befestigungselementes 19 eingesetzt, wobei die
Bohrung 20 im Bereich einer Seitenkante 21 des Befe
stigungselementes 19 angeordnet ist.
Das aus dem Befestigungselement 19 herausragende Ende
der Achse 18 ist in die Hülse 15 des Verbindungsele
mentes 13 eingesteckt, wobei die Achse 18 zumindest
an ihrem aus dem Befestigungselement 19 herausragen
den Enden mit einer Vielzahl von in Längsrichtung der
Achse 18 verlaufenden Einkerbungen versehen ist, wel
che mit einer quer zur Längsachsenrichtung der Hülse
15 verlaufenden Stellschraube 22 zusammenwirkt, die
als Imbusschraube ausgebildet ist. Mit der Stell
schraube 22 wird eine Verdrehung der Achse 18 in der
Hülse 15 verhindert. Ferner wird die Achse 18 über
die Stellschraube 22 in der Hülse 15 in Achsrichtung
der Hülse 15 gehalten, so daß die Achse 18 in der
Hülse 15 verspannt ist und ein Herausziehen der Achse
18 aus der Hülse 15 in Achsrichtung verhindert wird.
Wie aus der Fig. 1 zu erkennen ist, weist das Befe
stigungselement darüber hinaus zwei Bohrungen 23 auf,
die rechtwinklig zu der Bohrung 20 angeordnet sind.
In den Fig. 2 und 3 sind alternative Ausgestaltun
gen der Bohrungen 23 dahingehend dargestellt, daß
diese Bohrungen als Langlöcher ausgebildet sind. Die
Bohrungen 23 im Befestigungselement 19 sind an ihrem
einen Ende 24 mit einem ersten Durchmesser ausgebil
det, der kleiner ist als der zweite Durchmesser am
gegenüberliegenden Ende 25 der Bohrung 23. Die erwei
terte Ausbildung der Bohrungen 23 zu ihrem zweiten
Ende 25 hin hat die Aufgabe, daß die zur Befestigung
des Befestigungselementes 19 am Türflügel 5 dienenden
Schrauben, welche in den Fig. 1 bis 3 nicht näher
dargestellt sind, vollständig in die Bohrungen 23
versenkt werden, so daß die Schrauben nicht über die
Oberfläche 26 des Befestigungselementes 19 hervorste
hen.
Das Befestigungselement 19 weist ferner zwei Bohrun
gen 28 zur Aufnahme von als Gewindestangen ausgebil
dete Sicherungsstiften auf, die quer zu den Bohrungen
23 verlaufen und die Bohrungen 23 im Bereich ihres
erweiterten Endes 25 kreuzen. In diese Bohrungen 28
zumindest, in einem Teilbereich im Gewinde aufwei
send, werden die voranstehend genannten Sicherungs
stifte derart eingeschraubt, daß die Sicherungsstifte
den erweiterten Bereich der Bohrungen 23 zumindest in
einem Teilbereich abdecken, so aß die hinter den Si
cherungsstiften angeordneten Schraube nicht ohne Ent
fernen der Sicherheitsstifte zugänglich sind. Hier
durch wird ein unerlaubtes Lösen der in den Bohrungen
23 angeordneten Schrauben verhindert.
Wie aus der Fig. 1 zu erkennen ist, wird das Befe
stigungselement 19 am Türflügel 5 verschraubt, woge
gen das Gehäuse 1 mit der Schaltvorrichtung bei
spielsweise an einem benachbarten feststehenden Bau
teil des mit der Tür zu verschließenden Raumes befe
stigt ist. Die Verbindung zwischen dem sich mit dem
Türflügel 5 bewegenden Befestigungselement 19 und der
Achse 3 der Schaltvorrichtung 31 erfolgt durch das
Verbindungselement 13, wobei in Fig. 1 deutlich zu
erkennen ist, daß durch die Montage verursachte Ab
weichungen hinsichtlich des Fluchtens der beiden Ach
sen 3 und 18 durch das in mehrere Ebenen bewegbare
Verbindungselement 13 ausgeglichen werden können.
Demzufolge ist die Montage der erfindungsgemäßen Si
cherheitsschaltvorrichtung gegenüber dem Stand der
Technik wesentlich vereinfacht, da aufwendige Aus
richtarbeiten nicht notwendig sind.
In der Fig. 4 ist ein bevorzugtes Ausführungsbei
spiel einer Sicherheitsschaltvorrichtung dargestellt.
