DE19821338A1 - Transportsystem und Verfahren zum Transportieren von Gegenständen in einen Arbeitsraum hinein oder aus einem Arbeitsraum heraus - Google Patents
Transportsystem und Verfahren zum Transportieren von Gegenständen in einen Arbeitsraum hinein oder aus einem Arbeitsraum herausInfo
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Abstract
Um ein Transportsystem zum Transportieren von Gegenständen in einen Arbeitsraum hinein oder aus einem Arbeitsraum heraus zu schaffen, das es ermöglicht, den Eintrag von Staub- und Schmutzteilchen aus dem Außenraum des Arbeitsraumes in den Arbeitsraum hinein beim Transportieren der Gegenstände in den Arbeitsraum hinein bzw. aus dem Arbeitsraum heraus zu vermindern, wird erfindungsgemäß ein Transportsystem vorgeschlagen, das einen geschlossenen, transportablen Behälter mit einer verschließbaren Zugangsöffnung und einen Andockbereich umfaßt, der in eine Außenwand des Arbeitsraums integriert ist und eine verschließbare Andocköffnung aufweist, wobei der transportable Behälter von der Außenseite des Arbeitsraums her so mit dem Andockbereich verbindbar ist, daß bei geöffneter Zugangsöffnung und geöffneter Andocköffnung der Innenraum des Behälters von dem Arbeitsraum aus zugänglich und von dem Außenraum des Arbeitsraums getrennt ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Transportsystem zum
Transportieren von Gegenständen in einen Arbeitsraum hinein
oder aus einem Arbeitsraum heraus.
Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum
Transportieren von Gegenständen in einen Arbeitsraum hinein
oder aus einem Arbeitsraum heraus.
Wird in einem Produktionsbetrieb ein Herstellungs- oder Bear
beitungsschritt in einem geschlossenen Arbeitsraum durchge
führt, so müssen in der Regel Arbeitsmaterialien und
-gerätschaften in diesen Arbeitsraum hinein und Abfallstoffe
aus dem Arbeitsraum heraus transportiert werden. Ferner ist
häufig zu Wartungs- und Reparaturzwecken ein Transport von
Vorrichtungen oder Vorrichtungsteilen in den Arbeitsraum hin
ein und, nach Abschluß der Wartungs- oder Reparaturarbeiten,
aus dem Arbeitsraum wieder heraus erforderlich.
Zu diesem Zweck sind üblicherweise in einer Außenwand des
Arbeitsraums Türen oder Tore vorgesehen, die im Zuge eines
Transportvorgangs geöffnet werden, um die zu transportieren
den Gegenstände von dem Außenraum des Arbeitsraums in densel
ben hinein oder aus dem Innenraum des Arbeitsraums in den
Außenraum desselben zu befördern.
Die Verwendung solcher Verbindungstüren zwischen dem Arbeits
raum und dem Außenraum des Arbeitsraums ist jedoch nachtei
lig, da bei jedem Öffnen der Verbindungstüren Schmutz- oder
Staubteilchen aus dem Außenraum des Arbeitsraums in den Ar
beitsraum eingebracht werden und sich auf den Einbauten des
Arbeitsraums und den dort vorhandenen Arbeitsgerätschaften
absetzen.
Ein solcher Eintrag von Verschmutzungen beim Transport von
Gegenständen in den Arbeitsraum hinein oder aus dem Arbeits
raum heraus ist insbesondere dann problematisch, wenn in dem
Arbeitsraum Staubschutzbedingungen einzuhalten sind, um die
Qualität der dort hergestellten oder bearbeiteten Erzeugnisse
zu gewährleisten.
Handelt es sich bei dem Arbeitsraum beispielsweise um einen
Arbeitsraum einer Lackieranlage, so besteht die Gefahr, daß
der in den Arbeitsraum eingebrachte Staub durch die Bewegung
von Personen in dem Arbeitsraum oder beim Transportieren der
Gegenstände in dem Arbeitsraum aufgewirbelt wird, sich auf
frisch lackierten Teilen niederschlägt und mit dem Lack im
Verlauf des Trocknungsprozesses eingebrannt wird. Eine solche
Verschmutzung der zu lackierenden Teile macht eine zeitinten
sive und kostspielige Nacharbeit an den fertig lackierten
Teilen erforderlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ein Transportsystem zum Transportieren von Gegenständen in
einen Arbeitsraum hinein oder aus einem Arbeitsraum heraus zu
schaffen, das es ermöglicht, den Eintrag von Staub- und
Schmutzteilchen aus dem Außenraum des Arbeitsraums in den
Arbeitsraum hinein beim Transportieren der Gegenstände in den
Arbeitsraum hinein bzw. aus dem Arbeitsraum heraus zu vermin
dern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Transportsystem
zum Transportieren von Gegenständen in einen Arbeitsraum hin
ein oder aus einem Arbeitsraum heraus gelöst, das folgendes
umfaßt:
- - einen geschlossenen, transportablen Behälter mit ei ner verschließbaren Zugangsöffnung und
- - einen Andockbereich, der in eine Außenwand des Ar beitsraums integriert ist und eine verschließbare Andocköffnung aufweist,
wobei der transportable Behälter von der Außenseite des Ar
beitsraums her so mit dem Andockbereich verbindbar ist, daß
bei geöffneter Zugangsöffnung und geöffneter Andocköffnung
der Innenraum des Behälters von dem Arbeitsraum aus zugäng
lich und von dem Außenraum des Arbeitsraums getrennt ist.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, die zu transpor
tierenden Gegenstände in einer Andockstellung des transpor
tablen Behälters an dem Andockbereich des Arbeitsraums aus
dem Innenraum des transportablen Behälters in den Arbeitsraum
zu entnehmen oder die zu transportierenden Gegenstände von
dem Innenraum des Arbeitsraums aus in den Innenraum des
transportablen Behälters einzubringen, nachdem sowohl die
Andocköffnung des Andockbereichs als auch die Zugangsöffnung
des transportablen Behälters geöffnet worden sind. In dieser
Andockstellung ist der Innenraum des Behälters von dem Ar
beitsraum aus zugänglich, so daß der Behälter von dem Ar
beitsraum aus be- oder entladen werden kann. Jedoch ist der
Innenraum des Behälters in der Andockstellung von dem Außen
raum des Arbeitsraums getrennt, so daß keine Schmutz- oder
Staubteilchen aus dem Außenraum des Arbeitsraums in den Ar
beitsraum hinein gelangen können.
Umgekehrt können auch keine Teilchen aus dem Innenraum des
Arbeitsraums oder aus dem Innenraum des transportablen Behäl
ters in der Andockstellung in den Außenraum des Arbeitsraums
gelangen. Auch dies kann von Bedeutung sein, wenn in dem Ar
beitsraum verschmutzte oder kontaminierte Objekte gehandhabt
werden und ein Entweichen des Schmutzes oder der Kontamina
tion in den Außenbereich des Arbeitsraums verhindert werden
soll.
Das erfindungsgemäße Transportsystem kann überall dort zum
Einsatz kommen, wo ein Austausch von Schmutz- und Staubteil
chen zwischen einem Arbeitsraum und dem Außenraum des Ar
beitsraums verhindert oder zumindest verringert werden soll,
wie beispielsweise in Verarbeitungsräumen der Lebensmittel
industrie.
Besonders geeignet ist das erfindungsgemäße Transportsystem
zum Transportieren von Gegenständen in einen oder aus einem
Arbeitsraum, in dem Staubschutzbedingungen aufrechtzuerhalten
sind, beispielsweise in Arbeitsräumen einer Lackiererei, ins
besondere Spritz- und Schleifkabinen.
Durch das erfindungsgemäße Transportsystem kann eine saubere
Schnittstelle zwischen Bereichen einer Produktionsanlage mit
unterschiedlichen Staubschutzbedingungen oder zwischen einem
Bereich mit Staubschutzbedingungen und einem Bereich ohne
Staubschutzbedingungen geschaffen werden.
Ferner werden die zu transportierenden Gegenstände während
des Transports durch den Außenraum des Arbeitsraums in dem
geschlossenen, transportablen Behälter weniger stark ver
schmutzt als bei Transport in einem offenen Behältnis.
