DE19731943A1 - Stabilisierungsentwicklungsverfahren und Aufzeichnungsträger, auf dem ein Stabilisierungsentwicklungsprogramm aufgezeichnet ist - Google Patents
Stabilisierungsentwicklungsverfahren und Aufzeichnungsträger, auf dem ein Stabilisierungsentwicklungsprogramm aufgezeichnet istInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Stabilisierungsent
wicklungsverfahren und einen Aufzeichnungsträger, auf dem ein
Stabilisierungsentwicklungsprogramm aufgezeichnet ist. Insbe
sondere betrifft die Erfindung ein Stabilisierungsentwick
lungsverfahren, bei dem ein Produkt entwickelt wird, während
die Funktion berücksichtigt wird, die die Stabilität eines
Produkts widerspiegelnde Faktoren enthält, und die Stabili
tät eines Produkts starke Beachtung findet, und einen Auf
zeichnungsträger, der ein Entwicklungsprogramm zur Stabili
sierungsentwicklung eines Produkts aufzeichnet, dessen Ent
wicklungsbedingungen, die sowohl die Funktion als auch die
Robustheit eines Produkts aufweisen, durch einen Computer er
halten werden.
Im allgemeinen wird bei der Produktentwicklung wie einer ma
schinellen Entwicklung oder strukturellen Entwicklung eine
grundlegende Entwicklung ausgeführt, um einer anfänglichen
Funktionsanforderung zu genügen. Ein Produkt wird beruhend
auf der grundlegenden Entwicklung versuchsweise hergestellt
und wird dahingehend ausgewertet, ob das hergestellte Produkt
der Funktionsanforderung genügt. Das Ergebnis wird zu der
grundlegenden Entwicklung rückgeführt und die versuchsweise
Herstellung/Auswertung derart wiederholt, daß ein Produkt,
das der beabsichtigten Funktionsanforderung genügt, beruhend
auf der empirisch-praktischen Methode bzw. Versuch- und Irr
tum-Methode entwickelt wird. Mit der Weiterentwicklung des
Computers wird desweiteren zur Auswertung ein Produkt unter
Verwendung eines Computers entwickelt. Außerdem fügt ein Be
nutzer einen erforderlichen Entwicklungstest oder eine Analy
se unter Verwendung des Computers durch (sog. CAE: "Computer
Aided Engineering", Rechnerunterstützung von Ingenieuraufga
ben).
Seit kurzem wird bei der Produktentwicklung einer Stabilisie
rungsentwicklung große Beachtung geschenkt, bei der die Sta
bilität eines Produkts bzgl. verschiedener Arten von Faktoren
wie einem Rauschabstand oder einer zu verwendenden Umgebung
stark berücksichtigt wird. Beispielsweise genügen zwei Arten
von Teilen A und B Funktionsanforderungen bzw. Leistungsan
forderungen, und wenn die Leistung des Teils B höher als die
des Teils A ist, wird der Teil B ausgewählt, dessen Leistung
höher als die des Teils A ist. Wenn jedoch die Beziehung zwi
schen Entwicklungsfaktoren und einer Leistung berücksichtigt
wird, kann in einem Fall, bei dem der Teil A gegenüber Rau
schen resistent und robust (der Beitrag zur Robustheit hoch)
ist und der Teil B gegenüber Rauschen weniger resistent ist,
der Teil A in Abhängigkeit einer zu verwendenden Umgebung
ausgewählt werden.
Jedoch wird bei der Auswertung durch CAE oder der vorstehend
angeführten Auswertung, bei der die versuchsweise Herstel
lung/Auswertung wiederholt und das Produkt beruhend auf der
empirisch/praktischen Methode hergestellt wird, eine Punkt
entwicklung bewirkt, bei der die Funktion bzw. Leistung aus
den Entwicklungsfaktoren oder den zu verwendenden Umgebungs
bedingungen derart vorhergesagt wird, daß Veränderungen der
Leistung zu dem Zeitpunkt nicht ausreichend berücksichtigt
werden, zu dem der Entwicklungsfaktor oder die zu verwenden
den Umgebungsbedingungen verändert werden. Bei dem Stabili
sierungsentwicklungsverfahren zur Stabilisierungsentwicklung
werden die Änderungen der Leistung zu dem Zeitpunkt berück
sichtigt, zu dem sich der Entwicklungsfaktor oder die zu ver
wendenden Umgebungsbedingungen derart ändern, daß die Stabi
lität eines Produkts verbessert wird.
Als Stabilisierungsentwicklungsverfahren ist das Taguchi-
Verfahren bekannt (Ueno: "Quality Engineering at the Site of
Development; Machine Design by Functional Evaluation", Japa
nese Standards Association (JSA), 1995). Bei diesem Verfahren
wird eine Streuung bzw. Dispersion, die nicht durch einen
Entwickler gesteuert werden kann, als Fehlerfaktor genommen,
und es wird ein Entwicklungsfaktor erhalten, bei dem der Bei
trag zur Robustheit hoch ist. Als nächstes wird ein Entwick
lungsfaktor erhalten, bei dem der Beitrag zur Robustheit ge
ring und der Beitrag zur Leistung hoch ist, und es wird ein
Produkt entwickelt, bei dem die Leistung ohne Verringerung
des Beitrags zur Robustheit verbessert ist.
Bei diesem Verfahren ist es erforderlich, daß der Fehlerfak
tor zuvor bestimmt wird, und daß der Entwicklungsfaktor, des
sen Beitrag zur Robustheit gering und dessen Beitrag zur Lei
stung hoch ist, tatsächlich vorhanden ist. Da jedoch eine
Empfindungsgröße wie eine Tonqualität der Fehlerfaktor sein
kann, oder die Entwicklungsfaktoren nicht vorhanden sein kön
nen, ist es schwierig, dieses Verfahren in der Praxis anzu
wenden. Desweiteren ist die Beziehung zwischen den Entwick
lungsfaktoren und der Leistung oft nicht linear, so daß es
erforderlich ist, eine große Anzahl an Versuchen zur zuver
lässigen Analyse der nicht linearen Entsprechung auszuführen.
Zur Beseitigung eines derartigen Nachteils wird ein Entwick
lungsverfahren vorgeschlagen, bei dem ein neuronales Netzwerk
verwendet wird, das nach einer neuronalen Schaltung model
liert ist (siehe Japanische Offenlegungsschrift Nr. 7-319 508).
Das neuronale Netzwerk ist nach der neuronalen Schal
tung modelliert und durch Gewichtung und Verbindung einer
Eingangsschicht, einer Zwischenschicht und einer Ausgangs
schicht strukturiert, die durch eine Vielzahl von Neuronen
ausgebildet sind. Die Verbindungsbeziehungen werden durch be
kannte Eingangs/Ausgangsdaten erlernt. Auf diese Weise kann
selbst dann, wenn die Eingangs/Ausgangsbeziehung eine nicht
lineare Entsprechung ist, das dem Eingangssignal entsprechen
de Ausgangssignal erhalten werden.
Jedoch muß selbst im Fall, in dem das neuronale Netzwerk ver
wendet wird, die Struktur des neuronalen Netzwerks selbst zum
Erhalt optimaler Leistung wie der Anzahl von Eingangsschich
ten, die die Entwicklungsfaktoren enthalten, oder der Anzahl
von Zwischenschichten beruhend auf der empirisch-praktischen
Methode erhalten werden. Somit sind komplizierte und störende
Verarbeitungsvorgänge erforderlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Stabili
sierungsentwicklungsverfahren auszugestalten, bei dem die Än
derungen der Leistung zu dem Zeitpunkt berücksichtigt werden,
zu dem sich ein Entwicklungsfaktor oder zu verwendende Umge
bungsbedingungen ändern und bei dem die Stabilität eines Pro
dukts verbessert werden kann.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Ausgestal
tung eines Stabilisierungsentwicklungsverfahrens, bei dem
Entwicklungsfaktoren erhalten werden können, die sowohl Lei
stung als auch Robustheit aufweisen.
Die Aufgaben werden gemäß einer ersten Ausgestaltung der Er
findung durch ein Stabilisierungsentwicklungsverfahren ge
löst, bei dem die Leistung eines Produkts auf der Grundlage
von Entwicklungsbedingungen und Umgebungsbedingungen des Pro
dukts erhalten wird, und bei dem die Stabilität des Produkts
berücksichtigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall, daß
eine Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwischen ei
ner Gruppe von Entwicklungsbedingungen und den Umgebungsbe
dingungen des Produkts und der Leistung des Produkts, die ei
nen die Stabilität des Produkts widerspiegelnden Faktor ent
hält, bekannt ist, unter Verwendung der Gruppe der Entwick
lungsbedingungen und der Umgebungsbedingungen des Produkts
als Eingangssignal und der Leistung des Produkts, die einen
die Stabilität des Produkts widerspiegelnden Faktor enthält,
als Ausgangssignal eine Entsprechung bestimmt wird, die eine
nichtlineare Entsprechung der Eingangs-Ausgangsbeziehung ent
hält, eine Entsprechungseinrichtung verwendet wird, die ein
neuronales Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur auf
weist, und das neuronale Schaltungsmodell unter Verwendung
eines Vererbungsalgorithmus verändert wird und die Entspre
chungseinrichtung aufgebaut wird, und die Leistung erhalten
wird, die den Entwicklungsbedingungen und den Umgebungsbedin
gungen eines Produkts entspricht.
Gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung ist das Sta
bilisierungsentwicklungsverfahren dadurch gekennzeichnet, daß
die Veränderung des neuronalen Schaltungsmodells unter Ver
wendung des Vererbungsalgorithmus mit vorbestimmter Wahr
scheinlichkeit und durch Ausführen eines Austauschens zumin
dest eines Abschnitts der Vielzahl von neuronalen Schaltungs
modellen und/oder einer Mutation bewirkt wird, bei der zumin
dest ein Abschnitt des neuronalen Schaltungsmodells verändert
wird, so daß die Struktur der Entsprechungseinrichtung be
stimmt wird.
Das Stabilisierungsentwicklungsverfahren gemäß der dritten
Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
unter einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwi
schen der Gruppe von Entwicklungsbedingungen und den Umge
bungsbedingungen des Produkts und der Leistung des Produkts
bekannt ist, die einen die Stabilität des Produkts wider
spiegelnden Faktor enthält, die Vielzahl von Daten als Daten
betrachtet wird, deren verallgemeinerter Mahalanobis-Abstand
größer als ein vorbestimmter Abstand ist.
Die Funktion bzw. Leistung eines Produkts wird durch Entwick
lungsbedingungen wie Entwicklungsfaktoren eines Produkts und
Umgebungsbedingungen wie eine Umgebungstemperatur oder Feuch
tigkeit und Windstärke, bestimmt. Es wird nach einem Produkt
verlangt, das resistent gegenüber Rauschen ist, dessen Stabi
lität berücksichtigt ist, und dessen Beitrag zur Robustheit
hoch ist. Die Entsprechung zwischen der Gruppe von Entwick
lungsbedingungen und Umgebungsbedingungen des Produkts und
der Leistung ist oft nicht linear. Zum Erhalt der nichtlinea
ren entsprechenden Beziehung gibt es ein System, das nach der
neuronalen Schaltung modelliert ist und das neuronale Netz
werk verwendet. Selbst dann, wenn das System nach der neuro
nalen Schaltung zum Erhalt der nichtlinearen Entsprechungsbe
ziehung modelliert ist, ist es jedoch beschwerlich, die
Struktur zu bestimmen. Gemäß der ersten Ausgestaltung der Er
findung wird das Konzept des Vererbungsalgorithmus einge
führt. In der Entsprechungseinrichtung, die ein nach der neu
ronalen Schaltung einer Mehrschichtstruktur modelliertes neu
ronales Netzwerk ist, wird die Beziehung zwischen der Gruppe
der Entwicklungsbedingungen und den Umgebungsbedingungen des
Produkts und der Leistung durch die Vielzahl bekannter Daten
erlernt, die einen die Stabilität des Produkts widerspie
gelnden Faktor enthält. In der Entsprechungseinrichtung die
nen die Entwicklungsbedingungen und die Umgebungsbedingungen
des Produkts als Eingangssignale und die Leistung, die einen
die Stabilität des Produkts widerspiegelnden Faktor enthält,
als Ausgangssignal. Die Entsprechungseinrichtung bestimmt ei
ne Entsprechung, die eine nichtlineare Entsprechung der Ein
gangs-Ausgangsbeziehung enthält. Das neuronale Schaltungsmo
dell der Entsprechungseinrichtung wird unter Verwendung des
Vererbungsalgorithmus verändert, wodurch die Entsprechungs
einrichtung aufgebaut wird. Auf diese Weise kann die Leistung
erhalten werden, die den Entwicklungsbedingungen und den Um
gebungsbedingungen eines Produkts entspricht.
Gemäß der zweiten Ausgestaltung wird die Änderung des neuro
nalen Schaltungsmodells unter Verwendung des Vererbungsalgo
rithmus mit vorbestimmter Wahrscheinlichkeit entsprechend der
Auswahl/Sortierung des Vererbungsalgorithmus und durch Aus
führung eines Austauschens zumindest eines Abschnitts der
Vielzahl von neuronalen Schaltungsmodellen und/oder einer Mu
tation bewirkt wird, bei der zumindest ein Abschnitt des neu
ronalen Schaltungsmodells verändert wird. Auf diese Weise
wird das neuronale Schaltungsmodell verändert und die Struk
tur der Entsprechungseinrichtung bestimmt.
Es ist erforderlich, daß die Vielzahl von zu verwendenden Da
ten keine Extrapolationsdaten sind, da nämlich die Lösung des
Extrapolationsproblems oft einen großen Fehler enthält. In
folgedessen wird gemäß der dritten Ausgestaltung unter einer
Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwischen den Ent
wicklungsbedingungen und den Umgebungsbedingungen des Pro
dukts und die Leistung bekannt ist, die einen die Stabilität
des Produkts widerspiegelnden Faktor enthält, die Vielzahl
von Daten als Daten betrachtet, deren verallgemeinerter Maha
lanobis-Abstand größer als ein vorbestimmter Abstand ist. Auf
diese Weise kann selbst dann, wenn die Daten zur Verifikation
der wie vorstehend beschrieben aufgebauten Umwandlungsein
richtungen verwendet werden, unter der Vielzahl von Daten die
Daten, deren verallgemeinerter Mahanobis-Abstand kürzer als
der vorbestimmte Abstand ist, als Interpolationsdaten und
nicht als Extrapolationsdaten verarbeitet werden. Somit ent
halten die Daten keinen großen Fehler.
Das Stabilisierungsentwicklungsverfahren gemäß einer vierten
Ausgestaltung ist gekennzeichnet durch die Schritte vorab Be
reitstellen einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung
zwischen einer Gruppe der Entwicklungsbedingungen und der Um
gebungsbedingungen des Produkts und die Leistung des Produkts
entsprechend der Gruppe der Entwicklungsbedingungen und der
Umgebungsbedingungen des Produkts bekannt ist, Einstellen ei
ner Entsprechungsbeziehung, bei der die Gruppe der Entwick
lungsbedingungen und der Umgebungsbedingungen des Produkts
als Eingangssignal dient, und die Leistung als Ausgangssignal
für ein neuronales Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur
dient, und Lernen/Aufbauen der Entsprechungsbeziehung unter
Verwendung der Vielzahl von Daten, Bestimmen einer Entwick
lungsbeschränkung, die den zulässigen Bereich der Entwick
lungsbedingungen und/oder der Umgebungsbedingungen des Pro
dukts und/oder der Leistung des Produkts beschränkt, unter
Verwendung der Daten, die anders als die Vielzahl von Daten
den Wert enthalten, innerhalb des zulässigen Bereichs, der
durch die Entwicklungsbeschränkung beschränkt ist, eine Viel
zahl von Entsprechungen zwischen der Gruppe der Entwicklungs
bedingungen und der Umgebungsbedingungen des Produkts und der
Leistung des Produkts und Erhalten einer Robustheit, und Ent
nehmen der Entwicklungsbedingungen innerhalb des vorbestimm
ten Bereichs, der zuvor durch die Leistung des Produkts und
die Robustheit bestimmt wurde, auf Grundlage der erhaltenen
Vielzahl von Entsprechungen und der Robustheit.
