DE19828076C1 - Vorrichtung zur Verhinderung von Stauungen vor einem Einlauf eines Entwässerungsrohres - Google Patents
Vorrichtung zur Verhinderung von Stauungen vor einem Einlauf eines EntwässerungsrohresInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung von
Stauungen vor einem Einlauf eines Entwässerungsrohres,
insbesondere vor einem Einlauf eines Rohres zur
Dachentwässerung, mit einem Siebelement zum Abfangen von
angeschwemmten Schmutzteilen.
Derartige Stauungen treten beispielsweise bei der Entwässerung
einer Dachfläche auf, denn das von der Dachfläche ablaufende
Regenwasser führt dem Einlauf des Entwässerungsrohres
Schmutzteile beispielsweise in Form von Laub, Gräsern und
kleineren Zweigen zu. Da in das Entwässerungsrohr gelangende
Schmutzteile zur Verstopfung des Entwässerungsrohres führen
können, ist üblicherweise zumindest im Bereich des Einlaufes
des Entwässerungsrohres ein Siebelement angeordnet.
Beispielsweise ist es aus der DE 29 06 816 C2 bekannt, ein
korbförmiges Siebelement in den Einlauf eines
Dachrinnenfallrohres oder eines Dachgullys einzustecken.
Das Siebelement fängt die Schmutzteile zwar vor dem Einlauf
des Entwässerungsrohres ab, begünstigt aber eine Ansammlung
der Schmutzteile im Bereich des Einlaufs. Die angesammelten
Schmutzteile verstopfen das Siebelement und verhindern so den
Abfluß des Regenwassers. Das Regenwasser staut sich an, so daß
die Dachkonstruktion eine zusätzliche statische Belastung
erfährt und Feuchtigkeitsschäden entstehen können. Die übliche
Abhilfe besteht darin, zumindest das Siebelement regelmäßig
von Schmutzteilen zu reinigen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung
zur Verhinderung von Stauungen vor dem Einlauf eines
Entwässerungsrohres zu schaffen, die insbesondere bei der
Dachentwässerung den Aufwand für eine routinemäßige Reinigung
verringert.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Vorrichtung zumindest ein im wesentlichen parallel zur
Oberfläche des Siebelements angeordnetes Schneidwerkzeug
aufweist und daß zwischen Schneidwerkzeug und Siebelement eine
Relativbewegung ausführbar ist, so daß ein in das Siebelement
eingedrungenes Schmutzteil abscherbar ist.
Da das angeschwemmte Schmutzteil sofort zerkleinert wird, kann
es durch das Siebelement hindurchgespült und über das
Entwässerungsrohr abgeführt werden. Auf diese Weise können
sich Schmutzteile nicht mehr vor dem Siebelement ansammeln und
dieses verstopfen.
Für den Abschervorgang ist allein entscheidend, daß eine
Relativbewegung zwischen dem Schneidwerkzeug und dem
Siebelement erfolgt. Die Form bzw. Art der Relativbewegung
kann beliebig gewählt werden. Zwischen Schneidwerkzeug und
Siebelement kann beispielsweise eine translatorische, eine
rotierende und/oder eine reversierende Relativbewegung
erfolgen.
Bei der Relativbewegung kann wahlweise das Schneidwerkzeug
und/oder das Siebelement bewegt werden. Beispielsweise können
das Schneidwerkzeug und das Siebelement gegenläufig oder
gleichläufig aber mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
bewegt werden.
Konstruktiv einfacher ist es, wenn nur das Schneidwerkzeug
oder nur das Siebelement bewegbar ist. Vorzugsweise ist das
Schneidwerkzeug relativ zum unbewegten Siebelement bewegbar.
Die Relativbewegung zwischen Schneidwerkzeug und Siebelement
kann durch eine Antriebseinheit bewirkt werden. Dabei kann das
Schneidwerkzeug direkt von der Antriebseinheit oder über ein
zwischen Antriebseinheit und Schneidwerkzeug
zwischengeschaltetes Übertragungsglied bewegt werden.
