DE19643473A1 - Behälter mit integriertem Ausgießstutzen - Google Patents

Behälter mit integriertem Ausgießstutzen

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DE19643473A1 DE1996143473 DE19643473A DE19643473A1 DE 19643473 A1 DE19643473 A1 DE 19643473A1 DE 1996143473 DE1996143473 DE 1996143473 DE 19643473 A DE19643473 A DE 19643473A DE 19643473 A1 DE19643473 A1 DE 19643473A1
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Behälter mit integriertem Ausgießstutzen, insbesondere Kunststoffbehälter mit integriertem Ausgießstutzen. Derartige Behälter werden für die verschie­ densten Zwecke und unter anderem auch in der Medizin für reine und für sterile Flüssigkeiten verwendet. Der Ausgießstutzen ist dabei ein im allgemeinen zylindrisches Teil, welches in einer Öffnung der Wand des Behälters fest angebracht ist oder auch axial aus der Wand bzw. Öffnung herausgezogen werden kann. Dabei muß dieser Ausgießstutzen nicht notwendigerweise zum Ausgießen der in dem Behälter enthaltenen Flüssigkeit oder sonstigen Substanz verwendet werden, sondern er kann auch einfach als Entnahmeöffnung dienen, indem ein passendes Entnahmeteil, im einfachsten Fall ein Rohr oder Schlauch, in den Stutzen eingeführt und eine Flüssigkeit aus dem Behälter dann durch Erzeugung eines Überdrucks in dem Behälter oder eines Unterdrucks am anderen Ende des Rohres oder Schlauches entnommen wird.
Entsprechende Behälter haben im allgemeinen eine relativ starre Wand und bilden daher, nachdem sie entleert worden sind, einen relativ sperrigen Abfall und sind nur schwer und mit relativ hohen Kosten zu entsorgen. Eine Wiederverwendung kommt wegen hoher Reinheits- und/oder Sterilitätsanforderungen oftmals nicht in Betracht.
Auch die Verschlüsse von herkömmlichen, starren Kunststoffbehältern bereiten mitunter Schwie­ rigkeiten bei der Einhaltung weitgehend steriler Umgebungsbedingungen.
Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Behälter mit integriertem Ausgieß- bzw. Entnahmestutzen zu schaffen, welcher auch über einen längeren Zeitraum eine Entnahme von Flüssigkeit unter sterilen Bedingungen zuläßt und nach Möglichkeit auch weniger Probleme bei der Entsorgung des Behälters bereitet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Behälter eine relativ dünne, verformbare und von Hand mit einem Messer leicht schneidbare Wand aufweist, an welche von der Behälterinnenseite her ein mit dem Ausgießstutzen verbundener Verschlußfuß angeschweißt ist.
Vorzugsweise weist der Verschlußfuß einen den Ausgießstutzen ringförmig umgebenden Flansch auf, welcher mit der Innenwand des Behälters verschweißt ist.
Damit ist der Ausgießstutzen, gegebenenfalls auch mit einer darauf aufgeschraubten Verschluß­ kappe vollständig im Inneren des Behälters aufgenommen und wird an seiner Außenseite durch die dünne Wand des Behälters vollständig abgedeckt. Um Flüssigkeit aus dem Behälter zu entnehmen, muß diese Wand zunächst rund um den Ausgießstutzen herum, aber innerhalb der Verschweißung des Verschlußfußes mit der Wand, aufgeschnitten werden, und nach dem Entfernen des so herausgeschnittenen Wandteiles ist der Ausgießstutzen von außen her zugäng­ lich, wobei, wie bereits erwähnt, dieser Ausgießstutzen im allgemeinen noch mit einer Schraub­ kappe verschlossen ist und zusätzlich auch eine innere Siegelmembran aufweisen kann. Dabei kann der Ausgießstutzen in Form eines Teleskoprohres bereitgestellt werden, welches dicht am inneren Rand des Verschlußfußes bzw. -flansches anliegt und aus dem Behälterinneren her­ ausgezogen werden kann, bevorzugt ist jedoch mit Blick auf die Einhaltung steriler Bedingungen die Ausbildung des Ausgießstutzens als Teil des Verschlußunterteiles eines Balgverschlusses, bei welchem der Ausgießstutzen über einen flexiblen Balg mit dem den Ausgießstutzen umge­ benden Flansch bzw. Verschlußfuß verbunden ist, welcher seinerseits mit der Innenwand des Behälters verschweißt ist.