Gemäß der ersten Ausgestaltung wird nach einem Produkt ver
langt, das resistent gegen Rauschen ist, dessen Stabilität
berücksichtigt wird und dessen Beitrag zur Robustheit groß
ist. Die Entsprechung zwischen der Gruppe der Entwicklungsbe
dingungen und Umgebungsbedingungen des Produkts und der Lei
stung ist oft nicht linear. Gemäß der vierten Ausgestaltung
werden die Entwicklungsbedingungen erhalten, die sowohl die
Leistung als auch die Robustheit eines Produkts aufweisen.
D.h., eine Vielzahl von Daten wird zuvor bereitgestellt, bei
denen die Beziehung zwischen der Gruppe der Entwicklungsbe
dingungen und der Umgebungsbedingungen des Produkts und der
Leistung entsprechend den Entwicklungsbedingungen und den Um
gebungsbedingungen des Produkts bekannt ist. Dann wird eine
Entsprechungsbeziehung, bei der die Entwicklungsbedingungen
und die Umgebungsbedingungen des Produkts als Eingangssignal
dienen und die Leistung als Ausgangssignal dient, bei einem
neuronalem Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur einge
stellt, und die Entsprechungsbeziehung wird unter Verwendung
der Vielzahl von Daten erlernt/aufgebaut. Das neuronale Netz
werk, das das neuronale Schaltungsmodell darstellt, gibt die
Leistung entsprechend der Eingabe der Entwicklungsbedingungen
und der Umgebungsbedingungen des Produkts aus. Zum Zeitpunkt
der Entwicklung des Produkts sind Beschränkungen vorhanden,
die sich aus der Struktur oder einem optimalen Wert und einem
zulässigen Bereich bzgl. der Entwicklungsbedingungen oder der
Leistung des Produkts ergeben. Demnach wird eine Entwick
lungsbeschränkung bestimmt, die den zulässigen Bereich der
Entwicklungsbedingungen und/oder der Umgebungsbedingungen des
Produkts und/oder der Leistung beschränkt. Infolgedessen wird
der variable Bereich der Entwicklungsbedingungen, der Umge
bungsbedingungen und der Leistung des Produkts bestimmt. Dann
wird unter Verwendung der Daten, die anders als die Vielzahl
von Daten den Wert enthält, und innerhalb des zulässigen Be
reichs, der durch die Entwicklungsbeschränkung beschränkt
ist, eine Vielzahl von Entsprechungen zwischen der Gruppe der
Entwicklungsbedingungen und der Umgebungsbedingungen des Pro
dukts und der Leistung und die Robustheit erhalten. Die Ent
sprechung zwischen den Entwicklungsbedingungen und den Umge
bungsbedingungen des Produkts und dessen Leistung bzw. Funk
tion kann aus der Entsprechungsbeziehung des entworfenen neu
ronalen Schaltungsmodells und die Robustheit aus dem Wert ei
nes partiellen Differentials einer Formel erhalten werden,
wenn die Entsprechungsbeziehung des neuronalen Schaltungsmo
dells formuliert wird. Der Wert des partiellen Differentials
kann durch ein neuronales Netzwerk erhalten werden, das ent
sprechend dem neuronalen Schaltungsmodell entworfen ist. So
mit kann die Entsprechung relativ zu der Vielzahl von Lei
stungen bzw. Funktionen und die Robustheit erhalten werden.
Auf der Grundlage der erhaltenen Vielzahl von Entsprechungen
und der Robustheit werden die Entwicklungsbedingungen inner
halb des vorbestimmten Bereichs entnommen, die zuvor durch
die Leistung des Produkts und die Robustheit bestimmt wurde.
Die Entwicklungsbedingungen, deren Leistung des Produkts groß
und deren Robustheit stark ist, d. h. der Einfluß aufgrund des
Fehlerfaktors ist gering, können entnommen werden. Beispiels
weise können die Entwicklungsfaktoren wie eine strukturelle
Länge oder ein Winkel entnommen werden. Wenn der Beziehung
zwischen der Leistung des Produkts und der Robustheit Priori
tät gegeben wird, genügt es, wenn eine Vielzahl von Entwick
lungsfaktoren, deren Leistung oder Robustheit groß ist und
die eine höhere Priorität haben entnommen werden, und danach
Entwicklungsfaktoren entnommen werden, deren Leistung oder
Robustheit groß ist und die eine geringere Priorität haben.
Gemäß einer fünften Ausgestaltung ist das Stabilisierungsent
wicklungsverfahren dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein
Abschnitt der Entsprechungsbeziehung, die in dem neuronalen
Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur eingestellt wurde,
mit einer vorbestimmten Wahrscheinlichkeit unter Verwendung
eines Vererbungsalgorithmus und durch Ausführung eines Aus
tauschens zumindest eines Abschnitts der Vielzahl von neuro
nalen Schaltungsmodellen und/oder durch eine Mutation verän
dert wird, wobei zumindest ein Abschnitt des neuronalen
Schaltungsmodells verändert wird, so daß die Entsprechungsbe
ziehung gebildet wird.
Gemäß einer fünften Ausgestaltung wird mit der Ausbildung der
Entsprechungsbeziehung zum Erhalt der Entwicklungsbedingun
gen, die sowohl die Leistung des Produkts als auch die Ro
bustheit aufweisen, das Konzept eines Vererbungsalgorithmus
eingeführt. D.h., die Entsprechungsbeziehung, die ein nach
der neuronalen Schaltung einer Mehrschichtstruktur modellier
tes neuronales Netzwerk ist, wird durch die Vielzahl von Da
ten erlernt, bei denen die Beziehung zwischen den Entwick
lungsbedingungen und den Umgebungsbedingungen des Produkts
und dessen Leistung bekannt ist. Bei der Entsprechungsbezie
hung dienen die Entwicklungsbedingungen und die Umgebungsbe
dingungen des Produkts als Eingangssignal und die Leistung
als Ausgangssignal. Die Entsprechungsbeziehung bestimmt die
Entsprechung, die eine nichtlineare Entsprechung der Ein
gangs/Ausgangsbeziehung beinhaltet. Das neuronale Schaltungs
modell der Entsprechungsbeziehung wird unter Verwendung eines
Vererbungsalgorithmus verändert, wodurch die Entsprechungsbe
ziehung gebildet wird. Auf diese Weise kann die Leistung er
halten werden, die den Entwicklungsbedingungen und den Umge
bungsbedingungen eines Produkts entspricht.
Gemäß einer sechsten Ausgestaltung beinhaltet der Vererbungs
algorithmus einen Schritt (A), in dem das neuronale Schal
tungsmodell bestimmt wird, das durch die Vielzahl von Daten
als Anfangsgeneration erlernt/gebildet wurde, einen Schritt
(B), in dem die inverse Zahl des Fehlers zwischen dem Aus
gangssignal des neuronalen Schaltungsmodells hinsichtlich je
des Eingangssignals der Vielzahl von Daten und des Quadrats
der Daten, die das Ausgangssignal jedes der Vielzahl von Da
ten sein sollten, als Bewertung erhalten wird, einen Schritt
(C), in dem unter der Vielzahl von erhaltenen Bewertungen das
neuronale Schaltungsmodell ausgewählt wird, dessen erhaltene
Bewertung größer als eine vorbestimmte Bewertung ist, einen
Schritt (D), in dem ein Austauschen zumindest eines Ab
schnitts des ausgewählten neuronalen Schaltungsmodells
und/oder eine Mutation bewirkt wird, bei der zumindest ein
Abschnitt des neuronalen Schaltungsmodells verändert wird, so
daß das neuronale Schaltungsmodell verändert und bestimmt
wird, und einen Schritt (E), in dem die Schritte (A) bis (D)
bis zur vorbestimmten Generation wiederholt werden.
Gemäß einer sechsten Ausgestaltung wird das neuronale Schal
tungsmodell, das durch die Vielzahl von Daten erlernt/aufge
baut wurde, als Anfangsgeneration bestimmt. An diesem Punkt
gibt es eine Vielzahl von erlernten/aufgebauten bzw. entwor
fenen neuronalen Schaltungsmodellen, wobei jedes Modell das
jenige enthält, das für alle Daten nicht das beste Ausgangs
signal erhalten kann. Dementsprechend wird die inverse Zahl
des Fehlers zwischen dem Ausgangssignal des neuronalen Schal
tungsmodells bzgl. jedes Eingangssignals der Vielzahl von Da
ten und des Quadrats von Daten, das das Ausgangssignal jedes
der Vielzahl von Daten sein sollte, als Bewertung erhalten.
Unter der Vielzahl erhaltener Bewertungen wird das neuronale
Schaltungsmodell ausgewählt, dessen erhaltene Bewertung grö
ßer als eine vorbestimmte Bewertung ist. Es wird ein Austau
schen zumindest eines Abschnitts des ausgewählten neuronalen
Schaltungsmodells und/oder eine Mutation bewirkt, bei der zu
mindest ein Abschnitt des Modells verändert wird. Somit wird
das neuronale Schaltungsmodell verändert und ein neuronales
Schaltungsmodell der nächsten Generation bestimmt. Das neuro
nale Schaltungsmodell der nächsten Generation erbt die Ent
sprechungsbeziehung der Anfangsgeneration und bildet ferner
eine Struktur, die derjenigen ähnlich ist, die ein besseres
Ausgangssignal erhalten kann. Da das Austauschen und die Mu
tation bis zu der vorbestimmten Generation wiederholt werden,
um das neuronale Schaltungsmodell zu bestimmen, kann demzu
folge das beste Ausgangssignal für die gesamten Daten erhal
ten werden.
Gemäß einer siebten Ausgestaltung wird die Vielzahl von Daten
durch eine Kategorisierung in Verifikationsdaten und Lernda
ten verwendet, wobei Daten, deren verallgemeinerter Mahalano
bis-Abstand geringer als der vorbestimmte Abstand ist, als
Verifikationsdaten zur Verifikation des erlernten/entworfenen
neuronalen Schaltungsmodells dienen, und wobei die anderen
Daten als Lerndaten zum Lernen/Entwerfen dienen.
Gemäß der dritten Ausgestaltung ist es erforderlich, daß die
Vielzahl von zu verwendenden Daten keine Extrapolationsdaten
sind, da nämlich die Lösung des Extrapolationsproblems oft
einen großen Fehler enthält. Gemäß der siebten Ausgestaltung
wird die Vielzahl von Daten durch Kategorisierung in Verifi
kationsdaten und Lerndaten verwendet. Daten, deren verallge
meinerter Mahalanobis-Abstand geringer als der vorbestimmte
Abstand ist, dienen als Verifikationsdaten zur Verifikation
des erlernten/entworfenen neuronalen Schaltungsmodells, und
die anderen Daten dienen als Lerndaten für das Lernen/Ent
werfen. Auf diese Weise können selbst dann, wenn die Daten
zur Verifikation des entworfenen neuronalen Schaltungsmodells
verwendet werden, unter der Vielzahl von Daten die Daten, de
ren verallgemeinerter Mahalanobis-Abstand geringer als der
vorbestimmte Abstand ist, als Interpolationsdaten und nicht
als Extrapolationsdaten verarbeitet werden. Somit enthalten
die Daten keinen großen Fehler.
Das Stabilisierungsentwicklungsverfahren der Erfindung kann
durch die Durchführung eines Stabilisierungsentwicklungspro
gramms verwirklicht werden, das auf einem Aufzeichnungsträger
aufgezeichnet ist. Das Stabilisierungsentwicklungsprogramm
kann elektronisch in einem Speicher gespeichert sein.
Gemäß einer achten Ausgestaltung ist ein Aufzeichnungsträger
ausgebildet, der ein Stabilisierungsentwicklungsprogramm auf
zeichnet, in dem die Entwicklungsbedingungen, die sowohl die
Leistung eines Produkts als auch die Robustheit aufweisen,
durch einen Computer erhalten werden, und in dem die Stabili
sierungsentwicklung des Produkts bewirkt wird, wobei das Ent
wicklungsprogramm folgende Schritte aufweist: vorab Bereit
stellen einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung
zwischen einer Gruppe der Entwicklungsbedingungen und der Um
gebungsbedingungen des Produkts und der Leistung des Produkts
entsprechend der Gruppe der Entwicklungsbedingungen und der
Umgebungsbedingungen des Produkts bekannt ist, Einstellen ei
ner Entsprechungsbeziehung, bei der die Gruppe der Entwick
lungsbedingungen und der Umgebungsbedingungen des Produkts
als Eingangssignal und die Leistung als Ausgangssignal zu ei
nem neuronalen Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur
dienen, und Lernen/Entwerfen der Entsprechungsbeziehung durch
Verwendung der Vielzahl von Daten, Bestimmen einer Entwick
lungsbeschränkung, die den zulässigen Bereich der Entwick
lungsbedingungen und/oder der Umgebungsbedingungen des Pro
dukts und/oder der Leistung des Produkts beschränkt, unter
Verwendung der Daten, die anders als die Vielzahl von Daten
den Wert enthalten, Erhalten einer Vielzahl von Entsprechun
gen zwischen der Gruppe der Entwicklungsbedingungen und der
Umgebungsbedingungen des Produkts und der Leistung des Pro
dukts innerhalb des zulässigen Bereichs, der durch die Ent
wicklungsbeschränkung beschränkt ist, und Erhalten einer Ro
bustheit, und auf der erhaltenen Vielzahl von Entsprechungen
und der Robustheit beruhendes Entnehmen der Entwicklungsbe
dingungen innerhalb des vorbestimmten Bereichs, der zuvor
durch die Leistung des Produkts und die Robustheit bestimmt
wurde.
Gemäß einer neunten Ausgestaltung ist ein Aufzeichnungsträger,
der das Stabilisierungsentwicklungsprogramm nach der achten
Ausgestaltung aufzeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß zumin
dest ein Abschnitt der Entsprechungsbeziehung, die in dem
neuronalen Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur einge
stellt wurde, mit einer vorbestimmten Wahrscheinlichkeit un
ter Verwendung eines Vererbungsalgorithmus und durch Ausfüh
rung eines Austauschens zumindest eines Abschnitts der Viel
zahl von neuronalen Schaltungsmodellen und/oder eine Mutation
verändert wird, wobei zumindest ein Abschnitt des neuronalen
Schaltungsmodells verändert wird, so daß die Entsprechungsbe
ziehung ausgebildet wird.
Gemäß einer zehnten Ausgestaltung ist ein Aufzeichnungsträ
ger, der das Stabilisierungsentwicklungsprogramm nach der
achten Ausgestaltung aufzeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vererbungsalgorithmus einen Schritt (A), bei dem das neu
ronale Schaltungsmodell bestimmt wird, das durch die Vielzahl
von Daten als Anfangsgeneration erlernt/entworfen wurde, ei
nen Schritt (B), in dem die inverse Zahl des Fehlers zwischen
dem Ausgangssignal des neuronalen Schaltungsmodells hinsicht
lich jedes Eingangssignals der Vielzahl von Daten und des
Quadrats von Daten, das das Ausgangssignal jedes der Vielzahl
von Daten sein sollte, als Bewertung erhalten wird, einen
Schritt (C), in dem unter der Vielzahl von erhaltenen Bewer
tungen das neuronale Schaltungsmodell ausgewählt wird, dessen
erhaltene Bewertung größer als eine vorbestimmte Bewertung
ist, einen Schritt (D), in dem ein Austauschen zumindest ei
nes Abschnitts des ausgewählten neuronalen Schaltungsmodells
und/oder eine Mutation bewirkt wird, bei der zumindest ein
Abschnitt des neuronalen Schaltungsmodells verändert wird, so
daß das neuronale Schaltungsmodell verändert und bestimmt
wird, und einen Schritt (E) enthält, in dem die Schritte (A)
bis (E) bis zu der vorbestimmten Generation wiederholt wer
den.
