DE19830516C2 - Türgriffeinheit für einen Türaußengriff einer Kraftfahrzeugtür - Google Patents
Türgriffeinheit für einen Türaußengriff einer KraftfahrzeugtürInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Türgriff
einheit für einen Türaußengriff einer Kraftfahrzeugtür, mit
einer Abdeckeinrichtung mit einem an einem Türblech der
Kraftfahrzeugtür lösbar befestigten Grundkörper, und mit
einer ver- und entriegelbaren Sperrvorrichtung zwischen
Grundkörper und Türblech, wobei die Sperrvorrichtung eine
Verriegelungswelle aufweist, welche zur Verriegelung und
Entriegelung der Abdeckeinrichtung um ihre Längsachse
schwenkbar ausgestaltet ist, und wobei die Verriegelungs
welle zumindest einen Abdeckplattensperrnocken besitzt, der
nach dem Einsetzen des Grundkörpers von außen in eine Aus
nehmung des Türblechs federbeaufschlagt und selbsttätig in
die Verriegelungsstellung verschwenkt.
Bei einer Türgriffeinheit des eingangs beschriebenen Auf
baus ist eine Vorrichtung zu deren Befestigung am Türblech
vorgesehen (vgl. DE 195 33 655 A1). Dabei besteht die
Befestigungsvorrichtung im wesentlichen aus einem Verriege
lungsteil, welches um eine Achse schwenkbar gelagert ist.
Außerdem ist ein Sperrstück und ein mit dem Sperrstück ver
bundener Mitnehmer am Verriegelungsteil vorgesehen.
Vor dem Befestigen eines zugehörigen Türgriffes am Türblech
bzw. einer Außenhaut wird das betreffende Verriegelungsteil
in seiner geöffneten Stellung gehalten, wie sie in der dor
tigen Fig. 4 gezeigt ist. Wird nun der Türgriff gegen die
Vorderseite des Türblechs bzw. der Außenhaut gepreßt, so
drückt diese gegen den Mitnehmer. Infolgedessen schwenkt
der Mitnehmer im Uhrzeigersinn zum Gehäuse bzw. zum Grund
körper, so daß das bereits erwähnte Sperrstück zur Rück
seite des Türblechs schwenkt. Hierdurch ist die Verriege
lungsstellung erreicht.
Die bekannte Türgriffeinheit ist nicht frei von Mängeln,
weil zwingend das Türblech in die Befestigung mit einbe
zogen wird. Folglich ist eine einwandfreie Funktionsweise
von der Paßgenauigkeit dieses Türblechs abhängig. Derarti
ges mag zwar im Neuzustand gegeben sein, birgt jedoch Pro
bleme in sich, falls die Fahrzeugtür Beulen oder Beschädi
gungen aufweist und die Türgriffeinheit ausgebaut werden
muß.
Unabhängig davon ist eine weitere Türgriffeinheit durch die
deutsche Patentschrift 36 15 440 bekannt geworden. Solche
Türgriffeinheiten bzw. zugehörige Abdeckeinrichtungen die
nen üblicherweise dazu, Öffnungen in Kraftfahrzeugtüren im
Bereich des Türaußengriffs abzudecken. Dabei befindet sich
eine Betätigungseinheit zusammen mit einem Kraftfahrzeug
türverschluß regelmäßig in der Kraftfahrzeugtür, wobei die
vorgenannte Einheit von dem Türaußengriff im allgemeinen
zum Öffnen des Kraftfahrzeugtürschlosses beaufschlagt wird.
In die vorgenannte Abdeckplatte kann auch eine Aufnahme für
einen Schließzylinder integriert sein. Jedenfalls wird
hauptsächlich so vorgegangen, daß die Betätigungseinheit
innerhalb der Kraftfahrzeugtür angeordnet und mit dem Tür
außengriff einerseits und dem Kraftfahrzeugtürverschluß an
dererseits verbunden wird. Anschließend wird die Abdeck
platte von außen auf das Türaußenblech aufgesetzt und mit
dem Türaußenblech verbunden. Hierzu dient die ver- und ent
riegelbare Sperrvorrichtung.
