DE238355C - - Google Patents

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DE238355C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23D—BURNERS
    • F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46—Details
    • F23D14/48—Nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
- Λ! 238355 -■ KLASSE A-g. GRUPPE
EHRICH & GRAETZ in BERLIN.
Regelungsdüse für Bunsenbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1910 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Regelungsdüse für Gasglühlicht, insbesondere Invertlicht, bei welcher das Heben und Senken des Regelungsdornes zwangsläufig mit Hilfe eines Winkelhebels bewirkt wird, auf den eine durch das Düsengehäuse hindurchgeführte Mitnehmerschraube einwirkt.
Die Benutzung von Winkelhebeln zur Übertragung der Bewegung der Regelungsschraube
ίο auf den Regelungsdorn ist zwar an sich bekannt; jedoch war man bisher nicht in der Lage, die Düsen so auszugestalten, daß sie den Ansprüchen der Praxis bezüglich Einfachheit und leichter Zusammensetzbarkeit genüg-
!5 ten. Bei den bekannten Einrichtungen war es vielmehr außerordentlich schwierig, die Düse überhaupt zusammenzusetzen. · Die einzelnen Teile der Düse mußten einzeln in das Düsengehäuse eingebaut werden.
Nach der Erfindung wird bei Verwendung der Düse für einen Invertbrenner der Drehpunkt des Kniehebels oberhalb der Regelungsschraube gelagert. Dadurch wird es möglich, den von der Regelungsschraube beeinflußten Arm des Kniehebels einfach mit einem U-förmigen, über eine entsprechende Eindrehung der Regelungsschraube greifenden Schlitz zu versehen, während der Kniehebel selbst mit dem Regelungsstift und seinem Lagerbock als einheitliches Ganzes in die Düse eingeführt werden kann.
Die Fig. ι und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar veranschaulicht Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die neue Einrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe. Es stellen vor: ι das Düsengehäuse, 2 die Regelungsschraube, 3 den Regelungsdorn, welcher gehoben oder gesenkt wird, 4 den Kniehebel. Letzterer ist drehbar um die Achse 5 gelagert, welche durch zwei Böcke 6 getragen wird, die mit der Platte 7 aus einem Stück gestanzt sind. Die Platte 7 ist zwischen einen Vorsprung des Gehäuses 1 und den die Gaszufuhr vermittelnden Nippel 8 eingeklemmt. Der Dorn 3 ist mitten durch die Platte 7 hindurchgeführt und greift mit einem Stift 9 in den Schlitz 10 des Kniehebels 4 ein.
Der abwärts gerichtete Schenkel des Hebels 4 besitzt einen U-förmigen Ausschnitt 11, welcher über eine Eindrehung 12 an der Schraube 2 derart geschoben ist, daß beim Vor- oder Zurückschrauben der Spindel 2 der untere Schenkel des Hebels 4 nach rechts oder links bewegt wird. Bei einer Rechts- oder Linksbewegung des nach unten gerichteten Schenkels des Kniehebels 4 bewegt sich der andere Schenkel nach oben oder nach unten und zwingt den Dorn 3 zur Teilnahme an dieser Bewegung. Dabei taucht die Spitze des Domes 3 mehr oder weniger in die Gasaustrittsöffnung der Düsenplatte 13 ein und regelt dadurch in bekannter Weise die Weite dieser öffnung.
Die Platte 7 dient nicht nur als Lager für den Hebel 6, sondern sie wird gleichzeitig als Führung für den oberen Teil des Domes 3 benutzt.
Zum Auseinandernehmen der Düse braucht nur die Verschraubung 8 gelöst werden. Alsdann ist man in der Lage, ohne weiteres den Kniehebel 4 mit der Platte 7 und dem Dorn 3 aus der Düse herauszuheben; ebenso einfach gestaltet sich umgekehrt die Zusammensetzung der Düse.
Die Einfachheit und leichte Handhabung der Einrichtung ergibt sich daraus, daß der Schwingungspunkt für den Hebel. 4 oberhalb der Schraube 2 vorgesehen ist, so daß diese beim Herausnehmen oder beim Einsetzen des Dornes 3, des Hebels 4 usw. nicht hindernd im Wege ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die zur Regelung der Düsenöffnung dienende Spitze des Dornes 3, wie die Fig. 1 zeigt, in bekannter Weise zweiseitig zugespitzt, und der Dorn reicht durch die öffnung der Düsenplatte hindurch, so daß er sich in dieser führt. Die Führung des Dornes 3 ist daher einmal durch die Düsenplatte, das andere Mal durch die Platte 7 gesichert. An Stelle der Führung mit Hilfe des zugespitzten, durch die Düsenplatte 13 reichenden Dornes kann natürlich auch eine andere Führung des Dornes 3 an dem unteren Ende vorgesehen werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Regelungsdüse für Bunsenbrenner, bei welcher der die Weite der Gasaustrittsöffnung regelnde Dorn mittels eines Kniehebels zwangsläufig gehoben und gesenkt wird, der mit einer in der Wandung des Düsengehäuses geführten Schraubenspindel gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager des Kniehebels (4) in Richtung des Gasstromes vor (oberhalb) der Antriebsspindel (2) angebracht ist, so daß der Kniehebel mit dem Dorn (3) und dem Lagerbock (6) ohne Entfernung der Spindel aus dem Düsengehäuse entfernt werden kann.
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung des Kniehebeis eine Platte (7) dient, welche zwischen einen Vorsprung im Düsengehäuse und den zur Gaszuführung dienenden Nippel festgeklemmt ist.
3. Düse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Lagerung des Kniehebels dienende Platte (7) gleichzeitig zur Führung des Regelungsdornes (3) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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