Sind die zu transportierenden Gegenstände selbst verschmutzt,
so kann durch das erfindungsgemäße Transportsystem die Ver
schmutzung des Außenraums des Arbeitsraums durch die zu
transportierenden Gegenstände verringert werden.
Ferner ist es möglich, die zu transportierenden Gegenstände
in dem Innenraum des transportablen Behälters unter Staub
schutzbedingungen zwischenzulagern.
Ein Verschleppen von Schmutz und Staub aus dem Außenraum des
Arbeitsraums in den Arbeitsraum hinein wird weitgehend ver
mieden, so daß der Aufwand und die Kosten für die Reinigung
des Arbeitsraums vermindert werden können.
Handelt es sich bei dem Arbeitsraum um einen Arbeitsraum ei
ner Lackieranlage, in dem zu lackierende Teile lackiert oder
nachbearbeitet werden, so dann durch das erfindungsgemäße
Transportsystem eine deutliche Verbesserung der Lackqualität
und eine Reduktion der erforderlichen Nacharbeiten erzielt
werden.
Zur Herstellung einer schmutz- und staubdichten Verbindung
zwischen dem transportablen Behälter und dem Andockbereich
des Arbeitsraums ist es von Vorteil, wenn der Andockbereich
einen die Andocköffnung umgebenden Andockrahmen umfaßt.
Eine besonders dichte Verbindung zwischen dem transportablen
Behälter und dem Andockbereich des Arbeitsraums kann erzielt
werden, wenn der Andockrahmen des Andockbereichs eine elasti
sche Dichtung umfaßt. Wird der transportable Behälter unter
Ausübung eines Druckes auf den Andockrahmen des Andock
bereichs angedockt, so ist in diesem Fall eine fluiddichte
Verbindung zwischen dem transportablen Behälter und dem
Andockbereich des Arbeitsraums herstellbar.
Alternativ oder ergänzend zum Vorsehen eines Andockrahmens um
die Andocköffnung des Andockbereichs kann auch vorgesehen
sein, daß der transportable Behälter einen die Zugangsöffnung
umgebenden Andockrahmen umfaßt.
Auch der Andockrahmen des Behälters umfaßt vorzugsweise eine
elastische Dichtung, um eine möglichst dichte, insbesondere
eine fluiddichte, Verbindung zwischen dem transportablen Be
hälter und dem Andockbereich des Arbeitsraums herstellen zu
können.
Der Verschluß der Andocköffnung ist vorteilhafterweise so
ausgebildet, daß die Andocköffnung von dem Arbeitsraum aus
geöffnet werden kann.
Um zu gewährleisten, daß die Andocköffnung stets verschlossen
ist, wenn sich kein Behälter in der Andockstellung an dem An
dockbereich befindet, kann vorgesehen sein, daß die Andock
öffnung mittels einer selbstschließenden Tür verschließbar
ist.
Eine solche selbstschließende Tür kann beispielsweise als
Klapptor ausgebildet sein, welches aufgrund seines Eigen
gewichts in seiner Ruhestellung die Andocköffnung ver
schließt.
Um den transportablen Behälter in einfacher Weise in die
Andockstellung an dem Andockbereich bewegen öder aus dieser
Andockstellung entfernen zu können, ist bei einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der transportable
Behälter mittels an dem Behälter angeordneter Rollen verfahr
bar ist.
Alternativ oder ergänzend hierzu kann auch vorgesehen sein,
daß das Transportsystem ein Transportgestell zur Aufnahme des
transportablen Behälters umfaßt, welches mittels an dem
Transportgestell angeordneter Rollen verfahrbar ist.
Ferner kann vorgesehen sein, daß das Transportsystem ein
Fahrzeug, insbesondere einen elektrischen Hubwagen, zur Auf
nahme des Behälters umfaßt.
Zur Art des Verschlusses der Zugangsöffnung des transpor
tablen Behälters wurden bislang noch keine näheren Angaben
gemacht.
So kann beispielsweise ein Klapptor zum Verschließen der Zu
gangsöffnung des transportablen Behälters verwendet werden.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch
vorgesehen, daß die Zugangsöffnung des transportablen Behäl
ters mittels eines Rolltors verschließbar ist.
Besonders günstig ist es, wenn der Verschluß der Zugangsöff
nung des transportablen Behälters so ausgebildet ist, daß die
Zugangsöffnung in der Andockstellung des Behälters an dem An
dockbereich von dem Innenraum des Arbeitsraums her geöffnet
werden kann.
Um den in dem Innenraum des transportablen Behälters vorhan
denen Platz optimal nutzen zu können und eine übersichtliche
Anordnung der zu transportierenden Gegenstände in dem Innen
raum des transportablen Behälters zu ermöglichen, umfaßt der
transportable Behälter vorteilhafterweise in seinem Innenraum
angeordnete Einbauten zur Aufnahme der zu transportierenden
Gegenstände.
Um diese Einbauten reinigen und/oder gegen andere Einbauten
austauschen zu können, welche auf den jeweils beabsichtigten
Transportzweck abgestimmt sind, ist es günstig, wenn die Ein
bauten aus dem Innenraum des transportablen Behälters ent
nehmbar sind.
Häufig sind die zu transportierenden Gegenstände nicht direkt
aus einem Vorraum in den Arbeitsraum hinein oder aus dem Ar
beitsraum in den Vorraum hinaus zu transportieren, sondern
ist ein zwischen dem Arbeitsraum und dem Vorraum angeordneter
Bereitstellungsraum vorgesehen, durch den die Gegenstände zu
transportieren sind und in dem diese Gegenstände zwischenge
lagert werden können. Dieser Bereitstellungsraum bildet einen
Teil des Außenraums des Arbeitsraums. Handelt es sich bei dem
Arbeitsraum um einen Staubschutzraum, so sind üblicherweise
auch für den Bereitstellungsraum Staubschutzbedingungen
(derselben Klasse wie im Arbeitsraum oder einer geringeren
Klasse als im Arbeitsraum) vorgesehen.
Ist ein solcher Bereitstellungsraum vorhanden, so umfaßt das
Transportsystem vorzugsweise ferner einen Durchgangsbereich,
der in eine Außenwand des an den Arbeitsraum angrenzenden Be
reitstellungsraums integriert ist und eine Durchgangsöffnung
aufweist, durch die die zu transportierenden Gegenstände von
außerhalb des Bereitstellungsraums in den Bereitstellungsraum
einbringbar sind.
Dabei können die zu transportierenden Gegenstände bereits vor
dem Einbringen in den Bereitstellungsraum in den Innenraum
des transportablen Behälters eingebracht werden. In diesem
Fall ist es günstig, wenn der Durchgangsbereich eine Durch
gangsöffnung umfaßt, durch die der transportable Behälter von
außerhalb des Bereitstellungsraums in den Bereitstellungsraum
einbringbar ist.
Um einen Austausch von Schmutz- und Staubteilchen zwischen
dem Bereitstellungsraum und dem Vorraum des Bereitstellungs
raums weitgehend zu unterbinden, kann vorgesehen sein, daß
der Durchgangsbereich einen Schleusenraum umfaßt, in den der
transportable Behälter von außerhalb des Bereitstellungsraums
einbringbar ist und aus dem der transportable Behälter in den
Bereitstellungsraum einbringbar ist.
Dieser Schleusenraum kann dadurch von dem Bereitstellungsraum
abgetrennt werden, daß der Schleusenraum eine Einrichtung zur
Erzeugung eines Luftvorhanges aufweist, durch die ein den
Schleusenraum von dem Bereitstellungsraum trennender Luft
vorhang erzeugbar ist.
Ferner kann der Schleusenraum von dem Vorraum des Bereitstel
lungsraums getrennt werden, wenn der Schleusenraum eine Ein
richtung zur Erzeugung eines Luftvorhanges aufweist, durch
die ein den Schleusenraum von dem außerhalb des Bereitstel
lungsraums angeordneten Raum trennender Luftvorhang erzeugbar
ist.
