DE1978448U - Deckelverschluss, insbesondere fuer druckbehaelter. - Google Patents

Deckelverschluss, insbesondere fuer druckbehaelter.

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DE1978448U DEK59309U DEK0059309U DE1978448U DE 1978448 U DE1978448 U DE 1978448U DE K59309 U DEK59309 U DE K59309U DE K0059309 U DEK0059309 U DE K0059309U DE 1978448 U DE1978448 U DE 1978448U
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Description

RA. 622 621-2.1«?
GERHARD RATZEL 68 Mannheim, den 51 .10.1967 PATENTANWALT Sedcenheimer Str. 36 α-Telefon 46315
PoiUehecltkontoi Frankfurt/M. Nr. 8293 Boηki Deutsche Bonk Mannheim Nr. 35695
i 1 t h a u
6806 Viernheim /Hess.
Deckelverschluss, insbesondere für Druckbehälter.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen Deckelverschluss insbesondere für Druckbehälter, der dazu dient. Behälter, die unter hohem Flüssigkeitβ- oder Gasdruck stehen, bequem und schnell zu verschliessen.
Seither werden solche Druckbehälter, die je nach Ausführung auch extrem hohe Drücke aushalten können, mittels Deckel verschlossen, wobei sowohl der Behälter als auch der Deckel flansche aufweisen, die nach dem Zusammensetzen mit einer daawischenliegenden Dichtung miteinander verschraubt werden. Bine schnelle Öffnung und Schliessung des Behälters ist somit aicht möglich*
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- Blatt 2 -
Um diesen Nachteil des Standes der Technik zu überwinden, wird - deshalb ein Deckelverschluss vorgeschlagen, der ausser der Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik weitere wesentliche Vorteile aufweist, die im Verlaufe der nachfolgenden Beschreibung deutlich werden. Der neuerungsgemässe Deckelverschluss wird anhand von Zeichnungen im einzelnen näher erläutert, wobei ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel gezeigt ist. Es zeigt:
Figur 1 eine teil-geschnittene Seitenansicht des neuerungsgemässen Deckelverschlusses in Verschlussfunktion, wobei der entsprechende Behälter strichpunktiert gezeichnet ist,
Figur 2 einen Schnitt I-I nach Figur 1,
Figur 3 einen Teilschnitt I-I nach Figur I9 jedoch ohne * Hutring gezeichnet und
Figur 4 einen Teilschnitt durch den Deckelverschluss in vergrösBerter Darstellung.
Der neuerungsgemässe Deckelverschluss besteht im wesentlichen aus dem Boden 1, dem mit dem Boden fest verbundenen Flanschteil 2, dem Nocken 3, dem Nutring 4, den Segmenten 5» dem Dichtring 6 und der Schraube 7. Der Flanschteil 2 besteht aus einem Stück und weist die durch mechanische Bearbeitung entstandene Form auf, die als wesentliche Merkmale den Flansch 2a, die Ringnut 2b, die Bohrungen 2c, den Absatz 2d,
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die konische Verjüngung 2e und die Dichtringnut 2f aufweist.
Im verschlossenen Zustand liegt die Unterseite des Flansches 2a auf dem Absats 8a des Behälters 8 auf. Die Segmente 5, die in eine entsprechende Ringnut der Behälterwand eingesetzt werden, halten den Plansch entgegen dem Behälterdruck in seiner Stellung fest. Die Dichtringnut 2f, in die der Dichtring 6 eingesetzt ist, und sicher gegen Verschiebung gehalten wird, steht über die Ringnut 2b und mehrere, auf dem Umfang verteilte Bohrungen 2c mit dem Behälterraum in Verbindung, wodurch der dort herrschende Druck den Dichtring 6 gegen die Innenwand des Behälters 8 und gegen die obere Fläche der Dichtringnut 2f presst, welcher Umstand es bewirkt, dass bei steigendem