DE19934584A1 - Verfahren zum Herstellen von Kontakten - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Kontakten

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DE1999134584
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Oliver Hornberger
Wolfgang Westphal
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Inovan Stroebe KG
Inovan GmbH and Co KG Metalle und Bauelemente
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Inovan Stroebe KG
Inovan GmbH and Co KG Metalle und Bauelemente
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/02Electroplating of selected surface areas
    • C25D5/022Electroplating of selected surface areas using masking means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils
    • C25D7/0614Strips or foils
    • C25D7/0671Selective plating

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Abstract

Bei einem Verfahren zum Herstellen von Kontakten wird Kontaktmaterial selektiv auf einen Träger 1 aufgalvanisiert. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß der Träger 1 vollständig mit einer Lackschicht überzogen wird und die Lackschicht mittels eines Lasers 5, 6 selektiv entfernt wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Kontakten nach dem Ober­ begriff des Anspruchs 1, bei dem Kontaktmaterial auf einen Träger selektiv aufgal­ vanisiert wird. Bei einem derartigen Verfahren werden die Stellen des Trägers, auf welche das Kontaktmaterial nicht aufgalvanisiert werden soll, abgedeckt.
Da die Kontakte regelmäßig als sogenanntes Kontaktband hergestellt und die Kon­ takte nach dem Galvanisieren beispielsweise durch Stanzen separiert werden, liegt der Träger bei der Galvanisierung in Bandform vor.
Zum selektiven Galvanisieren bei einem bandförmigen Träger ist es bekannt, das Band während des Galvanisierens um eine Rolle zu führen, wobei bei der Umfüh­ rung um die Rolle ein endloser Riemen zur Abdeckung des Bandes an das Band angedrückt wird. An den Stellen, an denen der Riemen an dem Band anliegt, bleibt das Band frei von Kontaktmaterial. Auf den nicht abgedeckten Stellen wird Kontakt­ material aufgalvanisiert.
Wenngleich mit dem bekannten Verfahren auch in zufriedenstellender Weise Kon­ takte herstellbar sind, so hat es dennoch den Nachteil, daß es zum einen recht auf­ wendig ist und es sich zum anderen für Kontakte, bei denen der mit Kontaktmaterial zu versehende Bereich eine besondere Form hat, nicht geeignet ist.
Zur Herstellung von Kontakten, bei denen der mit Kontaktmaterial zu versehende Bereich eine besondere Form hat, bedient man sich Matrizen, welche auf das Trä­ gerband beim Galvanisieren aufgesetzt werden, so daß nur die von der Matrize nicht abgedeckten Stellen des Trägerbandes mit Kontaktmaterial versehen werden. Die­ ses Verfahren ist jedoch ebenfalls recht aufwendig und erlaubt es zudem nicht, Be­ reich mit äußerst geringen Abmessungen mit Kontaktmaterial zu versehen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein eingangs genanntes Verfahren derart auszubilden, daß auf einfache Weise beliebig ausgebildete Bereiche galvanisch mit Kontaktmate­ rial versehen werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Gemäß der Erfindung wird der Träger zunächst vollständig mit einer Lackschicht überzogen, woraufhin dann die Lackschicht mittels eines Lasers selektiv entfernt wird. Dadurch, daß der Träger vollständig mit einer Lackschicht überzogen wird, ge­ staltet sich das Aufbringen der Lackschicht auf den Träger sehr einfach. Der Träger kann, ohne daß besondere Maßnahmen ergriffen werden müssen, mit Lack besprüht oder in Lack eingetaucht werden. Durch das nachträgliche Entfernen der Lack­ schicht mittels eines Lasers läßt sich die Lackschicht sehr präzise entfernen. Denn zum einen lassen sich mittels eines Laserstrahls äußerst kleine Bereich von der Lackschicht befreien, und zum anderen läßt sich der Laserstrahl sehr genau und einfach führen, so daß auch kompliziert ausgebildete Bereiche von der Lackschicht befreit werden können. Nachdem auf die von der Lackschicht befreiten Stellen Kon­ taktmaterial aufgalvanisiert worden ist, erhält man einen Kontakt mit einer äußerst präzise angeordneten Kontaktfläche. Durch die Steuerung des Laserstrahls ist es möglich, den Träger kontinuierlich von der Lackschicht zu befreien, so daß der Trä­ ger als Band ausgebildet sein kann.
Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführungsform der Erfindung herausge­ stellt, bei der der Träger vor der Beschichtung mit Lack getrocknet wird. Durch das Trocknen des Trägers vor der Lackbeschichtung ergibt sich eine sehr homogene Lackschicht, was im Hinblick auf eine exakte Entfernung der Lackschicht besonders vorteilhaft ist.
Des weiteren hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, die auf dem Träger aufgebrachte Lackschicht mittels ultraviolettem Licht (UV-Licht) auszuhärten. Die Aushärtung mittels UV-Licht wirkt sich ebenfalls im Hinblick auf die Entfernung der Lackschicht durch den Laser sehr günstig auf die Konsistenz der Lackschicht aus. Darüber hinaus wird die Aushärtung der Lackschicht beschleunigt, wodurch eine schnellere Durchlaufzeit des Trägers durch die Vorrichtung ermöglicht wird.
Besonders günstig ist es, wenn der Träger als Band ausgebildet ist, welches konti­ nuierlich getrocknet und/oder mit Lack beschichtet und/oder der UV-Aushärtung un­ terzogen wird. Hierdurch ist es möglich, mit hoher Geschwindigkeit sehr präzise Kontakte mit einer beliebig ausgebildeten Kontaktfläche herzustellen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigt die einzige Figur eine schematische Anordnung zur Durchführung des er­ findungsgemäßen Verfahrens.
Ein bandförmig ausgebildeter Träger 1, auf den auf galvanischem Wege stellenwei­ se Kontaktmaterial aufgebracht werden soll, wird zunächst in einer Trocknungsein­ heit 2 getrocknet. Nach dem Durchlaufen der Trocknungseinheit 2 wird das Träger­ band 1 einer Lack-Beschichtungseinheit 3 zugeführt. In der Lack- Beschichtungseinheit 3 wird ein sogenannter UV-Lack in flüssiger Form mittels eines Tauchbads auf das Trägerband 1 aufgetragen. Der flüssige Lack wird innerhalb ei­ ner Zeit von einer Sekunde bis fünf Sekunden, vorzugsweise etwa drei Sekunden in einer Aushärteeinheit 4, der das Trägerband 1 nach der Lackbeschichtung zugeführt wird, ausgehärtet. Nach dem Verlassen der Aushärteeinheit 4 ist das Trägerband 1 rundherum mit dem UV-Lack beschichtet. Das mit dem UV-Lack beschichtete Trä­ gerband 1 wird nun an einem Laser 5 vorbeigeführt, dessen Strahl auf das Träger­ band 1 gerichtet ist. Die Steuerung des Laserstrahls wird von einer Kontrolleinrich­ tung vorgenommen. An den Stellen, auf denen der Strahl des Lasers 5 auftrifft, ver­ dampft die Lackschicht. Durch das Verdampfen der Lackschicht entsteht ein Bereich 7, welcher von der Lackschicht befreit ist. Der entlackte Teil kann nun einem Galva­ nikprozeß unterzogen werden. Nach Beendigung des Galvanikprozesses kann der noch vorhandene UV-Lack mittels eines weiteren Lasers ebenfalls verdampft wer­ den.

Claims (4)

1. Verfahren zum Herstellen von Kontakten, bei dem Kontaktmaterial auf einen Trä­ ger (1) selektiv aufgalvanisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) zunächst vollständig mit einer Lackschicht überzogen wird und die Lackschicht mittels eines Lasers (5, 6) selektiv entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) vor der Beschichtung mit Lack getrocknet (2) wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Lackschicht nach dem Auftrag einer Aushärtung (4) mittels ultraviolettem (UV) Licht unterzogen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) als Band vorliegt, welches kontinuierlich getrocknet (2) und/oder mit Lack beschichtet (3) und/oder der UV-Aushärtung (4) unterzogen wird.
DE1999134584 1999-07-23 1999-07-23 Verfahren zum Herstellen von Kontakten Ceased DE19934584A1 (de)

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