Alternativ oder ergänzend zum Vorsehen von Einrichtungen zur
Erzeugung eines Luftvorhanges kann auch vorgesehen sein, daß
der Schleusenraum eine Schleusentür aufweist, durch die der
Schleusenraum von dem Bereitstellungsraum trennbar ist,
und/oder eine Schleusentür, durch die der Schleusenraum von
dem außerhalb des Bereitstellungsraums angeordneten Raum
trennbar ist.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch
vorgesehen, daß der transportable Behälter selbst den Bereit
stellungsraum nicht verläßt, um eine Verschmutzung des Behäl
ters außerhalb des Bereitstellungsraums zu verhindern.
In diesem Fall umfaßt der Durchgangsbereich vorteilhafter
weise einen Bereitstellungsraum-Andockbereich, der eine ver
schließbare Andocköffnung aufweist, wobei der transportable
Behälter von dem Bereitstellungsraum her so mit dem Bereit
stellungsraum-Andockbereich verbindbar ist, daß bei geöff
neter Zugangsöffnung des transportablen Behälters und geöff
neter Andocköffnung des Bereitstellungsraum-Andockbereichs
der Innenraum des Behälters von außerhalb des Bereitstel
lungsraums aus zugänglich und von dem Bereitstellungsraum
getrennt ist.
Der transportable Behälter kann in diesem Fall in eine An
dockstellung an den Bereitstellungsraum-Andockbereich ge
bracht werden, in der der Behälter von außerhalb des Bereit
stellungsraums be- oder entladen werden kann, ohne daß
Schmutz- oder Staubteilchen von außerhalb des Bereitstel
lungsraums in den Bereitstellungsraum oder aus dem Bereit
stellungsraum in den Vorraum des Bereitstellungsraums ge
langen können.
Um bei der Handhabung des transportablen Behälters, insbeson
dere beim Verfahren des transportablen Behälters zwischen dem
Andockbereich in der Außenwand des Arbeitsraums und dem
Durchgangsbereich in der Außenwand des Bereitstellungsraums,
aufgewirbelten Staub zu binden und somit das Aufrechterhalten
von Staubschutzbedingungen in dem Bereitstellungsraum zu er
leichtern, ist es von Vorteil, wenn das Transportsystem zwi
schen dem Andockbereich in der Außenwand des Arbeitsraums und
dem Durchgangsbereich in der Außenwand des Bereitstellungs
raums angeordnete Staubbindemittel umfaßt.
Vorzugsweise umfassen diese Staubbindemittel eine am Boden
des Bereitstellungsraums angeordnete Staubbindefolie.
Um den transportablen Behälter zwischen zwei Transportvor
gängen in dem Bereitstellungsraum unterbringen zu können oder
zu transportierende Gegenstände im Innenraum des transpor
tablen Behälters in dem Bereitstellungsraum zwischenlagern zu
können, umfaßt das Transportsystem vorteilhafterweise einen
in dem Bereitstellungsraum angeordneten Bereitstellungsplatz
für den transportablen Behälter.
Um zu vermeiden, daß in den Arbeitsraum hinein zu transpor
tierende Gegenstände durch Schmutzteilchen verschmutzt wer
den, welche zuvor von aus dem Arbeitsraum heraus transpor
tierten Gegenständen in den Innenraum des transportablen Be
hälters eingebracht worden sind, kann ferner vorgesehen sein,
daß das Transportsystem einen ersten transportablen Behälter
zum Transportieren von Gegenständen in den Arbeitsraum und
einen zweiten transportablen Behälter zum Transportieren von
Gegenständen aus dem Arbeitsraum heraus umfaßt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrun
de, ein Verfahren zum Transportieren von Gegenständen in
einen Arbeitsraum hinein oder aus einem Arbeitsraum heraus
anzugeben, mittels dessen der Eintrag von Schmutz- und Staub
teilchen aus dem Außenraum des Arbeitsraums in den Arbeits
raum hinein beim Transport der Gegenstände vermindert werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum
Transportieren von Gegenständen in einen Arbeitsraum hinein
oder aus einem Arbeitsraum heraus gelöst, bei dem
- - ein geschlossener, transportabler Behälter mit einer verschließbaren Zugangsöffnung von der Außenseite des Arbeitsraums her mit einem Andockbereich, der in eine Außenwand des Arbeitsraums integriert ist und eine verschließbare Andocköffnung aufweist, verbun den wird,
- - anschließend die Zugangsöffnung und die Andocköff nung geöffnet werden, so daß der Innenraum des Be hälters von dem Arbeitsraum aus zugänglich wird, von dem Außenraum des Arbeitsraums jedoch getrennt ist, und
- - anschließend die in den Arbeitsraum zu transportie renden Gegenstände von dem Arbeitsraum her aus dem transportablen Behälter entnommen bzw. die aus dem Arbeitsraum zu transportierenden Gegenstände von dem Arbeitsraum her in den Innenraum des transportablen Behälters eingebracht werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird somit ein direkter
Kontakt zwischen dem Innenraum des Arbeitsraums und dem
Außenraum des Arbeitsraums vermieden, so daß beim Transport
der Gegenstände weder Schmutz noch Staub in den Arbeitsraum
eingebracht werden.
Besondere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 27 bis 50, deren
Vorteile bereits vorstehend im Zusammenhang mit den abhängi
gen Ansprüchen 2 bis 25 erläutert wurden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand
der nachfolgenden Beschreibung und zeichnerischen Darstellung
eines Ausführungsbeispiels.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene
Draufsicht auf einen Arbeitsraum, einen an
den Arbeitsraum angrenzenden Bereitstellungs
raum und einen an den Bereitstellungsraum an
grenzenden Vorraum, wobei ein transportabler
Behälter in drei verschiedenen Stellungen
dargestellt ist, die er in dem Bereitstel
lungsraum einnehmen kann;
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt längs der
Linie 2-2 in Fig. 1 durch einen Andockbe
reich, der in die Außenwand des Arbeitsraums
integriert ist, wobei der transportable Be
hälter sich in einer Andockstellung an dem
Andockbereich befindet;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Außenwand des Arbeits
raums und einen Schnitt durch den transporta
blen Behälter längs der Linie 3-3 in Fig. 1;
und
Fig. 4 einen schematischen Querschnitt längs der
Linie 4-4 in Fig. 1 durch einen Andockbereich
eines Durchgangsbereichs, der in die Außen
wand des an den Arbeitsraum angrenzenden Be
reitstellungsraums integriert ist, wobei der
transportable Behälter sich in einer Andock
stellung an dem Andockbereich befindet.
Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen
Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Ein in den Fig. 1 bis 3 dargestellter, als Ganzes mit 100
bezeichneter Arbeitsraum, beispielsweise der Innenraum einer
Lackierstraße, umfaßt eine im wesentlichen quaderförmige
Spritzkabine 102, in deren Längsrichtung 104 zu lackierende
Teile, beispielsweise Automobilkarossen, auf einem Förderweg
106 mittels einer (nicht dargestellten) Fördereinrichtung
durch die Spritzkabine 102 gefördert werden.
Zu beiden Seiten des Förderweges 106 ist jeweils ein aus ei
ner Vielzahl von Gitterrosten 108 zusammengesetzter Gitter
boden 110 angeordnet, der Bedienungspersonen 112 trägt, wel
che in der Spritzkabine 102 mittels (nicht dargestellter)
Handspritzpistolen Lackierarbeiten ausführen oder Wartungs
arbeiten durchführen.
Um zu verhindern, daß die Qualität der Lackierung der zu
lackierenden Teile durch in der Kabinenluft vorhandene
Schwebteilchen beeinträchtigt wird, werden in der Spritz
kabine 102 Staubschutzbedingungen aufrechterhalten.
Staubschutzbedingungen werden hier und im folgenden durch die
Angabe einer Luftfilterklasse gemäß der DIN EN 779 charak
terisiert. Unter Staubschutzbedingungen einer gegebenen Fil
terklasse sind dabei solche Raumluftbedingungen zu verstehen,
die durch Filtrieren der Raumluft mit einem Luftfilter der
angegebenen Filterklasse erzeugt werden.
Unter Verwendung dieser Terminologie herrschen in der Spritz
kabine Staubschutzbedingungen einer der Klassen F7 bis F9.