Sofern das Schneidwerkzeug direkt von der Antriebseinheit
bewegt wird, kann die Antriebseinheit entsprechend der Form
der zu erzeugenden Relativbewegung gewählt werden.
Beispielsweise kann die Antriebseinheit eine in ihrer Richtung
umkehrbare Antriebskraft erzeugen, die eine translatorische,
reversierende Relativbewegung des Schneidwerkzeugs gegenüber
dem Siebelement ermöglicht. Die Antriebseinheit kann in diesem
Fall als Kolben-Zylinder-Einheit ausgebildet sein.
Die Antriebseinheit kann alternativ ein Drehmoment erzeugen
und beispielsweise eine mit dem Schneidwerkzeug verbundene
Antriebswelle aufweisen. In diesem Fall kann das
Schneidwerkzeug gegenüber dem Siebelement eine rotierende
Relativbewegung ausführen, bei der die Antriebswelle die
Rotationsachse für das Schneidwerkzeug bildet. Die
Antriebswelle kann dabei etwa rechtwinklig zur Oberfläche des
Siebelements verlaufen, und das Schneidwerkzeug kann auf der
Oberfläche des Siebelements aufliegen. Die Drehrichtung des
Drehmoments kann bei der Antriebseinheit umkehrbar sein, so
daß das Schneidwerkzeug auch eine reversierende, rotierende
Relativbewegung ausführen kann.
Die Verwendung eines Übertragungsgliedes ist vorteilhaft, wenn
die Antriebseinheit die gewünschte Relativbewegung nicht
unmittelbar erzeugen kann. So kann beispielsweise bei einer
ein Drehmoment erzeugenden Antriebseinheit ein
Übertragungsglied in Form eines Kurbeltriebs vorgesehen sein,
das eine von der Antriebseinheit angetriebene Kurbel und eine
mit dem Schneidwerkzeug verbundene Pleuel aufweist, so daß das
Schneidwerkzeug eine reversierende, translatorische
Relativbewegung ausführen kann.
Die Antriebseinheit kann beispielsweise als Elektromotor
ausgeführt sein. Die Stromversorgung der Antriebseinheit kann
durch das öffentliche Stromnetz oder durch photovoltaische
Module erfolgen.
Vorzugsweise ist die Antriebseinheit als Windkraftmaschine
ausgeführt. Eine derartige Antriebseinheit weist eine
Antriebswelle auf, an der über zumindest eine Nabe
Rotorblätter befestigt sind.
Falls die Antriebswelle nur eine Nabe aufweist, so können die
Rotorblätter jeweils mit einem Ende in der Nabe gelagert sein.
Dabei können die Rotorblätter in einer etwa rechtwinklig zur
Antriebswelle verlaufenden Ebene angeordnet sein.
Die Antriebseinheit kann zwei in Längsrichtung der
Antriebswelle voneinander beabstandete Nabe aufweisen. In
diesem Fall können die Rotorblätter bogenförmig gekrümmt
ausgeführt sein und jeweils mit den Enden in einer Nabe
gelagert sein.
Die mit den Rotorblättern versehene Antriebswelle der
Antriebseinheit kann eine horizontale oder vertikale Lage im
Raum einnehmen. Vorzugsweise ist die Antriebseinheit nach Art
eines Robinsonschen Schalenkreuz-Anemometers mit einer
vertikal angeordneten Antriebswelle ausgebildet sein.
Generell ist es ausreichend, wenn das Schneidwerkzeug
zumindest eine Schneide aufweist. Die Schneide kann keilförmig
ausgebildet sein, so daß sie leicht in das Schmutzteil
einzudringen vermag. Sofern das Schneidwerkzeug auch
reversierend bewegt wird, ist es vorteilhaft, wenn es zwei
einander gegenüberliegende Schneiden aufweist, so daß
beispielsweise die in der einen Seite des Zweiges steckende
erste Schneide herausgezogen und der Zweig anschließend von
der anderen Seite her von der zweiten Schneide abgeschert
werden kann. Die Schneiden können beispielsweise im Bereich
der am Siebelement anliegenden Längskanten des
Schneidwerkzeuges angeordnet sein.
