DE198766C - - Google Patents
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- DE198766C DE198766C DENDAT198766D DE198766DC DE198766C DE 198766 C DE198766 C DE 198766C DE NDAT198766 D DENDAT198766 D DE NDAT198766D DE 198766D C DE198766D C DE 198766DC DE 198766 C DE198766 C DE 198766C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' - JVl 198766 KLASSE Ad. GRUPPE
GOTTLOB HIMMEL in TÜBINGEN.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Umsteuerung insbesondere für Fernzündvorrichtungen
an Gaslampen, die von einer Zentrale aus zu jedem beliebigen Zeitpunkt mittels eines in die Leitung gegebenen Druckstoßes
gruppenweise angezündet oder gelöscht werden können. Bei den bisher bekannten derartigen
Vorrichtungen wurde der Druckstoß auf das Absperrorgan vielfach mit Hilfe von ίο Schalträdern übertragen; bei diesen Einrichtungen
kann es aber vorkommen, daß die schon bei den in den Leitungen auftretenden unbeabsichtigten
Druckschwankungen arbeiten. Dieser Übelstand ist bei dem Gegenstand der Erfindung
vermieden. Hier bewegt sich mit der von dem Druckstoß beeinflußten Membran eine Brücke auf und ab, die mit Hilfe pendelnder
Hebel und einer von diesen abwechselnd bewegten Wippe das Abschlußorgan umsteuert.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf den Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der gesamten Vorrichtung und
Fig. 2 deren Seitenansicht mit teilweisem Schnitt.
Fig. 3 und 4 sind Vorderansicht und Draufsicht der Steuervorrichtung in der einen Endstellung,
während
Fig. 5 und 6 dieselbe in der anderen Endstellung zeigen.
Fig. 7 bis 12 einerseits und Fig. 13 bis 18
andererseits erläutern übereinstimmend die Arbeitsweise bzw. die gleichzeitige Stellung
der entsprechenden Teile zweier Reihen von Lampen.
Fig. 19 und 20 zeigen in Vorderansicht und größerem Maßstab die Steuerung mit teilweisem
Schnitt.
Fig. 21 ist deren Seitenschnitt.
Fig. 22 bis 24 stellen in ähnlichen Ansichten eine andere Ausführungsform der Abschlußorgane
dar.
Fig. 25 und 26 erläutern die zwangsweise Steuerung.
Fig. 27 und 28 sind Vorder- und Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, und
Fig. 29. ist eine Vorderansicht von deren Abschlußorgan nebst Feststellvorrichtung in
größerem Maßstab.
Die Vorrichtung besteht aus dem Hauptbrenner ι und dem Zünd- oder Dauerflammenrohr
2, welche beide von der Zuleitung 3 gespeist werden. Von dieser strömt das Gas durch ,ein Zwischenrohr 4 nach einem Verteilerkopf
5, in welchem das Gas mit Hilfe einer Steuerung bei der ersten Ausführungsform (Fig. ι und 2) abwechselnd zum Brenner
ι und zur Zündflamme 2 geleitet wird. Zu diesem Zweck sind (Fig. 19 bis 21) in dem
Kopf 5 drei Kanäle 6, 7 und 8 vorgesehen, die alle an dessen Oberfläche münden; der
Kanal 6 führt zur Zuleitung 3, 4, der Kanal 7 zum Brenner 1 und der Kanal 8 zur Zündflamme
2. Auf dem Kopf 5 gleitet ein Muschelschieber 9, dessen Aussparung 10 je
nach Stellung des Schiebers 9 den Kanal 6 nacheinander mit den Kanälen 7 und 8 verbindet,
so daß abwechselnd Gas nach dem
Brenner ι und nach der Zündflamme 2 strömen kann. Hierbei müssen natürlich die Abmessungen
so gewählt sein, daß der abzuschließende Kanal 7 oder 8 erst dann völlig abgeschlossen
wird, wenn der andere bereits geöffnet ist, um ein völliges Verlöschen der Flamme zu. verhindern.
