DE19829863A1 - Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung und dadurch hergestellte Halbleitervorrichtung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung und dadurch hergestellte HalbleitervorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Herstellen einer Halbleitervorrichtung und eine dadurch herge
stellte Halbleitervorrichtung. Insbesondere bezieht sich die
vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen einer
Halbleitervorrichtung, das einen Naßätzschritt zum Entfernen
von Reaktionsprodukten eines Trockenätzens von einem Halblei
terwafer oder ein gleichzeitiges Entfernen von Reaktionsproduk
ten zusammen mit einer Resistmaske aufweist.
Beispielsweise ist in der JP 49-10746 A eine Technik des Reini
gens eines Siliziumwafers mit einer gemischten Flüssigkeit von
Schwefelsäure, einer Wasserstoffperoxidlösung und Fluorwasser
stoffsäure beschrieben. Jedoch ist in dieser Veröffentlichung
keine Technik zum Entfernen von Reaktionsprodukten eines Troc
kenätzens und einer Resistmaske beschrieben.
Beispielsweise sind in den JP 4-142741 A (Veröffentlichung
(I)), JP 7-99178 A (Veröffentlichung (II)) und JP 8-339996 A
(Veröffentlichung (III)) Techniken des Entfernens einer Re
sistmaske und von Reaktionsprodukten beschrieben, welche durch
ein Trockenätzen einer Siliziumoxidschicht oder einer Polysili
ziumschicht auf einem Siliziumsubstrat erzeugt sind. Insbeson
dere bezieht sich die Veröffentlichung (1) auf eine Technik des
Entfernens haftender Teilchen, die Veröffentlichung (II) be
zieht sich auf eine Technik des Entfernens einer Schicht, wel
che durch Trockenätzen beschädigt ist, und die Veröffentlichung
(III) bezieht sich auf eine Technik des Entfernens kleinster
Fremdsubstanzen durch Naßätzen. Das heißt, daß in der Veröf
fentlichung (I) eine Naßätztechnik beschrieben wird, in welcher
der Reihe nach Schwefelsäure/Wasserstoffperoxidlösung, reines
Wasser, Wasserstoffperoxidlösung/wäßriger Ammoniak und reines
Wasser verwendet wird. In der Veröffentlichung (II) wird eine
Naßätztechnik beschrieben, in welcher der Reihe nach Fluorwas
serstoffsäure, Schwefelsäure/Wasserstoffperoxidlösung und Flu
orwasserstoffsäure verwendet wird. In der Veröffentlichung
(III) ist eine Naßätztechnik beschrieben, in welcher der Reihe
nach eine Ammonium-Fluorid-Pufferlösung, Schwefelsäu
re/Wasserstoffperoxidlösung, Fluorwasserstoffsäure und reines
Wasser verwendet wird.
Wie oben beschrieben wurde, werden üblicherweise entsprechende
Materialien, welche geätzt werden sollen, wie beispielsweise
organische Materialien, Materialien des Siliziumtyps und Oxid
schichten, oder für entsprechende, verschiedene Arten von zu
entfernenden Substanzen getrennt entfernt unter Verwenden ent
sprechender flüssiger Chemikalien. Deshalb werden viele Arten
von flüssigen Chemikalien in großen Mengen verwendet. Wegen ei
nes Vielbäder-Prozesses, in dem ein Substrat der Reihe nach in
verschiedene flüssige Chemikalien getaucht wird, ist die Anzahl
von Schritten groß und die Bearbeitungszeit lang. Ferner ist es
nötig, viele Male zwischen einer Vakuumapparatur zum Trockenät
zen und einer chemischen Apparatur zum Naßätzen zu wechseln,
was die Herstellung und das Qualitätsmanagement kompliziert
macht.
Ferner gibt es üblicherweise kein geeignetes Verfahren zum Ent
fernen nur verschiedener Arten von Reaktionsprodukten, während
eine Resistmaske (Photolackmaske) belassen wird, um sie in spä
teren Schritten zu benutzen, oder zum gleichzeitigen Entfernen
verschiedener Arten von Reaktionsprodukten und eine Resistmaske
durch eine einzige flüssige Chemikalie oder einen einzigen Naß
ätzschritt.