Das Abscheren des Schmutzteils wird erleichtert, wenn das
Siebelement mit dem Schneidwerkzeug zusammenwirkende
Schneidkanten aufweist, so daß das Schmutzteil zangenartig
abscherbar ist. Das Siebelement kann beispielsweise Stege mit
dazwischenliegende Maschen aufweisen, und die dem
Schneidwerkzeug zugewandten Kanten der Stege können als
Schneidkanten ausgeführt sein. Der Querschnitt eines Steges
kann trapezförmig ausgeführt sein, wobei die im spitzen Winkel
liegenden Kanten des Steges zwei Schneidkanten bilden.
Das Siebelement der Vorrichtung kann in den Einlauf des
Entwässerungsrohres einsteckbar sein. Das Siebelement kann
beispielsweise deckelförmig ausgebildet sein, so daß es
- ähnlich wie ein Gullydeckel - flach in den Einlauf des
Entwässerungsrohres einlegbar ist.
Das Siebelement kann rotationsymmetrisch, beispielsweise
hohlzylinderförmig oder kugelförmig ausgebildet sein.
Bei einem derartigen Siebelement liegt das Schneidwerkzeug in
allen Bereichen an der Oberfläche des Siebelements an, wenn
das Schneidwerkzeug der Längsschnittkontur des Siebelements
entsprechend geformt ist. Ist das Siebelement beispielsweise
als hohlzylindrischer Siebkörper ausgeführt, so kann das
Schneidwerkzeug U-, oder L-förmig ausgeführt sein. Bei einem
U-förmig ausgebildeten Schneidwerkzeug beispielsweise kann die
Basis auf der Stirnfläche und die Schenkel auf der
Mantelfläche des Siebelements aufliegen. Einer der Schenkel
kann eine Schneide aufweisen, während der andere Schenkel
bürstenförmige Reinigungselemente aufweist.
In der Zeichnung sind drei bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt, die im folgendem näher erläutert
werden.
Es zeigt
Fig. 1 ein Siebelement und ein Schneidwerkzeug einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung im Querschnitt,
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Vorrichtung für einen Dachgully
in der Seitenansicht und teilweise geschnitten und
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Vorrichtung für eine Dachrinne
in der Seitenansicht und teilweise geschnitten.
In Fig. 1 ist ein Siebelement 10 und ein Schneidwerkzeug 12
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 14 im Querschnitt
dargestellt. Das Siebelement 10 weist Stege 16, 18, 20, 22 mit
dazwischenliegenden Maschen 24; 26; 28 auf. Ein Steg 16, 18,
20, 22 besitzt einen trapezförmigen Querschnitt, bei dem die
dem Schneidwerkzeug 12 zugewandten und im spitzen Winkel
liegenden Kanten als Schneidkanten 30, 32; 34, 36; 38, 40; 42
ausgebildet sind. Bedingt durch den trapezförmigen Querschnitt
der Stege 16, 18, 20, 22 nimmt die lichte Weite einer
dazwischenliegenden Masche 24; 26; 28 von der Oberseite des
Siebelements 10 zur Unterseite hin zu.
Das Schneidwerkzeug 12 weist einen flachen trapezförmigen
Querschnitt auf, bei dem die dem Siebelement 10 zugewandten
Längskanten als keilförmige Schneiden 44, 46 ausgebildet sind.
Zwischen dem Siebelement 10 und dem Schneidwerkzeug 12 ist
eine durch den Pfeil 48 angedeutete translatorische,
reversierende Relativbewegung ausführbar, bei der das
Schneidwerkzeug 12 gegenüber dem stillstehenden Siebelement 10
bewegt wird. Auf diese Weise wird ein in die Masche 26 des
Siebelements 10 eingedrungenes Schmutzteil 50 durch das
zangenartige Zusammenwirken der Schneide 46 des
Schneidwerkzeuges 12 mit der Schneidkante 36 des
Siebelements 10 abgeschert.
In Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 114 für einen
im Flachdachbereich üblichen Dachgully 152 in der
Seitenansicht und teilweise geschnitten dargestellt. Der
Dachgully 152 weist ein Entwässerungsrohr 154 mit einem
trichterförmigen Einlauf 156 auf. Das Entwässerungsrohr 154
ist im Bereich des Einlaufs 156 mit einem an seiner Innenseite
umlaufenden Absatz versehen, der eine Aufnahme 158 bildet.
Die Vorrichtung 114 weist ein deckelförmiges Siebelement 110
auf, das in die Aufnahme 158 des Entwässerungsrohres 154
eingelegt ist. Das Siebelement 110 weist Stege 116, 118 mit
dazwischenliegenden Maschen 124 auf. Das Siebelement 110 ist
mittig mit einer Durchtrittsöffnung 160 und einem unterhalb
der Durchtrittsöffnung 160 angeordneten Lager 162 versehen.
Das Siebelement 110 ist im Bereich der Durchtrittsöffnung 160
von einer rechtwinklig zur Oberseite des Siebelements 110
verlaufenden Antriebswelle 164 durchsetzt, die mit einem Ende
in das Lager 162 eingesteckt ist. Auf die fliegend gelagerte
Antriebswelle 164 ist ein zweiarmiges Schneidwerkzeug 112
aufgesteckt, das von der Antriebswelle 164 mittig durchsetzt
ist. Die Antriebswelle 164 und das Schneidwerkzeug 112 sind
kraftschlüssig durch eine Madenschraube 166 miteinander
verbunden. Das Schneidwerkzeug 112 liegt mit seiner Unterseite
auf der Oberseite des Siebelements 110 auf, und die dem
Siebelement 110 zugewandten Längskanten des
Schneidwerkzeuges 112 sind als Schneiden 144, 146 ausgeführt.
Die Antriebswelle 164 ist Teil einer als Windkraftmaschine
ausgeführten Antriebseinheit 168. Die als Robinsonsches
Schalenkreuz-Anemometer ausgebildete Antriebseinheit 168 weist
eine am freien Ende der Antriebswelle 164 angeordnete Nabe 170
auf, an der über Ausleger halbkugelförmige Schalen 172, 174,
176 befestigt sind.
Von der Antriebseinheit 168 ist ein Drehmoment erzeugbar, das
über die Antriebswelle 164 auf das Schneidwerkzeug 112
übertragbar ist. Aufgrund des Drehmoments wird das
Schneidwerkzeug 112 um eine von der Antriebswelle 164
gebildete Rotationsachse gedreht, wobei zwischen dem
Schneidwerkzeug 112 und dem stillstehenden Siebelement 110
eine rotierende Relativbewegung erfolgt, bei der ein in die
Masche 124 des Siebelements 110 eingedrungenes Schmutzteil 150
vom Schneidwerkzeug 112 abgeschert wird.
In Fig. 3 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 214 für eine
Dachrinne 278 in der Seitenansicht und teilweise geschnitten
dargestellt. Von der Dachrinne 278 geht ein
Entwässerungsrohr 254 aus, das im Bereich seines Einlaufs 256
einen an seiner Innenseite umlaufenden Absatz aufweist, der
eine Aufnahme 258 bildet.
Die Vorrichtung 214 weist ein Siebelement 210 auf, das als
hohlzylindrischer Siebkörper ausgebildet ist und mit seinem
unteren Endabschnitt in die Aufnahme 258 des
Entwässerungsrohres 254 eingesteckt ist. Das Siebelement 210
weist Stege 216, 218 mit dazwischenliegenden Maschen 224 auf.
