DE1959917C3 - Verfahren zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von Gasen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von Gasen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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DE1959917C3 DE19691959917 DE1959917A DE1959917C3 DE 1959917 C3 DE1959917 C3 DE 1959917C3 DE 19691959917 DE19691959917 DE 19691959917 DE 1959917 A DE1959917 A DE 1959917A DE 1959917 C3 DE1959917 C3 DE 1959917C3
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Description

5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der gleichbleibendem Staubgehalt — gleiche Staubmasse folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Be- 55 in der Volumeneinheit — wenn sich die Durchschnittsschleunigung des Gases in den an den Fliehkraft- größe der Staubteilchen ändert.
abscheider anschließenden Gaskanälen Bereiche (1 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver-
bzw. 8) mit sich änderndem Querschnitt vorge- fahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen
sehen sind. Messung des Staubgehaltes von Gasen anzugeben, die
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, 60 eine Verringerung der Meßgehler sichern, welche dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung durch eine Änderung der Durchschnittsgröße der des Gases eine Strömungshaube (31) vorgesehen ist. Staubteilchen bedingt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge- Dies wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kennzeichnet, daß die Strömungshaube (31) im dadurch erreicht, daß der Gasstrom mit den Staub-Bereich der Feststelleinrichtungen (4 bzw. ?7) an- 6s teilchen in an sich bekannter Weise beschleunigt wird geordnet ist. und daß das von den größeren Staubteilchen
{r > IO-5 cm), die gegenüber den gleichzeitig aufgeladenen kleinen Staubteilchen zurückbleiben, zum
Nachweis induzierte Wechselsignal phasenempfindlich gleichgerichtet wird.
Eine Vorrichtung zur Durchführarg dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Gaskanäle an sich bekannte Einrichtungen zur Beschleunigung des Gasstroms enthält und daß die Einrichtung zur Feststellung der alternierend galadenen grobdispersen Staubteilchen über den Verstärker mit einem phasenempfindlichen Gleichrichter verbunden ist.
Vorzugsweise ist der phasenempfindliche Gleichrichter zur Zuführung eines Bezugssignals über einen Phasenregler mit der Primärseite des Transformators verbunden.
Eine weite-? vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der phasenempfindliche Gleichrichter zur Zuführung eines Bezugssignals über einen Verstärker mit der Feststelleinrichtung für feindisperse Teilchen verbunden ist.
Vorzugsweise sind zur Beschleunigung des Gases in den an den Fliehkraftabscheider anschließenden Gaskanälen Bereiche mit sich änderndem Querschnitt vorgesehen.
Zur Beschleunigung des Gases kann auch eine Strömungshaube vorgesehen sein. Diese ist vorteilhaft im Bereich der Feststelleinrichtungen angeordnet.
Mit der vorliegenden Erfindung kann die Gasverstaubung hinter Gasreinigungsanlagen auch dann einwandfrei überwacht werden, wenn sich die Durchschnittsgröße der Staubteilchen ändert, wodurch das einwandfreie Arbeiten dieser Anlagen überwacht und gewährleistet werden kann, daß die die Entstaubungsanlagen verlassenden Gase auch tatsächlich so weit entstaubt sind, wie es beispielsweise den von der Gewerbeaufsicht gemachten Auflagen entspricht.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von Gasen,
F i g. 2 eine schematische Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 rine schematische Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels und
F i g. 4 eine Ausführungsform zur Änderung des Durchlaufquerschnittes des Kanals bei einer Vorrichtung.
Das zu überwachende Gas wird durch einen Stutzen 1, der als Beschleuniger (F i g. 1) dient, und durch Sprühelektroden 2 und 3, denen eine zur Erzeugung der Sprühentladung ausreichende Wechselspannung zugeführt wird, getrieben. In dieser Zone werden die Staubteilchen der elektrischen Feldstärke proportional geladen, wobei das Vorzeichen der Teilchenladung vom Vorzeichen des zwischen den Elektroden 2 und 3 liegenden elektrischen Feldes beim Aufladen der Teilchen abhängig ist.