Gemäß einer elften Ausgestaltung ist ein Aufzeichnungsträger,
der das Stabilisierungsentwicklungsprogram nach einem der
achten bis zehnten Ausgestaltungen aufzeichnet, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Vielzahl von Daten durch Kategorisie
rung in Verifikationsdaten und Lerndaten verwendet wird, wo
bei die Daten, deren verallgemeinerter Mahalanobis-Abstand
kürzer als der vorbestimmte Abstand ist, als Verifikationsda
ten zur Verifikation des erlernten/entworfenen neuronalen
Schaltungsmodells dienen, und wobei die anderen Daten als
Lerndaten zum Lernen/Entwerfen dienen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von bevorzugten Ausfüh
rungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeich
nung ausführlich beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine bildliche Darstellung eines Simulationsgeräts ge
mäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Simulationsgerät ge
mäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 ein schematisches Blockschaltbild des Simulationsge
räts gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines neuronalen Netz
werks,
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines durch einen Verer
bungsalgorithmus ausgebildeten neuronalen Netzwerks,
Fig. 6 ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf eines Lernvorgangs
des neuronalen Netzwerks darstellt,
Fig. 7 ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf des Betriebs des
Simulationsgeräts gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel dar
stellt,
Fig. 8 eine schematische Darstellung eines Austauschens,
Fig. 9 eine schematische Darstellung einer Mutation,
Fig. 10 eine bildliche Darstellung des Prozesses zur Ausbil
dung eines neuronalen Netzwerks, das durch eine Stabilisie
rungsentwicklung verwendet wird, bei der das aerodynamische
Rauschen eines Fahrzeugs verringert wird,
Fig. 11a die Beziehung zwischen Lehrdaten von 17 Fahrzeugar
ten und einem geschätzten Ergebnis,
Fig. 11b die Beziehung zwischen Versuchsdaten der anderen
Fahrzeugarten und einem geschätzten Ergebnis,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeugs, die den
Abschnitt von Entwicklungsfaktoren zeigt,
Fig. 13 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A′ in Fig.
12,
Fig. 14 eine dreidimensionale bildliche Darstellung der Be
ziehung zwischen dem Abschnitt der Entwicklungsfaktoren und
dem Sensorwert eines Raschelns bzw. Rauschens,
Fig. 15 ein schematisches Blockschaltbild eines Simulations
geräts gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 16 ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf des Betriebs des
Simulationsgeräts gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel dar
stellt,
Fig. 17 ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf eines Stabilisie
rungsentwicklungsprozesses des Simulationsgeräts gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel darstellt,
Fig. 18A eine schematische Darstellung eines neuronalen Netz
werks im Entwurfsprozeß durch einen Vererbungsalgorithmus,
Fig. 18B eine schematische Darstellung eines neuronalen Netz
werks im Entwurfsprozeß durch einen Vererbungsalgorithmus,
Fig. 18C eine schematische Darstellung eines neuronalen Netz
werks im Entwurfsprozeß durch einen Vererbungsalgorithmus,
Fig. 19A eine Darstellung der Beziehung zwischen Lehrdaten in
dem neuronalen Netzwerk, das sich in dem Entwurfsprozeß durch
einen Vererbungsalgorithmus befindet, und einem geschätzten
Ausgangswert des neuronalen Netzwerks,
Fig. 19B eine Darstellung der Beziehung zwischen Lehrdaten in
dem neuronalen Netzwerk, das sich in dem Entwurfsprozeß durch
einen Vererbungsalgorithmus befindet, und einem geschätzten
Ausgangswert des neuronalen Netzwerks,
Fig. 19C eine Darstellung der Beziehung zwischen Lehrdaten in
dem neuronalen Netzwerk, das sich in dem Entwurfsprozeß durch
einen Vererbungsalgorithmus befindet, und einem geschätzten
Ausgangswert des neuronalen Netzwerks.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel wird die Erfindung bei einem Simulations
gerät zur Stabilisierungsentwicklung eines Produkts verwen
det, wobei die Leistung eines Produkts auf der Grundlage der
Entwicklungsfaktoren des Produkts und von Umgebungsbedingun
gen erhalten und dessen Stabilität berücksichtigt wird. Bei
dem Simulationsgerät gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
wird die Struktur eines neuronalen Netzwerks, das eine nicht
lineare Prädiktionstechnik darstellt und nach dem neuronalen
Netzwerk eines höheren Tieres ingenieurmäßig modelliert ist,
unter Verwendung eines Vererbungsalgorithmus bestimmt.
Fig. 1 zeigt eine Übersicht eines Simulationsgeräts 30 des
ersten Ausführungsbeispiels. Das Simulationsgerät 30 enthält
eine Tastatur 10 zur Eingabe von Daten oder dgl., einen Com
puterhauptkörper 12, in dem die Funktion bzw. Leistung eines
Produkts aus dessen Entwicklungsfaktoren, den Umgebungsbedin
gungen und dgl. entsprechend einem zuvor gespeicherten Pro
gramm und unter Verwendung eines neuronalen Netzwerks einer
nichtlinearen Prädiktionstechnik vorhergesagt/gesteuert wird,
und eine Kathodenstrahlröhre (CRT) 14, die die Ergebnisse der
Verarbeitung oder dgl. des Computerhauptkörpers 12 anzeigt.
Wie in Fig. 2 ausführlich dargestellt enthält das Simulati
onsgerät 30 den Computerhauptkörper 12, der aus einem Mikro
computer besteht, die Tastatur zur Eingabe von Daten, Befeh
len oder dgl., und den Monitor bzw. Bildschirm 14. Der Compu
terhauptkörper 12 enthält eine Zentraleinheit (CPU) 16, einen
Nur-Lese-Speicher (ROM) 18, einen Schreib-Lese-Speicher (RAM)
20, einen Speicher 22 zur Speicherung von Daten zur Ausbil
dung eines neuronalen Netzwerks (was nachstehend ausführlich
beschrieben ist), eine Eingabe/Ausgabeeinrichtung
(I/O-Einrichtung) zum Senden und Empfangen von Daten oder dgl.
zwischen dem Hauptkörper und den anderen Einrichtungen, und
einen Bus 24, durch den diese Einrichtungen verbunden sind,
um die Eingabe/Ausgabe von Daten oder Befehlen zu erlauben.
Der Nur-Lese-Speicher 18 speichert ein Verarbeitungsprogramm,
das nachstehend beschrieben wird. Ferner ist gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel eine Datenspeichereinrichtung 28 zur
Speicherung des Werts von Entwicklungsfaktoren eines Produkts
oder des Werts von dessen Umgebungsbedingungen mit der Einga
be/Ausgabeeinrichtung 26 verbunden. Es ist keine Datenspei
chereinrichtung 28 erforderlich, wenn der Wert von Entwick
lungsfaktoren eines Produkts oder der Wert von Umgebungsbe
dingungen über die Tastatur 10 eingegeben wird, oder wenn die
Werte in dem Nur-Lese-Speicher 18 oder dem Speicher 22 ge
speichert werden.
Ferner ist gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel eine Lese/
Schreibeinrichtung 27, bei der die Informationen wie Daten
Programme oder dgl., aus einem bzw. in einen magnetischen
Speichermedium 29 wie eine Diskette gelesen bzw. geschrieben
werden, an die Eingabe/Ausgabeeinrichtung 26 anschließbar.
Demzufolge ist die nachstehend beschriebene Speicherung des
Verarbeitungsprogramms nicht auf den Nur-Lese-Speicher 18 be
schränkt, und das Verarbeitungsprogramm kann in dem magneti
schen Speichermedium 29 gespeichert werden. Außerdem kann das
in dem magnetischen Speichermedium 29 gespeicherte Verarbei
tungsprogramm durch die Lese/Schreibeinrichtung 27 gelesen
und in dem Speicher 22 gespeichert werden. Ferner kann das
Speichermedium wie eine Festplatteneinrichtung in dem. Compu
terhauptkörper 12 oder außerhalb vorgesehen sein, um das Ver
arbeitungsprogramm in der Festplatteneinrichtung zu spei
chern. Diese gespeicherten Verarbeitungsprogramme können auf
dem magnetischen Speichermedium 29 ausgeführt werden, auf dem
sie zuvor gespeichert wurden. Alternativ dazu kann ein nach
stehend beschriebenes Verarbeitungsprogramm auf dem magneti
schen Speichermedium 29 gespeichert sein und ausgeführt wer
den oder kann in dem Speicher 22 oder dgl. gespeichert sein
und ausgeführt werden.
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild des schematischen Aufbaus
des Simulationsgeräts 30 des ersten Ausführungsbeispiels. Das
Simulationsgerät 30 des ersten Ausführungsbeispiels gibt Aus
gabedaten, die die Leistung eines Produkts darstellen, dessen
Stabilität berücksichtigt wird, aus Eingangsdaten wie den
Entwicklungsfaktoren eines Produkts und dessen Umgebungsbe
dingungen aus.
Das Simulationsgerät 30 wird durch einen nichtlinearen Opera
tionsabschnitt 32, einen Vererbungsalgorithmus-Operationsab
schnitt 34, einen Dateneingabeabschnitt 40 und einen Daten
ausgabeabschnitt 44 funktional in Kategorien eingeteilt. Der
nichtlineare Operationsabschnitt 32 wird durch ein (nach
stehend ausführlich beschriebenes) neuronales Netzwerk gebil
det und dient als Berechnungsabschnitt, der die Entsprechung
zwischen den Entwicklungsfaktoren und Umgebungsbedingungen
des Produkts und dessen Leistung berechnet. Desweiteren er
hält der nichtlineare Operationsabschnitt 32 auf der Grundla
ge von aus dem Dateneingabeabschnitt 40 eingegebenen Daten
das Modell, das die Entwicklungsfaktoren und die Umgebungsbe
dingungen des Produkts mit dessen Leistung verknüpft. Das be
schriebene Modell ist ein Umwandlungssystem, bei dem eine Um
wandlung und eine inverse Umwandlung möglich sind, so daß die
Entsprechung zwischen den Entwicklungsfaktoren, den zu ver
wendenden Umgebungsbedingungen oder dgl. des Produkts und
dessen Leistung 1 : 1 ist. Auch wenn das erlernte neuronale
Netzwerk durch eine Formel ausgedrückt wird, enthält das Mo
dell die Formel und deren Koeffizienten.
Der Dateneingabeabschnitt 40 dient zur Eingabe der Entwick
lungsfaktoren, der zu verwendenden Umgebungsbedingungen und
dgl. eines Produkts, die durch numerische Werte ausgedrückt
werden. Im Fall, bei dem die durch die Tastatur 10 eingegebe
nen numerischen Daten oder die in der Datenspeichereinrich
tung 28 gespeicherten Daten unverändert verwendet werden,
entspricht die Tastatur 10 oder die Datenspeichereinrichtung
28 dem Dateneingabeabschnitt 40. Im Fall, in dem die durch
die Tastatur 10 eingegebenen numerische Daten oder die in der
Datenspeichereinrichtung 28 gespeicherten Daten als Umwand
lungsdaten entsprechend einer vorbestimmten Funktion oder Ta
belle eingegeben werden, da die Operation bzw. Verarbeitung
eine arithmetische Verarbeitung erfordert, entspricht die Ta
statur 10, die den Computerhauptkörper 12 beinhaltet, oder
die Datenspeichereinrichtung 28 dem Dateneingabeabschnitt 40.
Als Ergebnis der Operation des nichtlinearen Operationsab
schnitts 32 dient der Datenausgabeabschnitt 44 zur Ausgabe
von Ausgangsdaten, in denen die Daten aus dem Dateneingabeab
schnitt 40 die Leistung eines stabilisierten Produkts dar
stellen. Wenn die Daten, die das Ergebnis der Operation des
nichtlinearen Operationsabschnitts 32 darstellen, einen Wert
haben, der die Leistung eines Produkts unverändert anzeigt,
da der Wert auf dem Bildschirm 14 angezeigt oder in der Da
tenspeichereinrichtung 28 unverändert gespeichert werden
kann, entspricht der Bildschirm 14 oder die Datenspeicherein
richtung 28 dem Datenausgabeabschnitt 44. In einem Fall, bei
dem die Daten, die das Ergebnis der Operation des nichtlinea
ren Operationsabschnitts 32 darstellen, als Umwandlungsdaten
entsprechend einer vorbestimmten Funktion oder Tabelle verar
beitet und danach die Daten in den Wert umgewandelt werden,
der die Leistung eines Produkts anzeigt, da die Operation
bzw. Verarbeitung eine arithmetische Verarbeitung erfordert,
entspricht der Bildschirm 14, der den Computerhauptkörper 12
beinhaltet, oder die Datenspeichereinrichtung 28 dem Daten
ausgabeabschnitt 44.
Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel wird der nichtlineare
Operationsabschnitt 32 mittels in Fig. 2 gezeigten Hardware
betriebsmitteln und nachstehend beschriebenen Softwarebe
triebsmitteln gebildet. Wie nachstehend beschrieben wird,
enthält der nichtlineare Operationsabschnitt 32 Umwandlungs
funktionen, die durch ein neuronales Netzwerk gemäß der Auf
gabe gebildet werden, und Lernfunktionen zum Erlernen des
neuronalen Netzwerks. Desweiteren ist es möglich, daß die
Entsprechung zwischen den Entwicklungsfaktoren oder dgl. und
dessen Leistung in dem anderen neuronalen Netzwerk zuvor er
lernt wird, daß der Koeffizient der Umwandlung des anderen
erlernten Netzwerks in den nichtlinearen Operationsabschnitts
32 eingegeben wird, und daß dadurch ein neuronales Netzwerk
unter Verwendung des Koeffizienten der Umwandlung ausgebildet
wird.
In dem vorstehend beschriebenen nichtlinearen Operationsab
schnitt 32 enthält eine Eingangsschicht Neurone, die der An
zahl von Entwicklungsfaktoren und zu verwendenden Bedingungen
eines Produkts entsprechen, um die Eingabe jedes Werts der
Entwicklungsfaktoren und der zu verwendenden Bedingungen zu
ermöglichen, und eine Ausgangsschicht enthält über eine Zwi
schenschicht Neurone, die der Anzahl von Leistungen des Pro
dukts entsprechen. Demnach bildet der nichtlineare Operati
onsabschnitt 32 ein neuronales Netzwerk, in dem die jeweili
gen Neurone durch Synapsen verbunden sind. Wenn ein neurona
les Netzwerk gelernt ist, was nachstehend beschrieben wird,
und danach jeder Wert der Entwicklungsfaktoren und zu verwen
denden Bedingungen eines Produkts eingegeben wird, wird bei
dem nichtlinearen Operationsabschnitt 32 die Leistung eines
Produkts, die diesen entspricht, ausgegeben. Zur Zeit des
Lernens wird die bekannte Leistung, die den Entwicklungsfak
toren und den zu verwendenden Umgebungsbedingungen eines Pro
dukts entspricht, als Lehrdatum eingegeben, und entsprechend
der Größe der Fehlerdifferenz oder dgl. zwischen der auszuge
benden Leistung des Produkts und der bekannten Leistung des
Produkts entspricht jeder Wert der Entwicklungsfaktoren und
zu verwendenden Umgebungsbedingungen des Produkts der Lei
stung des Produkts.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel eines neuronalen Netzwerks, das in
dem nichtlinearen Operationsabschnitt 32 verwendet wird. Das
neuronale Netzwerk umfaßt eine Eingangsschicht, die aus einer
vorbestimmten Anzahl von Einheiten I1, I2, . . ., Ip (p < 1)
gebildet wird, die den Neuronen entsprechen, eine Zwischen
schicht, die aus einer Vielzahl von Einheiten M1, M2, . . ., Mp
(p < 1) gebildet wird, und eine Ausgangsschicht, die durch
eine vorbestimmte Anzahl (1 in dem ersten Ausführungsbei
spiel) der Ausgangseinheit U1 gebildet wird. Die Anzahl von
Einheiten in der Eingangsschicht und die Anzahl von Einheiten
in der Zwischenschicht werden durch einen Vererbungsalgorith
mus verändert, was nachstehend beschrieben wird. Jedoch kann
zu Beginn die Anzahl entsprechend der Anzahl von Entwick
lungsfaktoren und zu verwendenden Umgebungsbedingungen eines
Produkts und der Anzahl dessen Leistungen eingestellt werden.
Ferner sind jede Einheit in der Zwischenschicht und die Ein
heit in der Ausgangsschicht jeweils mit Offset-Einheiten 46,
48 verbunden, die einen Ausgangswert um einen vorbestimmten
Betrag verschieben.
In dem ersten Ausführungsbeispiel werden die Einheiten in der
Zwischenschicht und die Einheiten in der Ausgangsschicht
durch neuronale Schaltungselemente gebildet, die eine Sig
moidkennlinie enthalten, bei der die Ein
gangs/Ausgangsbeziehung durch eine Sigmoidfunktion aus ge
drückt wird, und die Einheiten in der Eingangsschicht werden
durch neuronale Schaltungselemente gebildet, bei denen die
Eingangs/Ausgangsbeziehung linear ist. Da die Einheiten zum
Enthalten der Sigmoidkennlinie ausgebildet sind, werden die
Ausgangswerte tatsächliche (positive) Werte.