Zur Steuerung des Schiebers 9 wird in bekannter Weise ein Druckstoß benutzt, der von
einer Zentrale regelbar in die Gasleitung gegeben wird. Zu diesem Zweck ist an die Zuleitung
3 ein ' Membrangehäuse 11 angeschlossen,
dessen Membran von dem Druckstoß leicht und regelbar aufgebläht wird. . Hierdurch
wird mit Hilfe eines auf der Membran ruhenden Tellers 12 ein gelenkig und verstellbar
mit diesem verbundener Hebel 13 angehoben, der um einen festen Zapfen 14 drehbar
ist. An dem Hebel 13 ist ferner eine Stange 15 angelenkt, die in dem Sockel 16 des Verteilerkopfes
5 und in einem Bügel 17 senkrecht geführt ist. Der Sockel 16 dient gleichzeitig
als Anschlag, um ein zu tiefes Niedergehen der Stange 15 zu verhüten. An der
Stange 15 ist eine Brücke 27 angebracht, an deren Enden Hebel 24 und 25 um Zapfen 26
pendelnd aufgehängt sind. Diese Hebel 24 und 25 werden durch Gewichte 28 in senkrechter
Lage gehalten und haben an. ihren oberen Enden ein hakenförmiges Maul 29, mit
welchem sie bei der Aufwärtsbewegung der Brücke 27 unter der Einwirkung eines Druckstoßes
abwechselnd eine Querstange 30 einer Wippe 22 unterfassen und mitnehmen, wodurch
diese zum Schwingen gebracht wird. Die Wippe 22 ist um einen Bolzen 23 drehbar,
der in dem Sockel 16' gelagert ist. Die Bewegungen der Wippe werden auf den Schieber 9
übertragen. Zu diesem Zweck ist die Wippe mit einem Stift 21 und der Schieber mit einem
Ansatz 18 versehen, dessen dachförmige Erhöhung 19 einen Schlitz 20 zur Aufnahme des
Stiftes 21 hat. Wird also die Wippe 22 zum Schwingen gebracht, so verschiebt ihr Stift 21
den Schieber 9 in der einen oder anderen Richtung (Fig. 3 und 5).
Sind an das Gasverteilungsnetz die Lampen in Reihen angeschlossen, die zu verschiedenen
Zeiten gelöscht werden sollen, so muß Vorsorge getroffen werden, daß einerseits bei dem
Löschen der einen Reihe, z. B. von Abendlampen, die andere Reihe, z. B. die Nachtlampen,
brennen bleiben, und andererseits bei dem späteren Löschen der Nachtlampen die Abendlampen keine Zündung erfahren. Zu
diesem Zweck ist von den an der Brücke 27 pendelnd aufgehängten Hebeln der eine, 25,
mit einer Klappe 31 versehen, die um einen Bolzen 32 nach oben klappen kann, und so gekrümmt
ist, daß sie sich bei der Aufwärtsbewegung der Brücke 27 an der ihr benachbarten
Stange 30· der Wippe 22 vorbeischiebt und das Maul 29 des Hebels 25 abschließt, was
einem leeren Hub gleichkommt. Bei dem Abwärtsgang der Brücke bleibt die Klappe auf
der Stange 30 liegen, so daß beim nächsten Hub das Maul des Hebels 25 die Stange erfassen
und anheben kann. Um dies zu gestatten, sowie um die Hebel 24 und 25 abwechselnd
zum Angriff zu bringen, ist die Brücke 27 in wagerechter Richtung etwas drehbar,
was z. B. durch ein geringes Spiel der Stange 15 an ihrer Gelenkverbindung mit dem Hebel
13 erreicht werden kann.