Beim Durchlaufen von Staubteilchen mit einer alternierenden Raumladung Q an der Feststellungseinrichtung 4 wird an der letzteren eine Ladung induziert, die, indem sie durch den Widerstand 5 fließt, einen
Strom / = -~ erzeugt. Beim Aufladen der Teilchen
in einem elektrischen Feld, das sich z. B. nach dem Sinusgesetz mit der Frequenz ändert, wird sich die induzierte Ladung und damit der Strom ebenfalls nach dem Sinusgesetz, aber mit einer Phasenverschiebung ändern.
Enthält das zu überwachende Gas z. B. Teilchen, die nur feindispers sind, so erfolgt die Bewegung dieser Teilchen ohne Nacheilung des Gasstromes trotz der erfolgten Beschleunigung, und die Phase φ des von der Feststelleinrichtung 4 entnommenen Signals ist hauptsächlich vom Abstand /zwischen der Elektrode 3 und der Feststellungseinrichtung 4, der Länge L der ίο Feststellungseinrichtung 4 und von der Geschwindigkeit Vg des Gasstromes abhängig, d. h.
K)-
Hier ist die konstante Phasenkomponente, die durch die elektrostatische Induzierung und durch den Einfluß des Widerstands 5 bedingt ist, nicht berücksichtigt.
Enthält das zu überwachende Gas Teilchen, die größer als 10 5 cm sind, so nehmen diese Teilchen die Geschwindigkeit des Gases nicht sofort an.
Je größer die Staubteilchen sind, desto mehr bleiben sie im Gasstrom zurück. Da in der Zone der Fest-Stellungseinrichtung 4 nur Staubteilchen als Ladungsträger auftreten, wird das von der Feststellungseinrichtung 4 abgenommene Signal in der Phase wesentlich gegenüber dem zurückbleiben, welches man beim Vorhandensein von nur feindispersen Teilchen im Gas erhält. Die Durchschnittsgeschwindigkeit Vm der Teilchen im Abschnitt U + A wird kleiner als die Gasgeschwindigkeit Vg sein. Deshalb wird bei einer beschleunigten Bewegung des Gasstromes die resul-
tierende Phase <pm des Signals durch den Durchschnittshalbmesser rm der Staubteilchen bestimmt. Dabei ist
- Ti
worin durch f(r) das Verteilungsgesetz der Staubteilchen nach ihrer Größe angegeben ist.
Die Spannungsamplitude i/max des induzierten Si-
•45 gnals wird durch die summarische Oberfläche der Ladungsträger (der Staubteilchen) in dem durch die Feststellungseinrichtung 4 umfassenden Raum SL bestimmt. Hier bedeutet S den Durchlaufquerschnitt der Feststellungseinrichtung 4, L die Länge der Fest-Stellungseinrichtung 4.
i/max = K, SL Smax — I ' S · L · -w tlrGrjrm ■
Dabei ist
Ki Konstanter Proportionalitätsfaktor,
■Smax Maximalwert der durch die Staubteilchen gebildeten Raumladungsdichte,
nr Anzahl der Teilchen mit dem Halbmesser r in
einer Gasvolumeneinheit,
Gr Volumen eines Teilchens mit dem Halbmesser r.
Der Halbmesser r von nicht kugelförmigen Teilchen wird durch den Formfaktor ermittelt.
Die Phase pm des Signals bei beschleunigter Bewegung des Gasstromes ist direkt proportional dem Durchschnittshalbmesser rm der Staubteilchen, d. h. q,m = K^ ■ rm, wobei mit K1 ein Proportionalitäts-
faktor bezeichnet ist, der von der Dichte des Materials langen durch den Stutzen 8 mit dem Spalt 12 nur fein-
und der Form der Staubteilchen abhängt. Wenn man disperse Teilchen, deren Größe kleiner als 10~s ist.
den Verstärkungsfaktor K des Signals proportional Die Sprühelektroden 2, 3, 13 und 14 der Gaskanäle 9
der Phase <pm ändert, so wird die Spannung des ver- und 10 sind mit der Sekundärwicklung 18 des Trans-
stärkten Signals 5 formalors 19 phasenentgegengesetzt geschaltet, des-
■sp halb werden die Phasen der von den Feststelleinrich-
U = KUmax Ki- K2- S ■ L ^ IhGr tungen 4 und 17 entnommenen Signale um 180c verschoben sein, falls das überwachte Gas nur fein-
vom Durchschnittshalbmesser der Teilchen nicht ab- disperse Teilchen enthält.
