DE19928657A1 - Verfahren zur Messung der Beladung einer Wäschetrommel - Google Patents
Verfahren zur Messung der Beladung einer WäschetrommelInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Messung der Beladung einer von einem Motor 2 antreibbaren Wäschetrommel 1 einer Waschmaschine oder eines Wäschetrockners wird in einer ersten Phase A die Wäschetrommel 1 über eine Steuerelektronik 3 auf eine erste Drehzahl nb beschleunigt, die über der Anlagedrehzahl na liegt. Um zu erreichen, daß eine Entwässerung der Wäsche und die Maschinenreibung möglichst wenig in das Meßergebnis eingehen, wird in einer anschließenden zweiten Phase B die Wäschetrommel 1 durch elektrische Bremsung des Motors 2 auf eine zweite Drehzahl nc abgebremst. Von der Steuerelektronik 3 wird der Verlauf des Abbremsvorganges hinsichtlich Drehzahl und/oder Bremsdrehmoment zur Ermittlung des Massenträgheitsmoments der beladenen Wäschetrommel erfaßt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der
Beladung einer Wäschetrommel einer Waschmaschine oder
eines Wäschetrockners.
Zur Optimierung des Wasch- oder Trockenvorgangs ist es
vorteilhaft, wenn die Steuerelektronik der Waschmaschine
oder des Wäschetrockners die jeweilige Beladung der
Wäschetrommel erkennt. Denn dann lassen sich
verfahrenstechnische Größen, wie Wasserfüllung,
Waschmittelzufuhr, Drehzahlen und zeitliche
Schaltvorgänge, auf die jeweilige Beladung abstimmen.
Damit sind bei optimalen Waschergebnissen Ersparnisse
möglich.
Bei der Rotation der Wäschetrommel treten aufgrund der
möglichen Unwucht der Wäscheverteilung Reibungen im
Aufhängungssystem der Trommel und den Reibungsdämpfern
auf. Neben der Lagerreibung treten auch infolge von
Schaumbildung oder sonstigen Einflüssen, beispielsweise
alterungsbedingten Verschleißerscheinungen, zusätzliche
Reibungskoeffizienten auf. Diese Erscheinungen werden als
"Maschinenreibung" bezeichnet. Die Maschinenreibung kann
exemplarbedingt und alterungsbedingt stark schwanken.
Wird die Maschinenreibung zur Messung der Beladung
herangezogen, dann ist mit ungenauen Meßergebnissen zu
rechnen.
In der DE 44 31 846 A1 ist ein Verfahren der eingangs
genannten Art beschrieben, bei dem sich die
Maschinenreibung auf die Beladungsmessung nicht
wesentlich auswirken soll. Es wird bei beladener,
wenigstens mit Anlegedrehzahl rotierender Wäschetrommel
zunächst das für das Aufrechterhalten einer konstanten
Drehzahl vom Motor der Wäschetrommel aufzubringende
Drehmoment gemessen. Dann wird das bei einer
Beschleunigung der Wäschetrommel sich ergebende
Drehmoment ermittelt. Die Steuerelektronik ermittelt aus
diesen beiden Drehmomenten die Beladung der Wäschetrommel
und bildet einen Stellgröße für die weitere Steuerung der
Waschmaschine oder des Wäschetrockners. Während der
Messungen des Drehmoments bei konstanten Drehzahl und
während der Messung des Drehmoments bei der
Beschleunigung wird die Wäsche zwangsläufig entwässert,
was zur Folge hat, daß sich die Trägheitsmomente während
der Messung verändern. Dies beeinflußt das Meßergebnis
ungünstig. Außerdem muß der Gradient der Drehzahlzunahme
bei der Beschleunigungsmessung bei nasser Wäsche nach
oben begrenzt werden, weil bei einer zu schnellen
Drehzahlzunahme die Wäsche so schnell entwässern würde,
daß zusätzlich die Messung negativ beeinflussende Reib
drehmomente entstehen würden.
In der DE 34 16 639 A1 ist ein Verfahren zur Steuerung
des Schleuderprogramms einer Waschmaschine beschrieben.
In einer im Schleuderprogramm vorbestimmten Hochlaufphase
wird die Unwucht und die für den Hochlaufbereich
benötigte Zeit gemessen. Auch dabei treten die genannten
Meßungenauigkeiten auf.
