DE19829376A1 - Verfahren zum Entweiden von Fischen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Entweiden von Fischen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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DE19829376A1
DE19829376A1 DE19829376A DE19829376A DE19829376A1 DE 19829376 A1 DE19829376 A1 DE 19829376A1 DE 19829376 A DE19829376 A DE 19829376A DE 19829376 A DE19829376 A DE 19829376A DE 19829376 A1 DE19829376 A1 DE 19829376A1
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Werner Groseholz
Ulrich Guette
Andreas Holzhueter
Conrad Torkler
Ralf Neumann
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Nordischer Maschinenbau Rud Baader GmbH and Co KG
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Nordischer Maschinenbau Rud Baader GmbH and Co KG
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    • A22C25/00Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/14Beheading, eviscerating, or cleaning fish
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Description

Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Entweiden ungeköpfter Fische, insbesondere von Zuchtfischen - wie solche der Salmo-Spezies -, wobei zunächst die Bauchhöhle durch Schlitzen der diese umgebenden Bauchdecke längs des Bauchsaums vom schwanzseitigen Endbereich her unter Lösen des Enddarms im Bereich des Anus' erfolgt und anschließend die Eingeweide durch Absaugen entnommen werden, wobei diese vom Anus her zum Kopf hin fortschreitend aufgesammelt werden, sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, umfassend einen Förderer mit mindestens einer Fischaufnahme zur Aufnahme des zu bearbeitenden Fisches in Rückenlage und Förderung desselben mit dem Schwanz voraus längs einem Förderpfad, über dem Förderpfad angeordnete, relativ zu diesem und parallel zu der Symmetrieebene der Fische steuerbare Bearbeitungsmittel zum Öffnen der Bauchhöhle längs des Bauchsaumes und zur Entnahme der Eingeweide durch Absaugen, und Mittel zum Erfassen spezifischer Fischdaten.
Ein derartiger Entweideprozeß ist Gegenstand der DE-Patentschrift 39 15 815. Aus dieser Schrift geht eine Einrichtung hervor, bei der der zu bearbeitende Fisch in Rückenlage und mit dem Schwanz voraus gefördert wird, wobei die Bauchhöhle längs des Bauchsaums vom Anus bis zur Kiemenhöhle geöffnet und die Eingeweide durch Absaugen entnommen werden.
Weiter ist aus der DD 45467 ein Verfahren zum Öffnen der Bauchhöhle von ungeschlachteten Fischen bekannt. Hierbei ist von Nachteil, daß ein weiteres Kreismesser angeordnet ist, welches in den Schlitz eines Stichels eintaucht, der von der Kiemenhöhle her in die Bauchhöhle des Fisches eindringt und nach dem Schlitzen der Bauchdecke an dem im Bereich des Afters gemachten Einschnitt austritt. Die hierdurch erzielten Schnittgenauigkeiten sind sehr gering, so daß aufgrund der nicht exakt zu lokalisierenden Darmöffnung immer wieder ins benachbarte Fleisch geschnitten wird, was zu Qualitäten zweiter Wahl führt. Weiter besteht die Gefahr, daß die Membrane über der Blutniere durch Fehlschnitte im Bereich des Darmes beschädigt wird, was zu Kontaminationen und in Folge zu schlechterer Produktqualität führt.
Wie bei dem in dieser Schrift gewürdigten Stand der Technik zeigt sich auch beim Einsatz einer Einrichtung mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen, daß ein einwandfreies Arbeitsergebnis, d. h. ein qualitativ befriedigendes Endprodukt nicht dauerhaft zu erzielen ist. Dies ist aber gerade bei "Edelfischen" von entscheidender Bedeutung, bei denen Wirtschaftlichkeit der Bearbeitung und Ästhetik des Endproduktes einen besonders hohen Stellenwert haben. Daher kommt es bei einer derartigen Bearbeitung darauf an, daß diese mit hoher Präzision und sicherem Arbeitsergebnis durchgeführt wird, d. h. qualitätsmindernde Fehl- und Störstellen, wie beispielsweise Darm- und Blutreste, Beschädigung der Bauchhöhlenwandung u. ä. zuverlässig vermieden werden. Diese muß auch gewährleistet sein bei der Bearbeitung von Fischen unterschiedlicher Größe.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, das maschinelle Entweiden von Fischen so zu verbessern, daß die bei derartigen Fischen traditionelle, noch überwiegend praktizierte manuelle Bearbeitung, mit akzeptablem Ergebnis auf maschinellem Wege erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art zumindest in wesentlichen Teilen durch ein Verfahren gelöst, bei dem das Lösen des Enddarms im Bereich des Anus' die Verfahrensschritte umfaßt: Abstützen mindestens des Endbereichs des Enddarms unter Eingriff durch den Anus hindurch, Trennen der lateralen Verbindungen zwischen Enddarm und Bauchwänden während der Abstützung und Trennen der dorsalen Verbindungen zwischen Enddarm und Bauchwand, wobei die Innenabstützung unter Streckung des Querschnitts von Anus und Enddarm in Richtung der Längsachse des Fisches erfolgt. Zur Durchführung dieses Verfahrens ist eine Einrichtung geeignet, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Bearbeitungsmittel eine Bauchöffnungsvorrichtung mit einer dieser unmittelbar nachgeordneten Trennvorrichtung für den Enddarm im Bereich des Anus' umfassen, wobei die Bauchöffnungsvorrichtung ein Paar zueinander distanzierter Kreismesser mit einem zwischen diesen angeordneten Leitstichel aufweist, der zwischen einer Rückzugstellung und einer Wirkstellung steuerbar und mit einer Leitspitze versehen ist, die in besagter Wirkstellung die Schneiden der Kreismesser in deren Wirkbereich überragt und im wesentlichen gegen die Förderrichtung der Fische gerichtet ist, und wobei die Trennvorrichtung ein Trennwerkzeug aufweist, das kurzfristig im Bereich des Anus' in die Bauchhöhle einsteuerbar ist, wobei die Eindringtiefe bis in den Bereich der Blutbahn reicht.