Die dünne, verformbare und von Hand leicht aufschneidbare Behälterwand ermöglicht dabei nicht nur einen einfachen Zugang zu dem Ausgießstutzen, sondern erlaubt auch wegen ihrer Verform­ barkeit ein Einstülpen dieser Behälterwand und damit eine Reduzierung des Volumens des entleerten Behälters, der so leichter zu entsorgen ist. Besonders bevorzugt ist dabei selbstver­ ständlich ein Behälter, der vollständig aus derart dünnwandigem und leicht verformbarem Material besteht, so daß nach dem Entleeren das Volumen beträchtlich reduziert werden kann, wobei auch die Gesamtmasse des leeren Behälters wesentlich geringer ist als im Falle der bekannten Kunststoffkanister. Zur Stützung und Formgebung kann zusätzlich zu dem Behälter noch ein äußerer Karton oder eine stabilere, jederzeit wiederverwendbare Kunststoff- oder Metallhülle verwendet werden.
Eine auf ein Schraubgewinde des Ausgießstutzens aufgeschraubte Schraubkappe weist vorzugs­ weise eine zentrale Vertiefung oder aber einen runden, vorspringenden Zapfen auf, wobei es auf die genaue Geometrie dieser Vertiefung bzw. des Vorsprunges nicht so sehr ankommt. Diese können zum Beispiel zylindrisch, konisch oder auch abgerundet halbkugelförmig sein oder eine Mischung aus den genannten Formen haben. Gedacht sind eine solche zentrale Vertiefung oder ein Vorsprung als Verankerungspunkt für ein kreisförmig um den Verschluß herum zu bewegen­ des Schneidelement. Ein solches Schneidelement oder Messer hat dementsprechend ein Zentrierteil, welches weitgehend formschlüssig mit der Vertiefung oder dem Zapfen in Eingriff gebracht werden kann, wobei zu berücksichtigen ist, daß auch die dünne Wand des Behälters über der Vertiefung oder über dem Vorsprung liegt und entsprechend in die Vertiefung hin­ eingedrückt bzw. in Anlage um den Vorsprung gebracht werden muß, wobei in einem festen Abstand um dieses zentrale Zentrierteil herum ein oder mehrere Messer geführt werden.
Hierfür kann zum Beispiel ein Auslegerarm sich radial von dem Zentrierteil erstrecken und an seinem Ende einen Messerkopf aufweisen, der eine nach unten gerichtete Messerspitze bzw. -schneide aufweist, die im übrigen auch tangential zu dem Auslegearm angeordnet ist.
Bevorzugt ist jedoch ein im wesentlichen zylindrischer oder zumindest bezüglich Drehungen um 180° oder weniger symmetrischer Messerkopf, der im gleichen Abstand vom Zentrum mindestens 2, vorzugsweise drei oder vier Messer aufweist. Eine entsprechende Schneide oder Messerspitze braucht nur ca. 1-2 mm lang zu sein und kann zum Beispiel aus einer entsprechenden, zylindrischen Kunststoffhülse an deren Innenrand hervorstehen, die mit einem Zentrierteil ein­ stückig ausgebildet ist, welches als passendes Gegenstück zu dem zentralen Zapfen oder der zentralen Vertiefung in der Schraubkappe ausgebildet ist. Eine solche, mit Messern bestückte Hülse wird dann einfach vertikal herabgedrückt und um das am Zapfen oder in der Vertiefung geführte Zentrierteil gedreht, wobei die Messer die dünne Wand des Behälters entlang einer Kreisbahn auftrennt und das Zentrierteil, welches in der zentralen Vertiefung oder dem zentralen Zapfen der Schraubkappe geführt wird, die kreisförmige Führung der Messer sicherstellt.
Dabei ist der Durchmesser der Hülse so bemessen, daß die Schnittlinie radial innerhalb einer Schweißbahn liegt, entlang welcher der Verschlußfuß bzw. Flansch, mit welchem die Ausgießtül­ le verbunden ist, von innen an die Wand des Behälters angeschweißt ist, gleichzeitig aber auch radial außerhalb des Oberbodens (und damit verbundener Ringbügel) der Schraubkappe. Bei vier an der Hülse symmetrisch angebrachten Messern genügt eine Drehung der Hülse um 90°, um die Behälterwand entlang eines die Schraubkappe unmittelbar umgebenden Kreises vollständig zu durchtrennen. Der Teil der Behälterwand, welcher den Verschluß mit Schraubkappe und Ausgießstutzen abgedeckt hat, kann dann als herausgeschnittene Kreisscheibe einfach abge­ nommen werden. Soweit es sich um einen Balgverschluß handelt, ist vorzugsweise ein ein- oder zweiteiliger Ringbügel an der Schraubkappe vorgesehen, der sich ebenfalls noch radial innerhalb der Schneidlinie befindet und ein solcher Ringbügel kann anschließend angehoben, und die Schraubkappe mitsamt der daran festgeschraubten Ausgießtülle kann dann aus ihrem in das Behälterinnere eingestülpten Zustand durch die eingeschnittene Behälteröffnung herausgezogen bzw. ausgestülpt werden. Anschließend kann die Schraubkappe abgeschraubt werden und der Ausgieß- bzw. Entnahmestutzen steht in gleicher Weise zur Verfügung, wie bei einem starren Kunststoffkanister.