In eine Arbeitsraum-Außenwand 114, die einen Innenraum 116
der Spritzkabine 102 von einem an die Spritzkabine 102 an
grenzenden Bereitstellungsraum 118 abtrennt, ist ein Arbeits
raum-Andockbereich 120 integriert, welcher eine in der Ar
beitsraum-Außenwand 114 angeordnete, im wesentlichen recht
winklige Andocköffnung 122 umfaßt (siehe Fig. 2).
Ein unterer Rand 124 der Andocköffnung 122 verläuft parallel
zu dem Gitterboden 110 in einem geringen Abstand oberhalb
desselben.
An einem oberen Rand 126 der Andocköffnung 122, der parallel
zu dem unteren Rand 124 verläuft, ist innenraumseitig ein
oberer Flügel 128 eines zweiflügeligen Klapptors 130 ange
lenkt, mit dessen Hilfe die Andocköffnung 122 von dem Innen
raum 116 der Spritzkabine 102 aus dicht verschließbar ist.
Mittels eines Scharniers 132 ist der obere Flügel 128 des
Klapptors 130 mit einem unteren Flügel 134 des Klapptors 130
verbunden, nahe dessen unteren Randes ein Handgriff 136 zur
Betätigung des Klapptors 130 angeordnet ist.
Aufgrund seines Eigengewichts befindet sich das Klapptor 130
im Ruhezustand in einer Schließstellung, in der das Klapptor
130 die Andocköffnung 122 vollständig überdeckt.
Durch Anheben des Klapptors mittels des Handgriffs 136 kann
das Klapptor 130 aus dieser Schließstellung in die in Fig. 2
dargestellte Offenstellung gebracht werden, in der das Klapp
tor 130 die Andocköffnung 122 vom Innenraum 116 der Spritz
kabine 102 her freigibt. In dieser Offenstellung kann das
Klapptor 130 mittels (nicht dargestellter) Arretierungsmittel
arretiert werden, um eine unbeabsichtigte Rückkehr des Klapp
tors 130 in die Schließstellung zu verhindern.
Bereitstellungsraumseitig ist die Andocköffnung 122 von einem
Andockrahmen 138 umgeben, welcher durch eine elastische Dich
tung gebildet ist, die sich längs der Ränder der Andocköff
nung 122 um dieselbe erstreckt und von der Arbeitsraum-Außen
wand 114 aus in den Bereitstellungsraum 118 vorspringt.
Oberhalb des Arbeitsraum-Andockbereichs 120 sind an der Au
ßenseite der Arbeitsraum-Außenwand 114 mehrere Leuchten 140
angeordnet, die der Beleuchtung des Bereitstellungsraums 118,
insbesondere des an den Arbeitsraum-Andockbereich 120 angren
zenden Bereichs des Bereitstellungsraums 118, dienen.
Ferner ist in den Fig. 1 bis 3 ein geschlossener, trans
portabler Behälter 142 dargestellt, der in einer Andock
stellung mit dem Arbeitsraum-Andockbereich 120 verbunden ist.
Der transportable Behälter 142 umfaßt ein im wesentlichen
quaderförmiges Gehäuse 144 und ist mittels an dem Boden 146
des Gehäuses 144 angeordneter Rollen 148 über einen ebenen
Boden 150 des Bereitstellungsraums 118 verfahrbar.
Dabei sind die, beispielsweise vier, Rollen 148 in jeweils
einem Lagerbock 152 um eine horizontale Achse drehbar
gelagert, während die Lagerböcke 152 ihrerseits am Boden 146
des Gehäuses 144 um eine vertikale Achse drehbar gehalten
sind.
An einer Vorderseite 154 des Gehäuses 144 befindet sich eine
im wesentlichen rechteckige Zugangsöffnung 156, die in Form
und Größe der Andocköffnung 122 in der Arbeitsraum-Außenwand
114 entspricht und durch die der Innenraum 158 des transpor
tablen Behälters 142 von außerhalb des Behälters 142 aus zu
gänglich ist.
Die Zugangsöffnung 156 ist von einem Andockrahmen 160 umge
ben, welcher durch eine elastische Dichtung gebildet ist, die
sich längs der Ränder der Zugangsöffnung 156 erstreckt und
von der Vorderseite 154 des Gehäuses 144 aus nach vorne vor
springt.
Die Zugangsöffnung 156 des transportablen Behälters 142 ist
innenraumseitig mittels eines Rolltors 162 verschließbar, das
mittels (nicht dargestellter) seitlicher Führungsschienen und
über zwei Umlenkwalzen 164 geführt ist, welche im Innenraum
158 des Behälters 142 nahe einer Deckenwand 166 des Gehäuses
144 jeweils um eine horizontale Achse drehbar an Innenseiten
der Gehäusewand gelagert sind.
Nahe seines unteren Randes ist das Rolltor 162 mit einem
Handgriff 166 versehen. Mittels dieses Handgriffes 166 kann
das Rolltor 162, welches aus einem flexiblen Material oder
aus einer Vielzahl um horizontale Achsen relativ zueinander
verschwenkbarer Lamellen besteht, aus einer Schließstellung,
in der das Rolltor 162 die Zugangsöffnung 156 des transpor
tablen Behälters 142 vollständig überdeckt, in eine in Fig. 2
dargestellte Offenstellung gebracht werden, in der das Roll
tor 162 den Zugang zu dem Innenraum 158 des Behälters 142
durch die Zugangsöffnung 156 freigibt.
Im Innenraum 158 des Behälters 142 ist ein Gestell 168 ange
ordnet, welches eine horizontale Tragplatte 170 und vier da
von nach unten abstehende Füße 172 umfaßt, mit denen das Ge
stell 168 auf dem Boden 146 des Gehäuses 144 ruht.
Das Gestell 168 trägt eine im wesentlichen quaderförmige,
nach oben offene Gitterbox 174, deren Seitenwände und Boden
wand durch Gitterwände 175 gebildet sind.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, dient die Gitterbox 174 der
Aufnahme von im wesentlichen plattenförmigen Gitterrosten,
beispielsweise gereinigten Gitterrosten 176, die aufrecht von
oben in die Gitterbox 174 eingestellt werden und von denen
vier in Fig. 3 dargestellt sind.
Die Zugangsöffnung 156 und der Andockrahmen 160 sind so aus
gebildet und angeordnet, daß der Andockrahmen 160 in der
Andockstellung des transportablen Behälters 142, die in den
Fig. 1 bis 3 dargestellt ist, mit dem Andockrahmen 138 des
Arbeitsraum-Andockbereichs 120 zur Anlage kommt und die Zu
gangsöffnung 156 des Behälters 142 im wesentlichen mit der
Andocköffnung 122 des Arbeitsraum-Andockbereichs 120 fluch
tet.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist der Bereitstellungsraum
118 allseitig von Begrenzungswänden umgeben. Insbesondere
weist der Bereitstellungsraum 118 eine Außenwand 178 auf,
durch die der Bereitstellungsraum 118 von einem an den Be
reitstellungsraum 118 angrenzenden Vorraum 180 getrennt ist.
In dem Bereitstellungsraum 118 werden Staubschutzbedingungen
einer der Klassen F5 bis F7 aufrechterhalten, während in dem
Vorraum 180 keine Staubschutzbedingungen herrschen.
In der Außenwand 178 zwischen dem Bereitstellungsraum 118 und
dem Vorraum 180 ist eine Tür 182 angeordnet, durch die der
Bereitstellungsraum 118 vom Vorraum 180 aus von Bedienungs
personal betreten oder verlassen werden kann.
Ferner ist in die Außenwand 178 ein Bereitstellungsraum-
Andockbereich 184 integriert, der im einzelnen in Fig. 4 dar
gestellt ist.
Dieser Bereitstellungsraum-Andockbereich 184 entspricht in
seinem Aufbau im wesentlichen dem bereits vorstehend be
schriebenen Arbeitsraum-Andockbereich 120.
Insbesondere umfaßt der Bereitstellungsraum-Andockbereich 184
eine im wesentlichen rechtwinklige Andocköffnung 186 in der
Außenwand 178.
Ein unterer Rand 188 der Andocköffnung 186 verläuft parallel
zu einem Boden 190 des Vorraums 180, welcher in derselben
Ebene wie der Boden 150 des Bereitstellungsraums 118 angeord
net ist.
