DE1966702B2 - 6-isocyanatopenicillansaeurederivate und deren verwendung zur herstellung von penicillinen - Google Patents

6-isocyanatopenicillansaeurederivate und deren verwendung zur herstellung von penicillinen

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D499/00Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring

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Description

C6H5-CH COOH
darstellt — die Carboxygruppe durch den Trimethylsilylrest geschützt ist, in einem wasserfreien Lösungsmittelmedium und gegebenenfalls Abspaltung der vorhandenen Schutzgruppen nach an sich bekannten Methoden und Überführung der erhaltenen Säure in ein nichttoxisches Salz.
worin E eine auf dem Penicillingebiet übliche leicht entfernbare Schutzgruppe darstellt.
2. 6 - Isocyanate - peniciJlansäure - frimethyl- Die Erfindung betrifft 6 - Isocyanato - peniciJlansilylester. 20 säurederivate der allgemeinen Formel
3. Verwendung der Verbindungen gemäß Anh iilli d ll S
g g g
spruch 1, zur Herstellung von Penicillinen der allgemeinen Formel
= C==N__CH _ CH
X — CO — NH — CH — CH
CH3
CH3
-N
/H1
CH3
CH-C-O-E O
C — N CH
0 COOU
worin U die Bedeutung von E hat oder ein Wasserstoffatom oder ein nichttoxisches Kation darstellt und worin X eine Gruppe der allgemeinen Formel
RVC~
darstellt, in der R1 eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe, R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Cyancgruppc oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NH-COOY oder -OY, worin Y eine Niedrigalkyl- oder Arylgruppe darstellt, und R3 ein Wasserstoffatom, eine Niedrigalkyl- oder Arylgruppe bedeutet, oder worin X eine Alkoxynaphthylgruppe oder die Gruppe der allgemeinen Formel
QH5-CH-COOY'
in der Y' für ein Wasserstoffatom, ein nichttoxisches Kation oder eine Trimethylsilylgruppe steht, bedeutet, durch Umsetzung mit einer Organometallverbindung der allgemeinen Formel
X — Me1, X — Me" — Hai oder X — Me" — X, worin Me ein Metallatom, die Zahl I oder II worin E eine auf dem Penicillingebiet übliche leicht entfernbare Schutzgruppe darstellt.
Die 6-Isocyanato-penicillansäure selber ist nur bei sehr niedrigen Temperaturen oder in fester Form existent. Als esterbildende Gruppe kommt eine leicht abspaiibare und durch Wasserstoff ersetzbare Gruppe in Frage. Sie sollte folgenden Bedingungen entsprechen :
a) Glatte Einführbarkeit in die Carboxylgruppe; d. h. die Einführung sollte auf eine solche Weise erfolgen können, daß unerwünschte Umwandlungen -wie die öffnung des /ϊ-Lactamringes am Penicillansäuregerüst nicht stattfinden,
b) Leichte Entfernbarkeit, wobei die Wiederherstellung der Carboxylfunktion ohne Beeinträchtigung des Penicillansäuregerüstes erfolgen sollte,
c) Befriedigende Stabilität des Esters selbst.
Geeignete Gruppen »E« sind beispielsweise:
A. Silylgruppen wie diejenigen der allgemeinen Formeln (R)3Si— oder (R)2Si : , worin R einen Kohlenwasserstoffrest darstellt, wie eine Niedrigalkyl-, Aryl-, vorzugsweise Phenyl-, oder Aralkyl-, vorzugsweise die Phenyl-niedrigalkylgruppe. Von allen Silylgruppen dürfte die Trimethylsilylgruppe die geeignetste sein. Silylester, die glatt, z. B. indem man einen Strom feuchter Luft durch eine Lösung des Esters hindurchleitet, hydrolysiert werden, sind besonders geeignet.