Die vorliegende Erfindung wurde zum Lösen der oben genannten
Probleme gemacht, und eine Aufgabe der Erfindung ist es des
halb, ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung
anzugeben, welches nur Reaktionsprodukte eines Trockenätzens
oder Reaktionsprodukte und eine Resistmaske durch Verwenden ei
ner kleinen Menge einer flüssigen Chemikalie entfernen kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Herstellen
einer Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3
bzw. durch eine Halbleitervorrichtung nach Anspruch 7.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
In einem Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung
wird ein Resistmuster (Photolackmuster) auf eine Halbleiterpro
be des Siliziumtyps aufgebracht und ein Trockenätzen wird auf
der Halbleiterprobe unter Verwenden eines reaktiven Gases aus
geführt. Danach werden Reaktionsprodukte, welche durch das
Trockenätzen erzeugt worden sind und an der Halbleiterprobe
haften, durch Reinigen der Halbleiterprobe mit einer ersten
flüssigen Chemikalie, welche Schwefelsäure und Fluorwasser
stoffsäure enthält, entfernt.
In einem Verfahren zum Herstellen eines Halbleiters enthält die
erste flüssige Chemikalie Schwefelsäure und Fluorwasser
stoffsäure in einem Volumenmischverhältnis von (5 bis 7) : (1/400
bis 1/1000) und wird auf einer Temperatur in dem Bereich von
25°-70°c gehalten.
In einem Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung
wird ein Resistmuster auf eine Halbleiterprobe des Siliziumtyps
aufgebracht und ein Trockenätzen wird auf der Halbleiterprobe
unter Verwenden eines reaktiven Gases ausgeführt. Danach werden
das Resistmuster und Reaktionsprodukte, welche durch das Troc
kenätzen erzeugt worden sind und an der Halbleiterprobe haften,
durch Reinigen der Halbleiterprobe mit einer zweiten flüssigen
Chemikalie entfernt, welche Schwefelsäure, eine Wasserstoffper
oxidlösung und Fluorwasserstoffsäure enthält.
In einem Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung
enthält die zweite flüssige Chemikalie Schwefelsäure, die Was
serstoffperoxidlösung und Fluorwasserstoffsäure in einem Volu
menmischverhältnis von (5 bis 7) : (1/400 bis 1/1000) und wird
auf einer Temperatur in dem Bereich von 70°-100°C gehalten.
In den Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung
wird ein durch das Trockenätzen zu ätzendes Material aus der
Gruppe gewählt, welche aus einkristallinem Silizium, Polysili
zium, amorphem Silizium, Silizid, Polyzid, Siliziumoxid, Sili
ziumnitrid und Siliziumoxynitrid besteht.
Ferner ist in dem Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervor
richtung das reaktive Gas zum Trockenätzen ein Gas, welches aus
der Gruppe gewählt wird, die aus HBr, Br2, Cl2, CF4, CHF3, CH2F2
und C2F6 besteht.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten ergeben sich aus der fol
genden Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung anhand
der Figuren. Von diesen zeigen:
Fig. 1a-1c einen Herstellungsprozeß in einem Verfahren
zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 2a-2c einen Herstellungsprozeß in einem Verfahren
zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 3a-3c einen anderen Herstellungsprozeß in einem
Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervor
richtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ein Herstellungssystem, in dem zwischen einem
Naßätzprozeß und einem Trockenätzprozeß ge
wechselt werden kann.
In den Zeichnungen bezeichnen dieselben Bezugszeichen dieselben
oder entsprechende Teile.
Fig. 1a-1c sind Prozeßdarstellung (Darstellungen eines Vor
gangs) zum Beschreiben eines Verfahrens zum Herstellen einer
Halbleitervorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. In der ersten Ausführungsform ist eine
flüssige Chemikalie derart ausgewählt, daß nur Reaktionsproduk
te eines Trockenätzens entfernt werden, während eine Resistmas
ke belassen wird.
Fig. 1a-1c sind schematische Schnittansichten von Zuständen vor
dem Beginn des ersten Trockenätzens, nach dem Ende des ersten
Trockenätzens bzw. nach dem Ende des ersten Naßätzens.
Zuerst wird, wie in Fig. 1a gezeigt ist, eine Siliziumoxid
schicht (SiO2) 2 mit einer Dicke von beispielsweise 1000 nm auf
der Oberfläche eines Siliziumsubstrats 1 durch thermische Oxi
dation gebildet. Eine 300 nm dicke Polysiliziumschicht 3 als
beispielsweise ein Leitungselektrodenmaterial wird auf der Si
liziumoxidschicht 2 durch chemische Dampfphasenabscheidung
(CVD, chemical vapor deposition) abgeschieden. Ferner wird ein
Photoresist (ein Photolack) mit einer Dicke von ungefähr
1000 nm auf der Polysiliziumschicht 3 durch Schleuderbeschich
tung aufgebracht und dann in eine Resistmaske 4 als eine Ätz
maske zum Bilden von Leitungselektroden durch Photolithographie
(Belichtung und Entwicklung) bemustert.
