DE19910031C2 - Vorrichtung zum Verschließen einer Fahrzeugtür - Google Patents
Vorrichtung zum Verschließen einer FahrzeugtürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen
einer mit einem Türschloß versehenen Fahrzeugtür, wobei die
Vorrichtung ein Gehäuse und ein auf einem Trägerteil ange
ordnetes bolzen- oder bügelförmiges Schließelement umfaßt,
und wobei das Trägerteil einerseits mit Hilfe einer einen
Antriebsmotor mit nachgeschaltetem Getriebe enthaltenden
Antriebseinrichtung gegen den Druck mindestens einer
Feder von einer Ent- in eine Verriegelungsstellung verschieb
bar ist und andererseits in der Entriegelungsstellung durch
eine dem Türschloß zugeordnete schwenkbare Gabelfalle um
greifbar ist, so daß das Schließelement bei seiner Verschie
bung in die Verriegelungsstellung über die Gabelfalle die
Fahrzeugtür in deren geschlossene Stellung zieht.
Eine derartige Schließhilfe für Fahrzeugtüren ist beispiels
weise aus der DE 197 37 996 A1 bekannt. Bei dieser bekannten
Vorrichtung wird das Trägerteil des Schließelementes mittels
einer Antriebseinrichtung verschoben, die einen Exzenter mit einem Steuernocken antreibt, wel
cher direkt auf die Randbereiche einer Ausnehmung des Trägerteiles einwirkt. Um sicherzustel
len, daß bei einem manuellen Schließen der Fahrzeugtür keine Behinderung durch den Exzenter
erfolgt, weist die Ausnehmung in Bewegungsrichtung des Trägerteiles ein lichtes Maß auf, das
dem Außendurchmesser der Bewegungsbahn des Exzenters entspricht.
Die bekannte Vorrichtung ist relativ platzaufwendig, da das Trägerteil des Schließelemen
tes eine der Bewegungsbahn des Exzenters entsprechend breite Ausnehmung aufweisen
muß. Außerdem ist zum Verschließen der Fahrzeugtür bei Ausfall der Antriebseinrichtung eine
separate Handeinstelleinrichtung erforderlich, mittels welcher das Trägerteil des Schließele
mentes manuell in die Verriegelungsstellung verschoben und in dieser Stellung dann anschlie
ßend fixiert werden muß.
Aus der DE 196 16 655 A1 ist ebenfalls eine als Schließhilfe für Fahrzeugtüren dienende Vor
richtung bekannt, bei welcher die Verschiebung des das Schließelement aufnehmenden Träger
teiles durch eine direkt auf das Trägerteil wirkende Antriebsvorrichtung erfolgt. Dabei drückt ein
von der Antriebsvorrichtung gedrehter Nocken so lange gegen einen an dem Trägerteil angeord
neten Mitnehmer, bis das Trägerteil durch einen schwenkbaren federbelasteten Fanghebel in sei
ner Verriegelungsstellung fixiert wird. Anschließend wird der Nocken dann noch so lange wei
tergedreht, bis er nicht mehr im Eingriff mit dem Mitnehmer ist.
Um das Trägerteil wieder von der Ver- in die Entriegelungsstellung zu verschieben, wird der
Fanghebel entweder mittels eines separaten Antriebes oder über ein mit der Antriebseinrichtung
verbundenes Getriebe aus der Fixierstellung herausgeschwenkt.
Aus der DE 197 42 798 A1 ist ein Kraftfahrzeug-Türschloß mit einer Öffnungshilfe und ei
ner Kindersicherung bekannt.
Aus der DE 197 02 420 A1 ist ferner eine Steuervorrichtung für ein Fahrzeugtürschloß be
kannt, welches ein motorisch angetriebenes Stellelement umfaßt, das in Abhängigkeit von
seiner Drehstellung mit Betätigungselementen zusammenwirkt, durch die Funktionszu
stände des Schlosses (Fahrzeug ver- und entriegeln, Diebstahlsicherung, Kindersicherung
etc.) einstellbar sind.
