DE1992206U - Fensterrahmen aus einem Kunststoff Hohlprofil - Google Patents

Fensterrahmen aus einem Kunststoff Hohlprofil

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DE1992206U
DE1992206U DENDAT1992206D DE1992206DU DE1992206U DE 1992206 U DE1992206 U DE 1992206U DE NDAT1992206 D DENDAT1992206 D DE NDAT1992206D DE 1992206D U DE1992206D U DE 1992206DU DE 1992206 U DE1992206 U DE 1992206U
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DE
Germany
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plastic
hollow profile
window frame
raised
frame made
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DENDAT1992206D
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AGROB Aktien gesellschaft fur Grob- und Feinkeramik, Werke Großpeter Lindemann 5021 Großkomgsdorf
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Publication of DE1992206U publication Critical patent/DE1992206U/de
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Description

DR.-ING.VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES
Köln i.deichmannhaus Sch-Sg/Ma
13· März 1968
AGEOB AG für Grob- und Feinkeramik, Werke Großpeter-Lindemann 5021 Großkönigsdorf/Köln
Fensterrahmen aus einem Kunststoffhohlprofil
Die Erfindung betrifft einen Fensterrahmen aus einem Kunststoff-Hohlprofil mit eingelegten Verstärkungsschienen, von denen an den Rahmenecken jeweils zwei durch eingeschobene Kunststoff-Eokverbindungen miteinander verbunden sind.
Fensterrahmen aus Kunststoff haben gegenüber Metallrahmen Vorzüge hinsichtlich der Korrosionsbeständigkeit und der. Montagemögliohkeit. Kunststoffrahmen haben dagegen aber ! eine geringere mechanische Festigkeit als Metall und sind insbesondere bei Wärmeeinwirkung leicht verformbar.
Um die guten Festigkeitseigenschaften des Metalls mit den Vorzügen des Kunststoffes zu vereinigen, sind' Fensterrahmen aus einem Kunststoff-Hohlprofil bekannt geworden, das ein aus Metall bestehendes Kastenprofil '. umschließt. Dabei ist es zweckmäßig, das Kunststoff-Hohlprofil aus wenigstens zwei einzelnen Profilen zusammenzustellen, die durch Schnappverbindungen ineinandergreifen und so dichte Verschlüsse bilden. Das vom Hohlprofil einge-
;■■■■■.. - 2 - -
schlossene Metall-Kastenprofil ist damit sorgfältig .sowohl gegen Witt'erungseinf lüsse als auch gegen in der Wand etwa vorhandene Feuchtigkeit abgeschirmt.
Bei Fensterrahmen dieser Art bilden die Rahmenecken die schwächsten Punkte. Da es an einer einheitlichen Normung für jFenstergrößen weitgehend fehlt, ist es zweckmäßig sowohl die Kunststoff- als auch die Stahlprofile endlos herzustellen und sie lediglich auf für den Transport geeignete Längen zu schneiden. Das Schneiden der für den jeweiligen Anwendungszweck benötigen Längen soll auch
' in einer kleineren Werkstatt ohne aufwendige Hilfs ·- mittel oder Maschinen durchgeführt werden können.
Zur Herstellung haltbarer Eckverbindungen ist es notwendig, eine Verschweißung von Kunststoffteilen durchzuführen, je so daß derartige Eckverbindungen bisher nur mit größerem Aufwand hergestellt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fensterrahmen der eingangs genannten Art zu schaff/en, der sich mit einfachen Mitteln herstellen läßt und in seinen Eckverbindungen eine größere Festigkeit aufweist, als die bekannten Fensterrahmen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch geXöstr»! daß die Kunststoff-Eckverbindungen an ihrem aus den Verstärkungsschienen herausragenden Teil mit parallel zur " · Winkelebene liegenden erhabenen Flächen ausgestattet sind ' und daß die Flächen im Abstand der lichten Weite des Hohlprofiles, voneinander liegen.
Damit wird erreicht, daß im Bereich der Ecken die über die • Verstärkungsschienen hinausragenden Teile des Kunststoff-Hohlprofiles auf den erhabenen Flächen der Kunststoff-Eckverbindungen glatt aufliegen. Die Auflageflächen
können mit einem Klebemittel bestrichen und an dem Hohlprofil festgeklebt werden. Es hat sich in der Praxis gezeigt,'
ι daß ein derartiges Verkleben von Hohlprofil und Kunststoff- . f Eckverbindung zu höherer Festigkeit führt als das bisher durchgeführte Verschweißen der beiden aneinanderstoßenden Hohlprofilteile. Der Klebvorgang ist außerdem einfacher durchführbar als eine Schweißung, so daß nunmehr mit Hilfe der Erfindung auch kleinere Werkstätten, die nicht über Geräte zum Verschweißen von Kunststoff verfügen, in die IiaSe versetzt werden, mit den vorhandenen Profilteilen [ duroh Kleben Fensterrahmen mit hoher Eckensteifigkeit her- * zustellen.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Eckverbindungen mit senkrecht zur Winkelebene liegenden erhabenen Flächen ausgestattet sind, welche im Abstand der lichten Weite des Hohlprofiles voneinander liegen. Es können somit alle an einer Kunststoff-Eckverbindung zur Verfügung stehenden ebenen Flächen als Klebeflächen Verwendung finden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines •Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
> · - , ? f. Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den erfindungsgemäßeri f
Fensterrahmen, Γ
Fig. 2 eine Aufsicht auf eine Rahmenecke, und Fig. 3 eine Kunststoff-Eckverbindung nach der Erfindung.'
Das Rahmenprofil besteht aus der Stahlkastensohiene 3, welche von dem Kunststoff-HohHiprofil 1,2 umgeben ist. Dieses besteht aus der Außenleiste 1 und dem im wesentlichen ü-förmigen Mantel 2v Der Mantel 2 ist an seinen Enden mit
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Stegen 5 versehen, die einen entsprechenden Vorsprung 4 an der Außen leiste hintergreifen, so daß sioh ein fester Sitz der "beiden Kunststoffteile ergibt» Der Mantel 2 [ ist an der der Außenleiste 1 abgesandten Seite mit Jeweils | einem überstehenden Plansch 6 versehen»
Die in Fig. 2 gezeigte Rahmenecke verbindet zwei unter j
ι einem rechten Winkel aufeinanderstoßende Profilstücke. j Jedes der beiden Trofilstücke ist unter einem Winkel von ί 45° abgeschrägt, so daß die Stoßkanten 7»8 entstehen. f Die Stahlkastenschienen 3 sind dagegen nicht abgeschrägt, [ und in ihre Öffnungen ist jeweils ein Schenkel 10 der Kunststoffeckverbindung 9 eingeschoben.
Diese Kunststoffeckverbindung mit den darübergeschobenen Stahlkastenschienen 3 ist in Fig. 3 perspektivisch gezeigt.
Ihre Schenkel 10 sind so ausgebildet, daß sie in die Öffnungen der Stahlkastenschienen 3 glatt hineinpassen, so daß bei Erwärmung und evtl. auftretender ungleichmäßiger Dehnung zwischen Stahl und Kunststoff eine Verschiebung möglich ist. Die parallel zur Winkelebene verlaufenden Flächen 11, die nicht von der Stahlkastenschiene überzogen sind, sind erhaben ausgebildet, und ihr gegenseitiger Abstand entspricht der lichten Weite des Kunststoff-Hohlfprofiles. Bei der Montage wird der Mantel 2 an seiner Innenseite an der zu verklebenden Stelle in der Nähe der Ab-
25· schrägung 7 mit einem Klebemittel bestrichen, das im Zusammenwirken mit der entsprechenden ebenfalls mit Klebemittel versehenen erhabenen Fläche 11 der Kunststoff-Eckverbindung 9 zusammenwirkt, so daß sich eine feste Ver- bindung ergibt. Die Außenleiste 1 wird ebenfalls in der !
liähe der Abschrägung 8 mit einemKleber bestrichen, so daß sie sich mit der jeweils anderen erhabenen Fläche 11 der Kunststoff-Eckverbindung verbindet.
Die senkrecht zur Winkelebene liegenden Flächen 12 und die ihnen gegenüberliegenden, in der Zeichnung nicht sichtbaren Flächen können ebenfalls erhaben ausgebildet sein und als Klebeflächen dienen.
Die Kunststoff-Eckverbindung 9 ist zweckmäßig im Spritzgußverfahren hergestellt, und die Form der erhabenen Fläche 11, 12 ist nicht an das gezeigte Ausführungsbeispiel gebunden.
Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf Profile der beschriebenen Art, ebenso wie es auch nicht erforderlich ist, das Kastenprofil aus einem U-förmigen Mantel und der Außenleiste zu bilden; sie kann vielmehr bei allen bekannten Fenster-Hohlprofilen verwendet werden.

