DE19740869C2 - Vorrichtung zur automatischen Befüllung mehrerer, auf einem drehbar gelagerten Teller abgestellten Trinkgläser - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen Befüllung mehrerer, auf einem drehbar gelagerten Teller abgestellten TrinkgläserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Befüllung mehrer Trinkgläser mit
insbesondere schaumbildenden Flüssigkeiten, wobei wenigstens eine ortsfeste Füllstation
vorhanden ist, wobei die Trinkgläser auf einem drehbar gelagerten Teller abstellbar sind,
wobei die Trinkgläser durch eine Drehung des Tellers unter die Füllstation positionierbar
sind, wobei die Drehung des Tellers abstoppbar ist, wenn sich ein Trinkglas unter der
Füllstation befindet, gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Eine derartige Vorrichtung ist bereits bekannt (DE 29 21 663 A1). Hier sind auf einem
Drehteller definierte Abstellpositionen für die Gläser vorgesehen, die mit einem
Kontaktschalter verbunden sind, der anspricht, wenn auf der Abstellposition ein Gegenstand
mit einem bestimmten Gewicht steht. Durch die Berücksichtigung des Drehwinkels und der
als belegt erkannten Abstellpositionen kann ein Motor gesteuert werden, mit dem der
Drehteller gedreht wird, so dass nacheinander abfolgend die als belegt erkannten
Abstellpositionen für die Gläser unter die Füllstation positioniert werden. Dies ist ebenso aus
der DE 39 09 199 A1 bekannt.
Weiterhin ist es bekannt (DE 25 34 554 A1), auf einem Drehteller verschiedene definierte
Standpositionen vorzusehen. Dabei sollen diese Standpositionen automatisch mit zunächst
leeren Gläsern beladen werden.
Weiterhin sind verschiedene Lösungen bekannt, bei denen mittels eines Schwenkarms die
Füllstation nacheinander über ortsfest stehenden Glasern positioniert wird (DE 44 29 353 A1,
DE 36 07 328 A1).
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde, eine Vorrichtung zur
automatischen Befüllung mehrerer Trinkgläser vorzuschlagen, bei der die Platzierung der
Trinkgläser auf der Fördervorrichtung möglichst einfach auch im hektischeren Ausschank-
und Servierbetrieb möglich sein soll. Dabei soll die Vorrichtung von den Abmessungen her
möglichst platzsparend sein und nicht zu aufwendig in der Konstruktion.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach Anspruch 1 gelöst, wonach der Füllstation eine
Sensoreinheit zur Erfassung der Anwesenheit eines Trinkglases unter der Füllstation räumlich
zugeordnet ist, wobei die Drehung des Tellers abhängig von dem Signal der Sensoreinheit
geregelt abstoppbar ist.
Bei dieser Lösung erweist es sich als vorteilhaft, dass es nicht auf die genaue Positionierung
der einzelnen Trinkgläser an definierten Sollpositionen ankommt, wie dies bei den Lösungen
nach dem Stand der Technik der Fall ist. Dies erweist sich insbesondere auf
Großveranstaltungen als vorteilhaft, weil hier das Bedienungspersonal in erheblichem Maße
ausgelastet ist. Vorteilhaft muss dann keine Zeit für eine exakte Positionierung der
Trinkgläser verwendet werden.
Weiterhin erweist sich dies als vorteilhaft, weil auch die Zahl der Trinkgläser auf einem Teller
nicht festgelegt ist. Es können beliebige Abstände zwischen den Trinkgläsern berücksichtigt
werden, die noch nicht einmal zwischen den einzelnen Trinkgläsern gleich sein müssen.
Gemäß Anspruch 2 ist die Flüssigkeit Bier bzw. Biermischgetränke.
Hierbei ist die Erfindung besonders vorteilhaft einsetzbar, weil diese Getränke eine relativ
starke Schaumbildung aufweisen und damit der Einschenkvorgang vergleichsweise lang
dauert und zeitaufwändig ist. Besonders vorteilhaft ist die Erfindung auch bei diesen
Getränken bei Großveranstaltungen einsetzbar, weil dort üblicherweise ein großer Durchsatz
an derartigen Getränken erzielt wird, so dass hier ein effizientes Ausschenken besonders
wichtig ist, um übermäßig lange Wartezeiten für die Kunden zu vermeiden.
Bei der Ausgestaltung der Vorrichtung nach Anspruch 3 ist die Drehung des Tellers beim
Befüllen von einem definierten Drehwinkel des Tellers aus initiierbar, wobei jedes Glas in
einer Drehrunde um 360° einmal unter der Füllstation positionierbar ist, wobei die Drehrunde
abgeschlossen ist, wenn der definierte Drehwinkel wieder erreicht ist, wobei nach der ersten
Drehrunde weitere Drehrunden jeweils dann initiierbar sind, wenn eine für das Absetzen von
Schaum geeignete Zeitspanne seit der vorangegangenen Drehrunde vergangen ist.
Vorteilhaft kann mit dieser Ausgestaltung der Vorrichtung ein gut eingeschenktes Bier
erreicht werden, indem die Absetzphase für den Schaum bei Befüllen entsprechend
berücksichtigt wird.
Bei der Vorrichtung nach Anspruch 4 sind die Teller zur Aufnahme der Trinkgläser als
rundförmige Tabletts zur Aufnahme von Gläsern geformt. Die Vorrichtung weist weiterhin
eine Transportaufnahme für die Tabletts zur rutschfesten Aufnahme der Tabletts.