Zur präzisen Ausrichtung und Führung des Fisches kann jede Fischaufnahme eine Reihe von Stützprismen umfassen, wobei jeweils an dem vorauslaufenden Ende ein steuerbarer Klemmechanismus zum Erfassen des Fisches an seinem Schwanzende angeordnet ist, durch den eine vorteilhafte Spannung durch Streckung des Fisches erreicht wird. Dabei kann jede Fischaufnahme mit einem Paar Flankenstützen ausgerüstet sein, die gegenläufig synchron in Bezug auf die Symmetrieebene steuerbar sind und die Ausrichtung vorteilhaft unterstützen. So ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um den Enddarm im Bereich des Anus' mit der angegebenen Bauchöffnungs- und Trennvorrichtung zu lösen, die bevorzugt so ausgeführt sein können, daß der Leitstichel um die Achse der Kreismesser schwenkbar gelagert ist, das Abstandmaß der Kreismesser größer ist als die Dicke des Leitstichels, die Kreismesser mit Innenfasen versehen sind und das Trennwerkzeug um die Achse der Kreismesser schwenkbar gelagert ist.
Die der Bauchöffnungs- und Trennvorrichtung folgenden Bearbeitungsmittel zur Entnahme der Eingeweide können ein erstes als Saugdüse ausgebildetes Werkzeug umfassen, die mit einer Unterdruckeinrichtung in Verbindung steht und im wesentlichen die Gestalt eines Rohr-Viertelbogens mit gegen die Förderrichtung der Fische weisender Saugöffnung hat, der ein steuerbarer Schieber zugeordnet ist, der mit der Stirnfläche der Saugöffnung scherend angeordnet ist und die an ihrem dem Fisch zugewandten Ende als Schaber zum Lösen der die Eingeweide mit den Bauchwänden im Bereich der Wirbelsäule verbindenden Häute und Bänder ausgebildet ist. Dabei kann dadurch, daß der Schieber ein gegen die Förderrichtung der Fische weisendes Ritzmesser zum Öffnen der die Herzbeutelhöhle von der Bauchhöhle trennenden Scheidewand (septum transversum) aufweist, sichergestellt werden, daß auch das Herz mit entnehmbar ist. Letzteres kann u. a. dadurch begünstigt werden, daß die Bearbeitungsmittel zur Entnahme der Eingeweide mindestens eine der ersten Saugdüse nachgeordnete weitere Saugdüse umfassen, die einen gegenüber der ersten kleineren Saugquerschnitt aufweist und an ihrem dem Fisch zugewandten Ende als Schaber zum Lösen der die Eingeweide mit den Bauchwänden im Bereich der Wirbelsäule verbindenden Häute und Bänder ausgebildet ist.
Dem exakten Ablauf der Bearbeitung dient eine Steuerung, die sich an Signalen von Sensoren orientiert, mit denen Fischdaten, wie Länge, Rücken- bzw. Bauchhöhe, Kontur, Flossenposition o. ä., erfaßbar sind. Solche Mittel können einen der Kontur des Bauchsaumes folgenden Meßtaster umfassen, der mit einem die Höhendimension des Fisches registrierenden Sensor wirkverbunden ist, wobei der Meßtaster ein Paar gegen Federkraft seitlich verdrängbare Tastarme umfassen kann, die mit einem eine seitliche Bewegung registrierenden Sensor wirkverbunden sind.
Um eine möglichst feinfühlige Anpassung und Funktion zu erreichen, kann jedes Bearbeitungsmittel mit einem die Zustellbewegung steuernden Regeltrieb wirkverbunden und der Förderer durch einen Regeltrieb angetrieben sein, die in bevorzugter Ausführung als Schrittmotore ausgebildet sein können. Da die besagten Fischdaten lediglich die äußere Gestalt des Naturproduktes Fisch erfassen können, d. h. eines Produktes, dessen Gestaltproportionen in gewissem Rahmen unterschiedlich sind, kann insbesondere bei der Bearbeitung der "inneren" Gestalt, wie hier vorliegend, eine weitere Verfeinerung der Anpaßfähigkeit der Bearbeitungsmittel dadurch erreicht werden, daß die Übertragung der Stellbewegung der Regeltriebe der Bearbeitungsmittel zur Entnahme der Eingeweide je über ein elastisches Zwischenglied mit einem Schalter erfolgt, der bei Auftreten eines Widerstandes bei der Aktivierungsbewegung eine Beendigung der Stellbewegung des Regeltriebes bewirkt. Dies setzt aber ein Widerstandsmoment voraus, das lediglich entsteht, wenn ein Werkzeug auf der Knochenstruktur, beispielsweise der ventralseitigen Struktur der Wirbelsäule und/oder Rippen bzw. seitlichen Wirbelsätze auftrifft. Um einen Schnittverlauf des Bauchöffnungsschnittes ohne Beschädigung der Eingeweide, insbesondere der Galle, zu erziehen kann daher die Bauchöffnungsvorrichtung hinsichtlich ihres Zustell- und Rückzug- Zeitpunktes sowie der Schnittiefe in Abhängigkeit von der Kontur des Bauchsaumes gesteuert werden.
Schließlich kann der Förderer mit Rücksicht auf eine optimale Bearbeitungsgeschwindigkeit bei gleichzeitig hohem Durchsatz in Abhängigkeit von der Position des zu bearbeitenden Fisches mit periodisch sich ändernder Geschwindigkeit angetrieben sein.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 das Arbeitsfeld der Bearbeitungsmittel ausschnittweise und in vereinfachter Form perspektivisch dargestellt,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Arbeitsfeld der Einrichtung im Augenblick der Aktivierung der Bauchöffnungsvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 3 einen Ausschnitt gemäß Fig. 2 mit in die Bauchhöhle eingesteuerter Trennvorrichtung,
Fig. 4 einen Ausschnitt gemäß Fig. 2 kurz vor der Einsteuerung des ersten Werkzeugs zur Entnahme der Eingeweide,
Fig. 5 einen Ausschnitt gemäß Fig. 4 kurz vor der Einsteuerung des zweiten Werkzeugs in die Bauchhöhle,
Fig. 6 einen Ausschnitt gemäß Fig. 5 nach Einsteuerung des dritten Werkzeugs in die Bauchhöhle und bei ausgesteuerter Bauchöffnungs- und Trennvorrichtung,
Fig. 7 einen teilweisen Querschnitt durch die Bauchöffnungsvorrichtung,
Fig. 8 eine schematische Darstellung des elastischen Zwischengliedes in den Getrieben der Schrittmotore 42, 47, 50, und
Fig. 9 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Fig. 10 das Arbeitsfeld der Bearbeitungsmittel ausschnittweise und in vereinfachter Form perspektivisch dargestellt,
Fig. 11 einen Ausschnitt aus dem Arbeitsfeld der Einrichtung im Augenblick der Aktivierung der Bauchöffnungsvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 12 einen Ausschnitt gemäß Fig. 11 mit in die Bauchhöhle eingesteuerter Trennvorrichtung,
Fig. 13 einen Ausschnitt gemäß Fig. 11 kurz vor der Einsteuerung des ersten Werkzeugs zur Entnahme der Eingeweide,
Fig. 14 einen Ausschnitt gemäß Fig. 13 kurz vor der Einsteuerung des zweiten Werkzeugs in die Bauchhöhle,
Fig. 15 einen Ausschnitt gemäß Fig. 14 nach Einsteuerung des dritten Werkzeugs in die Bauchhöhle und bei ausgesteuerter Bauchöffnungsvorrichtung,
Fig. 16 einen teilweisen Querschnitt durch die Bauchöffnungsvorrichtung,
Fig. 17 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, umfaßt die erfindungsgemäße Einrichtung zum Entweiden einen Förderer 1 zum Fördern des zu bearbeitenden Fisches, eine Meßeinrichtung 2 zum Erfassen spezifischer Fischdaten, eine Bauchöffnungsvorrichtung 3 mit einer Trennvorrichtung 4 für den Enddarm und Bearbeitungsmittel zur Entnahme der Eingeweide, bestehend aus einer ersten Saugdüse 5, einer zweiten 6 und einer dritten 7.
