DE19937829A1 - Schaltung, Verfahren und Vorrichtung zum Ausgeben, Eingeben bzw. Empfangen von Daten - Google Patents
Schaltung, Verfahren und Vorrichtung zum Ausgeben, Eingeben bzw. Empfangen von DatenInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum gleichzeitigen Ausgeben einer Mehrzahl von Daten sowie auf ein System und ein Verfahren zur Eingabe und Ausgabe von Daten und auf ein System und ein Verfahren zum Datenempfang. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß eine Mehrzahl von Bits unverändert ausgegeben werden, wenn mehr von ihnen einen ersten statt einen zweiten Logikwert aufweisen, während das Inverse der Mehrzahl von Bits ausgegeben wird, wenn mehr von ihnen den zweiten statt den ersten Logikwert aufweisen. Mit einem Indikatorsignal wird angezeigt, ob die Mehrzahl von Bits unverändert oder invers ausgegeben werden. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß sowohl dann, wenn mehr von den Bits den einen Logikwert aufweisen, als auch dann, wenn mehr von den Bits den anderen Logikwert aufweisen, die Datenausgabe jeweils mit vergleichsweise niedrigem Stromverbrauch erfolgen kann. DOLLAR A Verwendung in integrierten Schaltkreisbauelementen, wie Speicherbauelementen.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung, eine Vor
richtung und ein Verfahren zur Datenausgabe, auf ein System
und ein Verfahren zur Eingabe und Ausgabe von Daten sowie
auf ein System und ein Verfahren zum Empfangen von Daten,
insbesondere zur Verwendung für die Eingabe-/Ausgabe von
Daten für integrierte Schaltkreisbauelemente.
Integrierte Schaltkreisbauelemente, wie Speicherbauelemen
te, finden in kommerziellen und Konsum-Anwendungen breite
Verwendung. Mit dem weiteren Fortschritt bei integrierten
Schaltkreisbauelementen wird allgemein eine hohe Betriebs
geschwindigkeit und ein hoher Integrationsgrad gewünscht.
Für einen solchen Betrieb mit hoher Geschwindigkeit kann
das integrierte Schaltkreisbauelement eine Ausgabeeinheit
mit einer offenen Drain-Struktur beinhalten. Eine Ausgabe
einheit mit offener Drain-Struktur weist einen Ausgangs
transistor auf, bei dem der Drain-Anschluß floated, d. h.
potentialmäßig schwebt. Als Ausgangstransistor kann entwe
der ein NMOS- oder PMOS-Transistor verwendet werden. Wenn
ein NMOS-Transistor verwendet wird, ist der Source-Anschluß
an Massespannung (VSS) angeschlossen, und der Gate-Anschluß
empfängt auszugebende reale Daten. In der offenen Drain-
Struktur ist der Drain-Anschluß des Ausgangstransistors
über einen Widerstand mit einer Anschlußspannung (Vterm)
verbunden. Während nachstehend eine offene Drain-Struktur
für einen Ausgangstransistor vom NMOS-Typ beschrieben wird,
versteht es sich, daß in gleicher Weise PMOS-Bauelemente
verwendbar sind.
Wenn der reale Datenwert "0" ist, so ist in diesem Fall der
Ausgangstransistor abgeschaltet. Der Spannungspegel des
Ausgangssignals am Drain-Anschluß des Ausgangstransistors
entspricht dann der Anschlußspannung (Vterm). Wenn der rea
le Datenwert "1" beträgt, ist der Ausgangstransistor ange
schaltet. Der Spannungspegel des Ausgangssignals am Drain-
Anschluß des Ausgangstransistors liegt daher auf einem
Wert, der durch Subtrahieren des Spannungsabfalls über dem
Widerstand von der Anschlußspannung (Vterm) erhalten wird.