Dadurch können die gefüllten Gläser vom Bedienungspersonal besonders einfach
abtransportiert werden, indem einfach das vollständige Tablett entnommen wird. Weiterhin
kann die Ausnutzung der Vorrichtung erhöht werden, indem weitere Tabletts mit leeren
Gläsern bereits vorbereitet zur Verfügung stehen. Nach der Entnahme eines Tabletts mit
gefüllten Gläsern kann also sofort wieder ein Tablett mit leeren Gläsern auf die Aufnahme
gestellt werden, wonach dann der Einfüllvorgang fortgesetzt werden kann.
Bei der Vorrichtung nach Anspruch 5 weist ein kreisförmig konstruiertes Trägergestell eine
oder mehrere Füllstationen auf, wobei die Transportvorrichtung ein um das ganze
Trägergestell führendes kontinuierliches rotierendes Drehband darstellt für die Aufnahme
einer Vielzahl von Tellern, wobei die darauf befindlichen Trinkgläser geregelt befüllbar sind.
Vorteilhaft lassen sich also mit einer solchen Ausführungsform mehrere Teller gleichzeitig in
die Vorrichtung einstellen, so dass die darauf befindlichen Trinkgläser gefüllt werden. Der
Bedienungsaufwand der Vorrichtung kann dabei minimiert werden, indem nicht nach jedem
einzelnen Teller die darauf befindlichen Trinkgläser entfernt werden müssen, nachdem diese
gefüllt sind, um dann wiederum leere Gläser einzustellen.
Zusammengefasst betrifft die Erfindung also eine maschinelle Befüllungseinrichtung, die ein
oder auch mehrere Zapfventil(e) haben kann, wobei an jeder Zapfhahnstelle eine Vielzahl von
Gefäßen auf je einem Transporter gleichzeitig vollautomatisch flüssigkeitsabhängig
programmiert zu befüllen sind.
Die Programmierung des Befüllungs- und Transportablaufes und seiner Einzelschritte
vorrichtungsgemäß soll einerseits die auf einer variablen Transportvorrichtung stehenden
Einzelgefäße, zum Beispiel ein Tablett mit einer bestimmten größeren Gefäßanzahl
vollautomatisch durch Sensoren alle Einzelgefäße im zyklischen Programmablauf befüllen bis
zu einer vorgegebenen Randhöhe, andererseits ist es - wie ausgeführt - unerheblich, wie viele
Einzelgefäße auf dem Gefäßträger sich befinden und welche Standposition ein Gefäß gerade
hat.
Außerdem soll die Befüllung in einer prozesserrechneten flüssigkeitsoptimierbaren
kürzestmöglichen Zeit erfolgen. Nach Erreichung einer Gefäßeichmarke bzw. nach
Erkennung einer oberen markanten Befüllungskrone für jedes Einzelgefäß, kann der
Gefäßträger mit allen optimal gefüllten Gefäßen komplett vom Gefäßtransporter, zum
Beispiel von einem Drehteller, abgehoben werden.
Eine solche programmierte Befüllungsmaschine für die
Befüllung von Bier in übliche Biergläser, die Einzellgläser
auf einem transportablen Tablett automatisch und zeitlich
optimiert gleichmäßig befüllt an einer oder mehreren Zapf
ventilstelle(n) unter Einsparung des Abzapfpersonals, be
steht aus gut herstellbaren Einzelteilen aus bekannten ver
fügbaren Materialien, die relativ einfach zusammenzubauen
sind gemäß Zeichnung Blatt 1.
Im wesentlichen bestehen die Bauteile aus einem Träger
gestell-Position 1 - Blatt 1, aus einem Gefäßtablett-Trans
porter, zum Beispiel einem Drehteller-Pos. 3 - Blatt 1, ei
nem Gehäuse für den Programmspeicher der Verfahrens
steuerung-Pos. 2 - Blatt 1, einem Antriebsaggregat, bei
spielsweise einem Elektromotor-Pos. 4 - Blatt 1, einer An
triebskupplung, wie ein Riemenantrieb-Pos. 5 - Blatt 1, ei
nem oder mehreren Ventilen mit Zapfhahn-Pos. 8, den Meß-
und Erkennungs-Sensoren für die Gefäßbefüllung-Pos. 10
und 11, den Gefäßtransport und die Gefäßzählung im Zyklus
bis zu 3 Befüllungsrunden-Pos. 9 und dem Referenzpunkt-
Initiator für den drehbaren Gefäßtablett-Teller-Pos. 7.
Sodann ist eine Starttaste, manuell bedienbar-Pos. A oder
eine Startautomatik sensorgesteuert am Gefäßtablett-Pos. B,
vorgangsintegriert vorhanden (alle Pos. gemäß Blatt 1).
Die Gefäßtablette-Pos. 6 - Blatt 1, sind maßlich an den
Drehteller und die Sensorautomatik angepaßt.
Die mit der gegenständlichen Erfindung gemäß Anspruch
1 erzielbaren Vorteile bestehen insbesonders darin, daß die
Bedienungskosten für Zapfhahnpersonal mit viel Aus
schank verringert werden, daß eine größere Anzahl von
Biergläsern nur einmal auf das Gefäßtablett zu stellen sind,
alle bisherigen umständlichen und zeitraubenden von Hand
betätigten vielfachen Einzelbewegungen vieler Biergläser
entfallen, weil die Befüllung nunmehr vollautomatisch auf
dem drehbaren Tablett-Teller erfolgt für eine größere An
zahl von Gläsern und die einzelnen Befüllungsschritte sen
sorgesteuert und zeitoptimal sowie sehr gleichmäßig und
exakt geschehen.
