DE84762C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE84762C DE84762C DENDAT84762D DE84762DA DE84762C DE 84762 C DE84762 C DE 84762C DE NDAT84762 D DENDAT84762 D DE NDAT84762D DE 84762D A DE84762D A DE 84762DA DE 84762 C DE84762 C DE 84762C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- profit
- pin
- marked
- ratchet wheel
- pawl
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 210000000779 thoracic wall Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F9/00—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
- G07F9/02—Devices for alarm or indication, e.g. when empty; Advertising arrangements in coin-freed apparatus
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem in dem Haupt-Patent gekennzeichneten Selbstkassirer war es dem Besitzer desselben
unbenommen, den Gewinn durch entsprechendes Einstellen der Vorrichtung beliebig lange Zeit im Apparat zu erhalten.
Dies wurde von vielen Besitzern dahin ausgebeutet, dafs sie, nachdem die Gewinnperiode
nahezu abgelaufen war, die Vorrichtung derart einstellten, dafs der Gewinn neuerdings, ohne
"denselben erneuern zu müssen, für die nächste Gewinnperiode im Automaten verblieb, wodurch
der Gewinn seltener verabreicht und das sich belustigende Publikum auf eine harte Ge-.
duldprobe gestellt wurde.
Diesem Uebelstande abzuhelfen und dem Automatenbesitzer diese Manipulation zu benehmen,
ist Zweck der neuen Anordnung.
Der Besitzer soll durch ein von aufsen zu bethätigendes Einstellen der Einrichtung in den
Stand gesetzt werden, den Gewinn wohl früher, niemals aber später als nach der vorgeschriebenen
Umlaufszeit des Selbstkassirers zu verabfolgen.
Die Auslösevorrichtung besteht im vorliegenden Falle nicht mehr aus einer Schraubenspindel
mit darauf bewegter Mutter, sondern aus einem von aufsen und von der Triebwerkfedertrommel
mittelst Sperrklinke zu bethätigenden Sperrrad, auf welchem ein Stift zur rechtzeitigen Entfernung des den Ausfallschlitz
des Gewinngeldstückes überbrückenden Winkelhebels sitzt. .. . .
Dieses Sperrrad kann vom Automatenbesitzer von aufsen mittelst eines geeigneten Schlüssels
nur nach einer Seite bewegt werden, und zwar würde bei einer solchen Bewegung der Abstand
des genannten Stiftes vom Auslösehebel nur verkleinert werden, so dafs ein noch früheres Auswerfen des Gewinnes erfolgen
müfste, als die Umlaufszeit der Vorrichtung vorschreibt.
Aufserdem ist die neue Anordnung ihrer Construction nach einfacher und zweckmä'fsiger
als die im Haupt-Patent gekennzeichnete Ausführungsform.
Die neue Einrichtung ist in der Zeichnung durch Fig. 1 in einer Ansicht und Fig. 2 in
einem Querschnitt nach x-y dargestellt.
Die Wippe H trägt auf ihrer nach hinten verlängerten Achse h einen nach oben ragenden
Stab W1, welcher von einer Feder F1 beständig
gegen die auf der Triebwerkfedertrommel O angeordnete elliptische Gleitbahn U1 gehalten
wird.
Bei Bewegung der Trommel O wird der das Geldstück T tragenden Wippe somit eine
auf- und niedergehende Bewegung ertheilt, welche in Verbindung mit dieser dem Gewinn
eine hüpfende Bewegung dadurch ertheilen kann, dafs man, wie in Fig. 2 theilweise
punktirt, der elliptischen Gleitbahn U1 eine wellenförmige Gleitfläche' verleiht.
Die Triebwerkfedertrommel O trägt eine Nase ζ'1, welche bei jeder Drehung gegen eine
von einer Feder m beeinflufste Sperrklinke M
stöfst, wodurch das dazugehörige Sperrrad Z1 um je einen oder mehrere Zähne fortbewegt
wird.