An einem oberen Rand 192 der Andocköffnung 186 ist ein oberer
Flügel 194 eines zweiflügeligen Klapptors 196 angelenkt,
durch das die Andocköffnung 186 vorraumseitig verschließbar
ist.
Über ein Scharnier 198 ist der obere Flügel 194 mit einem
unteren Flügel 200 des Klapptors 196 verbunden, nahe dessen
unteren Randes ein Handgriff 202 angeordnet ist, mittels des
sen das Klapptor 196 betätigt werden kann.
Mittels des Handgriffs 202 kann das Klapptor 196 aus einer
Schließstellung, in der das Klapptor 196 die Andocköffnung
186 überdeckt, in eine in Fig. 4 dargestellte Offenstellung
gebracht werden, in der das Klapptor 196 den Zugang zu der
Andocköffnung 186 freigibt.
In der Schließstellung ist das Klapptor 196 mittels (nicht
dargestellter) Arretierungsmittel arretierbar, um zu verhin
dern, daß das Klapptor 196 unbeabsichtigt in die Schließstel
lung zurückkehrt.
Bereitstellungsraumseitig ist die Andocköffnung 186 von einem
Andockrahmen 204 umgeben, welcher aus einer elastischen Dich
tung gebildet ist, die sich längs der Ränder der Andocköff
nung 186 erstreckt und von der Innenseite der Außenwand 178
aus in den Bereitstellungsraum 118 vorspringt.
Die Andocköffnung 186 und der Andockrahmen 204 des Bereit
stellungsraum-Andockbereichs 184 sind so ausgebildet und an
geordnet, daß der transportable Behälter 142 in eine in Fig.
4 dargestellte Andockstellung gebracht werden kann, in der
der Andockrahmen 160 des Behälters 142 zur Anlage mit dem
Andockrahmen 204 des Bereitstellungsraum-Andockbereiches 184
kommt und die Zugangsöffnung 156 des Behälters 142 im wesent
lichen mit der Andocköffnung 186 des Bereitstellungsraum-
Andockbereiches 184 fluchtet.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist in dem Bereitstellungsraum
118 ferner ein Bereitstellungsplatz 206 für den transpor
tablen Behälter 142 vorgesehen, der von dem Arbeitsraum-
Andockbereich 120 und von dem Bereitstellungsraum-Andock
bereich 184 beabstandet ist.
Der transportable Behälter 142 ist in dem Bereitstellungsraum
118 zwischen dem Bereitstellungsplatz 206 und dem Arbeits
raum-Andockbereich 120 längs des Doppelpfeils 208, zwischen
dem Bereitstellungsplatz 206 und dem Bereitstellungsraum-
Andockbereich 184 längs des Doppelpfeils 210 und zwischen dem
Arbeitsraum-Andockbereich 120 und dem Bereitstellungsraum-
Andockbereich 184 längs des Doppelpfeils 212 verfahrbar.
Im Bereich des Bereitstellungsplatzes 206, des Arbeitsraum-
Andockbereiches 120, des Bereitstellungsraum-Andockbereiches
184 und der Fahrwege zwischen den genannten Bereichen ist der
Boden 150 des Bereitstellungsraums 118 mit (nicht dargestell
ten) Staubbindefolien ausgelegt, um im Zuge der Handhabung
des transportablen Behälters 142 aufgewirbelten Staub umge
hend zu binden und somit die Staubschutzbedingungen in dem
Bereitstellungsraum 118 aufrechtzuerhalten.
Diese Staubbindefolien bestehen beispielsweise aus aufeinan
dergestapelten, mit einem Staubbindelack versehenen PVC-
Folien. Die einzelnen PVC-Folien dieses Folienstapels können
nacheinander abgezogen werden, um jeweils eine neue Staub
bindelack-Oberfläche zur Aufnahme von Staub zur Verfügung zu
stellen.
In dem Vorraum 180 sind nahe des Bereitstellungsraum-Andock
bereiches 184 ein Abstellplatz für einen zu entladenden Plat
tenwagen 214 und ein Abstellplatz für einen zu beladenden
Plattenwagen 216 vorgesehen.
Beide Plattenwagen 214 und 216 weisen jeweils eine Ladefläche
zur Aufnahme von mehreren Gitterboxen 174 auf.
Ferner ist in dem Vorraum 180 ein Gabelstapler 218 vorhanden,
mit dessen Hilfe jeweils eine Gitterbox 174 von dem zu entla
denden Plattenwagen 214 zu dem Bereitstellungsraum-Andockbe
reich 184 oder jeweils eine Gitterbox 174 von dem Bereitstel
lungsraum-Andockbereich 184 zu dem zu beladenden Plattenwagen
216 transportierbar ist.
Der transportable Behälter 142, der Arbeitsraum-Andockbereich
120 und der Bereitstellungsraum-Andockbereich 184 bilden zu
sammen ein Transportsystem zum Transportieren von Gegenstän
den in den Arbeitsraum 100 oder aus demselben heraus.
Mit diesem Transportsystem werden ein Verfahren zum Transpor
tieren von Gegenständen, beispielsweise von gereinigten
Gitterrosten 176, in den Arbeitsraum 100 hinein und ein Ver
fahren zum Transportieren von Gegenständen, beispielsweise
verschmutzten Gitterrosten 108, aus dem Arbeitsraum 100 her
aus wie folgt durchgeführt:
Ein zu entladender Plattenwagen 214 mit mehreren Gitterboxen
174, die mit gereinigten Gitterrosten 176 befüllt sind, und
ein zu beladender Plattenwagen 216, dessen Ladefläche zu
nächst leer ist, werden auf den dafür vorgesehenen Abstell
plätzen im Vorraum 180 abgestellt.
Der transportable Behälter 142 wird von einer Bedienungs
person von dem Bereitstellungsplatz 206, wo der Behälter 142
zwischen Transportvorgängen abgestellt wird, zu dem Bereit
stellungsraum-Andockbereich 184 gefahren und in die in Fig. 4
dargestellte Andockstellung an diesen Andockbereich gebracht.
Der Innenraum 158 des Behälters 142 ist, abgesehen von dem
Gestell 168, zunächst leer.
Nun werden von dem Vorraum 180 aus zunächst das Klapptor 196
und dann das Rolltor 162 des Behälters 142 geöffnet, so daß
der Innenraum 158 des Behälters 142 von dem Vorraum 180 aus
zugänglich, von dem Innenraum des Bereitstellungsraums 118
jedoch getrennt ist.
Anschließend wird mittels des Gabelstaplers 218 eine mit
gereinigten Gitterrosten 176 befüllte Gitterbox 174 von dem
Plattenwagen 214 abgehoben, durch die Andocköffnung 186 und
die Zugangsöffnung 156 in den Innenraum 158 des transpor
tablen Behälters 142 eingebracht und dort auf der Tragplatte
170 des Gestells 168 abgestellt.
Darauf werden von dem Vorraum 180 aus das Rolltor 162 und das
Klapptor 196 geschlossen.
Der geschlossene transportable Behälter 142 wird von einer
Bedienungsperson von dem Bereitstellungsraum-Andockbereich
184 zu dem Arbeitsraum-Andockbereich 120 gefahren und dort in
die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Andockstellung ge
bracht, in der der Andockrahmen 160 des Behälters 142 an dem
Andockrahmen 138 des Arbeitsraum-Andockbereiches 120 anliegt.
Anschließend werden von dem Innenraum 116 der Spritzkabine
102 aus das Klapptor 130 und das Rolltor 162 geöffnet, so daß
der Innenraum 158 des Behälters 142 von dem Innenraum 116 der
Spritzkabine 102 aus zugänglich, von dem Innenraum des
Bereitstellungsraums 118 jedoch getrennt ist.
Darauf werden die gereinigten Gitterroste 176 von einer oder
mehreren Bedienungspersonen 112 aus der in dem Behälter 142
befindlichen Gitterbox 174 entnommen und, beispielsweise mit
tels einer Sackkarre, in der Spritzkabine 102 zu einer Stelle
transportiert, an der verschmutzte Gitterroste des Gitter
bodens 110 gegen gereinigte Gitterroste ausgetauscht werden
sollen.