Bei der bekannten Lehre ist an dieser Stelle ein Sperriegel
vorgesehen, welcher entlang eines Grundkörpers bzw. der
Innenseite des Türaußenblechs verschoben wird. Eine Verrie
gelung mit Hilfe des bekannten Sperriegels erfolgt nun der
gestalt, daß die vorbeschriebene Abdeckplatte mit Rastnasen
in den Grundkörper bzw. das Türaußenblech sowie die Betäti
gungseinheit eingreift und der Sperriegel federnde Ab
schnitte aufweist, die die Rastnasen der Abdeckplatte hin
tergreifen.
Die Verriegelung des Sperriegels erfolgt über ein Werkzeug,
das durch eine Zugangsöffnung an der Stirnseite der Kraft
fahrzeugtür in den Sperriegel angreift und diesen verrie
gelnd längsverschiebt. In gleicher Weise wird eine Entrie
gelung bewerkstelligt, nämlich dadurch, daß das vorgenannte
Werkzeug den Sperriegel in Entriegelungsstellung ver
schiebt. Die vorbeschriebenen Maßnahmen ermöglichen eine
Befestigung der Abdeckplatte, ohne daß Bauteile, insbeson
dere eine Türinnenverkleidung, von der Kraftfahrzeugtür ab
genommen werden müssen. Allerdings erfordert die Befesti
gung der Abdeckplatte einen eigenständigen Montageschritt,
welcher zudem nur in Verbindung mit einem Spezialwerkzeug
ausgeführt werden kann. - Hier will die Erfindung insgesamt
Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine
gattungsgemäße Türgriffeinheit für einen Türaußengriff
einer Kraftfahrzeugtür so weiter zu bilden, daß die
automatische Verriegelung bei der Montage zuverlässig er
folgt. Unverändert soll natürlich die Möglichkeit bestehen,
die Abdeckplatte gegebenenfalls wieder entfernen zu können,
und zwar problemlos.
Zur Lösung dieses technischen Problems ist eine gattungs
gemäße Türgriffeinheit dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
riegelungswelle am Türblech angeordnet ist, daß ferner der
Grundkörper eine angeformte Rastnase mit frontseitiger
Rampe aufweist, und daß der Abdeckplattensperrnocken beim
Einsetzen des Grundkörpers in die betreffende Ausnehmung
des Türblechs entlang der Rampe gleitet und nach
Überschreiten eines Scheitelpunktes (der Rampe)
federbeaufschlagt die Rastnase selbsttätig verriegelnd
hintergreift. - In der Regel ist die Abdeckeinrichtung als
Abdeckplattenaggregat ausgeführt.
Die Rastnase ist vorzugsweise im Querschnitt umgekehrt-U-
förmig mit frontseitiger Rampe, fußseitigem Scheitelpunkt
und rückseitiger Sperrnockenaufnahmeflanke ausgebildet.
Dabei schließt die frontseitige Rampe in der Regel einen
Winkel von ca. 80° bis 120°, vorzugsweise ca. 90°, mit der
Horizontalen ein. Für die rückseitige Sperrnockenaufnahme
flanke gilt, daß an dieser Stelle ein Winkel von ca. 10°
bis 60°, vorzugsweise ca. 20°, mit der Horizontalen einge
schlossen wird. Die rückseitige Sperrnockenaufnahmeflanke
dient dazu, daß im Zuge der Entriegelung der Entriegelungs
welle der Abdeckplattensperrnocken hieran vorbeibewegt
werden kann.
Aus fertigungs- und montagetechnischer Sicht besonders vor
teilhaft ist die erfindungsgemäße Maßnahme, die Verriege
lungswelle als in Rastaufnahmen eingeclipste Längsdrehwelle
mit gegebenenfalls an den Rastaufnahmen anliegenden Ver
schiebesicherungen auszubilden. Folglich läßt sich die Ver
riegelungswelle an dem Türblech oder einer Zwischenplatte
schlichtweg durch einen simplen und schnell auszuführenden
Clipsvorgang befestigen. Um eine Entriegelung der erfin
dungsgemäßen Sperrvorrichtung zu bewerkstelligen, weist die
Verriegelungswelle bevorzugt an dem einer stirnseitigen Zu
gangsöffnung der Kraftfahrzeugtür zugewandten Wellenende
eine Aufnahmevorrichtung für ein Entriegelungswerkzeug auf.