Beispielsweise kann der Photoresist ein positives, chemisch
verstärktes Resistmaterial XP8843 (hergestellt durch Replay,
Inc.) oder ein Photoresist OMR-83 (hergestellt durch Tokyo Ohka
Kogyo Co., Ltd.) sein.
In der Erfindung ist der Zustand des Halbleiterwafers vor dem
Bilden des Resistmuster zum Trockenätzen nicht auf den in Fig.
1a gezeigten beschränkt, und derartige Zustände werden im fol
genden mit dem gattungsgemäßen Begriff "Halbleiterprobe" be
zeichnet.
Dann wird der in Fig. 1a gezeigte Halbleiterwafer in einer RIE
(reaktives Ionenätzen)-Vakuumapparatur (nicht gezeigt) befe
stigt (montiert) und ein erstes Trockenätzen (anisotrop) der
Polysiliziumschicht 3 wird durch die Resistmaske 4 ausgeführt.
Das Reaktionsgas des Trockenätzens ist der Art, daß ein Sauer
stoffgas (O2) zu einem gemischten Gas von Halogengasen, d. h.
einem Bromwasserstoffgas (HBr) und einem Chlorgas (Cl2) hinzu
gefügt wird. Wenn ein Sauerstoffgas hinzugefügt wird, wird zu
sätzlich SiO2 als ein Zerfallsprodukt (Rückzerfallsprodukt,
weiteres Zerfallsprodukt) eines Reaktionsproduktes SiBrY einer
Reaktion mit Silizium gemäß der folgenden Gleichung erzeugt:
SiBr4 + O2 → SiO2 + 2Br2.
Das auf diese Weise erzeugte SiO2 haftet an der Resistmaske 4,
was eine Einschränkung des Ätzens der Resistmaske 4 zur Folge
hat. Als eine Folge wird das selektive Ätzverhältnis (oder Se
lektivitätsverhältnis) der Polysiliziumschicht 3 zu der Re
sistmaske 4 stark vergrößert.
In dem Trockenätzschritt, der das reaktive Gas verwendet, wird
SiCl4 und SiBrX durch Reaktionen mit Silizium erzeugt, SiOX wird
durch eine Oxidationsreaktion erzeugt und organische Substanzen
mit C (Hauptkomponente), H, O und N werden durch Reaktionen mit
dem Resistmaterial und anderen organischen Substanzen erzeugt.
Die oben genannten und andere Reaktionsprodukte werden auf dem
Halbleiterwafer als Reaktionsprodukte 5 abgeschieden. Die Reak
tionsprodukte 5 werden hauptsächlich als Rückstände auf den
Oberflächen der Seitenwände der Resistmaske 4 und der Polysili
ziumschicht 3 abgeschieden. Wie in Fig. 1b gezeigt ist, wird
eine zeitliche Steuerung derart ausgeführt, daß das Trockenät
zen beendet ist, wenn die Siliziumoxidschicht 2 gerade freige
legt ist.
Dann wird der Halbleiterwafer der Fig. 1b in die chemische
Ätzapparatur (nicht gezeigt) gebracht, in der das erste Naßät
zen ausgeführt wird, um die unnötigen Reaktionsprodukte 5, wel
che auf dem Halbleiterwafer abgeschieden sind, zu entfernen. In
diesem Naßätzen wird der Halbleiterwafer für 6 Minuten in einer
gemischten Flüssigkeit von Schwefelsäure und Fluorwasser
stoffsäure (6 : 1/600 im Volumenmischverhältnis) eingetaucht,
welche auf 25°C gehalten wird.
In dem Naßätzschritt unter Verwenden der oben genannten flüssi
gen Chemikalie, wie es in Fig. 1c gezeigt ist, werden nur die
Reaktionsprodukte 5, welche auf den Oberflächen der Seitenwände
etc. der Resistmaske 4 und der Polysiliziumschicht 3 als Rück
stände abgeschieden sind, entfernt, während die Resistmaske 4
belassen wird, da sie in einem erwünschten Zustand ist. Die Re
sistmaske 4 kann als eine Maske für das zweite Naßätzen in ei
nem späteren Schritt wiederverwendet werden.
Unter den Reaktionsprodukten 5 reagieren die Oxidschichten und
die Substanzen des Siliziumtyps, welche SiO2 (Hauptkomponente)
und SiXBrY enthalten, mit Fluorwasserstoffsäure und werden da
durch aufgelöst und entfernt. Ferner reagieren unter den Reak
tionsprodukten 5 organische Substanzen, welche C (Hauptkompo
nente) H, O und N enthalten, mit Schwefelsäure und werden da
durch aufgelöst und entfernt.