Jeweilige Ausgangssignale der Einheiten in der Zwischen
schicht in dem nichtlinearen Operationsabschnitt 32 können
durch die folgende Formel (1) ausgedrückt werden. D.h., in
einer bestimmten Einheit kann eine virtuelle innere Bedin
gungsvariable uj, die dem Durchschnittswert eines Membranen
potentials eines Neurons entspricht, durch ein Gewicht w1ÿ
(dem Koeffizienten zur Verknüpfung in einer Einheit), das der
Stärke jeder Synapsenverknüpfung entspricht, und durch ein
Eingangssignal xi ausgedrückt werden, und ein Ausgangssignal
yj kann durch eine nichtlineare Funktion f1 ausgedrückt wer
den, die die Eigenschaften des Neurons anzeigt. Auf ähnliche
Weise können die jeweiligen Ausgangssignale der Einheiten in
der Ausgangsschicht durch folgende Formel (2) ausgedrückt
werden.
wobei θ1j ein von einer Offset-Einheit zugeführter Schwellen
wert und f () eine Sigmoidfunktion ist.
wobei θ2k ein von einer Offset-Einheit zugeführter Schwellen
wert und f () eine Sigmoidfunktion oder eine lineare Funktion
ist.
Da jeder Wert xi der Entwicklungsfaktoren und zu verwendenden
Umgebungsbedingungen eines Produkts in jede Einheit in der
Eingangsschicht eingegeben wird, wird daher jeder Wert zk,
der die Leistung des Produkts anzeigt, aus jeder Einheit in
der Ausgangsschicht ausgegeben.
Jede Einheit in der vorstehend angeführten Eingangsschicht
kann das Eingangssignal unverändert ausgeben. Desweiteren
wird das Gewicht (der Koeffizient der Verknüpfung) jeder Ein
heit in dem nichtlinearen Operationsabschnitt 32 (in dem neu
ronalen Netzwerk) durch einen Lernprozeß, der nachstehend be
schrieben wird, gelernt/modifiziert, so daß ein Fehler zwi
schen dem Ausgangssignal und den bekannten Versuchsdaten mi
nimiert wird. D.h., in dem Nervensystem eines Lebewesens wird
angenommen, daß das Lernen durch Veränderung der Stärke der
Synapsenverknüpfung zwischen den Neuronen bewirkt wird. In
folge dessen verändert das Lernen/Modifizieren in dem neuro
nalen Netzwerk das Gewicht (den Koeffizienten zur Verknüp
fung) jeder Einheit entsprechend einer Synapsengewichtung und
dem Schwellenwert. Desweiteren werden in dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel, wie es nachstehend beschrieben wird, die An
zahl von Einheiten in der Eingangsschicht und die Anzahl von
Einheiten in der Zwischenschicht durch einen Vererbungsalgo
rithmus optimiert.
Nachstehend wird der Lernprozeß des neuronalen Netzwerks in
dem nicht linearen Operationsabschnitt 32 ausführlich unter
Bezugnahme auf Fig. 6 beschrieben. In dem ersten Ausführungs
beispiel wird ein Produkt versuchsweise entsprechend jedem
Wert der Entwicklungsfaktoren und zu verwendenden Umgebungs
bedingungen des Produkts hergestellt, und es wird jeder Wert,
der die Leistung des Produkts anzeigt, zuvor erhalten. Da die
Produkte entsprechend einer Vielzahl von unterschiedlichen
Entwicklungsfaktoren und zu verwendenden Umgebungsbedingungen
versuchsweise hergestellt und die die Leistungen der Produkte
anzeigenden Werte erhalten werden, dienen die Entsprechungen
zwischen den jeweiligen Werten der Entwicklungsfaktoren und
der zu verwendenden Umgebungsbedingungen dieser Produkte und
die jeweiligen Werte, die deren Leistungen anzeigen, als Ver
suchsdaten. Die Versuchsdaten dienen als eine Vielzahl von
Lehrdaten, die zum Zeitpunkt des Lernens verwendet werden. Es
wird angenommen, daß eine vorbestimmte Anzahl von Versuchsda
ten unter der Vielzahl von Lehrdaten (beispielsweise 70 bis
80% der gesamten Daten) Lerndaten sind, und die anderen Ver
suchsdaten (beispielsweise die verbleibenden 20 bis 30%) kei
ne Lerndaten bzw. Nicht-Lerndaten sind. Auf diese Weise wer
den die Versuchsdaten für die Daten, die zum Zeitpunkts des
Lernens des neuronalen Netzwerks zu verwenden sind, und die
Daten verwendet, die verifizieren, ob das gelernte neuronale
Netzwerk optimal gelernt ist. Desweiteren wird angenommen,
daß jeder Wert der Entwicklungsfaktoren und zu verwendenden
Umgebungsbedingungen dieser Produkte eingegebene Lehrdaten
sind, und jeder die Leistungen der Produkte anzeigende Wert
ausgegebene Lehrdaten sind.
In dem ersten Ausführungsbeispiel werden Nicht-Lerndaten un
ter den gesamten Daten derart eingestellt, daß die einge
stellten Nicht-Lerndaten keine Extrapolationsdaten werden.
D.h., Daten, deren verallgemeinerter Mahalanobis-Abstand kurz
ist, werden als Nicht-Lerndaten betrachtet. Bei der Analyse,
wie einer mehrdimensionalen Analyse, kann die Lösung des Pro
blems der Extrapolation, da das Problem der Interpolation der
Gegenstand ist, einen großen Fehler enthalten. Da selbst das
in dem ersten Ausführungsbeispiel verwendete neuronale Netz
werk einem nichtlinearen mehrfachen Regressionsmodell ent
spricht, wird angenommen, daß die Einstellung der Nicht-Lerndaten,
die keine Extrapolationsdaten werden, zur Verbes
serung der Zuverlässigkeit der erhaltenen Daten beiträgt.
Zuerst werden in Schritt 200 Lerndaten und Nicht-Lerndaten,
die zuvor erhalten wurden, gelesen. Im nachfolgenden Schritt
202 wird durch die Einstellung des Koeffizienten der Verknüp
fung (des Gewichts) jeder Einheit und des Schwellenwert in
einem neuronalen Netzwerk auf vorbestimmte Werte eine Initia
lisierung bewirkt. Im nachfolgenden Schritt 204 wird zum Ler
nen des Netzwerks unter Verwendung einer Vielzahl von bekann
ten Lerndaten der Entwicklungsfaktoren und zu verwendenden
Umgebungsbedingungen des Produkts die Fehler jeweiliger Ein
heiten in der Zwischenschicht und der Ausgangsschicht erhal
ten.
Der Fehler in der Ausgangsschicht kann die Differenz zwischen
den Lerndaten und einem mechanischen Verhalten sein. Da der
Koeffizient der Verknüpfung und/oder der Schwellenwert lang
sam verändert wird, kann der Fehler in der Ausgangsschicht,
d. h. der Fehler der Einheit minimiert werden. Ferner kann der
Fehler in der Zwischenschicht unter Verwendung des Fehlers in
der Ausgangsschicht durch eine Rückwärtsberechnung, wie ein
Fehlerrückwärtsausbreitungsverfahren (einem sog. Rückausbrei
tungsverfahren "back propagation method") erhalten werden.
In einem nachfolgenden Schritt 206 werden der Koeffizient der
Verknüpfung und der Schwellenwert, die wie vorstehend be
schrieben erhalten wurden, aktualisiert (neu geschrieben) . Im
nachfolgenden Schritt 208 wird jedes Nicht-Lerndatum durch
das neuronale Netzwerk getestet, in dem der Koeffizient der
Verknüpfung und der Schwellenwert aktualisiert wurden, so daß
die die Leistung des Produkts anzeigenden Daten als Wert des
Testergebnisses erhalten werden. Im nachfolgenden Schritt 210
wird bestimmt, ob der Wert des in Schritt 208 erhaltenen Te
stergebnisses konvergierte, indem beurteilt wird, ob der Wert
in einem vorbestimmten Bereich liegt, der für die Bestimmung
der Konvergenz herangezogen wird, oder es wird alternativ da
zu bestimmt, ob die vorstehend beschriebene Verarbeitung eine
vorbestimmte Anzahl oft wiederholt wurde. Wenn das Ergebnis
der Bestimmung in Schritt 210 "JA" ist, endet die aktuelle
Routine. Wenn andererseits das Ergebnis der Bestimmung in
Schritt 210 "NEIN" ist, kehrt der Prozeß zu Schritt 204 zu
rück und der vorstehend beschriebene Prozeß wird wiederholt.
Wenn die Lerndaten eingegeben sind, werden auf diese Weise
der Koeffizient der Verknüpfung und der Schwellenwert derart
bestimmt, daß der Fehler jeder Einheit in der Zwischenschicht
und der Ausgangsschicht minimiert wird.
Demnach wird das neuronale Netzwerk unter Verwendung der
Vielzahl bekannter Versuchsdaten der Entwicklungsfaktoren und
der zu verwendenden Umgebungsbedingungen des Produkts ge
lernt. D.h., das Lernen wird derart bewirkt, daß der Fehler
des Ausgangswert aus der Ausgangsschicht des neuronalen Netz
werks bzgl. des Lehrsignals minimiert ist. Wird der Wert der
Entwicklungsfaktoren und zu verwendenden Umgebungsbedingungen
des Produkts eingegeben, gibt als Folge des Lernens der
nichtlineare Operationsabschnitt 32 den die Leistung des Pro
dukts anzeigenden Wert aus.
Nachdem die vorstehend beschriebene Verarbeitung beendet ist
und das Lernen des neuronalen Netzwerks ausreichend bewirkt
ist, kann die Struktur des Netzwerks, d. h. der Koeffizient
der Verknüpfung oder der Schwellenwert, in dem Speicher 18
gespeichert werden, um ein Umwandlungssystem auszubilden.
Nachstehend wird der Betrieb des Simulationsgeräts 30 gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf das Ab
laufdiagramm in Fig. 7 beschrieben. Wenn die Energieversor
gung des Simulationsgeräts 30 eingeschaltet wird oder der Be
ginn der Ausführung durch die Tastatur bestimmt wird, geht
der Prozeß zu Schritt 100 in Fig. 7 über, in dem eine Viel
zahl von Chromosomen in einer Anfangsgeneration eingestellt
werden. D.h., die optimale Kombination der Entwicklungsfakto
ren, die optimale Anzahl von Einheiten in der Zwischenschicht
und die optimalen Anfangswerte eines Verknüpfungszustands
des Gewichts und des Schwellenwerts) werden durch den Verer
bungsalgorithmus erhalten. Gleichzeitig wird zur Vermeidung
des minimalen Werts, zu dem das neuronale Netzwerk tendiert,
die Struktur des vorhandenen neuronalen Netzwerks, das ge
lernt wurde, beispielsweise durch ein Array von "0" und "1"
derart codiert, daß die mehreren Strukturen des neuronalen
Netzwerks, die jeweils durch das Vorhandensein einer Einheit
in der Eingangsschicht, das Vorhandensein der Einheit in der
Zwischenschicht, das Gewicht W und den Schwellenwert θ ausge
bildet sind, durch den Vererbungsalgorithmus verarbeitet wer
den können. Im nachfolgenden Schritt 102 werden die mittleren
quadratischen Fehler (RMS-Fehler) der gesamten Lerndaten zur
Ausbildung von Anpassungsfähigkeiten erhalten.
Im nachfolgenden Schritt 104 wird die Vielzahl von in dem
vorstehend beschriebenen Schritt 100 eingestellten Chromoso
men in der Folge angeordnet, in der die Anpassungsfähigkeit
hoch ist und entsprechend der Wahrscheinlichkeit der Auswahl
sortiert. In diesem Fall wird die Auswahl derart bewirkt, daß
die Chromosomen mit hohen Anpassungsfähigkeiten bestehen
bleiben. Desweiteren werden in Schritt 104 die Chromosomen
entsprechend der Größe der Anpassungsfähigkeit ausgewählt und
ein Abschnitt der Chromosomen wird ausgetauscht. Desweiteren
wird ein anderer Abschnitt der Chromosomen einer Mutation un
terzogen, d. h. die Werte werden entsprechend einer vorbe
stimmten Wahrscheinlichkeit verändert. Im nachfolgenden
Schritt 106 werden die Anpassungsfähigkeiten der Chromosomen
erhalten, die angeordnet, ausgetauscht und einer Mutation un
terzogen wurden. Da das Austauschen und dgl. der Chromosomen
bis zur vorbestimmten Generation (Schritt 108) wiederholt
wird, wird die dem Prozeß der Evolution eines Lebewesens in
der Natur entsprechende Evolution bewirkt. D.h. es werden die
Anzahl von Einheiten in der Eingangsschicht, die Anzahl von
Einheiten in der Zwischenschicht und die Anfangswerte der
Koeffizienten der Verknüpfung (die Gewichte) bestimmt, wie es
in Fig. 5 gezeigt ist. In Fig. 5 bezeichnet eine durchzogene
Linie ein positives Vorzeichen, eine gestrichelte Linie ein
negatives Vorzeichen und die Dicke einer Linie den Grad der
Verknüpfung.
Wie es in Fig. 8 gezeigt ist, bedeutet das vorstehend be
schriebene Austauschen, daß ein Abschnitt eines Chromosoms
mit einem Abschnitt eines anderen Chromosoms ausgetauscht
wird. Wie es in Fig. 9 gezeigt ist, bedeutet die vorstehend
beschriebene Mutation, daß ein Abschnitt eines Chromosoms
verändert wird.
Bei dem vorstehend angeführten Evolutionsprozeß ist zur Ver
hinderung, daß das Chromosom mit der höchsten Anpassungsfä
higkeit durch ein Austauschen oder eine Mutation zerstört
wird, die Verwendung einer Elitestrategie zu bevorzugen, bei
der das Chromosom, dessen Anpassungsfähigkeit die höchste
ist, in der kommenden Generation verbleibt.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist die Evolution in der
vorbestimmten Generation beendet, wie es vorstehend beschrie
ben ist. Somit wird im Fall, in dem der Vererbungsalgorithmus
bei dem neuronalen Netzwerk angewendet wird, die Konvergenz
in der Nachbarschaft des optimalen Werts verringert. Demnach
wird bei dem ersten Ausführungsbeispiel der optimale Wert nur
durch den Vererbungsalgorithmus nicht erhalten. Die Evolution
ist in der vorbestimmten Generation beendet, und das Chromo
som, dessen Anpassungsfähigkeit die höchste zur Zeit der be
endeten Generation ist, wird als Quasi-Anfangswert in Schritt
110 gespeichert. Im nachfolgenden Schritt 112 wird ein neuro
nales Netzwerk mit dem Quasi-Anfangswert durch eine Fehler
rückwärtsausbreitung, d. h. ein Rückausbreitungsverfahren re
konstruiert. D.h., die Anfangsstruktur des neuronalen Netz
werks wird durch einen Vererbungsalgorithmus bestimmt, und
das neuronale Netzwerk mit der Anfangsstruktur wird durch den
vorstehend beschriebenen Lernprozeß (Fig. 6) optimiert, um
den optimalen Koeffizienten der Verknüpfung zu bestimmen.
Wie es vorstehend beschrieben ist, werden gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel die optimale Kombination der Entwick
lungsfaktoren, die optimale Anzahl von Einheiten in der Zwi
schenschicht, und die optimalen Anfangswerte eines Verknüp
fungszustands (des Gewichts und des Schwellenwerts) durch den
Vererbungsalgorithmus erhalten. Gleichzeitig kann die Struk
tur des neuronalen Netzwerks verhindert werden, die zu einem
Minimalwert tendiert, d. h. die Struktur des neuronalen Netz
werks, die durch die Kombination der in die Eingangsschicht
einzugebenden Entwicklungsfaktoren, die Anzahl von Einheiten
in der Eingangsschicht, die Anzahl von Einheiten in der Zwi
schenschicht, das Gewicht W und den Schwellenwert θ gebildet
wird, optimal eingestellt werden. Da die Anzahl der zu ent
wickelnden Generationen zuvor bestimmt ist, kann desweiteren
verhindert werden, daß die Last bei der Konvergenz der Opera
tion um den optimalen Wert angewendet wird. Da desweiteren
die Daten, deren verallgemeinerter Mahalanobis-Abstand kurz
ist, als Nicht-Lerndaten eingestellt sind, werden keine Ex
trapolationsdaten erzeugt. Daher kann das neuronale Netzwerk
mit wenigen Fehlern gebildet werden.