Bei dieser Aufnahmevorrichtung kann es sich im einfachsten
Fall um eine Kreuzschlitzaufnahme oder eine simple
Schlitzaufnahme handeln, wobei als Entriegelungswerkzeug
auf einen üblichen Kreuzschlitz- oder Schlitzschrauben
dreher zurückgegriffen werden kann. Die Verwendung eines
Spezialwerkzeuges mit den hiermit verbundenen Nachteilen
(Zugänglichkeit, zusätzliche Kosten) wird bewußt vermieden.
Um ein zuverlässiges Einrasten des Abdeckplattensperrnockens in eine Sperrnockenaufnahme zwischen Sperrnocken
aufnahmeflanke und Rampe als gleichsam U-Schenkel der Rast
nase zu gewährleisten, kann zumindest eine die Verriege
lungswelle umschließende drehfest hiermit verbundene Feder
vorgesehen sein, welche den Abdeckplattensperrnocken in
Richtung auf das Türblech vorspannt. Eine in fertigungs-
und montagetechnischer Hinsicht besonders bevorzugte Vari
ante ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungswelle
an einem mit der Kraftfahrzeugtür verbindbaren
Türaggregateträger befestigt ist. Ein derartiger Türaggre
gateträger kann Bauteile wie z. B. Kraftfahrzeugtürver
schluß, Fensterheberantrieb, Lautsprecher usw. tragen,
welche als vormontierte Baueinheit geprüft und in die
Kraftfahrzeugtür eingesetzt werden können. Im Rahmen dieser
Vormontage läßt sich folglich erfindungsgemäß auch die Ver
riegelungswelle an dem vorgenannten Türaggregateträger be
festigen.
Um die durch die Feder verursachte Drehbewegung der Verrie
gelungswelle (beim Einsetzen der Abdeckplatte) zu begren
zen, sieht die Erfindung weiter bevorzugt vor, daß die Ver
riegelungswelle einen gegen eine Drehbegrenzungsfläche bei
montiertem Grundkörper anliegenden Anschlag aufweist. - Bei
dem Abdeckplattensperrnocken handelt es sich üblicherweise
um einen an die Verriegelungswelle angeformten Quader.
Denkbar ist es in diesem Zusammenhang, daß die Verriege
lungswelle mit dem Abdeckplattensperrnocken als einteiliges
Kunststoff- oder Metallspritzgußwerkstück ausgeführt ist.
Der Grundkörper weist üblicherweise eine Griffschale mit
Griffmulde auf und ist mit einer umlaufenden Dichtung
gegenüber dem Türblech abgedichtet. Zusätzlich kann der
Grundkörper eine Aufnahme für einen Schließzylinder besit
zen. Eine in fertigungs- und montagetechnischer Hinsicht
besonders bevorzugte Ausgestaltung ist dadurch gekennzeich
net, daß das Abdeckplattenaggregat an zumindest einem
Lagerbock schwenkbar angelenkte Schenkel für eine ange
schlossene Griffplatte aufweist. Zusätzlich findet sich ein
Verbindungsteil, welches auf ein Türschloß arbeitet und an
zumindest einem der vorgenannten Schenkel angeordnet ist.
Die Griffplatte dient mit den angelenkten Schenkeln und dem
damit verbundenen Verbindungsteil folglich dazu, das Tür
schloß zu betätigen (und zwar mittels der Griffplatte).
Im Ergebnis wird erfindungsgemäß eine Abdeckeinrichtung zur
Verfügung gestellt, die die Vorteile einer gattungsgemäßen
Abdeckeinrichtung mit einer problemlosen und schnellen,
insbesondere automatischen, Montage verbindet. Dabei ist
kein zusätzlicher Arbeitsschritt erforderlich, um die be
schriebene Sperrvorrichtung zu verriegeln, weil beim Ein
setzen des Abdeckplattenaggregates in die Ausnehmung eine
selbsttätige Verriegelung mittels der Verriegelungswelle
stattfindet. Auch kann auf Spezialwerkzeuge verzichtet
werden. Durch die Möglichkeit der Vormontage der Verriege
lungswelle an dem Türaggregateträger werden weitere Verein
fachungen dergestalt realisiert, daß bei der Bandendmontage
nur noch der Türaggregateträger mit der Kraftfahrzeugtür
vereinigt und anschließend die erfindungsgemäße Abdeckein
richtung in die Ausnehmung eingesetzt zu werden braucht.