Nach Austausch der gereinigten Gitterroste 176 gegen ver
schmutzte Gitterroste 108 werden die letzteren zu dem Ar
beitsraum-Andockbereich 120 zurücktransportiert, durch die
Andocköffnung 122 und die Zugangsöffnung 156 in den Innenraum
158 des Behälters 142 eingebracht und dort in die Gitterbox
174 eingestellt.
Anschließend werden von dem Innenraum 116 der Spritzkabine
102 aus das Rolltor 162 und das Klapptor 130 geschlossen.
Der geschlossene transportable Behälter 142 wird von einer
Bedienungsperson von dem Arbeitsraum-Andockbereich 120 zu dem
Bereitstellungsraum-Andockbereich 184 zurückgefahren und dort
wiederum in die in Fig. 4 dargestellte Andockstellung ge
bracht, in der der Andockrahmen 160 des Behälters 142 an dem
Andockrahmen 204 des Bereitstellungsraum-Andockbereiches 184
anliegt.
Anschließend werden von dem Vorraum 180 aus das Klapptor 196
und das Rolltor 162 geöffnet, so daß der Innenraum 158 des
Behälters 142 von dem Vorraum 180 aus zugänglich, von dem
Innenraum des Bereitstellungsraums 118 jedoch getrennt ist.
Anschließend wird die mit verschmutzten Gitterrosten 108 ge
füllte Gitterbox 174 mittels des Gabelstaplers 218 von der
Tragplatte 170 des Gestells 168 abgehoben, zu dem zu beladen
den Plattenwagen 216 transportiert und auf dessen Ladefläche
abgestellt.
Auf die vorstehend beschriebene Weise werden die mit gerei
nigten Gitterrosten 176 gefüllten Gitterboxen 174 von dem zu
entladenden Plattenwagen 214 nacheinander zu dem Arbeitsraum-
Andockbereich 120 transportiert, dort entladen und mit ver
schmutzten Gitterrosten 108 erneut beladen sowie zu dem zu
beladenden Plattenwagen 216 transportiert.
Nach der Entnahme der letzten Gitterbox 174 aus dem Innenraum
158 des Behälters 142 an dem Bereitstellungsraum-Andockbe
reich 184 wird der transportable Behälter 142 nicht mehr be
laden. Vielmehr wird der Behälter 142, nachdem das Rolltor
162 und das Klapptor 196 von dem Vorraum 180 aus geschlossen
worden sind, zu dem Bereitstellungsplatz 206 zurückgefahren,
wo er bis zur Durchführung des nächsten Transportvorgangs
verbleibt.
Durch das Andocken des transportablen Behälters 142 an dem
Arbeitsraum-Andockbereich 120 mittels des andockbereichs
seitigen Andockrahmens 138 und des behälterseitigen Andock
rahmens 160 wird erreicht, daß weder Staub noch sonstige Ver
schmutzungen aus dem Bereitstellungsraum 118 in die Spritz
kabine 102 gelangen.
Durch das Andocken des transportablen Behälters 142 an den
Bereitstellungsraum-Andockbereich 184 mittels des andockbe
reichsseitigen Andockrahmens 204 und des behälterseitigen
Andockrahmens 160 wird verhindert, daß Staub oder sonstige
Schmutzteilchen aus dem Innenraum 158 des Behälters 142 oder
aus dem Vorraum 180 in den Bereitstellungsraum 118 gelangen
können.
Dadurch, daß die Zugangsöffnung 156 des Behälters 142 während
des Transports zwischen dem Arbeitsraum-Andockbereich 120 und
dem Bereitstellungsraum-Andockbereich 184 verschlossen ist,
wird erreicht, daß weder Staub noch sonstige Schmutzteilchen
aus dem Innenraum 158 des Behälters 142 in den Bereitstel
lungsraum 118 gelangen können.
Infolgedessen können die Staubschutzbedingungen in dem Be
reitstellungsraum 118 und in dem Arbeitsraum 100 auch während
des Transports von Gegenständen durch den Bereitstellungsraum
118 in den Arbeitsraum 100 hinein oder aus dem Arbeitsraum
100 durch den Bereitstellungsraum 118 hinaus ohne weiteres
aufrechterhalten werden.
Um zu vermeiden, daß die in die Spritzkabine 102 zu transpor
tierenden gereinigten Gitterroste 176 durch von den ver
schmutzten Gitterrosten 108 in den Innenraum 158 des Behäl
ters 142 eingebrachten Schmutzteilchen verschmutzt werden,
kann auch vorgesehen sein, daß das Transportsystem mindestens
zwei transportable Behälter 142 umfaßt, von denen einer aus
schließlich zum Transport von gereinigten Gitterrosten 176
von dem Bereitstellungsraum-Andockbereich 184 zu dem Arbeits
raum-Andockbereich 120 und ein anderer ausschließlich zum
Transport von verschmutzten Gitterrosten 108 von dem Arbeits
raum-Andockbereich 120 zu dem Bereitstellungsraum-Andock
bereich 184 benutzt wird.
In diesem Fall ist für jeden der transportablen Behälter 142
ein Bereitstellungsplatz 206 innerhalb des Bereitstellungs
raums 118 vorzusehen.
Außer dem beispielhaft beschriebenen Austausch von Gitter
rosten kann das vorstehend beschriebene Transportsystem auch
bei jedem anderen Transport von Gegenständen in den Arbeits
raum 100 hinein oder aus demselben heraus zum Einsatz kommen.
Beispielsweise können in der Spritzkabine 102 benötigte Lack
spritzpistolen und Spritzschläuche zu Reinigungs- und/oder
Wartungszwecken ausgetauscht werden.
Ferner kann Serviceausrüstung für die Wartung von Lackierein
richtungen mittels des Transportsystems aus dem Vorraum 180
in den Arbeitsraum 100 und aus diesem wieder zurück transpor
tiert werden.
Verschmutzte Schuhe, Lappen und sonstiger Abfall können mit
tels des Transportsystems aus dem Arbeitsraum 100 heraus
transportiert werden.
Insbesondere können Maskierungen aus Papier, die dazu verwen
det werden, nicht zu lackierende Bereiche der zu lackierenden
Teile abzudecken, mittels des Transportsystems aus dem Ar
beitsraum 100 in den Vorraum 180 und von dort zu einer zen
tralen Entsorgungsstelle, die unabhängig von der Ausgestal
tung der Spritzkabine 102 planbar ist, gebracht werden.
Umfaßt der Arbeitsraum 100 alternativ oder ergänzend zu der
Spritzkabine 102 eine Schleifkabine, so kann in der Schleif
kabine benötigtes Material, beispielsweise Schleifpapier,
Handschuhe und Vorrichtungsteile, mittels des Transport
systems aus dem Vorraum 180 in die Schleifkabine transpor
tiert werden. In umgekehrter Richtung können benutzte Lappen
und sonstiger Abfall mittels des Transportsystems aus der
Schleifkabine in den Vorraum 180 und von dort zu einer geeig
neten Entsorgungsstelle transportiert werden.
Für jede der vorstehend genannten Transportaufgaben kann je
weils ein transportabler Behälter 142 benutzt werden, der
hinsichtlich Größe, Stabilität und der in seinem Innenraum
158 vorgesehenen Einbauten optimal auf die jeweils zu trans
portierenden Gegenstände abgestimmt ist.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß ein und derselbe
transportable Behälter 142 für verschiedene Transportaufgaben
eingesetzt wird.
Um auch in diesem Falle den Innenraum 158 des Behälters 142
optimal für die jeweils zu transportierenden Gegenstände ein
richten zu können, ist vorgesehen, daß die Einbauten im
Innenraum 158 des transportablen Behälters 142 entnehmbar und
gegen andere Einbauten austauschbar sind.
So kann beispielsweise das in den Fig. 2 bis 4 dargestell
te Gestell 168 zur Aufnahme einer Gitterbox 174 bei geöffne
tem Rolltor 162 durch die Zugangsöffnung 156 des Behälters
142 entnommen und durch ein anderes Gestell, das beispiels
weise mit Halterungen zur Aufnahme von Spritzschläuchen ver
sehen ist, ersetzt werden.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des Trans
portsystems weist der transportable Behälter 142 selbst Rol
len 148 auf, um innerhalb des Bereitstellungsraums 118 ver
fahren werden zu können.