Die vorstehend bezeichneten Elemente sind in einem nicht näher dargestellten Maschinengestell einer Bearbeitungsmaschine für Fische angeordnet. Der Förderer 1 ist als endloser Kettenförderer 8 ausgebildet, der um zwei Umlenkräder 9 geführt und durch einen Schrittmotor 10 angetrieben ist. Der Kettenförderer 8 ist mit Fischaufnahmen 11 bestückt, die aus einer Reihe von Stützprismen 12 bestehen und an ihrem vorauslaufenden Ende einen Klemmechanismus 13, bestehend aus einem Paar bezüglich ihres gegenseitigen Abstandes steuerbarer Klemmbacken 14 aufweisen. Die Steuerung erfolgt auf geeignete Weise durch nicht gezeigte, gestellfeste Kurvenschienen. Unmittelbar hinter den Klemmbacken 14 ist ein Paar gegenläufig synchronisierter Flankenstützen 15 angeordnet, die mit den Klemmbacken 15 steuerbar sind. Der Förderer 1 folgt mit seinem Obertrum einem linearen Förderpfad 16.
Die Meßeinrichtung 2 ist oberhalb des Förderpfades 16 angeordnet und besteht aus einem Meßtaster 17, der als geschleppter, um eine Querachse schwenkbarer Tasthebel 19 ausgebildet ist. Der Tasthebel 19 besteht aus einem Paar zu dem Förderpfad 16 spiegelbildlich nebeneinander angeordneter Tastarme 20, die sich pinzettenartig an ihrem freien Ende unter der Kraft einer Feder 21 berühren und gegen diese gegenläufig synchron seitlich verdrängbar sind. Den Tastarmen 20 ist ein nicht gezeigter, eine seitliche Verdrängungsbewegung registrierender Sensor zugeordnet. Mit der Querachse 18 des Tasthebels 19 ist ein Winkelkodierer 22 drehfest verbunden.
Die Bauchöffnungsvorrichtung 3 ist an dem freien Ende einer nicht gezeigten Schwinge angeordnet, die um eine senkrecht zu der Umlaufebene des Förderers 1 und ebenfalls nicht gezeigte Schwenkachse schwenkbar ist. Die Bauchöffnungsvorrichtung 3 weist ein Paar auf einer Antriebsachse 23 unter gegenseitigem Abstand befestigter Kreismesser 24 auf, zwischen denen ein Leitstichel 25 angeordnet ist, der an einem um die Antriebsachse 23 schwenkbaren Haltearm 26 befestigt und damit konzentrisch zu den Kreismessern 24 schwenkbar sind. Der Leitstichel 25 ist mit einer Leitspitze 27 ausgestattet, die die Schneiden 28 der Kreismesser 24 überragt und ist mittels eines beispielsweise pneumatischen Stellgliedes 29 aus einer Rückzugstellung in eine Wirkstellung schwenkbar, in der sich der Leitstichel 25 mit gegen die Förderrichtung der Fische weisender Leitspitze 27 in dem dem Förderpfad 16 zuweisender Bereich der Kreismesser 24 befindet.
Um die Antriebsachse 23 ist weiter eine Haltearm 30 schwenkbar, an dem ein die Trennvorrichtung 4 bildendes Trennwerkzeug 31 befestigt ist. Das Trennwerkzeug 31 besteht aus einem konzentrisch zu den Schneiden 28 und in der Schnittebene der Kreismesser 24 gekrümmten Rundstab, der an seinem gegen den Förderpfad 16 weisenden freien Ende mit einer quer zu diesem verlaufenden Schneide 32 und an seinem Rücken mit Reißzähnen 33 versehen ist. Das Trennwerkzeug 31 ist mittels eines beispielsweise pneumatischen Stellgliedes 34 aus einer Rückzugstellung in eine Wirkstellung schwenkbar, auf welchem Weg die dorsalen Verbindungen zwischen Enddarm und Bauchwand getrennt und schließlich die Blutbahn aufgerissen wird.
Die Bauchöffnungsvorrichtung 3 ist gemeinsam mit der Trennvorrichtung 4 mittels eines nur angedeutet dargestellten Schrittmotors 35 über ein geeignetes, nicht gezeigtes Getriebe bezüglich der Höhenlage über dem Förderpfad 16 verstellbar.
Der Bauchöffnungs- 3 und Trennvorrichtung 4 schließt sich die erste Saugdüse 5 unmittelbar an. Sie umfaßt einen im wesentlichen senkrecht auf den Förderpfad 16 gerichteten Rohrkörper 36, der in seinem unteren Bereich die Gestalt eines Rohr-Viertelbogens 37 mit gegen die Förderrichtung der Fische weisender Sauföffnung 38 hat. Der die Saugöffnung 38 umrandende untere Bereich ist in Anpassung an den Querschnitt der Bauchhöhle mit scharfer, als Schaber wirksamer Außenkante ausgeführt. Die Saugöffnung 38 ist durch einen Schieber 39 schließbar, der mit der Saugöffnung 38 scherend geführt ist und an seinem unteren Ende mit einer Schneide 40 versehen ist. Der Schieber 39 ist mittels eines beispielsweise pneumatischen Stellgliedes 41 zwischen einer die Saugöffnung 38 öffnenden und schließenden Stellung steuerbar. Die Saugdüse 5 steht mit einer Unterdruckeinrichtung in Verbindung und ist mittels eines nur angedeutet dargestellten Schrittmotors 42 über ein geeignetes, nicht gezeigtes Getriebe bezüglich ihrer Höhenlage über dem Förderpfad 16 verstellbar. Der Schieber 39 ist an seiner gegen die Förderrichtung der Fische weisenden Fläche mit einem Ritzmesser 39a versehen.