Schließlich ist aus: Dizioglu, B: Getriebelehre Bd. 1, Vieweg Verlag Braunschweig 1965,
S. 32 bekannt, daß als Ersatz für ein höheres Elementenpaar ein Elementenpaar mit zwei
Elementen eingesetzt werden kann. Einen Hinweis auf eine platzsparend aufgebaute Vor
richtung zum Verschließen einer mit einem Türschloß versehenen Fahrzeugtür enthält
diese Druckschrift nicht.
Ausgehend von der DE 197 37 996 A1 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich
tung der eingangs erwähnten Art anzugeben, bei der das Trägerteil des Schließelementes einfach
und platzsparend ausgestaltet und damit die gesamte Vorrichtung als sehr kompakte Einheit auf
baubar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
Die Erfindung beruht im wesentlichen auf dem Gedanken, zwischen dem von der Antriebsein
richtung betätigten Steuernocken und dem Schließelement ein laschenförmig ausgebildetes
Koppelelement vorzusehen, welches eine erste Ausnehmung enthält, in die der Steuernocken
formschlüssig eingreift und welches eine als Langloch ausgebildete zweite Ausnehmung enthält,
in die eine mit dem Trägerteil des Schließelementes verbundene zapfenförmige Verlängerung
eingreift. Die Länge des Langloches ist dabei derart gewählt, daß das in der Entriegelungsstel
lung befindliche Schließelement manuell ohne Behinderung durch den Steuernocken in seine
Verriegelungsstellung verschiebbar ist.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn zur Fixierung des Schließelementes in seiner Verrie
gelungsstellung ein Fanghebel vorgesehen ist, welcher in dieser Stellung die zapfenförmige
Verlängerung des Trägerteiles umgreift. Dadurch wird einerseits erreicht, daß bei einer gewalt
samen Betätigung der Fahrzeugtür in der geschlossenen Stellung die entsprechenden Kräfte auf
den Fanghebel und nicht auf die Antriebseinrichtung wirken und diese gegebenenfalls beschädi
gen. Andererseits stellt der Fanghebel sicher, daß bei einem manuellen Zuschlagen der Fahr
zeugtür - unabhängig davon, ob die Antriebseinrichtung ausgefallen ist oder nicht - diese sicher
verschlossen wird. Ein manuelles Verschieben des Trägerteiles in die Verriegelungsstellung, wie
es bei der eingangs erwähnten DE 197 37 996 A1 erforderlich ist, wenn die Antriebseinrichtung
ausfällt, ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung hingegen nicht erforderlich.
Um den Fanghebel auf einfache Weise in seine Ausgangslage zurückzuschwenken, wenn das
Schließelement von der Ver- in die Entriegelungsstellung verschoben werden soll, hat es sich als
vorteilhaft erwiesen, wenn an dem den Steuernocken tragenden Nockenrad ein Steuerhebel an
geordnet ist. Dieser verschwenkt dann bei Drehung des Nockenrades von der Ver- in die Entrie
gelungsstellung den Fanghebel in seine Freigabestellung.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand von Fi
guren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 die Explosionsdarstellung einer Vorrichtung mit einer Antriebseinrichtung und ei
nem ein bügelförmiges Schließelement tragenden Trägerteil, wobei die Antriebseinrich
tung ein Nockenrad umfaßt, an dem sowohl ein Steuernocken als auch ein Steuerhebel
befestigt ist;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 mit 16 bezeichneten Trägerteiles aus einer
gegenüber Fig. 1 geänderten Blickrichtung;
Fig. 3 die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung im zusammengebauten Zustand;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung im Bereich der Verbindung zwischen Steuer
nocken und Trägerteil des Schließelementes;
Fig. 5-10 Draufsichten auf die in Fig. 4 dargestellte Anordnung zur Erläuterung der Erfin
dung, wobei das Schließelement zunächst von seiner Ent- in seine Verriegelungsstellung
(Fig. 5-7) und anschließend wieder in seine Entriegelungsstellung (Fig. 8-10) verschoben
wird;
Fig. 11-13 Draufsichten auf die in Fig. 4 dargestellte Anordnung, wobei das Schließele
ment durch Zuschlagen der Fahrzeugtür schlagartig von seiner Ent- in seine Verriege
lungsstellung verschoben wird;
Fig. 14-17 Draufsichten auf die in Fig. 4 dargestellte Anordnung, wobei der den Fanghebel
ansteuernde Steuerhebel eine gegenüber den Fig. 5-13 andere Anordnung an dem Noc
kenrad aufweist.