Nach der exakt durch eine Eichmarke erfolgten Endfüll
höhe kann das Biertablett komplett zum Servieren abgeho
ben werden und durch Aufstellen einer neuen Charge Bier
gläser auf einem Tablett beginnt sofort der nächste Automa
ten-Zyklus, ohne dauernde Personalbedienung am Zapf
hahn.
Die jeweils günstigste Glaszusammenstellung und der
Service kann gegebenenfalls bei großräumiger Gastbedie
nung, beispielsweise bei Außenbedienung, auch direkt vor
Ort des Großbedarfs erfolgen, da die Maschine leicht überall
hin zu transportieren ist und leicht aufstellbar ist.
Die schnelle Bedienung vor Ort, die optimierten Befül
lungsvorgänge für eine größere Anzahl von Biergläsern und
die optimierten Transportvorgänge kommen auch der größe
ren Kundenzufriedenheit entgegen. Die Wartezeiten zwi
schen der Bestellung und der Bierauftischung verkürzen
sich.
Alle diese Vorteile summieren sich sich noch mehr im
Großausschank und in Schnellbedienungsbetrieben durch
die erfindungsgemäße Ausbildung der maschinellen Vor
richtung und des programmierten Verfahrens bei mehr als
einem Zapfventil.
So kann beispielsweise das Trägergestell einer Maschine
mit Rechteckformat, mit je einem Zapfventil an den Gestellseiten
ausgestattet werden, mit jeweils einem zusätzlichen
Gefäßträger-Drehteller bestückt und zentral gesteuert im
Ablaufprogramm.
Oder bei einer kreisförmigen Trägergestellausführung
kann kontinuierlicher Karussell-Befüllungsablauf pro
grammgestaltet werden gemäß den prozessorgesteuerten
Ablaufdiagrammen Blatt 2 und Blatt 3.
Das sind beispielhafte Vorrichtungs- und Verfahrensge
staltungen. Eine vielfältige weitere erfindungsgemäße tech
nische und programmgemäße Gestaltungsmöglichkeit ist
gemäß dieser Ausführungen gegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der gegenständlichen Erfindung
gemäß dem Hauptanspruch 1 zur vollautomatischen Befül
lung einer größeren Anzahl von Gläsern mit Bier, hier 11
Gläser, ist in den Zeichnungen Blatt 1, 2, 3 sowie 4 darge
stellt und wird als komplette Maschine für den erfindungs
gemäßen Zweck nachfolgend beschrieben:
Es zeigen gemäß Zeichnung Blatt 1: Komplette vollauto
matische Zapfanlage für Bierabfüllungen in eine größere
Anzahl von Einzelgläsern.
Ziffer 1 = Tragegestell aus Aluminiumprofilen
Ziffer 2 = Gehäuse mit Programmspeicher für Verfahrens- und Vorrichtungssteuerung
Ziffer 3 = Glastablett-Drehteller
Ziffer 4 = Antriebsmotor des Drehtellers (Elektromotor ist vorgesehen)
Ziffer 5 = Antriebskupplung, als Riemenantrieb
Ziffer 6 = Gefäßtablett zur Aufnahme bis zu 11 Biergläser, abnehmbar
Ziffer 7 = Induktiver Innitiator Referenzpunkt Tablett-Dreh teller
Ziffer 8 = Ventil mit Bierzapfhahn
Ziffer 9 = Initiator Glasgefäßerkennung; kapazitiv, sonar oder mit Laser
Ziffer 10 = Eichmarkenerkennung, als Reflex-Licht schranke, Endfüllungssignal
Ziffer 11 = Schaumkronen-Erkennung, sonar
Buchstabe A = Starttaste manuell
Buchstabe B = Sensor-Startautomatik, mit variabler Zeitver zögerung (sec.)
Buchstabe C = Wahlschalter für zwei oder drei Zapfrunden.
Ziffer 1 = Tragegestell aus Aluminiumprofilen
Ziffer 2 = Gehäuse mit Programmspeicher für Verfahrens- und Vorrichtungssteuerung
Ziffer 3 = Glastablett-Drehteller
Ziffer 4 = Antriebsmotor des Drehtellers (Elektromotor ist vorgesehen)
Ziffer 5 = Antriebskupplung, als Riemenantrieb
Ziffer 6 = Gefäßtablett zur Aufnahme bis zu 11 Biergläser, abnehmbar
Ziffer 7 = Induktiver Innitiator Referenzpunkt Tablett-Dreh teller
Ziffer 8 = Ventil mit Bierzapfhahn
Ziffer 9 = Initiator Glasgefäßerkennung; kapazitiv, sonar oder mit Laser
Ziffer 10 = Eichmarkenerkennung, als Reflex-Licht schranke, Endfüllungssignal
Ziffer 11 = Schaumkronen-Erkennung, sonar
Buchstabe A = Starttaste manuell
Buchstabe B = Sensor-Startautomatik, mit variabler Zeitver zögerung (sec.)
Buchstabe C = Wahlschalter für zwei oder drei Zapfrunden.