Ein auf diesem Sperrrade Z1 sitzender Stift Z2
stöfst nach jeder Umdrehung des ersteren gegen eine Nase a'2 eines von einer Federf beeinflufsten
und bei α drehbaren Winkelhebels ατ,
welcher dann den von ihm versperrten Ausfallschlitz S des Gewinnes T freigiebt (Fig. 2
punktirt), so dafs der letztere zunächst. auf eine Glocke G und von hier in einen ausziehbaren
Kasten t gelangt.
Dieser Kasten t kann dann von dem betreffenden
Gewinner leicht geöffnet und der Gewinn entnommen werden, b ist ein Anschlagstift des den Ausfallschlitz 5 versperrenden
Winkelhebels a1.
Zur Erhöhung der Sicherheit, das Sperrrad Z1 nur nach einer Richtung bewegen zu
können, kann eine zweite Sperrklinke K angeordnet werden.
Will nun der Automatenbesitzer die Gewinnperiode verkleinern, d. h. soll der Gewinn
früher, als die Umlaufszeit der Vorrichtung vorschreibt, verabfolgt werden, so wird die
Sperrklinke M unter Vermittelung einer nach der Kastenwand laufenden Stange Q.1 mittelst
eines geeigneten Schlüssels Q.2 abwechselnd zurück und nach aufsen gezogen, wodurch
das Sperrrad Z1 in der angedeuteten Pfeilrichtung
Fig. ι bewegt und der Auslösestift Z'1
der Winkelhebelnase a'2 genähert wird.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Ausführungsform der unter Nr. 83882 geschützten selbstkassirenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Ausfallöffnung für den Gewinngegenstand durch ein von der Triebwerkfedertrommel mittelst Schaltklinke gedrehtes Zahnrad freigegeben wird, das nach jeder Umdrehung durch einen Stift den Verschlufshebel bethätigt und an der Zurückdrehung durch eine Sperrung gehindert ist, um eine Verlängerung der Gewinnzeit durch den Besitzer der Vorrichtung zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84762C true DE84762C (de) |
Family
ID=356964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84762D Active DE84762C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84762C (de) |
-
0
- DE DENDAT84762D patent/DE84762C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2060874A1 (de) | Spielautomat | |
| DE546383C (de) | Selbstkassierendes Geschicklichkeitsspiel | |
| DE865999C (de) | Tischfussballspiel mit von einem Muenzwerk gesteuerter Betaetigungsstange fuer die Ballfreigabe | |
| DE574488C (de) | Steuerung fuer Posten-, Teilsummen- und Endsummendruck bei Zehntastenrechenmaschinen | |
| DE197144C (de) | ||
| DE174478C (de) | ||
| DE2617806C2 (de) | Münzauslösevorrichtung | |
| AT53676B (de) | Geldwechselautomat für verschiedene Münzarten. | |
| DE2656382A1 (de) | Unterhaltungsvorrichtung | |
| AT127946B (de) | Einrichtung zum Einkassieren zweier oder mehrerer Münzen. | |
| DE747224C (de) | Warenselbstverkaeufer | |
| DE728245C (de) | Selbstkassierer mit einer verschiebbaren Muenztasche | |
| DE97415C (de) | ||
| DE71557C (de) | Geldwechsler | |
| DE604558C (de) | Vorrichtung zur Fahrgeldkontrolle | |
| AT57226B (de) | Selbstverkäufer, betätigt durch eine sich ständig drehende Welle. | |
| DE628163C (de) | Selbstkassierer fuer Spielautomaten mit einem Sperrklinkenrad | |
| DE107792C (de) | ||
| DE70389C (de) | Selbsteinkassirendes Anzeigewerk für Billard- und ähnliche Spiele | |
| AT94265B (de) | Elektromechanischer Kartendrucker. | |
| DE599214C (de) | Kontrollvorrichtung fuer den Gasverkauf nach Pauschaltarif | |
| DE220003C (de) | ||
| DE306330C (de) | ||
| DE180019C (de) | ||
| DE104600C (de) |