DE1959917B2 - Verfahren zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von Gasen und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von Gasen und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens

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DE1959917B2 DE19691959917 DE1959917A DE1959917B2 DE 1959917 B2 DE1959917 B2 DE 1959917B2 DE 19691959917 DE19691959917 DE 19691959917 DE 1959917 A DE1959917 A DE 1959917A DE 1959917 B2 DE1959917 B2 DE 1959917B2
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Description

Nachweis induzierte Wechselsignal phasenempfindlich gleichgerichtet wird.
Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Gaskanäle an sich bekannte Einrichtungen zur Beschleunigung des Gasstroms enthält und daß die Einrichtung zur Feststellung der alternierend galadenen grobdispersen Staubteilchen über den Verstärker mit einem phasenempfindlichen Gleichrichter verbunden ist.
Vorzugsweise ist der phasenempfindliche Gleichrichter zur Zuführung eines Bezugssignals über einen Phasenregler mit der Primärseite des Transformators verbunden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der phasenempfindliche Gleichrichter zur Zuführung eines Bezugssignals über einen Verstärker mit der Feststelleinrichtung für feindisperse Teilchen verbunden ist.
Vorzugsweise sind zur Beschleunigung des Gases in dcIi an den Fliehkraftabscheider anschließenden Gaskunälen Bereiche mit sich änderndem Querschnitt vorgesehen.
Zur Beschleunigung des Gases kann auch eine Strömungshaube vorgesehen sein. Diese ist vorteilhaft im Bereich der Feststelleinrichtungen angeordnet.
Mit der vorliegenden Erfindung kann die Gasverstaubung hinter Gasreinigungsanlagen auch dann einwandfrei überwacht werden, wenn sich die Durchschnittsgröße der Staubteilchen ändert, wodurch das einwandfreie Arbeiten dieser Anlagen überwacht und gewährleistet werden kann, daß die die Entstaubungsanlagen verlassenden Gase auch tatsächlich so weit entstaubt sind, wie es beispielsweise den von der Gewerbeaufsicht gemachten Auflagen entspricht.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von Gasen,
F i g. 2 eine schematische Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels und
F i g. 4 eine Ausführungsform zur Änderung des Durchlaufquerschiiittes des Kanals bei einer Vorrichtung.
Das zu überwachende Gas wird durch einen Stutzen 1, der als Beschleuniger (Fig. 1) dient, und durch Sprühelektroden 2 und 3, denen eine zur Erzeugung der Sprühentladung ausreichende Wechselspannung zugeführt wird, getrieben. In dieser Zone werden die Staubteilchen der elektrischen Feldstärke proportional geladen, wobei das Vorzeichen der Teilchenladung vom Vorzeichen des zwischen den Elektroden 2 und 3 liegenden elektrischen Feldes beim Aufladen der Teilchen abhängig ist.
Beim Durchlaufen von Staubteilchen mit einer alternierenden Raumladung Q an der Feststellungseinrichtung 4 wird an der letzteren eine Ladung induziert, die, indem sie du-ch den Widerstand 5 fließt, einen aQ
nach dem Sinusgesetz, aber mit einer Phasenverschie-
Efnhäftdas zu überwachende Gas ζ B. Tdlchen die nur feindispers sind, so erfolgt ehe Bewegung dieser Teilchen ohne Nacheilung des Gasstromes trotz der erfolgten Beschleunigung, und die Phase 9 des von der Feststelleinrichtung 4 entnommenen bignais lsi hauptsächlich vom Abstand /zwischen der Elektrode J und der Festsi.llungseinrichtung4, der Lange L aer Feststellungseinrichtung 4 und von der Geschwindigkeit Va des Gasstromes abhängig, d. h.
cp =
35 Hier ist die konstante Phasenkomponente, die durch die elektrostatische Induzierung und durch den Einfluß des Widerstands 5 bedingt ist. nicht berücksichtigt.
Enthält das zu überwachende Gas Teilchen, die größer als 10"5 cm sind, se lehmen diese Teilchen die Geschwindigkeit des Gases niclit sofort an.