Die Schaltvorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1, in
dem in den Fig. 4 und 5 dargestellte Nockenschal
ter angeordnet sind. Die elektrische Überwachung ei
ner mit der Sicherheitsschaltvorrichtung verbundenen
Schutztür 2 erfolgt über zwei zwangstrennende Schal
ter 29, 30, der Nockenschalter, die wechselseitig be
tätigt werden, d. h., daß der erste Schalter 29 die
geöffnete Stellung der Schutztür 2 und der zweite
Schalter 30 die geschlossene Stellung der Schutztür 2
überwacht. Der in den Fig. 4 und 5 dargestellte
Nockenschalter hat eine Achse 3, die durch eine Öff
nung im Gehäuse 1 geführt ist. An dieser Achse 3 ist
eine hohlzylindrische Hülse 14 drehfest befestigt.
In den Fig. 4 und 5 ist das geöffnete Gehäuse 1
mit der darin angeordneten Schaltvorrichtung 31 dar
gestellt. Die in dem Gehäuse 1 angeordneten Schalter
29, 30 weisen Kontakte 32 bis 39 auf, zwischen denen
Kontaktbrückenhalter angeordnet sind. Die Kontakt
brückenhalter 40, 41 sind über Stößel 42, 43 von ei
ner Nockenscheibe 27 hin und her bewegbar. Hierzu
weist die Nockenscheibe 27 in axial übereinander an
geordneten Ebenen einen Nocken 44 und eine Kerbe 45
auf. Der Nocken 44 bzw. Kerbe 45 sind unter einem
Winkel von 45° versetzt zueinander angeordnet und
wirken alternierend mit Vorsprüngen der Stößel 42, 43
zusammen, welche die Kontaktbrückenhalter 40, 41 mit
den Kontakten 32 bis 39 bewegen.
Die Fig. 4 zeigt die Stellung der Schaltvorrichtung
31 bei geschlossener Schutztür 2. Hierbei sind die
Kontakte 37, 39 und 32, 33 geschlossen und die Kon
takte 34, 35 und 36, 38 geöffnet.
Bei der in der Fig. 5 dargestellten Stellung der
Schaltvorrichtung 31 ist die Drehtür 2 geöffnet. Beim
Öffnen der Drehtür 2 werden die Kontakte 37, 39 be
reits bei einem geringen Öffnungswinkel von ungefähr
3° unterbrochen. Die Kontakte 36, 38, 34, 35 sind ge
schlossen und die Kontakte 32, 33 geöffnet.
In den Fig. 6 und 7 sind zwei Beispiele für die
Anordnung der erfindungsgemäßen Sicherheitsschaltvor
richtung zur Überwachung einer um eine Schwenkachse
schwenkbaren Schutztür 2 dargestellt. Die Schutztür 2
ist hierbei in eine Umzäunung 46 integriert, welche
beispielsweise eine Maschine umgibt oder den Zugang
zu gefährlichen Maschinenteilen abschirmt. Die Umzäu
nung weist gemäß Fig. 6 einen Pfosten 47 auf, an
welchem zwei Scharnierelemente 48 befestigt sind, die
mit ihren dem Pfosten 47 gegenüberliegenden Ende an
der Schutztür 2, insbesondere dem Rahmen 49 des Tür
flügels 5 befestigt sind.
Das Gehäuse 1 ist bei der in Fig. 6 dargestellten
Ausführungsform am oberen Ende des Pfostens 47 ange
ordnet, wobei an die, sich in Richtung auf die
Schutztür 2 erstreckende Achse 3 der als Verlänger
ungselement ausgebildete Achsabschnitt 12 anschließt.
Der Achsabschnitt 12 verbindet die Achse 3 mit dem
Verbindungselement 13, welches den Achsabschnitt 12
an die Achse 18 des Befestigungselementes 19 an
schließt.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist
vorgesehen, daß das Gehäuse unmittelbar an der Umzäu
nung 46, nämlich einem Rahmenelement 50 der Umzäunung
46 befestigt ist.
In den Fig. 8 bis 11 ist eine alternative Ausge
staltungsform des Befestigungselementes 19 darge
stellt. Das in den Fig. 8 und 9 dargestellte Befe
stigungselement 19 weist zwei Hälften 51 und 52 auf,
die über ein Scharnier schwenkbeweglich miteinander
verbunden sind.