Der Saugdüse 5 ist eine gegenüber derjenigen 5 mit kleinerem Querschnitt ausgeführte zweite Saugdüse 6 nachgeschaltet. Sie umfaßt einen im wesentlichen senkrecht auf den Förderpfad 16 ausgerichteten Rohrkörpers 43, der an seinem oberen Ende mit einer Unterdruckeinrichtung in Verbindung steht und in seinem unteren Bereich die Gestalt eines Rohr-Viertelbogens 44 mit gegen die Förderrichtung der Fische weisender Saugöffnung 45 hat. Der die Saugöffnung 45 umrandende untere Bereich ist zum Schaben mehr des rückgratnahen Flankenbereichs mit Flankenschneiden 46 versehen.
Die Saugdüse 6 ist mittels eines nur angedeutet dargestellten Schrittmotors 47 über ein geeignetes, nicht gezeigtes Getriebe bezüglich ihrer Höhenlage über dem Förderpfad 16 verstellbar.
Bedarfsweise ist eine weitere Saugdüse 7 derjenigen 6 nachgeschaltet, die einen im wesentlichen senkrecht zu dem Förderpfad 16 ausgerichteten Rohrkörper 48 umfaßt, der an seinem oberen Ende mit einer Unterdruckeinrichtung in Verbindung steht und eine nach unten weisende Saugöffnung 49 hat. Die Saugdüse 7 ist mittels eines nur angedeutet dargestellten Schrittmotors 50 über ein geeignetes, nicht gezeigtes Getriebe bezüglich ihrer Höhenlage über dem Förderpfad 16 verstellbar.
Die erwähnten, nicht gezeigten Getriebe zu den Schrittmotoren 42, 47, 50 haben jeweils ein den Schrittmotor mit dem entsprechenden Bearbeitungsmittel verbindendes Übertragungsgestänge 51 mit einem elastischen Zwischenglied 52 (Fig. 8). Dieses weist einen Antriebsstößel 53 mit einem Federgehäuse 54 auf, in das ein Abtriebstößel 55 gegen eine Feder 56 wirkend eintaucht. Der Abtriebstößel 55 ist mit einer Schaltfahne 57 versehen, deren Abstand zu einem an dem Federgehäuse 54 befestigten Schalter 58 im Falle der Kompression der Feder 56 verringert wird, so daß eine Schaltung ausgelöst wird.
Die Steuerung der Einrichtung erfolgt gemäß Fig. 9 durch eine zentrale Steuereinheit 59, die über einen Ein-Aus-Taster 60 aktivierbar ist. Die Steuereinheit 59 wird synchronisiert durch einen Schalter 61, der beispielsweise die Position des Klemmechanismus' 13 ertastet. In Verbindung mit dem Schrittmotor 10 für den Antrieb des Förderers 1 ist die genaue Position des Fisches in Bezug auf die Bearbeitungsmittel bekannt. Die Steuerung der Steuereinheit 59 erfolgt weiter durch die Meßeinrichtung 2, die die Fischkontur und die Position der Afterflosse 72 durch Zwischenlauf zwischen die Tastarme 20 ertastet und entsprechende Signale an die Steuereinheit 5 abgibt. Aus den Signalen leitet die Steuereinheit 59 ein geeignetes Steuerprogramm für die Schrittmotore 35, 42, 47, 50 ab.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung ist folgende: Nachdem der zu bearbeitende Fisch 70 auf der Fischaufnahme 11 manuell oder maschinell so plaziert wurde, daß sein Rücken nach unten weist und der Schwanz zwischen den Klemmbacken 14 des in der Beschickposition auseinander gefahrenen Klemmechanismus 13 positioniert ist, wird der Förderer 1 aktiviert und der Fisch vorgeschoben. Dabei sorgen geeignete gestellfest vorgesehene Steuermittel dafür, daß der Klemmechanismus 13 geschlossen und die Flankenstützen 15 betätigt werden, so daß der Fisch sicher gefaßt und im Bereich des Anus' zentriert wird. Der Fisch erreicht so die Meßeinrichtung 2, die den Verlauf des Höhenmaßes, d. h. die Kontur des Bauchsaumes 74 und gleichzeitig die Länge des Fisches und die Lage seiner Afterflosse 72 registriert. Durch die Steuereinheit werden die entsprechenden Signale aufbereitet und daraus Steuerprogramme für den Einsatz der Bearbeitungsmittel abgeleitet. Dabei sieht das Steuerprogramm für die Bauchöffnungsvorrichtung 3 vor, daß diese so abgesenkt wird (Fig. 2), daß der in Wirkstellung befindliche Leitstichel 25 mit seiner Leitspitze 27 in den Anus 75 einfährt und dabei diesen und den Querschnitt des Enddarms in Längsrichtung des Fisches streckt, so daß die Kreismesser 24 die lateralen Verbindungen zwischen Enddarm und Bauchwänden zu trennen vermögen, ohne den Enddarm zu beschädigen. Die Tiefensteuerung der Bauchöffnungsvorrichtung 3 erfolgt dabei gemäß den der Steuereinheit vorgegebenen Meßsignalen, die neben der Kontur die Längenabmessungen des Fisches beinhalten, so daß die Schnittiefe derart begrenzt verläuft, daß die Eingeweide, insbesondere die Galle unbeschädigt bleiben und damit die Gefahr der Kontaminierung der Bauchhöhle vermieden wird. Der Bauchschlitzvorgang beginnt bei rückgezogener Trennvorrichtung 4. Unmittelbar darauf wird diese über das Stellglied 34 aktiviert, nämlich dann, wenn aufgrund des Förderfortschritts der Anus 75 eine Position erreicht hat, in der das Trennwerkzeug 31 in die Bauchhöhle 73 im Bereich des Anus' eintretend einzudringen vermag (Fig. 3). Dabei wird der Enddarm dorsal gelöst und die Blutbahn (Niere) im hinteren Bauchhöhlenbereich mittels der Schneide 32 und der Reißzähne 33 geöffnet. Unmittelbar danach wird das Trennwerkzeug 31 wieder ausgesteuert.