In den Fig. 1 und 3 ist mit 1 eine Vorrichtung bezeichnet, die als Schließhilfe für das Verschlie
ßen der Heckklappe eines nicht dargestellten Kraftfahrzeuges dient. Die Vorrichtung 1 wird da
bei üblicherweise an der heckseitigen Karosserie des Fahrzeuges in dem Bereich der Heckklap
penöffnung befestigt, der dem Türschloß der Fahrzeugtür gegenüberliegt.
Die Vorrichtung 1 enthält ein aus einem Vorder- und einem Rückteil 2 und 3 bestehendes Ge
häuse 4, an dem außenseitig der Antriebsmotor 5 einer Antriebseinrichtung 6 angeflanscht ist.
Der Antriebsmotor 5 ist mit einem Getriebe 7 verbunden, welches innerhalb des Gehäuses 4 an
einem gehäusefesten plattenförmigen Träger 8 befestigt ist und welches ein Nockenrad 9 mit ei
nem exzentrisch zu seiner Mittelachse 10 befestigten Steuernocken 11 sowie einen Steuerhebel
12 umfaßt (vgl. auch Fig. 4).
An dem plattenförmigen Träger 8 ist vorderseitig ein federbelasteter Fanghebel 13 schwenkbar
angeordnet. Außerdem besitzt der Träger 8 eine zentrale Öffnung 14, durch welche das Nocken
rad 9 und damit auch der Steuernocken 11 und der Steuerhebel 12 vorderseitig in das Gehäuse 4
ragen.
Das Vorderteil 2 des Gehäuses 4 weist Führungen 15 auf, in denen das Trägerteil 16 eines bügel
förmigen mit den Schenkeln 17 und 18 versehenen Schließelementes (Schließbügel) 19 gegen
den Druck zweier Federn 20 verschiebbar angeordnet ist. Dabei ragt das Schließelement 19
durch eine schlitzförmige Ausnehmung 21 des Vorderteiles 2 aus dem Gehäuse 4 heraus.
Auf der dem Getriebe 7 zugewandten Seite des Trägerteiles 16 ist an diesem eine zapfenförmige
Verlängerung 22 vorgesehen (Fig. 2), bei der es sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
um eine Verlängerung des Schenkels 17 des Schließbügels 19 handelt.
