DE19810503C1 - Sattelkupplung mit Kupplungsplatte und Verschleissring - Google Patents

Sattelkupplung mit Kupplungsplatte und Verschleissring

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DE19810503C1
DE19810503C1 DE1998110503 DE19810503A DE19810503C1 DE 19810503 C1 DE19810503 C1 DE 19810503C1 DE 1998110503 DE1998110503 DE 1998110503 DE 19810503 A DE19810503 A DE 19810503A DE 19810503 C1 DE19810503 C1 DE 19810503C1
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Christian Roth-Schuler
Udo Kreutzarek
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/08Fifth wheel traction couplings
    • B62D53/0885Comprising devices to limit or to compensate for wear or excessive play; Lubricating, shock absorbing, bearing devices, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sattelkupplung mit einer einen Einführungsschlitz für einen Zugsattelzapfen aufweisenden Kupplungsplatte, wobei an der Kupplungsplatte ein Ver­ schleißring mit einer Anlagefläche für den Zugsattelzapfen angeordnet ist.
Da an der Anlagestelle zwischen Zugsattelzapfen und Kupplungsplatte während des Fahrbetriebes große Kraftübertragungen erfolgen, unterliegt dieser Bereich der Kupp­ lungsplatte einem großen Verschleiß. In diesen kraftübertragenden Bereichen kann schon ein kleines Spiel zu enormen Flächenpressungen führen, so daß mit einem star­ ken Materialverschleiß zu rechnen ist.
Deshalb ist man schon früher dazu übergegangen, in diesem Bereich einen sogenannten Verschleißring anzuordnen, der im Bedarfsfall austauschbar ist, da die Partie des Ver­ schleißrings, die mit dem Königszapfen in Kontakt ist, höher beansprucht wird als die Sattelkupplungsplatte.
Aus der DE-AS-12 02 145 ist beispielsweise ein derartiger Verschleißring bekannt gewor­ den. Es handelt sich dabei um ein auswechselbares, kragenförmiges Verschleißsegment, wobei dieses Segment von der Oberseite der Kupplungsplatte in die für den Zugsattelzapfen bestimmte Ausnehmung eingelassen wird und anschließend mit der Kupplungsplatte verschraubbar ist.
Nachteilig bei dieser Ausführung wie auch bei den übrigen bekannten und praktizierten Verschleißringanordnungen ist die Tatsache, daß der Verschleißring mit der Kupp­ lungsplatte verschraubt ist. Da während der Fahrt durch Unebenheiten der Straße stark schwankende Zug- und Stoßkräfte auftreten, die von den Eigenschwingungen der Kupplung noch überlagert werden, besteht die Gefahr, daß die Schraubverbindungen sich lockern und in der Folge zu gefährlichen Situationen führen. Bei Winkelungenauig­ keit dieser querschnittlich L-förmigen Verschleißringe erhöht sich der Druck auf die Schrauben, was letztlich zu deren Bruch führen kann. Zudem sind Schraubverbindungen immer bearbeitungsintensiv und führen demzufolge zu höheren Kosten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Sattelkupplung mit einer Ver­ schleißringanordnung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die einfach und wirt­ schaftlich hergestellt werden kann und zu einer Vereinfachung des Montagevorganges führt.
Zur erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe führt, daß der Verschleißring einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt mit einem die Anlagefläche anbietenden Ver­ schleißkörper und einem von diesem abragenden, in Einbaulage des Verschleißringes in eine Nut in der Kupplungsplatte eingreifenden Steg aufweist.
Die querschnittlich T-förmige Ausgestaltung des Verschleißringes mit einem in die Kupplungsplatte eingreifenden Steg bietet folgende Vorteile:
  • - Es wird mehr festigkeitsrelevantes Material in die Kupplungsplatte eingeführt.
  • - Der Verschleißring kann einfach eingedreht werden.
  • - Die Anlagefläche und damit das Kupplungsspiel zwischen Kupplungsplatte und Zug­ sattelzapfen ist einfach und bestimmt.
  • - Der Einsatz des Verschleißringes erfordert nur eine einfache Bearbeitung der Kupplungsplatte.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Verschleißkörper im wesentlichen halb­ kreisringförmig ausgestaltet.
Zweckmäßigerweise liegt der Verschleißkörper in Einbaulage des Verschlußringes mit einer äußeren Anlagefläche einer Gegenanlagefläche an der Kupplungsplatte an.
Besonders bevorzugt ist eine Anordnung, bei der der Verschleißkörper kreiszylindrische innere und äußere Anlageflächen mit einer gemeinsamen Zylinderachse aufweist und der Steg in einer senkrecht zur Zylinderachse liegende Ebene von der äußeren Anlage­ fläche des Verschleißkörpers abragt.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfol­ genden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung sowie anhand der Zeich­ nung; diese zeigt schematisch in
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kupplungsplatte mit eingesetztem Verschleißring;
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Teil der Anordnung von Fig. 1 entlang deren Linie I-I.
Eine in Fig. 1 dargestellte Kupplungsplatte 10 für eine Sattelkupplung weist einen in der Längsachse L angeordneten Einführungsschlitz 12 zur Einführung eines Zugsattelzapfens auf. Der Einführungsschlitz 12 ist begrenzt durch einen im wesentlichen halbkreisring­ förmigen Verschleißring 14, an dem der Zugsattelzapfen in eingelegter Stellung anliegt.
Gemäß Fig. 2 ist der Verschleißring 14 querschnittlich T-förmig ausgebildet und weist einen halbkreisringförmigen Verschleißkörper 16 einer Dicke d und einer Höhe h auf. Der Verschleißkörper 16 ist begrenzt durch eine kreiszylindrische äußere Anlagefläche 18 und eine kreiszylindrische innere Anlagefläche 20, die konzentrisch um eine gemein­ same Zylinderachse z angeordnet sind. Die äußere Anlagefläche 18 liegt einer ebenfalls kreiszylindrischen Gegenanlagefläche 22 an der Kupplungsplatte 10 an.
Von der äußeren Anlagefläche 18 des Verschleißkörpers 16 ragt ein kreisförmig ange­ ordneter Steg 26 in Richtung der Kupplungsplattenebene E ab und steht in Eingriff mit ei­ ner von der Gegenanlagefläche 22 in die Kupplungsplatte 10 eingearbeiteten kreisförmi­ gen Nut 24.
Die Einführung des Verschleißringes 14 in die Kupplungsplatte 10 erfolgt auf einfache Weise so, daß der Steg 26 im Bereich einer der Stirnseiten des Verschleißringes in der für die Aufnahme des Zugsattelzapfens bestimmten Ausnehmung in die Nut 24 eingeführt und nachfolgend der Verschleißring 14 entlang der Nut 24 in seine endgültige Position geschoben wird. Im Bedarfsfall können in der Zeichnung nicht dargestellte Fixierbolzen oder -stifte als Verdrehsicherung angeordnet werden.
Der Verschleißring kann aus irgendeinem geeigneten verschleißfesten Material gefertigt sein, wobei Stahl ein bevorzugter Werkstoff ist.