So vorbereitet erreicht der Fisch die erste Saugdüse 5, die entsprechend Fig. 4 bei rückgezogenem Schieber 39 kurz hinter dem Anus 75 in die geöffnete Bauchhöhle eingesteuert wird und die Eingeweide abzusaugen beginnt. Dabei erfolgt die Tiefensteuerung mittels einer Nachregelschaltung, die durch das elastische Zwischenglied 52 gemäß Fig. 8 vorgesehen ist, das bewirkt, daß der Schrittmotor 42 jeweils ausgeschaltet wird, wenn die Saugdüse 5 auf einen Widerstand trifft. Auf diese Weise gelingt es, die Saugdüse 5 so zu steuern, daß sie mit ihrer Schabekante im unteren Bereich der Saugöffnung 38 längs des Bauchhöhlengrundes individuell geführt wird. Die Aussteuerung der Saugdüse 5 erfolgt am kopfseitigen Bauchhöhlenende, wo der Schieber 39 in die die Saugöffnung 38 verschließende Stellung gebracht wird, wodurch die noch kopfseitig fixierten Eingeweide abgeschert und das septum transversum mittels des Ritzmessers 39a aufgeschnitten wird (Fig. 6).
Inzwischen hat der Fisch die Position erreicht, in der die zweite Saugdüse 6 in die Bauchhöhle 73 eingesteuert wird. Dies geschieht so, daß die Saugdüse 6 die mehr im vorderen Bereich der Bauchhöhle zu beiden Seiten der Wirbelsäule befindlichen Häute und Bänder mit ihren Flankenschneiden 46 löst sowie das Herz absaugt (Fig. 5). Dabei erfolgt die Tiefensteuerung wie bei der ersten Saugdüse 5.
Schließlich wird mit einer letzten Saugdüse 7 eine Nachreinigung durchgeführt, die insbesondere auf das Entfernen von Blutresten zielt. Auch bei dieser Saugdüse 7 erfolgt die Tiefensteuerung wie bei der ersten Saugdüse 5 (Fig. 6).
Eine alternative Ausgestaltung der Einrichtung zum Entweiden umfaßt einen Förderer 1 zum Fördern des zu bearbeitenden Fisches eine Meßeinrichtung 2 zum Erfassen spezifischer Fischdaten, eine Bauchöffnungsvorrichtung 3 und Bearbeitungsmittel zur Entnahme der Eingeweide, bestehend aus einer ersten Saugdüse 5, einer zweiten 7 und einer dritten 6 (Fig. 10).
Die vorstehend bezeichneten Elemente sind in einem nicht näher dargestellten Maschinengestell einer Bearbeitungsmaschine für Fische angeordnet. Der Förderer 1 ist als endloser Kettenförderer 8 ausgebildet, der um zwei Umlenkräder 9 geführt und durch einen Schrittmotor 10 angetrieben ist. Der Kettenförderer 8 ist mit Fischaufnahmen 11 bestückt, die aus einer Reihe von Stützprismen 12 bestehen und an ihrem vorauslaufenden Ende einen Klemmechanismus 13, bestehend aus einem Paar bezüglich ihres gegenseitigen Abstandes steuerbarer Klemmbacken 14 aufweisen. Die Steuerung erfolgt auf geeignete Weise durch nicht gezeigte, gestellfeste Kurvenschienen. Unmittelbar hinter den Klemmbacken 14 ist ein Paar gegenläufig synchronisierter Flankenstützen 15 angeordnet, die mit den Klemmbacken 15 steuerbar sind. Der Förderer 1 folgt mit seinem Obertrum einem linearen Förderpfad 16.
Die Meßeinrichtung 2 ist oberhalb des Förderpfades 16 angeordnet und besteht aus einem Meßtaster 17, der als geschleppter, um eine Querachse schwenkbarer Tasthebel 19 ausgebildet ist. Der Tasthebel 19 besteht aus einem Paar zu dem Förderpfad 16 spiegelbildlich nebeneinander angeordneter Tastarme 20, die sich pinzettenartig an ihrem freien Ende unter der Kraft einer Feder 21 berühren und gegen diese gegenläufig synchron seitlich verdrängbar sind. Den Tastarmen 20 ist ein nicht gezeigter, eine seitliche Verdrängungsbewegung registrierender Sensor zugeordnet. Mit der Querachse 18 des Tasthebels 19 ist ein Winkelkodierer 22 drehfest verbunden. Durch den Klemmechanismus' der den Schwanz klemmt und durch eine Lichtschranke, die das Kopfende des Fisches registriert, wird die Länge eines jeden Fisches registriert und an eine Steuereinheit, die die Maschine steuert, weitergegeben. In einer alternativen Ausgestaltung ist für die Erfassung des Kopfendes ein gefederter Taster vorgesehen, der sein Kopfende-Signal an die Steuereinheit übermittelt. Aufgrund der morphologischen Eigenheiten des Fisches in Verbindung mit der Längeninformation aus der individuellen Messung wird der Anus, bzw. die Afterflosse des Fisches in einem definierten Bereich des Fisches erwartet, so daß nun das seitliche Auslenken der Tastarme 20 als Information für das Auftreten der der Afterflosse 72 an die Steuereinheit weitergegeben wird. Hierbei werden die Tastarme 20 zunächst von der Afterflosse 72 nach außen verdrängt, was von der Steuereinheit signalmäßig als schwanzseitiges Ende der Afterflosse registriert wird. Nachdem die Afterflosse 72 im weiteren Verlauf der Förderbewegung des Fisches den Bereich der Tastarme 20 verläßt, führt dieses Verlassen zu einem Zusammenschnappen der Tastarme 20, was von der Steuereinheit signalmäßig als kopfseitiges Ende der Afterflosse registriert wird. Durch den Umstand, daß die Öffnung des Anus 75 am kopfseitigen Ende der Afterflosse angeordnet ist, wird die von jedem Fisch ermittelte Position des kopfseitigen Endes der Afterflosse 72 und somit die Position des Anus 75 an die nachfolgenden Bearbeitungsmittel übertragen.
Die Bauchöffnungsvorrichtung 3 ist an dem freien Ende einer nicht gezeigten Schwinge angeordnet, die um eine senkrecht zu der Umlaufebene des Förderers 1 und ebenfalls nicht gezeigte Schwenkachse schwenkbar ist. Die Bauchöffnungsvorrichtung 3 weist, wie in Fig. 11 dargestellt ein auf einer Antriebsachse 23 befestigtes Kreismesser 24 auf, unterhalb dessen ein Leitstichel 25 angeordnet ist, der an einem um die Antriebsachse 23 des Kreismessers 24 schwenkbaren Haltearm 26 befestigt und damit konzentrisch um das Kreismesser 24 schwenkbar ist. Der Leitstichel 25 ist mit einer Leitspitze 27 ausgestattet, die Schneide 28 des Kreismessers 24 überragt und ist mittels eines beispielsweise pneumatischen Stellgliedes 29 aus einer Rückzugstellung in eine Wirkstellung schwenkbar, in der sich der Leitstichel 25 mit gegen die Förderrichtung der Fische weisender Leitspitze 27 in dem Förderpfad 16 zuweisender Bereich des Kreismessers 24 befindet.