Wenn im übrigen beim Herausschneiden der kreisförmigen Scheibe der Behälterwand durch das Zusammendrücken der Aussparung oder des Vorsprunges an der Schraubkappe mit einem passenden Zentrierteil eines Messers die dazwischen liegende Behälterwand beschädigt oder perforiert wird, so ist dies ohne Bedeutung, da bei diesem Vorgang ohnehin die gesamte, eine solche Perforation aufweisende Scheibe aus der Behälterwand herausgeschnitten wird.
Ein entsprechender Messerkopf kann gegebenenfalls einen axial über die Messerspitzen vor­ stehenden Schutzrand aufweisen und getrennt bereitgestellt und mehrfach verwendet werden. Eventuell ist es auch möglich, Messer mit einer nicht-metallenen Schneide, zum Beispiel aus einem harten Kunststoffmaterial mit entsprechend geformter Spitze herzustellen, welche unter Umständen ausreichen, um die dünne Wand des Behälters entlang der vorgegebenen Kreislinie auszuschneiden oder aufzureißen.
Zweckmäßig könnte eine Ausführungsform der Erfindung sein, bei welcher auf der der Behälter­ wand zugewandten Oberseite des Verschlußflansches und radial innerhalb der Schweißbahn, also etwa dort, wo auch das Messer schneidet, eine umlaufende Nut vorgesehen ist, so daß beim Schneiden das sich über die Nut erstreckende Material der Behälterwand leicht in Richtung der Nut bzw. in diese hineingedrückt und unter Spannung gesetzt wird und die Messerspitze ohne großen Widerstand durch das Material hindurch und in die Nut eindringen kann, ohne daß gleichzeitig auch die Flanschoberfläche aufgeschnitten wird. Die Nut ist allerdings nicht zwingend erforderlich, insbesondere dann nicht, wenn der Kappenboden im angeschweißten Zustand der Schraubkappe gegenüber der Ebene der Schweißnaht axial hervorsteht, so daß die Behälter­ wand innerhalb des Schweißnahtkreises durch den Oberboden der Kappe aus der Ebene der Schweißnaht hochgedrückt wird, so daß sich notwendigerweise zwischen Schweißnaht und dem oberen äußeren Rand der Schraubkappe ein frei gespannter Wandabschnitt des Behälters erstreckt, der leicht von einem oder mehreren Messern durchtrennt werden kann, ohne Ver­ schlußteile zu beschädigen. Ein gegebenenfalls vorgesehener, axial vorstehender Schutzrand einer Messerhülse hat dann mindestens einen dem Durchmesser der Schweißbahn entspre­ chenden Innendurchmesser, und der axiale Überstand des Schutzrandes ist kleiner als das axiale Vorspringen des Oberbodens der Kappe gegenüber der Schweißbahnebene, damit die Messer beim Aufsetzen des Messerkopfes auch tatsächlich den frei gespannten Bereich der Behälterwand zwischen Schweißbahn und dem Rand des Kappenbodens (bzw. daran angeord­ neter Ringbügel) durchstoßen.
Ein Messer der vorstehend beschriebenen Art könnte sinnvollerweise auch dann verwendet werden, wenn der Verschlußflansch nicht von innen, sondern von außen auf den Rand einer Behälteröffnung aufgeschweißt ist, wobei dann zusätzlich noch eine den gesamten Verschluß abdeckende Membran entweder von der Oberseite auf den Verschlußflansch oder auf die den Verschluß umgebende Behälterwand aufgeschweißt wird bzw. ist. In diesem Fall würde die Schutzfunktion für den Verschluß, die vorher von der Behälterwand selbst übernommen wurde, von einer separat aufgeschweißten Membran übernommen, die dann selbstverständlich ebenso, wie zuvor für die Behälterwand beschrieben, mit einem Messer ringförmig aufgetrennt werden könnte. Insofern ist auch ein Messer, welches an einer Verschlußkappe zentriert und kreisförmig um diesen herumgeführt wird, unabhängig von der Anbringung eines Verschlusses an der Innenseite eines Behälters.
Weiterhin weist der Ausgießstutzen in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine nicht kreisförmige, vorzugsweise zentral angeordnete Durchflußöffnung auf. Eine solche nicht kreisför­ mige Durchflußöffnung dient vor allem dem Zweck, daß zur Entnahme von Flüssigkeit aus dem Behälter nicht jedes beliebige geformte Rohr oder jeder Schlauch in die zentrale Durchflußöff­ nung eingeführt werden kann, wobei ohnehin ein spezieller Entnahmeanschluß für den Ausgieß­ stutzen bzw. der Ausgießtülle des Behälters gemäß der vorliegenden Erfindung zur Anwendung kommen soll. Ein solcher Entnahmeanschluß weist zum Beispiel ein Entnahmerohr auf, welches von einem fest mit dem Rohr verbundenen, äußeren Konturteil umgeben ist, dessen äußere Kontur der Innenkontur der zentralen Durchflußöffnung angepaßt ist.