Je größer die Staubteilchen sind, desto mehr bleiben sie im Gasstrom zurück. Da in der Zone der Festnellungseinrichtung 4 nur Staubteilchen als Ladungsträger auftreten, wird das von der Feststellungseinrichtung 4 abgenommene Signal in der Phase wesentlich gegenüber dem zurückbleiben, welches man beim Vorhandensein von nur feindispersen Teilchen im Gas erhält. Die Durchschnittsgeschwindigkeit Vm der Teilchen im Abschnitt (/ -- -,-) wird kleiner als die Gasgeschwindigkeit V11 sein. Deshalb wird bei einer beschleunigten Bewegung des Gasstromes die resultierende Phase7,,, des Signals durch den Durchschnittshalbmesser rm der Staubteilchen bestimmt. Dabei ist
■\° Tm =
, rmnx
J rs/(r)dr,
■15
Strom / = ■—- erzeugt. Beim Aufladen der Teilchen in einem elektrischen Feld, das sich z. B. nach dem Sinusgesetz mit der Frequenz ändert, wird sich die induzierte Ladung und damit der Strom ebenfalls worin durch /(/·) das Verteilungsgesetz der Staubteilchen nach ihrer Größe angegeben ist.
Die Spannungsamplitude Umax des induzierten Signals wird durch die summarische Oberfläche der Ladungsträger (der Staubteilchen) in dem durch die Feststellungseinrichtung 4 umfassenden Raum SL bestimmt. Hier bedeutet 5 den Durchlaufquerschnitt der Feststelluugseinrichtung 4, L die Länge der Feststellungseinrichtung 4.
Umas. = A', SL Smax = ι ■ S ■ L ■ ^f IhGr1Jm ■
Dabei ist
A; Konstanter Proportionalitätsfaktor, Sma:: Maximalwert der durch die Staubteilchen gebildeten Raumladungsdichte, Ht Anzahl der Teilchen mit dem Halbmesser /■ in
einer Gasvolumeneinheit,
Gr Volumen eines Teilchens mit dem Halbmesser r.
Der Halbmesser ;■ von nicht kugelförmigen Teilchen wird durch den Formfaktor ermittelt. 65 Die Phase φ,η des Signals bei beschleunigter Bewegung des Gasstromes ist direkt proportional dem Durchschnittshalbmesser rm der Staubteilchen, d. h. fm = K2 ■ rm, wobei mit K2 ein Proportionalitäts-
faktor bezeichnet ist, der von der Dichte des Materials langen durch den Stutzen 8 mit dem Spalt 12 nur fein-
und der Form der Staubteilchen abhängt. Wenn man disperse Teilchen, deren Größe kleiner als 10 3 ist.
den Verstärkungsfaktor K des Signals proportional Die Sprühelektroden 2, 3, 13 und 14 der Gaskanäle 9
der Phase ψ,„ ändert, so wird die Spannung des ver- und K) sind mit der Sekundärwicklung 18 des Trans-
stärkten Signals 5 formalors 19 phasenentgegengesetzt geschaltet, des-
ΣΙ^Ιο werden die Phasen der von den Fcststelleinrich-
w -- .*~,„„x - ■·[ --a " - r "r^r tungen 4 und 17 entnommenen Signale um 180 verschoben sein, falls das überwachte Gas nur fein-
vom Durchschnittshalbmesser der Teilchen nicht ab- disperse Teilchen enthält.