hängig sein, sondern wird vollständig durch die Größe io Das Gas ändert beim Durchlauf durch die Spalte 11
bestimmt, die mit dem summarischen Volumen und 12 die Bewegungsrichtung scharf ab, wodurch an
SL Σ nrGr der Teilchen im Raum der Feststellungs- diesen Stellen eine Beschleunigung des Stromes eintritt
iÄtS^»iEASSSS I ·' '0I■ Dk *-—w-*·<*- —
tration im Gas mit der Änderung der Durchschnitts- 15 fast sofort den sich ergebenden Wert, während die Staubteilchengröße rm zu messen. Staubteilchen noch in einem erheblichen Abstand vom
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens Spalt Il beschleunigt werden. Je größer das Teilchen zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von ist, desto mehr bleibt es gegenüber dem Gasstrom-Gasen kann in folgender Weise ausgeführt sein: abschnitt zurück, mit dem es in den Gaskanal 9 ge-
Der Fliehkraftabscheider 6 (F i g. 2) mit dem Ein- «> langte. Nur die Teilchen kleiner als 10 scm bewegen gangsstutzen 7 und den Stutzen 1 und 8 ist mit den sich ohne Zurückbleiben im Gasstrom.
Gaskanälen 9 und 10 für grob- und feindisperse Teil- Die Beschleunigung des Gasstromes kann nicht nur
dien verbunden, wobei die Kanäle aus einem wärme- durch Änderung der Strombewegungsrichtung, sonbeständigen Elektroisoliermalerial gefertigt sind. Die dem auch z. B. durch die Änderung der Durchlaufzur Beschleunigung des Gasstromes bestimmten "5 öffnung des Stutzens 1 oder des Gaskanals 9, wie es in Stutzen 1 und 8 weisen vorteilhaft eine knieförmige F i g. 4 dargestellt ist, erfolgen. In dieser Zone steigt Gestalt auf und sind mit spaltartigen Durchgangs- die Geschwindigkeit des Stromes an, während die öffnungen 11 und 12 versehen. Die Gaskanäle 9 und 10 Staubteilchen, je größer ihre Masse (Größe) ist, desto enthalten Sprühelektroden 2, 3, 13 und 14, Trenn- mehr gegenüber dem Gasstrom zurückbleiben,
elektroden 15 und 16 und Feststellungseinrichtungen 4 3° Bei der Vorrichtung sind die Signale der Feststel- und 17. Mit den Sprühelektroden 2, 3, 13 und 14 ist lungseinrichtungen 4 und 17 entweder um 180 verdie Sekundärwicklung eines Transformators 19 ver- schoben (F i g. 2) oder gleichphasig (F i g. 3), falls das bunden; an den anderen Enden der Gaskanäle 9 und 10 Glas nur feindisperse Teilchen enthält. Dabei wird ansind die Stutzen 20 und 21 eines Gasverbrauchs-Diffe- genommen, dall die Geschwindigkeiten der Gasströme rentialreglers 22 angeordnet, dessen Ausgangsstutzen 35 durch die Gaskanäle 9 und 10 gleich sind. Der Aus-23 mit einem Ventilator 24 verbunden ist. gleich der Stromgeschwindigkeiten erfolgt durch den
Die Feststellungseinrichtungen 4 und 17 sind hinter- Differentialregler 22.