Mit einem zusätzlichem vorteilhaften Effekt des Schützens durch
SiO2-Reaktionsprodukte 5, welche auf der Resistmaske 4 gebildet
sind, wird die Resistmaske 4 nicht aufgelöst, falls die flüssi
ge Chemikalie sich auf der normalen Temperatur befindet. Um si
cher zu gehen, daß es kein Problem bei Wiederbenutzen als eine
Maske geben wird, ist es erwünscht, daß die Flüssigkeitstempe
ratur kleiner oder gleich 70°C beträgt.
Um ein geeignetes Mischverhältnis der in der ersten Ausfüh
rungsform benutzten flüssigen Chemikalie zu bestimmen, d. h. um
Bedingungen zu finden, unter denen nicht nur die Trockenätzre
aktionsprodukte 5 entfernt werden und die Resistmaske 4 belas
sen wird, wurden Versuche ausgeführt, während das Mischverhält
nis zwischen Schwefelsäure und Fluorwasserstoffsäure über einen
weiten Bereich in den Schritten der Fig. 1b und 1c verändert
wurde.
Die Zustände der Oberflächen der Probenwafer wurden bestimmt
unter Verwenden verschiedener Meßverfahren beispielsweise durch
Identifizieren organischer Reaktionsprodukte durch das Beobach
ten von charakteristischen Infrarotabsorptionsbanden.
Versuchsergebnisse haben gezeigt, daß dort, wo sich die Flüs
sigkeitstemperatur zwischen einem Bereich der normalen Tempera
tur (beispielsweise 25°C) bis 70°C befindet, ein günstiges Er
gebnis bei einem Volumenmischverhältnis zwischen der Schwefel
säure und der Fluorwasserstoffsäure von (5 bis 7) : (1/400 bis
1/1000) erhalten wird. Diese flüssige Chemikalie wird im fol
genden "erste flüssige Chemikalie" genannt. Es wurde außerdem
gefunden, daß das günstigste Ergebnis bei einem Volumenmisch
verhältnis zwischen Schwefelsäure und Fluorwasserstoffsäure von
6 : (1/400 bis 1/1000) erhalten wird.
In der ersten flüssigen Chemikalie ist, falls das Volumenver
hältnis der Art ist, daß die Schwefelsäure einen Anteil von 5
bis 7 und die Fluorwasserstoffsäure einen Anteil kleiner als
1/1000 aufweist, insbesondere kleiner als 1/1500, die Entfern
barkeit von Oxidschichten, welche hauptsächlich aus SiO2 unter
den Reaktionsprodukten 5 besteht, klein, wodurch die nötige
Eintauchzeit übermäßig lang wird, d. h. eine vorgeschriebene zu
lässige Zeit überschreitet. Andererseits wird, falls die Fluor
wasserstoffsäure einen Anteil größer als 1/400 aufweist, insbe
sondere größer als 1/300, die Spiegelnachbearbeitungsgüte (z. B.
einer Spiegelpolitur) der Waferoberfläche auf ein Niveau außer
halb der zulässigen Qualitätsgrenze verringert. Der zulässige
Bereich des Mischverhältnisses der ersten flüssigen Chemikalie
wurde wegen der oben genannten Gründe bestimmt.
Wie oben beschrieben kann gemäß der ersten Ausführungsform eine
flüssige Chemikalienbehandlung effektiv in einer derartigen
Weise ausgeführt werden, daß nur unnötige Trockenätzreaktions
produkte von einer Halbleiterprobe wie beispielsweise ein Halb
leiterwafer, entfernt werden, während eine Resistmaske dort be
lassen wird.
Ferner können, da die Reaktionen fortlaufend oder gleichzeitig
auftreten, die Mengen der flüssigen Chemikalien und die Bear
beitungszeit verringert werden.
Fig. 2a-2c sind Prozeßdarstellungen (Darstellungen von Vorgän
gen) zum beschreiben eines Verfahrens zum Herstellen einer
Halbleitervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung. In der zweiten Ausführungsform wird eine flüssige
Chemikalie derart ausgewählt, daß eine Resistmaske zusammen mit
den Trockenätzreaktionsprodukten entfernt wird.
Fig. 2a-2c sind schematische Schnittansichten von Zuständen vor
dem Beginn des zweiten Trockenätzens, nach dem Ende des zweiten
Trockenätzens bzw. nach dem Ende des zweiten Naßätzens.
Fig. 2a zeigt den Zustand vor dem Beginn des zweiten Trockenät
zens, d. h. einen Zustand, in dem der Halbleiterwafer der Fig.
1c in eine RIE-Vakuumapparatur (nicht gezeigt) gebracht wird.