Nachfolgende Ausbauarbeiten der Abdeckeinrichtung werden
nicht behindert, weil hierzu ein allgemein üblicher Schrau
bendreher verwendet werden kann. Die Innenverkleidung oder
der Türaggregateträger brauchen nicht entfernt zu werden.
Dementsprechend werden auch die Reparaturkosten bei ver
beulter oder zu ersetzender Kraftfahrzeugtür deutlich redu
ziert, zumal die Abdeckeinrichtung bzw. das Abdeck
plattenaggregat mit Griffschale und Griffmulde sowie umlau
fender Dichtung als Gesamtheit von der Ausnehmung entfernt
und in diese wieder eingesetzt werden kann. Zusammenfassend
werden deutliche Montageerleichterungen realisiert.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu
tert; es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Abdeckeinrichtung in pers
pektivischer Ansicht,
Fig. 2 eine Ansicht aus Richtung X auf den Gegenstand
nach Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt durch Fig. 1.
In den Figuren ist eine Abdeckeinrichtung, nach dem Ausfüh
rungsbeispiel ein Abdeckplattenaggregat 1 für einen Tür
außengriff mit Griffplatte G einer Kraftfahrzeugtür darge
stellt. Von dieser Kraftfahrzeugtür sind ein Türblech bzw.
Türaußenblech 2 sowie eine stirnseitige Zugangsöffnung 3 im
Türaußenblech 2 angedeutet. Bei dem Abdeckplattenaggregat 1
handelt es sich um einen Grundkörper 4, welcher als Griff
schale 4a mit Griffmulde 4b sowie lediglich angedeuteter
umlaufender Dichtung D ausgebildet ist. Diese Dichtung D
mag einer die Griffschale 4a umrahmenden vorspringenden
Kante K zugeordnet sein (vgl. Fig. 3).
Zu dem Abdeckplattenaggregat 1 gehören darüber hinaus
schwenkbare Schenkel 5, welche in einem gemeinsamen Lager
bock 6 gelagert sind. Diese Schenkel 5 treten durch einen
muldenartig nach innen ausgeformten Abschnitt des Grund
körpers 4 hindurch und nehmen an der Außenseite der Fahr
zeugtür, wegen der Darstellungsart nicht erkennbar, die
Griffplatte G auf. An einem Schenkel 5 ist außerdem ein
Verbindungsteil V angedeutet, welches über einen nicht dar
gestellten Betätigungsarm auf ein nicht sichtbares Tür
schloß arbeitet.
Zusätzlich findet sich eine ver- und entriegelbare Sperr
vorrichtung zwischen Grundkörper 4 und Türaußenblech 2. Bei
dieser Sperrvorrichtung handelt es sich nach dem Ausfüh
rungsbeispiel um eine am Türaußenblech 2 angeordnete Ver
riegelungswelle 7, welche zur Verriegelung und Entriegelung
des Grundkörpers 4 und folglich des gesamten Abdeck
plattenaggregates 1 um ihre Längsachse rotierbar ausgestal
tet ist. Nach dem Ausführungsbeispiel weist die Verriege
lungswelle 7 zumindest einen Abdeckplattensperrnocken 8
auf. Dieser Abdeckplattensperrnocken 8 hintergreift beim
Einsetzen des Grundkörpers 4 bzw. des gesamten Abdeck
plattenaggregates 1 in eine Ausnehmung 9 des Türaußenblechs
2 einen Vorsprung 10 am Grundkörper 4, und zwar selbsttätig
verriegelnd. Das heißt, beim Einsetzen des Grundkörpers 4
in die Ausnehmung 9 erfolgt eine automatische, gleichsam
selbsttätige, Verriegelung des Grundkörpers 4 bzw. des Ab
deckplattenaggregates 1 im Türaußenblech 2. Selbstverständ
lich kann es sich bei dem Türaußenblech 2 grundsätzlich
auch um ein Türinnenblech handeln.