Dabei ist außerdem vorgesehen, daß für einen bestimmten Behälterinhalt jeweils eine bestimmte Kontur der Durchflußöffnung vorgesehen ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß versehentlich ein nicht gewünschter Inhalt durch einen nicht für diesen Behälter vorgesehenen Entnahmean­ schluß entnommen wird, weil selbstverständlich auch das Rohr des Entnahmeanschlusses bzw. dessen äußeres Konturteil speziell auf den zugehörigen Behälter und damit auf einen ganz bestimmten Behälterinhalt abgestimmt ist und dieser Entnahmeanschluß somit nicht auf einen Behälter mit anderem Inhalt, dessen Durchlaßöffnung eine entsprechend andere Kontur hat, paßt. Es versteht sich, daß sich dieser Aspekt der vorliegenden Erfindung auch ohne Anschwei­ ßen eines Verschlußfußes an das Innere einer Behälterwand verwirklichen läßt und insbesondere auch bei den von starren Behältern bzw. Kunststoffkanistern bekannten Verschlüssen zur Anwendung kommen kann.
Einen besonderen Nutzen hat der zuletzt geschilderte Aspekt der vorliegenden Erfindung vor allem in Verbindung mit bestimmten medizinischen Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel der Dialyse, wobei verschiedene Flüssigkeiten zum Einsatz kommen und bei Bedarf durch ent­ sprechende Entnahmeanschlüsse von einem Dialysegerät aus den Kanistern entnommen werden. Auch für das Blut eines Patienten können selbstverständlich entsprechende Anschlüsse an Kupplungsstücken und der dergleichen vorgesehen werden, deren Entnahmeröhrchen oder -schläuche eine bestimmte äußere Kontur haben müssen, um zusammen zu passen. Auf diese Weise können Fehler von behandelnden Ärzten oder Hilfspersonal aufgrund von Unachtsamkei­ ten vermieden werden.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das zentrale Entnahmerohr dicht aber axial verschiebbar in einem Entnahmestopfen vorgesehen, wobei dieser Stopfen wiederum mit der Ausgießtülle des Verschlusses dicht verbindbar ist. Hierzu wird zweckmäßigerweise eine Über­ wurfmutter bereitgestellt, die mit dem ohnehin vorhandenen Schraubgewinde der Ausgießtülle in Eingriff treten kann und dabei den Stopfen fest an den Rand der Ausgießtülle drückt. Beim Aufschrauben der Überwurfmutter und beim entsprechenden Herandrücken des Stopfens und des darin axial verschiebbar aufgenommenen zentralen Entnahmerohres wird dieses in Richtung der Durchflußöffnung und durch die Durchflußöffnung hindurch bewegt, wenn das Konturteil des Entnahmerohres zu der Kontur der Durchflußöffnung paßt. Dabei sollten außerdem zweckmäßi­ gerweise noch Führungshilfen entweder am Konturteil oder an der die Durchflußöffnung bereit­ stellenden inneren Scheibe der Ausgießtülle vorgesehen sein, welche die richtige Winkelorientie­ rung des Konturteiles bezüglich der Durchflußöffnung sicherstellen. Wenn das Konturteil jedoch nicht zu der Durchflußöffnung paßt, wird wegen der axialen Verschiebbarkeit des zentralen Entnahmerohres dieses durch den Eingriff des Konturteiles mit dem Rand der Durchflußöffnung axial zurückgedrückt. Die Reibungskraft, mit welcher das Entnahmerohr innerhalb des Entnahme­ stopfens axial beweglich ist, sollte dabei so bemessen sein, daß bei einem mit der Durchflußöff­ nung zusammenpassenden Konturteil die zwischen den letztgenannten Teilen vorhandene Reibung auch beim Zentrieren oder Ausrichten überwunden wird, während andererseits die die Durchflußöffnung aufweisende Scheibe mechanisch so fest ausgebildet ist, daß sie beim Auf­ schrauben des Entnahmestopfens und nicht zu der Öffnung passendem Konturteil tatsächlich das Rohr in dem Stopfen zurückdrückt.
In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Entnahmerohr starr mit dem Entnahmestopfen verbunden und so bemessen, daß der Eingriff einer Überwurfmutter mit dem Schraubgewinde des Ausgießstutzens von vornherein verhindert wird, wenn das Konturteil des Entnahmerohres und die Kontur der Durchflußöffnung nicht zusammenpassen.