hängig sein, sondern wird vollständig durch die Größe 10 Das Gas ändert beim Durchlauf durch die Spalte 11
bestimmt, die mit dem summarischen Volumen und 12 die Bewegungsrichtung scharf ab, wodurch an
SL Σ nrGr der Teilchen im Raum der Feststellungs- diesen Stellen eine Beschleunigung des Stromes eintritt einrichtung 4 verbunden ist. Das Verfahren ermöglicht
es auf diese Weise, bei der Messung die Staubkonzen-
Die Geschwindigkeit des Gases erreicht
tration im Gas mit der Änderung der Durchschnitts- 15 fast sofort den sich ergebenden Wert, während die
Staubteilchengröße rm zu messen. Staubteilchen noch in einem erheblichen Abstand vom
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens Spalt 11 beschleunigt werden. Je größer das Teilchen zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von ist, desto mehr bleibt es gegenüber dem Gasstrom-Gasen kann in folgender Weise ausgeführt sein: abschnitt zurück, mit dem es in den Gaskanal 9 ge-
Der Fliehkraftabscheider 6 (Fig. 2) mit dem Ein- *° langte. Nur die Teilchen kleiner als tO"5cm bewegen gangsstutzen 7 und den Stutzen lund 8 ist mit den sich ohne Zurückbleiben im Gasstrom. Gaskanälen 9 und 10 für grob- und feindisperse Teil- Die Beschleunigung des Gasstromes kann nicht nur chen verbunden, wobei die Kanäle aus einem wärme- durch Änderung der Strombewegungsrichtung, sonbeständigen Elektroisoliermaterial gefertigt sind. Die dorn auch z. B. durch die Änderung der Durchlaufzur Beschleunigung des Gasstromes bestimmten *5 öffnung des Stutzens 1 oder des Gaskanals 9, wie es in Stutzen 1 und 8 weisen vorteilhaft eine knieförmige F i g. 4 dargestellt ist, erfolgen. In dieser Zone steigt Gestalt auf und sind mit spaltartigen Durchgangs- die Geschwindigkeit des Stromes an. während die öffnungen 11 und 12 versehen. Die Gaskanäle 9 und 10 Staubteilchen, je größer ihre Masse (Größe) ist, desto enthalten Sprühelektroden 2, 3, 13 und 14, Trenn- mehr gegenüber dem Gasstrom zurückbleiben, elektroden 15 und 16 und Feststellungseinrichtungen 4 30 Bei der Vorrichtung sind die Signale der Feststel- und 17. Mit den Sprühelektroden 2, 3, 13 und 14 ist lungseinrichtungen 4 und 17 entweder um 180" verdie Sekundärwicklung eines Transformators 19 vcr- schoben (F i g. 2) oder gleichphasig (F i g. 3), falls das bunden; an den anderen Enden der Gaskanäle 9 und 10 Glas nur feindisperse Teilchen enthält. Dabei wird ansind die Stutzen 20 und 21 eines Gasverbrauchs-Diffe- genommen, daß die Geschwindigkeiten der Gasströme rentialreglers 22 angeordnet, dessen Ausgangsstutzen 35 durch die Gaskanäle 9 und 10 gleich sind. Der Aus-23 mit einem Ventilator 24 verbunden ist. gleich der Stromgeschwindigkeiten erfolgt durch den
Die Feststellungseinrichtungen 4 und 17 sind hinter- Differentialregler 22.
einandergeschaltet und an den Eingang eines Ver- Das verstärkte Differenzsignal der Feststellungseinstärkers 25 angeschlossen. An den Ausgang des Ver- richtungen 4 und 17(F i g. 2) wird dem phasenempfindstärkers 25 ist als phasenempfindliches Glied ein 40 liehen Gleichrichter 26 zugeführt. Als Referenzsignal phasenempfindlicher Gleichrichter 26 vorgesehen. Mit wird das durch den Phasenregler 27 zugeführte Wechdem letzteren ist ein Phasenregler 27 und ein Wandler selstromsignal benutzt. Die Phase dieses Signals wird 28 verbunden. Am Ausgang des Wandlers 28 ist ein in bezug auf die Phase des Differenzsignals der Fest-Registrierglied 29 angeschaltet. Stellungseinrichtungen 4 und 17 fast um 90" ver-
Das andere Ausführungsbeispiel der Einrichtung 45 schoben, falls im gasförmigen Mediur keine Teilcher
unterscheidet sich dadurch, daß anstatt des Phasen- größer als 10~δ cm vorhanden sind. In diesem Fallt