In diesem Zustand wird ein isotropes Ätzen auf den Polysilizi
umschichten 3 mit der Resistmaske als eine zweite Maske begon
nen. Das Reaktionsgas für das zweite Trockenätzen ist ein
Mischgas von HBr und Cl2 (wie in der zweiten Ausführungsform
benutzt), welches kein Sauerstoffgas enthält.
In dem Trockenätzschritt unter Verwenden des reaktiven Gases
werden SiCl4 und SiBrX durch Reaktionen mit Silizium erzeugt,
SiOX wird durch eine Oxidationsreaktion erzeugt und organische
Substanzen mit C (Hauptkomponente), H, O und N werden durch Re
aktionen mit dem Resistmaterial und anderen organischen Sub
stanzen erzeugt. Die oben genannten und andere Reaktionsproduk
te werden auf dem Halbleiterwafer als Reaktionsprodukte 6 abge
schieden. Die Reaktionsprodukte 6 werden als Rückstände auf den
Oberflächen der Seitenwände etc. der Resistmaske 4 und der Po
lysiliziumschichten 3 abgeschieden. Wie in Fig. 2b gezeigt ist,
wird eine Steuerung derart ausgeführt, daß das Trockenätzen
dann beendet wird, wenn die Breite der Polysiliziumschichten 3
um einen erwünschten Betrag verringert ist.
Dann wird der Halbleiterwafer der Fig. 2b in eine chemische
Ätzapparatur (nicht gezeigt) gebracht, in der ein zweites Naß
ätzen ausgeführt wird, um die unnötigen Reaktionsprodukte 6,
welche auf den Halbleiterwafer abgeschieden sind, wie auch die
Resistmaske 4 zu entfernen. In diesem Naßätzen wird der Halb
leiterwafer für 2 Minuten in eine gemischte Flüssigkeit von
Schwefelsäure, einer Wasserstoffperoxidlösung und Fluorwasser
stoffsäure (6 : 1:1/600 im Volumenmischverhältnis) getaucht, wel
che auf 100°C gehalten wird.
Sowohl die Resistmaske 4 und die Reaktionsprodukte 6, welche
auf den Oberflächen der Seitenwände etc. der Polysilizium
schichten und der Resistmaske 4 (siehe Fig. 2b) abgeschieden
sind, werden gleichzeitig durch den einzigen Schritt des Ein
tauchens in eine flüssige Chemikalie entfernt, um einen er
wünschten Zustand zu erhalten, in dem keine unnötigen Reakti
onsprodukte an den Leitungselektroden 3f haften (siehe Fig.
2c).
Die Oxidation von organischen Substanzen unter den Reaktions
produkten 6 wird durch die Wirkung der Wasserstoffperoxidlösung
in der gemischten Flüssigkeit beschleunigt, und die oxidierten
organischen Reaktionsprodukte und die Resistmaske 4 werden ef
fektiv aufgelöst und entfernt durch die Schwefelsäure, welche
einen starken Verringerungseffekt auf organische Substanzen be
sitzt. Oxidschichten und Substanzen des Siliziumtyps unter den
Reaktionsprodukten 6 werden aufgelöst und durch Fluorwasser
stoffsäure entfernt, während die Oxidation durch die Wirkung
der Wasserstoffperoxidlösung beschleunigt wird. Da die Ein
tauchzeit, welche für die Auflösung und das Entfernen nötig
ist, ansteigt mit fallender Flüssigkeitstemperatur, ist es er
wünscht, daß die Flüssigkeitstemperatur größer oder gleich 70°C
gehalten wird.
Um ein geeignetes Mischverhältnis der in der zweiten Ausfüh
rungsform benutzten flüssigen Chemikalie zu bestimmen, d. h., um
Bedingungen zu finden, unter denen die Resistmaske 4 zusammen
mit den Trockenätzreaktionsprodukten 6 entfernt wird, wurden
Experimente ausgeführt, während das Mischverhältnis zwischen
der Schwefelsäure, einer Wasserstoffperoxidlösung und der Flu
orwasserstoffsäure über einen weiten Bereich in den Schritten
der Fig. 2b und 2c geändert wurde. Die Verfahren zum Identifi
zieren verschiedener Reaktionsprodukte wie beispielsweise orga
nischen Substanzen auf Probenwafern und das Bestimmten der Zu
stände der Oberflächen waren dieselben wie in der ersten Aus
führungsform.
Versuchsergebnisse zeigten, daß dort, wo die Flüssigkeitstempe
ratur sich in einem Bereich von 70°-100°C befindet, ein günsti
ges Ergebnis bei einem Volumenmischverhältnis zwischen der
Schwefelsäure, einer Wasserstoffperoxidlösung und der Fluorwas
serstoffsäure von (5 bis 7) : 1 : (1/400 bis 1/1000) erhalten wird.
