DE1959218C - Lernbogen zur Erlernung der Bedienung einer Buchungsmaschine - Google Patents
Lernbogen zur Erlernung der Bedienung einer BuchungsmaschineInfo
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Description
markicfung (cingekicislo kleine Ziffern) auf dem
Lernbogen zur Deckung gelangen. chungsform wie /. B. einer Buchungsmaschine unmittelbar
in Berührung zu bringen, tm übrigen wäre der Aufwand für ein kompliziertes Gerät, das nur zum
Lernen und nicht zu einer praktischen Arbeit dient, erheblich nachteilig.
Es ist natürlich ferner bekannt, zum Erlernen der
Bedienung von Maschinen der verschiedensten Art
gedruckte Gebrauchsanweisungen in Form von Blättern, Hcften oder dergleichen herzustellen. Die lcr-
Die Erfindung betrifft einen Lernbogen zur Erler- 60 nende Person ηυιβ die Gebrauchsanweisung lesen
nung der Bedienun» einer Buchungsmaschine, die und sich die zugehörigen Abbildungen einprägen,
eingegebene Daten entsprechend einem vorgegebe- Vielfach ist es jedoch sehr schwierig, den Inhalt der
Gebrauchsanweisung auf die betreffende Maschine praktisch zu übertragen, und zwar insbesondere
dann, wenn zwischen einer Vielzahl von Teil- und Einzelfunklioncn der Maschine zu unterscheiden ist.
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu einem wesentlich
neu Programm in bestimmten Zcilenabschnitter einer Druckzeile mittels einer Ausdruckvorrichtung
ausdruckt.
Derartige Maschinen sind je nach ihrem Verwendungszweck für die Durchführung einer bestimmten
Arbeit programmiert, d. ti., daß die bei ihrer Herste!-
einfacheren und schnellen Erlernen der Bedienung
einer Buchungsmaschine zu schaffen, wobei der hierzu erforderliche materielle Aufwand möglichst
gering sein soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemaß
ein Lernbogen vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist. daß er zum richtigen 'Betätigen der
Spalten- und Zeilcnfortschaltung Wagcnfortschaltanwcisungen
oder Hinweise auf diese aufweist, die so auf dem Lernbogen verteilt sind, daß bei richtiger
Ausführung eines Buchungsbeispiels dei Schüler jeweils
nach neuer Einstellung des Wagens eine Anweisung für den nachfolgenden Buchungsschritt ablesen
kann.
Die Erfindung ermöglicht also die unmittelbare Verwendung der später zu bedienenden Buchungsmaschine
als praktisches Hilfsmittel beim Erlernen der Bedienung. Es braucht nur ein Lernbogen der
vorgeschlagenen Art in die Buchungsmaschine eingespannt zu werden. Es ist also der zur Ermöglichung ao
eines selbständigen Erlernens der Bedienung erforderliche Aufwand äußerst gering. Der Lernvorgang
wird erheblich dadurch erleichtert, daß das Lernen unmittelbar an der später zu bedienenden Maschine
erfolgt. Es entfallen also zahlreiche Schwierigkeiten, die sich früher beim Übertragen der einer Gebrauchsanweisung
entnommenen Informationen auf die praktische Betätigung der Maschine ergaben. Natürlich
lassen sich verschiedene Lernbogen für unterschiedliche Funktionen der Maschine verwenden, so
daß in jedem Fall dem Schüler auch ein ausreichend großer Umfang an Anweisungen gegeben werden
kann.
