DE19739193A1 - Sicherheitsfolien für Wertpapiere und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Sicherheitsfolien für Wertpapiere und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsfolie zur Einlagerung oder Aufbrin
gung in oder auf Wertpapiere, bestehend aus einer transluzenten Trägerfolie
und einer darauf aufgebrachten Abdeckschicht, die beschichtungsfreie Berei
che in Form von Buchstaben, Zahlen, Zeichen, Punkten und/oder Mustern
aufweist, die insbesondere im Durchlicht klar zu erkennen sind. Die Erfin
dung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung derartiger Folien.
Sicherheitsfolien in Form von Fäden oder Bändern, die in Wertpapiere, wie
Banknoten, Schecks, Identitäts-, Kreditkarten und dergleichen eingebettet
werden, sind bekannt. Zur Erhöhung der Sicherheit und als Fälschungs
schutz sind derartige Fäden häufig mit einer sogenannten Negativschrift
versehen. Diese Schrift wird durch metallfreie Bereiche in einer ansonsten
vollflächigen metallischen Beschichtung des die Fäden bildenden, lichtdurch
lässigen Trägermaterials gebildet. Hält man ein Wertpapier, das einen der
artigen Faden enthält, gegen das Licht, so erscheint der Faden an sich wegen
der opaken metallischen Beschichtung dunkel. Die metallfreien Bereiche he
ben sich vor diesem dunklen Hintergrund hell und kontrastierend ab. Bilden
diese metallfreien Bereiche einen Schriftzug, so bildet das Wiedererkennen
eines solchen Schriftzugs einen hervorragenden Schutz gegen Fälschungen.
Zur Herstellung derartiger Sicherheitsfolien und Sicherheitsfäden sind eine
Reihe von Verfahren bekannt. In der EP 0 330 733 sind mehrere Verfahren zu
ihrer Herstellung beschrieben. Neben den konventionellen Ätzverfahren
wird auch auf ein Herstellverfahren verwiesen, bei dem auf die metallbe
schichtete Seite der Folie eine Druckfarbe aufgedruckt wird, die thermopla
stische Eigenschaften besitzt und bei höheren Temperaturen erweicht und
klebrig wird. Kaschiert man eine so vorbehandelte Folie unter Anwendung
von Wärme und Druck gegen eine zweite unbehandelte Folienbahn, haf
ten die beiden Folien im Bereich der aufgedruckten Schriftzeichen oder Mu
ster aneinander. Beim Trennen der beiden Folien werden dann aus der Me
tallbeschichtung die den Zeichen oder Mustern entsprechenden Bereiche
herausgelöst.
Zur Herstellung von Verpackungsmaterial ist es aus der DE-OS 36 10 379
bekannt, auf die Folien zunächst ein Druckbild aufzudrucken, wie es später
in der Metallbeschichtung als Negativbild erscheinen soll und erst in einem
zweiten Verfahrensschritt die Metallbeschichtung aufzubringen. Für die
Aufbringung des Druckbildes werden dabei Druckfarben oder Lacke ver
wendet, die zur Metallbeschichtung eine geringe Haftung aufweisen. Die
Metallbeschichtung wird dann mechanisch durch Einwirkung eines Luft- oder
Flüssigkeitsstrahls oder auch über eine mechanische Schabeinrichtung
entfernt. Alternativ wird auch vorgeschlagen, die Druckfarben unter der Me
tallbeschichtung chemisch anzulösen und im Lösungsbad eine Ultraschall
quelle vorzusehen. Auch die Verwendung von besonders spröden Druckfar
ben ist bekannt. Zur Herstellung der Negativschrift wird bei Verwendung
dieser Farbe die Folie nach dem Bedrucken mit Metall bedampft und nach
der Bedampfung über eine scharfe Kante gezogen. Dabei wird der spröde
Lack brechen und abplatzen, wobei die darüberliegende Metallschicht mit
genommen und ebenfalls entfernt wird. Alternativ kann auch hier ein Ultra
schallbad zur Entfernung der Metallschicht über dem Lackaufdruck einge
setzt werden.