Zur Verbindung des Steuernockens 11 mit dem Schließbügel 19 ist ein laschenförmig ausgebil
detes Koppelelement 23 vorgesehen, welches eine erste Ausnehmung 24 enthält, in die der Steu
ernocken 11 formschlüssig eingreift, und welches eine als Langloch ausgebildete zweite Aus
nehmung 25 enthält, in die die mit dem Trägerteil 16 des Schließbügels 19 verbundene zapfen
förmige Verlängerung 22 eingreift. Dabei erstreckt sich die Längsachse des Langloches in
Richtung der Verbindungsachse 27 der beiden Ausnehmungen 24, 25, und die Länge des Lang
loches ist derart gewählt, daß der in der Entriegelungsstellung befindliche Schließbügel 19 ma
nuell ohne Behinderung durch den Steuernocken 11 in seine Verriegelungsstellung verschiebbar
ist.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 5-13 näher auf die Wirkungsweise der Vorrichtung eingegan
gen:
Fig. 5 zeigt die Anordnung des Steuernockens 11 und der zapfenförmigen Verlängerung 22 des Trägerteiles 16 in der Entriegelungsstellung des Schließbügels 19. Dabei sei die Heckklappe des nicht dargestellten Fahrzeuges an dessen heckseitiger Karosserie angelehnt und das Türschloß im Schließbügel eingerastet (sogenannte Vorraststellung, bei der die Gabelfalle des nicht darge stellten Türschlosses den Schenkel 18 des Schließbügels 19 umfaßt und durch eine Sperrklinke gesichert ist). Gleichzeitig mit dem Einrasten des Schließbügels 19 wird über einen z. B. im Tür schloß befindlichen Mikroschalter der Antriebsmotor 5 (Fig. 1) der Vorrichtung 1 aktiviert und das Nockenrad 9 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 6).
Fig. 5 zeigt die Anordnung des Steuernockens 11 und der zapfenförmigen Verlängerung 22 des Trägerteiles 16 in der Entriegelungsstellung des Schließbügels 19. Dabei sei die Heckklappe des nicht dargestellten Fahrzeuges an dessen heckseitiger Karosserie angelehnt und das Türschloß im Schließbügel eingerastet (sogenannte Vorraststellung, bei der die Gabelfalle des nicht darge stellten Türschlosses den Schenkel 18 des Schließbügels 19 umfaßt und durch eine Sperrklinke gesichert ist). Gleichzeitig mit dem Einrasten des Schließbügels 19 wird über einen z. B. im Tür schloß befindlichen Mikroschalter der Antriebsmotor 5 (Fig. 1) der Vorrichtung 1 aktiviert und das Nockenrad 9 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 6).
Der Steuernocken 11 drückt über das laschenförmig ausgebildete Koppelelement 23 und die zap
fenförmige Verlängerung 22 das Trägerteil 16 gegen die Federn 20, so daß die Heckklappe des
entsprechenden Fahrzeuges definiert gegen die zwischen Heckklappe und Karosserie befindliche
(nicht dargestellte) Gummidichtung gezogen wird.
Sobald die Heckklappe geschlossen und damit die Verriegelungsstellung des Schließbügels 19
erreicht ist, rastet die zapfenförmige Verlängerung in eine Rastnut 28 des federbeaufschlagten
Fanghebels 13 ein (Fixierstellung des Fanghebels; Fig. 7) und der Antriebsmotor 5 wird über ei
nen nicht dargestellten Mikroschalter abgeschaltet.
Zur Entriegelung des Schließbügels 19 wird beispielsweise durch Betätigung eines Griffes oder
des Schließzylinders der Heckklappe der Antriebsmotor 5 wiederum aktiviert und dreht das
Nockenrad 9 weiter entgegen dem Uhrzeigersinn. Dabei verschwenkt der Steuerhebel 12 zu
nächst den Fanghebel 13, der die zapfenförmige Verlängerung 22 des Trägerteiles 16 freigibt
(Fig. 8 und 9). Nach weiterer Drehung des Nockenrades 9 gelangen auch Steuer- und Fanghebel
12 und 13 außer Eingriff und der Schließbügel 19 erreicht seine Entriegelungsstellung (Fig. 10).