Diese flüssige Chemikalie wird im folgenden "zweite flüssige
Chemikalie" genannt. Es wurde außerdem gefunden, daß das gün
stigste Ergebnis bei einem Volumenmischverhältnis zwischen
Schwefelsäure, einer Wasserstoffperoxidlösung und Fluorwasser
stoffsäure von 6 : 1 : (1/400 bis 1/1000) erhalten wird.
In der zweiten flüssigen Chemikalie ist, falls das Volumenver
hältnis der Schwefelsäure in Bezug auf eine Wasserstoffperoxid
lösung (Verhältnis: 1) kleiner ist als der Bereich von 5 bis 7,
die Entfernbarkeit der Resistmaske 4 gering, wodurch die nötige
Eintauchzeit übermäßig lang wird, d. h. eine bestimmte zulässige
Zeit übersteigt. Andererseits ist, falls das Volumenverhältnis
der Schwefelsäure größer ist als 7, die Entfernbarkeit der Re
aktionsprodukte 6 des Oxidschichtentyps gering, obwohl dasjeni
ge der Resistmaske 4 groß ist, wodurch die nötige Eintauchzeit
ebenfalls übermäßig lang wird, d. h. die vorgeschriebene zuläs
sige Zeit übersteigt.
Ferner ist in der zweiten flüssigen Chemikalie, falls das Volu
menverhältnis der Fluorwasserstoffsäure in bezug auf eine Was
serstoffperoxidlösung (Verhältnis: 1) kleiner ist als 1/1000,
insbesondere kleiner als 1/1500, die Entfernbarkeit von Oxid
schichten, welche hauptsächlich aus SiO2 unter den Reaktions
produkten 6 bestehen, gering, wodurch die nötige Eintauchzeit
übermäßig lang wird, d. h. eine vorgeschriebene zulässige Zeit
übersteigt. Andererseits wird, falls das Volumenverhältnis der
Fluorwasserstoffsäure größer ist als 1/400, insbesondere größer
als 1/300, die Spiegelnachbearbeitungsgüte der Waferoberfläche
auf ein Niveau außerhalb der zulässigen Qualitätsgrenze verrin
gert. Der zulässige Bereich des Mischverhältnisses der zweiten
flüssigen Chemikalie wurde wegen der oben genannten Gründe be
stimmt.
Fig. 3a-3c sind Prozeßdarstellungen zum Beschreiben eines ande
ren Falles, in dem das Ätzverfahren der zweiten Ausführungsform
angewendet wird. Fig. 3a-3c sind schematische Schnittansichten
von Zuständen vor dem Beginn des Trockenätzens, nach dem Ende
des Trockenätzens bzw. nach dem Ende des Naßätzens.
Da die Schritte der Fig. 3a und 3b ähnlich sind zu den Schrit
ten der Fig. 1a und 1b, werden deshalb detaillierte Beschrei
bungen unterlassen.
Der Halbleiterwafer der Fig. 3b wird in die chemische Ätzappa
ratur (nicht gezeigt) gebracht, in der ein Naßätzen ausgeführt
wird, um nicht nur die unnötigen Reaktionsprodukte 5, welche
auf dem Halbleiterwafer abgeschieden sind, sondern auch die Re
sistmaske 4 zu entfernen. Dieser Schritt wird nicht im Detail
beschrieben, weil er ähnlich zu den Schritten der Fig. 2b und
2c der zweiten Ausführungsform ist. Als eine Folge wird ein er
wünschter Zustand, in dem keine unnötigen Reaktionsprodukte an
den Leitungselektroden 3f haften, erhalten wie es in Fig. 3c
gezeigt ist.
Wie oben beschrieben kann gemäß der zweiten Ausführungsform ei
ne Flüssigchemikalienbehandlung effektiv in einer derartigen
Weise ausgeführt werden, daß unnötige Trockenätzreaktionspro
dukte und eine Resistmaske, welche nicht in dem nächsten
Schritt benutzt werden, gleichzeitig von einer Halbleiterprobe
wie beispielsweise einem Halbleiterwafer entfernt werden.
Ferner können, da die Reaktionen fortlaufend oder gleichzeitig
auftreten, die Mengen der flüssigen Chemikalien und die Verar
beitungszeit verringert werden.
Als nächstes wird eine Beschreibung eines Halbleitervorrich
tungsherstellungssystems gegeben, welches zwischen den Naßätz
prozessen der ersten und zweiten Ausführungsform wechseln kann.
