DE1978448U - Deckelverschluss, insbesondere fuer druckbehaelter. - Google Patents
Deckelverschluss, insbesondere fuer druckbehaelter.Info
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Description
RA. 622 621-2.1«?
PoiUehecltkontoi Frankfurt/M. Nr. 8293
Boηki Deutsche Bonk Mannheim Nr. 35695
i 1 t h a u
6806 Viernheim /Hess.
Deckelverschluss, insbesondere für Druckbehälter.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen Deckelverschluss insbesondere für Druckbehälter, der dazu dient.
Behälter, die unter hohem Flüssigkeitβ- oder Gasdruck stehen,
bequem und schnell zu verschliessen.
Seither werden solche Druckbehälter, die je nach Ausführung
auch extrem hohe Drücke aushalten können, mittels Deckel verschlossen,
wobei sowohl der Behälter als auch der Deckel flansche aufweisen, die nach dem Zusammensetzen mit einer
daawischenliegenden Dichtung miteinander verschraubt werden.
Bine schnelle Öffnung und Schliessung des Behälters ist somit
aicht möglich*
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- Blatt 2 -
Um diesen Nachteil des Standes der Technik zu überwinden, wird
- deshalb ein Deckelverschluss vorgeschlagen, der ausser der Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik weitere
wesentliche Vorteile aufweist, die im Verlaufe der nachfolgenden Beschreibung deutlich werden. Der neuerungsgemässe Deckelverschluss
wird anhand von Zeichnungen im einzelnen näher erläutert, wobei ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel gezeigt
ist. Es zeigt:
Figur 1 eine teil-geschnittene Seitenansicht des neuerungsgemässen
Deckelverschlusses in Verschlussfunktion, wobei der entsprechende Behälter strichpunktiert gezeichnet ist,
Figur 2 einen Schnitt I-I nach Figur 1,
Figur 3 einen Teilschnitt I-I nach Figur I9 jedoch ohne *
Hutring gezeichnet und
Figur 4 einen Teilschnitt durch den Deckelverschluss in vergrösBerter
Darstellung.
Der neuerungsgemässe Deckelverschluss besteht im wesentlichen aus dem Boden 1, dem mit dem Boden fest verbundenen Flanschteil
2, dem Nocken 3, dem Nutring 4, den Segmenten 5» dem
Dichtring 6 und der Schraube 7. Der Flanschteil 2 besteht
aus einem Stück und weist die durch mechanische Bearbeitung
entstandene Form auf, die als wesentliche Merkmale den Flansch 2a, die Ringnut 2b, die Bohrungen 2c, den Absatz 2d,
-3-
■ ■ . - Blatt 3 - !
die konische Verjüngung 2e und die Dichtringnut 2f aufweist.
Im verschlossenen Zustand liegt die Unterseite des Flansches 2a auf dem Absats 8a des Behälters 8 auf. Die Segmente 5, die
in eine entsprechende Ringnut der Behälterwand eingesetzt werden, halten den Plansch entgegen dem Behälterdruck in
seiner Stellung fest. Die Dichtringnut 2f, in die der Dichtring 6 eingesetzt ist, und sicher gegen Verschiebung gehalten
wird, steht über die Ringnut 2b und mehrere, auf dem Umfang
verteilte Bohrungen 2c mit dem Behälterraum in Verbindung, wodurch der dort herrschende Druck den Dichtring 6 gegen die
Innenwand des Behälters 8 und gegen die obere Fläche der Dichtringnut 2f presst, welcher Umstand es bewirkt, dass
bei steigendem Behälterdruck der Anpressdruck des Dichtringes und damit die Dichtwirkung zunimmt. Hierbei sind die Segmente
5 in ihrer Stärke so bemessen, dass sie die gesamte, auf dem Deckelverschluss durch den Behälterdruck ausgeübte Kraft
aufnehmen können. Um ein Herausgleiten der Segmente aus der Behälterwandnut zu vermeiden, ist der Nutring 4 vorgesehen,
der die einzelnen Segmente 5 in ihrer Lage hält. Damit der Nutring in seiner haltenden Stellung bleibt, sind mehrere
Nocken 3 am Umfang des Flanschteiles 2, und zwar an dessen
konischer Verjüngung, befestigt, beispielsweise durch Schweissen.