Gemäß einem weiteren Vornchlag der Erfindung können zusätzlich zu den Fortschaltanweisungen
oder Hinweisen auf diese weitere Erklärungen oder entsprechende Hinweise zum vorangegangenen Buchungsschritt
angegeben sein. Zweckmäßig werden die Wagenfortschalthinweise oder Hinweise auf diese
jeweils außerhalb der eigentlich Buchungsbeträge am Ende eines Zeilenabschnittes in der betreffenden
Zeile vorgesehen.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn an derjenigen Stelle einer Zeile, an die die Ausdruckvorrichtung
bei einer Fehlbedienung läuft, eine Fehlermarkierung vorgesehen ist und wenn die Fehlcrmarkierungen
von den Fortschaltanweisungen oder Hinweisen auf diese optisch stark unterschiedlich ausgebildet
sind. Es können an der Maschine auch Positionsmarkierungen vorgesehen sein, die bei einer Stellung
der Andruckvorrichtung für einen bestimmten Zeilenabschnitt
mit der diesem Zeilenabschnitt zugeordneten Fortschaltanweisung oder dem Hinweis auf
diese oder aber mit einer eine Fehlstellung kennzeichnenden Fehlermarkierung auf dem Lernbogen
zur Deckung gelangen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand einer Zeichnung näher beschrieben,
die die Ansicht eines Lernbogens zeigt.
In diesem Fall dient der Lembogen zur Venvendung zusammen mit einer Buchungsmaschine, die
mit einem bestimmten Buchungsprogramm vorprogrammiert ist und in die von einer Bedienungsperson
einzelne Buchungsdaten nach bestimmten Kontierungsregeln eingegeben werden. Das Programm und
die Zeilenbewegung des Maschinenwagens entsprechen der bekannten Buchungsmaschine vom Typ
Olivetti-Audit.
Der Lembogen hat eine Vielzahl von Zeilen, die
an der linken Seite mit sich über die ganze Zeilenhöhe erstreckenden großen Druckbuchstaben A bis S
bezeichnet sind. In der Zeile A /.. B. befinden sich zwei mit ύα\ Ziffern 1 und 2 bezeichnete Zeilenabschniite,
deren Abstand gleich der Länge der Zeilcnbewcgung ist, die der Maschinenwagen auf Grund
des der Maschine eingegebenen Programmes ausführt. In dem für Buchungen nicht benötigten Raum
am Ende der Buchungsspalten sind Fortschalthinweise vorgesehen, von denen jeder mit einer Kennzeichnung
versehen ist, die eine Kombination aus dem diese Zeile kennzeichnenden Buchstaben A und
aus der den jeweiligen Zeilenabschnitt kennzeichnenden Kennziffer darstellt. Es ist also ein dem zweiten
Zeilcnabschnitt der Zeile A zugeordneter Fortschalthinweis mit A 2 bezeichnet. Bei Ausführung der dieser
Zeile /I zugeordneten Buchungen ist nur diese Zeile in dem hier nicht erkennbaren Sichtfenster der
Buchungsmaschine zu sehen, da die Höhe der Zeilen A bis .V genau auf die Höhe des Sichtfensters abgestimmt
ist. Somit ist auch von den übrigen Zeilen S bis S jeweils nur diejenige Zeile für sich allein zu sehen,
riie der betreffenden Funktion der Buchungsmaschine in der jeweiligen Arbeitsstellung zugeordnet
ist.
Im übrigen ist auch zwischen den einzelnen Kennziffern 1 bis S für die Fortschalthinwcise noch
eine Unictichcidung dahingehend getroffen, daß
einige dieser Ziffern in Hohldruck, einige im Volldruck und einige wiederum farbig ausgeführt sind.
Hierdurch wird der Informationsgehalt der betreffenden Ziffern noch erweitert.
Ist die Fortschaltanweisung A 1 richtig ausgeführt, so stellt sich die Buchungsmaschine selbsttätig
auf Grund des ihr vorgegebenen Programmes auf die den nächsten Zeilenabschnitt kennzeichnende Ziffer
2 der Zeile A ein. Sobald der Fortschalthinwcis A 2 ausgeführt ist, stellt sich der Maschinenwagen
genau auf die Ziffer 1 in der Zeile B ein, wobei der Lernbogen entsprechend weitertranspnrtiert wird.
