DE196869C - - Google Patents

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DE196869C
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frame
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seat frame
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/10Perambulator bodies; Equipment therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen verstellbaren und feststellbaren Rückenteil an zusammenlegbaren Kinderwagen, deren Sitzrahmen am vorderen Ende des Wagenrahmens angelenkt und durch Stützen in geneigter Stellung gehalten wird. Gemäß der Erfindung sind die Sitzrahmenstangen mit Längsbohrungen versehen, in welche die Seitenteile eines die Rückenlehne tragenden U-förmigen Rahmens
ίο derart eingreifen, daß sie in eingeschobenem Zustand von den Stangen des Sitzrahmens vollständig eingeschlossen werden, wodurch eine Verletzung des Kindes oder eine Beschädigung seiner Kleider durch vorstehende Teile hintangehalten wird. Bei ausgezogenem Rückenlehnenträger dagegen wird durch Gelenkteile, welche mit den Seitenteilen dieses Trägers verbunden sind und in den Bohrungen der Sitzrahmenstangen sich verschieben, eine tiefe Senkung der Rückenlehne ermöglicht.
Die Zeichnung veranschaulicht in
Fig. ι die Seitenansicht eines der Erfindung entsprechend ausgebildeten Kinderwagens, in Fig. 2 den Teil einer Aufsicht des Sitzrahmens, in
Fig. 3- den oberen Teil des Sitzrahmens geschnitten und in vergrößertem Maßstab und in
Fig. 4 ein Ausziehgelenk des Rückenteiles in Einzelansicht von oben.
Der Sitzrahmen des Wagens besteht aus zwei parallelen Stangen a, welche in aufgerichteter Stellung schräg gelagert, vorn um eine im Wagengestell c angebrachte Querachse b schwingbar und hinten mit Köpfen d versehen sind, an welchen die Stützstangen e angreifen.
Die rückwärtigen Enden der Stangen a sind mit Bohrungen f versehen, welche an den Köpfen d nach außen sich öffnen. Die Mündungen dieser Bohrungen erweitern sich nach unten zur Bildung einer Höhlung g. In die Bohrungen f greifen die zurückgebogenen Arme h einer Querstange i ein, welche letztere zur Befestigung des Rückenteiles k der aus Tuch o. dgl. bestehenden Wagenwandung dient. Die Arme h sind mit Stangen Z gelenkig verbunden, die sich in Bohrungen f der Stangen α verschieben lassen und mit Löchern m versehen sind, in welche Haltestifte η eingreifen. Je ein Stift η ist in dem Kopf d jeder Stange α verschiebbar gelagert und an seinem äußeren Ende mit einer Öse ο versehen, durch welche der Arm ρ eines Hebels q hindurchgreift. Der Hebel q ist um einen Zapfen r in einem auf dem Stangenkopf d befestigten Gehäuse s drehbar gelagert und greift mit seinen beiden Armen durch beiderseitige Schlitze dieses Gehäuses. Mittels einer Druckfeder t wird der Arm ρ des Hebels q ständig herabgedrückt.
In den Fig. 1 und 2 ist der Rückenteil des Kinderwagens für sitzende Lage eingestellt, während nach Fig. 3 dieser Teil in ausgeschwungen.er Stellung, wie in Fig. 1 punktiert gezeichnet, sich befindet. Bei ausgeschwungenem Rückenteil befinden sich die Arme h
der Querstange i in wagerechter oder nach abwärts geneigter Lage und sind aus den Bohrungen f der Sitzrahmenstangen α herausgezogen. Die Gelenkstangen / sitzen im Kopf d der Stangen α und werden mittels der in die Bohrungen m eintretenden Stifte η festgehalten, wobei die Federn t auf die Hebelarme ρ wirken, so daß diese die Stifte η in die Köpfe g hineindrücken. Die Neigung ίο der Arme h wird durch die gelenkige Verbindung derselben mit den Bolzen /und die Erweiterungeng- der Bohrungen/ ermöglicht (Fig. 3)·
Soll der Rückenteil des Sitzrahmens aufgerichtet werden, so werden durch Druck auf die Hebel q unter Überwindung der Spannung der Federn t die Stifte η nach außen gezogen, wodurch die Bolzen / frei werden. Nunmehr werden die Arme h in die Bohrungen f hineingeschoben, bis die Querstange i vor den Köpfen d der Stangen α sich befindet. Dabei treten die Bolzen η in entsprechende Löcher der Arme h ein, um, wie vordem die Stangen /, nunmehr
2^ die Arme h unmittelbar festzuhalten.
Der jeweiligen Lage des Rückenteiles entsprechend kann der Fußteil u des Sitzrahmens m hoch oder tief gestellt werden, wobei seine Haken ν über die Querstange b greifen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verstellbarer und feststellbarer Rückenteil an zusammenlegbaren Kinderwagen , deren Sitzrahmen am vorderen Ende des Wagerirahmens angelenkt und durch Stützen in geneigter Lage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die den Sitz tragenden Rahmenstangen (a) zur Aufnahme der Seitenteile (h) eines U-förmigen, die Rückenlehne tragenden Rah- ; mens (i) mit Längsbohrungen ff) versehen sind, und daß die eingeschobenen Seitenteile (h) durch in Löcher fm) derselben eingreifende Stifte fn) feststellbar sind.
  2. 2. Ausführungsform des Rückenteiles nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile fh) des Rückenlehnenträgers (i) an Stangen (I) angelenkt sind, welche in den Bohrungen ff) der Sitzrahmentrager (a) verschiebbar und feststellbar sind.
  3. 3. Ausführungsform des Rückenteiles nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Bohrung ff) mit einer unteren Erweiterung fg) versehen ist, gegen die sich die Seitenteile (h) des Rahmens (i) in ausgezogener Lage stützen, so daß dadurch eine Senkung der Rückenlehne ermögiicht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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