Es folgt die allgemeine Erläuterung des erfindungsgemä
ßen Funktionsprinzips der vollautomatischen Bierglas-Be
füllungsmaschine gemäß Hauptanspruch 1, mit einem kom
pletten Programmablauf nach den Zeichnungen Blatt 1, 2, 3
und 4:
Die gemäß dem Anspruch 1 erfindungsgemäße Vorrich tung dient dem automatischen Befüllen von Trinkgefäßen mit Flüssigkeiten, im gegenständlichen Verfahren zum Be füllen von Gläsern mit Bier. Als komplette Zapfanlage.
Die gemäß dem Anspruch 1 erfindungsgemäße Vorrich tung dient dem automatischen Befüllen von Trinkgefäßen mit Flüssigkeiten, im gegenständlichen Verfahren zum Be füllen von Gläsern mit Bier. Als komplette Zapfanlage.
Dazu wird in einem darauf abgestimmten automatischen
Prozessor-Programm der technische Ablauf für die Einzel
befüllungen der Gläser und die Funktionen der beweglichen
Vorrichtungen bestimmt in übereinstimmender Ablauffolge.
Im gegenständlichen Verfahren wird ein rundes Gefäßta
blett (Pos. 6 - Blatt 1), das mit bis zu 11 Biergläsern von
Hand in einfacher Ordnung bestückt wurde, auf den Tablett-
Drehteller (Pos. 3 - Blatt 1) gestellt. Bei Kontakt mit dem
Drehteller wird durch die Programmautomatik des Sensors
(Pos. B - Blatt 1), mit Hilfe einer Reflex-Lichtschranke und
unter einer Verzögerung bis zu 8 Sekunden der Automatik
betrieb gestartet.
Bei einer einfachen Startautomatik kann diese auch mit
Hilfe einer von Hand zu bedienenden Taste erfolgen (Pos. A
- Blatt 1).
Dabei ist es unerheblich, wieviele Biergläser auf dem Ta
blett sich befinden.
Ausgangsstellung: Das Gefäßtablett mit bis zu 11 Bier
gläsern steht auf dem Tablett-Drehteller der Befüllungsma
schine.
Befüllungsablauf: Der Antrieb des Drehtellers wird ge
startet durch die Kontaktberührung des Tabletts auf dem
Drehteller. Nach etwa 8 Sekunden beginnt der Elektromotor
(Pos. 4 - Blatt 1) den Drehteller in vorgegebener Geschwin
digkeit in Rotation zu versetzen. Die Kraftübertragung er
folgt in der einfachen Ausführung durch Riemenantrieb
(Pos. 5 - Blatt 1). Bei Erreichung des Referenz-Punktes In
itiator Drehteller, der induktiv erkannt wird (Pos. 7 - Bl. 1)
beginnt der Bierzapf-Zyklus. Nun dreht der Tablett-Teller
sich weiter bis das erste Bierglas mit Hilfe des Initiators
Glaserkennung (Pos. 9 - Blatt 1), der kapazitiv erfaßt wird,
die genaue Zapfposition erreicht hat (Pos. 8 - Blatt 1).
Danach wird das Ventil am Zapfhahn geöffnet. Nach Ab
lauf einer praktisch definierten Zapfzeit bzw. durch Schaum
kronenerkennung sonar (Pos. 11 - Blatt 1), schließt das Ven
til die Bierzufuhr. Nun startet eine kurze bestimmte Abtropf
zeit. Danach rotiert der Tablett-Drehteller bis zur nächsten
Glaspositionierung in Pos. 8 - Blatt 1. Dieser Zapfablauf
wiederholt sich programmgemäß bis zum neuerlichen errei
chen des Referenzpunktes Initiator Tablett-Drehteller (Pos.
7 - Blatt 1). Die erste Zapfrunde ist somit erfolgt.
In dieser ersten Zapfrunde wird gleichzeitig durch den
Prozessor die Anzahl der auf dem Tablett sich befindlichen
Gläser ermittelt und gespeichert. Dies erfolgt durch den In
itiator Gefäßerkennung kapazitiv (Pos. 9 - Blatt 1).
Aus den gewonnenen Daten wird durch den Programm
rechner eine variable Zeit errechnet, die zum Absetzen (Be
ruhigung) der Bierschaumkronen dient. Nach Ablauf dieser
Zeit startet das Programm den zweiten Bierzapf-Zyklus,
identisch dem ersten Verfahrensablauf. Mit dem Beenden
der zweiten automatischen Schaumkronenruhezeit (Absetz
zeit) kann, falls zweckmäßig, ein dritter letzter Zapfzyklus
programmgemäß erfolgen (Programm Blatt 4, Schalter C -
Blatt 1).
Die letzte Programmrunde geht solange in die Ventilöff
nungsfunktion (Pos. 8 - Blatt 1), bis die Bierfüllung in allen
Gläsern die Eichmarke erreicht (Pos. 10 - Blatt 1). Diese
Funktion wird exakt gesteuert durch eine Reflex-Licht
schranke in Pos. 10 - Bl. 1. Außerdem gekoppelt mit der
Schaumkronenerkennung sonar in Pos. 11 - Blatt 1.
Der Lichtreflexmelder meldet beim letzten Glas der letz
ten Runde das Zyklusende. Nachdem das Programm alle
Gläser optimal befüllt hat, wird diese Fertigmeldung durch
ein optisches oder akustisches Signal angezeigt. Der Auto
matikzyklus schaltet ab. Das Gefäßtablett kann mit den ge
füllten Gläsern komplett servierfertig vom Drehteller abge
nommen werden.
