DE1966794U - Vorrichtung zur waermebehandlung von textilgarnen. - Google Patents

Vorrichtung zur waermebehandlung von textilgarnen.

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DE1966794U
DE1966794U DE1967H0059096 DEH0059096U DE1966794U DE 1966794 U DE1966794 U DE 1966794U DE 1967H0059096 DE1967H0059096 DE 1967H0059096 DE H0059096 U DEH0059096 U DE H0059096U DE 1966794 U DE1966794 U DE 1966794U
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J13/00Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
    • D02J13/003Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass by contact with at least one stationary surface, e.g. a plate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

RA.283 736*2if.5.67 h
Holzhäuser ^v
Patentanwalt
BACH AM M
- Tel 88 56 42
Heberlein & Co* AG·, Wattwil (Schweiz)
Vorrichtung zur Wärmebehandlung von ÖJextilgarnen,
Es sind Verfahren und Vorrichtungen zum Texturieren von mindestens teilweise aus thermoplastischem Material bestehenden Textilgarnen bekannt, gemäss welchen das Garn einer vorübergehenden hohen Drehung, z«B» einem falschdrall unterworfen oder durch eine Stauchkanuner oder über eine scharfe Kante geführt wird· Dabei wird das Garn durch Erhitzen vorübergehend in einen plastischen Zustand übergeführt, worauf durch Abkühlen die l'Jiedererhärtung des thermoplastischen Pasermaterials erfolgt. Bei verschiedenen bekannten Falschdrallvorrichtungen zur Garntextusierung erfolgt die Erhitzung der hochgedrehten Garne mittels erhitzter Eontaktflächen, z.B. Metallschienen oder «platten, ferner sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen zwecks HacherMtzufrg der zurückgedrehten Garne ebenfalls erhitzbare Kontaktplatten vorgesehen sind. Ausserdem sind falschdrallvorrichtungen bekannt, bei welchen als Erhitzungsvorrichtung vom Garn in axialer EichSung durchlaufene, (z.B. mittels einer elektrischen Heizwicklung) erhitzte Metallrohre verwendet werden, wobei die Wärmefixierung durch Konvektion erfolgt.
In allen diesen Fällen werden beim Erhitzen der Garne gleichzeitig die Schlichtemittel und andere Präparate, mit welchen die Garne Torgängig behandelt worden sind, verdampft, wobei diese Dämpfe zum Teil kondensieren und sich auf den Wärmeübertragungsflächen ablagern. Diese kristallinenAblagerungen haften ausserordentlich fest auf den Wärmeübertragungsflächen und führen zgi einer Veränderung des Wärmeübergangs. Im Falle "von Kontaktflächen tritt auch eine Verschmutzung der Garne ein. Die mechanische Entfernung der Ablagerungen mittels Kratzern hat neben dem Zeitaufwand den Nachteil, dass die ΐ/ärmeübertragungsflachen beschädigt werden.
Ihnliche Schwierigkeiten treten beim Texturieren mittels einer Stauchkammer auf, wo sich auf der Innenseite der Kammerwände, die auch als Wärmeübertragungsflächen dienen, kristalline Ablagerungen bilden, welche nicht nur die Wärmeübertragung beeinträchtigen, sondern auch den Vorschub der Garne in der Kammer behindern und damit Ug.gleichmässigkeiten in der Texturierung verursachen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung"von Textilgarnen mit vorzugsweisen platten oder rohrförmigen heizbaren T/ärmeträgern aus Material mit guter Wärmeleitfähigkeit zu schaffen, welche die genannten Machteile nicht aufweisen und auf welchen sich die erwähnten Ablagerungen nicht bilden
bezw. sehr leicht entfernbar sind. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass diejenigen Flächen bezw. Flächenteile der Wärmeträger, von welchen die Wärmeübertragung auf das Textilgarn erfolgt, mit einer dünnen Schicht eines Kunststoffs mit kleiner Oberflächenenergie, der bei Gebrauchstemperaturen von 2oo - 3oo ° C hitzebeständig ist, versehen sind.
Als Kunststoffe eignen sich insbesondere Fluorpolymerisate z.B. Polytetrafluorethylen, Mischpolymerisate aus Tetrafluorethylen und Hexafluorpropylen oder Polytrifluorethylen. Im weiteren eignen sich Siliconharze mit entsprechend hoher Hitzebeständigkeit, Epoxyde, Polyphenylenoxyd, Polyimide, sowie Poly-para-xylylen. Die Dicke der Kunststoffschicht beträgt vorzugsweise 2o-6o . 1o~ m. Um.)
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und vrerden im folgenden näher beschrieben:
Die Figuren 1a, 1b, 1c zeigen verschiedene heizbare plattenförmige Wärmeträger, im Querschnitt, und Figur 2 zeigt die Ansicht derselben. Die Figuren 3a und 4a zeigen erhitzbare rohrförmige wärmeträger im Querschnitt und
die Figuren 3b und 4b zeigen dieselben in der ,Ansicht·
In den Figuren 1a, 1b, 1c und 2 sind als Wärmeträger dienende, gewölbte Platten P aus Metall, vorzugsweise -Aluminium dargestellt, die auf der Wölbungsaussenseite mit einer Schicht S aus Polytetrafluoräthylen, deren Dicke ca. 4o m beträgt, versehen sind. Die Platten P können entweder eine glatte Fläche aufweisen, wie dies aus !Figur 1a. ersichtlich ist, über welche die nicht dargestellten Garne in engem Kontakt geführt werden, oder sie können eine Fläche mit einer oder mehreren Rillen V aufweisen, in welche die zu behandelnden Garne eingelegt werden, wie das aus den Figuren 1b und 1c hervorgeht. Im letzten Falle sind nur die die Rillen V bildenden Teile der Plattenoberfläche mit der Kunststoffschicht S versehen. Die Platten P sind im Innern mit einer nicht dargestellten elektrischen Heizwicklung versehen. Soweit sich bei der Wärmebehandlung der Textilgarne auf der Kunststoffschicht überhaupt Ablagerungen bilden, so haben dieselben nur eine sehr geringe Haftfestigkeit und lassen sichmit Leichtigkeit abstreifen.
In den Figuren 3a und 3b ist ein als Wärmeträger dienendes gekrümmtes Rohr R aus Aluminium dargestellt, dessen Innenfläche mit einer ca· 35 W®- betragenden Schicht S aus Polytetrafluorethylen versehen ist, Dieses Eohr R kann mittels nicht dargestellter Hemmen als 'widerstand in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet und auf diese Weise erhitzt werden. Das das Rohr in Längsrichtung durchlaufende Garn kann so geführtwerden, dass es auf
der Krüminungsinnenseite des Eohrsmit der Rohrwand bezw. der Kunststoffschicht S in Berührung steht. In diesem IPalle erfolgt die Wärmebehandlung des Garns sswohl durch Kontakt mit der erhitzten Rohrwand als auch durch Konvektion. Sgweit sich bei der Wärmebehandlung der G-arne an der Rohrinnenwand Ablagerungen bilden, lassen sich dieselben mit Leichtigkeit abstreifen.
In den figuren 4-a und 4b ist schliesslich noch ein als Wärmeträger dienendes gerades Eohr W dargestellt, das mit einem Längsschlitz 0 zum Einlegen des Garns versehen ist und dessen Innenseite ebenfalls eine ca. 35 P^ betragende Schicht S aus einem IFluorpolymerisat aufweist. Auch das Eohr W kann als Widerstand in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet und so erhitzt werden. Ferner kann in diesem Pail das Garn in der Eohrachse geführt y/erden, sodass dessen Erwärmung allein durch Konvektion erfolgt.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung eignen sich insbesondere für Vorrichtungen zum Texturieren von Textilgarnen mittels Falschdrall. Es sind selbstverständlich zahlreiche weitere Äusfiihrungsf oriaen möglichi Es können z.B. bei einer Texturiervorrichtung mit .Stauchkammer die Innenseiten der heizbaren Kammerwände mit einer dünnen Schicht aus einem der genannten Kunststoffe versehen werden.