Als nächstes wurde zur Ausbildung eines neuronalen Netzwerks
unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Vererbungsalgo
rithmus und zur Verwendung des neuronalen Netzwerks für die
Stabilisierungsentwicklung, bei der das aerodynamische Rau
schen eines Fahrzeugs verringert wird, der folgende Versuch
ausgeführt und wünschenswerte Ergebnisse erhalten.
Seit kurzem wird aufgrund der Verringerung des Hintergrund
rauschens eines Fahrzeugs ein 500 bis 1000 Hz aerodynamisches
Rauschen (ein sog. Rascheln) bemerkt, das eine Frequenz von 2
bis 3 Hz hat und die Empfindung einer Schwankung enthält. Es
wird angenommen, daß das Rascheln aufgrund von Turbulenzen
des Windstroms in der Umgebung einer Vordersäule erzeugt
wird. Da jedoch die Konfiguration der Nachbarschaft der Vor
dersäule den Entwurf eines Fahrzeugs beeinflußt, wird die
Konfiguration vorzugsweise auf der Stufe der Entwicklung des
Fahrzeugs in Betracht gezogen.
Zur Auswertung der Empfindlichkeit bzw. des Empfindens eines
Raschelns zum Zeitpunkt eines tatsächlichen Fahrens eines
Fahrzeugs als Funktion bzw. Leistung wurde das Empfinden in
fünf Stufen ausgedrückt: 1 sehr störend, 2 störend, 3 leicht
störend, 4 nicht störend, 5 überhaupt nicht störend. Deswei
teren wurden bei den Versuchsdaten die Konfiguration der Vor
dersäule und der Sensorwert bei 17 Fahrzeugbauarten gemessen.
Da die Versuchsdaten (17) und der Vererbungsalgorithmus wie
vorstehend beschrieben verwendet wurden, wurde die Kombinati
on der Entwicklungsfaktoren, die Anzahl von Einheiten in der
Zwischenschicht und das Gewicht und der Schwellenwert für die
optimale Konfiguration bzw. den optimalen Aufbau der Vorder
säule erhalten. Nachdem das Rückausbreitungsverfahren durch
geführt wurde, wurde das in Fig. 10 gezeigte neuronale Netz
werk ausgebildet. Wie es in den Fig. 12 und 13 dargestellt
ist, wurde als Ergebnis herausgefunden, daß die gesamten
sechs Datentypen als Entwicklungsfaktoren, d. h. dreidimensio
nale Neigungswinkel (τ, θ, γ) einer Vordersäule 50 auf der
linken Seite eines Fahrzeugs in Laufrichtung um eine Wind
schutzscheibe, eine Differenz im Niveau H zwischen der Wind
schutzscheibe und einer Regenrinne 58 (oder der Säule 50),
eine Breite W der Säule 50 und der Radius R der Säule 50 das
Rascheln bzw. Rauschen beeinflussen.
In Fig. 12 bezeichnet τ der dreidimensionalen Winkel einen
Neigungswinkel um die Achse L (die Achse in der rückwärtigen
Richtung eines Fahrzeugs, die Achse in der Richtung entlang
der Richtung eines Pfeils L in Fig. 12), θ eine Neigungswin
kel um die Achse W (die Achse in der Querrichtung eines Fahr
zeugs, die Achse in der Richtung entlang der Richtung des
Pfeils W in Fig. 12) und γ einen Neigungswinkel um die Achse
H (die Achse in der Höhenrichtung eines Fahrzeugs, die Achse
in der Richtung entlang der Richtung des Pfeils H in Fig.
12).
In Fig. 12 bezeichnet eine dicke durchgezogene Linie 54 den
Strom eines Hauptwindes, der um die Vordersäule 50 linker
Hand eines Fahrzeugs in Fahrtrichtung um die Windschutzschei
be vorrüberweht, und eine dünne durchgezogene Linie 56 be
zeichnet den Windstrom, der durch den durch die dicke durch
gezogene Linie 54 um die Vordersäule und oberhalb eines Tür
spiegels 52 bezeichneten Windstrom beeinflußt wird.
Unter den 17 Versuchsdaten, die als Lehrdaten dienen, dienen
12 Daten als Lerndaten und die verbleibenden 5 als Nicht-Lerndaten.
Die gesamten 17 Daten werden schließlich zur Aus
bildung eines neuronalen Netzwerks verwendet.
Wie in Fig. 11A gezeigt war der Mehrfachkorrelationskoeffizi
ent der Lehrdaten von 17 Fahrzeugbauarten 0,92, und die ge
schätzte Genauigkeit des Fahrzeugs hoch. Wenn desweiteren,
wie es in Fig. 11B gezeigt ist, die geschätzte Genauigkeit
der Fahrzeuge, die von den 17 Fahrzeugbauarten verschieden
sind, erhalten wird, war der Korrelationskoeffizient 1,0 und
genauso gut wie der der Lehrdaten.
In Fig. 14 ist die Beziehung zwischen dem Abschnitt der Ent
wicklungsfaktoren und dem Sensorwert eines Raschelns bzw.
Rauschens in einem dreidimensionalen Bild gezeigt. Wie es aus
Fig. 14 ersichtlich ist, ist der Grenzbereich zwischen den
Sensorwerten gekrümmt und das Intervall dazwischen nicht
gleich. Infolge dessen kann verstanden werden, daß das Lernen
des neuronalen Netzwerks nicht linear ausgeführt wird. Des
weiteren ist ersichtlich, daß sich der Sensorwert verschlech
tert, wenn der Radius R der Säule ein vorbestimmter Wert ist.
Daher wird aus Fig. 12 die Leistung auf der Entwicklungsstufe
vorhergesagt, und es können auch die Entwicklungsfaktoren un
ter Berücksichtigung der Stabilisierungsentwicklung bestimmt
werden.
Nachstehend wird ein zweites Ausführungsbeispiel beschrieben.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wird die Erfindung bei
einem Simulationsgerät 31 angewendet, bei dem die Stabilität
berücksichtigt wird und die Entwicklungsfaktoren eines Pro
dukts eine hohe Leistung aufweisen. Da die Struktur des zwei
ten Ausführungsbeispiels im wesentlichen gleich der des er
sten Ausführungsbeispiel ist, wird auf die Beschreibung der
Abschnitte, die mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet
sind, verzichtet.
Bei einem Taguchi-Verfahren, das als Stabilisierungsentwick
lungsverfahren bekannt ist, wird eine Dispersion, die nicht
durch einen Entwickler gesteuert werden kann, als Fehlerfak
tor genommen, und es wird ein Entwicklungsfaktor, bei dem der
Beitrag der Robustheit hoch ist, erhalten. Infolge dessen
wird ein Entwicklungsfaktor erhalten, bei dem der Beitrag der
Robustheit gering und der Beitrag der Leistung hoch ist.
D.h., bei dem Taguchi-Verfahren wird in der ersten Stufe der
Einfluß der Dispersion, die nicht durch einen Entwickler ge
steuert werden kann, im Versuch als Fehlerfaktor genommen und
gemessen, um die Entwicklungsfaktoren zu erhalten, deren Lei
stung nicht verstreut ist, d. h. ein Signal-Zu-
Rauschverhältnis groß und der Beitrag der Robustheit hoch
ist. In der zweiten Stufe werden die Entwicklungsfaktoren er
halten, bei denen der Beitrag der Robustheit gering und der
Beitrag der Leistung hoch ist, und es wird eine Entwicklung
bewirkt, bei der die Robustheit nicht verringert und die Lei
stung verbessert ist. Als Ergebnis der zwei Entwicklungsstu
fen enthalten die Entwicklungsfaktoren sowohl die Robustheit
als auch die Leistung.
Da jedoch das Taguchi-Verfahren ein Versuch-Planungsverfahren
ist, müssen die auf eine orthogonale Tabelle verteilten Ver
suchsdaten zuvor bereitgestellt werden. Daher ist es erfor
derlich, die Daten entsprechend einem neuen Versuch zu extra
hieren, und die sehr große Menge von Versuchsdaten, die durch
die letzten Experimente erhalten wird, kann nicht effektiv
genutzt werden. Desweiteren kann es schwierig sein, Daten der
orthogonalen Tabelle in Abhängigkeit der Bedingung des Ver
suchs zuzuordnen. Kann die Beziehung zwischen den Entwick
lungsfaktoren, dem Fehlerfaktor, der nicht durch einen Ent
wickler gesteuert werden kann, und der Leistung verglichen
mit der Zwei-Stufen-Entwicklung des Taguchi-Verfahrens spezi
fiziert werden, wird angenommen, daß die Stabilisierungsent
wicklung bewirkt werden kann, bei der das Produkt mit hoher
Leistung in einer Ein-Stufen-Entwicklung und das Produkt, bei
dem der Beitrag der Robustheit hoch ist, entwickelt werden
kann.
D.h., wenn die verschiedenen Arten der Entwicklungsfaktoren
durch x = (x1, x2, . . . xm)T, ein oder eine Vielzahl von Feh
lerfaktoren, die nicht durch einen Entwickler gesteuert wer
den können, durch r = (r1, r2, . . . rn)T und eine oder eine
Vielzahl von Leistungen, die aus dem Vorstehenden erhalten
werden kann, durch z = (z1, z2, . . . zp)T definiert ist, kann
die Beziehung zwischen den Entwicklungsfaktoren x, dem Feh
lerfaktor r, der nicht durch einen Entwickler gesteuert wer
den kann, und der Leistung z durch die folgende Formel (3)
ausgedrückt werden. Die in der Formel (3) gezeigte Beziehung
wird als nichtlinear angenommen. Wie es vorstehend beschrie
ben ist, kann jedoch die Beziehung durch das neuronale Netz
werk bestimmt werden, das durch einen Vererbungsalgorithmus
(der nachstehend ausführlich beschrieben wird) ausgebildet
wurde. Falls daher die Leistungen z für alle Werte der Ent
wicklungsfaktoren x, die praktisch verwendet werden, und der
maximale Wert der Leistungen z erhalten wird, kann das Pro
dukt mit der hohen Leistung entwickelt werden. Wenn ferner
das partielle Differential δg/δr, das den Fehlerfaktor r in
der Formel (3) betrifft, erhalten wird, und die Entwicklungs
faktoren x, die das partielle Differential δg/δr minimie
ren, erhalten werden, kann ein Produkt entwickelt werden, bei
dem der Beitrag der Robustheit hoch ist.
z = g (x, r) (3)
Die definierte Funktion ()T bezeichnet eine Transponierung.
Wenn beispielsweise die Beziehung r = h (x) bzgl. x = (x1,
x2, . . . xm)T und r = (r1, r2, . . ., rn)T existiert, kann die Be
ziehung wie folgt ausgedrückt werden.
Fig. 15 zeigt ein Blockschaltbild der schematischen Struktur
eines Simulationsgeräts 31 des zweiten Ausführungsbeispiels.
Die Funktionskategorie des Simulationsgeräts 31 ist im we
sentlichen die gleiche wie die des Simulationsgeräts 30 und
das Simulationsgerät 31 wird funktional durch einen nichtli
nearen Operationsabschnitt 32, einen Vererbungsalgorithmus-
Operationsabschnitt 34, einen Dateneingabeabschnitt 40, einen
Datenausgabeabschnitt 44 und einen Stabilisierungsentwick
lungsabschnitt 60 in Kategorien eingeteilt. Der nichtlineare
Operationsabschnitt 32 wird durch ein neuronales Netzwerk auf
die gleiche Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel ge
bildet, und dient als Berechnungsabschnitt, der die Entspre
chung zwischen den Entwicklungsfaktoren und den Umgebungsbe
dingungen des Produkts und dessen Leistung berechnet. Der Da
teneingabeabschnitt 40 dient zur Eingabe der Entwicklungsfak
toren eines Produkts, der zu verwendenden Umgebungsbedingun
gen und dgl., die durch numerische Werte ausgedrückt werden.
Als Ergebnis der Arbeitsweise des nichtlinearen Operationsab
schnitts 32 dient der Datenausgabeabschnitt 44 zur Ausgabe
von Ausgangsdaten, wobei die Daten von dem Dateneingabeab
schnitt 40 die Leistung eines stabilisierten Produkts anzei
gen. Da der Dateneingabeabschnitt 40, der Datenausgabeab
schnitt 44 und der nichtlineare Operationsabschnitt 32 ähn
lich jenen bei dem ersten Ausführungsbeispiel sind, wird auf
ihre ausführliche Beschreibung verzichtet.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel dient der Dateneingabeab
schnitt 40 zur Eingabe der Entwicklungsfaktoren eines Pro
dukts, der zu verwendenden Umgebungsbedingungen und dgl., die
durch numerische Werte ausgedrückt werden, und zur stufenwei
sen Eingabe der die Entwicklungsfaktoren eines Produkts zum
Zeitpunkt einer Stabilisierungsentwicklung anzeigenden Werte,
was nachstehend beschrieben wird. Ferner gibt der Datenausga
beabschnitt 44 das Ergebnis der Operation bzw. Verarbeitung
des nichtlinearen Operationsabschnitts 32, d. h. Ausgangsdaten
aus, die die Leistung eines Produkts anzeigen. Außerdem gibt
der Datenausgabeabschnitt 44 zum Zeitpunkt einer Stabilisie
rungsentwicklung den Zwischenwert, d. h. den Leistungswert
aus, der dem Stufenwert des Werts entspricht, der die Ent
wicklungsfaktoren eines Produkts anzeigt, was nachstehend be
schrieben wird.
Unter den Entsprechungen zwischen den Entwicklungsfaktoren
und den zu verwendenden Umgebungsbedingungen eines Produkts
und dessen Leistung, die durch den vorstehend beschriebenen
nichtlinearen Operationsabschnitt 32 berechnet werden, erhält
der Stabilisierungsentwicklungsabschnitt 60 die optimalen
Entwicklungsfaktoren eines Produkts, indem die Leistung oder
die Robustheit stark berücksichtigt wird, und kann durch die
Verwendung von Hardwarebetriebsmitteln (siehe Fig. 2) und
Softwarebetriebsmitteln ausgebildet werden, was nachstehend
beschrieben wird. In dem Stabilisierungsentwicklungsabschnitt
60 werden Daten, wie die Entwicklungsfaktoren eines Produkts
und die zu verwendenden Umgebungsbedingungen über den Daten
eingabeabschnitt 40 in den nichtlinearen Operationsabschnitt
32 eingegeben, der wie nachstehend beschrieben ausgebildet
wurde, und die die Leistung eines Produkts anzeigenden Aus
gangsdaten, die durch den Datenausgabeabschnitt 44 erhalten
werden, d. h., die das Ergebnis der Operation des nichtlinea
ren Operationsabschnitts 32 darstellen, werden zur Ausbildung
der Stabilisierungsentwicklung verwendet. Wenn die Stabili
sierungsentwicklung bewirkt wird, kann der Stabilisierungs
entwicklungsabschnitt 60, da es für den Stabilisierungsent
wicklungsabschnitt 60 erforderlich ist, den nichtlinearen
Operationsabschnitt 32 zuvor auszubilden, eine Steueranzeige
bzw. Steuerbestimmung an den Vererbungsalgorithmusabschnitt
34 ausgeben oder kann die Anzeige bzw. Bestimmung empfangen,
daß die Ausbildung abgeschlossen ist.
Nachstehend wird die Arbeitsweise des zweiten Ausführungsbei
spiels beschrieben.
Wenn die Energieversorgung des Simulationsgeräts 31 des zwei
ten Ausführungsbeispiels eingeschaltet wird, oder wenn der
Beginn der Ausführung der Stabilisierungsentwicklungsberech
nung durch die Tastatur bestimmt wird, geht der Prozeß zu
Schritt 400 in Fig. 16 über, in dem eine Vielzahl von Ver
suchsdaten bereitgestellt werden. Die Versuchsdaten sind die
Daten, bei denen die Entwicklungsfaktoren, die zu verwenden
den Umgebungsbedingungen oder dgl. eines Produkts zuvor mit
der Leistung des Produkts übereinstimmen und ausprobiert wur
den, und bei denen jedes Ergebnis durch einen numerischen
Wert ausgedrückt wird. Die Daten werden dann in der Daten
speichereinrichtung 28 gespeichert. Dementsprechend werden in
Schritt 400 die in der Datenspeichereinrichtung 28 gespei
cherten Versuchsdaten gelesen. Auf diese Weise wird eine
Vielzahl von Kombinationen bzgl. der Entwicklungsfaktoren x =
(x1, x2, . . . xm)T, des Fehlerfaktors, der nicht durch einen
Entwickler gesteuert werden kann, r = (r1, r2, . . . rn)T und
der Leistung, die aus dem vorstehenden erhalten werden kann,
z = (z1, z2, . . . zp)T ausgebildet. Die Versuchsdaten müssen
nicht in der Datenspeichereinrichtung 28 gespeichert werden.