Führt man dann die Furtschaltanweisung Π 1 aus. so
führt die hier beschriebene Buchungsmaschine selbsttätig einen doppelten Transportschritt des Lernbogens
aus, so daß unter Freilassung der Zeile C der Maschinenwagen nunmehr eine der Ziffer 1 in Zeile
D entsprechende Stellung einnimmt. Die weiteren Bewegungen des Maschinenwagens entlang dieser
Zeile entsprechen jeweils der Einstellung auf die Zeilenabschnitte 1 bis 4. sofern die aus den Fortschalthinvseisen
Dl bis D 4 hervorgehenden Betätigungsschritte richtig ausgeführt werden; nach der richtigen
Ausführung nimmt der Maschinenwagen genau die durch die entsprechende Ziffer gekennzeichnete Stellung
des nächsten Zeilenabschnittes ein. Auf diese Weise kann das Buchungsprogramm für jede Zeile
erfüllt werden, wobei die Beendigung der Buchungen für eine Zeile den Weitertransport des Lernbogens
auf die nächste Zeile auslöst.
In den Zeilen A bis 5 sind neben den Fortschalthinweisen
1 bis 5 zusätzlich Fehlermarkierungen vorgesehen, die durch wesentlich kleinere und eingekreiste
Ziffern dargestellt sind. Diese Fehlermarkierungen sind genau an denjenigen Stellen vorgesehen,
an die der Maschinenwagen bzw. die Maschine läuft, wenn Fehlbedienungen vorangegangen sind. Es erfolgt
also dann keine Weiterbewegung des Maschinenwagens auf den nächsten Buchungsabschnitt der
betreffenden Zeil: oder, wenn alle Buchungsabschnittc
dieser Zeile absolviert sind, auf den ersten Buchungsabschnitt der nächsten Zeile. Den die Fehlermarkierung
bildenden Ziffern lassen sich ebenfalls lirläutcf jngcn zuordnen, die entweder zu einer FeIilerliste
usammengefaßt sein oder in noch freien Räumen clsji einzelnen Zeilen abgedruckt sein können,
was hier jedoch nicht dargestellt ist.
Her beschriebene Lernbogen ist so ausgelegt, daß er für eine Buchungsmaschine Verwendung finden
kann, die z. B. die Verbuchung von Eingangs- und
Ausgangsrechnungen vornimmt. Die Erläuterungen sind in einer an die Funktionsweise der Buchungsmaschine
und an die Buchhaltungs-Fachsprache angepaßten Formulierung abgefaßt und bedürfen deshalb
im einzelnen keiner Erklärung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:I. Lernbogen zur Erlernung der Bedienung einer Buchungsmaschine, die eingegebene Daten entsprechend einem vorgegebenen Progamm in bestimmten Zeilenabschnitten einer Druckzeile mittels t.rier ALLsdruckvorrirhtung ausdruckt, dadurch gekennzeichnet. daß der lung mit einem bestimmten Programm vcisel: Maschine Informationen oder Daten, die von ei,: Bedienungsperson in die Maschine eingegeben vden, gemäß dem Programm nach einer bestimn,;·. · Regel verarbeitet und z. B. in den entsprechen-Zeilenabschnitten auf einem Schreibblatt vorschn: mäßig verbucht, verrechnet oder in anderer ihr r grammäßig vorgeschriebener Weise auswertet. Dir diese Maschine eingegebenen Daten oder informa;Lernbogen zum richtigen Betätigen der Spalten- 10 nen können von verschiedener Form sein, ι. Βg g pund Zeilenfortschaltung Wagcnforischaltanweisungcn (große Ziffern 1 bis S) oder Hinweise auf diese aufweist, die so auf dem Lernbogen verteilt sind, daß bei richtiger Ausführung eines Buchungsbeispiels der Schüler jeweils nach neuer Einstellung des Wagens eine Anweisung für den η ach folgende η Buchungsschrht ablesen kann.2. lernbogen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zusatzlich zu den Fort^chaltmaschinenschriftlich in die Maschine eingegehc. Daten oder in Lochstreifeninformationen oder ar.