Fig. 4 dient zur Beschreibung eines Herstellungssystems, wel
ches zwischen flüssigen Chemikalien oder Naßätzprozessen gemäß
einer Anforderung zum Ätzen einer zu behandelnden Schicht wech
seln kann.
In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 11 eine Trockenätzvakuum
apperatur, 21 bezeichnet eine chemische Naßätzapperatur und 22
bezeichnet eine Steuerungsvorrichtung zum Steuern der in der
chemischen Apparatur und in den Naßätzprozessen benutzten flüs
sigen Chemikalien. Eine Mehrzahl von Behältern, wie beispiels
weise die Behälter 23 und 24 der ersten flüssigen Chemikalie
oder die Behälter 25 und 26 der zweiten flüssigen Chemikalie
sind für jede der verschiedenen flüssigen Chemikalien vorgese
hen. Beispielsweise wird in zwei Behältern derselben flüssigen
Chemikalie die flüssige Chemikalie auf verschiedenen Temperatu
ren gehalten.
Die Steuerungsvorrichtung 22 ist derart ausgebildet, daß sie
fähig ist, eine Steuerung zum Wechseln zwischen den flüssigen
Chemikalien oder der Naßätzprozesse gemäß einer auftretenden
Anforderung zum Ätzen einer zu behandelnden Schicht eines Halb
leiterwafers auszuführen, wie auch einen Behälter einer flüssi
gen Chemikalie auszuwählen, welcher auf einer optimalen Tempe
ratur für die Ätzanforderung nach dem Auswählen der Art der
flüssigen Chemikalie gehalten ist.
Wie in der ersten und zweiten Ausführungsform beschrieben ist,
wird bestimmt, ob nur unnötige Reaktionsprodukte entfernt wer
den oder eine Resistmaske zusammen mit Reaktionsprodukten ent
fernt werden durch Naßätzen, gemäß einer Anforderung zum Ätzen
einer zu behandelnden Schicht. Jedoch gibt es in einem Halblei
tervorrichtungsherstellungssystem, in welchem Schritte des
Schichtens verschiedener Schichten auf einem Halbleiterwafer
und Ätzen und Reinigen dieser Schichten der Reihe nach wieder
holt werden, viele Arten von Bedingungen, unter denen ein Wech
seln ausgeführt werden soll, als die Bedingungen, die in der
ersten und zweiten Ausführungsform beschrieben wurden. Das Her
stellungssystem der Fig. 4, welches zwischen den Naßätzprozes
sen wechseln kann, ist ein Beispiel zum Ausführen eines derar
tigen Wechselns.
Obwohl die erste und zweite Ausführungsform auf den besonderen
Fall gerichtet sind, in dem die zu behandelnde Ätzschicht des
Trockenätzens eine Polysiliziumschicht ist, ist die Erfindung
nicht auf einen derartigen Fall beschränkt. Beispielsweise kann
die zu behandelnde Ätzschicht eine dünne Polysiliziumschicht
sein, welche das Gate eines MOSFET werden soll, oder sie kann
aus einem Material bestehen, welches als die Hauptkomponente
einkristallines Silizium, amorphes Silizium, Silizid, Polyzid,
Siliziumoxid, Siliziumnitrid oder Siliziumoxynitrid aufweist.
Oder sie kann ein III-V-Verbindungshalbleitermaterial wie bei
spielsweise GaA enthalten.
Obwohl die erste und die zweite Ausführungsform auf den Fall
gerichtet sind, in dem ein Wasserstoffpromidgas (HBr), ein
Bromgas (Br2) und ein Chlorgas (Cl2) als Trockenätzreaktionsgase
verwendet werden, ist die Erfindung auf einen derartigen Fall
nicht beschränkt. Zum Beispiel kann eine Auswahl aus Gasen des
Fluortyps einer Gruppe CF4, CHF3, CH2F2 und C2F6 erfolgen.
Die Reaktionsprodukte, die durch die erste oder zweite flüssige
Chemikalie entfernt werden, können ein Material des Silizium
typs sein, welches SiO2, SiXBrY oder CXFYSiZ als die Hauptkompo
nente enthält, oder ein organisches Material mit C (Hauptkompo
nente), H, O und N.
Die Erfindung ist darin vorteilhaft, daß sie es ermöglicht, ei
ne Verschlechterung der Flachheit (Ebenheit) oder einen Ätzfeh
ler während oder nach dem Schichtbilden zu verhindern, weil
durch das Trockenätzen erzeugte und an einer Halbleiterprobe
haftende Reaktionsprodukte durch Reinigen mit einer flüssigen
Chemikalie entfernt werden, welche Schwefelsäure und Chlorwas
serstoffsäure enthält.