B. Eine phenacyl- oder halogensubstituierte Phenacylgruppe.
Die 6 - Isocyanato - penicillansäurederivate der vorstehenden allgemeinen Formel können gemäß dem deutschen Patent 19 31097 erhalten werden.
Ausgehend von den erfindungsgemäßen 6-Isocyanato-penicillansäureestern können unter Ausnutzung der bekannten Reaktionsfähigkeit der —N=C=O-Gruppe verschiedenste Penicilline hergestellt werden,
und zwar insbesondere auch solche, die bisher nicht oder nur schwierig zugänglich waren.
Die Isocyanatogruppe kann nämlich mit Verbindungen in Reaktion treten, die eine Z-H-Funklion besitzen, worin Z ein Heteroatom wie O, S, N, P oder As bedeutet. Ist der Reaktionsteilnehmer nicht genügend aktiv oder sollte es die Empfindlichkeit der verwendeten Isocyanatoverbindung erforderlich machen, daß die Umsetzung bei tiefen Temperaturen durchgefiihrt werden muß, so können in Z-Metallverbindungen übergeführte Verbindungen mit Z-H-Funktion verwendet werden. Es ist auch bekannt, daß ein Isocyanat in der Lage ist, mit Verbindungen mit aktiven C-H-Bindungen zu reagieren, wie sie in der Vinylgruppe vorliegen. Zur Aktivierung des Reaktionsteilnehiners kann eine katalytische Menge bestimmter starker Basen wie Natriummethylat zugefügt werden. Es kann auch mit einem quantitativ in eine metallorganische Verbindung mit C-Metallbindung übergeführten Reaktionsteilnehmer umgesetzt werden. Eine verwandte Reaktion ist die eines Grignard-Reagenzes mit einer funktioneilen Isocyanatgruppe. Die erfindungsgemäßen 6-Isocyanato-penicillansäurederivate lassen sich insbesondere mit Carbonsäuren und auch mit Aminen umsetzen, wobei im letzteren Fall Ureidopenicilline entstehen.
Gegenstand der Erfindung ist somit auch die Verwendung der vorstehend beschriebenen 6-Isocyanatopenicillansäurederivate zur Herstellung von Penicillinen der allgemeinen Formel
CH1
CO —NH-CH-CH
-N-
CH
COOU
durch Umsetzung mit einer Organometallverbindung der allgemeinen Formel
X-Me1, X —Me"-Hai oder X —Me11—X,
worin Me ein Metallatom, die Zahl I oder II seine Wertigkeit und Hai ein Halogenatom bedeutet und — falis X die Gruppe der Formel
C6H5-CH-
1.0 I
COOH
darstellt — die Carboxygruppe durch den Trimethylsilylrest geschützt ist, in einem wasserfreien Lösungsmittelmedium und gegebenenfalls Abspaltung der vorhandenen Schutzgruppen nach an sich bekannten Methoden und überführung der erhaltenen Säure in ein nichttoxisches SaJz.
Als Beispiele für die für den Rest R1 angegebene Arylgruppe können die Phenyl-, Halogenphenyk Alkoxyphenyl-, Naphthyl- und Alkoxynaphthylgruppe und für die für den Rest R1 angegebene Aralkylgruppe die Benzylgruppe genannt werden.