Die nächste Bierglascharge, vorbereitet auf einem neuen
Tablett, kann auf den Tablett-Drehteller gestellt werden und
programmgemäß befüllt werden. Die Vorrichtungstechnik
und die Steuerautomatik ist auf belastbaren Dauerbetrieb
konstruiert.
Nachfolgend wird gemäß dem Anspruch 1 der gegen
ständlichen Erfindung der programmgespeicherte Verfah
rensablauf dargestellt anhand der Zeichnungen Blatt 2 und
Blatt 3 sowie Blatt 4:
Im Ablaufdiagramm Blatt 2 ist die Zapfroutine gemäß Blatt 3 integriert dargestellt. Insofern wird auf eine gesonderte Beschreibung des Unterprogramms Blatt 3 verzichtet.
Im Ablaufdiagramm Blatt 2 ist die Zapfroutine gemäß Blatt 3 integriert dargestellt. Insofern wird auf eine gesonderte Beschreibung des Unterprogramms Blatt 3 verzichtet.
Zapfrunde 1 (Die Programmfolge ist mit Ziffern gekenn
zeichnet):
1 Start von Hand per Taster (Pos. A - Blatt 1) oder Auto
matik-Start durch Aufsetzen des Gläsertabletts auf den
Drehteller (Pos. B und Pos. 6 - Blatt 1).
2 Das Programm befiehlt: Starte Tablett-Tellerdrehen.
Der Drehteller beginnt zu rotieren. Zunächst ohne Glaszählung.
Der Drehteller beginnt zu rotieren. Zunächst ohne Glaszählung.
3 Der Drehteller rotiert bis zum Induktiv-Initiator, Refe
renzpunkt Pos. 7 - Blatt 1.
Der Drehteller beginnt die Rotation für eine erste komplette Zapfrunde. Gleichzeitig erfolgt Zählung der Gefäße auf dem Tablett und die Anzahlspeicherung im Prozessor. Hier vor richtungsgemäß die Bierglasanzahl durch den Initiator Ge fäßerkennung Pos. 9 - Blatt 1.
Der Drehteller beginnt die Rotation für eine erste komplette Zapfrunde. Gleichzeitig erfolgt Zählung der Gefäße auf dem Tablett und die Anzahlspeicherung im Prozessor. Hier vor richtungsgemäß die Bierglasanzahl durch den Initiator Ge fäßerkennung Pos. 9 - Blatt 1.
4 Das erste Gefäß hat die genaue Zapfposition erreicht
(Pos. 8 - Blatt 1) durch die Gefäßerkennung kapazitiv, sonar
oder durch Laser (Pos. 9 - Blatt 1).
5 Es erfolgt der Programmbefehl: Stoppe Tablett-Teller
drehen.
6 Die Gefäßerkennung - Pos. 9 - Blatt 1 - beginnt mit der
Glaszählung und speichert diese im Steuerprogramm (Pos. 2
- Blatt 1).
7 Gleichzeitig wird das Unterprogramm Zapfroutine ein
geschaltet gemäß Blatt 3 (Positionen A bis E).
8 Programmgemäß startet erneut: Tablett-Tellerdrehen;
der Drehteller rotiert die Glasbefüllungsrunde durch, bis die
Zapfroutine jeweils im letzten Glas die erste Befüllungs
stufe durchgeführt hat.
9 Der Tablett-Drehteller rotiert nun bis zum Referenz
punkt Pos. 7 - Blatt 1.
10 Das Hauptprogramm gibt nun den Befehl Warten und
die Pausenzeiten der einzelnen Glasbefüllungsvorgänge
werden errechnet. Die variable Absetzzeit für die Schaum
kronen läuft ab.
Es erfolgt gemäß dem Programmspeicher: Incrementiere Rundenzähler für 2 volle Zapfrunden. Die Rotierrunden werden zahlenmäßig erfaßt und kontrolliert.
Zapfrunde 2 des Speicherprogramms:
Es erfolgt gemäß dem Programmspeicher: Incrementiere Rundenzähler für 2 volle Zapfrunden. Die Rotierrunden werden zahlenmäßig erfaßt und kontrolliert.
Zapfrunde 2 des Speicherprogramms:
11 Starte erneut Tablett-Tellerdrehen.
12 Der Drehteller beginnt die programmgemäße Rotation
für die zweite komplette Zapfrunde zur Endbefüllung der er
kannten und berechneten Biergläser. Demgemäß wird die
Meßkontrolle bis zur Eichmarke gemäß Pos. 10 - Blatt 1 be
ziehungsweise die Schaumkronenerkennung gemäß Pos. 11
- Blatt 1 für die Endbefüllungshöhe eingeschaltet.
Ist die Rundenzahl = 2 erreicht gemäß Ja - Pos. 12 - Blatt 2, springt das Programm weiter auf Pos. 14. Wenn = Nein, erfolgt die Aktivierung des Steuerbefehls Pos. 13 = springe in den Sprungpunkt JMP 1 = 13; dann geht der Programm ablauf für die Endbefüllungen ab Programmpunkt 4 bis Pro gramm-Ende Pos. 15 - Blatt 2.
