DE195902C - - Google Patents

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DE195902C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Λ* 195902 KLASSE 24/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Zugregler, welche ein öffnen der Feuertür so lange verhindern, bis der Rauchschieber in seine Schließstellung gelangt ist. Das Mittel zur Erreichung dieses Zweckes bildet gemäß der Erfindung eine mit der Feuertür verbundene und mit dieser drehbare Scheibe, die mit einer Sperrscheibe zusammenarbeitet, welche auf der den Rauchschieber steuernden Welle sitzt. Die beiden
ίο Sperrscheiben arbeiten ähnlich wie die bei vereinigten Gaswasserhähnen üblichen Sperrungen.
In der Zeichnung zeigt Fig. ι die Vorderansicht eines Zweiflammenrohrkessels mit dem Erfindufigsgegenstand bei Schieberanordnung. Fig. 2,3 und 4 zeigen zugehörige Einzelheiten. Fig. 5 zeigt eine Feuertür mit dem Erfindungsgegenstand bei Drehklappenanordnung, Fig. 6 und 7 zugehörige Einzelheiten.
Die Feuertür 1 trägt am oberen Teile einen mit Schlitzen versehenen Rohrkanal 2, der durch eine Glasplatte geschlossen ist und eine genaue Beobachtung des Feuers vom Heizerstand aus ermöglicht. Über dieses Rohr ist ein mit Schlitzen versehenes Rohr 3 geschoben, so daß durch Verdrehen dieses die Schlitze geöffnet und geschlossen werden können, wodurch der Lufteintritt reguliert wird. Durch einen Hebel 4 und eine Zugstange 5 steht diese drehbare Hülse mit dem Kolben 8 einer ölpumpe in Verbindung. Der Pumpenzylinder 7 wird durch den verlängerten Drehbolzen der Feuertür gebildet. Der Pumpenkolben ist durch einen Bolzen 8
geführt und saugt beim Hub das Öl aus einem seitlich angeordneten, mit einem Wattefilter 10 versehenen Ölbehälter 9. Das Senken des Kolbens erfolgt durch eine verschiebbare Gewichtsbelastung 11, wobei das Öl durch den engen Kanal 12 in den Behälter zurückgedrückt wird. Die Öffnung dieses Kanals ist durch eine Stellschraube 13 regelbar. Quer vor der Kesselstirnwand ist eine in Trägern gelagerte Welle 14 angeordnet, auf welcher die Kettenräder zur Bewegung und Ein-Stellung des Kaminschiebers vorgesehen sind. Die Kurbel 15, die am Ende dieser Welle aufgekeilt ist, wird mit einer Klinke versehen, welche in den Zahnkranz einfällt und so den Schieber in jeder Stellung festhält. Auf der Welle 14 ist eine kreisrunde, einseitig abgeflachte Sperrscheibe 17 durch eine Stellschraube festgehalten, die gegen unbefugten Eingriff durch Plombenverschluß gesichert ist. Neben dieser Scheibe ist auf einem an der Welle lose aufgesteckten Ring eine durch eine Feder 18 in einer bestimmten Lage gehaltene Gabel 19 vorgesehen, die durch Verdrehen der Welle 14 den Kugelkopf 20 des Pumpenkolbens hebt und damit die Hülse 3 verdreht. Zu diesem Zwecke ist die Gabel mit einem Schlitz versehen, in welchem eine an der Welle 14 befestigte Schraube 25 gleitet und bei Drehung der Kurbel 15 die Gabel mitnimmt. Die Sperrscheibe 17, deren Form aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, arbeitet mit einer auf dem Pumpenzylinder vorgesehenen Sperrkurbel 21 in der Weise zusammen, daß eine Verdrehung der Kurbel 21 und damit das öffnen der Feuertür nur dann möglich ist, wenn die Kante 22 der Sperrscheibe wagerecht steht. Die Auf-
keilung· der Sperrscheibe ist derart getroffen, daß dieser Fall nur bei ziemlich geschlossenem Kaminschieber eintritt, so daß bei geöffneter Feuertür nur so viel Luft, als unumgänglich notwendig, eintreten kann. Fig. 2 zeigt die Scheibenstellung bei offenem, Fig. 3 bei gesenktem Schieber. Es ist ersichtlich, daß in der ersten Stellung eine Drehung der Sperrkurbel und damit der Feuertür unmöglich ist.