reglers 27 mit dem phasenempfindlichen Gleichrichter ist die Größe des Gleichstromsignals am Ausgang de;
26 (F i g. 3) ein Verstärker 30 eingeschaltet ist, dessen phasenempfindlichen Gleichrichters 26 dem Nullwer
Eingang mit der Feststellungsvorrichtung 17 verbun- ziemlich nah. Auf diese Weise kann durch den Phasen
den ist. Als Mittel zur Änderung der Bewegungsge- 5° regler 27 die Ansprcchschwelle des phasenempfind
schwindigkeit des staubhaltigen Gasstromes dienen liehen Gleichrichters 26 eingestellt werden. Treten in
nicht nur die knieförmige Gestalt der Stutzen 1 und 8 Gas größere Teilchen auf, so ändert sich die Signal
und die spaltartigen Durchgangsöffnungen 11 und 12 phase, wodurch der Wert des Ausgangssignals de
bei den letzteren, sondern auch der variable Durch- phasenempfindlichen Gleichrichters 26 ansteigt. De
gangsquerschnitt dieser Stutzen (F i g. 4). 55 Ausgangssignalwert der Vorrichtung ist dem Produk
Außerdem kann für denselben Zweck auch eine aus der Differenz der Signale der Feststellungseinrich
Strömungshaube 31, die z. B. in der Zone der Fest- tungen 4 und 17 und der Phase dieses Signals propoi
stellungteinrichtung 4 angeordnet ist, benutzt werden. tional. Bei dieser Ausführung der Vorrichtung sin
Der Betrieb der Vorrichtung verläuft in folgender besondere Ansprüche an die Stabilität des Gasvei
Weise: Das zu überwachende Gas wird durch den 60 brauches durch die Gaskanäle 9 und 10 zu stellen, d
vom Ventilator 24 erzeugten Zug durch den Stutzen 7 die Signalphase von der Geschwindigkeit des Ga!
(F i g. 2) in den Aoscheider 6 eingesaugt. Dank der stromes abhängig ist.
Bewegung des Gases auf einer Kreisbahn im Ab- Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung d<
scheider 6 werden die Staubteilchen, die größer als Vorrichtung werden keine hohen Ansprüche an d;
10~5 cm sind, an die Außenwand des Abscheiders 6 ge- 65 Stabilität des Gasverbrauches gestellt, da als Referen;
preßt und gelangen in den Stutzen 1 mit dem Spalt 11, signal das durch den Verstärker 30 verstärkte Sign;
dann weiter in den Gaskanal 9 für grobdisperse Teil- der Feststellun<*seinrichtung 17 benutzt wird, da durc
chen. In den Gaskanal 10 für feindisperse Teilchen ge- den Gaskanal 10 mit feindispersen Teilchen ein Ga
7 8
strom läuft, der nur Teilchen kleiner als 10~5 enthält, anderen Einrichtungen mit ähnlicher Zweckbestimwährend das Verhältnis zwischen den Signalphasen mung durch die Korrektur des Signals infolge der der Feststellungseinrichtungen die Ansprechschwelle Änderung der Staubdurchschnittsgröße. Sie kann zur des phasenempfindlichen Gleichrichters 26 bestimmt. kontinuierlichen und automatischen Kontrolle der Die Signalphase der Feststcllungseinrichtung 17 ist 5 Luftverstaubung an Arbeitsplätzen in Industriebetrienu: von der Geschwindigkeit des Gasstromes ab- ben, bei denen der Betrieb über oder unter Tage verhängig. Bei einer Änderung der Geschwindigkeit des läuft, bei 100%iger Luftfeuchtigkeit und bei einer Gasstromes ändern sich die Signalphasen der Fest- Umgebungslufttemperatur von —20 bis +400C einstellungseinrichtungen 4 und 17 um einen und den- gesetzt werden.
selben Wert, deshalb ändert sich dabei auch der Signal- io Die Vorrichtung läßt sich auch erfolgreich zur Konwert am Ausgang des phasenempfindlichen Gleich- trolle der Städteluftverstaubung, der Verstaubung von richters 26 nicht. Bei dieser Ausführung der Vorrich- Abgasen von Industrieanlagen zwecks kontinuierlicher tung wird der Signalphasenunterschied an den Fest- Messung des Wirkungsgrades der Entstaubungsstellungseinrichtungen 4 und 17 vollständig durch die anlagen u. a. anwenden.