Die Anordnung dieser Nocken entspricht derjenigen der Nuten 4a des Nutringes 4. Ausserdem entspricht die Dicke des
Nutringes 4 dem Abstand der unteren Fläche der Nocken 3 vom Absatz 2b, wodurch es möglich ist, den Nutring 4 in Achsrichtung
über die Nocken 3 zu schieben, bis er auf dem Absatz
- Blatt 4 -
2d aufliegt. Nach einer Drehung des Nutringes um einen entsprechenden
Winkel sind die Nuten 4a gegen die Nocken 3 verschoben und der Nutring ist in achsialer Richtung fixiert.
Eine Drehbewegung des Nutringes wird durch eine oder mehrere Schrauben 7 verhindert, die zum Beispiel als Flügelschrauben
durch Bohrungen 4b durchgesteckt und in Gewindelöcher des Flansches 2a eingeschraubt werden.
Der Dichtring 6 weist eine ballige Aussenflache auf, die sich
im eingebauten Zustand elastisch und flexibel an die Behälterinnenwand anlegt, so dass in diesem Zustand die Anlagefläche
infolge der Verformung des Dichtringes eine zylindrische Mantelfläche bildet. Der Dichtring besteht aus einem geeigneten
Material, das gut verformbar, korrosionsfest und druckbeständig
sein muss. Solchen Anforderungen genügt zum Beispiel der Werkstoff Perbunan. In achsialer Richtung liegt der Dichtring
an den Wandungen der Dichtringnut an, gegen die er bei zunehmendem Behälterdruck in verstärktem Masse dadurch gepresst
wird, dass die Ringnut 2b den Druck des Behälters an die Innenseite des Dichtringes weiterleitet, die der balligen
Seite gegenüberliegt. Wenn nun der Dichtring eingebaut ist, so kann er sich an den Anlageflächen nicht weiter ausdehnen.
Bei Druckerhöhung kann die elastische Verformung des Dichtringes , ausgehend von der Ringnut 2b nur zu einer verstärkten
Anpressung der Anlageflächen führen, welcher Umstand wesentlich für die Neuerung ist.
Die Anzahl der Bohrungen 2c ist nicht bedeutsam. In der Praxis
- Blatt 5 -
hat sich gezeigt, dass etwa 4 Bohrungen 2c. auf dem Umfang
völlig ausreichen, um den Druck auf den Dichtring 6 zu übertragen.
Die Innenwand des Behälters 8 ist vorteilhaft ausgehend vom
oberen Behälterende, bis in den Bereich, in den der Dichtring 6 zu liegen kommt, konisch zulaufend mit einem Neigungswinkel
8b ausgebildet, damit das Einsetzen des Deckelverschlusses leichter ist und die ballige Dichtfläche beim Einschieben
in den Behälter nicht beschädigt wird.
Auf der Oberseite des Bodens ist ein Auge 10 befestigt, das
zum Abheben des Deckelverschlusses mittels einer Vorrichtung dient. Jedes der Segmente 5 weist auf der Oberseite mindestens
eine Bohrung 5a auf, die beim Öffnen des Behälters dazu benutzt
werden können, die Segmente aus der Ringnut der Behälterwandung herauszuziehen. Auf der Oberseite des Nutringes 4
sind mindestens zwei sich gegenüberliegende Griffe 9 befestigt, die ein bequemes Herausheben des Nutringes beim öffnen des
Behälters gestatten. ' "" .
/ Schutzansprüche:
Claims (10)
1.) Deckelverschluss, insbesondere für Druckbehälter, die
unter Flüssigkeite- bzw. Gasdruck stehen, die kreisförmigen
Querschnitt aufweisen und die in Längsrichtung auf einer Seite offen sind, dadurch gekennzeichnet, dass
der im wesentlichen aus einem Boden (1), einem mit diesem fest verbundenen Flansohteil (2), mehreren, fest am
Planschteil angebrachten Nocken (3), einem Nutring (4), mehreren Segmenten (5), einem Dichtring (6) und mindestens
einer Schraube (7) besteht, welche Elemente auf solche Weise angeordnet sind, dass der Flanschten (2) einen
Flansch (2a) aufweist, dessen Aussendurchmesser dem
Innendurchmesser der zu verschliessenden Behälteröffnung
entspricht, die einen Absatz (8a) aufweist, auf den der Flanschteil (2a) aufsetzbar ist, in dessen Dichtringnut
(2f) der.Dichtring (6) angeordnet ist, während die Segmente
(5) Teile eines Kreisringes sind, dessen Aussendurchmesser grosser als der Aussendurchmesser des Flansches
(2a) und dessen Innendurchmesser kleiner ist als der
Aussendurchmesser des Flansches (2a), während der Aussendurchmesser des Nutringes (4) dem Innendurchmesser dieses
Kreisringes entspricht und der Aussendurchmesser des Nutringee
(4) kleiner ist als der Aussendurchmesser des Bodens (1).
