DE197144C - - Google Patents

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DE197144C
DE197144C DENDAT197144D DE197144DA DE197144C DE 197144 C DE197144 C DE 197144C DE NDAT197144 D DENDAT197144 D DE NDAT197144D DE 197144D A DE197144D A DE 197144DA DE 197144 C DE197144 C DE 197144C
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DENDAT197144D
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Publication of DE197144C publication Critical patent/DE197144C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/02Land-based targets, e.g. inflatable targets supported by fluid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 197144 - ." KLASSE 72 e. GRUPPE
GEORG STARCK in WEINGARTEN, Pfalz.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine den Schuß anzeigende laufende Wildscheibe, die vom Schützenstand aus durch den Schützen selbst bedient werden kann. Die Scheibe ■ schaltet sich selbsttätig für Links- und Rechtslauf um und zeigt den Treffer durch sich auslösende Anzeigescheiben an.
Auf der Zeichnung zeigt /
Fig. ι einen Schnitt durch die Gesämtanordnung sowie die Stellvorrichtung am Schützenstand,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Gesamtmechanismus,
Fig. 3 die Anordnung der Anzeigescheiben nebst deren Auslösemechanismen,
Fig. 4 einen Grundriß dazu und
Fig. 5, 6, 7 und 8 Details der Laufscheibe.
Die Wirkungsweise der Scheibe zerfällt in drei verschiedene Vorgänge, erstens in das Stellen, Bewegen und Umschalten der Laufscheibe, zweitens in das Auslösen und Hochgehen der Anzeigescheiben und drittens in das Zurückbringen der letzteren in die Anfangsstellung.
Die Lauf scheibe b läuft auf zwei im oberen Teil des schrankartigen Gehäuses angeordneten T-Schienen α und wird durch Gewichte d und e abwechselnd nach rechts und links gezogen.
Beide Gewichte sind durch eine über eine Rolle des Schiebers g geführte Kette miteinander verbunden und werden ' beim Anziehen des Stellhebels k durch den dadurch nach unten bewegten Schieber g hochgezogen. Hierbei wird das eine Gewicht, beispielsweise Gewicht e, von der an einer verschiebbaren Schiene η sitzenden und sich nach oben aufhebenden Klinke / arretiert, so daß die von dem linken Sperrhaken > festgehaltene Laufscheibe nur unter dem Einfluß des Gewichtes d steht. Wird der am Schützenstand angebrachte Stellhebel k durch Aufheben der Klinke i freigegeben, so geht Schieber g infolge Einwirkung des Gegengewichtes/" wieder hoch, wobei das niedergehende Gegengewicht/ den Hebel s nach unten drückt und die damit verbundenen Sperrhaken r ebenfalls nach unten zieht. Die dadurch freigewordene Lauf scheibe wird durch das Gewicht d' nach rechts gezogen, wobei sich gleichzeitig infolge Anordnung der Zugkette 0 an dem drehbaren Scheibenbild c das für den Rechtslauf in Betracht kommende Scheibenbild (Bär) aufrichtet. Beim Rechtslauf der Scheibe trifft der federnde Anschlag m derselben gegen den rechten Anschlag der Schiene η und bewirkt eine Verschiebung derselben nach rechts, so daß beim nächsten Aufziehen der Scheibe das Gewicht d von der rechten Klinke der Schiene η arretiert wird. Beim Freigeben des Stellhebels k wird das nunmehr freigewordene Gewicht e die Scheibe nach links ziehen und das für den Linkslauf in Betracht kommende Scheibenbild (Wildschwein) aufrichten. Beim Linkslauf der Scheibe erfolgt gleichzeitig wieder eine Verschiebung der Schiene η nach links und dadurch ein Umschalten der Zugvorrichtung für Rechtslauf usf. Die Geschwindigkeit der Laufscheibe kann mittels der in Fig. 8 dargestellten Bremsvorrichtung reguliert werden. Dieselbe besteht aus einer mittels Schraube verstellbaren
Schleppfeder 8, die, während die Scheibe die Einschußöffnung des Gehäuses passiert, auf einer Gleitfläche 9 schleift und je nach der eingestellten Federspannung mehr oder weniger bremst. ■ .. .
Die unterhalb der Laufschienen α angeordnete Anzeigevorrichtung besteht aus einer Anzahl vertikal geführter, die Scheibenbilder % tragenden Schienenj'.die durch Gegengewichte 1 hochbewegt' werden. Die Schieneny sind mit einer Einkerbung versehen, in welche Stangen χ greifen und die Schienen samt den Scheiben \ niederhalten. Die Stangen χ stehen in Verbindung mit drehbaren Winkelhebeln w und diese wiederum in Verbindung mit den Stoßstangen v. Letztere sind mit Federn versehen, welche die Stangen stets in Schließstellung halten. Werden die Stoßstangen ν zurückgedrückt, so bewegen sich auch die Stangen χ zurück und die Schieneny werden frei und bewegen sich infolge Einwirkung der Gewichte 1 nach oben. Das Zurückdrücken der Stoßstäbe erfolgt durch die Laufscheibe b, die zu diesem Zweck folgendermaßen gebaut ist: Die eigentliche Scheibe t besteht aus einer Anzahl loser Ringe, von· denen Stangen nach den pendelnd aufgehängten Hebeln u führen. So führt z. B. die Stange des Scheibenspiegels nach dem ersten Hebel, die Stange des inneren Ringes zum zweiten Hebel usf. In der Ruhestellung sind sämtliche Stangen und Ringe nach vorn gedrückt und es kommen die Stoßstäbe, ν der Anzeigevorrichtung zwischen die Hebel u zu stehen. Wird beispielsweise der Spiegel während des Linkslaufes der Scheibe getroffen, . so erleidet der mit ihm durch die mittlere Stange verbundene erste Hebel u eine Verschiebung nach hinten. Die Folge davon ist, daß er die erste linke Stoßstange trifft und zurückdrückt, worauf die betreffende Anzeigescheibe (Wildschwein 12) ausgelöst wird und hochgeht. Auf diese Weise löst jeder Ring die zugehörige Anzeigescheibe aus. Damit die Auslösevorrichtung v, w, χ sofort wieder in die Verriegelungsstellung zurückgehen kann, ist der die Verschiebung der Schiene η bewirkende Anschlag m des Laufwagens als Feder ausgeführt. Die Laufscheibe drückt sich infolgedessen sofort wieder so weit von den Stoßstangen ν ab, daß diese beim Zurückbringen der Anzeigescheiben wieder in ihre Anfangsstellung gehen können. Das Auslösen der Abwinkvorrichtung 2 erfolgt bei jedem Lauf der Scheibe. Geht keine Anzeigescheibe hoch, so bleibt die Abwinkvorrichtung sichtbar und zeigt an, daß die Scheibe nicht getroffen ist. Erfolgt ein Treffer, so verdeckt die hochgegangene An-
■60 zeigescheibe die Abwinkvorrichtung.