Dieses Einrücken der Hebel 24 und 25 wird durch die dachförmige Erhöhung 19 an dem
Ansatz 18 des Schiebers 9 bewirkt. Auf dieser gleitet ein Stift 33, der an einem aufwärts
zeigenden Arm 34 der Brücke 27 befestigt ist. Kommt ein Druckstoß, so wird die Brücke mit
dem Stift 33 angehoben und gleichzeitig der Schieber 9 durch die Wippe 22 so weit verschoben,
daß die Spitze der dachförmigen Erhöhung 19 auf die andere Seite des Stiftes 33
tritt, d. h. es gleitet dieser bei der für den Schieber 9 ohne Einfluß bleibenden Abwärtsbewegung
der Brücke auf der anderen Dreieckseite 19 nieder, d. h. die Brücke 27 wird gedreht,
und es gelangt der andere Hebel 24 bzw. 25 in die Angriffsstellung. ·
Bei dem jedes zweite Mal stattfindenden Leerhub des Hebels 25, bei dem keine Verschiebung
des Schiebers 9 stattfindet, soll nun der Stift 33 keine Drehbewegung der Brücke
27 bewirken, d. h. er muß auf derselben Dreieckseite 19 bleiben und darf nur eine rein senkrechte
Bewegung ausführen. Zu diesem Zweck sind für den Stift 33 über dem Schieber 9 und Ansatz 18 senkrechte Führungen 35
mit einer festen Zunge 36 vorgesehen, welche zum Einlenken des Stiftes 33 in die Führungen
35 dient. Um nun zu verhindern, daß der Stift 33 aus irgendeinem Grunde zur Unzeit
die Führung 35 wechselt, also in die falsche Führung 35 eintritt, ist eine zwangläufige
Steuerung für den Stift 33 vorgesehen. Diese besteht aus einer um den Bolzen 37 schwingenden
Zunge 38, die durch ein Gewicht 39 nach einem Ausschwingen stets wieder in die senkrechte
Stellung zurückgebracht wird. Diese Zunge 38 ist mit einem im rechten Winkel abzweigenden
Arm 40 versehen, welcher beim leeren Hub des Hebels 25 von einem Anschlag 41 überdeckt wird (Fig. 25), so daß die Zunge
38 nicht ausschwingen kann und die unrichtige Führung 35 abschließt. Der Anschlag 41 ist
zu diesem Zweck an dem Schieber 9 befestigt, so daß er dessen Bewegung mitmachen muß
und die Zunge 38 in der anderen Endstellung freigibt (Fig. 26).
Auf diese Weise ist eine Fehlbewegung des Stiftes 9 ausgeschlossen.
Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist nun in folgendem (Fig. 7 bis 18) an einer Einrichtung
für eine halb- und eine ganznächtige Laterne erläutert; und zwar sei beabsichtigt,
die erstere Reihe von Flammen um. 12 Uhr nachts zu löschen, die andere um 5 Uhr morgens.
Bei den halbnächtigen Flammen sind die Hebel 25 auf der Zündflammenseite und bei
der anderen auf der Brennseite; es könnten natürlich ebensogut anstatt der Vertauschung
der Hebel auch are Leitungen zum Brenner und zur Zündflamme ausgewechselt sein. Um
7 Uhr abends nehmen die Steuerungsteile die in den Fig. 7 und 13 dargestellte Lage ein, und
es ist bei der halbnächtigen Flamme der Hebel 25 und bei der ganznächtigen der Hebel 24
bereit, um bei einem Druckstoß die Schieber 9 umzusteuern, d. h. die Flammen alle anzuzünden
(Fig. 8 und 14). Beim Nachlassen des . erhöhten Leitungsdruckes senkt sich die
Brücke 27 samt den beiden Hebeln 24 und 25 und wird hierbei in der geschilderten Weise
gleichzeitig so weit gedreht, daß bei der halbnächtigen Flamme nunmehr der Hebel 24
(Fig. 9) und bei der ganznächtigen der Hebel 25 (Fig. 15) in die Angriffsstellung gelangt.
