DE197108C - - Google Patents

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DE197108C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/34Two-way operation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Rohrpostanlage mit Wendebetrieb, d. h. eine Rohrpostanlage, bei der das Laufrohr auf der Hauptstation an eine Saugluftleitung und außerdem noch an eine Druckluftleitung angeschlossen ist und mit einer von beiden in Verbindung gesetzt werden kann, so daß die Büchsen mittels Druckluft abgesandt und mittels Saugluft von der Nebenstation abgeholt werden können.
ίο Um nun einen sicheren Betrieb zu ermöglichen und bei der Verwendung der Druckluft deren Entweichen durch öffnen des Laufrohrendes zu verhindern, kommt es bei der Erfindung darauf an, daß das die Verbindung.
zwischen der .Druckluftleitung und dem Laufrohr abschließende Druckluftventil mit einer Verschlußvorrichtung für das offene Laufrohrende der Hauptstation in der Weise zusammenwirkt, daß der Verschluß zwangläufig aufrecht erhalten wird, solange die Öffnung des Druckluftventils dauert. Der Zweck der Erfindung wird in einfachster Weise erreicht, wenn die Antriebsvorrichtung für das Druckluftventil mit Druckhebeln versehen ist, die sich beim Öffnen des Druckluftventils auf den Verschluß deckel des Laufrohrendes stützen und ihn, solange das Druckluftventil geöffnet ist, gegen seinen Sitz gedrückt halten. Bei einer solchen Anordnung kann es nicht vorkommen, daß das Laufrohrende der Hauptstation noch vor Eintreffen der Büchse auf der Bestimmungsstation geöffnet und der Betrieb dadurch unterbrochen wird. Es sind vielmehr die Verschlußvorrichtung für das Laufrohrende und die Antriebsvorrichtung für das Druckluftventil in eine bestimmte Beziehung zueinander gebracht, um eine vorzeitige Unterbrechung des Betriebes zu verhindern.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. τ eine -Gesamtansicht der Rohrpostanlage,
Fig. 2 die Ventile und die Ventilantriebsvorrichtung der Hauptstation im Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 5,
Fig. 3 dieselben Teile im Schnitt nach der Linie 3-3 der.Fig. 5,
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2 und
Fig. 5 den Grundriß, zum Teil einen wagerechten Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2.
A und B sind zwei durch das Laufrohr C miteinander verbundene Stationen. Das Rohrende C1 an der Hauptstation A ist gemäß Fig. 3 als Sitz für die Ventilklappe D abgeschrägt. D1 bezeichnet den Scharnierarm, an dem die Klappe sitzt. Das Ende C2 des Rohres C in der Nebenstation B ist gewöhnlich offen. In der Hauptstation A münden seitliche Kanäle C3 des Rohres C in eine Kammer H1 des Gehäuses H. Dieses bildet bei H2 eine Membrankammer und steht außerdem mit dem oberen Ende eines zu einem Vakuumbehälter führenden Rohres G in Verbindung. Ein Ventil H3, das gewöhnlich die Öffnung des Vakuumrohres abschließt, ist durch eine Spindel Zf4 mit der Membran H5 verbunden. Die Spindel H4· ist durch die Membrankammer H2 nach außen geführt und steht
unter der Einwirkung einer Zugfeder He, die mit dem anderen Ende an einem Arm ΗΊ befestigt ist. Die Vakuumkammer H2 steht durch einen Kanal Hs (Fig. 2) mit einer Kammer I2 eines Gehäuses I in Verbindung. Dieses ist unten durch ein Rohr J1 mit einem nicht weiter dargestellten Vakuumbehälter und durch einen Kanal P mit der freien Atmosphäre verbunden. Ein Ventil I5 verschließt beim Hochgang den Kanal Is und beim Niedergang das Vakuumrohr I1. Das Ventil Is ist der Anker eines Elektromagneten I4, wobei die Drahtleitungen P der Erregerwicklung zur Station B führen. Hier enden sie in federnden Klemmen P1, die für gewöhnlich durch eine Platte Q miteinander in leitender Verbindung stehen. Die Platte Q wird mit den federnden Klemmen P1 durch eine federnde Reglervorrichtung 0x in Berührung gehalten.