Das Siebelement 210 ist mittig mit einer
Durchtrittsöffnung 260 versehen. Im Bereich der
Durchtrittsöffnung 260 ist das Siebelement 210 von einer
Antriebswelle 264 durchsetzt, die Teil einer
Antriebseinheit 268 ist. Die Antriebseinheit 268 ist als
Elektromotor ausgeführt und an der dem Entwässerungsrohr 254
zugewandten Unterseite des Siebelements 210 angeflanscht. Auf
das freie Ende der Antriebswelle 264 ist ein
Schneidwerkzeug 212 aufgesteckt, das der rechteckigen
Längsschnittkontur des Siebelements 210 entsprechend U-förmig
ausgebildet ist. Das Schneidwerkzeug 212 ist im Bereich seiner
Basis 280 mittig von der Antriebswelle 264 durchsetzt und über
eine Nabe 270 mit der Antriebswelle 264 verbunden. Die
Basis 280 des aufgesteckten Schneidwerkzeugs 212 verläuft
parallel zur Stirnfläche 282 des Siebelements 110, während die
Schenkel 284, 286 parallel zur Mantelfläche 288 des
Siebelements 110 verlaufen.
Bei dem Schneidwerkzeug 212 ist eine Hälfte der Basis 280 und
ein Schenkel 284 als Schneide 244 ausgebildet, während die
andere Hälfte der Basis 280 und der andere Schenkel 286 mit
bürstenförmigen Reinigungselementen 290 versehen ist.
Von der Antriebseinheit 268 ist ein Drehmoment erzeugbar, das
über die Antriebswelle 264 auf das Schneidwerkzeug 212
übertragbar ist. Aufgrund des Drehmoments wird das
Schneidwerkzeug 212 um eine von der Antriebswelle 164
gebildete rechtwinklig zur Oberfläche des Siebelements 210
verlaufende Rotationsachse gedreht. Dabei erfolgt zwischen
Schneidwerkzeug 212 und Siebelement 210 eine rotierende
Relativbewegung, bei der ein in die Masche 224 eingedrungenes
Schmutzteil 250 von der Schneide 244 des Schneidwerkzeuges 212
abgeschert und die Masche 224 anschließend von einem
Reinigungselement 290 gereinigt wird.
Claims (11)
1. Vorrichtung (14, 114, 214) zur Verhinderung von Stauungen
vor einem Einlauf (156, 256) eines
Entwässerungsrohres (154, 254), insbesondere vor einem
Einlauf eines Rohres zur Dachentwässerung, mit einem
Siebelement (10, 110, 210) zum Abfangen von angeschwemmten
Schmutzteilen (50, 150, 250),
dadurch gekennzeichnet,
daß diese zumindest ein im wesentlichen parallel zur Oberfläche des Siebelements (10, 110, 210) angeordnetes Schneidwerkzeug (12, 112, 212) aufweist und
daß zwischen Schneidwerkzeug (12, 112, 212) und Siebelement (10, 110, 210) eine Relativbewegung ausführbar ist, so daß ein in das Siebelement (10, 110, 210) eingedrungenes Schmutzteil (50, 150, 250) abscherbar ist.
daß diese zumindest ein im wesentlichen parallel zur Oberfläche des Siebelements (10, 110, 210) angeordnetes Schneidwerkzeug (12, 112, 212) aufweist und
daß zwischen Schneidwerkzeug (12, 112, 212) und Siebelement (10, 110, 210) eine Relativbewegung ausführbar ist, so daß ein in das Siebelement (10, 110, 210) eingedrungenes Schmutzteil (50, 150, 250) abscherbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine translatorische, rotierende und/oder
reversierende Relativbewegung ausführbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Relativbewegung das Schneidwerkzeug (12, 112,
212) bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine die Relativbewegung zwischen Schneidwerkzeug (12,
112, 212) und Siebelement (10, 110, 210) bewirkende
Antriebseinheit (168, 268) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheit (168) als Windkraftmaschine
ausgeführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheit eine Antriebswelle aufweist, an
der über zumindest eine Nabe Rotorblätter befestigt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schneidwerkzeug (12, 112, 212) zumindest eine
Schneide (44, 46; 144, 146; 244) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Siebelement (10) mit dem Schneidwerkzeug (12)
zusammenwirkende Schneidkanten (30, 32, 34, 36, 38, 40,
42) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Siebelement (110, 210) in den Einlauf (156, 256)
des Entwässerungsrohres (154, 254) einsteckbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Siebelement (210) rotationsymmetrisch ausgebildet
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schneidwerkzeug (212) entsprechend der
Längsschnittkontur des Siebelements (210) geformt ist.
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