Bei dem folgenden Druckstoß greift nur der Hebel 24 an und steuert um (Fig. 10), während
der Hebel 25, dessen Maul 29 durch die Klappe 31 abgedeckt ist, an der Querstange 30
vorbeigleitet und hierbei aber nur für diesen Augenblick etwas zurückgedreht wird
(Fig. 16). Damit ist ein leerer Hub ausgeführt, d. h. es werden die ganznächtigen Lampen
nicht gelöscht. Bei diesen Lampen erfährt die Brücke 27 beim Niedergang auch keine
Drehung, weil der Schieber mit dem dachförmigen Ansatz 19 stehen blieb und sich demgemäß
der Stift 33 nur in der zugehörigen senkrechten Führung 35 bewegte. Dagegen streift sich nun beim Niedergang der Brücke
27 die Klappe 31 über die Querstange 30 und wird allmählich nach oben aufgeklappt
(Fig. 17), so daß beim nächsten Druckstoß um 5 Uhr morgens das Maul· 29 den Hebel 25
faßt (Fig. 18) und umsteuert, d. h. die ganznächtige Flamme schließt (Fig. 18), worauf
die Organe beim folgenden Senken der Brücke wieder zurück in die Stellung der.Fig. 13 gelangen,
so daß sich das Spiel wiederholen kann. Gleichzeitig hat in derselben Weise um 5 Uhr
morgens der Hebel 25 der halbnächtigen Laterne einen leeren Hub ausgeführt (Fig. 11),
da sonst ein Öffnen des Gaseintrittes bewirkt würde, und ist ebenfalls wieder in die Anfangsstellung
der Fig. 7 zurückgekehrt.
Der Hebel 13 kann durch Auflegen verschieden schwerer Gewichte 42 belastet werden,
wodurch die Empfindlichkeit der Steuerung veränderbar ist. Diese Einrichtung ermöglicht
in bekannter Weise das Löschen einer größeren Anzahl Reihen von Flammen, indem diese je nach der Zeit, nach der sie gelöscht
werden sollen, mit verschieden schweren Gewichten belastet werden, wodurch sie bei verschiedener
Höhe des Leituhgsdruckes arbeiten. Diejenigen Laternen, welche am spätesten
gelöscht werden sollen, werden natürlich am meisten belastet und die mit dem frühesten
Löschzeitpunkt am geringsten. Sollen diese also gelöscht werden, so wird ein Druckstoß
in die Leitung geschickt, welcher deren Belastung" entspricht und durch welchen die anderen
nicht betroffen werden. Soll die zweite Reihe von Flammen gelöscht werden, so wird
ein ihrer Belastung entsprechend stärkerer Druckstoß in die Leitung geschickt usf.
Anstatt der Schiebersteuerung kann auch eine Ventilsteuerung angewandt werden
(Fig. 22 bis 24). Bei dieser Ausführungsform werden die Durchgänge nach dem Brenner
.1 und nach der Zündflamme 2 durch Ventile 43 gesteuert, welche in gesenkter Stellung
ihren Durchgang 7 bzw. 8 abschließen. Diese Ventile. 43 sind mit je einer aus dem Verteilerkopf
S herausragenden Spindel 44. versehen und stehen z. B. unter Wirkung von Federn
45, welche die Ventile 43 nach oben zu drücken und die Druckgänge 7 bzw. 8 zu öffnen suchen.
Gleichzeitig sind sie als Doppelventile ausgebildet, so daß sie beim Öffnen mit einem zweiten
Kegel 46 den Durchgang ihrer Spindeln 44 durch den Verteilerkopf 5 ohne Verwendung
von Stopfbüchsen abdichten. Das Niederdrücken wird durch den an der Brücke 27
sitzenden Stift 33 bewirkt, der bei seinem Niedergang auf einen Teller 47 des betreffenden
Ventils auftrifft. Das Dreieck 19 ist bei diesem Ausführungsbeispiel auf einer Hülse 48
angebracht, die auf einer wagerechten Stange 49 gleitet und durch eine Gabel 50 am Umkippen
verhindert wird.
Bei Verwendung einer ständig brennenden Zündflamme vereinfacht sich die Einrichtung,
indem dann nur ein einziges Ventil 43 angeordnet wird (Fig. 27 bis 29), das in ähnlicher
Weise durch den Stift 33 gesteuert wird. Das Ventil 4.3 ist dann an einem Hebel 51 gelagert,
der dem Leitungsdruck entsprechend belastet no sein kann und um einen Bolzen 52 drehbar ist.
Die Steuerung ist in den Fig. 27 bis 29 in einer anderen Ausführungsform dargestellt,
die indessen auch bei den in den Fig. 1 bis 26 abgebildeten Einrichtungen mit geringen
Änderungen anwendbar ist.