Der Ausgangsdatenwert der Ausgabeeinheit mit offener Drain
ist daher als logische "1", die einen stromverbrauchenden
Zustand darstellt, oder als logische "0" festgelegt, die
einen Zustand ohne Stromverbrauch darstellt.
Die Ausgabeeinheit mit offener Drain weist eine vorbestimm
te Schwingungsbreite auf, um den Datenausgabewert "1" oder
"0" zu erzeugen. Daher fließt ein vorbestimmter positiver
Strom durch den Widerstand, so daß dann, wenn der Ausgabe
datenwert "1" ist, eine beträchtliche Strommenge verbraucht
werden kann. Wenn beispielsweise der Widerstandswert des
Widerstands 20 Ω beträgt, fließt etwa 50 mA Strom von der
Anschlußspannung (Vterm) zur Massespannung (VSS), um eine
Schwingungsbreite von etwa 1 V zu erzeugen. Wenn daher acht
Bit an Ausgabedaten mit einem Datenwert von "1" ausgegeben
werden, verbraucht die Ausgabeeinheit mit offener Drain ei
nen Strom von etwa 400 mA (= 50 mA pro Bit). Ein solches An
wachsen der verbrauchten Strommenge kann unerwünschterweise
die Effizienz des integrierten Schaltkreisbauelements her
absetzen und/oder dessen Lebensdauer verkürzen.
Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstel
lung einer Schaltung, einer Vorrichtung und eines Verfah
rens zur Datenausgabe, eines Systems und eines Verfahrens
zur Dateneingabe und -ausgabe sowie eines Systems und eines
Verfahrens zum Datenempfang zugrunde, die einen vergleichs
weise geringen Stromverbrauch aufweisen.
Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung
einer Datenausgabeschaltung mit den Merkmalen des Anspruchs
1, eines Dateneingabe-/Datenausgabesystems mit den Merkma
len des Anspruchs 8, einer Datenausgabevorrichtung mit den
Merkmalen des Anspruchs 14, eines Datenausgabeverfahrens
mit den Merkmalen des Anspruchs 20, eines Verfahrens zur
Eingabe und Ausgabe von Daten mit den Merkmalen des An
spruchs 23, einer Datenausgabevorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 26, eines Datenausgabeverfahrens mit den
Merkmalen des Anspruchs 28, eines Datenempfangssystems mit
den Merkmalen des Anspruchs 29 sowie eines Datenempfangs
verfahrens mit den Merkmalen des Anspruchs 33.
Erfindungsgemäß wird eine Mehrzahl von Bits ausgegeben,
wenn mehr von diesen einen ersten und nicht einen zweiten
Logikwert aufweisen, und es werden die mehreren Bits inver
tiert ausgegeben, wenn mehr von ihnen den zweiten als den
ersten Logikwert besitzen. Vorzugsweise ist ein Indikator
vorgesehen, der feststellt, ob die mehreren Bits oder aber
selbige invertiert ausgegeben werden. Wenn somit beispiels
weise mehr von den Bits den Logikwert aufweisen, der einen
hohen Stromverbrauch verursacht, werden die ausgegebenen
Bits invertiert, so daß die Bits mit verringertem Stromver
brauch ausgegeben werden können. Beim Empfang werden die
Mehrzahl von Bits und der Indikator empfangen. Die Mehrzahl
von Bits wird beibehalten, wenn der Indikator einen ersten
Wert aufweist, und die Mehrzahl von Bits wird invertiert,
wenn der Indikator einen zweiten Wert aufweist. Dadurch
kann der Stromverbrauch der Dateneingabe-/Datenausgabe
schaltungen verringert werden.