Beim Einsatz von Sicherheitsfäden in Wertpapieren wird insbesondere auf
konturenscharfe Zeichen Wert gelegt, d. h. die Ränder der Negativdarstel
lung sollen glatt und linienförmig begrenzt sein. Die bekannten Verfahren
sind in dieser Hinsicht verbesserungsbedürftig. Die bekannten Verfahren
sind überdies zeitaufwendig und belasten zum Teil die Umwelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit
dem Negativdarstellungen in metallbeschichteten Folien erzeugt werden
können, die sich durch eine hohe Konturenschärfe auszeichnen. Darüber
hinaus soll das Verfahren einfach und umweltverträglich sein.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des An
spruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des
Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
Wesentlich für die Erfindung ist die Erkenntnis, daß eine in einem Druckver
fahren verdruckte Farbe mit einem hohen Pigmentanteil nach dem Trocknen
auf der Druckunterlage einen erhabenen Farbauftrag bildet, der eine poröse,
porige Struktur mit großer Oberfläche besitzt. Eine auf einen solchen Farb
auftrag aufgebrachte Abdeckschicht geringer Dicke führt zu keiner durchge
henden, flächendeckenden Beschichtung, sondern deckt den getrockneten
Farbkörper wegen dessen großer Oberfläche und porösen Struktur nur teil
weise ab, so daß der Farbkörper zumindest teilweise von außen für Lö
sungsmittel leicht zugänglich bleibt. Verwendet man für die Farbe ein lösli
ches Bindemittel, so kann der Farbauftrag und mit dem Farbauftrag auch die
darauf abgelagerte Abdeckschicht durch Beaufschlagung mit einem geeigne
ten Lösungsmittel ausgewaschen werden. Das Auswaschen kann durch me
chanische Mittel unterstützt werden. Als Abdeckschicht können beliebige
opake Beschichtungen verwendet werden. Vorzugsweise werden jedoch Me
tallbeschichtungen, wie z. B. Aluminium-, Eisen-, Cobalt- oder Nickelbe
schichtungen eingesetzt. Ein solches Verfahren führt zu überraschend schar
fen und definierten Kantenkonturen und eignet sich daher besonders zur
Herstellung einer Negativschrift für Sicherheitsfäden, die in Wertpapiere,
wie Banknoten eingelagert werden.
Diese Konturenschärfe ermöglicht auch die Herstellung von gerasterten
Halbtonbildern. Auf beschichteten Sicherheitsfolien können somit erstmals
Halbtonbilder, wie Portraits in der Abdeckschicht ausgebildet werden. Bettet
man diese Folien zwischen zwei Lagen eines Sicherheitspapiers ein, entsteht
ein wasserzeichenähnlicher Effekt, da die Portraits im Auflicht nicht oder
nur schwach, im Durchlicht aber sehr gut und kontrastreich zu erkennen
sind. Möglich sind Negativ- aber auch Positivdarstellungen.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand der beige
fügten Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Schnitts durch die be
druckte und metallbeschichtete Trägerfolie vor dem Auswa
schen und
Fig. 2 die gleiche Ansicht, jedoch nach dem Auswaschen.
Zunächst wird eine lichtdurchlässige transparente Trägerfolie 10 bereitge
stellt. Das bevorzugte Material ist Polyester; andere Kunststoffe, können
ebenfalls verwendet werden, vorausgesetzt, sie sind lichtdurchlässig, haben
eine ausreichende Festigkeit und eine Oberfläche, die sich bedrucken und
mit einer Abdeckschicht, insbesondere Metall, beschichten läßt. Die Dicke
der Folie beträgt etwa 6 bis 36 µm.
Die Folie wird üblicherweise in Form endloser Bänder verwendet, da das
Verfahren vorzugsweise kontinuierlich durchgeführt wird. Für den Fall, daß
Sicherheitsfäden hergestellt werden sollen, werden die Bänder nach ihrer
Fertigstellung entsprechend zugeschnitten.
Die Folie wird in einem ersten Schritt mit Schriftzeichen, Symbolen oder Mu
stern bedruckt. Das Bedrucken kann mit einem gängigen Druckverfahren
erfolgen, jedoch wird vorzugsweise ein Tiefdruckzylinder eingesetzt, da
beim Tiefdrucken besonders klare Kantenkonturen und ein entsprechend
hoher Farbauftrag erreicht werden können. Als Druckfarbe wird eine Farbe
mit einem hohen Pigmentanteil verwendet. Der Pigmentanteil, bezogen auf
das Trockengewicht der Farbe, sollte zur Erzeugung der porösen Struktur
etwa zwischen 10% und 80%, bevorzugt bei etwa 60% liegen.
Als Pigmente werden vorzugsweise natürliche Rohstoffe gewählt, vorzugs
weise Kreide, aber auch Bentonit, Aerosil und Titandioxid. Geeignete Pig
mente werden von den Martinswerken unter dem Namen Pergopak, von
Rohm & Haas unter dem Namen Rhopaque und von der Degussa unter dem
Namen Aerosil angeboten. Darüber hinaus können auch organische Partikel,
wie ungekochte Stärke verwendet werden. Durch den hohen Pigmentanteil
bildet die Farbe nach dem Trocknen eine porige, poröse Struktur mit einer
unregelmäßigen, vergleichsweise hohen Oberfläche.