Die innere Scheibe der Ausgießtülle, welche die konturierte Durchflußöffnung aufweist, kann sowohl einstückig mit dem Verschluß bzw. der Ausgießtülle verbunden sein, kann jedoch gemäß einer anderen Ausführungsform auch ein separat einsetzbares und an dem Verschluß befestig­ bares Teil sein. Letzteres ist insbesondere dann vorzuziehen, wenn zusätzlich noch eine Siegel­ membran den Innenquerschnitt der Ausgießtülle verschließen soll. Eine entsprechende Scheibe könnte z. B. nach Art eines Bajonettverschlusses in oder an der Ausgießtülle befestigt sein. Ein solcher Verschluß mit einer zusätzlichen inneren Siegelmembran, bei welchem der Verschluß­ flansch mit der Außen- oder Innenseite des entsprechenden Behälters verschweißt ist, ist auch ohne die Abdeckung durch die Behälterwand und auch ohne eine zusätzliche äußere Abdeck­ membran manipulationssicher und kann daher auch in Verbindung mit starren Kunststoffkanistern angewendet werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und der dazugehörigen Figur.
Die einzige Figur zeigt in einem axialen Schnitt in der linken Hälfte den Behälterverschluß in seinem Zustand vor Gebrauch und in der rechten Zustand denselben Behälterverschluß mit aufgeschraubtem Entnahmestopfen 10 und eingeführtem Entnahmerohr 19.
Man erkennt in der Figur zunächst in der linken Bildhälfte einen in seiner Struktur weitgehend bekannten Ausgießverschluß, bestehend aus einem Verschlußunterteil 1 mit einer darauf aufgeschraubten Schraubkappe 4. Das Verschlußunterteil 1 besteht im einzelnen aus dem Verschlußfuß in Form eines Flansches 13, einem radial innen an den Flansch anschließenden Balg 16 und einem sich wiederum radial innen vom anderen Ende des Balges 16 koaxial zu der Achse 24 des Verschlusses erstreckenden, zylindrischen Ausgießstutzen 17 (Bezugszahl in der rechten Bildhälfte). Der Ausgießstutzen 17 weist ein Außengewinde auf, auf welches die Schrau­ bkappe 4 aufgeschraubt ist. Diese weist wiederum in der Ebene des sogenannten Kappenbodens einen radial außerhalb des Kappenbodens angeordneten Ringbügel 5 auf, der über Laschen mit der Schraubkappe 4 verbunden ist und hochgeklappt werden kann, um den gesamten Verschluß, d. h. die auf den Ausgießstutzen 17 aufgeschraubte Schraubkappe 4 mit dem Ausgießstutzen 17 und dem Balg 16, nach oben aus einer Behälteröffnung herauszuziehen bzw. herauszustülpen. Der letztgenannte Zustand ist in der rechten Hälfte der Figur dargestellt, die den ausgestülpten Zustand des Verschlusses mit einem mit Hilfe einer Überwurfmutter 9 auf dem Ausgießstutzen 17 befestigten Entnahmestutzen 10 zeigt.
Eine Besonderheit des vorliegenden Verschlusses liegt darin, daß der als Flansch ausgebildete Verschlußfuß von der Innenseite an eine relativ dünne Behälterwand 2 angeschweißt ist, wobei die in der Figur durch eine Zickzacklinie angedeutete Schweißbahn 15 im radial äußeren Bereich des Flansches 13 und vollständig um den Ausgießstutzen 17 umlaufend vorgesehen ist, wobei radial innerhalb der Schweißbahn 15 in der mit der Behälterwand 2 in Kontakt tretenden Obersei­ te des Flansches 13 noch eine Nut 14 vorgesehen ist, die ebenfalls ringförmig umläuft.
Wie man im linken Teilbild der Figur erkennt, ist die Behälterwand 2, ausgehend von der
Schweißbahn 15, über die Nut 14 hinweg zu dem äußeren Rand des Ringbügels 5 und auch komplett über die Schraubkappe 4 hinweg gespannt. Diese Spannung wird aufgebaut beim Herandrücken des Verschlusses an die Behälterwand von innen, wobei ein entsprechend ringförmiger Amboß vorgesehen ist, welcher im Bereich der Schweißbahn 15 den Flansch 13 und die Behälterwand 2 zusammenpreßt, die dann vorzugsweise mittels Ultraschall miteinander verschweißt werden. Da die Behälterwand 2 relativ dünn ist und aus Kunststoff besteht, kann sie sich ausreichend dehnen, um entsprechend dem axialen Vorspringen der Schraubkappe 4 und des Ringbügels 5, soweit letzterer vorhanden ist, nachzugeben.