Somit werden erfindungsgemäß die Werte der Ausgabedaten in
vertiert und ausgegeben, wenn die Anzahl an Datenwerten,
die einen hohen Stromverbrauch verursachen, höher ist als
die Anzahl von Datenwerten, die einen niedrigen Stromver
brauch verursachen. Die verbrauchte Strommenge kann dadurch
verringert werden. Die Reduktion des Stromverbrauchs kann
unter Verwendung der Erfindung die Effizienz und/oder die
Lebensdauer integrierter Schaltkreise erhöhen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen angegeben.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend beschrieben.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung eines
integrierten Schaltkreises mit einer mit niedrigem
Stromverbrauch betreibbaren Ausgabeschaltung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Datenausgabeeinheit von
Fig. 1,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Steuereinheit von Fig.
1,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Ausgabeanschlußeinheit
von Fig. 1,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines mit niedrigem Stromver
brauch betreibbaren Eingaben-/Ausgabesystems mit
einer mit niedrigem Stromverbrauch betreibbaren
Ausgabeschaltung und
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer Dateneingabeschaltung
von Fig. 5.
Fig. 1 zeigt eine Datenausgabevorrichtung 100 mit einer
mit niedrigem Stromverbrauch betreibbaren Ausgabeschaltung
10. Die Datenausgabevorrichtung 100 gehört vorzugsweise zu
einem Teil eines integrierten Schaltkreises oder zu letzte
rem insgesamt. Die mit niedrigem Stromverbrauch betreibbare
Ausgabeschaltung 10 gibt gleichzeitig eine Mehrzahl von
Bits ab, von denen jedes entweder den Logikwert "0" oder
"1" hat. Der Einfachheit halber wird in dieser Beschreibung
als ein Beispiel eine mit niederem Stromverbrauch betreib
bare Ausgabeschaltung 10 erläutert, die gleichzeitig acht
Bit an Daten abgibt.
Datenausgabeeinheiten 11_i, mit i = 1, . . ., 8, empfangen reale
Daten RDATi, mit i = 1, . . ., 8, die von einer Speicherbauele
menteinheit 19 abgegeben werden, und erzeugen korrespondie
rende temporäre Daten TDATi, mit i = 1, . . ., 8. Wenn die Anzahl
an "1"-Datenwerten in den realen Daten RDATi größer ist als
die Anzahl an "0"-Datenwerten, werden die realen Daten RDA-
Ti invertiert, um temporäre Daten TDATi zu erzeugen, die
den jeweiligen Datenwerten RDATi zugeordnet sind. Wenn die-
Anzahl an "1"-Datenwerten in den realen Daten RDATi kleiner
ist als die Anzahl an "0"-Datenwerten, stellen die TDATi
nicht-invertierte Daten der realen Daten RDATi dar.
Eine Steuereinheit 15 detektiert die Größenbeziehung zwi
schen der Anzahl an realen Datenwerten RDATi mit dem Daten
wert "1" und der Anzahl an realen Datenwerten RDATi mit dem
Datenwert "0" und erzeugt ein Steuersignal XCON. Das Steu
ersignal XCON steuert die Datenausgabeeinheiten 11_i und
bestimmt die temporären Daten TDATi und die realen Daten
RDATi.
Ausgangsanschlußeinheiten 13_i, mit i = 1, . . ., 8, erzeugen
Übertragungsdaten ADATi, mit i = 1, . . ., 8, in Reaktion auf die
temporären Daten TDATi. Die Ausgangsanschlußeinheiten 13_i
weisen eine Struktur mit offener Drain auf. Jede der Aus
gangsanschußeinheiten 13_i weist einen Ausgangstransistor
auf, der hier als ein NMOS-Transistor angenommen sei. Die
Ausgangsanschlußeinheiten 13_i verbrauchen dann viel Strom,
wenn der Datenwert "1" eingegeben wird, während sie sehr
wenig Strom verbrauchen, wenn der Datenwert "0" eingegeben
wird. Eine Hilfsausgabeanschlußeinheit 17 empfängt das
Steuersignal XCON und liefert nach außen ein Indikations
signal XINDB, auch als Indikator bezeichnet.