Vorzugsweise werden für die Druckfarbe wasserlösliche Bindemittel ver
wendet, so daß der Farbauftrag mit Wasser wieder gelöst und abgewaschen
werden kann. Als derartiges Bindemittel eignet sich beispielsweise gekochte
bzw. gelöste Stärke, Polyvinylalkohol (PVA) oder Carboximethylcellulose
(CMC).
In einem Druckwerk werden diejenigen Bereiche der Trägerfolie bedruckt,
die später die metallfreien Bereiche der Folie bilden sollen und die, wegen
der Lichtdurchlässigkeit der Trägerfolie, im Durchlicht hell und kontrastie
rend gegen die Umgebung der Beschichtung erkennbar sein sollen. Nach
dem Trocknen hat der Farbauftrag eine porige, poröse Struktur und ein er
habenes Profil. Ein Querschnitt durch einen solchen Farbauftrag 30 zeigt
Fig. 1.
Nach dem Trocknen des Farbauftrages wird eine geeignete, bevorzugt opake
Abdeckschicht aufgebracht, die in den Bereichen des Farbauftrages wieder
entfernt werden kann. Hierzu wird die Folie nach dem Trocknen im Vaku
um z. B. mit einer ca. 0,1 µm Schicht aus Aluminium bedampft. Statt Alumi
nium kann auch Nickel oder ein anderes geeignetes Metall eingesetzt wer
den. Statt dem Metall kann auch ein anderes opakes Material eingesetzt
werden, vorausgesetzt es kann durch ein dem Aufdampfen ähnliches Ver
fahren aufgebracht werden und hat bei Schichtstärken von etwa 0,1 µm eine
optische Dichte oberhalb von 1,8, so daß die Schicht im wesentlichen un
durchsichtig ist. Die Schichtstärken können auch je nach Anwendung in ei
nem Bereich von 0,01 bis 1 µm variieren.
Die in den Fig. 1 und 2 mit 20 gekennzeichnete metallische Beschichtung la
gert sich auch auf dem Farbauftrag 30 ab; allerdings bildet sie dort infolge
der porösen Struktur und der damit verbundenen hohen Oberfläche des
Farbauftrags keine zusammenhängende Schicht. Denn bei der Beschichtung
des Farbauftrags 30 lagern sich die Beschichtungspartikel, hier die Metall
partikel, die aufgedampft werden, in den Poren des Farbauftrags 30 ab.
Damit dringen die Beschichtungspartikel sozusagen in den Farbauftrag 30
ein, so daß an der Oberfläche keine zusammenhängende Schicht erzeugt
wird. Der poröse Oberflächenbereich, in den die Metallpartikel eingedrun
gen sind und der demzufolge keine zusammenhängende Metallschicht auf
weist, ist in Fig. 1 schraffiert dargestellt und mit 40 bezeichnet.
Die mit der hochpigmentierten Druckfarbe bedruckte Trägerfolie wird an
schließend einem Waschvorgang unterzogen. Bei diesem Waschvorgang
kann die Waschflüssigkeit die nicht zusammenhängende Beschichtung leicht
durchdringen. Es gelangt somit leicht, die Druckzeichen zusammen mit der
nicht zusammenhängenden Metallschicht abzuwaschen. Vorzugsweise wird
der Waschgang der Metallisierung nachgeschaltet. Die Wirkung der Wasch
flüssigkeit kann durch mechanische Mittel, wie Bürsten, Walzen oder Ultra
schall unterstützt werden.
Bei Verwendung eines wasserlöslichen Bindemittels für die Farbe kann Was
ser als Waschflüssigkeit eingesetzt werden. Bei Verwendung anderer Bin
demittel muß ein entsprechendes organisches Lösungsmittel verwendet
werden. Durch die Behandlung der Folie mit der Waschflüssigkeit, eventuell
unterstutzt durch mechanische Mittel, wird die Farbe 30 zusammen mit dem
in den Farbauftrag eingedrungenen Metallauftrag 40 schonend und restlos
von der Trägerfolie 10 entfernt.
Nach dem Auswaschen der Farbe wird die Folienbahn getrocknet und zuge
schnitten, um beispielsweise Sicherheitsfäden zu bilden, die dann in Papier
für Banknoten eingelagert werden können. Die Folienbahn kann allerdings
auch als Transferfolie ausgebildet werden, mit deren Hilfe Sicherheitsele
mente beliebiger Form auf Sicherheitsdokumente oder beliebige andere zu
sichernde Produkte übertragen werden können. Auch der Einsatz als Etiket
tenmaterial ist möglich.