Der zwischen der Schweißbahn 15 und dem Außenrand der Schraubkappe 4 bzw. des Ringbü­ gels 5 frei gespannte Abschnitt der Behälterwand ist der Aufschneidebereich 3. Ein entsprechen­ des Messer wird von oben herab auf diesen Aufschneidebereich 3 geführt, bis es diesen freige­ spannten Abschnitt der Behälterwand durchstößt. Dies ist ohne Beschädigung und insbesondere ohne Durchstoßen des darunterliegenden Verschlußflansches 3 möglich, da der Aufschneidebe­ reich 3 durch den Rand der Schraubkappe bzw. des Ringbügels 5 hinreichend angehoben und gespannt wird. Zusätzlich kann noch die Nut 14 vorgesehen sein, um noch einen zusätzlichen Raum für die Messerspitze zu bieten, wenn diese axial und durch den Aufschneidebereich 3 herabgedrückt wird. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, daß diese Nut 14 nicht unbe­ dingt benötigt wird.
Im Zentrum der Schraubkappe 4 ist eine Vertiefung 11 angedeutet, deren Tiefe und Durchmesser allerdings auch wesentlich geringer sein können und hier übertrieben dargestellt sind. Auch auf die dargestellte zylindrische Form und den Durchmesser dieser Aussparung 11 kommt es nicht wesentlich an. Ein nicht dargestelltes Messer weist einen mit Spiel in diese Vertiefung 11 passenden Zapfen auf, der ebenfalls nicht dargestellt ist, wobei das Spiel des Zapfens in der Aussparung 11 die Tatsache berücksichtigen soll, daß die Wand 2 des Behälters sich zwischen der Außenwand des Zapfens und der Innenwand der Vertiefung 11 befindet, wenn der Zapfen in die Vertiefung 11 hineingedrückt wird. Außerdem soll der Zapfen in der Vertiefung drehbar sein. In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die Vertiefung einen Durchmesser von einem bis zwei mm und eine Tiefe von einem bis fünf mm. Der Zapfen ist überwiegend zylin­ drisch mit einem etwas geringeren Durchmesser als die Vertiefung und hat eine Spitze, die beim Hineindrücken des Zapfens in die Vertiefung die Behälterwand 2 perforiert. Da diese unter Spannung steht, bildet sich eine zentrale Öffnung für den Zapfen, die diesen im allgemeinen ohne Mitnehmen der Wand 2 in die Vertiefung 11 eindringen läßt, so daß er eine Zentrierführung bildet.
Der Zapfen ist im Zentrum eines vorzugsweise in Form einer zylindrischen Kappe ausgebildeten Messerkopfes angeordnet. Der Rand dieser zylindrischen Kappe ist in Winkelabständen von jeweils 90° mit vier Messern bestückt, deren Spitzen um 1 bis 2 mm über einen inneren Rand dieser zylindrischen Kappe hervorstehen. Der Durchmesser der Kappe ist gerade so bemessen, daß bei dem in die zentrale Öffnung 11 eingesetzten Zapfen die betreffenden Messerspitzen den Aufschneidebereich 3 der Behälterwand durchstoßen. Dabei ist der zylindrische Messerkopf an seinem äußeren Rand noch mit einem axial geringfügig vorstehenden Bund versehen, der beim Aufsetzen des Messerkopfes auf dem Verschlußflansch radial außerhalb des Aufschneideberei­ ches 3 im Bereich der Schweißbahn 15 oder noch radial außerhalb hiervon auf der Behälterwand aufliegt. Dieser äußere Bund steht gegenüber den Messerspitzen gerade um ein solches Maß axial vor, daß diese noch den Aufschneidebereich 3 durchstoßen, ohne jedoch in die Oberfläche des Flansches 13, sei sie nun mit oder ohne die Nut 14 ausgebildet, einzudringen.
Damit stehen die Messerspitzen nicht über den Außenrand des zylindrischen Messerkopfes vor, so daß zum einen eine Verletzungsgefahr dadurch weitgehend ausgeschlossen ist und außer­ dem beim Aufsetzen immer sichergestellt wird, daß die Messerspitzen den Aufschneidebereich 3 durchstoßen, wenn der äußere Bund des zylindrischen Messerkopfes auf der Behälterober­ fläche aufliegt. Der zentrale Zapfen, der in die Öffnung 11 eingreift, sorgt dabei für die exakte Zentrierung, und die Behälterwand kann dann mit einer 90°-Drehung des zylindrischen Messers entlang des Aufschneidebereiches 3 vollständig aufgeschnitten werden.