Ist die Rundenzahl = 2 erreicht gemäß Ja - Pos. 12 - Blatt 2, springt das Programm weiter auf Pos. 14. Wenn = Nein, erfolgt die Aktivierung des Steuerbefehls Pos. 13 = springe in den Sprungpunkt JMP 1 = 13; dann geht der Programm ablauf für die Endbefüllungen ab Programmpunkt 4 bis Pro gramm-Ende Pos. 15 - Blatt 2.
15 Ist die Rundenzahl = 2 voll ereicht, erfolgt die Fertig
meldung des letzten Befüllungs-Zyklus.
16 Die Programmsteuerung wird beendet. Die Zapfanlage
schaltet automatisch ab in Ruhestellung.
Wahlweise kann eine integrierte programmierte 3. Zapf
runde erfolgen (VG1 Blatt 4). Diese erfindungsgemäße Sy
stemdarstellung und die sich daraus ergebenden optimalen
Lösungen für die Befüllung beziehungsweise Umfüllung
bestimmter Flüssigkeiten, insbesonders mit Schaumbildung,
wie im gegenständlichen Verfahren einer vollautomatischen
Zapfanlage zur Bierabfüllung in handelsübliche Gläser, als
Ausschank in Gastronomiebereichen u. a., zeigt auf, daß
eine relativ preiswerte vollautomatische Bierglasbefüllungs
maschine in Verbindung mit einer billigen Prozessor-Steue
rung noch bedeutende wirtschaftliche Vorteile erbringen
kann, bei erhöhter Kundenfreundlichkeit in diesem Gewer
bezweig.
Die beschriebene Systemtechnik erlaubt dem Konstruk
teur weitgehende kostengünstige technische programmge
mäße Gestaltungsmöglichkeiten, sowohl in der Auswahl der
Gestellträgermaterialien- und formungen (Metalle, Holz,
Kunststoffe), wie auch der Antriebsmöglichkeiten und der
optimierbaren Programmablauffolgen durch gleichfalls ko
stenarme Software.
Die Zapfventilfunktion erfolgt mit Hilfe extrem kurzzei
tig schließender und öffnender Magnetschalter. Die elektri
sche Anschlußleistung ist auf 230 Volt ausgelegt. Die An
triebsleistung bei kleinen Einheiten elektromotorisch kann
sowohl auf 12 wie auf 24 Volt reduziert werden, wie im ge
genständlichen Verfahren ausführungsmäßig erfolgt ist.
Anstelle einer Kraftübertragung durch Riemen, wie in
Blatt 1 konzeptionell dargestellt und in einer ersten Ver
suchsanlage erprobt wurde, kann eine Kupplung auch preis
wert elektromagnetisch beziehungsweise elektromecha
nisch erfolgen.
Der Größe oder Kleinheit der automatischen maschinel
len erfindungsgemäßen Verfahrensvorrichtungen gemäß
dem Hauptanspruch 1 in kleinere oder größere Gefäße zur
Flüssigkeitsabfüllung, wie hier im Ausführungsbeispiel ei
ner Bierzapfanlage mit vollautomatischer Programmsteue
rung, ist keine Grenze gesetzt in der Anpassung an die flüs
sigkeitsabhängige Befüllungsproblematik verschiedener
Anwendungsbereiche, insbesonders, wenn es um die
schnelle und kostensparende Abfüllung oder Umfüllung von
schaumbildenden Flüssigkeiten, wie Bier in Gläsern, wie im
Faßausschank üblich, geht.
Die Wirtschaftlichkeit und Nützlichkeit des Verfahrens
steht anderen Verfahren unter Beachtung der erfindungsge
mäßen maschinellen Vorrichtungs- und Verfahrenstechnik,
in keiner Weise nach. Insbesonders gegenüber der konven
tionellen Art von Bierabfüllungen im üblichen Gastrono
mieausschank, bietet in der Gesamtnutzung die erfindungs
gemäße vollautomatische Bierzapfanlage noch deutliche
Vorteile.
Aus flüssigkeits- und schaumbildungsabhängigen Grün
den kann es erforderlich sein oder nützlich, drei Zapfrunden
zu drehen. Dazu kann der Programmwahlschalter C - Blatt
1 genutzt werden. Demgemäß erfolgt dann durch die vorge
gebene Programmierung gemäß Zeichnung Blatt 4 der Ab
lauf einer dritten Zapfrunde.
Einzelne Programmablaufpunkte variieren hier im Ver
gleich zum Programmablauf gemäß Blatt 3 für zwei Zapf
runden. Eine komplette Beschreibung des ganzen Pro
gramms Blatt 4 ist zu ersparen, da dieses dem Fachmann
sinngemäß zu Blatt 3 geläufig ist.
Durch einen dritten Abfüllzyklus kann beisspielsweise
eine bessere Schaumkrone bei bestimmten Getränken er
reicht werden. Grundsätzlich ist das Verfahren für alle
Mischgetränke mit oder ohne Schaumbildung konzipiert.
Zum Beispiel für "Radler" oder andere Mischbiere aller Ar
ten.
Nachfolgend sind die einzelnen Programmpunkte der in
das jeweilige Hauptprogramm integrierten ZAPFROUTINE
genannt (Vergleiche ZEICHNUNG - BLATT 3):
A = Start
B = Zapfventil öffnet
C = Zapfzeit ist erreicht oder Schaumkrone erkannt
D = Warten; Abtropfzeit
E = Ende Programm.