In der DE 40 38 178 A1 ist ein Verfahren zur
Unwuchtmessung beschrieben. Die Massenträgheit der
Wäschetrommel wird während einer Auslaufphase der
Wäschetrommel gemessen. Während der Auslaufphase wirkt
nur die Maschinenreibung, die wie oben ausgeführt
exemplarbedingt und alterungsbedingt stark schwanken
kann, so daß sich aus dem Drehzahlverlauf der
Auslaufphase kaum ein genauer Wert für die Beladung der
Wäschetrommel ableiten läßt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs
genannten Art anzugeben, das zu möglichst exakten
Meßergebnissen insbesondere dadurch führt, daß die
Entwässerung der Wäsche und die Maschinenreibung
möglichst wenig in das Meßergebnis eingehen.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Die Messung erfolgt dabei während die Wäschetrommel vom
Motor aktiv abgebremst wird. Beim Abbremsen der
Wäschetrommel tritt keine wesentliche Entwässerung der
Wäsche auf, so daß sich die nur schwer definierbare
Entwässerung auch nicht auf das Meßergebnis auswirkt. Da
der Messung ein aktives Bremsen des Motors mit einem
erfaßbaren Bremsmoment zugrunde liegt, wirkt sich die
beladungsbedingte, exemplarbedingte und alterungsbedingte
Maschinenreibung nicht wesentlich auf die Messung aus.
Vorzugsweise ist hier das durch elektrische Bremsung des
Motors aufgebrachte Bremsmoment wesentlich größer als das
Moment der Maschinenreibung.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung
zweier Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 2 und 2a. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Waschmaschine schematisch,
Fig. 2 einen Drehzahlverlauf zur Ermittlung der
jeweiligen Beladung der Wäschetrommel und
Fig. 2a einen Drehzahlverlauf, bei dem der Einfluß der
Maschinenreibung auf die Beladungsmessung vollkommen
eliminiert werden soll.
Eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner weist eine
Wäschetrommel 1 auf, die von einem elektrischen Motor 2
antreibbar ist. Eine Steuerelektronik 3 erfaßt die
Betriebszustände der Wäschetrommel 1 und/oder des Motors
2 und steuert die Bremsung des Motors 2.
Die Wäschetrommel 1 wird in einer ersten Phase A
(Beschleunigungsphase) auf eine erste Drehzahl nb
beschleunigt, die deutlich über der Anlegedrehzahl na
liegt, wobei die Anlegedrehzahl na diejenige Drehzahl
ist, bei der die Wäsche am Innenumfang der Wäschetrommel
1 unter Fliehkraftwirkung anliegt, ohne nach unten zu
fallen.
Ist die erste, vorbestimmte Drehzahl nb erreicht, dann
wird in einer zweiten Phase B (Bremsphase) der Motor 2
und damit die Wäschetrommel 1 durch elektrische Maßnahmen
zwangsweise abgebremst. Das Abbremsen erfolgt
vorzugsweise im Gegenstrombetrieb ohne zusätzliche
Komponenten wie Bremswiderstände etc. Diese gezielte
Abbremsung (Bremsphase B) kann bei einem mechanisch
kommutierten Motor durch eine geeignete Schaltung dadurch
geschehen, daß dessen Feldwicklung oder Ankerwicklung
gegensinnig bestromt werden. Ein Synchronmotor oder ein
elektronisch kommutierter Gleichstrommotor kann dadurch
zwangsweise abgebremst werden, daß die Motorklemmen
zumindest zeitweise kurzgeschlossen werden. Beim
Asynchronmotor erfolgt die Bremsung mit Schlupf S < 1.
Die Abbremsung erfolgt auf eine zweite Drehzahl nc, die
über der Anlegedrehzahl na liegt.
Das vom Motor 2 ausgeübte Bremsdrehmoment Mb wird
vorzugsweise so gewählt, daß es um ein Vielfaches größer
ist als das Reibdrehmoment der Maschine
(Maschinenreibung), das auftritt, wenn die Wäschetrommel
1 ohne aktive Bremsung ausläuft. Das Reibdrehmoment geht
somit kaum in das Meßergebnis ein.
Die Steuerelektronik 3 ermittelt den Drehzahlgradienten
w', d. h. die negative Winkelbeschleunigung der
Wäschetrommel 1, der sich in der Bremsphase B einstellt,
und errechnet aus diesem und dem Bremsmoment Mb das
Massenträgheitsmoment J der rotierenden Massen bezogen
auf die Drehachse der Wäschetrommel 1 nach der Gleichung:
J = Mb / w'.
Das Massenträgheitsmoment J nimmt im wesentlichen
proportional mit der jeweiligen Beladung der
Wäschetrommel 1 zu. Entsprechend des jeweils ermittelten
Massenträgheitsmoments J bzw. der jeweiligen Beladung
kann die Steuerelektronik 3 für den Wasch- bzw.