Claims (4)

1. Sattelkupplung mit einer einen Einführungsschlitz (12) für einen Zugsattelzapfen auf­ weisenden Kupplungsplatte (10), wobei an der Kupplungsplatte (10) ein Verschleißring (14) mit einer Anlagefläche (20) für den Zugsattelzapfen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschleißring (14) einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt mit einem die Auflagefläche (20) anbietenden Verschleißkörper (16) und einem von diesem abragen­ den, in Einbaulage des Verschleißringes (14) in eine Nut (24) in der Kupplungsplatte (10) eingreifenden Steg (26) aufweist.
2. Sattelkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschleißkörper (16) im wesentlichen halbkreisringförmig ausgestaltet ist.
3. Sattelkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ver­ schleißkörper (16) in Einbaulage des Verschleißringes (14) mit einer äußeren Anlage­ fläche (18) einer Gegenanlagefläche (22) an der Kupplungsplatte (10) anliegt.
4. Sattelkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschleißkörper (16) kreiszylindrische innere und äußere Anlageflächen (20, 18) mit ei­ ner gemeinsamen Zylinderachse (z) aufweist und der Steg (26) in einer senkrecht zur Zy­ linderachse (z) liegenden Ebene (E) von der äußeren Anlagefläche (18) des Ver­ schleißkörpers (16) abragt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202145B (de) * 1960-04-04 1965-09-30 Fischer Ag Georg Sattelschlepperkupplung

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DE1202145B (de) * 1960-04-04 1965-09-30 Fischer Ag Georg Sattelschlepperkupplung

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