Die Stromunterbrechung erfolgt mittels eines Hebels Q2 und der an der Kontaktplatte Q angreifenden Kette Q1. Diese elektromagnetische Einrichtung bildet nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
In der Hauptstation mündet das Rohr C durch seitliche Kanäle C4 noch in eine Kammer F2. Das Gehäuse F dieser Kammer hat eine zweite Kammer F1, die in ständiger Verbindung mit einem Druckrohr E steht. Die Kammern F1 und F2 sind ferner miteinander durch einen mittels Ventils i76 gewöhnlich verschlossenen Kanal Fs verbunden. Dieses Ventil Fs wird durch eine Feder F1 auf seinen Sitz gepreßt und ist mit einer Spindel F5 versehen, die durch das Gehäuse hindurchragt und zum Öffnen des Ventils dient. Ein Handhebel J1 ist auf der Welle / drehbar und mit einem Fortsatz J2 versehen, der mittels eines Stiftes /3 in den geschlitzten Oberteil N der Kolbenstange einer zweiten federnden, der Vorrichtung 0x ähnlichen Reglervorrichtung eingreift. Der Arm /2 des Hebels J1 hat ferner einen seitlichen Vorsprung Ji, der mit einem Finger K1 des Hebelarms K in Berührung kommen kann. Der Hebelarm K ist ebenfalls an der Welle / drehbar und mit seinem äußeren Ende mit einem Hebel K2 gelenkig verbunden, der mit seinem anderen Ende an einem Hebelarm L angelenkt ist. Dieser ist drehbar auf einem Vorsprung des Drehzapfens D2 für die Ventilklappe D befestigt und mit dem Sperrhebel L1 verbunden. Eine Klinke M kann mit dem Ende des Hebelarms K, wenn dieser in wagerechter Lage niedergedreht ist, in Eingriff kommen. Die Klinke M ist bei M1 drehbar und mit einem seitlichen Arm M2 versehen, der zu einer Stange M3 führt. Diese hat einen seitlichen Finger M1 (Fig. 2), der sich in der Ebene eines Ansatzes N1 des geschlitzten Teils N befindet. Eine Feder M5 (Fig. 2) dient dazu, die Stange Ms nach oben zu ziehen und ihren Finger Mi mit dem Ansatz N1 des geschlitzten Teils N in Eingriff zu halten.
Der geschlitzte Oberteil N mit dem Ansatz N1 am Ende sitzt auf dem oberen Teil der Kolbenstange W2, deren Kolben N3 sich in dem Zylinder 0 der Reglervorrichtung bewegen kann und durch eine Feder O1 nach abwärts gedrückt wird. . Der Zylinder 0 hat einen unteren Auslaßkanal O1, der durch den Kanal O4 mit einem mittleren Kanal O2 verbunden ist. Dieser wird durch ein unter Federdruck stehendes Ventil O5 verschlossen. Ferner trägt der Zylinder 0 nach seinem anderen Ende zu eine mit dem Kanal O4 in Verbindung stehende Öffnung O3, deren Querschnitt durch eine Stellschraube O6 beliebig verändert werden kann.
Selbstverständlich muß bei der hier dargestellten Anlage das Rohrende der Hauptstation ■ gewöhnlich gegen den Durchgang von Druckluft oder atmosphärischer Luft abgeschlossen sein. Dies kann auf verschiedene Weise bewirkt werden. Vorteilhaft geschieht der Abschluß in einfacher und wirksamer Art durch die Ventilklappe D, die gemäß der Fig. 5 durch die Feder D3 gewöhnlich geschlossen gehalten wird. Der Sperrhebel L1 dient dazu, das Ventil von Zeit zu Zeit zwangläufig zu schließen. Durch eine Feder D4 wird der Sperrhebel L1 gewöhnlich in der Ruhelage, d. h. in der zurückgezogenen Stellung (Fig. 3) gehalten.