Der Bauchöffnungsvorrichtung 3 schließt sich die erste Saugdüse 5 unmittelbar an. Sie umfaßt einen im wesentlichen senkrecht auf den Förderpfad 16 gerichteten Rohrkörper 36, der in seinem unteren Bereich die Gestalt eines Rohr-Viertelbogens 37 mit gegen die Förderrichtung der Fische weisender Saugöffnung 38 hat. Der die Saugöffnung 38 umrandende untere Bereich wird in Fig. 12 dargestellt und ist in Anpassung an den Querschnitt der Bauchhöhle mit scharfer, als Schaber 76 wirksamer Außenkante ausgeführt. Dieser Schaber 76 öffnet die Membrane, die im Fisch über der Blutniere angeordnet ist, im wesentlichen von der Bauchflosse bis in den Kopf des Fisches. Die Saugöffnung 38 ist durch einen Schieber 39 schließbar, der mit der Saugöffnung 38 scherend geführt ist und an seinem unteren Ende mit einer Schneide 40 versehen ist. Der Schieber 39 ist mittels eines beispielsweise pneumatischen Stellgliedes 41 zwischen einer die Saugöffnung 38 öffnenden und schließenden Stellung steuerbar, wirkt wie eine Guillotine und verfügt über ein Ritzmesser 39a (Fig. 10), welches die Scheidewand zwischen Herzbeutel und Leibeshöhle öffnet, um das Herz des Fisches freizulegen, das in einem folgenden Arbeitsschritt abgesaugt wird. Die Saugdüse 5 steht mit einer Unterdruckeinrichtung in Verbindung und ist mittels eines nur angedeutet dargestellten Schrittmotors 42 über ein geeignetes, nicht gezeigtes Getriebe bezüglich ihrer Höhenlage über dem Förderpfad 16 verstellbar. Der Schieber 39 ist an seiner gegen die Förderrichtung der Fische weisenden Fläche mit einem Ritzmesser 39a versehen.
Der Saugdüse 5 ist eine zweite Saugdüse 7 mit kleinerem Querschnitt nachgeschaltet. Sie umfaßt einen im wesentlichen senkrecht auf den Förderpfad 16 ausgerichteten Rohrkörpers 48, der an seinem oberen Ende mit einer Unterdruckeinrichtung in Verbindung steht und in seinem unteren Bereich eine gegen die Förderrichtung der Fische weisende Saugöffnung 49 hat. Der die Saugöffnung 49 umrandende Bereich ist, wie in Fig. 10 und Fig. 13 gezeigt zum Öffnen der Membrane über der Blutniere des Fisches vom Anus bis etwa zur Bauchflosse mit Messerschneide 77 versehen.
Die Saugdüse 7 ist mittels eines nur angedeutet dargestellten Schrittmotors 50 über ein geeignetes, nicht gezeigtes Getriebe bezüglich ihrer Höhenlage über dem Förderpfad 16 verstellbar.
Der Saugdüse 7 ist eine weitere Saugdüse 6 nachgeschaltet, die einen im wesentlichen senkrecht zu dem Förderpfad 16 ausgerichteten Rohrkörper 43 umfaßt der an seinem oberen Ende mit einer Unterdruckeinrichtung in Verbindung steht und eine gegen die Förderrichtung der Fische weisende Saugöffnung 49 aufweist, wie dies in Fig. 10 zu sehen ist. Die Saugdüse 6 ist mittels eines schematisch dargestellten Schrittmotors 44 über ein geeignetes, nicht gezeigtes Getriebe bezüglich ihrer Höhenlage über dem Förderpfad 16 verstellbar.
Die erwähnten, nicht gezeigten Getriebe zu den Schrittmotoren 42, 47, 50 haben jeweils ein den Schrittmotor mit dem entsprechenden Bearbeitungsmittel verbindendes Übertragungsgestänge 51 mit einem elastischen Zwischenglied 52 (Fig. 8). dieses weist einen Antriebsstößel 53 mit einem Federgehäuse 54 auf, in das ein Abtriebstößel 55 gegen eine Feder 56 wirkend eintaucht. Der Abtriebstößel 55 ist mit einer Schaltfahne 57 versehen, deren Abstand zu einem an dem Federgehäuse 54 befestigten Schalter 58 im Falle der Kompression der Feder 56 verringert wird, so daß eine Schaltung ausgelöst wird.
Die Steuerung der Einrichtung erfolgt gemäß Fig. 9 durch eine zentrale Steuereinheit 59, die über einen Ein-Aus-Taster 60 aktivierbar ist. Die Steuereinheit 59 wird synchronisiert durch einen Schalter 61, der beispielsweise die Position des Klemmechanismus' 13 ertastet. Durch den Klemmechanismus, der den Schwanz klemmt und durch eine Lichtschranke, die das Kopfende des Fisches anzeigt, wird die Länge eines jeden Fisches registriert und an die Steuereinheit, die die Maschine steuert, weitergegeben. In Verbindung mit dem Schrittmotor 10 für den Antrieb des Förderers 1 ist die genaue Position des Fisches in Bezug auf die Bearbeitungsmittel bekannt. Die Steuerung der Steuereinheit 59 erfolgt weiter durch die Meßeinrichtung 2, die die Fischkontur und die Position der Afterflosse 72 durch Zwischenlauf zwischen die Tastarme 20 ertastet und entsprechende Signale an die Steuereinheit 5 abgibt. Aus den Signalen leitet die Steuereinheit 59 ein geeignetes Steuerprogramm für die Schrittmotore 35, 42, 47, 50 ab.