2.) Deckelverschluss nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet,
./♦
- Schutzansprüche -
dass die am Flansch (2a) ringsum auesen verlaufende
. Dichtringnut (2f) im Achsialschnitt vorzugsweise rechteckig
ausgebildet, nach auesen völlig offen und nach innen teilweise durch eine Wand begrenzt ist und im
Bereich dieser Wand mit der ringsum verlaufenden Ringnut (2b) in Verbindung steht, in die eine oder mehrere
Bohrungen (2c) münden, die andererseits auf der Unterseite.des Flansches (2a) enden.
3.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (6), der aus einem flexiblen,
elastischen, korrosions-, druck- und temperaturbeständigen Werkstoff besteht, einen Querschnitt aufweist, der in
nicht eingebautem Zustand etwas grosser ist als der Querschnitt der Dichtringnut (2f), wobei die Aussenflache
des Dichtringes im nicht eingebauten Zustand ballig ausgebildet ist.
4.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die konische Verjüngung (2e) des Flanschteiles (2) einen Absatz (2b) aufweist, dessen Innendurchmesser
der Zylinderfläche dem Innendurchmesser des Hutringes
(4) entspricht» wobei in einem Abstand vom Absatz (2α)ρ der der Dicke des Nutringes (4) entspricht, mehrere
Nocken (3) an der konischen Verjüngung (2e) befestigt
sind, deren Masse und Anordnung den Nuten (4a) entsprechen
5») Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass auf der dem Boden (1) zugekehrten Seite
- Schutzansprüche -
der Segmente (5) jeweils mindestens eine Bohrung (5a) angeordnet ist.
6.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Oberseite des Nutringes (4) mindestens
zwei Griffe (9)» die sich gegenüberliegen, befestigt sind.
7·) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Nutring (4) eine oder mehrere Bohrungen (4b) angeordnet sind, deren Durchmesser etwas
kleiner ist als der Aussendurchmesser von Schrauben (7), die in den Flansch (2) einschraubbar sind.
8.) Deckelverschluss nach Anspruch Ibis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Behälterwand des
Behälters (8) eine ringsum verlaufende Nut angeordnet ist, deren Aussendurchmesser dem Aussendurchmesser des Kreisringes
entspricht, der aus den Segmenten (5) gebildet ist, wobei der Abstand zwischen der unteren Seite dieser Nut
und dem Absatz (8a) der Dicke des Flansches (2a) entsprichi
9.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die innere Behälterwand des Behälters (8) im Bereich zwischen dem Absatz (8a) und dem oberen Behälterende
mit einem Winkel (8b) konisch erweitert ist.
10.) Deckelverschluss nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekenn-
RA. 622 621*-2,1167
.v-
- Schutzansprüche -..--..
zeichnet, dass auf der Oberseite des Bodens (1) ein Auge (10) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK59309U DE1978448U (de) | 1967-11-02 | 1967-11-02 | Deckelverschluss, insbesondere fuer druckbehaelter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK59309U DE1978448U (de) | 1967-11-02 | 1967-11-02 | Deckelverschluss, insbesondere fuer druckbehaelter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1978448U true DE1978448U (de) | 1968-02-08 |
Family
ID=33353151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK59309U Expired DE1978448U (de) | 1967-11-02 | 1967-11-02 | Deckelverschluss, insbesondere fuer druckbehaelter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1978448U (de) |
-
1967
- 1967-11-02 DE DEK59309U patent/DE1978448U/de not_active Expired
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