Claims (3)

Ansprüche
1. Fensterrahmen aus einem Kunststoff-Hohlprofil mit [ eingelegten Verstärkungsschienen, von denen an den | Rahmenecken jeweils zwei durch eingeschobene Kunststoff- |: Eckverbindungen miteinander verbunden sind, dadurch f gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Eckverbindungen (9) an ihrem aus den Verstärkungsschienen (3) herausragenden . (Teil mit parallel zur Winkelebene liegenden erhabenen Flächen (11) ausgestattet sind, und daß die Flächen (11) im Abstand der lichten Weite des Hohlprofiles (1,2) voneinanderliegen.
2. Fensterrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Eckverbindungen (9) mit senkrecht zur Winkelebene liegenden erhabenen Flächen ausgestattet sind, welche im Abstand der lichten Weite des Hohlprofiles voneinander liegen.
3. Fensterrahmen nach Anspruch 1 oder 2, daduroh gekennzeichnet, daß die erhabenen Flächen (11) Klebeflächen sind.
DENDAT1992206D Fensterrahmen aus einem Kunststoff Hohlprofil Expired DE1992206U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1992206U true DE1992206U (de) 1968-08-22

Family

ID=1220685

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1992206D Expired DE1992206U (de) Fensterrahmen aus einem Kunststoff Hohlprofil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1992206U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202025107486U1 (de) 2025-12-05 2026-01-16 SCHÜCO International KG Eckverbinder und Blend- oder Flügelrahmen

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DE202025107486U1 (de) 2025-12-05 2026-01-16 SCHÜCO International KG Eckverbinder und Blend- oder Flügelrahmen

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