Fig. 1 11 gibt den Fall wieder, daß die Heckklappe des entsprechenden Fahrzeuges manuell ge
schlossen wird, so daß der Schließbügel 19 manuell von der Ent- in die Verriegelungsstellung
gedrückt wird. Dabei rastet die zapfenförmige Verlängerung 22 in die Rastnut 28 des federbe
aufschlagten Fanghebels 13 ein und der Antriebsmotor 5 wird aktiviert, so daß das Nockenrad 9
sich so lange dreht, bis der Steuernocken 11 über die in den Fig. 12 und 13 dargestellten Zwi
schenstellungen in die in Fig. 7 dargestellte Stellung bewegt wird.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt. Die lösungsgemäße Vorrichtung kann auch als Schließhilfe für die Seitentüren eines
Fahrzeuges verwendet werden, wobei sie dann üblicherweise an der A- B- oder C-Säule befe
stigt wird. Ferner muß es sich bei dem Schließelement nicht um einen Schließbügel handeln,
sondern es kann auch als Schließbolzen ausgebildet sein.
Außerdem kann es vorteilhaft sein, wenn die Antriebseinrichtung 6 das Nockenrad 9 nach Errei
chen der Fixierstellung des Fanghebels 13 zunächst um einen vorgegebenen Winkel weiterdreht
und der Steuerhebel 12 erst nach Erreichen dieses Drehwinkels den Fanghebel 13 aus dessen Fi
xierstellung drückt.
Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 14-17 wiedergegeben. Dabei ist der Steuerhe
bel 12 in das Nockenrad 9 hinein- und aus diesem herausklappbar angeordnet. Fig. 14 zeigt die
Entriegelungsstellung des Schließbügels 19. Die Stellungen von Steuernocken 11, zapfenförmi
ger Verlängerung 22 des Trägerteiles 16 und Fanghebel 13 entsprechen daher den in Fig. 5 wie
dergegebenen Stellungen dieser Teile. Der Steuerhebel 12 hingegen ist in das Nockenrad 9 ein
geklappt und befindet sich in Höhe der zapfenförmigen Verlängerung 22, so daß er den Fanghe
bel 13 bei einer Drehung des Nockenrades 9 nicht berührt.
Fig. 15 zeigt die Verriegelungsstellung des Schließbügels 19,
bei der die zapfenförmige Verlängerung 22 in die Rastnut 28
des Fanghebels eingreift und in dieser Lage fixiert wird. Der
Steuerhebel 12 ist in dieser Stellung wieder aus dem Nocken
rad 9 herausgeklappt. Nach Erreichen der Verriegelungsstel
lung des Schließbügels 19 dreht sich das Nockenrad 9 noch um
einen vorgegebenen Drehwinkel weiter, bevor der Antriebsmotor
5 abgeschaltet wird (Fig. 16).
Soll anschließend der Schließbügel 19 in seine Entriegelungs
stellung verschoben werden, so dreht sich das Nockenrad 9 so
lange, bis der Steuerhebel 12 den Fanghebel 13 verschwenkt
und die zapfenförmige Verlängerung 22 sich nicht mehr in der
Rastnut 28 befindet (vgl. Fig. 17 und 14). Anschließend wird
der Steuerhebel 12 wieder in das Nockenrad 9 eingeklappt.
Das lagerichtige Hinein- und Herausklappen des Steuerhebels
12 kann beispielsweise durch eine gehäusefeste und mit einer
entsprechenden Kontur versehenen Steuerscheibe bewirkt wer
den, an der sich der Steuerhebel 12 einseitig abstützt.