Die zweite Hälfte 52 weist eine Ausnehmung 54 auf, in
welcher die erste Hälfte 51 bei verschlossenem Befe
stigungselement 19 angeordnet ist. In der ersten
Hälfte 51 sind die in der Fig. 2 dargestellten Bohr
ungen 23 angeordnet, welche bei verschlossenem Befe
stigungselement 19 von der zweiten Hälfte 52 derart
abgedeckt sind, daß die in diesen Bohrungen 23 ange
ordneten Schrauben mit ihren Schraubenköpfen nicht
zugänglich sind. Die Verbindung der ersten Hälfte 51
mit der zweiten Hälfte 52 erfolgt über einen Schraub
bolzen, der eine Öffnung 56 in der zweiten Hälfte 52
durchgreift und in eine Gewindebohrung 57 in der er
sten Hälfte 51 einschraubbar ist. Der Bolzenkopf 58
des Schraubbolzens 55 ist in einer erweiterten Öff
nung 59 der zweiten Hälfte 52 derart angeordnet, daß
er nicht über die Oberfläche der zweiten Hälfte 52
hervorsteht.
Die zweite Hälfte 52 weist ferner eine weitere Gewin
debohrung 60 angeordnet, die parallel zur Öffnung 56
verläuft und in die eine Stellschraube 61 eingedreht
ist, welche mit ihrem der ersten Hälfte 51 zugewand
ten Ende auf die erste Hälfte 51 in der Art wirkt,
daß die beiden Hälften 51 und 52 durch das Eindrehen
der Stellschraube 61 in die Gewindebohrung 60 ver
spannt werden.
In den Fig. 10 und 11 sind die beiden Hälften 51
und 52 dargestellt, wobei die Fig. 10 die zweite
Hälfte 52 und die Fig. 11 die erste Hälfte 51 zeigt.
Es ist zu erkennen, daß die zweite Hälfte 52 an ihrer
das Scharnier 53 aufweisenden Kante zwei zylindrische
Abschnitte 62 aufweist, die jeweils eine Bohrung 63
haben, welche koaxial angeordnet sind. Zwischen den
beiden Abschnitten 62 ist ein Schlitz 64 vorgesehen,
in welchen ein zylindrisches Element 65 der ersten
Hälfte 51 einsteckbar ist, welches ebenfalls eine
Bohrung 66 hat, das bei eingestecktem Element in den
Schlitz 64 koaxial zu den Bohrungen 63 angeordnet
ist, so daß die beiden Hälften 51 und 52 über eine
nicht näher dargestellte Steckachse, welche die Bohr
ungen 63 und 66 durchgreift, schwenkbeweglich mitein
ander verbunden sind. Wie aus den Fig. 8 bis 10 zu
erkennen ist, sind die Bohrungen 63 mit einer Innen
verzahnung ausgebildet.
Die erste Hälfte 51 besteht aus einem plattenförmigen
Element 67 und einem darauf angeordneten Steg 68, an
dessen einen Ende das Element 65 vorgesehen ist. Im
Bereich des Elementes 56 weist der Steg 68 eine Bohr
ung 69 mit einem Innengewinde auf. Die Bohrung 69 ist
rechtwinklig zur Längsachse der Bohrung 66 angeordnet
und dient der Aufnahme einer in Fig. 9 dargestellten
Stellschraube 70, welche beispielsweise mit der in
die Bohrung 20 (Fig. 8 und 9) eingesteckten Achse 18
derart zusammenwirkt, daß mittels der Stellschraube
70 eine Drehbewegbarkeit der Achse 18 vermieden wird.
