DE199052C - - Google Patents

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DE199052C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/02Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro
    • F16P3/04Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47^ GRUPPE 48: />
Firma CHN. MANSFELD in LEIPZIG-REUDNITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1907 ab.
Bei der Bedienung von Prägepressen haben die Arbeiter vielfach die Gewohnheit, das angelegte Werkstück so lange als möglich festzuhalten, wobei die Hand die einfahrende Bewegung des die Prägeform tragenden Tisches mitmachen muß. Auf diese Weise kann die Hand, zwischen letztere und den Druckkopf, an dem sich die Gegenform befindet, geraten. Häufig werden die Prägetische auch mit sogenannten Deckelblechen versehen, welche die Gegenform tragen und beim Aus- und Einfahren selbsttätig auf- und zuklappen. Bei dieser Anordnung liegt
ψ die Gefahr vor, daß die Hand unter diese Klappe gerät, wenn der Tisch, in Druckstellung geht.
Die Sicherheitsvorrichtung, welche Unfälle der geschilderten Art verhindern soll, ist auf den Zeichnungen in Verbindung mit einer Prägepresse dargestellt, deren beide Tische mit genannten Deckelblechen versehen sind. Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 den Grundriß; Fig. 3 und 4 sind Nebenfiguren in größerem Maßstab; die Fig. 5 und 6 stellen Einzelteile in größerem Maßstab im Auf- und Grundriß dar; Fig. 7 veranschaulicht die Feststellvorrichtung der Antriebskupplung in größerem Maßstabe in Seitenansicht und Fig. 8 im Grundriß.
Die Tische 1 und 2 (Fig. 2) mit den Deckelblechen 3 und 4 fahren abwechselnd unter den Druckkopf 5. Hierbei klappen die Deckelbleche selbsttätig zu. Die Querstange 6 dient bei dieser Ausführungsform zur Sicherung an beiden Tischen. Gelagert ist die Querstange in verstellbaren Haltern 9 und 10 (Fig. 3 und 4), welche zu beiden Seiten der Tischführungsplatte 28 (Fig. 2) in Scharnierteilen 7 und 8 stecken, die bei 11 und 12 ihren Drehpunkt haben. Die Scharnierteile haben Nasen, gegen die sich' die Sicherungsbolzen 13 und 14 (Fig. 3) legen; sie bilden zusammen Gesperre, welche durch Vermittelung der Hebel 17 und 18 unter Wirkung der Federn 15 und 16 stehen. Wenn nun der Arbeiter die Hand nicht rechtzeitig zurückzieht, sondern diese die Bewegung des Tisches mitmacht, wird die Querstange 6 angestoßen und neigt sich nach dem Druckkopf zu. Die Nase an dem Scharnierteil 7,8 gibt dadurch den Sicherungsbolzen 13, 14 frei und die Feder 15, 16 wirkt durch Hebel 17, 18, 19 und Zugstange 21 auf den Winkelhebel 22 (Fig. 7). Dieser hat auf dem Handhebel 23, welcher zum Einrücken der Maschine dient, seinen Drehpunkt und hebt den Sperrbolzen 24 (Fig. 7 und 8) aus, durch den die Antriebskupplung entgegen der Wirkung der Feder 25 (Fig. 8) im Eingriff gehalten wird. Nach Auslösung des Sperrbolzens rückt die Feder 25 die Kupplung aus und eine Kegelbremse 29 (Fig. 8) bewirkt den augenblicklichen Stillstand der Maschine.
Damit die zu beiden Seiten der Tischführungsplatte angeordneten Gesperre unabhängig voneinander auslösen können, sind die drehbar auf der Welle 20 (Fig. 2) gelagerten Hebel 17, 18 klauenartig mit den auf der
Welle befestigten Stellringen 26, 27 gekuppelt. Zwischen den Klauen am Hebel und Stellring ist ein bestimmter Spielraum vorgesehen (Fig. 5 und 6). Erfolgt nun die Auslösung z. B. links, so werden Hebel 17 und Stellring 26 die Welle 20 um das Maß des Spielraumes drehen, ohne den Hebel 18 mitzuzudrehen bzw. das Gesperre rechts zu beeinflussen.
Der Hebel 19 mit Handgriff dient auch dazu, die Gesperre nach erfolgter Auslösung wieder in Eingriff zu bringen.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Schutzvorrichtung an Prägepressen für Blech, Leder, Pappe o. dgl. mit zwei in ausweichenden Bahnen selbsttätig aus- und einfahrenden Arbeitstischen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tische (1, 2) unter einer gemeinsamen, in der Höhe verstellbaren Querstange (6) hinwegglciten, welche, infolge Anstoßens der Hand oder eines anderen Hindernisses in der Richtung der Tischeinfahrt sich neigend, zwei unter Federzug (15, 16) stehende, unabhängig voneinander wirkende und auslösbare Gesperre (7, 8; 13 14) freigibt, worauf das Stillsetzen der Presse dadurch erfolgt, daß eine Sperrvorrichtung ausgelöst wird, die bis dahin das selbsttätige Ausrücken der Antriebskupplung verhinderte.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE199052C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955187C (de) * 1954-03-25 1956-12-27 Winfried Schaefer Sicherungsvorrichtung an Schneckenpressen, Schneckenfoerderanlagen und Einrichtungen aehnlicher Art

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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