In einer alternativen Ausführungsform könnte der zentrale Zapfen auch mit einem Auslegerarm versehen sein, der sich radial von dem Zapfen erstreckt und an dessen Ende ein Messer befestigt ist, welches mit seiner Spitze und einer Schneide im wesentlichen nach unten weist und einen Abstand von der zentralen Achse 20 hat, der dem Abstand des Aufschneidebereiches 3 zu der zentralen Achse 24 des Verschlusses entspricht. Der Auslegerarm mit dieser Messerspitze wird nun in Kontakt mit dem über der Nut 14 gespannten Wandabschnitt 3 gebracht und durch diesen hindurchgedrückt und anschließend wird das Messer kreisförmig um den in der Auf­ nahmeöffnung 11 geführten Zapfen herum gedreht, wobei die Wand 2 entlang des über der Nut 14 gespannten Bereiches 3 rundherum aufgeschnitten wird.
Nach dem Aufschneiden bleibt ein kreisförmiges Fähnchen 2' innerhalb der Schweißbahn 15 stehen, wie es im rechten Teilbild der Figur über der Nut 14 zu erkennen ist. Die zentral herausgeschnittene Scheibe der Behälterwand 2 kann dann abgenommen werden, so daß die Schraubkappe 4 mit dem Ringbügel 5 frei liegt. Es kann nun zum Beispiel mit Hilfe des Ringbü­ gels 5, wie bereits beschrieben, die Schraubkappe mitsamt Ausgießstutzen 17 und Balg 16 aus der geschnittenen Behälteröffnung herausgestülpt werden, die Schraubkappe kann aber auch im eingestülpten Zustand geschraubt werden. Gleich ob im eingestülpten oder ausgestülpten Zustand, kann anschließend ein Entnahmestopfen 10, durch welchen ein zentrales Entnahmerohr 19 geführt ist, auf dem Ausgießstutzen 17 befestigt werden, und zwar mit Hilfe einer Über­ wurfmutter 9, welche mit einem umlaufenden Bund des Entnahmestopfens in Eingriff tritt, der von der Mutter 9 auf den Rand des Ausgießstutzens 17 aufgepreßt wird und damit eine dichte Verbindung zwischen Entnahmestopfen 10 und Ausgießstutzen 17 herstellt. Auch das zentrale Entnahmerohr 19 ist dicht in dem Entnahmestopfen 10 geführt oder einstückig mit diesem verbunden.
Quer durch die Ausgießtülle 17 hindurch erstreckt sich noch eine Scheibe 6 mit einer zentralen Durchflußöffnung 7, wobei diese Scheibe 6 aus einem ebenen äußeren Ringteil und einem konischen inneren Ringteil besteht, der die Durchflußöffnung 7 begrenzt. Die konische Form des inneren Ringteiles dient der Führung und Zentrierung des zentralen Entnahmerohres 19 und insbesondere des in der Nähe des unteren Endes außen am Entnahmerohr 19 angebrachten Konturteiles 8. Dieses Konturteil 8 hat in der Draufsicht eine nicht kreisförmige Kontur, ebenso wie auch die Durchlaßöffnung 7, welche exakt dieselbe Innenkontur hat, so daß das Rohr 19 mit dem Konturteil 8 durch die Öffnung 7 hindurch geführt werden kann.
Wenn das Konturteil 8 nicht zu der Durchflußöffnung 7 paßt, so wird der Durchtritt dieses Konturteiles 8 mit dem Rohr 19, gleich in welcher Winkelorientierung, verhindert. Dabei sind die Scheibe 6 und das Konturteil 8 hinreichend stabil ausgeführt und letzteres hinreichend fest an dem Entnahmerohr 19 befestigt, so daß auch ein gewaltsamer Versuch, das Rohr 19 durch die Durchflußöffnung 7 hindurchzudrücken, bei in solchen Anwendungsfällen normalem Kraftauf­ wand scheitert. Auf diese Weise wird verhindert, daß Entnahmestopfen 10, die für andere Behälter mit einem anderen Behälterinhalt vorgesehen sind, mit dem falschen Behälter ver­ bunden werden.
Die Scheibe 6, die in der vorliegenden Ausführungsform als mit dem Ausgießstutzen einstückig dargestellt ist, kann auch als separates, in den Ausgießstutzen 17 einsetzbares oder an diesem befestigbares Teil ausgebildet sein. Insbesondere könnte oberhalb der Scheibe 6 noch eine sich über den Querschnitt des Ausgießstutzens 17 erstreckende Siegelmembran vorgesehen sein, die gegebenenfalls mit dem Ausgießstutzen 17 einstückig auszubilden wäre. In diesem Fall muß die Scheibe 6 als separates Teil in den Ausgießstutzen eingesetzt bzw. an diesem befestigt sein. Die Befestigung könnte nach Art eines Bajonettverschlusses oder auf andere Art und Weise formschlüssig oder durch eine sichere Verrastung erfolgen. Dabei kommt es vor allem darauf an, daß die Scheibe nicht ohne weiteres in das Behälterinnere hineingedrückt werden kann.