A = Start
B = Zapfventil öffnet
C = Zapfzeit ist erreicht oder Schaumkrone erkannt
D = Warten; Abtropfzeit
E = Ende Programm.
Das Flußdiagramm für das ab Seite 6 Zeilen 6 bis 39 und
Seite 7 Zeilen 1 bis 9 komplett beschriebene Programm ge
mäß Blatt 2, mit 2 integrierten Zapfroutinen enthält folgende
Programmschritte:
1 Start des Zyklus
2 Starte Tablett-Tellerdrehen
3 Referenzpunkt Tablett-Tellerdrehen erreicht: Teller dreht weiter zur Zapfrunde + Glaszählung
4 Erstes Gefäß in Zapfposition
5 Stoppe Tablett-Tellerdrehen
6 Glaszählung beginnt
7 Zapfroutine schaltet ein
8 Tablett-Tellerdrehen
9 Referenzpunkt Tablett Tellerdrehen erreicht
10 Warten, Pausenzeit errechnen/Daten speichern; varai able Absetzzeiten Schaumkronen/Incrementiere Runden zähler = 2
11 Starte Tablett-Tellerdrehen
12 Rundenzähler = 2; wenn Ja, springe von 12 zu 14; wenn Nein, ab 13 weiter
13 Springe in JMP 1 (Jump) = 13
14 Fertigmeldung Zyklusende
15 Ende Programm.
1 Start des Zyklus
2 Starte Tablett-Tellerdrehen
3 Referenzpunkt Tablett-Tellerdrehen erreicht: Teller dreht weiter zur Zapfrunde + Glaszählung
4 Erstes Gefäß in Zapfposition
5 Stoppe Tablett-Tellerdrehen
6 Glaszählung beginnt
7 Zapfroutine schaltet ein
8 Tablett-Tellerdrehen
9 Referenzpunkt Tablett Tellerdrehen erreicht
10 Warten, Pausenzeit errechnen/Daten speichern; varai able Absetzzeiten Schaumkronen/Incrementiere Runden zähler = 2
11 Starte Tablett-Tellerdrehen
12 Rundenzähler = 2; wenn Ja, springe von 12 zu 14; wenn Nein, ab 13 weiter
13 Springe in JMP 1 (Jump) = 13
14 Fertigmeldung Zyklusende
15 Ende Programm.
Die Programmpunkte 4 bis 12 entsprechen jeweils einer
kompletten Zapfroutine.
Das Flußdiagramm für eine Seite 7 in Zeile 10 erwähnte
dritte Zapfrunde, wählbar gemäß dem Wahlschalter C -
Blatt 1, enthält folgende Programmschritte mit drei Zap
froutinen:
1 Start des Zyklus
2 Starte Tablett-Tellerdrehen
3 Referenzpunkt Tablett-Tellerdrehen erreicht. Der Drehtel ler rotiert weiter zur Zapfrunde + Glaszählung
4 Gefäß in Zapfposition; Glaszählung beginnt
5 Stoppe Tablett-Tellerdrehen, wenn Runde = 1: Alle Glä ser
6 Zapfroutine: Ventil öffnet in vorgegebener Zeit
7 Tablett-Tellerdrehen
8 Referenzpunkt Tablett-Tellerdrehen erreicht
9 Ende der ersten Zapfroutine erkannt
10 Pausenzeit errechnen
11 Warten; errechnete Pause, variable Absetzzeit Schaum kronen/Incrementiere Rundenzähler
12 Starte Tablett-Tellerdrehen
13 Rundenzähler = 3; wenn Ja, springe von 13 zu 15: wenn Nein = dann zu 14
14 Springen in JMP 1(Jump) = 14
15 Fertigmeldung Zyklusende
16 16 Ende Programm.
1 Start des Zyklus
2 Starte Tablett-Tellerdrehen
3 Referenzpunkt Tablett-Tellerdrehen erreicht. Der Drehtel ler rotiert weiter zur Zapfrunde + Glaszählung
4 Gefäß in Zapfposition; Glaszählung beginnt
5 Stoppe Tablett-Tellerdrehen, wenn Runde = 1: Alle Glä ser
6 Zapfroutine: Ventil öffnet in vorgegebener Zeit
7 Tablett-Tellerdrehen
8 Referenzpunkt Tablett-Tellerdrehen erreicht
9 Ende der ersten Zapfroutine erkannt
10 Pausenzeit errechnen
11 Warten; errechnete Pause, variable Absetzzeit Schaum kronen/Incrementiere Rundenzähler
12 Starte Tablett-Tellerdrehen
13 Rundenzähler = 3; wenn Ja, springe von 13 zu 15: wenn Nein = dann zu 14
14 Springen in JMP 1(Jump) = 14
15 Fertigmeldung Zyklusende
16 16 Ende Programm.
Die Programmpunkte 4 bis 13 entsprechen jeweils einer
kompletten Zapfroutine.
Schließlich können gemäß Patentanspruch 4 auch Misch
getränke der verschiedensten Gebrauchs- oder Geschmacks
richtungen programmiert abgefüllt werden, die durch Ver
mischung der Primärflüssigkeit(en) mit flüssigen oder pul
verförmigen Additiven zugeführt, neue oder zusätzliche
Wirk- oder Geschmackseigenschaften erhalten.