Ebenso ist es möglich, das beschriebene Verfahren auf Folien anzuwenden,
die zuvor mit einer beliebigen anderen Effektschicht, wie z. B. einem Druck
muster, einer beugungsoptisch wirksamen Schicht (Flüssigkristallpigmente,
Interferenzschichten, Hologramme etc.) versehen wurde.
Wie in Fig. 2 schematisch dargestellt, ergibt das beschriebene Verfahren be
sonders scharfe und gut definierte Kantenstrukturen der Negativdarstellun
gen. Die Konturenschärfe der aufgedruckten Zeichensymbole und/oder
-muster ist daher besonders gut und Fälschungen, die diese Qualität nicht
aufweisen, sind leicht zu erkennen.
Wie beschrieben, liegt der Vorzug des erfinderischen Verfahrens auch in sei
ner Umweltverträglichkeit. Es brauchen keine schädlichen Chemikalien ein
gesetzt zu werden. Bei Verwendung wasserlöslicher Farben können die aus
gewaschenen Pigmente mit bekannten Verfahren aus dem Abwasser entfernt
werden. Auch hat sich gezeigt, daß das erfinderische Verfahren verglichen
mit anderen Verfahren weniger zeitaufwendig ist.
Claims (17)
1. Verfahren zur Herstellung von Sicherheitsfolien für Wertpapiere, beste
hend aus einer transluzenten Trägerfolie und einer darauf aufgebrachten
Abdeckschicht, die beschichtungsfreie Bereiche in Form von Buchstaben,
Zahlen, Zeichen, Punkten und/oder Mustern etc. aufweist, die insbesondere
im Durchlicht klar zu erkennen sind, gekennzeichnet durch folgende Schrit
te:
- a) Bereitstellen der Trägerfolie;
- b) Bedrucken der Trägerfolie mit Buchstaben, Zahlen, Zeichen, Punkten und/oder Mustern etc.;
- c) Verwendung einer Druckfarbe mit einem hohen Pigmentanteil;
- d) Trocknen der Druckfarbe zur Bildung eines porigen, erhabenen Farb auftrags;
- e) Bilden einer dünnen Abdeckschicht auf der bedruckten Trägerfolie;
- f) Entfernen des Farbauftrags und der darüberliegenden bzw. in den Farbauftrag eingedrungenen Abdeckschicht durch Auswaschen mit einer Flüssigkeit, eventuell kombiniert mit mechanischer Einwirkung;
- g) Trocknen und gegebenenfalls Zuschneiden der Trägerfolie.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeck
schicht eine Metallschicht, insbesondere eine Aluminium- oder Nickelschicht
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trägerfolie in Form eines endlosen Bandes bereitgestellt wird und das
Verfahren kontinuierlich durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfarbe wasserlöslich ist und zum Auswaschen Wasser verwen
det wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfarbe
Stärke, Polyvinylalkohol oder Carboximethylcellulose als Bindemittel ent
hält.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß als Pigmente natürliche Rohstoffe gewählt werden, vorzugsweise aus
der Gruppe Kreide, Bentonit, Aerosil und Titandioxid.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pigmentanteil in der trockenen Druckfarbe wenigstens 10 Gew.-%
beträgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pigmentpartikel einen mittleren äquivalenten Durchmesser von 0,1
bis 15 µm aufweisen.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bedrucken der Trägerfolie im Tiefdruck erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bilden der Metallschicht durch Aufdampfen erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Metall
Aluminium verwendet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke
der aufgedampften Aluminiumschicht etwa 0,1 µm beträgt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auswaschen durch mechanische Mittel, wie eine rotierende Walze,
Bürste oder Ultraschall unterstützt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherheitsfolie während der Herstellung des Wertpapiers zwischen
zwei Papierlagen eingebettet wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerfolie in Schritt g) von Anspruch 1 zu Sicherheitsfäden ge
schnitten wird, die eine Breite von höchstens 5 mm aufweisen.
16. Sicherheitsfolie zur Einlagerung oder Aufbringung in bzw. auf Wertpa
piere, bestehend aus einer transluzenten Trägerfolie und einer darauf aufge
brachten metallischen Beschichtung, die metallfreie Bereiche aufweist, die
insbesondere im Durchlicht klar zu erkennen sind, gekennzeichnet, durch
ein Halbtonbild, wobei die hellen Bereiche des Bildes durch eine geringe Ra
sterdichte auf der ansonsten transluzenten Trägerfolie und die dunklen Be
reiche des Bildes durch eine hohe Rasterdichte dargestellt und die Raster
punkte durch Metallniederschläge gebildet sind.
17. Sicherheitsfolie nach Anspruch 16, hergestellt nach dem Verfahren gemäß
einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15.
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