Bezugszeichenliste
1
Verschlußunterteil
2
Behälterwand
3
Aufschneidebereich
4
Schraubkappe
5
Ringbügel
6
Schutzscheibe
7
Durchflußöffnung
8
Konturteil
9
Überwurfmutter
10
Entnahmestopfen
11
zentrale Kappenvertiefung
13
Flansch
14
Nut
15
Schweißbereich
16
Balg
17
Ausgießstutzen
18
Aufschraubgewinde
19
Entnahmerohr
20
Adapter
21
Handhabungsrippen
22
Verbindungsstück
23
Abstützung
24
Achse

Claims (19)

1. Behälter mit integriertem Ausgießstutzen (17), dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter eine relativ dünne, von Hand mit einem Messer leicht schneidbare Wand (2) aufweist, an welche von der Behälterinnenseite her ein mit dem Ausgießstutzen (17) verbundener Verschlußfuß angeschweißt ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußfuß als den Ausgießstutzen (17) ringförmig umgebender Flansch (13) ausgebildet ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgießstutzen als Teleskoprohr in Gleitberührung mit dem Verschlußfuß aus diesem herausziehbar ausgebildet ist.
4. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgießstutzen (17) über einen Balg (16) mit dem Verschlußfuß verbunden ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgieß­ stutzen mit einem Schraubgewinde versehen ist.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Ausgießstutzen (17) eine Schraubkappe (4) aufgeschraubt ist.
7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum des Bodens der Schraubkappe (4) eine rotationssymmetrische Vertiefung oder ein hervorstehender, rotationssymmetrischer Zapfen vorgesehen ist.
8. Behälter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ebene des Bodens der Schraubkappe (4) ein hochklappbarer Ringbügel (5) zum Herausziehen der Schraubkappe (4) und der damit verschraubten Ausgießtülle (17) aus dem Behälter vorgesehen ist.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (13) einen größeren Durchmesser aufweist als der Boden der Schraubkappe (4) und ein diesen gegebenenfalls umgebender Ringbügel (5), daß der Flansch (13) radial au­ ßerhalb der Schraubkappe und eines gegebenenfalls vorhandenen Ringbügels (5) mit der Behälterwand (2) verschweißt ist.
10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Oberseite des Flan­ sches (13) radial außerhalb der Schraubkappe (4) und eines gegebenenfalls vorhande­ nen Ringbügels (5) eine Nut (14) vorgesehen ist und daß der Flansch (13) radial außerhalb der Nut (14) mit der Behälterwand (2) verschweißt ist.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Aus­ gießstutzen (17) eine nicht kreisförmige, vorzugsweise im Zentrum des Ausgießstutzens (17) angeordnete Durchlaßöffnung (7) aufweist.
12. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgießstutzen (17) eine seinen Innenquerschnitt verengende Scheibe (6) aufweist, die eine die Durchflußöffnung (7) bildende Öffnung aufweist.
13. Behälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die den Innenquerschnitt verengende Scheibe (6) ein getrennt in oder vor der Öffnung des Ausgießstutzens einsetzbares Teil ist.
14. Behälter nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußöffnung (7) eine quadratische, dreieckige, sechseckige oder sternförmige Kontur hat.
15. Behälter nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entnahmeanschluß vorgesehen ist mit einem Entnahmerohr (19), welches auf seiner Außenseite mit einem Konturteil (8) versehen ist, dessen Außenkontur mit der Kontur der nicht kreisförmigen Durchflußöffnung übereinstimmt.
16. Behälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Entnahmerohr (19) an einem Entnahmestopfen (10) vorgesehen ist, der mit dem Ausgießstutzen (17) dicht verbindbar ist, während das Entnahmerohr (19) die Durchflußöffnung (7) durchgreift.
17. Behälter nach, einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überwurfmutter vorgesehen ist, welche auf das Schraubgewinde des Ausgießstutzens (17) aufschraubbar ist und den Entnahmezapfen (10) in dichtem Eingriff mit dem Ausgießstutzen (17) hält.
18. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Entnahmerohr (19) in dem Entnahmestopfen (10) dicht geführt und axial beweglich ist.
19. Behälter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Konturteil (8) am vor­ deren Ende des Entnahmerohres (9) angebracht ist und beim Aufsetzen bzw. Auf­ schrauben des Entnahmestopfens (10) auf den Ausgießstutzen (17) dann, wenn die äußere Kontur des Konturteiles (8) nicht mit der inneren Kontur der Durchflußöffnung (7) übereinstimmt, dem Einschieben des Entnahmerohres (19) in die Durchflußöffnung (7) einen so großen Widerstand entgegensetzt, daß das Entnahmerohr (19) in dem Entnahmestopfen (10) axial zurückgedrängt wird.
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