Beabsichtigt nun der Heizer den Rost mit Brennstoff zu beschicken, so hat er zunächst, um die gesperrte Feuertür überhaupt öffnen zu können, die Kurbel 15 so lange zu verdrehen, bis die gerade Ausschnittlinie 22 der Sperrscheibe 17 zu der ebenfalls geraden Oberkante der Sperrkurbel 21 genau parallel und wagerecht zu stehen kommt. In dieser Stellung ist zunächst der Kaminschieber so tief gesenkt, daß nur mehr so viel Luft in den Feuerraum eintritt, als zur Verhütung von Feuerrückschlägen unbedingt erforderlich ist. Weiter ist in dieser Stellung eben durch Verdrehung der Kurbel 15 die Pumpe in höchster Hubstellung, wodurch die Luftschlitze der Hülse 2 und die des übergeschobenen Mantels 3 sich decken. Wird nun nach beendetem Anfeuern die Feuertür geschlossen und behufs öffnung des Zuges durch Rückwärtsdrehen der Kurbel der Kaminschieber gehoben, so schiebt sich die Sperrscheibe dicht an der Sperrkurbel herunter. In dieser Stellung (Fig. 2) ist ein öffnen der Feuertür ausgeschlossen. Durch diese Anordnung läßt sich die notwendige Zufuhr der Luft dem fortschreitenden Verbrennungsprozeß genau anpassen. Fehlt es unmittelbar nach jeder Neubeschickung des Rostes nicht an den für die Entzündung der schweren Kohlenwasserstoffgase nötigen Luft- bzw. Sauerstoffmengen, so wird es naturgemäß auch keine übermäßige Rauchentwicklung geben, was mit einer nicht unwesentlichen Kohlenersparnis gleichbedeutend ist.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen Feuertür und Einzelheiten bei Verwendung von Drehklappen. Die Drehung der Querwelle 14 erfolgt wieder durch die Kurbel 15 unter Vermittlung von Kegelrädern 13. Die Sperrscheibe 24 ist an dem Pumpenzylinder befestigt, während die Sperrscheibe 30 durch plombierte Stellschrauben an der die Drehklappen bewegenden Welle 26 feststellbar ist. Die Sperrscheiben sind mit Kreisausschnitten versehen, deren Krümmungsradien denen der Umflächenkreise gleich sind. Fig. 6 zeigt die Stellung der Scheiben bei offener Drehklappe. Eine Drehung der Scheibe 24 und damit ein öffnen der Feuertür ist in dieser Stellung unmöglich. In Fig. 7 ist die Scheibenstellung bei sich öffnender Feuertür dargestellt. Es ist auch hier nur bei abgeschlossenem Rauchkanal eine öffnung der Feuertür möglich.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Zugregler mit Sperrung der Feuertür bei offenem Rauchschieber, gekennzeichnet durch eine mit der Feuertür verbundene und mit dieser drehbare Scheibe, die mit einer Sperrscheibe zusammenarbeitet, welche auf der den Rauchschieber steuernden Welle sitzt.
2. Zugregler nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine an dem verlängerten Drehbolzen der Feuertür (1) sitzende Sperrkurbel (21), deren Oberkante bei geschlossener Feuertür wagereeht und zur Feuertür senkrecht steht, und eine kreisrunde, einseitig abgeflachte, auf der den Rauchschieber steuernden und zur geschlossenen Feuertür parallelen Welle (14) fest sitzende Sperrscheibe (17), deren Ausschnittlinie (22) nur bei einer ganz bestimmten Stellung des Schiebers zur Kurbeloberkante parallel steht.
3. Zugregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung der Feuertür (1) an ihrem Drehbolzen eine mit einem kreisförmigen Ausschnitt versehene kreisrunde Scheibe (24) sitzt, die mit einer ebensolchen auf der den Rauchschieber steuernden und zum Feuertürbolzen parallelen Welle (26) sitzenden Sperrscheibe (30) zusammenarbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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