Die Daten können von der Tastatur 10 eingegeben oder zuvor in
dem Nur-Lese-Speicher 18 oder dem Speicher 22 gespeichert
werden.
Im nachfolgenden Schritt 402 werden die Versuchsdaten, die
zur Erleichterung der Berechnung ausgebildet wurden, dimensi
onslos. Beispielsweise wird der maximale Wert auf 0,9 und der
minimale Wert auf 0,1 gesetzt, und die gesamten Versuchsda
ten, d. h. die Entwicklungsfaktoren x, der Fehlerfaktor r und
die Leistung z werden zwischen dem maximalen Wert und dem mi
nimalen Wert normiert. Der maximale Wert und der minimale
Wert können für die Entwicklungsfaktoren x, den Fehlerfaktor
r und die Leistung z verändert werden.
Wenn die Ausbildung der Versuchsdaten wie vorstehend be
schrieben beendet ist, wird in Schritt 404 die Beziehung zwi
schen den Entwicklungsfaktoren x, dem Fehlerfaktor r und der
Leistung z wie folgt durch das neuronale Netz und den Verer
bungsalgorithmus gelernt, d. h. die Formel (3) wird bestimmt.
Der Lernprozeß wird durch Lernen und Ausbilden des neuronalen
Netzwerks wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben
(siehe Fig. 6 und 7) ausgeführt.
Zuerst dient zur Ausbildung/zum Lernen des neuronalen Netz
werks in dem nichtlinearen Operationsabschnitt 32 unter einer
Vielzahl von Versuchsdaten eine vorbestimmte Anzahl
(beispielsweise 70 bis 80% der gesamten Daten) der Versuchs
daten als Lerndaten und der Rest (beispielsweise die verblei
benden 20 bis 30%) der Versuchsdaten als Nicht-Lerndaten.
Beim Einstellen der Nicht-Lerndaten unter den gesamten Daten
ist das Problem der Interpolation der Gegenstand bei der Ana
lyse, wie einer mehrdimensionalen Analyse, so daß die Lösung
des Problems der Extrapolation einen großen Fehler enthalten
kann. Demzufolge werden wie bei dem ersten Ausführungsbei
spiel die Nicht-Lerndaten derart eingestellt, daß sie keine
Extrapolationsdaten werden. D.h., die Daten, deren verallge
meinerter Mahalanobis-Abstand kurz ist, dienen als
Nicht-Lerndaten.
Beim Lernprozeß werden Lerndaten und Nicht-Lerndaten gelesen,
der Koeffizient der Verknüpfung (das Gewicht) und der Schwel
lenwert jeder Einheit in dem neuronalen Netzwerk werden auf
Anfangswerte eingestellt und die Fehler der jeweiligen Ein
heiten in der Zwischenschicht und der Ausgangsschicht in dem
neuronalen Netzwerk werden erhalten (Schritte 200 bis 204).
Wenn die Fehler jeweiliger Einheiten erhalten werden, werden
der Koeffizient der Verknüpfung und der Schwellenwert aktua
lisiert (neu geschrieben), jedes Nicht-Lerndatum wird durch
das neuronale Netzwerk getestet, in dem der Koeffizient der
Verknüpfung und der Schwellenwert aktualisiert wurden, so daß
die die Leistung des Produkts anzeigenden Daten als Wert des
Testergebnisses erhalten werden, und die vorstehend beschrie
bene Verarbeitung wird solange wiederholt, bis der erhaltene
Wert des Testergebnisses konvergiert (Schritte 206 bis 210).
Wenn die Lerndaten eingegeben werden, werden auf diese Weise
der Koeffizient der Verknüpfung und der Schwellenwert be
stimmt, so daß der Fehler jeder Einheit in der Zwischen
schicht und der Ausgangsschicht minimiert wird.
Nachdem die vorstehend beschriebene Verarbeitung beendet und
das Lernen des neuronalen Netzwerks ausreichend bewirkt ist,
kann die Struktur des Netzwerks, d. h. der Koeffizient der
Verknüpfung oder der Schwellenwert in dem Speicher 18 zur
Ausbildung eines Umwandlungssystem gespeichert werden.
Als nächstes wird die Anfangsstruktur des neuronalen Netz
werks, bei dem der Lernprozeß beendet wurde, durch den Verer
bungsalgorithmus ausgebildet (Fig. 7). Zuerst werden die op
timale Kombination der Entwicklungsfaktoren (die Anzahl und
Position der Eingangsschicht in dem neuronalen Netzwerk), die
optimale Anzahl von Einheiten in der Zwischenschicht, und die
optimalen Werte eines verknüpften Zustands (das Gewicht und
der Schwellenwert) durch den Vererbungsalgorithmus erhalten.
Gleichzeitig wird zur Vermeidung des minimalen Werts, zu dem
das neuronale Netzwerk tendiert, die Struktur des vorhandenen
neuronalen Netzwerks, das gelernt wurde, d. h. die Struktur
des neuronalen Netzwerks, das durch das Vorhandensein einer
Einheit in der Eingangsschicht, das Vorhandensein einer Ein
heit in der Zwischenschicht, das Gewicht W und den Schwellen
wert θ ausgebildet ist, als ein Chromosom in der Anfangsgene
ration zum Erhalten einer Anpassungsfähigkeit bestimmt
(Schritte 100, 102). Dann wird eine Vielzahl von Chromosomen
in der Ordnung angeordnet, in der die Anpassungsfähigkeit
hoch ist, und entsprechend der Wahrscheinlichkeit der Auswahl
sortiert. Desweiteren werden die Chromosomen entsprechend der
Größe der Anpassungsfähigkeit ausgewählt und ein Abschnitt
der Chromosomen wird ausgetauscht, um eine Anpassungsfähig
keit zu erhalten (Schritte 104, 106). Da das Austauschen und
dgl. der Chromosomen bis zur vorbestimmten Generation wieder
holt wird (Schritt 108) und eine Evolution bewirkt wird, die
dem Prozeß der Evolution eines Lebewesens in der Natur ent
spricht, werden die Anzahl von Einheiten in der Eingangs
schicht, die Anzahl von Einheiten in der Zwischenschicht und
die Anfangswerte der Koeffizienten der Verknüpfung (die Ge
wichte) bestimmt, und es wird ein neuronales Netzwerk auf der
Grundlage der Anfangswerte ausgebildet (Schritte 110, 112).
D.h. zur Vermeidung der Verringerung der Konvergenz in der
Nachbarschaft des optimalen Werts wird die Evolution in der
vorbestimmten Generation auf die gleiche Weise wie bei dem
vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel beendet.
Dann wird ein neuronales Netzwerk durch eine Fehlerrückwärts
ausbreitung, d. h. ein Rückausbreitungsverfahren rekonstru
iert. D.h., die Anfangsstruktur des neuronalen Netzwerks wird
durch einen Vererbungsalgorithmus bestimmt, und das neuronale
Netzwerk mit der Anfangsstruktur wird durch den vorstehend
beschriebenen Lernprozeß optimiert (Fig. 6), um den optimalen
Koeffizienten der Verknüpfung zu bestimmen.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wird, nachdem zuerst der
Lernprozeß bewirkt wird, die Anfangsstruktur des neuronalen
Netzwerks durch einen Vererbungsalgorithmus bestimmt, und das
neuronale Netzwerk mit der Anfangsstruktur wird durch den
vorstehend beschriebenen Lernprozeß optimiert, um den Koeffi
zienten der Verknüpfung zu bestimmen. Die Erfindung ist je
doch nicht auf einen Fall beschränkt, in dem die An
fangsstruktur des neuronalen Netzwerks durch den Lernprozeß
optimiert wird, und die Struktur des neuronalen Netzwerks
kann zufällig auf die Struktur mit vorbestimmten Werten ein
gestellt werden.
Dann wird in Schritt 406 in Fig. 16 die Stabilisierungsent
wicklung bewirkt (in einem dimensionslosen Zustand), wie es
nachstehend beschrieben wird, indem das wie vorstehend be
schrieben ausgebildete neuronale Netzwerk, d. h. die Formel
(3), die die Beziehung zwischen den Entwicklungsfaktoren x,
dem Fehlerfaktor r und der Leistung z darstellt, verwendet
wird. Nachdem die Stabilisierungsentwicklung bewirkt wurde,
wird in Schritt 408 die Dimension der dimensionslosen Ent
wicklungsfaktoren x wiederhergestellt und der tatsächliche
Wert der Entwicklungsfaktoren x erhalten. In Schritt 408
kann, wenn die jeweiligen Dimensionen der Entwicklungsfakto
ren x, des Fehlerfaktors r und der Leistung z zum Erhalten
der tatsächlichen Werte der Entwicklungsfaktoren x, des Feh
lerfaktors r und der Leistung z wiederhergestellt sind, die
Beziehung zwischen den Entwicklungsfaktoren x, dem Fehlerfak
tor r und der Leistung z durch die tatsächlichen Werte ausge
wertet/verifiziert werden. Auf diese Weise können die Ent
wicklungsfaktoren x erhalten werden, die sowohl die Leistung
als auch die Robustheit aufweisen.
Nachstehend werden Beispiele beschrieben, bei denen der Ver
erbungsalgorithmus angewendet wird. Die folgende Tabelle 1
zeigt Data 1 bis Data 13, die bei diesen Beispielen verwendet
werden.
Von den vorstehend beschriebenen Daten Data 1 bis Data 13
wird angenommen, daß die in der folgenden Formel (4) gezeigte
Beziehung ausgebildet ist. Wie es aus der folgenden Beziehung
ersichtlich ist, wird die Leistung z, die nicht durch den
Entwicklungsfaktor X4 beeinflußt ist, in diesen Daten verwen
det.
Z = g (x)
x = (X₁, X₂, X₃)T
z = (Z₁, Z₂, Z₃)T (4)
x = (X₁, X₂, X₃)T
z = (Z₁, Z₂, Z₃)T (4)
Als erste Generation wurden 50 Individuen (die Struktur des
neuronalen Netzwerks) zufällig erzeugt und es wurde eine An
passungsfähigkeit durch die Verwendung der vorstehend be
schriebenen Daten Data 1 bis Data 13 erhalten. Während die
vorstehend beschriebenen Daten Data 1 bis Data 13 als Lehrda
ten dienen, wurde die Anpassungsfähigkeit aus den Lehrdaten
und dem geschätzten Wert des entsprechenden neuronalen Netz
werks erhalten. Fig. 18 (A) zeigt Individuen, die die höch
sten Anpassungsfähigkeiten unter den Lernergebnissen haben.
Während die vorstehend beschriebenen Daten Data 1 bis Data 13
als Lehrdaten dienen, verwendet die Anpassungsfähigkeit die
inverse Zahl des Quadrats eines Fehlers zwischen den Lehrda
ten und dem geschätzten Ausgangswert des entsprechenden neu
ronalen Netzwerks. Wie es aus Fig. 18 (A) ersichtlich ist,
sind die Entwicklungsfaktoren X1, X2, X4 in der Einheit der
Eingangsschicht enthalten, während der Entwicklungsfaktor X3
nicht enthalten ist, und die Anzahl von Einheiten in der Zwi
schenschicht ist auf zwei gesetzt. Desweiteren zeigt Fig. 19
(A) die Korrelation zwischen den Lehrdaten und dem geschätz
ten Ausgangswert des neuronalen Netzwerks. Wie es aus Fig. 19
(A) ersichtlich ist, ist zwischen diesen keine Korrelation
vorhanden.
Dann wird aus den Individuen der vorstehend beschriebenen An
fangsgeneration das Individuum ausgewählt, dessen Anpassungs
fähigkeit die höchste ist. Zumindest bei einem Abschnitt der
ausgewählten Individuen wird ein Austauschen und/oder eine
Mutation bewirkt, d. h. die Struktur des neuronalen Netzwerks
wird verändert, um das Individuum der nächsten Generation zu
bestimmen. Dies wird bis zur fünfzigsten Generation wieder
holt. Zum Bewirken des vorstehend beschriebenen Austauschens
werden zumindest zwei Individuen ausgewählt. Jedoch ist es
zum Bewirken der Mutation ausreichend, wenn ein Individuum
ausgewählt wird. Fig. 18 (B) zeigt die Individuen, deren An
passungsfähigkeiten die höchsten unter den Individuen der
fünfzigsten Generation sind. Wie es aus Fig. 18 (B) ersicht
lich ist, wird der Entwicklungsfaktor X4, der die Leistung z
nicht beeinflußt, d. h. der ursprünglich nicht als Eingangs
signal verwendet werden sollte, weggelassen und die Anzahl
der Einheiten in der Zwischenschicht auf 4 erhöht. Wie es
auch aus der Korrelation in Fig. 19 (B) ersichtlich ist, ist
die Korrelation zwischen den Lehrdaten und dem geschätzten
Ausgangswert des neuronalen Netzwerks ähnlich der idealen Be
ziehung. D.h., es ist ersichtlich, daß die Koeffizienten der
Verknüpfung, die das Gewicht enthalten, und der Schwellenwert
ähnlich den optimalen Werten sind.
Das vorstehend beschriebene Austauschen und die Mutation wer
den weiter wiederholt, bis die tausendste Generation erreicht
ist. Fig. 18 (C) zeigt die Individuen, deren Anpassungsfä
higkeiten die höchsten unter den Individuen der tausendsten
Generation sind. Wie aus Fig. 18 (C) ersichtlich ist der Ent
wicklungsfaktor X3, der die Leistung z beeinflußt, d. h. der
ursprünglich enthalten sein sollte, enthalten und der Ent
wicklungsfaktor X4, der die Leistung z nicht beeinflußt,
d. h., der ursprünglich als Eingangssignal nicht enthalten
sein sollte, wird weggelassen, und die Anzahl an Einheiten in
der Zwischenschicht wird bei vier beibehalten. Wie es aus der
Korrelation in Fig. 19 (C) ersichtlich ist, ist ferner die
Korrelation zwischen den Lehrdaten und dem geschätzten Aus
gangswert des neuronalen Netzwerks der idealen Beziehung noch
ähnlicher. D.h., es ist ersichtlich, daß die Koeffizienten
zur Verknüpfung, die das Gewicht und den Schwellenwert ent
halten, den optimalen Werten noch ähnlicher sind.
Bei dem vorstehend beschriebenen Beispiel wird die Evolution
in der tausendsten Generation beendet. Somit wird in einem
Fall, bei dem der Vererbungsalgorithmus bei dem neuronalen
Netzwerk angewendet wird, die Konvergenz in der Nachbarschaft
des optimalen Werts verringert. Daher wird der optimale Wert
nicht nur durch den Vererbungsalgorithmus erhalten, die Evo
lution in der tausendsten Generation beendet und das Chromo
som, dessen Anpassungsfähigkeit die höchste in der Generation
ist, als Quasi-Anfangswert gespeichert. Dadurch wird ein neu
ronales Netzwerk durch eine Fehlerrückwärtsausbreitung, d. h.
ein Rückausbreitungsverfahren rekonstruiert. D.h., die An
fangsstruktur des neuronalen Netzwerks wird durch den Verer
bungsalgorithmus bestimmt, und das neuronale Netzwerk mit der
Anfangsstruktur wird durch den vorstehend beschriebenen Lern
prozeß (Fig. 6) optimiert, um den optimalen Koeffizienten der
Verknüpfung zu bestimmen.
Da der Vererbungsalgorithmus mit dem neuronalen Netzwerk kom
biniert wird, kann auf diese Weise die optimale Ko 16426 00070 552 001000280000000200012000285911631500040 0002019731943 00004 16307mbination
der Entwicklungsfaktoren, die beruhend auf dem empirisch-
praktischen Verfahren bewirkt worden, und die optimale Struk
tur des neuronalen Netzwerks, d. h. die Anzahl (die Anzahl von
Einheiten) in der Zwischenschicht bestimmt werden.