einandergeschaltet und an den Eingang eines Ver- Das verstärkte Differenzsignal der Feststellungsein-
stärkers25 angeschlossen. An den Ausgang des Ver- richtungen 4 und 17(F i g. 2) wird dem phasenempfindstärkers 25 ist als phasenempfindliches Glied ein 4° liehen Gleichrichter 26 zugeführt. Als Referenzsignal phasenempfindlicher Gleichrichter 26 vorgesehen. Mit wird das durch den Phasenregler 27 zugeführte Wechdem letzteren ist ein Phasenregler 27 und ein Wandler selstromsignal benutzt. Die Phase dieses Signals wird 28 verbunden. Am Ausgang des Wandlers 28 ist ein in bezug auf die Phase des Differenzsignals der Fest-Registrierglied 29 angeschaltet. Stellungseinrichtungen 4 und 17 fast um 90" ver-
Das andere Ausführungsbeispiel der Einrichtung 45 schoben, falls im gasförmigen Medium keine Teilchen unterscheidet sich dadurch, daß anstatt des Phasen- größer als 10 6cm vorhanden sind. In diesem Falle regiere 27 mit dem phasenempfindlichen Gleichrichter ist die Größe des Gleichstromsignals am Ausgang des 26 (F i g. 3) ein Verstärker 30 eingeschaltet ist, dessen phasenempfindlichen Gleichrichters 26 dem Nullwert Eingang mit der Feststellungsvorrichtung 17 verbun- ziemlich nah. Auf diese Weise kann durch den Phasenden ist. Als Mittel zur Änderung der Bewegungsge- 5° regler 27 die Ansprechschwelle des phasenempfindschwindigkeit des staubhaltigen Gasstromes dienen liehen Gleichrichters 26 eingestellt werden. Treten im sieht nur die knieförmige Gestalt der Stutzen 1 und 8 Gas größere Teilchen auf, so ändert sich die Signaled die spaltartigen Durchgangsöffnungen 11 und 12 phase, wodurch der Wert des Ausgangssignais des bei den letzteren, sondern auch der variable Durch- phasenempfindlichen Gleichrichters 26 ansteigt. Dei gangsquerschnitt dieser Stutzen (F i g. 4). 55 Ausgangssignalwert der Vorrichtung ist dem Produkt
Außerdem kann für denselben Zweck auch eine ans der Differenz der Signale der Feststelhmgseinrich-Strömtmgshaube 31, die z.B. in der Zone der Fest- tungen 4 aod 17 and der Phase dieses Signais proporsteflungseinrichtung 4 angeordnet ist, benatzt werden. tionaL Bei dieser Ausführung der Vorrichtung sine
Der Betrieb der Vorrichtung verläuft in folgender besondere Ansprüche an die Stabilität des Gasver Weise: Das zn fiberwachende Gas wird durch den **» branches durch die Gaskanäle 9 and 10 zn stellen, ds Tom Ventilator 24 erzeugten Zog durch den Stutzen 7 die Signalphase von der Geschwindigkeit des Gas \[F i g. 2) in den Abscheider 6 eingesaugt. Dank der stromes abhängig ist.
Bewegung des Gases auf einer Kreisbahn im Ab- Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung dei
scheider 6 werden die Staubteilchen, die größer als Vorrichtung werden keine hohen Ansprache an da 1Θ-* cm and, as die Außenwand des Abscheiders 6 ge- 65 StabiGtäl des Gasverbrauches gestellt, da als Referenz ipreßt und gelangen in den Stutzen 1 mit dem Spalt IL, signal das durch den Verstärker 30 verstärkte Signa dann weiter in den Gaskanal 9 für grobdisperse TeQ- der Feststeöungseinrichtnng 17 benutzt wird, da durcl eben. In den Gaskanal 10 für feindisperse Teilchen ge- den Gaskaaal 10 nrit ferndispersen Teilchen ein Gas
7 8
strom läuft, der nur Teilchen kleiner als 10 5 enthält, anderen Einrichtungen mit ähnlicher Zweckbestimwährend das Verhältnis zwischen den Signalphasen mung durch die Korrektur des Signals infolge der der Feststellungseinrichtungen die Ansprechschwelle Änderung der Staubdurchschnittsgröße. Sie kann zur des phasenempfindlichen Gleichrichters 26 bestimmt. kontinuierlichen und automatischen Kontrolle der Die Signalphase der Feststellungseinrichtung 17 ist 5 Luftverstaubung an Arbeitsplätzen in Industriebetrienur von der Geschwindigkeit des Gasstromes ab- ben, bei denen der Betrieb über oder unter Tage verhängig. Bei einer Änderung der Geschwindigkeit des läuft, bei 100%iger Luftfeuchtigkeit und bei einer Gasstromes ändern sich die Signalphasen der Fest- Umgebungslufttemperatur von —20 bis +4O0C einstellungseinrichtungen 4 und 17 um einen und den- gesetzt werden.