Fig. 2 zeigt die Datenausgabeeinheit 11_i von Fig. 1. Wie
daraus genauer zu erkennen, beinhaltet die Datenausgabeein
heit 11_i eine Doppelausgabeeinheit 21 und einen Selektor
23. Die Doppelausgabeeinheit 21 empfängt die realen Daten
RDATi und erzeugt aus diesen invertierte Daten QIVBi, mit
i = 1, . . ., 8, und nicht-invertierte Daten QIVi, mit i = 1, . . ., 8.
Vorzugsweise besteht die Doppelausgabeeinheit 21 aus einem
D-Flip-Flop.
Der Selektor 23 empfängt die invertierten Daten QIVBi mit
i = 1, . . ., 8 und die nicht-invertierten Daten QIVi, mit i = 1,
. . ., 8, der realen Daten RDATi und erzeugt in Reaktion auf
das Steuersignal XCON die temporären Daten TDATi. Dies be
deutet, daß die temporären Daten TDATi die invertierten Da
ten QIVBi der realen Daten RDATi sind, wenn das Steuersi
gnal XCON aktiviert ist. Wenn das Steuersignal XCON deakti
viert ist, entsprechen die temporären Daten TDATi den
nicht-invertierten Daten QIVi der realen Daten RDATi. Vor
zugsweise ist der Selektor 23 ein 2 : 1-Multiplexer.
Fig. 3 zeigt die Steuereinheit 15 von Fig. 1. Wie daraus
ersichtlich, beinhaltet die Steuereinheit 15 eine Nichtin
versions-Detektionseinheit 31, eine Inversions-Detektions
einheit 33 und einen Komparator 35. Die Nichtinversions-
Detektionseinheit 31 detektiert den Wert der nicht
invertierten Daten QIVi der realen Daten RDATi und erzeugt
ein Nichtinversions-Detektionssignal XREV1, dessen Span
nungspegel in Abhängigkeit von der Anzahl an nicht
invertierten Datenwerten QIVi mit einem Datenwert von "1"
abfällt.
Genauer gesagt beinhaltet die Nichtinversions-Detektions
einheit 31 erste NMOS-Transistoren 31a_i, mit i = 1, . . ., 8 und
einen ersten Widerstand 31b. Jeder dieser ersten Gruppe von
NMOS-Transistoren 31a_i, mit i = 1, . . ., 8, besitzt einen an
die Massespannung VSS angeschlossenen Source-Anschluß und
einen Gate-Anschluß, an den die nicht-invertierten Daten
werte QIVi der entsprechenden realen Daten RDATi angelegt
werden. Der erste Widerstand 31b verbindet den Drain-
Anschluß der ersten NMOS-Transistoren 31a_1 mit einer Spei
sespannung VCC. Der Drain-Anschluß der ersten NMOS-
Transistoren 31a_1 gibt das Nichtinversions-
Detektionssignal XREV1 ab.
Dementsprechend verringert sich der Spannungspegel des
Nichtinversions-Detektionssignals XREV1 in Abhängigkeit von
einer Erhöhung der Anzahl an nicht-invertierten Datenwerten
QIVi mit einem Datenwert von "1". Dies bedeutet, daß der
Spannungspegel mit wachsender Anzahl von realen Datenwerten
RDATi mit einem Datenwert von "1" sinkt.
Die Inversions-Detektionseinheit 33 detektiert den Wert der
invertierten Daten QIVBi der realen Daten RDATi. Die Inver
sions-Detektionseinheit 33 erzeugt ein Inversions-
Detektionssignal XREV2, dessen Spannungspegel in Abhängig
keit von der Anzahl invertierter Datenwerte QIVBi mit einem
Datenwert von "1" abfällt.