Sobald eine Rohrpostbüchse von der Hauptstation A zur Nebenstation B abgehen soll, wird die Ventilklappe D geöffnet und die Büchse in das Rohrende eingesetzt, worauf der Wiederabschluß des Ventils D durch die Feder D3 erfolgt. Hierauf wird der Hebel J1 (Fig. 3) nach links gedreht, wobei der Arm /4 gegen den Finger K1 des Hebels K stößt und diesen Hebel nach unten dreht. Durch diese Drehung wird mittels der Glieder K2 und L auch der Sperrhebel U- in Drehung versetzt und gegen die Ventilklappe D bewegt. Die Bewegung erfolgt verhältnismäßig rasch. Je mehr sich die Hebelarme K und K2 der parallelen Lage nähern, um so mehr wächst die ausgeübte Kraft, so daß schließlich die Ventilklappe D zwangläufig durch den Hebel L1 gegen ihren Sitz gedrückt gehalten wird. Bei der Abwärtsbewegung des Hebelarmes K kommt dieser schließlich mit der Ventilspindel JP5' derart in Berührung, daß das Ventil F6 geöffnet wird. Am Schluß dieser Bewegung wird der Hebel K in etwa wagerechter Lage durch den Klinkenhebel M erfaßt und. dadurch in dieser Stellung festgehalten. Durch die vorbeschriebene Bewegung des Hebelarmes J1 wird auch ein Anheben des mit ihm verbundenen Armes J2 bewirkt. Dadurch

Claims (2)

wird der Kolben N3 der Reglervorrichtung nach oben gezogen, wobei eine über dem Kolben befindliche Flüssigkeit frei durch das Feder ventil O5 in den Kanal O4 entweicht. Sobald das Ventil F6 in der Offenlage gesperrt ist, kann der Arm J1 in die normale Nichtbetriebsstellung zurückgedreht werden, ohne daß dadurch die vorher umgestellten Teile in ihrer Lage verändert würden. Beim Einlaß ίο von Druckluft durch das geöffnete Ventil F6 wird die Rohrpostbüchse nach der Nebenstation B befördert, wobei natürlich in der Reglervorrichtung der Kolben N3 während des Durchlaufens der Rohrpostbüchse mittels der Feder O7 nach unten befördert wird, so daß die Flüssigkeit im unteren Ende des Zylinders O nach und nach durch den Kanal O3 nach oben entweichen kann, bis der Ansatz TV1 der Kolbenstange mit deni Finger M4 der Stange M3 in Berührung kommt, diese nach unten zieht und den Eingriff des Klinkenhebels M mit dem Hebelende K löst. Nunmehr schließt sich unter Einwirkung der Feder F1 das Ventil F6, und der Sperrhebel L1 geht unter Einwirkung der Feder Z)4 in seine Anfangslage zurück, so daß die Klappe D von neuem geöffnet werden kann. Wenn umgekehrt eine Rohrpostbüchse von der Nebenstation B nach der Hauptstation A gesandt werden soll, wird die Büchse in der Nebenstation B bei C2 in das Rohr C eingeführt und der Hebel Q% gedreht. Dadurch gelangt die Platte Q außer Eingriff mit den Kontakten P1, so daß der die Drähte PP durchfließende Stromkreis unterbrochen wird. Diese Stromunterbrechung hat zur Folge, daß auf der Hauptstation A der Elektromagnet J4 das Ventil J5 losläßt; dieses fällt nieder und schließt unter Öffnung des Kanals I3 das Väkuumrohr I1 ab. Damit wird der atmosphärischen Luft der Eintritt durch den Kanal I3 in die Kammer I2, den Kanal Ha und in die Membrankammer H2 freigegeben. Die Feder He bewirkt alsdann das Anheben der Membran Hs und des damit verbundenen Vakuumventils H3, so daß der Vakuumbehälter durch das Rohr G und die Kanäle C3 mit dem Rohr C verbunden wird, wodurch eine Strömung der Luft von der Nebenstation B nach der Hauptstation A veranlaßt und hierdurch die Rohrpostbüchse mitgenommen wird. Sobald diese an ihrer Hauptstation ankommt, bewirkt sie durch Anstoß ein Öffnen der Ventilklappe D. Inzwischen ist durch den allmählichen Rückgang der Stromschlußplatte Q der Stromkreis zwischen den Kontakten P1 wieder geschlossen worden. Durch die damit bewirkte Erregung des Magneten J4 wird das Ventil J5 wieder angezogen und das Vakuumrohr I1 unter gleichzeitigem Abschluß des Kanals I3 geöffnet. Hierdurch geht die Membran H5 nieder und bewirkt den Abschluß des Ventils Hs. Durch Öffnen der Ventilklappe D mittels der austretenden Rohrpostbüchse wird Luft von atmosphärischer Spannung in die Kammer H1 eingelassen und sichert den dichten Abschluß des Vakuumventils ΗΆ. Pate ν τ-Α ν Sprüche:
1. Rohrpostanlage mit einem Laufrohr, bei der die Büchsen auf der Hauptstation mittels Druckluft abgesandt und mittels
. Saugluft von den Nebenstationen abgeholt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung zwischen der Druckluftleitung und dem Laufrohr abschließende Druckluftventil (F6) mit einer Verschlußvorrichtung für das Laufrohrende auf der Hauptstation in der Weise zusammenwirkt, daß, solange das Druckluftventil geöffnet ist, das Laufrohrende der Hauptstation verschlossen gehalten wird.
2. Rohrpostanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (J1, K) des Druckluftventils mit Druckhebeln (L, L1) verbunden ist, die sich beim Öffnen des Druckluftventils auf den Verschlußdeckel (D) des Laufrohrendes (C1) legen und ihn gegen seinen Sitz pressen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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