< reu, dem Programm gemäßen Unterlagen bestehen.Derartige Maschinen sind bereits für die versch·· densten geschäftlichen und gewerblichen Zww hergestellt und angewendet worden, z.B. in .:. Buch υ'lung. Fakturierung, Registrierung oder , Bereich der Computertechnik, -vobei die Masch entweder Bestandteil des Computers sein kannAnweisungen (große Ziffern 1 bis 5) oder Hin- 20 nur an diesen in geeigneter Weise angeschlossen . weisen auf diese weitere Erklärungen oder ent- Zur praktischen Benutzung derartiger Maschinsprechende Hinweise zum vorangegangenen Bu- ist es erforderlich, das die Bedienung ausführen.', chinv'ssehritt angegeben sind. Pers nal sowohl hinsichtlich der Maschine selbst j..ν Lernbogen nach Anspruch I. dadurch ge- auch hinsichtlich des jeweiligen Programms der-*.' kennzeichnet, daß die Wagenfortschallhinweise 25 hen einzuweisen. Diese Arbeit wird besonders mxh (große ZilTern 1 bis 5) oder Hinweise auf diese dadurch erschwert, daß eine ganze Reihe von M.i jeweils außerhalb der eigentlichen Buchungs- schinen verschiedener Konstruktion und verschic k betrage am Ende eines Zeilenabschnittes in der ner Programmierungsart marktüblich sind, so dal'> betreitenden Zeile (A bis S) vorgesehen sind. sich die Notwendigkeit einer erneuten Unterrichtung4 Lernbogen nach Anspruch 1, dadurch ge- 30 häutig schon dann ergibt, wenn eine Bedienungsperkennzeichnet, daß an derjenigen Stelle einer Zeile son aus einer Betriebsstelle in eine andere Betriebsstelle überwechselt.Es ist z. n. ein allem zum Zweck des Lernens dienendes Cierät bekannt, dessen wesentlicher Bestandteil ein endloser Film ist. auf den in bevvuRt unlogischer Reihenfolge ein/eine Informationen und Teil aufgaben aufgezeichnet sind. Diese müssen von der lernenden Person mit Hilfe eines Steuergerätes so angewählt werden, daß sie in logischer Reihenfolge auf einem Bildschirm erscheinen. Dieses Gerät ist zum Erlernen der Bedienung einer technisch sehr komplizierten Maschine nicht geeignet, denn durch Anwendung der Auswahlfragcn zu jeder Teilaufgabe und durch eine Art Verschlüsselung der logischen Rei-7 Buchungsmaschine zur Anwendung eines 45 henfolge der Teilaufgaben ist dieses Lerns\stcm Lernbogens nach Anspruch I, dadurch gekenn- mehr /um Erlernen lies systematischen Denkens und zeichnet, daß an der Maschine Positionsmarkie- zum Erlernen ei.ier systematischen Arbeitsweise gerungen vorgesehen sind, die bei einer Stellung der eignet Es fehlen dem Gerät jedoch alle Mögliclikei-Ausdruckvorrichuing für einen bestimmten Zei- ten, die lernende Person mit einer der zu lernenden lenabschnitt mit der diesem Zeiienabschnitt zu- 50 information zugeordneten praktischen Verwirkligeordneten Fcrtschaltanweisung (große Ziffern I
bis 5) oder dem Hinweis auf diese oder aber mit
einer eine Fehlslellun» kennzeichnenden Fehler-[A bis .S), an die die Andruckvorrichtung bei einer Fehlbedienung läuft, „'ine Fehlermarkierung (eingekreiste kleine Ziffern) vorgesehen ist.5. lernbogen nach Anspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, daß di·; Fehlermarkierungen (ein gekreisti kleine Ziffern) von den Fortschaltanweisungen (große Ziffern 1 bis S) oder Hinweisen auf diese optisch stark unterschiedlich ausgebildet sind.f>. Lernbogen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zeilenahsehnil! des Lernhngens dieselben Abmessungen hat wie da: Sichtlenster der Buchungsmaschine.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691959218 DE1959218C (de) | 1969-11-26 | Lernbogen zur Erlernung der Bedienung einer Buchungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691959218 DE1959218C (de) | 1969-11-26 | Lernbogen zur Erlernung der Bedienung einer Buchungsmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1959218A1 DE1959218A1 (de) | 1971-06-03 |
| DE1959218B2 DE1959218B2 (de) | 1972-11-09 |
| DE1959218C true DE1959218C (de) | 1973-05-30 |
Family
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