Der zu bearbeitende Fisch 70, der auf der Fischaufnahme 11 manuell oder maschinell so plaziert wird, daß sein Rücken nach unten weist und der Schwanz zwischen den Klemmbacken 14 des in der Beschickposition auseinander gefahrenen Klemmechanismus 13 positioniert ist, wird der Förderer 1 aktiviert und der Fisch vorgeschoben. Dabei sorgen geeignete gestellfest vorgesehene Steuermittel dafür, daß der Klemmechanismus 13 geschlossen und die Flankenstützen 15 betätigt werden, so daß der Fisch sicher gefaßt und im Bereich des Anus' zentriert wird. Der Fisch erreicht so die Meßeinrichtung 2, die den Verlauf des Höhenmaßes, d. h. die Kontur des Bauchsaumes 74 und gleichzeitig die Länge des Fisches und die Lage seiner Afterflosse 72 registriert. Durch die Steuereinheit werden die entsprechenden Signale aufbereitet und daraus Steuerprogramme für den Einsatz der Bearbeitungsmittel abgeleitet. Dabei sieht das Steuerprogramm für die Bauchöffnungsvorrichtung 3 vor, daß diese so abgesenkt wird (Fig. 2), daß der in Wirkstellung befindliche Leitstichel 25 mit seiner Leitspitze 27 an der vorher für jeden Fisch ermittelten Position in den Anus 75 einfährt und dabei diesen und den Querschnitt des Enddarms in Längsrichtung des Fisches streckt, so daß das Kreismesser 24 die lateralen Verbindungen zwischen Enddarm und Bauchwänden zu trennen vermag. Die Tiefensteuerung der Bauchöffnungsvorrichtung 3 erfolgt dabei gemäß den der Steuereinheit vorgegebenen Meßsignalen, die neben der Kontur die Längenabmessungen des Fisches beinhalten, so daß die Schnittiefe derart begrenzt verläuft, daß die Eingeweide, insbesondere die Galle unbeschädigt bleiben und damit die Gefahr der Kontaminierung der Bauchhöhle vermieden wird.
Der Fisch erreicht die erste Saugdüse 5, die bei rückgezogenem Schieber 39 kurz hinter dem Anus 75 in die geöffnete Bauchhöhle eingesteuert wird und die Eingeweide abzusaugen beginnt. Dabei erfolgt die Tiefensteuerung mittels einer Nachregelschaltung, die durch das elastische Zwischenglied 52 gemäß Fig. 8 vorgesehen ist, das bewirkt, daß der Schrittmotor 42 jeweils ausgeschaltet wird, wenn die Saugdüse 5 auf einen Widerstand trifft. Auf diese Weise gelingt es, die Saugdüse 5 so zu steuern, daß sie mit ihrer Schabekante im unteren Bereich der Saugöffnung 38 längs des Bauchhöhlengrundes individuell geführt wird. Die Aussteuerung der Saugdüse 5 erfolgt am kopfseitigen Bauchhöhlenende, wo der Schieber 39 in die die Saugöffnung 38 verschließende Stellung gebracht wird, wodurch die noch kopfseitig fixierten Eingeweide abgeschert und das septum transversum mittels des Ritzmessers 39a aufgeschnitten wird (Fig. 6, Fig. 10).
Inzwischen hat der Fisch die Position erreicht, in der die zweite Saugdüse 7 in die Bauchhöhle 73 eingesteuert wird. Dies geschieht so, daß die Saugdüse 7 mit ihrer Messerschneide 77 die Membrane des Fisches über seiner Blutniere vom Anus bis zur Bauchflosse öffnet. Die Tiefensteuerung erfolgt wie bei der ersten Saugdüse 5.
Schließlich wird mit einer letzten Saugdüse 6 eine Nachreinigung durchgeführt, die insbesondere auf das Entfernen von Blutresten zielt. Auch bei dieser Saugdüse 6 erfolgt die Tiefensteuerung wie bei der ersten Saugdüse 5.
Die vorbeschriebenen Einrichtungen ermöglichen, den bislang nur manuell durchführbaren sogenannten "Princess Gut" maschinell durchzuführen, womit ein Entweideverfahren bezeichnet ist, das ein Arbeitsergebnis gewährleistet, das höchsten Qualitätsansprüchen genügt, so daß erstmals damit auch Edelfische einer maschinellen Bearbeitung zugänglich sind.
Bezugszeichenliste
1
Förderer
2
Meßeinrichtung
3
Bauchöffnungsvorrichtung
4
Trennvorrichtung
5
erste Saugdüse
6
zweite Saugdüse
7
dritte Saugdüse
8
Kettenförderer
9
Umlenkrad
10
Schrittmotor
11
Fischaufnahme
12
Stützprisma
13
Klemmechanismus
14
Klemmbacke
15
Flankenstütze
16
Förderpfad
17
Meßtaster
18
Querachse
19
Tasthebel
20
Tastarm
21
Feder
22
Winkelcodierer
23
Antriebsachse
24
Kreismesser
25
Leitstichel
26
Haltearm
27
Leitspitze
28
Schneide
29
Stellglied
30
Haltearm
31
Trennwerkzeug
32
Schneide
33
Reißzahn
34
Stellglied
35
Schrittmotor
36
Rohrkörper
37
Rohr-Viertelbogen
38
Saugöffnung
39
Schieber
39
a Ritzmesser
40
Schneide
41
Stellglied
42
Schrittmotor
43
Rohrkörper
44
Rohr-Viertelbogen
45
Saugöffnung
46
Flankenschneide
47
Schrittmotor
48
Rohrkörper
49
Saugöffnung
50
Schrittmotor
51
Übertragungsgestänge
52
Zwischenglied
53
Antriebsstößel
54
Federgehäuse
55
Abtriebstößel
56
Feder
57
Schaltfahne
58
Schalter
59
Steuereinheit
60
Ein-Aus-Taster
61
Schalter
70
Fisch
71
Schwanz
72
Afterflosse
73
Bauchhöhle
74
Bauchsaum
75
Anus
76
Schaber
77
Messerschneide

Claims (25)

1. Verfahren zum Entweiden ungeköpfter Fische, insbesondere von Zuchtfischen - wie solche der Salmo-Spezies -, wobei zunächst die Bauchhöhle durch Schlitzen der diese umgebenden Bauchdecke längs des Bauchsaums vom schwanzseitigen Endbereich her unter Lösen des Enddarms im Bereich des Anus' erfolgt und anschließend die Eingeweide durch Absaugen entnommen werden, wobei diese vom Anus her zum Kopf hin fortschreitend aufgesammelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösen des Enddarms Bereich des Anus' die Verfahrensschritte umfaßt
  • - Abstützen mindestens des Endbereichs des Enddarms unter Eingriff durch den Anus hindurch,
  • - Trennen der lateralen Verbindungen zwischen Enddarm und Bauchwänden während der Abstützung und
  • - Trennen der dorsalen Verbindungen zwischen Enddarm und Bauchwand.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Innenabstützung unter Streckung des Querschnitts von Anus und Enddarm in Richtung der Längsachse des Fisches erfolgt.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, umfassend
  • - einen Förderer (1) mit mindestens einer Fischaufnahme (11) zur Aufnahme des zu bearbeitenden Fisches (70) in Rückenlage und Förderung desselben mit dem Schwanz (71) voraus längs einem Förderpfad (16),
  • - über dem Förderpfad angeordnete, relativ zu diesem und parallel zu der Symmetrieebene der Fische steuerbare Bearbeitungsmittel (3, 4, 5, 6, 7) zum Öffnen der Bauchhöhle längs des Bauchsaumes und zur Entnahme der Eingeweide durch Absaugen, und
  • - Mittel zum Erfassen (2) spezifischer Fischdaten dadurch gekennzeichnet, daß
