DE198697C - - Google Patents

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DE198697C
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hot air
piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G2243/00Stirling type engines having closed regenerative thermodynamic cycles with flow controlled by volume changes
    • F02G2243/02Stirling type engines having closed regenerative thermodynamic cycles with flow controlled by volume changes having pistons and displacers in the same cylinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G2243/00Stirling type engines having closed regenerative thermodynamic cycles with flow controlled by volume changes
    • F02G2243/02Stirling type engines having closed regenerative thermodynamic cycles with flow controlled by volume changes having pistons and displacers in the same cylinder
    • F02G2243/04Crank-connecting-rod drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

^vitppe SRsH
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 198697 KLASSE 46 d. GRUPPE
WENZEL KNAPP in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, das den Zweck hat, durch Einbringung und Überhitzung eines rasch verdampfenden und stark expandierenden Mittels in den Feuertopf einer Heißluftmaschine diese in eine Heißluftdampfmaschine, d. h. in eine Maschine umzuwandeln, welche mit einer Mischung von erhitzter Luft und überhitztem Dampf arbeitet.
ίο Bei Verwendung von Luft allein zum Antrieb dieser Maschine ist man mit Rücksicht auf die verhältnismäßig geringe Ausdehnungsfähigkeit der Luft nicht in der Lage, Maschinen dieser Art von großer Leistung zu bauen, da sonst die Dimensionen der Maschine zu große werden. Dieser Nachteil ist durch den Erfindungsgegenstand beseitigt, da das aus einem stark expandierenden, überhitzten Mittel, z. B. Spiritus, bzw. aus einer Mischung desselben mit erhitzter Luft bestehende Kraftmittel auf den Kolben einen viel größeren Druck ausübt als Luft allein. Wenn nach erfolgter Expansion der Kolben je nach Anordnung des Feuertopfes unter oder über dem Zylinder seine höchste bzw. tiefste Stellung eingenommen hat, verwandelt sich infolge der Kühlung des Zylinders der darin befindliche überhitzte Dampf in gesättigten, so daß die Maschine infolge der Verminderung des Volumens des eigentlichen Kraftmittels während der nun folgenden Kompressionsperiode eine geringe auf die Kompression der Luft sich beschränkende Kompressionsarbeit zu leisten hat.
Die im Feuertopf bzw. Zylinder nach der Kondensation des Dampfes verbleibende Luft wirkt als Luftpolster, so daß Stöße vermieden werden.
Beim Rückgang des Kolbens wird der gesättigte Dampf, wie auch die Luft in den Feuertopf gedrängt, um von neuem überhitzt zu werden, so daß sich der geschijderte Prozeß wiederholen kann.
Um die Menge des Kraftmittels im Zylinder bzw. Feuertopf stets gleich groß zu erhalten, wird mit letzterem ein das Treibmittel enthaltender Behälter verbunden, aus welchem die durch Undichtheiten des Kolbens usw. entstandenen'Verluste ausgeglichen werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer nach diesem Verfahren arbeitenden Heißluftmaschine schematisch dargestellt und zeigt ;
Fig. ι die Stellung des Kolbens und des Verdrängers nach vollständiger Expansion des Luft- und Heißdampfgemisches (Moment der Abkühlung),
Fig. 2 die Stellung nach vollständiger Kompression (Moment der Erhitzung bzw. Überhitzung). .
Fig. 3 veranschaulicht eine solche Maschine in Arbeitsstellung und in Verbindung mit dem, das zum Ausgleich der Verluste dienende Treibmittel enthaltenden Behälter.
Fig. 4 den Schnitt einer solchen Maschine.
Im Feuertopfe α oberhalb des Verdrängers b (Fig. 2). befindet sich das aus Luft und ge-
sättigtem Dampf bestehende Kraftmittel eingeschlossen. Bei dessen Erhitzung bzw. Überhitzung geht der Verdränger b in die Höhe, wobei er so viel, des erhitzten Gemenges verdrängt, als für den gleichmäßigen Druck auf den Arbeitskolben erforderlich ist. Befindet sich nun das ganze überhitzte Gemisch zwischen dem Verdränger und Kolben (Fig. i), so wirkt die Kühlflüssigkeit im
ίο Mantel c derart auf das Gemisch, daß sich der darin befindliche überhitzte Dampf zu gesättigtem kondensiert, wodurch das Gemenge ein viel kleineres Volumen einnimmt, als dies bei einer gleichen Menge Luft allein der Fall gewesen wäre. Beim Rückgang des Arbeitskolbens wird das kondensierte Gemisch komprimiert und über den Verdränger geschoben, um hier wieder überhitzt zu werden.
Da infolge der Undichtheiten des Kolbens usw. während des Betriebes ein Teil des Gemisches, verloren geht, so wird mit dem Feuertopfe ein Behälter d verbunden, welcher das Treibmittel in flüssigem oder dampfförmigem Zustande bzw. Gemisch aus diesem und Luft enthält, und aus welchem die jeweils verloren gegangene Menge nachgesaugt wird. Diese nachzusaugende Menge kann natürlich mit Hilfe eines Reglers oder von Hand geregelt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren - zur Umwandlung von Heißluftmaschinen in Heißlu-ftdampfmaschiiien, gekennzeichnet durch die Einbringung und Überhitzung eines rasch verdampfenden und stark expandierenden Treibmittels in den Feuertopf der Heißluftmaschinen, welche dann mit einer Mischung von erhitzter Luft und überhitztem Dampf arbeiten.
2. Heißluftdampfmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuertopf (a) mit einem Behälter (d) verbunden ist, welcher das Treibmittel als Flüssigkeit oder als Dampf oder als Ge- ■ misch von Luft und Dampf entnält, zwecks Ergänzung der durch Undichtheiten des Kolbens entstehenden Verluste.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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