selben Wert, deshalb ändert sich dabei auch der Signal- io Die Vorrichtung läßt sich auch erfolgreich zur Konwert am Ausgang des phasenempfindlichen Gleich- trolle der Städteluftverstaubung, der Verstaubung von richters 26 nicht. Bei dieser Ausführung der Vorrich- Abgasen von Industrieanlagen zwecks kontinuierlicher tung wird der Signalphasenunterschied an den Fest Messung des Wirkungsgrades der Entstaubungsstellungseinrichtungen 4 und 17 vollständig durch die anlagen u. a. anwenden.
Durchschnittsgröße (Durchschnittsmasse) der Staub- 15 Kombiniert mit probefördernden Rohren und mit
teilchen bestimmt. Diese Eigenschaft der Vorrichtung einem aerodynamischen Kommutator ermöglicht es
steht mit der Unabhängigkeit der Signalamplitude der die Vorrichtung, die Verstaubung in 6 bis 12 Räumen,
Feststellungseinrichtungen 4 unJ 17 bei einem be- die im 100-m-Radius von der Vorrichtung entfernt
stimmten Verhältnis zwischen der Länge der Fest- sind, zu kontrollieren sowie auch die Verstaubung von
Stellungseinrichtungen 4 und 17 und der Geschwindig- 20 Räumen und Abbaustollen, in denen Bohr- und
keit Vg des Gasstromes gut im Einklang. Sprengarbeiten zeitenweise ausgeführt werden, zu
Das lineare Verhältnis zwischen dem Durch- überwachen.
Schnittshalbmesser rm (der Masse) der Staubteilchen Mit der Vorrichtung können rechtzeitig Störungen und der Änderung des Übertragungsfaktors (des Ver- an technologischem Ablauf, ohne die kontrollierten stärkiingsfaktors) des phasenempfindlichen Gleich- 25 Produktionsabschnitte aufzusuchen, fernermittelt werrichters wird bei einer Phasenverschiebung der Signale den, und es kann eine Kontrolle von schnell verlaufender Feststellungseinrichtungen 4 und 17 bis 50° mit den technologischen Vorgängen, z. B. Sauerstoffeiner Genauigkeit von ±5 % eingehalten. Windfrischen, erfolgen, bei dem die Staubausscheidung
Die Vorrichtung zur kontinuierlichen Messung des mit der Geschwindigkeit der Entkohlung der Konver-
Staubgehalts von Gasen unterscheidet sich somit von 30 terbirne verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409681/152

Claims (4)

1 2 Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Patentansprüche· kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes von Gasen, bei dem die Staubteilchen durch eine von
1. Verfahren zur kontinuierlichen Messung des einem' elektrischen Wechselfeld erzeugte Sprühent-Staubgehalts von Gasen, bei dem die Staubteilchen 5 ladung alternierend positiv und negativ autgeladen durch eine von einem elektrischen Wechselfeld er- und anschließend dadurch nachgewiesen werden, daß zeugte Sprühentladung alternierend positiv und ein dem Ladungszustand der Teilchen entsprechendes negativ aufgeladen und anschließend dadurch Wechselsignal induziert wird, welches anschließend nachgewiesen werden, daß ein dem Ladungszu- verstärkt und registriert wird.
stand der Teilchen entsprechendes Wechsdsignal io Ein derartiges Verfahren ist z. B. aus der Zeitinduziert wird, welches anschließend verstärkt und schrift »Priborostrojenie«, 7, S. 16 bis 18, 1959, beregistriert wird, dadurch gekennzeich- kannt.