Alternativ hierzu kann vorgesehen sein, daß der transportable
Behälter als Container ausgebildet ist, der auf ein Trans
portgestell mit Rollen aufgesetzt oder mittels eines anderen
Transportmittels, beispielsweise eines elektrischen Hub
wagens, innerhalb des Bereitstellungsraums 118 bewegt werden
kann.
Ferner ist bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
des Transportsystems vorgesehen, daß der transportable Behäl
ter 142 stets innerhalb des Bereitstellungsraums 118 ver
bleibt. Alternativ hierzu kann auch vorgesehen sein, daß der
transportable Behälter 142 außerhalb des Bereitstellungsraums
118 mit den in den Arbeitsraum 100 zu transportierenden
Gegenständen beladen und von dem Vorraum 180 über einen
Schleusenraum in den Bereitstellungsraum 118 eingebracht
wird. In umgekehrter Richtung kann der mit Gegenständen aus
dem Arbeitsraum 100 beladene transportable Behälter 142 aus
dem Bereitstellungsraum 118 durch den Schleusenraum in den
Vorraum 180 gebracht werden.
In diesem Fall ersetzt der Schleusenraum den Bereitstellungs
raum-Andockbereich 184, der in den Fig. 1 und 4 darge
stellt ist.
Der zwischen dem Vorraum 180 und dem Bereitstellungsraum 118
vorgesehene Schleusenraum kann als geschlossene Schleusen
kammer ausgebildet sein, die über eine verschließbare Verbin
dungsöffnung mit dem Vorraum 180 und über eine weitere ver
schließbare Verbindungsöffnung mit dem Bereitstellungsraum
118 verbunden ist. In diesem Fall wird zum Einbringen des
transportablen Behälters 142 von dem Vorraum 180 in den
Bereitstellungsraum 118 zunächst bei geschlossener Verbin
dungsöffnung zwischen dem Bereitstellungsraum 118 und dem
Schleusenraum die Verbindungsöffnung zwischen dem Vorraum 180
und dem Schleusenraum geöffnet und der transportable Behälter
aus dem Vorraum in den Schleusenraum eingebracht. Darauf wird
die Verbindungsöffnung zwischen dem Vorraum und dem Schleu
senraum geschlossen, und nach Öffnen der Verbindungsöffnung
zwischen dem Bereitstellungsraum und dem Schleusenraum wird
der transportable Behälter in den Bereitstellungsraum ge
bracht. Der Transport des Behälters von dem Bereitstellungs
raum in den Vorraum erfolgt dabei in entsprechender Weise in
umgekehrter Richtung.
Statt als Schleusenkammer mit verschließbaren Verbindungsöff
nungen kann der Schleusenraum auch zum Bereitstellungsraum
und zum Vorraum hin offen ausgestaltet sein, wobei an der
Verbindungsöffnung zwischen dem Bereitstellungsraum und dem
Schleusenraum und an der Verbindungsöffnung zwischen dem Vor
raum und dem Schleusenraum jeweils ein Luftvorhang oder Luft
schleier erzeugt wird, der dem transportablen Behälter, nicht
jedoch Staub- und weiteren Schwebeteilchen den Durchtritt in
den oder aus dem Schleusenraum erlaubt. In diesem Fall kann
der transportable Behälter einfach durch den Schleusenraum
hindurchgeschoben werden, ohne daß Verbindungsöffnungen zwi
schen dem Schleusenraum und dem Bereitstellungsraum einer
seits und zwischen dem Vorraum und dem Schleusenraum anderer
seits geöffnet oder geschlossen werden müssen.
Claims (50)
1. Transportsystem zum Transportieren von Gegenständen in
einen Arbeitsraum (100) hinein oder aus einem Arbeits
raum (100) heraus, umfassend
- - einen geschlossenen, transportablen Behälter (142) mit einer verschließbaren Zugangsöffnung (156) und
- - einen Andockbereich (120), der in eine Außenwand (114) des Arbeitsraums (100) integriert ist und eine verschließbare Andocköffnung (122) aufweist,
2. Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Andockbereich (120) einen die Andocköffnung
(122) umgebenden Andockrahmen (138) umfaßt.
3. Transportsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Andockrahmen (138) des Andockbereichs (120) eine
elastische Dichtung umfaßt.
4. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß der transportable Behälter
(142) einen die Zugangsöffnung (156) umgebenden Andock
rahmen (160) umfaßt.
5. Transportsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Andockrahmen (160) des Behälters (142) eine
elastische Dichtung umfaßt.
6. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Andocköffnung (122) mit
tels einer selbstschließenden Tür verschließbar ist.
7. Transportsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die selbstschließende Tür als Klapptor (130) ausge
bildet ist, welches in seiner Ruhestellung die Andock
öffnung (122) verschließt.
8. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der transportable Behälter
(142) mittels an dem Behälter (142) angeordneter Rollen
(148) verfahrbar ist.
9. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß das Transportsystem ein Trans
portgestell zur Aufnahme des transportablen Behälters
umfaßt, welches mittels an dem Transportgestell angeord
neter Rollen verfahrbar ist.
10. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Transportsystem ein Fahr
zeug, insbesondere einen elektrischen Hubwagen, zur Auf
nahme des Behälters umfaßt.
11. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Zugangsöffnung (156) des
transportablen Behälters (142) mittels eines Rolltors
(162) verschließbar ist.
12. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß der transportable Behälter
(142) in seinem Innenraum (158) angeordnete Einbauten
(168) zur Aufnahme der zu transportierenden Gegenstände
umfaßt.
13. Transportsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Einbauten (168) aus dem Innenraum (158) des
transportablen Behälters (142) entnehmbar sind.
14. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß das Transportsystem einen
Durchgangsbereich umfaßt, der in eine Außenwand (178)
eines an den Arbeitsraum (100) angrenzenden Bereitstel
lungsraums (118) integriert ist und eine Durchgangsöff
nung (186) aufweist, durch die die zu transportierenden
Gegenstände von außerhalb des Bereitstellungsraums (118)
in den Bereitstellungsraum (118) einbringbar sind.
15. Transportsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Durchgangsbereich eine Durchgangsöffnung
umfaßt, durch die der transportable Behälter von außer
halb des Bereitstellungsraums in den Bereitstellungsraum
einbringbar ist.
16. Transportsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß der Durchgangsbereich einen Schleusenraum um
faßt, in den der transportable Behälter von außerhalb
des Bereitstellungsraums einbringbar ist und aus dem der
transportable Behälter in den Bereitstellungsraum ein
bringbar ist.
17. Transportsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß der Schleusenraum eine Einrichtung zur Erzeu
gung eines Luftvorhanges aufweist, durch die ein den
Schleusenraum von dem Bereitstellungsraum trennender
Luftvorhang erzeugbar ist.
18. Transportsystem nach einem der Ansprüche 16 oder 17, da
durch gekennzeichnet, daß der Schleusenraum eine Ein
richtung zur Erzeugung eines Luftvorhanges aufweist,
durch die ein den Schleusenraum von einem außerhalb des
Bereitstellungsraums angeordneten Raum trennender Luft
vorhang erzeugbar ist.
19. Transportsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß der Schleusenraum eine Schleusentür aufweist,
durch die der Schleusenraum von dem Bereitstellungsraum
trennbar ist.
20. Transportsystem nach einem der Ansprüche 16 oder 19, da
durch gekennzeichnet, daß der Schleusenraum eine Schleu
sentür aufweist, durch die der Schleusenraum von einem
außerhalb des Bereitstellungsraums angeordneten Raum
trennbar ist.
21. Transportsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Durchgangsbereich einen Bereitstellungs
raum-Andockbereich (184) umfaßt, der eine verschließbare
Andocköffnung (186) aufweist, wobei der transportable
Behälter (142) von dem Bereitstellungsraum (118) her so
mit dem Bereitstellungsraum-Andockbereich (184) verbind
bar ist, daß bei geöffneter Zugangsöffnung (156) des
transportablen Behälters (142) und geöffneter Andocköff
nung (186) des Bereitstellungsraum-Andockbereichs (184)
der Innenraum (158) des Behälters (142) von außerhalb
des Bereitstellungsraums (118) aus zugänglich und von
dem Bereitstellungsraum (118) getrennt ist.