Es ist hier das Dreieck 19 selbst um den Bolzen 23 der Wippe pendelnd drehbar und
labil gelagert. Außerdem ist nur eine bewegliche Zunge 38 vorgesehen, die wieder um
einen Bolzen 37 schwingt und durch ein Gewicht in senkrechter Stellung gehalten, sowie
nach einem Ausschwingen in diese zurückgebracht wird. Die Zunge 38 ist hier mit zwei
Armen 40 versehen, die wieder je nach der Stellung von dem hier als Doppelanschlag ausgebildeten
Anschlag 41 zum einseitigen Feststellen der Zunge 38 übergriffen werden.
Die ganze Einrichtung ist lösbar an einem Flansch 53 des Rohres 4 befestigt, so daß sie
beispielsweise zur Vornahme einer Ausbesserung rasch abgenommen werden kann. Das
Rohr 4 ist daher mit einem Hahn 54 versehen, wodurch dann die Laterne ohne Betriebsstörung
in der gebräuchlichen Weise weiter benutzt werden kann.
Claims (7)
- Patent-An Sprüche:i. Umsteuerungsvorrichtung, insbesondere für Gasfernzünder, bei welchen das Zünden und Löschen durch einen Druckstoß in der Leitung mit Hilfe einer Membran o. dgl. bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittels der Membran heb- und senkbare Brücke (27) an ihren Enden pendelnde Hebel (24,25) trägt, die abwechselnd mit den Armen (30) einer Wippe (22) in Eingriff gebracht werden, die ihre Bewegung auf das Gasverteilungsorgan überträgt.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen den Zufluß des Gases zur Haupt- und Nebenflamme steuernden Muschelschieber (9) mit einem dachförmigen Ansatz (19), der einen Führungsschlitz (20) für den die Bewegung übertragenden Stift (21) der Wippe (22) hat und gleichzeitig einem an der Brücke (27) befindlichen wagerechten Stift (33) als Lenker dient, damit die Brücke bei ihrer Abwärtsbewegung" eine teilweise Drehung um ihre senkrechte Achse nach der einen oder anderen Richtung erfährt und so die Hebel (24, 25) abwechselnd in die Arbeitsstellung bringt.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Wippe angreifende Maul (29) des einen Hebels (25) mit einer nach oben drehbaren Klappe (31) versehen ist, die so g-ekrümmt ist, daß sie sich bei dem Anheben der Brücke (27) an der ihr benachbarten Stange (30) der Wippe vorbeischiebt und so einen Leerhub bewirkt, bei dem Sinken der Brücke aber auf der Stange (30) liegen bleibt, damit bei dem nächsten Hub das Maul (29) die.Stange (30) unterfassen und anheben kann.
- 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch senkrechte Führungen (35) für den Stift (33) der Brücke (27), von denen die eine bei dem Leerhub der Brücke durch einen am Schieber (9) befindlichen Anschlag (41) und eine von diesem beeinflußte Zunge (38) verriegelt wird, damit die Brücke nur eine Bewegung in senkrechter Richtung ausführt, ohne eine Drehung zu erfahren.
- 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verteilung des Gases bewirkende Ventile (43), die durch Federn in der Offenstellung gehalten und durch den von dem Dreieck (19) gesteuerten Stift (33) der Brücke (27) abwechselnd geschlossen werden, wobei das Dreieck (19) auf einer besonderen Führung (49) gleitet.
- 6. Ausführung"sform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Umsteuerung an 8ö dem Flansch (53) des Gasrohres (4) lösbar befestigt ist, das mit einem Hahn (54) versehen ist, damit die Laterne auch nach Abnahme der Steuerung verwendbar ist.
- 7. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Dreieck (19) um den Bolzen (23) der Wippe drehbar ist, und daß zur Erzielung des jeweils erforderlichen Leerhubes der Brücke (27) eine bewegliche Zunge (38) mit zwei Anschlägen (40) vorgesehen ist, die mit einem als Doppelanschlag ausgebildeten Arm (41) des Dreieckes (19) zusammenarbeitet und in dessen Endstellungen je nach einer Seite festgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=461542
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198766C (de) |
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