Nachstehend wird die Stabilisierungsentwicklung in Schritt
406 in Fig. 16 ausführlich beschrieben. Bei der Stabilisie
rungsentwicklung wird hinsichtlich der Leistung entsprechend
den Werten der Entwicklungsfaktoren x und dem Fehlerfaktor r,
während die Werte der Entwicklungsfaktoren x und des Fehler
faktors r verändert werden, die optimale Beziehung zwischen
den Entwicklungsfaktoren x, dem Fehlerfaktor r und der Lei
stung z gesucht. Wenn die Stabilisierungsentwicklungsverar
beitung beginnt, wird die Stabilisierungsentwicklungsroutine
in Fig. 17 ausgeführt und der Prozeß geht zu Schritt 300
über.
In Schritt 300 wird die Entwicklungsbeschränkung für die Sta
bilisierungsentwicklung bereitgestellt. Die Entwicklungsbe
schränkung ist ein Parameter oder eine Entwicklungsbedingung,
die zum Zeitpunkt der Entwicklung verwendet wird. D.h., die
Entwicklungsbedingung ist die Beschränkung des Bereichs der
Dimension, in dem sich ein Produkt befinden kann, zum Zeit
punkt der Entwicklung des Produkts und die Beschränkung des
zulässigen Bereichs der Leistung. Bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel sind die Entwicklungsbeschränkungen der maxima
le und der minimale Wert der Entwicklungsfaktoren x, des Feh
lerfaktors r und der Leistung z. Ferner ist ein Intervall in
dem Parameter enthalten, wenn der Wert der Entwicklungsfakto
ren x verändert wird. Wenn das Intervall zu groß ist, wird
eine optimale Lösung aufgrund der Nichtlinearität (der vor
stehenden Formel (3)) übersehen. Wenn das Intervall zu klein
ist, erhöht sich die zum Suchen erforderliche Berechnungs
zeit. Beispielsweise in einem Fall, in dem die Stabilisie
rungsentwicklung zur Verringerung des aerodynamischen Geräu
sches (eines sog. Raschelns bzw. Rauschens) eines Fahrzeugs
bei der strukturellen Entwicklung der Peripherie der Vorder
säule angewendet wird, wie es in Fig. 12 und 13 gezeigt ist,
ist es unter den Entwicklungsfaktoren x, in denen der Einfluß
des in dem ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Rauschens
vermutlich groß ist, vorzuziehen, daß jede Differenz im Ni
veau H zwischen der Windschutzscheibe und der Regenrinne 58
(oder der Säule 50), die Breite W der Säule 50 und der Radius
R der Säule 50 ein Intervall von ungefähr 1 mm aufweisen.
Werden diese Entwicklungsfaktoren x bei einem Intervall von 1
mm verändert, können die Änderungen in der Leistung ausrei
chend erfaßt werden und die Anzahl der Suchdurchläufe ist
nicht enorm groß.
Die Entwicklungsbeschränkung kann von der Tastatur 10 einge
geben werden. Alternativ dazu kann die Entwicklungsbeschrän
kung zuvor als Daten bereitgestellt und in der Datenspei
chereinrichtung 28 gespeichert werden, um gelesen zu werden.
Im nachfolgenden Schritt 302 werden hinsichtlich aller Kombi
nationen zwischen den Entwicklungsfaktoren x und dem Fehler
faktor r, die durch die vorstehende Entwicklungsbeschränkung
bestimmt werden, die Leistung z = g (x, r) und der partielle
Differentialwert δg/δr erhalten. D.h., wenn beispielsweise
bei der Stabilisierungsentwicklung zur Verringerung des aero
dynamischen Geräuschs (eines Rauschens) eines Fahrzeugs die
Differenz in der Stufe H, die Breite W der Säule 50 und der
Radius R der Säule 50, die vermutlich einen großen Einfluß
auf das Rauschen haben, als Entwicklungsfaktoren x bestimmt
werden, werden die maximalen bis minimalen Werte von H, W und
R um 1 mm verändert, und alle Kombinationen, bei denen der
Fehlerfaktor r von dem maximalen Wert auf den minimalen Wert
verändert wird, werden eingestellt. Bei jeder dieser Kombina
tionen werden die Leistung z und der partielle Differential
wert δg/δr, der die Robustheit anzeigt, unter Verwendung
des nichtlinearen Operationsabschnitts 32 (des neuronalen
Netzwerks) erhalten. Die Formel zum Erhalten des partiellen
Differentialwerts δg/δr kann aus der vorstehenden Formel
(3) erhalten werden, so daß die Formel zuvor und der partiel
le Differentialwert δg/δr unter Verwendung der Formel er
halten wird. Die Formel zum Erhalten des partiellen Differen
tialwerts δg/δr kann erhalten werden, wenn die Verarbeitung
des Schritts 302 beginnt. Desweiteren kann zum Erhalten der
Entsprechungsbeziehung zwischen den Entwicklungsfaktoren x
und dem Fehlerfaktor r zum Erhalten des partiellen Differen
tialwerts δg/δr das neuronale Netzwerk ausgebildet und ver
wendet werden.
Im nachfolgenden Schritt 304 werden die Entwicklungsfaktoren
x, bei denen die Leistung g (x, r) groß und der absolute Wert
des partiellen Differentials abs (δg/δr) klein ist, wie folgt
erhalten.
Wenn die minimale Leistung g (x, r) der Kombinationen von
Entwicklungsfaktoren x und allen Fehlerfaktoren r gx ist,
können die Entwicklungsfaktoren x, bei denen die Leistung g
(x, r) groß ist, durch Erhalten der Entwicklungsfaktoren x
erhalten werden, bei denen die Leistung gx maximal bei allen
Kombinationen der Entwicklungsfaktoren x ist. Ist der maxima
le absolute Wert des partiellen Differentials abs (δg/δr)
der Kombinationen von Entwicklungsfaktoren und aller Fehler
faktoren r gz, können die Entwicklungsfaktoren x, bei denen
der absolute Wert des partiellen Differentials abs (δg/δr)
klein ist, durch Erhalten der Entwicklungsfaktoren x erhalten
werden, bei denen der absolute Wert des partiellen Differen
tials gz minimal bei allen Kombinationen der Entwicklungsfak
toren x ist.
Da in Schritt 302 die Leistung z und der partielle Differen
tialwert δg/δr bzgl. allen Kombinationen der Entwicklungs
faktoren x und der Fehlerfaktoren r erhalten werden, können
in Schritt 304 die Entwicklungsfaktoren, bei denen die Lei
stung g (x, r) groß ist, und die Entwicklungsfaktoren x, bei
denen der absolute Wert des partiellen Differentials abs (δg/δr)
klein ist, durch Extraktion des entsprechenden Entwick
lungswert aus jedem der erhaltenen Werte erhalten werden.
Die Entwicklungsfaktoren x, bei denen die Leistung g (x, r)
groß ist, und die Entwicklungsfaktoren x, bei denen der abso
lute Wert des partiellen Differentials abs (δg/δr) klein
ist, können aus der folgenden Formel (5) bestimmt werden.
wobei t eine reelle Zahl größer gleich null ist.
Durch Erhalt dieser Entwicklungsfaktoren x, bei denen das Er
gebnis der Berechnung der vorstehend beschriebenen Formel (5)
klein ist, können die Entwicklungsfaktoren, deren Leistung
große Bedeutung zukommt, erhalten werden. Desweiteren können
durch Erhalten der Entwicklungsfaktoren x, bei denen das Er
gebnis der Berechnung groß ist, die Entwicklungsfaktoren er
halten werden, deren Robustheit große Bedeutung zukommt.
Bei der Stabilisierungsentwicklung in Schritt 406 wird hin
sichtlich der Leistung entsprechend den Werten der Entwick
lungsfaktoren x und dem Fehlerfaktor r, während die Werte der
Entwicklungsfaktoren x oder des Fehlerfaktors r verändert
werden, die optimale Beziehung zwischen den Entwicklungsfak
toren x, dem Fehlerfaktor r und der Leistung gesucht. Wenn
jedoch angenommen wird, daß sich die Berechnungszeit erhöht,
anstatt die Leistung z hinsichtlich aller Kombinationen zwi
schen den maximalen Werten und den minimalen Werten innerhalb
des durch die Entwicklungsbeschränkung erhaltenen Intervalls
zu erhalten, kann der Vererbungsalgorithmus für die Suche
verwendet werden.
Auf diese Weise kann durch Kombination des neuronalen Netz
werks und des Vererbungsalgorithmus die optimale Kombination
der Entwicklungsfaktoren, die ursprünglich beruhend auf dem
empirisch/praktischen Verfahren bewirkt wurden, und die opti
male Struktur des neuronalen Netzwerks, d. h. die Anzahl (die
Anzahl von Einheiten) in der Zwischenschicht, bestimmt wer
den. Durch die Verwendung des auf diese Weise ausgebildeten
neuronalen Netzwerks können die Entwicklungsfaktoren, bei de
nen die Leistung und die Robustheit große Bedeutung haben,
d. h. sowohl die Leistung als auch die Robustheit vorhanden
sind, auf einer Entwicklungsstufe erhalten werden. Da demnach
das zweite Ausführungsbeispiel bei einer Ein-Stufen-Entwicklung
bewirkt wird, kann eine flexiblere Entwicklung
verglichen mit der Zwei-Stufen-Entwicklung des herkömmlichen
Entwicklungsverfahrens, wie des Taguchi-Verfahrens, ausge
führt werden. Desweiteren war es schwierig, die Wechselwir
kung zwischen den Entwicklungsfaktoren und dem Fehlerfaktor
zu verarbeiten, wobei die direkte Beziehung nicht erhalten
werden konnte. Da jedoch das Simulationsgerät, das die Stabi
lisierungsentwicklung des zweiten Ausführungsbeispiels ermög
licht, die Ein-Stufen-Entwicklung bewirkt, ist es nicht er
forderlich, die Entwicklungsfaktoren und den Fehlerfaktor
klar zu trennen. Wenn es beispielsweise erforderlich ist, daß
ein willkürliches Produkt einer Vielzahl von Leistungen genü
gen soll, werden die Entwicklungsfaktoren bzgl. einer Lei
stung ein Fehlerfaktor im Fall, in dem die Entwicklungsfakto
ren bzgl. einer anderen Leistung verbessert wurden. Wie im
Fall, in dem die Entwicklungsfaktoren und der Fehlerfaktor
das gleiche sind, müssen selbst dann, wenn die Entwicklungs
faktoren und der Fehlerfaktor nicht klar getrennt sind, die
Entwicklungsfaktoren und der Fehlerfaktor nicht getrennt wer
den und können einfach als Eingangsdaten verarbeitet werden.
Die optimalen Entwicklungsfaktoren können dadurch erhalten
werden.
Ferner kann bei dem Versuchs-Planungsverfahren, das bei dem
Taguchi-Verfahren verwendet wird, nur die Leistung, die die
Kombination des Niveaus der Umgebung oder dgl., die vorher
untersucht wurde, erhalten werden. Jedoch sind bei dem Simu
lationsgerät des zweiten Ausführungsbeispiels, wenn das neu
ronale Netzwerk gelernt ist, für die Verifikation verwendete
Daten Daten, die nicht gelernt sind und deren verallgemeiner
ter Mahalanobis-Abstand gering ist. Daher werden die Daten
keine Extrapolationsdaten, das neuronale Netzwerk, das wenige
Fehler aufweist, kann ausgebildet werden und die Leistung in
nerhalb einer Interpolation kann leicht vorhergesagt werden.
Wie es vorstehend beschrieben ist, wird gemäß der ersten Aus
gestaltung der Erfindung das neuronale Schaltungsmodell durch
die Verwendung des Vererbungsalgorithmus verändert und die
Entsprechungseinrichtung ausgebildet. Daher wird ein hervor
ragender Effekt dahingehend erzielt, daß die Beziehung, die
eine nichtlineare Entsprechung ist, zwischen einer Gruppe von
Entwicklungsbedingungen und Umgebungsbedingungen des Produkts
und dessen Leistung, die einen die Stabilität des Produkts
widerspiegelnden Faktor enthält, leicht erhalten werden
kann.
Gemäß der zweiten Ausgestaltung der Erfindung wird die Ände
rung des neuronalen Schaltungsmodells mit vorbestimmter Wahr
scheinlichkeit und durch Ausführung eines Austauschens zumin
dest eines Abschnitts der Vielzahl von neuronalen Schaltungs
modellen und/oder durch Mutation bewirkt, bei der zumindest
ein Abschnitt des neuronalen Schaltungsmodells verändert
wird, so daß die Struktur der Entsprechungseinrichtung be
stimmt wird. Dadurch wird ein hervorragender Effekt dahinge
hend erzielt, daß die Struktur der Entsprechungseinrichtung
optimal bestimmt wird.
Gemäß der dritten Ausgestaltung der Erfindung werden unter
einer Vielzahl von bekannten Daten Daten verwendet, deren
verallgemeinerter Mahalanobis-Abstand größer als ein vorbe
stimmter Abstand ist. Dadurch kann ein hervorragender Effekt
dahingehend erzielt werden, daß Daten keine Extrapolationsda
ten werden und eine Entsprechung mit geringem Fehler erhalten
werden kann.
Gemäß der vierten Ausgestaltung der Erfindung wird eine Viel
zahl von Daten, die zuvor bereitgestellt wurden, verwendet,
um eine Entsprechungsbeziehung eines neuronalen Schaltungsmo
dells einer Mehrschichtstruktur zu lernen/auszubilden. Die
Beschränkung oder der zulässige Bereich der Entwicklungsbe
dingungen oder der Leistung des Produkts wird bestimmt und
innerhalb des zulässigen Bereichs, der durch die Entwick
lungsbeschränkung beschränkt ist, werden die Entsprechung und
Robustheit erhalten. Die Entwicklungsbedingungen innerhalb
des vorbestimmten Bereichs, der zuvor durch die Leistung des
Produkts und die Robustheit bestimmt wurde, werden dadurch
extrahiert. Dadurch wird ein hervorragender Effekt dahinge
hend erzielt, daß die Entwicklungsfaktoren, die sowohl die
Leistung des Produkts als auch die Robustheit aufweisen, er
halten werden können.
Gemäß der fünften Ausgestaltung der Erfindung wird zumindest
ein Abschnitt der Entsprechungsbeziehung, die in dem neurona
len Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur eingestellt
wurde, wird mit vorbestimmter Wahrscheinlichkeit unter Ver
wendung eines Vererbungsalgorithmus und durch Ausführung ei
nes Austauschens zumindest eines Abschnitts der Vielzahl von
neuronalen Schaltungsmodellen und/oder Mutation verändert,
wobei ein Abschnitt des Modells verändert wird, so daß die
Entsprechungsbeziehung ausgebildet wird. Dadurch wird ein
hervorragender Effekt dahingehend erzielt, daß die Leistung,
die den Entwicklungsbedingungen und den Umgebungsbedingungen
eines Produkts entspricht, erhalten werden kann.
Gemäß der sechsten Ausgestaltung der Erfindung wird bzgl. des
Vererbungsalgorithmus das erste neuronale Schaltungsmodell,
das durch die Vielzahl von Daten gelernt/ausgebildet wird,
als Anfangsgeneration bestimmt, das neuronale Schaltungsmo
dell wird ausgewählt und eine Veränderung des neuronalen
Schaltungsmodells, d. h. ein Austauschen zumindest eines Ab
schnitts des neuronalen Schaltungsmodells und/oder Mutation
wird bis zur vorbestimmten Generation wiederholt. Dadurch
kann ein hervorragender Effekt dahingehend erzielt werden,
daß ein neuronales Schaltungsmodell, das die Entsprechungsbe
ziehung jeder Generation erbt, und eine Struktur ausbildet,
die derjenigen ähnlich ist, die ein besseres Ausgangssignal
erzielen kann, bestimmt werden kann.