Claims (8)

RÄ-283 736*2ί*. 5.67 *.· 6 Ansprüche :
1. Vorrichtung zur Yfärmebehandlung von Textilgarnen mit vorzugsweise platten·? oder rohrförmigen Wärmeträgern aus Material mit guter Wärmeleitfähigkeit, dadurch gekennzeichnet j dass diejenigen !Flächen bezw. Plächenteile der Wärmeträger j von we3-chen die Wärmeübertragung auf das Te&tilgarn erfolgt, mit einer (ultra) dünnen Schicht eines Kunststoffs mit kleiner Oberflächenenergie, der bei G-ebrauchstemperaturen von 2oo - 3oo° G beständig ist, versehen sind.
2. Vorrichtung nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff ein lluorpolymerisat bezw. -mischpolymerisat dient.
3. Vorrichtung nach Jknspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff Polytetrafluoräthylen dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff ein Silikonharz dient.
5· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als.Hftnststoff ein Epoxyd dient.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff ein Polyphenylenoxyd dient.
_ π M
7· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff ein Polyimid dient.
8. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff Poly-para-orylylen dient.
91 Vorrichtung nach ,Anspruch 1 - 8, dadurch gekennzeichnet,, dass die Kunststoffschicht eine.Dicke von
2o-6o . 1o ~* m hat.
1o. Vorrichtung nach Imspruch 1 - 9> dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen der Wärmeträger, von welchen die Wärmeübertragung auf das Teztilgarn erfolgt, für
die Garnführung bestimmte Killen aufweisen, deren Oberfläche mit der Kunststoffschicht versehen ist.
DE1967H0059096 1966-06-06 1967-05-24 Vorrichtung zur waermebehandlung von textilgarnen. Expired DE1966794U (de)

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FR2695655B1 (fr) * 1993-07-20 1995-03-03 Icbt Roanne Dispositif pour le traitement thermique de fils en mouvement.

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