Ist Y in der für R2 angegebenen Gruppe
2s —NH—COOY oder OY eine Arylgruppe, so handelt es sich vorzugsweise um eine Phenylgruppe. Ebenso handelt es sich bei der für R3 angegebenen Arylgruppe vorzugsweise um eine Phenylgruppe. Beispiele für derartige R,R2R3-C-Gruppen sind
CH2
CH-Br
CH-
CN
worin U die Bedeutung von E hat oder ein Wasserstoffatom oder ein nichttoxisches Kation darstellt und worin X eine Gruppe der allgemeinen Formel
R1
\
R2-C-
darstellt, in der R1 eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe, R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Cyanogruppe oder eine Gruppe der allgemeinen Formel —NH-COOY oder -OY, worin Y eine Niedrigalkyl- oder Arylgruppe darstellt, und R3 ein Wasserstoffatom, eine Niedrigalkyl- oder Arylgruppe bedeutet, oder worin X eine Alkoxynaphthylgruppe oder die Gruppe der allgemeinen Formel
C6H5 CH
COOY'
in der Y' für ein Wasserstoffatom, ein nichttoxisches Kation oder eine Trimethylsilylgruppe steht, bedeutet,
35 Bei dem Halogenatom der für die Umsetzung verwendeten metallorganischen Verbindungen kann es sich insbesondere um ein Chlor- oder Bromatom handeln. Die Umsetzungsbedingungen entsprechen denjenigen, die eine Reaktion nach dem Grignard-, Reformatzky- oder eines analogen Typs begünstigen. Es hat sich gezeigt, daß die Isocyanatfunktion unter geeigneten Bedingungen überraschenderweise viel reaktionsfähiger ist als andere Angriffsstellen im bicyclischen System der Penicillansäure wie der /i-Lactamring, die Gruppe —COOE und der —C—S—C-Teil im Thiazolring, die bekanntlich sehr empfindlich gegenüber carbanionartigen Reaktionsteilnehmern sind. Die Umsetzung mit Organometallverbindungen kann vorlcilhaftcrweise in denjenigen Fällen angewendet werden, in denen eine Carbonsäure X — COOH, die für die Methode der Acylierung von 6-Amino-penicillansäure benötigt wird, schlechter zugänglich ist als Verbindungen X — H oder X — Hai. So sind insbesondere 1 - [(2' - Älhoxy) - naphthyl]-penicillin und a-Carboxy-benzylpenicillin einfacher bzw. in einer höheren Ausbeute als bisher herstellbar geworden.
Die über die erfindungsgemäßen 6-Isocyanatopenicillansäurederivate erhältlichen Penicilline sind wertvolle Produkte mit antibiolischen Eigenschaften, die
sie als Medikamente für Mensch und Tier verwendbar machen.
Sie werden in Form nichttoxischer Salze wie der Natrium-, Kalium- und der Calciumsalze angewendet. Andere für pharmazeutische Präparate verwendbare Salze sind die nichttoxischen zweckmäßigerweise kristallinen Salze mit organischen Basen wie Aminen, z. B. Trialkylaminen, Procain und Dibenzylamin.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
IO
Beispiel 1
1 -[(2'-Äthoxy)-naphthyl]-penicillin (Nafcillin)
Man gibt 3,4 g (0,14 mMol) granuläres Magnesium zu einer Lösung von 15 g (0,06 mMol) 1-Brom-2-äthoxy-naphthalin in 100 ml wasserfreiem Äther. Die Mischung wird unter heftigem Rühren und unter Stickstoffatmosphäre unter Rückfluß erhitzt bis die Reaktion einsetzt, über einen Zeitraum von 4 Stunden gibt man eine Lösung von 11,28 g (0,06 mMol) Dibromäthan (das zum »Mitreißen« dient) in 60 ml Äther tropfenweise zur schwachsiedenden Mischung hinzu. Das gebildete Grignard-Reagens fällt aus. Man entfernt etwa 40 ml Äther durch Verdampfen und gibt dann 50 ml wasserfreies Tetrahydrofuran hinzu. Die Mischung, die von nun an leichter gerührt werden kann, wird auf — 400C abgekühlt; dann gibt man eine Lösung von 0,037 mMol Trimethylsilylester der 6-Isocyanato-penicillansäure in 73 ml Toluol