Behälterdruck der Anpressdruck des Dichtringes und damit die Dichtwirkung zunimmt. Hierbei sind die Segmente 5 in ihrer Stärke so bemessen, dass sie die gesamte, auf dem Deckelverschluss durch den Behälterdruck ausgeübte Kraft aufnehmen können. Um ein Herausgleiten der Segmente aus der Behälterwandnut zu vermeiden, ist der Nutring 4 vorgesehen, der die einzelnen Segmente 5 in ihrer Lage hält. Damit der Nutring in seiner haltenden Stellung bleibt, sind mehrere Nocken 3 am Umfang des Flanschteiles 2, und zwar an dessen konischer Verjüngung, befestigt, beispielsweise durch Schweissen. Die Anordnung dieser Nocken entspricht derjenigen der Nuten 4a des Nutringes 4. Ausserdem entspricht die Dicke des Nutringes 4 dem Abstand der unteren Fläche der Nocken 3 vom Absatz 2b, wodurch es möglich ist, den Nutring 4 in Achsrichtung über die Nocken 3 zu schieben, bis er auf dem Absatz
- Blatt 4 -
2d aufliegt. Nach einer Drehung des Nutringes um einen entsprechenden Winkel sind die Nuten 4a gegen die Nocken 3 verschoben und der Nutring ist in achsialer Richtung fixiert. Eine Drehbewegung des Nutringes wird durch eine oder mehrere Schrauben 7 verhindert, die zum Beispiel als Flügelschrauben durch Bohrungen 4b durchgesteckt und in Gewindelöcher des Flansches 2a eingeschraubt werden.
Der Dichtring 6 weist eine ballige Aussenflache auf, die sich im eingebauten Zustand elastisch und flexibel an die Behälterinnenwand anlegt, so dass in diesem Zustand die Anlagefläche infolge der Verformung des Dichtringes eine zylindrische Mantelfläche bildet. Der Dichtring besteht aus einem geeigneten Material, das gut verformbar, korrosionsfest und druckbeständig sein muss. Solchen Anforderungen genügt zum Beispiel der Werkstoff Perbunan. In achsialer Richtung liegt der Dichtring an den Wandungen der Dichtringnut an, gegen die er bei zunehmendem Behälterdruck in verstärktem Masse dadurch gepresst wird, dass die Ringnut 2b den Druck des Behälters an die Innenseite des Dichtringes weiterleitet, die der balligen Seite gegenüberliegt. Wenn nun der Dichtring eingebaut ist, so kann er sich an den Anlageflächen nicht weiter ausdehnen. Bei Druckerhöhung kann die elastische Verformung des Dichtringes , ausgehend von der Ringnut 2b nur zu einer verstärkten Anpressung der Anlageflächen führen, welcher Umstand wesentlich für die Neuerung ist.
Die Anzahl der Bohrungen 2c ist nicht bedeutsam. In der Praxis
- Blatt 5 -
hat sich gezeigt, dass etwa 4 Bohrungen 2c. auf dem Umfang völlig ausreichen, um den Druck auf den Dichtring 6 zu übertragen.
Die Innenwand des Behälters 8 ist vorteilhaft ausgehend vom oberen Behälterende, bis in den Bereich, in den der Dichtring 6 zu liegen kommt, konisch zulaufend mit einem Neigungswinkel 8b ausgebildet, damit das Einsetzen des Deckelverschlusses leichter ist und die ballige Dichtfläche beim Einschieben in den Behälter nicht beschädigt wird.
Auf der Oberseite des Bodens ist ein Auge 10 befestigt, das zum Abheben des Deckelverschlusses mittels einer Vorrichtung dient. Jedes der Segmente 5 weist auf der Oberseite mindestens eine Bohrung 5a auf, die beim Öffnen des Behälters dazu benutzt werden können, die Segmente aus der Ringnut der Behälterwandung herauszuziehen. Auf der Oberseite des Nutringes 4 sind mindestens zwei sich gegenüberliegende Griffe 9 befestigt, die ein bequemes Herausheben des Nutringes beim öffnen des Behälters gestatten. ' "" .
/ Schutzansprüche:

Claims (10)