Das Zurückbringen der hochgegangenen Anzeigescheiben sowie der Abwinkvorrichtung erfolgt beim Anziehen des Stellhebels k gelegentlich des Stellens der Scheibe, und zwar in der Weise, daß ein an dem niederzuziehenden Schieber g sitzender Steg 4 auf die. am unteren Ende der SchienenjA sitzenden Mitnehmer 3 trifft und die Schienen^ mit den daransitzenden Anzeigescheiben nach unten zieht. Sind die Anzeigescheiben vollständig zurückgezogen, so schnappen die Stangen χ in die Einkerbungen der Schienen^- ein und halten sie bis zur nächsten Auslösung fest.
Das Zurückbringen der Stangen u und der Scheibenringe in die Anfangsstellung erfolgt durch einen am hinteren Ende der Laufscheibe angeordneten verschiebbaren Winkel 5, der durch einen über die Anschläge 7 gleitenden Winkelhebel 6 gegen die Verbindungsstangen geschoben wird und diese samt den Hebeln u und den Scheibenringen usw. in die Anfangsstellung drückt. Damit die Stangen nicht schon vor Erfüllung ihrer Tätigkeit zurückgedrückt werden, sind die Anschläge 7 so angeordnet, daß sie sich nach links bzw. rechts umlegen. Bewegt sich die Scheibe beispielsweise von links nach rechts, so wird der linke Anschlag feststehen und ein Heben des Winkelhebels 6 und damit eine Verschiebung des Winkels 5 bewirken. Erfolgt nun während des Passie.rens der Einschußöffnung ein Treffer, so drückt die betreffende Stange den Winkel 5 und Hebel 6 wieder zurück in die normale Stellung. Damit beim Passieren1 des rechten Anschlages die Lauf scheibe 95 nicht angehalten wird, ist der Anschlag so angeordnet, daß er durch den Hebel 6 nach rechts umgelegt wird. Die Vorrichtung 5, 6 bewegt sich also,, ohne ihre Stellung zu verändern, über den rechten Anschlag weg, worauf sich dieser wieder selbsttätig aufrichtet. Beim Linkslauf der Scheibe spielt sich der Vorgang in umgekehrter Weise ab.
Zu bemerken ist noch, daß Treffer auf den Kopf oder die hintere Hälfte sowie zwischen die Beine des Scheibenbildes ebenfalls angezeigt werden können. Zu diesem Zweck werden die erwähnten Stellen beweglich angeordnet oder in der Gegend der Beine eine bewegliche, auf eine mit einem Hebel u verbundene Stange wirkende Klappe, angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstanzeigende, vom Schützenstand aus zu bedienende laufende Wildscheibe, bei der eine durch Gewichte bewegte und die Bewegungsrichtung selbsttätig umsteuernde , Laufscheibe die Treffer anzeigende Anzeigescheiben auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Gewichte (d, e) hin und her bewegbare und sich in ihrer
    Bewegungsrichtung unter Zuhilfenahme einer verschiebbaren, mit nach oben umlegbaren Klinken (I) versehenen Schiene (n) selbsttätig umsteuernde Laufscheibe (b) mit pendelnd aufgehängten Stäben (u) versehen ist, die "mit, den einzelnen Ringen der Scheibe (t) derart verbunden sind, daß beim Treffen der Ringe die damit verbundenen Hebel (U) eine Verschiebung erfahren, wodurch die sonst zwischen diese Hebel zu stehen kommenden, mit den Auslösemechanismen (w, x) der Anzeigescheiben fa) verbundenen und unter Federwirkung stehenden Stoßstangen (v) von der dagegen fahrenden Laufscheibe bzw. von deren verschobenen Hebeln (u) zurückgedrückt und dadurch die betreffenden Anzeigescheiben ausgelöst und durch Gegengewichte hochbewegt werden, worauf durch Anziehen eines am Schützenstand sich befindenden Stellhebels (k) die Anzeigescheiben von einem an dem hierbei nach abwärts bewegten Schieber (g) sitzenden Steg (4) in ihre Anfangsstellung gebracht und die Scheibe für den nächsten Lauf hergerichtet und umgestellt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057916B (de) * 1958-02-18 1959-05-21 Heinz Krausser Scheibenstand mit beweglichem Ziel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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