tropfenweise hinzu. Man rührt 20 Minuten lang bei — 300C weiter. Unter gleichzeitiger Zugabe von Phosphorsäure wird die Reaktionsmischung in 200 ml Eiswasser gegossen. Der pH-Wert wird auf 6,5 eingestellt, und die organische Schicht wird abgetrennt. Bei pH 6,5 wird die Wasserschicht zweimal mit Äther extrahiert. Die organischen Schichten werden vereinigt und zweimal mit 50 ml Eiswasser bei pH 6,5 extrahiert. Die verunreinigten Wasserschichten, die das gesamte gebildete Penicillin enthalten, werden vereinigt. Unter einer oberen Schicht, die aus einem Gemisch von Äther und Äthylacetat (3:1) besteht, wird der pH der Wasserschichten durch Zugabe von Phosphorsäure auf 4,3 eingestellt. Bei dreimaliger Extraktion wird das gesamte Penicillin in die organische Schicht aufgenommen; sukzessives Waschen mit Wasser, Trocknen über Magnesiumsulfat und Eindampfen zur Trockne ergeben 5,1 g kristallines 1-[(2'-Äthoxy)-naphthylJ-penicillin in Form der freien Säure. Aus der Mutterlauge erhält man eine weitere Fraktion von 3,02 g dieses Penicillins. Ausbeute: 8,12 g (53%). Das Produkt schmilzt bei 136 bis 1400C, und das IR-Spektrum ist identisch mit demjenigen einer Standard-Vergleichsprobe; gemäß einer mikrobiologischen Prüfung enthält es 89% des gewünschten Penicillins.
Beispiel 2
a-Carboxy-benzyl-penicillin (Carbenicillin)
A. 3,87 g (18 mMol) a-Bromphenylessigsäure wei den in 80 ml Toluol mit 2,9 ml Trimethylchlorsilan und 2,65 ml Triäthylamin silyliert. Nach 90 Minuten langem Stehen wird das Triäthylamin-hydrochlorid abfiltriert und die Lösung auf 55 ml eingeengt. Unter Stickstoffatmosphäre wird diese Lösung über einen Zeitraum von 15 Minuten zu einer auf —60° C gekühlten Lösung von 18 mMol Butyllithium in 18 ml Äther gegeben. Nachdem man weitere 90 Minuten lang bei — 6OC gerührt hat, gibt man eine Lösung von 15 mMol 6 - Isocyanato - penicillansäure - trimethylsilylester in 20 ml Toluol tropfenweise innerhalb 30 Minuten hinzu; die Temperatur wird dabei auf — 6O0C gehalten. Man rührt noch 1 Stunde lang bei -6O0C weiter und gießt dann die Reaktionsmischung in 200 ml 0,25-m PhosphatpuiTer (pH = 7) bei 00C. Eine geringe Menge festes Material wird durch Zentrifugieren entfernt. Die Schichten werden getrennt, und der pH der Wasserschicht wird auf 4,5 eingestellt. Ein entstandenes Nebenprodukt wird durch Extraktion mit Methylisobutylketon entfernt. Der pH der Wasserschicht wird dann auf 3 gebracht, und die Schicht wird einige Male mit Methyl-isobutylketon extrahiert. Aus dem entstandenen Extrakt wird auf übliche Weise das Dinatriumsalz des gewünschten Penicillins mit Natrium-methylcapronat erhalten. Ausbeute: 3,2 g (50%). Das Produkt wurde an Hand seiner IR- und NMR-Spektren und seines antibiotischen Spektrums identifiziert; eine Vergleichsprobe wurde als Standard verwendet.
B. E;ne Lösung von 10 mMol Butyllithium in Äther wird mit Petroläther verdünnt; man gibt 1 Äquivalent Tetramethyläthylen-diamin hinzu. Nachdem man die Mischung auf -600C abgekühlt hat, gibt man 1 Äquivalent Phenylessigsäure-trimethylsilylester, gelöst in Toluol, tropfenweise hinzu. Die Suspension wird 4 Stunden lang bei —60r C gerührt, und bei dieser Temperatur gibt man eine äquivalente Menge von 6-Isocyanato-penicillansäure-trimethylsilylester, gelöst in Toluol, tropfenweise hinzu. Man rührt einige Stunden bei - 60° C weiter. Die Reaktionsmischung wird anschließend wie üblich aufgearbeitet. Dieses Verfahren liefert ebenfalls das Dinatriumsalz des a-Carboxy-benzylpenicillins.