Durchschnittsgröße (Durchschnittsmasse) der Staub- 15 Kombiniert mit probefördernden Rohren und mit
teilchen bestimmt. Diese Eigenschaft der Vorrichtung einem aerodynamischen Kommutator ermöglicht es
steht mit der Unabhängigkeit der Signalamplitude der die Vorrichtung, die Verstaubung in 6 bis 12 Räumen,
Feststellungseinrichtungen 4 und 17 bei einem be- die im 100-m-Radius von der Vorrichtung entfernt
stimmten Verhältnis zwischen der Länge der Fest- sind, zu kontrollieren sowie auch die Verstaubung von
Stellungseinrichtungen 4 und 17 und der Geschwindig- so Räumen und Abbaustollen, in denen Bohr- und
keit Vg des Gasstromes gut im Einklang. Sprengarbeiten zeitenweise ausgeführt werden, zu
Das lineare Verhältnis zwischen dem Durch- überwachen.
schnittshalbmesser rm (der Masse) der Staubteilchen Mit der Vorrichtung können rechtzeitig Störungen und der Änderung des Übertragungsfaktors (des Ver- an technologischem Ablauf, ohne die kontrollierten Stärkungsfaktors) des phasenempfindlichen Gleich- as Produktionsabschnitte aufzusuchen, fernermittelt werrichters wird bei einer Phasenverschiebung der Signale den, und es kann eine Kontrolle von schnell verlaufender Feststellungseinrichtungen 4 und 17 bis 50° mit den technologischen Vorgängen, z. B. Sauerstoffeiner Genauigkeit von ±5% eingehalten. Windfrischen, erfolgen, bei dem die Staubausscheidung
Die Vorrichtung zur kontinuierlichen Messung des mit der Geschwindigkeit der Entkohlung der Konver-
Staubgehalts von Gasen unterscheidet sich somit von 30 terbirne verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur kontinuierlichen Messung des Staubgehalts von Gasen, bei dem die Staubteilchen durch eine von einem elektrischen Wechselfeld erzeugte Sprühentladung alternierend positiv und negativ aufgeladen und anschließend dadurch nachgewiesen werden, daß ein dem Ladungszustand der Teilchen entsprechendes Wechselsignal induziert wird, welches anschließend verstärkt und registriert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasstrom mit den Staubteilchen in an sich bekannter Weise beschleunigt wird und daß das von den größeren Staubteilchen (r > 1O-5 cm), die gegenüber den gleichzeitig aufgeladenen kleinen Staubteilchen zurückbleiben, zum Nachweis induzierte Wechselsignal phasenempfindVich gleichgerichtet wird
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Fliehkraftabscheider, mit einem an den Fliehkraftabscheider anschließenden ersten Gaskanal für grobdisperse Teilchen, mit einem an den Fliehkraftabscheider anschließenden zweiten Gaskanal für feindisperse Teilchen, mit in den beiden Kanälen angeordneten Einrichtungen zur alternierend positiven und negativen Aufladung der grobdispersen und feindispersen Teilchen im Takt eines d:esen Einrichtungen über einen Transformator zugeführten Wechselsignals, mit in den beiden Kanälen angeordnete- Einrichtungen zum Feststellen der alternierend geladenen Staubteilchen, mit an diese Feststehdnrichtungen angeschlossenen Verstärkern und Registriereinrichtungen und mit einem ein Gebläse enthaltenden Absaugkanal, in den die beiden Gaskanäle münden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Gaskanäle an sich bekannte Einrichtungen zur Beschleunigung des Gasstroms enthält und daß die Einrichtung (4) zur Feststellung der alternierend geladenen grobdispersen Staubteilchen über den Verstärker (25) mit einem phasenempfindlichen Gleichrichter (26) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der phasenempfindliche Gleichrichter (26) zur Zuführung eines Bezugssignals über einen Phasenregler (27) mit d;r Primärseite des Transformators (19) verbunden >st.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der phasenempfindliche Gleichrichter zur Zuführung eines Bezugssignals über einen Verstärker (30) mit der Feststelleinrichtung (17) für feindisperse Teilchen verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung des Gases in den an den Fliehkraftabscheider anschließenden Gaskanälen Bereiche (1 bzw. 8) mit sich änderndem Querschnitt vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung des Gases eine Strömungshaube (31) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungshaube (31) im Bereich der Feststelleinrichtungen (4 bzw. 17) angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von Gasen, bei dem die Staubteilchen durch eine von einem elektrischen Wechselfeld erzeugte Sprühentladung alternierend positiv und negativ aufgeladen und anschließend dadurch nachgewiesen werden, daß ein dem Ladungszustand der Teilchen entsprechendes Wechselsignal induziert wird, welches anschließend verstärkt und registriert wird.