Genauer gesagt enthält die Inversions-Detektionseinheit 33
zweite NMOS-Transistoren 33a_i, mit i = 1, . . ., 8, sowie einen
zweiten Widerstand 33b. Die zweiten NMOS-Transistoren 33a_i,
mit i = 1, . . ., 8, besitzen einen an die Massespannung VSS
angeschlossenen Source-Anschluß sowie einen Gate-Anschluß,
an den die invertierten Daten QIVBi der realen Daten RDATi
angelegt werden. Der zweite Widerstand 33b verbindet den
Drain-Anschluß der zweiten NMOS-Transistoren 33a i mit der
Speisespannung VCC. Der Drain-Anschluß der zweiten NMOS-
Transistoren gibt das Inversions-Detektionssignal XREV2 ab.
Demgemäß verringert sich der Spannungspegel des Inversions-
Detektionssignals XREV2 in Reaktion auf ein Anwachsen der
Anzahl an invertierten Datenwerten QIVBi mit einem Daten
wert von "1". Dies bedeutet, daß sich der Spannungspegel
verringert, wenn die Anzahl realer Datenwerte RDATi mit ei
nem Datenwert von "0" anwächst.
Der Komparator 35 vergleicht den Spannungspegel des Nicht
inversions-Detektionssignals XREV1 mit dem Spannungspegel
des Inversions-Detektionssignals XREV2 und erzeugt das
Steuersignal XCON. Genauer gesagt wird das Nichtinversions-
Detektionssignal XREV1 an einen invertierenden Eingangsan
schluß (-) des Komparators 35 angelegt, und das Inversions-
Detektionssignal XREV2 wird an einen nicht-invertierenden
Eingangsanschuß (+) des Komparators 35 angelegt.
Der Komparator 35 ist so ausgelegt, daß er deaktiviert ist,
wenn die Spannungen am invertierenden Eingang (-) und am
nicht-invertierenden Eingang (+) gleich groß sind. Wenn da
her der Spannungspegel des Nichtinversions-Detektions
signals XREV1 niedriger als derjenige des Inversions-
Detektionssignals XREV2 ist, wird das Steuersignal XCON ak
tiviert. Dies bedeutet, daß das Steuersignal XCON auf hohen
Pegel aktiviert wird, wenn die Anzahl an realen Datenwerten
RDATi mit einem Datenwert von "0" größer ist als die Anzahl
von realen Datenwerten RDATi mit einem Datenwert von "1".
Hingegen ist das Steuersignal XCON deaktiviert, wenn der
Spannungspegel des Nichtinversions-Detektionssignals XREV1
größer gleich demjenigen des Inversions-Detektionssignals
XREV2 ist. Dies bedeutet, daß das Steuersignal XCON auf
niedrigen Pegel deaktiviert ist, wenn die Anzahl realer Da
ten RDATi mit einem Datenwert von "0" niedriger ist als die
Anzahl realer Daten RDATi mit einem Datenwert von "1". Das
Steuersignal XCON ist außerdem vorzugsweise dann auf nied
rigen Pegel deaktiviert, wenn die Anzahl realer Daten RDATi
mit einem Datenwert von "0" gleich groß wie die Anzahl rea
ler Daten RDATi mit einem Datenwert von "1" ist.
Fig. 4 zeigt die Ausgabeanschlußeinheit 13_i von Fig. 1.
Wie daraus ersichtlich, beinhaltet die Ausgabeanschlußein
heit 13_i einen Ausgangstransistor 41 und einen Widerstand
43, auch als Endwiderstand bezeichnet. Der Ausgangstransi
stor 41 ist ein NMOS-Transistor mit einem Source-Anschluß,
der mit der Massespannung VSS verbunden ist, und einem Ga
te-Anschluß, an den die temporären Daten TDATi angelegt
werden. Der Endwiderstand 43 verbindet die Anschlußspannung
Vterm mit dem Drain-Anschluß des Ausgangstransistors 41.
Der Drain-Anschluß des Ausgangstransistors 41 gibt die
Übertragungsdaten ADATi ab.