Beispiel 3
a-Cyanobenzyl-penicillin
Unter Ausschluß von Feuchtigkeit und Luftsauerstoff werden 3,52 g (27,5 mMol) Naphthalin und 0,575 g (25 mMol) Natrium in 45 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran umgesetzt. Die Reaktionsmischung wird 2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, und man gibt über einen Zeitraum von 30 Minuten eine Lösung von 2,92 g (25 mMol) Benzylcyanid in 7,5 ml Tetrahydrofuran hinzu, wobei man die Temperatur unterhalb 35° C hält. Die Lösung schlägt nach Hellgelb um. Diese Lösung gibt man über einen Zeitraum von 45 Minuten tropfenweise zu einer auf —400C abgekühlten Lösung von 12,5 mMol 6-1 socyanato-penicillansäure-trimethylsilylester in 65 ml Toluol. Die daraus sich ergebende Suspension wird 90 Minuten lang bei -400C gerührt. Die Reaktionsmischung wird unter heftigem Rühren in 150 ml Eiswasser gegossen. Durch gleichzeitige Zugabe einer verdünnten Phosphorsäurelösung wird der pH auf 7 gehalten. Die Schichten werden getrennt. Die Wasserschicht wird zweimal mit Äther extrahiert; man gibt 40 ml Methyl-isobutylketon zur Wasserschicht hinzu. Die Mischung wird gerührt, und der pH wird durch Ansäuern mit Phosphorsäure auf 3,5 eingestellt. Dann wird die organische Schicht abgetrennt und die Wasserschicht erneut zweimal mit 40 ml Methylisobutylketon bei pH 3,5 extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten werden mit Eiswasser gewaschen, über Calciumsulfat getrocknet und filtriert. Zum

Claims (1)

Patentansprüche:
1. o-Isocyanato-penicillansäurederivate der allgemeinen Formel
= C = N-CH-CH
CH,
-N
CH3 CH-C —Ο —Ε
Il ο
seine Wertigkeit und Hai ein Halogenatom bedeutet und — falls X die Gruppe der Formel
DE19691966702 1968-06-19 1969-06-19 6-lsocyanatopenicillansäurederivate und deren Verwendung zur Herstellung von Penicillinen Expired DE1966702C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6808622 1968-06-19
NL686808622A NL155260B (nl) 1968-06-19 1968-06-19 Werkwijze voor de bereiding van derivaten van 6-aminopenicillaanzuur.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1966702A1 DE1966702A1 (de) 1973-09-06
DE1966702B2 true DE1966702B2 (de) 1976-01-15
DE1966702C3 DE1966702C3 (de) 1976-09-16

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Publication number Publication date
DE1931097C3 (de) 1975-05-07
BE734708A (de) 1969-12-17
FR2011238A1 (de) 1970-02-27
AT300194B (de) 1972-07-10
CH528539A (de) 1972-09-30
IE32890L (en) 1969-12-19
LU58901A1 (de) 1969-11-12
NL155260B (nl) 1977-12-15
NL6808622A (de) 1969-12-23
CH547308A (de) 1974-03-29
AT290726B (de) 1971-06-11
GB1268536A (en) 1972-03-29
DE1966702A1 (de) 1973-09-06
BR6909873D0 (pt) 1973-02-08
DE1931097B2 (de) 1974-08-08
CA922705A (en) 1973-03-13
DE1931097A1 (de) 1970-01-02
ES368569A1 (es) 1971-05-01
FR2011238B1 (de) 1973-01-12
IE32890B1 (en) 1974-01-09
IL32329A0 (en) 1969-08-27
IL32329A (en) 1974-01-14
SE377126B (de) 1975-06-23
ZA694354B (en) 1971-01-27

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