Spülprozeß relevanten Parameter, wie Schleuderdrehzahl,
Wasserniveau, Waschmittelzufuhr, etc., an die jeweilige
Beladung anpassen.
Zur Optimierung des Schleudervorgangs kann in einer
dritten Phase C, in der die Drehzahl nc konstantgehalten
wird, durch eine Messung der Auslenkung der Wäschetrommel
1 eine etwaige Unwucht erfaßt werden und unter
Berücksichtigung des jeweiligen Massenträgheitsmoments J
die Unwuchtmasse bestimmt werden. Dementsprechend wird
dann in einer vierten Phase D die bei der jeweiligen
Beladung und Unwucht optimale Schleuderdrehzahl
angefahren.
Zur Optimierung eines Waschvorgangs kann das Verfahren
auch bei trockener Wäsche zum Einsatz kommen. Es werden
dann die relevanten Parameter für das Waschen, wie
Wasserniveau, Waschmittelzufuhr, zeitliches
Ein-Ausschaltverhältnis des Motors 2 optimiert, was in
Fig. 2 als Phase E dargestellt ist.
Das Abbremsen in der Phase B kann mit konstantem
Bremsdrehmoment erfolgen, wobei das Bremsdrehmoment dann
der Steuerelektronik 3 bekannt ist und sie den
Drehzahlgradienten bzw. die negative Winkelbeschleunigung
der Bremsphase ermittelt.
Es kann auch vorgesehen sein, daß das Abbremsen in der
Phase B entsprechend eines vorgegebenen Drehzahlverlaufs
erfolgt und dann aus der hierfür nötigen Bremsenergie das
Massenträgheitsmoment und damit die Beladung der
Wäschetrommel 1 von der Steuerelektronik 3 ermittelt
wird.
Der negative Drehzahlgradient bzw. die negative
Winkelbeschleunigung in der Bremsphase B ist einerseits
durch die Bremsleistung des Motors 2 begrenzt.
Andererseits ist er durch die Forderung begrenzt, daß die
auf die Wäsche am Umfang der Wäschetrommel 1 wirkenden
tangentialen Beschleunigungskräfte die tangentialen Kräfte
aufgrund der Haftreibung der Wäsche in der Trommel nicht
überschreiten sollen, damit die Wäsche in der rotierenden
Wäschetrommel in Anlage bleibt. Es soll also verhindert
werden, daß die Wäsche durch zu hohe
Beschleunigungskräfte sich in der Wäschetrommel versetzt.
Es sollen dabei die auf die Wäsche wirkenden tangentialen
Beschleunigungskräfte Fa kleiner sein als die
tangentialen Kräfte Fr auf die Wäsche aufgrund deren
Haftreibung.
Die tangentialen Beschleunigungskräfte Fa ergeben sich
aus der Formel:
Fa = m × w' × r,
wobei m die Masse der Wäsche, w' die Winkelbeschleunigung
der Wäschetrommel um die Drehachse und r der Abstand der
Wäsche zur Trommelachse ist. Die Reibkräfte Fr der Wäsche
am Trommelumfang ergeben sich nach der Formel:
Fr = kr × (Fz - Fg),
wobei
Fz = m × w2 × r und
Fg = m × g
Fg = m × g
ist. Dabei ist Fr die Reibkraft der Wäsche am
Trommelumfang in tangentialer Richtung, Fz die auf die
Wäsche in radialer Richtung auf den Trommelumfang
wirkende Zentrifugalkraft, Fg die auf die Wäsche wirkende
Gravitationskraft, kr der Reibkoeffizient für die Haftung
der Wäsche am Trommelumfang, m die Masse der Wäsche, w
die Winkelgeschwindigkeit der Wäschetrommel, r der
Abstand der Wäschetrommeldrehachse und g die
Erdbeschleunigung.
Mit der Forderung Fa < Fr ergibt sich der maximal
zulässige Drehzahlgradient w' zu
w' < kr (W2 - g/r).
Hieraus ist ersichtlich, daß der Drehzahlgradient mit dem
Quadrat der Drehzahl zu- bzw. abnimmt. Vorzugsweise ist
vorgesehen, daß die Wäschetrommel 1 nach dieser Funktion
abgebremst wird. Dadurch erreicht man die kürzestmögliche
Meßdauer mit dem maximal zulässigen Bremsdrehmoment und
damit einen möglichst geringen Einfluß der
Maschinenreibung auf das Meßergebnis.