22. Transportsystem nach einem der Ansprüche 14 bis 21, da
durch gekennzeichnet, daß das Transportsystem zwischen
dem Andockbereich (120) in der Außenwand (114) des Ar
beitsraums (100) und dem Durchgangsbereich (184) in der
Außenwand (178) des Bereitstellungsraums (118) angeord
nete Staubbindemittel umfaßt.
23. Transportsystem nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich
net, daß die Staubbindemittel eine am Boden des Bereit
stellungsraums (118) angeordnete Staubbindefolie umfas
sen.
24. Transportsystem nach einem der Ansprüche 14 bis 23, da
durch gekennzeichnet, daß das Transportsystem einen in
dem Bereitstellungsraum (118) angeordneten Bereitstel
lungsplatz (206) für den transportablen Behälter (142)
umfaßt.
25. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 24, da
durch gekennzeichnet, daß das Transportsystem einen er
sten transportablen Behälter zum Transportieren von Ge
genständen in den Arbeitsraum (100) und einen zweiten
transportablen Behälter zum Transportieren von Gegen
ständen aus dem Arbeitsraum (100) heraus umfaßt.
26. Verfahren zum Transportieren von Gegenständen in einen
Arbeitsraum hinein oder aus einem Arbeitsraum heraus,
bei dem
- - ein geschlossener, transportabler Behälter mit einer verschließbaren Zugangsöffnung von der Außenseite des Arbeitsraums her mit einem Andockbereich, der in eine Außenwand des Arbeitsraums integriert ist und eine verschließbare Andocköffnung aufweist, verbun den wird,
- - anschließend die Zugangsöffnung und die Andocköff nung geöffnet werden, so daß der Innenraum des Be hälters von dem Arbeitsraum aus zugänglich wird, von dem Außenraum des Arbeitsraums jedoch getrennt ist, und
- - anschließend die in den Arbeitsraum zu transportie renden Gegenstände von dem Arbeitsraum her aus dem transportablen Behälter entnommen bzw. die aus dem Arbeitsraum zu transportierenden Gegenstände von dem Arbeitsraum her in den Innenraum des transportablen Behälters eingebracht werden.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
der transportable Behälter und der Andockbereich mittels
eines die Andocköffnung umgebenden Andockrahmens mitein
ander verbunden werden.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß
ein eine elastische Dichtung umfassender Andockrahmen
des Andockbereichs verwendet wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch
gekennzeichnet, daß der transportable Behälter und der
Andockbereich mittels eines die Zugangsöffnung umgeben
den Andockrahmens miteinander verbunden werden.
30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß
ein eine elastische Dichtung umfassender Andockrahmen
des Behälters verwendet wird.
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 30, dadurch
gekennzeichnet, daß die Andocköffnung mittels einer
selbstschließenden Tür verschlossen wird.
32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß
als selbstschließende Tür ein Klapptor verwendet wird,
welches in seiner Ruhestellung die Andocköffnung ver
schließt.
33. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 32, dadurch
gekennzeichnet, daß der transportable Behälter mittels
an dem Behälter angeordneter Rollen zu dem Andockbereich
hin oder von dem Andockbereich weg verfahren wird.
34. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 33, dadurch
gekennzeichnet, daß der transportable Behälter mittels
eines Transportgestells, welches mittels an dem Trans
portgestell angeordneter Rollen verfahrbar ist und zur
Aufnahme des transportablen Behälters ausgebildet ist,
zu dem Andockbereich hin oder von dem Andockbereich weg
verfahren wird.
35. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 34, dadurch
gekennzeichnet, daß der transportable Behälter mittels
eines Fahrzeugs, insbesondere eines elektrischen Hub
wagens, welches zur Aufnahme des Behälters ausgebildet
ist, zu dem Andockbereich hin oder von dem Andockbereich
weg verfahren wird.
36. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 35, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zugangsöffnung des transpor
tablen Behälters mittels eines Rolltors verschlossen
wird.
37. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 36, dadurch
gekennzeichnet, daß die zu transportierenden Gegenstände
in dem Innenraum des transportablen Behälters mittels in
diesem Innenraum angeordneter Einbauten aufgenommen
werden.
38. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einbauten in dem Innenraum des transportablen Behäl
ters vor einem Transportvorgang gegen für die jeweils zu
transportierenden Gegenstände vorgesehene Einbauten aus
getauscht werden.
39. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 38, dadurch
gekennzeichnet, daß die zu transportierenden Gegenstände
von außerhalb eines an den Arbeitsraum angrenzenden Be
reitstellungsraums mittels eines Durchgangsbereichs, der
in eine Außenwand des Bereitstellungsraums integriert
ist und eine Durchgangsöffnung für die zu transportie
renden Gegenstände aufweist, in den Bereitstellungsraum
eingebracht werden.
40. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß
der transportable Behälter von außerhalb des Bereitstel
lungsraums durch die Durchgangsöffnung des Durchgangs
bereichs in den Bereitstellungsraum eingebracht wird.
41. Verfahren nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß
der transportable Behälter von außerhalb des Bereitstel
lungsraums in einen Schleusenraum des Durchgangsbereichs
und aus dem Schleusenraum des Durchgangsbereichs in den
Bereitstellungsraum eingebracht wird.
42. Verfahren nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß
ein den Schleusenraum von dem Bereitstellungsraum tren
nender Luftvorhang erzeugt wird.
43. Verfahren nach einem der Ansprüche 41 oder 42, dadurch
gekennzeichnet, daß ein den Schleusenraum von einem au
ßerhalb des Bereitstellungsraum angeordneten Raum tren
nender Luftvorhang erzeugt wird.
44. Verfahren nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schleusenraum mittels einer Schleusentür von dem
Bereitstellungsraum getrennt wird.
45. Verfahren nach einem der Ansprüche 41 oder 44, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schleusenraum mittels einer
Schleusentür von einem außerhalb des Bereitstellungs
raums angeordneten Raum getrennt wird.
46. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß
der transportable Behälter von dem Bereitstellungsraum
her mit einem Bereitstellungsraum-Andockbereich, der
eine verschließbare Andocköffnung aufweist, verbunden
wird, und anschließend die Zugangsöffnung des transpor
tablen Behälters und die Andocköffnung des Bereitstel
lungsraum-Andockbereichs geöffnet werden, so daß der In
nenraum des Behälters von außerhalb des Bereitstellungs
raums aus zugänglich und von dem Bereitstellungsraum ge
trennt ist.
47. Verfahren nach einem der Ansprüche 39 bis 46, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Bereitstellungsraum Staub
mittels zwischen dem Andockbereich in der Außenwand des
Arbeitsraums und dem Durchgangsbereich in der Außenwand
des Bereitstellungsraums angeordneter Staubbindemittel
gebunden wird.
48. Verfahren nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß
eine am Boden des Bereitstellungsraums angeordnete
Staubbindefolie umfassende Staubbindemittel verwendet
werden.
49. Verfahren nach einem der Ansprüche 39 bis 48, dadurch
gekennzeichnet, daß der transportable Behälter zwischen
zwei Transportvorgängen an einem in dem Bereitstellungs
raum angeordneten Bereitstellungsplatz abgestellt wird.
50. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 49, dadurch
gekennzeichnet, daß die in den Arbeitsraum hinein zu
transportierenden Gegenstände mittels eines ersten
transportablen Behälters und die aus dem Arbeitsraum
heraus zu transportierenden Gegenstände mittels eines
zweiten transportablen Behälters transportiert werden.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19821338A DE19821338B4 (de) | 1998-05-13 | 1998-05-13 | Transportsystem und Verfahren zum Transportieren von Gegenständen in einen Arbeitsraum hinein oder aus einem Arbeitsraum heraus |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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- 1998-05-13 DE DE19821338A patent/DE19821338B4/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
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| DE19821338B4 (de) | 2004-06-17 |
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