Erfindungsgemäß ist ein Stabilisierungsentwicklungsverfahren
offenbart, bei dem die Leistung eines Produkts auf der Grund
lage von Entwicklungsbedingungen und Umgebungsbedingungen des
Produkts erhalten wird und bei dem die Stabilität des Pro
dukts berücksichtigt wird, wobei im Fall, daß auf der Grund
lage einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwi
schen einer Gruppe von Entwicklungsbedingungen und den Umge
bungsbedingungen des Produkts und der Leistung des Produkts,
die einen die Stabilität des Produkts widerspiegelnden Fak
tor enthält, bekannt ist, unter Verwendung der Gruppe der
Entwicklungsbedingungen und der Umgebungsbedingungen des Pro
dukts als Eingangssignal und der Leistung des Produkts, die
einen die Stabilität des Produkts widerspiegelnden Faktor
enthält, als Ausgangssignal eine Entsprechung, die eine
nichtlineare Entsprechung der Eingangs/Ausgangsbeziehung ent
hält, bestimmt wird, eine Entsprechungseinrichtung, die ein
neuronales Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur auf
weist, verwendet wird, und das neuronale Schaltungsmodell un
ter Verwendung eines Vererbungsalgorithmus verändert und die
Entsprechungseinrichtung ausgebildet wird, und die Leistung,
die den Entwicklungsbedingungen und den Umgebungsbedingungen
eines Produkts entspricht, erhalten wird. Da das neuronale
Schaltungsmodell unter Verwendung des Vererbungsalgorithmus
verändert und die Entsprechungseinrichtung ausgebildet wird,
kann die Beziehung, die eine nichtlineare Entsprechung ist,
zwischen einer Gruppe der Entwicklungsbedingungen und den Um
gebungsbedingungen des Produkts und dessen Leistung, die ei
nen die Stabilität des Produkts widerspiegelnden Faktor ent
hält, leicht erhalten werden.
Claims (11)
1. Stabilisierungsentwicklungsverfahren, bei dem die Leistung
eines Produkts auf der Grundlage von Entwicklungsbedingungen
und Umgebungsbedingungen des Produkts erhalten wird und die
Stabilität des Produkts berücksichtigt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Fall, daß auf der Grundlage einer Vielzahl von Daten, bei
denen die Beziehung zwischen einer Gruppe von Entwicklungsbe
dingungen und den Umgebungsbedingungen des Produkts und der
Leistung des Produkts, die einen die Stabilität des Produkts
widerspiegelnden Faktor enthält, bekannt ist, unter Verwen
dung der Gruppe der Entwicklungsbedingungen und der Umge
bungsbedingungen des Produkts als Eingangssignal und der Lei
stung des Produkts, die einen die Stabilität des Produkts
widerspiegelnden Faktor enthält, als Ausgangssignal eine
Entsprechung bestimmt wird, die eine nichtlineare Entspre
chung der Eingangs/Ausgangsbeziehung enthält, eine Entspre
chungseinrichtung (32) verwendet wird, die ein neuronales
Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur aufweist, und das
neuronale Schaltungsmodell unter Verwendung eines Vererbung
salgorithmus verändert und die Entsprechungseinrichtung aus
gebildet wird, und die Leistung erhalten wird, die den Ent
wicklungsbedingungen und den Umgebungsbedingungen eines Pro
dukts entspricht.
2. Stabilisierungsentwicklungsverfahren nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß
die Veränderung des neuronalen Schaltungsmodells unter Ver
wendung des Vererbungsalgorithmus mit vorbestimmter Wahr
scheinlichkeit und durch Ausführung eines Austauschens zumin
dest eines Abschnitts der Vielzahl neuronaler Schaltungsmo
delle und/oder Mutation bewirkt wird, wobei zumindest ein Ab
schnitt des neuronalen Schaltungsmodells verändert wird, so
daß die Struktur der Entsprechungseinrichtung bestimmt wird.
3. Stabilisierungsentwicklungsverfahren nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß
unter einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwi
schen der Gruppe der Entwicklungsbedingungen und den Umge
bungsbedingungen des Produkts und der Leistung des Produkts,
die einen die Stabilität des Produkts widerspiegelnden Fak
tor enthält, bekannt ist, wobei die Vielzahl von Daten als
Daten betrachtet werden, deren verallgemeinerter Mahalanobis-
Abstand länger als ein vorbestimmter Abstand ist.
4. Stabilisierungsentwicklungsverfahren, gekennzeichnet durch
die Schritte
Vorab-Bereitstellen einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwischen einer Gruppe der Entwicklungsbedingun gen und den Umgebungsbedingungen des Produkts und der Lei stung des Produkts entsprechend der Gruppe der Entwicklungs bedingungen und den Umgebungsbedingungen des Produkts bekannt ist,
Einstellen einer Entsprechungsbeziehung, bei der die Gruppe der Entwicklungsbedingungen und die Umgebungsbedingun gen des Produkts als Eingangssignal und die Leistung als Aus gangssignal für ein neuronales Schaltungsmodell einer Mehr schichtstruktur dienen, und Lernen/Ausbilden der Entspre chungsbeziehung unter Verwendung der Vielzahl von Daten,
Bestimmen einer Entwicklungsbeschränkung, die den zuläs sigen Bereich der Entwicklungsbedingungen und/oder der Umge bungsbedingungen des Produkts und/oder der Leistung des Pro dukts beschränkt,
Erhalten einer Vielzahl von Entsprechungen zwischen der Gruppe der Entwicklungsbedingungen und den Umgebungsbedingun gen des Produkts und der Leistung des Produkts unter Verwen dung der Daten, die den von der Vielzahl von Daten verschie denen Wert enthalten, innerhalb des zulässigen Bereichs, der durch die Entwicklungsbeschränkung beschränkt ist, und Erhal ten einer Robustheit, und
auf der erhaltenen Vielzahl von Entsprechungen und der Robustheit beruhendes Extrahieren der Entwicklungsbedingungen innerhalb des vorbestimmten Bereichs, der zuvor durch die Leistung des Produkts und die Robustheit bestimmt wurde.
Vorab-Bereitstellen einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwischen einer Gruppe der Entwicklungsbedingun gen und den Umgebungsbedingungen des Produkts und der Lei stung des Produkts entsprechend der Gruppe der Entwicklungs bedingungen und den Umgebungsbedingungen des Produkts bekannt ist,
Einstellen einer Entsprechungsbeziehung, bei der die Gruppe der Entwicklungsbedingungen und die Umgebungsbedingun gen des Produkts als Eingangssignal und die Leistung als Aus gangssignal für ein neuronales Schaltungsmodell einer Mehr schichtstruktur dienen, und Lernen/Ausbilden der Entspre chungsbeziehung unter Verwendung der Vielzahl von Daten,
Bestimmen einer Entwicklungsbeschränkung, die den zuläs sigen Bereich der Entwicklungsbedingungen und/oder der Umge bungsbedingungen des Produkts und/oder der Leistung des Pro dukts beschränkt,
Erhalten einer Vielzahl von Entsprechungen zwischen der Gruppe der Entwicklungsbedingungen und den Umgebungsbedingun gen des Produkts und der Leistung des Produkts unter Verwen dung der Daten, die den von der Vielzahl von Daten verschie denen Wert enthalten, innerhalb des zulässigen Bereichs, der durch die Entwicklungsbeschränkung beschränkt ist, und Erhal ten einer Robustheit, und
auf der erhaltenen Vielzahl von Entsprechungen und der Robustheit beruhendes Extrahieren der Entwicklungsbedingungen innerhalb des vorbestimmten Bereichs, der zuvor durch die Leistung des Produkts und die Robustheit bestimmt wurde.
5. Stabilisierungsentwicklungsverfahren nach Anspruch 4, da
durch gekennzeichnet, daß
zumindest ein Abschnitt der Entsprechungsbeziehung, die
in dem neuronalen Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur
eingestellt wurde, mit vorbestimmter Wahrscheinlichkeit unter
Verwendung eines Vererbungsalgorithmus und durch Ausführung
eines Austauschens zumindest eines Abschnitts der Vielzahl
von neuronalen Schaltungsmodellen und/oder Mutation verändert
wird, wobei zumindest ein Abschnitt des neuronalen Schal
tungsmodells verändert wird, so daß die Entsprechungsbezie
hung ausgebildet wird.
6. Stabilisierungsentwicklungsverfahren nach Anspruch 4, da
durch gekennzeichnet, daß
der Vererbungsalgorithmus einen Schritt (a), in dem das
neuronale Schaltungsmodell, das durch die Vielzahl von Daten
als Anfangsgeneration gelernt/gebildet wurde, bestimmt wird,
einen Schritt (b), in dem die inverse Zahl des Fehlers zwi
schen dem Ausgangssignal des neuronalen Schaltungsmodells
bzgl. jedes Eingangssignals der Vielzahl von Daten und dem
Quadrat der Daten, das das Ausgangssignal jedes der Vielzahl
von Daten sein sollte, als Bewertung erhalten wird, einen
Schritt (c), in dem unter der Vielzahl erhaltener Bewertungen
das neuronale Schaltungsmodell ausgewählt wird, dessen erhal
tene Bewertung größer als eine vorbestimmte Bewertung ist,
einen Schritt (d), in dem ein Austauschen zumindest eines Ab
schnitts des ausgewählten neuronalen Schaltungsmodells
und/oder Mutation bewirkt wird, wobei zumindest ein Abschnitt
des neuronalen Schaltungsmodells verändert wird, so daß das
neuronale Schaltungsmodell verändert und bestimmt wird, und
einen Schritt (e) enthält, in dem die Schritte (a) bis (d)
bis zur vorbestimmten Generation wiederholt werden.
7. Stabilisierungsentwicklungsverfahren nach einem der An
sprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vielzahl von Daten durch Kategorisierung in Verifi
kationsdaten und Lerndaten verwendet wird, und Daten, deren
verallgemeinerter Mahalanobis-Abstand kürzer als der vorbe
stimmte Abstand ist, als Verifikationsdaten zur Verifikation
des gelernten/ausgebildeten neuronalen Schaltungsmodells die
nen, und die anderen Daten als Lerndaten zum Lernen/Ausbilden
dienen.
8. Aufzeichnungsträger, auf dem ein Stabilisierungsentwick
lungsprogramm aufgezeichnet ist, bei dem die Entwicklungsbe
dingungen, die sowohl die Leistung eines Produkts als auch
die Robustheit aufweisen, durch einen Computer erhalten wer
den, und bei dem die Stabilisierungsentwicklung des Produkts
bewirkt wird, wobei das Entwicklungsprogramm die folgenden
Schritte aufweist:
Vorab-Bereitstellen einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwischen einer Gruppe der Entwicklungsbedingun gen und den Umgebungsbedingungen des Produkts und der Lei stung des Produkts entsprechend der Gruppe der Entwicklungs bedingungen und den Umgebungsbedingungen des Produkts bekannt ist,
Einstellen einer Entsprechungsbeziehung, bei der die Gruppe der Entwicklungsbedingungen und die Umgebungsbedingun gen des Produkts als Eingangssignal und die Leistung als Aus gangssignal für ein neuronales Schaltungsmodell einer Mehr schichtstruktur dient, und Lernen/Ausbilden der Entspre chungsbeziehung unter Verwendung der Vielzahl von Daten,
Bestimmen einer Entwicklungsbeschränkung, die den zuläs sigen Bereich der Entwicklungsbedingungen und/oder der Umge bungsbedingungen des Produkts und/oder der Leistung des Pro dukts beschränkt,
Erhalten einer Vielzahl von Entsprechungen zwischen der Gruppe der Entwicklungsfaktoren und den Umgebungsbedingungen des Produkts und der Leistung des Produkts unter Verwendung der Daten, die den von der Vielzahl der Daten verschiedenen Wert enthalten, innerhalb des zulässigen Bereichs, der durch die Entwicklungsbeschränkung beschränkt ist, und erhalten ei ner Robustheit, und
auf der erhaltenen Vielzahl von Entsprechungen und der Robustheit beruhendes Extrahieren der Entwicklungsbedingungen innerhalb des vorbestimmten Bereichs, der zuvor durch die Leistung des Produkts und die Robustheit bestimmt wurde.
Vorab-Bereitstellen einer Vielzahl von Daten, bei denen die Beziehung zwischen einer Gruppe der Entwicklungsbedingun gen und den Umgebungsbedingungen des Produkts und der Lei stung des Produkts entsprechend der Gruppe der Entwicklungs bedingungen und den Umgebungsbedingungen des Produkts bekannt ist,
Einstellen einer Entsprechungsbeziehung, bei der die Gruppe der Entwicklungsbedingungen und die Umgebungsbedingun gen des Produkts als Eingangssignal und die Leistung als Aus gangssignal für ein neuronales Schaltungsmodell einer Mehr schichtstruktur dient, und Lernen/Ausbilden der Entspre chungsbeziehung unter Verwendung der Vielzahl von Daten,
Bestimmen einer Entwicklungsbeschränkung, die den zuläs sigen Bereich der Entwicklungsbedingungen und/oder der Umge bungsbedingungen des Produkts und/oder der Leistung des Pro dukts beschränkt,
Erhalten einer Vielzahl von Entsprechungen zwischen der Gruppe der Entwicklungsfaktoren und den Umgebungsbedingungen des Produkts und der Leistung des Produkts unter Verwendung der Daten, die den von der Vielzahl der Daten verschiedenen Wert enthalten, innerhalb des zulässigen Bereichs, der durch die Entwicklungsbeschränkung beschränkt ist, und erhalten ei ner Robustheit, und
auf der erhaltenen Vielzahl von Entsprechungen und der Robustheit beruhendes Extrahieren der Entwicklungsbedingungen innerhalb des vorbestimmten Bereichs, der zuvor durch die Leistung des Produkts und die Robustheit bestimmt wurde.
9. Aufzeichnungsträger, auf dem ein Stabilisierungsentwick
lungsprogramm aufgezeichnet ist, nach Anspruch 8, wobei
zumindest ein Abschnitt der Entsprechungsbeziehung, die
in dem neuronalen Schaltungsmodell einer Mehrschichtstruktur
eingestellt wurde, mit einer vorbestimmten Wahrscheinlichkeit
unter Verwendung eines Vererbungsalgorithmus und durch Aus
führung eines Austauschens zumindest eines Abschnitts der
Vielzahl von neuronalen Schaltungsmodellen und/oder Mutation
verändert wird, wobei zumindest ein Abschnitt des neuronalen
Schaltungsmodells verändert wird, so daß die Entsprechungsbe
ziehung ausgebildet wird.
10. Aufzeichnungsträger, auf dem ein Stabilisierungsentwick
lungsprogramm aufgezeichnet ist, nach Anspruch 8, wobei
der Vererbungsalgorithmus einen Schritt (a), in dem das
neuronale Schaltungsmodell, das durch die Vielzahl von Daten
als Anfangsgeneration gelernt/ausgebildet wurde, bestimmt
wird, einen Schritt (b), in dem die inverse Zahl des Fehlers
zwischen dem Ausgangssignal des neuronalen Schaltungsmodells
bzgl. jedes Eingangssignals der Vielzahl von Daten und dem
Quadrat der Daten, das das Ausgangssignal jedes der Vielzahl
von Daten sein sollte, als Bewertung erhalten wird, einen
Schritt (c), in dem unter der Vielzahl erhaltener Bewertungen
das neuronale Schaltungsmodell ausgewählt wird, dessen erhal
tene Bewertung größer als eine vorbestimmte Bewertung ist,
einen Schritt (d), in dem ein Austauschen zumindest eines Ab
schnitts des ausgewählten neuronalen Schaltungsmodells
und/oder Mutation bewirkt wird, wobei zumindest ein Abschnitt
des neuronalen Schaltungsmodells verändert wird, so daß das
neuronale Schaltungsmodell verändert und bestimmt wird, und
einen Schritt (e) enthält, in dem die Schritte (a) bis (e)
bis zur vorbestimmten Generation wiederholt werden.
11. Aufzeichnungsträger, auf dem ein Stabilisierungsentwick
lungsprogramm aufgezeichnet ist, nach einem der Ansprüche 8
bis 10, wobei
die Vielzahl von Daten durch Kategorisierung in Verifi
kationsdaten und Lerndaten verwendet wird, und Daten, deren
verallgemeinerter Mahalanobis-Abstand kürzer als der vorbe
stimmte Abstand ist, als Verifikationsdaten zur Verifikation
des gelernten/ausgebildeten neuronalen Schaltungsmodells die
nen, und die anderen Daten als Lerndaten zum Lernen/Ausbilden
dienen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP19606896 | 1996-07-25 | ||
| JP9128977A JPH1091676A (ja) | 1996-07-25 | 1997-05-19 | 安定化設計方法及び安定化設計プログラムを記録した記録媒体 |
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ID=26464533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19731943A Ceased DE19731943A1 (de) | 1996-07-25 | 1997-07-24 | Stabilisierungsentwicklungsverfahren und Aufzeichnungsträger, auf dem ein Stabilisierungsentwicklungsprogramm aufgezeichnet ist |
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| JP2003099585A (ja) * | 2001-09-19 | 2003-04-04 | Mazda Motor Corp | 新型車両の企画立案支援のためのコンピュータ・プログラム |
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