Falls eine besonders genaue Beladungsmessung notwendig
ist, bzw. das Bremsdrehmoment des Antriebs nicht
wesentlich höher ist als das Drehmoment der
Maschinenreibung, kann mit einer Variante gemäß Fig. 2a
der Einfluß der Maschinenreibung auf das Meßergebnis
vollkommen eliminiert werden. Zum Zeitpunkt B1 in Fig. 2a
läuft die Trommel ohne motorische Bremsung aus. Die
Steuerung berechnet den Drehzahlgradient W'B1 aufgrund
der Maschinenreibung. Zum Zeitpunkt B2 in Fig. 2a wird
die Trommel zuzüglich zur Maschinenreibung nicht mit
einem definierten motorischen Drehmoment abgebremst.
Daraus resultiert ein Drehzahlgradient W'B2, der größer
ist als W'B1. Das Massenträgheitsmoment und damit die
Beladung ergibt sich dann aus dem Zusammenhang:
J: Massenträgheitsmoment der rotierenden Teile, im
wesentlichen die Trommel mit Beladung
Mb: definierter Bremsdrehmoment
W'B1: Winkelbeschleunigung mit Maschinenreibung als Bremsdrehmoment
W'B2: Winkelbeschleunigung mit Maschinenreibung plus definiertem Motorbremsdrehmoment.
Mb: definierter Bremsdrehmoment
W'B1: Winkelbeschleunigung mit Maschinenreibung als Bremsdrehmoment
W'B2: Winkelbeschleunigung mit Maschinenreibung plus definiertem Motorbremsdrehmoment.
Claims (13)
1. Verfahren zur Messung der Beladung einer von einem
Motor antreibbaren Wäschetrommel einer Waschmaschine oder
eines Wäschetrockners, wobei die Wäschetrommel (1) in
einer ersten Phase (A) auf eine erste Drehzahl (nb)
beschleunigt wird, die über der Anlagedrehzahl (na) liegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einer anschließenden zweiten Phase (B) die
Wäschetrommel (1) durch elektrische Bremsung des Motors (2)
auf eine zweite Drehzahl (nc) abgebremst wird und daß von
der Steuerelektronik (3) aus dem Verlauf des
Abbremsvorganges hinsichtlich Drehzahl und/oder
aufgebrachten Bremsdrehmoment das Massenträgheitsmoment
(J) der beladenen Wäschetrommel (1) ermittelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß aus dem aufgebrachten Bremsdrehmoment (Mb) und dem
gemessenen Drehzahlgradienten (w') das
Massenträgheitsmoment (J) der beladenen Wäschetrommel (1)
ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bremsdrehmoment (Mb) in der zweiten Phase (B)
konstantgehalten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abbremsen nach einem vorgegebenen Drehzahlverlauf
erfolgt und daß aus dem hierzu nötigen Bremsdrehmoment
(Mb) das Massenträgheitsmoment (J) der beladenen
Wäschetrommel (1) ermittelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bremsdrehmoment (Mb) der Wäschetrommel (1)
proportional zum Quadrat der Trommeldrehzahl (W) von der
Steuerelektronik (3) eingestellt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Drehzahl (nc) oberhalb der Anlagedrehzahl
(na) liegt.
7. verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bremsdrehmoment wesentlich größer als das
Reibmoment der Wäschetrommel (1) gewählt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bremsdrehmoment durch entsprechende Speisung
und/oder Verschaltung der Klemmen des Motors (2) erzeugt
wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem mechanisch kommutierten Motor (2) das
Bremsdrehmoment dadurch erzeugt wird, daß die
Feldwicklung oder die Ankerwicklung des Motors
gegensinnig bestromt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Synchronmotor oder einem elektrisch
kommutierten Gleichstrommotor das Bremsdrehmoment dadurch
erzeugt wird, daß die Klemmen des Motors (2) zumindest
zeitweise kurzgeschlossen werden.
11. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Asynchronmotor eine der Drehrichtung
gegensinnige Speisung erfolgt, er also mit Schlupf S < 1
betrieben wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abbremsen von der ersten höheren Drehzahl (nb) auf
die zweite niedrigere Drehzahl (nc) mehr als einmal mit
unterschiedlichem Bremsdrehmoment erfolgt, um den Einfluß
der Maschinenreibung auf das Meßergebnis zu minimieren,
in dem die Beladung aus den unterschiedlichen
Drehzahlgradienten bzw. unterschiedlichen Bremsleistungen
beider Bremsvorgänge abgeleitet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel einmal ohne und einmal mit motorischer
Bremsung von der höheren Drehzahl (nb) auf die niedrigere
Drehzahl (nc) abgebremst wird.
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