die Bearbeitungsmittel eine Bauchöffnungsvorrichtung (3) mit einer dieser unmittelbar nachgeordneten Trennvorrichtung (4) für den Enddarm im Bereich des Anus' (75) umfassen, wobei die Bauchöffnungsvorrichtung ein Paar zueinander distanzierter Kreismesser (24) mit einem zwischen diesen angeordneten Leitstichel (25) aufweist, der zwischen einer Rückzugstellung und einer Wirkstellung steuerbar und mit einer Leitspitze (27) versehen ist, die in besagter Wirkstellung die Schneiden (28) der Kreismesser in deren Wirkbereich überragt und im wesentlichen gegen die Förderrichtung der Fische gerichtet ist, und wobei die Trennvorrichtung (4) ein Trennwerkzeug (31) aufweist, das kurzzeitig im Bereich des Anus' in die Bauchhöhle (73) einsteuerbar ist, wobei die Eindringtiefe bis in Bereich der Blutbahn reicht.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ zeichnet, daß jede Fischaufnahme (11) eine Reihe von Stützprismen (12) umfaßt wobei jeweils an dem vorauslaufenden Ende ein steuerbarer Klemmechanismus (13) zum Erfassen des Fisches (70) an seinem Schwanzende angeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jede Fischaufnahme (11) mindestens ein Paar Flankenstützen (15) umfaßt die gegenläufig synchron in Bezug auf die Symmetrieebene steuerbar sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der Leitstichel (25) um die Achse (23) der Kreismesser (24) schwenkbar gelagert ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Abstandmaß der Kreismesser (24) größer ist als die Dicke des Leitstichels (25).
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreismesser (24) mit Innenfasen versehen sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ zeichnet, daß das Trennwerkzeug (31) um die Achse (23) der Kreismesser (24) schwenkbar gelagert ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bearbeitungsmittel (5, 6, 7) zur Entnahme der Eingeweide ein erstes als Saugdüse (5) ausgebildetes Werkzeug umfassen, die mit einer Unterdruckeinrichtung in Verbindung steht und im wesentlichen die Gestalt eines Rohr-Viertelbogens (37) mit gegen die Förderrichtung der Fische weisender Saugöffnung (38) hat, der ein steuerbarer Schieber (39) zugeordnet ist, der mit der Stirnfläche der Saugöffnung scherend angeordnet ist und die an ihrem dem Fisch zugewandten Ende als Schaber zum Lösen der die Eingeweide mit den Bauchwänden im Bereich der Wirbelsäule verbindenden Häute und Bänder ausgebildet ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schieber (39) ein gegen die Förderrichtung der Fische weisendes Ritzmesser (39a) zum Öffnen der die Herzbeutelhöhle von der Bauchhöhle trennenden Scheidewand (septum transversum) aufweist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsmittel zur Entnahme der Eingeweide mindestens eine der ersten Saugdüse (5) nachgeordnete weitere Saugdüse (6) umfassen, die einen gegenüber der ersten kleineren Saugquerschnitt aufweist und an ihrem dem Fisch zugewandten Ende als Schaber zum Lösen der die Eingeweide mit den Bauchwänden im Bereich der Wirbelsäule verbindenden Häute und Bänder ausgebildet ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Mittel zum Erfassen der Fischdaten (2) einen der Kontur des Bauchsaumes (74) folgenden Meßtaster (17) umfassen, der mit einem die Höhendimension des Fisches registrierenden Sensor (22) wirkverbunden ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Meßtaster (17) ein Paar gegen Federkraft seitlich verdrängbarer Tastarme (20) umfaßt die mit einem eine seitliche Bewegung registrierenden Sensor wirkverbunden sind.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß jedes Bearbeitungsmittel mit einem die Zustellbewegung steuernden Regeltrieb (35, 42, 47, 50) wirkverbunden ist.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Förderer (1) durch einen Regeltrieb (10) angetrieben ist.
17. Einrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Regeltriebe (10, 35, 42, 47, 50) als Schrittmotore ausgebildet sind.
18. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 10 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Übertragung der Steilbewegung der Regeltriebe (42, 47, 50) auf die Bearbeitungsmittel (5, 6, 7) zur Entnahme der Eingeweide je über ein elastisches Zwischenglied (52) mit einem Schalter (58) erfolgt, der bei Auftreten eines Widerstandes bei der Aktivierungsbewegung eine Beendigung der Stellbewegung des Regeltriebes bewirkt.
19. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 10 bis 18, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bearbeitungsmittel (5, 6, 7) zur Entnahme der Eingeweide hinsichtlich ihres Zustell- und Rückzug- Zeitpunktes in Abhängigkeit von der Kontur des Bauchsaums (74) gesteuert werden.
20. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 6 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bauchöffnungsvorrichtung (3) hinsichtlich ihres Zustell- und Rückzug-Zeitpunktes sowie der Schnittiefe in Abhängigkeit von der Kontur des Bauchsaumes (74) gesteuert wird.
21. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Regeltrieb (10) des Förderers hinsichtlich seiner Drehgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Position des zu bearbeitenden Fisches regelbar ist.
22. Vorrichtung zum Entweiden von Fischen, wobei die Vorrichtung über wenigstens eine Fischaufnahme 11, wenigstens eine Förderpfad 16 und wenigstens ein Mittel zur Ermittlung morphologischer Merkmale des Fisches verfügt, wobei die Vorrichtung wenigstens eine Steuereinheit und ein Bearbeitungsmittel aufweist, wobei das wenigstens eine Bearbeitungsmittel zum Öffnen der Bauchhöhle und/oder zur Entnahme von Eingeweiden geeignet ist, wobei das wenigstens eine Bearbeitungsmittel mittels der Steuereinheit mit dem wenigstens einen Mittel zur Ermittlung morphologische Merkmale kommuniziert.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich­ net, daß das Bearbeitungsmittel wenigstens ein Kreismesser umfaßt.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich­ net, daß ein konzentrisch um das Kreismesser 24 drehbarer Leitstichel (25) angeordnet ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Bearbeitungsmittel wenigstens eine Saugdüse aufweist.
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