Die Erfindung ist außerdem darin vorteilhaft, daß sie es ermög
licht, eine Verschlechterung in der Flachheit (Ebenheit) oder
einen Ätzfehler während oder nach dem Schichtbilden zu verhin
dern, weil ein Resistmuster und Reaktionsprodukte, welche durch
das Trockenätzen erzeugt sind und an einer Halbleiterprobe haf
ten, durch Reinigen mit einer flüssigen Chemikalie entfernt
werden, welche Schwefelsäure, eine Wasserstoffperoxidlösung und
Fluorwasserstoffsäure enthält.
Claims (7)
1. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung mit
den Schritten
Aufbringen eines Resistmusters (4) auf eine Halbleiterprobe (1, 2, 3) des Siliziumtyps und Ausführen eines Trockenätzens auf der Halbleiterprobe (1, 2, 3) unter Verwenden eines reaktiven Gases, und
Entfernen eines Reaktionsproduktes (6), welches durch das Troc kenätzen erzeugt worden ist und an der Halbleiterprobe (1, 2, 3) haftet, durch Reinigen der Halbleiterprobe (1, 2, 3) mit ei ner ersten flüssigen Chemikalie, welche Schwefelsäure und Flu orwasserstoffsäure enthält.
Aufbringen eines Resistmusters (4) auf eine Halbleiterprobe (1, 2, 3) des Siliziumtyps und Ausführen eines Trockenätzens auf der Halbleiterprobe (1, 2, 3) unter Verwenden eines reaktiven Gases, und
Entfernen eines Reaktionsproduktes (6), welches durch das Troc kenätzen erzeugt worden ist und an der Halbleiterprobe (1, 2, 3) haftet, durch Reinigen der Halbleiterprobe (1, 2, 3) mit ei ner ersten flüssigen Chemikalie, welche Schwefelsäure und Flu orwasserstoffsäure enthält.
2. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
Anspruch 1, bei dem die erste flüssige Chemikalie die Schwefel
säure und die Fluorwasserstoffsäure in einem Volumenmischver
hältnis von (5 bis 7) : (1/400 bis 1/1000) aufweist und auf einer
Temperatur in dem Bereich von 25°-70°C gehalten wird.
3. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung mit
den Schritten
Aufbringen eines Resistmusters (4) auf eine Halbleiterprobe (1, 2, 3) des Siliziumtyps und Ausführen eines Trockenätzens auf der Halbleiterprobe (1, 2, 3) unter Verwenden eines reaktiven Gases, und
Entfernen des Resistmusters (4) und eines Reaktionsproduktes (6), welches durch das Trockenätzen erzeugt worden ist und an der Halbleiterprobe (1, 2, 3) haftet, durch Reinigen der Halb leiterprobe (1, 2, 3) mit einer zweiten flüssigen Chemikalie, welche Schwefelsäure, eine Wasserstoffperoxidlösung und Fluor wasserstoffsäure aufweist.
Aufbringen eines Resistmusters (4) auf eine Halbleiterprobe (1, 2, 3) des Siliziumtyps und Ausführen eines Trockenätzens auf der Halbleiterprobe (1, 2, 3) unter Verwenden eines reaktiven Gases, und
Entfernen des Resistmusters (4) und eines Reaktionsproduktes (6), welches durch das Trockenätzen erzeugt worden ist und an der Halbleiterprobe (1, 2, 3) haftet, durch Reinigen der Halb leiterprobe (1, 2, 3) mit einer zweiten flüssigen Chemikalie, welche Schwefelsäure, eine Wasserstoffperoxidlösung und Fluor wasserstoffsäure aufweist.
4. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
Anspruch 3, bei dem die zweite flüssige Chemikalie die Schwe
felsäure, die Wasserstoffperoxidlösung und die Fluorwasser
stoffsäure in einem Volumenmischverhältnis von (5 bis
7) : 1 : (1/400 bis 1/1000) aufweist und auf einer Temperatur in
dem Bereich von 70°-100°C gehalten wird.
5. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem ein durch das Trockenätzen
zu ätzendes Material aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus
einkristallinem Silizium, Polysilizium, amorphem Silizium, Si
lizid, Polyzid, Siliziumoxid, Siliziumnitrid und Siliziumoxyni
trid besteht.
6. Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das reaktive Gas für das
Trockenätzen ein Gas ist, welches aus der Gruppe ausgewählt
wird, welche aus HBr, Br2, Cl2f CF4, CHF3, CH2F2 und C2F6 besteht.
7. Halbleitervorrichtung, die durch das Verfahren zum Her
stellen nach einem der Ansprüche 1 bis 6 hergestellt ist.
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