Bezugszeichenliste
1 Gehäuse
2 Schutztür
3 Achse
5 Türflügel
12 Achsabschnitt
13 Verbindungselement
14 Hülse
15 Hülse
16 Mittelteil
17 Kreuzgelenk
18 Achse
19 Befestigungselement
20 Bohrung
21 Seitenkante
22 Stellschraube
23 Bohrung
24 Ende
25 Ende
26 Oberfläche
27 Nockenscheibe
28 Bohrung
29 Schalter
30 Schalter
32 Kontakte
33 Kontakte
34 Kontakte
35 Kontakte
36 Kontakte
37 Kontakte
38 Kontakte
39 Kontakte
40 Kontaktbrückenhalter
41 Kontaktbrückenhalter
42 Stößel
43 Stößel
44 Nocken
45 Kerbe
46 Umzäunung
47 Pfosten
48 Scharnierelement
49 Rahmen
50 Rahmenelement
51 Hälfte
52 Hälfte
53 Scharnier
54 Ausnehmung
55 Schraubbolzen
56 Öffnung
57 Gewindebohrung
58 Bolzenkopf
59 Öffnung
60 Gewindebohrung
61 Stellschraube
62 Abschnitt
63 Abschnitt
64 Schlitz
65 Element
66 Bohrung
67 Element
68 Steg
69 Bohrung
70 Stellschraube
2 Schutztür
3 Achse
5 Türflügel
12 Achsabschnitt
13 Verbindungselement
14 Hülse
15 Hülse
16 Mittelteil
17 Kreuzgelenk
18 Achse
19 Befestigungselement
20 Bohrung
21 Seitenkante
22 Stellschraube
23 Bohrung
24 Ende
25 Ende
26 Oberfläche
27 Nockenscheibe
28 Bohrung
29 Schalter
30 Schalter
32 Kontakte
33 Kontakte
34 Kontakte
35 Kontakte
36 Kontakte
37 Kontakte
38 Kontakte
39 Kontakte
40 Kontaktbrückenhalter
41 Kontaktbrückenhalter
42 Stößel
43 Stößel
44 Nocken
45 Kerbe
46 Umzäunung
47 Pfosten
48 Scharnierelement
49 Rahmen
50 Rahmenelement
51 Hälfte
52 Hälfte
53 Scharnier
54 Ausnehmung
55 Schraubbolzen
56 Öffnung
57 Gewindebohrung
58 Bolzenkopf
59 Öffnung
60 Gewindebohrung
61 Stellschraube
62 Abschnitt
63 Abschnitt
64 Schlitz
65 Element
66 Bohrung
67 Element
68 Steg
69 Bohrung
70 Stellschraube
Claims (18)
1. Sicherheitsschaltvorrichtung zur Überwachung einer um
eine Schwenkachse oder mittels Scharnieren schwenk
baren Schutztür (2) oder eines Schutzfensters an
gefahrbringenden Räumen, wie Maschinenanlagen, mit
einer durch die Schutztür oder das Schutzfenster betä
tigbaren Schaltvorrichtung (1) und einem Befestigungs
element (19), welches über ein Verbindungselement mit
der Schaltvorrichtung (1) verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (13) in
mehreren, zumindest zwei Ebenen gelenkig bewegbar aus
gebildet ist, die elektrische Schaltvorrichtung (1)
feststehend und das schwenkachsen- bzw. scharnierunab
hängige Befestigungselement (1) an der Schutztür oder
dem Schutzfenster befestigt ist.
2. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (1) als
Nockenschalter, vorzugsweise als Doppelnockenschalter
ausgebildet ist, derart, daß der eine Nockenschalter
die geschlossene Stellung und der andere Nockenschal
ter die geöffnete Stellung der Schutztür oder des
Schutzfensters überwacht.
3. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
(13) als Wellengelenk, insbesondere als Doppel-Wellen
gelenk oder Kardangelenk ausgebildet ist.
4. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(19) im wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist und
zumindest zwei, vorzugsweise rechtwinklig zueinander
angeordnete Bohrungen (20, 23) aufweist, von denen
eine Bohrung (20) zur Aufnahme einer Achse (18) dient,
welche mit dem Verbindungselement (13) verbindbar ist,
und die zweite Bohrung (23) der Aufnahme einer
Befestigungseinrichtung, vorzugsweise einer Schraube,
dient.
5. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Achse (18) mehrere in Achs
richtung verlaufende Einkerbungen aufweist, in welche
ein Schraubelement (22) eindrehbar ist, welches das
Verbindungselement (13) im Bereich einer Aufnahme
öffnung für die Achse (18) durchgreift und im wesent
lichen rechtwinklig zur Achse (18) bzw. der Aufnahme
öffnung ausgerichtet ist.
6. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schraubelement (22) als Imbus
schraube ausgebildet ist, die im eingedrehten Zustand
im wesentlichen bündig mit der Oberfläche des Verbin
dungselementes (13) abschließt.
7. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (19) zwei
parallel ausgerichtete Bohrungen (23) zur Aufnahme von
Befestigungsschrauben aufweist.
8. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 4 oder
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen
(23) im Befestigungselement (19) an ihrem einen Ende
(25) erweitert ausgebildet sind, so daß die
Befestigungsschrauben versenkt in den Bohrungen (23)
angeordnet sind.
9. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Befestigungselement (19)
Bohrungen (28) zur Aufnahme von Sicherungsstiften
angeordnet sind, die quer zu den Bohrungen (23) zur
Aufnahme der Befestigungsschrauben verlaufen und die
Bohrungen (23) im Bereich ihres erweiterten Endes (25)
kreuzen.
10. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sicherungsstifte kraftschlüs
sig in den Bohrungen (28) oder als Gewindestäbe in
Gewindebohrungen angeordnet sind.
11. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 4 oder
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen
(23) zur Aufnahme der Befestigungsschrauben als
Langlöcher ausgebildet sind.
12. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (19) aus
Leichtmetall, insbesondere Aluminium, besteht.
13. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einkerbungen jeweils um ein
Grad zueinander versetzt auf der Achse (18) angeordnet
sind.
14. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1) aus
zwei gelenkig miteinander scharnierten Hälften (51, 52)
besteht, wobei die Gelenkverbindung (53) vorzugsweise
im Bereich der Bohrung (20) angeordnet ist.
15. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Hälften (51, 52) im Be
reich des der Gelenkverbindung (53) gegenüberliegenden
Endes miteinander verbindbar, vorzugsweise verschraub
bar sind.
16. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Hälfte (52) des Befestigungs
elementes (19) im Querschnitt im wesentlichen L-förmig
ausgebildet ist und daß die weitere Hälfte (51) an den
beiden Schenkeln der L-förmigen Hälfte (52) anliegt.
17. Sicherheitsschaltvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (19) eine
die beiden Hälften (51, 52) gegeneinander verspannende
Spanneinrichtung, vorzugsweise eine Spannschraube (61)
aufweist, die in einer Hälfte (52) in einer Gewindeboh
rung (60) angeordnet und gegen eine Fläche der anderen
Hälfte (51) verspannbar ist.
18. Sicherheitsschaltvorrichtung nach den Ansprüchen 4 und
14, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bohrung (23)
eingesetzte Befestigungseinrichtungen nur bei geöffne
tem Befestigungselement (19) zugänglich, insbesondere
demontierbar sind.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995143769 DE19543769A1 (de) | 1995-11-24 | 1995-11-24 | Sicherheitsschaltvorrichtung |
| CA002189815A CA2189815A1 (en) | 1995-11-24 | 1996-11-07 | Safety switch device |
| DE59602943T DE59602943D1 (de) | 1995-11-24 | 1996-11-19 | Sicherheitsschaltvorrichtung |
| EP96118491A EP0776020B1 (de) | 1995-11-24 | 1996-11-19 | Sicherheitsschaltvorrichtung |
| JP8309585A JPH09171745A (ja) | 1995-11-24 | 1996-11-20 | 安全スイッチ装置 |
| BR9605671A BR9605671A (pt) | 1995-11-24 | 1996-11-22 | Dispositivo de comutaçao de segurança |
| US08/754,841 US5896783A (en) | 1995-11-24 | 1996-11-22 | Safety switch device |
| CN96121475A CN1159651A (zh) | 1995-11-24 | 1996-11-24 | 安全开关装置 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995143769 DE19543769A1 (de) | 1995-11-24 | 1995-11-24 | Sicherheitsschaltvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19543769A1 true DE19543769A1 (de) | 1997-05-28 |
Family
ID=7778275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995143769 Ceased DE19543769A1 (de) | 1995-11-24 | 1995-11-24 | Sicherheitsschaltvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19543769A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19632963C1 (de) * | 1996-08-16 | 1997-12-18 | Schmersal K A Gmbh & Co | Sicherheitsschalteinrichtung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1553550A1 (de) * | 1965-01-14 | 1969-08-28 | Evers & Co Ab | Sperrvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse schwenkbare Rauchklappen u.dgl.,welche durch Ausloesen einer temperaturempfindlichen Sicherung oeffnungsfaehig ist |
| DE4013994A1 (de) * | 1990-05-01 | 1991-11-07 | Elan Schaltelemente Gmbh | Sicherheitseinrichtung zur ueberwachung einer drehbewegung |
-
1995
- 1995-11-24 DE DE1995143769 patent/DE19543769A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1553550A1 (de) * | 1965-01-14 | 1969-08-28 | Evers & Co Ab | Sperrvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse schwenkbare Rauchklappen u.dgl.,welche durch Ausloesen einer temperaturempfindlichen Sicherung oeffnungsfaehig ist |
| DE4013994A1 (de) * | 1990-05-01 | 1991-11-07 | Elan Schaltelemente Gmbh | Sicherheitseinrichtung zur ueberwachung einer drehbewegung |
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|---|---|---|---|---|
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| 8131 | Rejection |