Der Vorsprung 10 ist als am Grundkörper 4 angeformte Rast
nase 10 mit frontseitiger Rampe 11 ausgeführt. Der Abdeck
plattensperrnocken 8 - nach dem Ausführungsbeispiel sind
zwei Abdeckplattensperrnocken 8 sowie zwei Rastnasen 10
verwirklicht - gleitet beim Einsetzen des Grundkörpers 4 in
die Ausnehmung 9 entlang der Rampe 11. Nach Überschreiten
eines Scheitelpunktes 5 der Rampe 11 bzw. der Rastnase 10
hintergreift der Abdeckplattensperrnocken 8 den Vorsprung
bzw. die Rastnase 10, und zwar federbeaufschlagt. Hierzu
ist nach dem Ausführungsbeispiel zumindest eine die Verrie
gelungswelle 7 umschließende Feder 12 vorgesehen. Diese
Feder 12 ist drehfest mit der Verriegelungswelle 7 verbun
den. Sie dient dazu, den Abdeckplattensperrnocken 8 in
Richtung auf das Türaußenblech 2 vorzuspannen. Diese Vor
spannrichtung ist insbesondere in der Fig. 3 durch einen
Pfeil 13 angedeutet.
Die Rastnase 10 ist im Querschnitt umgekehrt-U-förmig mit
frontseitiger Rampe 11, fußseitigem Scheitelpunkt S und
rückseitiger Sperrnockenaufnahmeflanke 17 ausgebildet. Zu
sätzlich ist eine Sperrnockenaufnahme 16 für den bzw. die
Sperrnocken 8 vorgesehen. Die frontseitige Rampe 11
schließt einen Winkel α von ca. 80° bis 120° mit der Hori
zontalen (H) ein. Für die rückseitige Sperrnockenauf
nahmeflanke 17 läßt sich an dieser Stelle ein Winkel β im
Bereich von ca. 10° bis 60° angeben. Nach dem Ausführungs
beispiel beträgt α ungefähr 90°, während β Werte von ca.
20° annimmt.
Ausweislich der Fig. 1 ist die Verriegelungswelle 7 als in
Rastaufnahmen 18 eingeclipste Längsdrehwelle ausgebildet.
An dem der stirnseitigen Zugangsöffnung 3 der Kraftfahr
zeugtür zugewandten Wellenende weist die Verriegelungswelle
7 eine Aufnahmevorrichtung 20 für ein Entriegelungswerkzeug
21 auf. Bei diesem Entriegelungswerkzeug 21 handelt es sich
nach dem Ausführungsbeispiel um einen Kreuzschlitzschrau
bendreher, während die Aufnahmevorrichtung 20 als Kreuz
schlitzaufnahme 20 ausgeführt ist. Die Verriegelungswelle 7
läßt sich vormontieren, und zwar indem sie an einem mit der
Kraftfahrzeugtür verbindbaren Türaggregateträger 22 be
festigt wird. Dieser Türaggregateträger 22 weist folglich
die angeformten Rastaufnahmen 18 auf. Die Befestigung der
Verriegelungswelle 7 geschieht durch simples Einclipsen in
die Rastaufnahmen 18 des Türaggregateträgers 22. Die Ab
deckplattensperrnocken 8 sind an die Verriegelungswelle 7
angeformt und als Quader ausgebildet. - Schließlich weist
der Grundkörper 4 ausweislich der Fig. 1 eine Aufnahme 23
für einen angedeuteten Schließzylinder 24 auf.
Entsprechend der Fig. 1 besitzt die Verriegelungswelle 7
darüber hinaus einen gegen eine Drehbegrenzungsfläche 25
bei montiertem Grundkörper 4 bzw. eingesetztem Abdeck
plattenaggregat 1 anliegenden Anschlag 26. - Zusammen
fassend wird das Abdeckplattenaggregat 1 bzw. der Grund
körper 4 im Zuge simpler Steckvorgänge am Türaußenblech 2
bzw. dem Türaggregateträger 22 (der wiederum mit dem Tür
außenblech 2 verbunden ist) festgelegt. Ein Ausbau von
einerseits Schließzylinder 24, andererseits Abdeck
plattenaggregat 1 ist problemlos möglich, indem das Entrie
gelungswerkzeug 21, vorliegend der Kreuzschlitzschrauben
dreher 21, in die in Fig. 1 angedeutete Drehrichtung bewegt
wird, so daß über die Kreuzschlitzaufnahme 20 die Verriege
lungswelle 7 in gleicher Weise (im Uhrzeigersinn) gedreht
wird.