1
Vorrichtung
2
Vorderteil (Gehäuse)
3
Rückteil (Gehäuse)
4
Gehäuse
5
Antriebsmotor
6
Antriebseinrichtung
7
Getriebe
8
plattenförmiger Träger, Träger
9
Nockenrad
10
Mittelachse (Nockenrad)
11
Steuernocken
12
Steuerhebel
13
Fanghebel
14
Öffnung
15
Führung
16
Trägerteil
17
,
18
Schenkel
19
Schließelement, Schließbügel
20
Feder
21
schlitzförmige Ausnehmung
22
zapfenförmige Verlängerung
23
Koppelelement
24
erste Ausnehmung
25
zweite Ausnehmung, Langloch
27
Verbindungsachse
28
Rastnut
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Verschließen einer mit einem Türschloß
versehenen Fahrzeugtür, wobei die Vorrichtung (1) ein
Gehäuse (4) und ein auf einem Trägerteil (16) angeord
netes bolzen- oder bügelförmiges Schließelement (19)
umfaßt, und wobei das Trägerteil (16) einerseits mit
Hilfe einer einen Antriebsmotor (5) mit nachgeschaltetem
Getriebe (7) enthaltenden Antriebseinrichtung (6) gegen
den Druck mindestens einer Feder (20) von einer Ent- in
eine Verriegelungsstellung verschiebbar ist und anderer
seits in der Entriegelungsstellung durch eine dem Tür
schloß zugeordnete schwenkbare Gabelfalle umgreifbar
ist, so daß das Schließelement (19) bei seiner Verschie
bung in die Verriegelungsstellung über die Gabelfalle
die Fahrzeugtür in deren geschlossene Stellung zieht,
mit den Merkmalen:
- a) das Getriebe (7) der Antriebseinrichtung (6) umfaßt ein Nockenrad (9), an dem ein exzentrisch zur Mit telachse (10) des Nockenrades (9) angeordneter Steuernocken (11) befestigt ist, der bei Drehung des Nockenrades (9) das Schließelement (19) von der Ent- in die Verriegelungsstellung und umgekehrt verschiebt;
- b) zur Verbindung zwischen dem Steuernocken (11) und dem Schließelement (19) ist ein laschenförmig aus gebildetes Koppelelement (23) vorgesehen, welches eine erste Ausnehmung (24) enthält, in die der Steuernocken (11) formschlüssig eingreift und welches eine als Langloch ausgebildete zweite Ausnehmung (25) enthält, in die eine mit dem Trägerteil (16) des Schließelementes (19) verbun dene zapfenförmige Verlängerung (22) eingreift, wobei die Längsachse des Langloches (25) sich in Richtung der Verbindungsachse (27) der beiden Aus nehmungen (24, 25) erstreckt, und
- c) die Länge des Langloches (25) ist derart gewählt, daß das in der Entriegelungsstellung befindliche Schließelement (19) manuell ohne Behinderungen durch den Steuernocken (11) in seine Verriegelungs stellung verschiebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung (1) einen an dem Gehäuse (4) oder einem
mit diesem verbundenen Träger (8) schwenkbar angeord
neten federbeaufschlagten Fanghebel (13) umfaßt, der die
zapfenförmige Verlängerung (22) des Trägerteiles (16)
nach deren Verschiebung in die Verriegelungsstellung
umgreift und in dieser Stellung fixiert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ein an dem Nockenrad (9) angeordneter Steuerhebel (12)
vorgesehen ist, derart, daß der Steuerhebel (12) bei
Weiterdrehung des Nockenrades (9) den Fanghebel (13) aus
seiner Fixierstellung drückt, so daß das Schließelement
(19) von dem Steuernocken (11) wieder in seine Entriege
lungsstellung verschiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebseinrichtung (6) derart geschaltet ist, daß
sich das Nockenrad (9) nach Erreichen der Fixierstellung
des Fanghebels (13) um einen vorgegebenen Drehwinkel
weiterdreht, ohne daß der Steuerhebel (12) den Fanghebel
(13) aus dessen Fixierstellung drückt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Steuerhebel (12) in das Nockenrad (9) hinein- und
aus diesem herausklappbar angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das lagerichtige Hinein- und Herausklappen des Steuer
hebels (12) durch eine gehäusefeste und mit einer ent
sprechenden Kontur versehenen Steuerscheibe bewirkt
wird, an der sich der Steuerhebel (12) einseitig ab
stützt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Schließelement (19) ein Schließ
bügel verwendet wird und daß es sich bei der zapfenför
migen Verlängerung (22) des Trägerteiles (16) um eine
durch das Trägerteil (16) hindurchgeführte Verlängerung
einer der beiden Schenkel (17, 18) des Schließbügels (19)
handelt.
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