ίο Ein derartiges Verfahren ist z. B. aus der Zeitschrift »Priborostrojenie«, 7, S. 16 bis 18, 1959, bekannt.
Die Erfindung betrifft auch eine nach diesem Verfahren arbeitende Vorrichtung mit einem Fliehkraftabscheider, mit einem an den Fliehkraftabscheide! anschließenden ersten Gaskanal für grobdisperse Teilchen, mit einem an den Fliehkraftabscheider anschließenden zweiten Gaskanal für feirtdlsperse Teilchen, mit in den beiden Kanälen angeordneten Einrichtungen zur alternierend positiven und negativen Aufladung der grobdispersen und feindispersen Teilchen im Takt eines diesen Einrichtungen über einen Transformator zugeführten Wechselsignals, mit in den beiden Kanälen angeordneten Einrichtungen zum Feststellen der alternierend geladenen Staubteilchen, mit an diese Feitstelleinrichtungen angeschlossenen Verstärkern und Registriereinrichtungen und mit einem ein Gebläse enthaltenden Absaugkanal, in den die beiden Gaskanäle münden.
Um hierbei ein nur der Konzentration der grobdispersen Teilchen proportionales Signal zu erhalten, wird von dem Signal der ersten Feststelleinrichtung das der anderen Feststelleinrichtung subtrahiert.
Es ist eine Vorrichtung zur Messung des Staubgehaltes im Gas und Dampfstrom bekannt, bei der die Staubpartikeln des Stroms des Staubgasgemisches über ein Rohrstück bei Berührung mit der Innenwand des Rohrstückes durch die Kontaktwirkung elektrisch aufgeladen werden. Somit bildet das Rohrstück als Aufladerohr einen Meßabschnitt.. Zur Gewährleistung des zur Aufladung notwendigen Kontaktes aller Staubteilchen mit der Innenfläche des Rohres werden zweckmäßig in bekannter Weise Zentrifugalkräfte verwendet, die die Teilchen radial beschleunigen und an die Wände des Rohrstückes drücken. Zur Erzeugung dieser Zentrifugalkräfte ist nach der deutschen Patentschrift 1 121 849 die Achse des Aufladerohres in einer Ebene gebogen.
Ein Mangel der bekannten Verfahren besteht in der
Änderung des Meßsignals mit einer Änderung der Durchschnittsgröße der Staubteilchen bei konstanter Konzentration des Staubes in dem zu überwachenden Gas. Es erfolgt also eine Signaländerung auch bei gleichbleibendem Staubgehalt — gleiche Staubmasse in der Volumeneinheit — wenn sich die Durchschnittsgröße der Staubteilchen ändert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver fahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlicher Messung des Staubgehaltes von Gasen anzugeben, di< eine Verringerung der Meßgehler sichern, welchi durch eine Änderung der Durchschnittsgröße de Staubteilchen bedingt sind,
Dies wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahrei dadurch erreicht, daß der Gasstrom mit den Staub teilchen in an sich bekannter Weise beschleunigt win und daß das von den größeren Staubteilche: (/· > 10 5cm), die gegenüber den gleichzeitig aufge ladenen kleinen Staubteilchen zurückbleiben, zur
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