net, daß der Gasstrom mit den Staubteilchen in Die Erfindung betrifft auch eine nach diesem Veran sich bekannter Weise beschleunigt wird und daß fahren arbeitende Vorrichtung mit einem Fhehkraftdas von den größeren Staubteilchen (r -- 3O-5 cm), 15 abscheider, mit einem an den Fliehkraftabscheider andie gegenüber den gleichzeitig aufgeladenen kleinen schließenden ersten Gaskanal für grobdisperse Teil-Staubteilchen zurückbleiben, zum Nachweis indu- chen, mit einem an den Fliehkraftabscheider anzierte Wechselsignal phasenempfindJich gJeichge- schließenden zweiten Gaskanal für feindisperse Teilrichtet wird. " chen, mit in den beiden Kanälen angeordneten Ein-
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens 20 richtungen zur alternierend positiven und negativen nach Anspruch 1. mit einem Fliehkraftabscheider, Aufladung der grobdispersen und feindispersen Teilmit einem an den Fliehkraftabscheider anschließen- chen im Takt eines diesen Einrichtungen über einen den ersten Gaskanal für grobdisperse Teilchen, mit Transformator zugeführten Wechselsignals, mit in den einem an den Fliehkraftabscheider anschließenden beiden Kanälen angeordneten Einrichtungen zum zweiten Gaskanal für feindisperse Teilchen, mit in 25 Feststellen der alternierend geladenen Staubteilchen, den beiden Kanälen angeordneten Einrichtungen mit an diese Feststelleinrichtungen angeschlossenen zur alternierend positiven und negativen Aufladung Verstärkern und Registriereinrichtungen und mit der grobdispersen und feindispersen Teilchen im einem ein Gebläse enthaltenden Absaugkanal, in den Takt eines diesen Einrichtungen über einen Trans- die beiden Gaskanäle münden.
formator zugeführten Wechselsignals, mit in den 30 Um hierbei ein nur der Konzentration der grobbeiden Kanälen angeordneten Hinrichtungen zum dispersen Teilchen proportionales Signal zu erhalten, Feststellen der alternierend geladenen Staubteil- wird von dem Signal der ersten Feststelleinrichtung chen, mit an diese Feststelleinrichtungen ange- das der anderen Feststelleinrichtung subtrahiert,
schlossenen Verstärkern und Registriereinrichtun- Es ist eine Vorrichtung zur Messung des Staubgen und mit einem ein Gebläse enthaltenden Ab- 35 gehaltes im Gas und Dampfstrom bekannt, bei der die saugkanal, in den die beiden Gaskanäle münden, Staubpartikeln des Stroms des Staubgasgemisches über dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden ein Rohrstück bei Berührung mit der Innenwand des Gaskanäle an sich bekannte Einrichtungen zur Rohrstückes durch die Kontaktwirkung elektrisch aufBeschleunigung des Gasstroms enthält und daß die geladen werden. Somit bildet das Rohrstück als AufEinrichtung (4) zur Feststellung der alternierend 40 laderohr einen Meßabschnitt. Zur Gewährleistung des geladenen grobdispersen Staubteilchen über den zur Aufladung notwendigen Kontaktes aller Staub-Verstärker (25) mit einem phasenempfindlichen teilchen mit der Innenfläche des Rohres werden zweck-Gleichrichter (26) verbunden ist. mäßig in bekannter Weise Zentrifugalkräfte verwendet,
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- die die Teilchen radial beschleunigen und an die Wände kennzeichnet, daß der phasenempfindliche Gleich- 45 des Rohrstückes drücken. Zur Erzeugung dieser Zenrichter (26) zur Zuführung eines Bezugssignals über trifugalkräfte ist nach der deutschen Patentschrift einen Phasenregler (27) mit der Primärseite des 1121 849 die Achse des Aufladerohres in einer Ebene Transformators (19) verbunden ist. gebogen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- Ein Mangel der bekannten Verfahren besteht in der kennzeichnet, daß der phasenempfindliche Gleich- 50 Änderung des Meßsignals mit einer Änderung der richter zur Zuführung eines Bezugssignals über Durchschnittsgröße der Staubteilchen bei konstanter einen Verstärker (30) mit der Feststelleinrichtung Konzentration des Staubes in dem zu überwachenden (17) für feindisperse Teilchen verbunden ist. Gas. Es erfolgt also eine Signaländerung auch bei
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