Claims (13)
1. Türgriffeinheit für einen Türaußengriff einer Kraftfahr
zeugtür, mit einer Abdeckeinrichtung mit einem an einem
Türblech (2) der Kraftfahrzeugtür lösbar befestigten Grund
körper (4), und mit einer ver- und entriegelbaren Sperrvor
richtung zwischen Grundkörper (4) und Türblech (2), wobei
die Sperrvorrichtung eine Verriegelungswelle (7) aufweist,
welche zur Verriegelung und Entriegelung der Abdeckeinrich
tung um ihre Längsachse schwenkbar ausgestaltet ist, und
wobei die Verriegelungswelle (7) zumindest einen Abdeck
plattensperrnocken (8) besitzt, der nach dem Einsetzen des
Grundkörpers (4) von außen in eine Ausnehmung (9) des
Türblechs (2) federbeaufschlagt und selbsttätig in die
Verriegelungsstellung verschwenkt, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Verriegelungswelle (7) am Türblech (2) angeordnet ist, daß ferner
der Grundkörper (4) eine angeformte Rastnase (10) mit frontseitiger Rampe (11) aufweist, und daß
der Abdeckplattensperrnocken (8) beim Einsetzen des Grundkörpers (4) entlang der Rampe (11) gleitet und nach Überschreiten eines Scheitelpunktes (S) die Rastnase (10) verriegelnd hintergreift.
die Verriegelungswelle (7) am Türblech (2) angeordnet ist, daß ferner
der Grundkörper (4) eine angeformte Rastnase (10) mit frontseitiger Rampe (11) aufweist, und daß
der Abdeckplattensperrnocken (8) beim Einsetzen des Grundkörpers (4) entlang der Rampe (11) gleitet und nach Überschreiten eines Scheitelpunktes (S) die Rastnase (10) verriegelnd hintergreift.
2. Türgriffeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckeinrichtung als Abdeckplattenaggregat (1)
ausgeführt ist.
3. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Rastnase (10) im Querschnitt
umgekehrt-U-förmig mit frontseitiger Rampe (11), fußseiti
gem Scheitelpunkt (S) und rückseitiger Sperrnockenaufnahme
flanke (17) ausgebildet ist.
4. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die frontseitige Rampe (11) einen
Winkel (α) von ca. 80° bis 120°, vorzugsweise ca. 90°, mit
der Horizontalen (H) einschließt.
5. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die rückseitige Sperrnockenauf
nahmeflanke (17) einen Winkel (β) von ca. 10° bis 60°, vor
zugsweise ca. 20°, mit der Horizontalen (H) einschließt.
6. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Verriegelungswelle (7) als in
Rastaufnahmen (18) eingeclipste Längsdrehwelle ausgebildet
ist.
7. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Verriegelungswelle (7) an dem
einer stirnseitigen Zugangsöffnung (3) der Kraftfahrzeugtür
zugewandten Wellenende eine Aufnahmevorrichtung (20) für
ein Entriegelungswerkzeug (21) aufweist.
8. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß zumindest eine die Verriegelungs
welle (7) umschließende, drehfest hiermit verbundene, Feder
(12) vorgesehen ist, welche den Abdeckplattensperrnocken
(8) in Richtung auf das Türblech (2) vorspannt.
9. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Verriegelungswelle (7) an
einem mit der Kraftfahrzeugtür verbindbaren Türaggregate
träger (22) befestigt ist.
10. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Verriegelungswelle (7) einen
gegen eine Drehbegrenzungsfläche (25) bei montiertem Ab
deckplattenaggregat (1) anliegenden Anschlag (26) aufweist.
11. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß der Abdeckplattensperrnocken (8)
als an die Verriegelungswelle (7) angeformter Quader ausge
bildet ist.
12. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (4) als Griff
schale (4a) mit Griffmulde (4b) und umlaufender Dichtung
(D) ausgebildet ist.
13. Türgriffeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß das Abdeckplattenaggregat (1) an
zumindest einem Lagerbock (6) schwenkbar angelenkte Schen
kel (5) für eine angeschlossene Griffplatte (G) aufweist,
wobei an zumindest einem Schenkel (5) ein auf ein Türschloß
arbeitendes Verbindungsteil (V) angeordnet ist.
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