Schutzansprüche
1.) Deckelverschluss, insbesondere für Druckbehälter, die unter Flüssigkeite- bzw. Gasdruck stehen, die kreisförmigen Querschnitt aufweisen und die in Längsrichtung auf einer Seite offen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der im wesentlichen aus einem Boden (1), einem mit diesem fest verbundenen Flansohteil (2), mehreren, fest am Planschteil angebrachten Nocken (3), einem Nutring (4), mehreren Segmenten (5), einem Dichtring (6) und mindestens einer Schraube (7) besteht, welche Elemente auf solche Weise angeordnet sind, dass der Flanschten (2) einen Flansch (2a) aufweist, dessen Aussendurchmesser dem Innendurchmesser der zu verschliessenden Behälteröffnung entspricht, die einen Absatz (8a) aufweist, auf den der Flanschteil (2a) aufsetzbar ist, in dessen Dichtringnut (2f) der.Dichtring (6) angeordnet ist, während die Segmente (5) Teile eines Kreisringes sind, dessen Aussendurchmesser grosser als der Aussendurchmesser des Flansches (2a) und dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Aussendurchmesser des Flansches (2a), während der Aussendurchmesser des Nutringes (4) dem Innendurchmesser dieses Kreisringes entspricht und der Aussendurchmesser des Nutringee (4) kleiner ist als der Aussendurchmesser des Bodens (1).
2.) Deckelverschluss nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet,
./♦
- Schutzansprüche -
dass die am Flansch (2a) ringsum auesen verlaufende . Dichtringnut (2f) im Achsialschnitt vorzugsweise rechteckig ausgebildet, nach auesen völlig offen und nach innen teilweise durch eine Wand begrenzt ist und im Bereich dieser Wand mit der ringsum verlaufenden Ringnut (2b) in Verbindung steht, in die eine oder mehrere Bohrungen (2c) münden, die andererseits auf der Unterseite.des Flansches (2a) enden.
3.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (6), der aus einem flexiblen, elastischen, korrosions-, druck- und temperaturbeständigen Werkstoff besteht, einen Querschnitt aufweist, der in nicht eingebautem Zustand etwas grosser ist als der Querschnitt der Dichtringnut (2f), wobei die Aussenflache des Dichtringes im nicht eingebauten Zustand ballig ausgebildet ist.
4.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die konische Verjüngung (2e) des Flanschteiles (2) einen Absatz (2b) aufweist, dessen Innendurchmesser der Zylinderfläche dem Innendurchmesser des Hutringes (4) entspricht» wobei in einem Abstand vom Absatz (2α)ρ der der Dicke des Nutringes (4) entspricht, mehrere Nocken (3) an der konischen Verjüngung (2e) befestigt sind, deren Masse und Anordnung den Nuten (4a) entsprechen
5») Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Boden (1) zugekehrten Seite
- Schutzansprüche -
der Segmente (5) jeweils mindestens eine Bohrung (5a) angeordnet ist.
6.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite des Nutringes (4) mindestens zwei Griffe (9)» die sich gegenüberliegen, befestigt sind.
7·) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Nutring (4) eine oder mehrere Bohrungen (4b) angeordnet sind, deren Durchmesser etwas kleiner ist als der Aussendurchmesser von Schrauben (7), die in den Flansch (2) einschraubbar sind.
8.) Deckelverschluss nach Anspruch Ibis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Behälterwand des Behälters (8) eine ringsum verlaufende Nut angeordnet ist, deren Aussendurchmesser dem Aussendurchmesser des Kreisringes entspricht, der aus den Segmenten (5) gebildet ist, wobei der Abstand zwischen der unteren Seite dieser Nut und dem Absatz (8a) der Dicke des Flansches (2a) entsprichi
9.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Behälterwand des Behälters (8) im Bereich zwischen dem Absatz (8a) und dem oberen Behälterende mit einem Winkel (8b) konisch erweitert ist.
10.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekenn-
RA. 622 621*-2,1167
.v- - Schutzansprüche -..--..
zeichnet, dass auf der Oberseite des Bodens (1) ein Auge (10) befestigt ist.
DEK59309U 1967-11-02 1967-11-02 Deckelverschluss, insbesondere fuer druckbehaelter. Expired DE1978448U (de)

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