Das Zumischen der Additive erfolgt durch Dosierbehäl
ter, die mit schnellreagierenden Magnetventilen ausgestat
tet, in geeigneter Position auf einem Behälterboden ange
bracht sind, vor oder hinter der Zapfposition 8 - Blatt 1 und
sensorisch programmiert die Additive zugeben, oder durch
beweglichen Dosierbord in Pos. 8/10/11 programmgemäß
zugeben oder durch zusätzliche Dosierventile vor oder hin
ter dem Zapfhahn Pos. 8 - Blatt 1, gesteuert durch Drucksy
stem oder Saugsystem die Additive zuführen.
Es bleibt dem Konstrukteur überlassen, je nach Gestell
ausführung und zapfmaschineller Ausführung(en) die best
mögliche sensorische und dosiergemäße Ausbildung vorzu
nehmen.
Nachfolgend sind die erfindungsgemäß dargelegten Pro
gramme in Diagrammform zeichnerisch dargestellt.
Es zeigen:
ZEICHNUNG - BLATT 2 das auf Seite 8, Zeilen 28 bis 29
erwähnte Programm für zwei Zapfroutinen.
ZEICHNUNG - BLATT 3 die im Hauptprogramm jeweils
integrierte Abfolge der Zapfroutine.
ZEICHNUNG - BLATT 4 das auf Seite 7, Zeile 10 er
wähnte Programm für eine dreiteilige Zapfroutine.
ZEICHNUNG - BLATT 1 stellt die komplette Vorrichtung
einer vollautomatischen Zapfanlage dar.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur automatischen Befüllung mehrer Trinkgläser mit insbesondere
schaumbildenden Flüssigkeiten, wobei wenigstens eine ortsfeste Füllstation vorhanden
ist, wobei die Trinkgläser auf einem drehbar gelagerten Teller abstellbar sind, wobei die
Trinkgläser durch eine Drehung des Tellers unter die Füllstation positionierbar sind,
wobei die Drehung des Tellers abstoppbar ist, wenn sich ein Trinkglas unter der
Füllstation befindet,
dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstation (8) eine Sensoreinheit (9) zur Erfassung der Anwesenheit eines Trinkglases unter der Füllstation (8) räumlich zugeordnet ist,
wobei die Drehung des Tellers (6) abhängig von dem Signal der Sensoreinheit (9) geregelt abstoppbar ist.
dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstation (8) eine Sensoreinheit (9) zur Erfassung der Anwesenheit eines Trinkglases unter der Füllstation (8) räumlich zugeordnet ist,
wobei die Drehung des Tellers (6) abhängig von dem Signal der Sensoreinheit (9) geregelt abstoppbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit Bier bzw. Biermischgetränke sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung des Tellers (6) beim Befüllen von einem
definierten Drehwinkel des Tellers (6) aus initijerbar ist, wobei jedes Glas in einer
Drehrunde um 360° einmal unter der Füllstation (8) positionierbar ist, wobei die
Drehrunde abgeschlossen ist, wenn der definierte Drehwinkel wieder erreicht ist, wobei
nach der ersten Drehrunde weitere Drehrunden jeweils dann initiierbar sind, wenn eine
für das Absetzen von Schaum geeignete Zeitspanne seit der vorangegangenen
Drehrunde vergangen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Teller (6) zur Aufnahme der Trinkgläser als
rundförmige Tabletts (6) zur Aufnahme von Gläsern geformt sind dass die Vorrichtung
eine Transportaufnahme für die Tabletts (6) aufweist zur rutschfesten Aufnahme der
Tabletts (6).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass ein kreisförmig konstruiertes Trägergestell eine oder
mehrere Füllstationen (8) aufweist, wobei die Transportvorrichtung ein um das ganze
Trägergestell führendes kontinuierliches rotierendes Drehband darstellt für die
Aufnahme einer Vielzahl von Tellern (6), wobei die darauf befindlichen Trinkgläser
geregelt befüllbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19740869A DE19740869C2 (de) | 1997-09-16 | 1997-09-16 | Vorrichtung zur automatischen Befüllung mehrerer, auf einem drehbar gelagerten Teller abgestellten Trinkgläser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19740869A DE19740869C2 (de) | 1997-09-16 | 1997-09-16 | Vorrichtung zur automatischen Befüllung mehrerer, auf einem drehbar gelagerten Teller abgestellten Trinkgläser |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19740869A1 DE19740869A1 (de) | 1999-03-25 |
| DE19740869C2 true DE19740869C2 (de) | 2001-11-15 |
Family
ID=7842630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19740869A Expired - Fee Related DE19740869C2 (de) | 1997-09-16 | 1997-09-16 | Vorrichtung zur automatischen Befüllung mehrerer, auf einem drehbar gelagerten Teller abgestellten Trinkgläser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19740869C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3765398B1 (de) * | 2018-03-13 | 2023-06-07 | Macheta, Adam | Vorrichtung zur automatisierten getränkausgabe in behältern auf einem drehtisch und entsprechendes verfahren |
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| ITPI20060002A1 (it) * | 2006-01-03 | 2007-07-04 | Alessandro Borioli | Sistema di posizionamento e avanzamento di recipienti per macchine distributrici di bevande |
| AT508466B1 (de) * | 2009-06-17 | 2011-07-15 | Theis Lothar | Automatisiertes befüllungsverfahren von trinkgefässen |
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-
1997
- 1997-09-16 DE DE19740869A patent/DE19740869C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
| DE19740869A1 (de) | 1999-03-25 |
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