Wenn folglich die temporären Daten TDATi auf "1" liegen,
hat die Ausgabeanschlußeinheit 13_i einen hohen Stromver
brauch von etwa 50 mA. Wenn hingegen die temporären Daten
TDATi auf "0" liegen, verbraucht die Ausgabeanschlußeinheit
13_i nur wenig oder keinen Strom.
Die nachstehenden Tabellen 1 und 2 zeigen die Datenwerte
der temporären Daten TDATi und des Steuersignals XCON für
den Fall, daß die Anzahl realer Daten RDATi mit einem Da
tenwert von "1" größer ist als diejenige realer Daten RDATi
mit einem Datenwert von "0".
Tabelle 1 veranschaulicht den Fall, in welchem alle Daten
werte der realen Daten RDATi auf "1" liegen. Der Datenwert
des Steuersignals XCON liegt hierbei auf "1", so daß die
temporären Daten TDATi die invertierten Daten der realen
Daten RDATi darstellen.
X bedeutet, daß kein Steuersignal XCON existiert, wenn die
erfindungsgemäße, mit niedrigem Stromverbrauch betreibbare
Ausgabeschaltung nicht verwendet wird. Wenn die realen Da
ten RDATi nicht invertiert ausgegeben werden, beträgt der
Betrag an verbrauchtem Strom etwa 400 mA (= 50 mA/Bit), der
von den Ausgabeanschlußeinheiten 13_i verbraucht wird. Wenn
hingegen die temporären Daten TDATi durch Invertieren der
realen Daten RDATi erhalten und ausgegeben werden, beträgt
der Betrag an verbrauchtem Strom nur etwa 50 mA, der durch
das Ausgeben des Steuersignals XCON verbraucht wird. Daher
können durch die erfindungsgemäße, mit niedrigem Stromver
brauch betreibbare Ausgabeschaltung 10 etwa 350 mA an Strom
verbrauch eingespart werden.
Tabelle 2 veranschaulicht den Fall, in welchem fünf reale
Daten RDATi den Datenwert "1" und drei reale Daten RDATi
den Datenwert "0" aufweisen. Der Datenwert des Steuersi
gnals XCON beträgt hierbei "1", so daß die temporären Daten
TDATi die invertierten Daten der realen Daten RDATi sind.
Wenn die realen Daten RDATi nicht invertiert ausgegeben
werden, beträgt der Betrag an verbrauchtem Strom etwa 250 mA
(= 50 mA/Bit), der durch die fünf Ausgabeanschlußeinheiten
13_i verbraucht wird. Wenn hingegen die temporären Daten
TDATi durch Invertieren der realen Daten RDATi ausgegeben
werden, beträgt der Betrag an verbrauchtem Strom etwa 150 mA
(= 50 mA/Bit), der durch die drei Ausgabeanschlußeinheiten 13_i
verbraucht wird, und etwa 50 mA für den durch das Ausgeben
des Steuersignals XCON verbrauchten Strom. Der Gesamtbetrag
an verbrauchtem Strom beträgt daher etwa 250 mA, so daß mit
der erfindungsgemäßen, mit niedrigem Stromverbrauch be
treibbaren Ausgabeschaltung etwa 50 mA an Stromverbrauch
eingespart werden können.
Tabelle 3 zeigt die Datenwerte der temporären Daten TDATi
und des Steuersignals XCON, wenn die Anzahl realer Daten
RDATi mit einem Datenwert von "1" gleich groß wie diejenige
realer Daten RDATi mit einem Datenwert von "0" ist.
Tabelle 3 zeigt den Fall, in welchem vier reale Daten RDATi
den Datenwert "1" und vier reale Daten RDATi den Datenwert
"0" aufweisen. Dabei beträgt der Datenwert des Steuersi
gnals XCON vorzugsweise "0", so daß die temporären Daten
TDATi die nicht-invertierten Daten der realen Daten RDATi
sind.
Wenn die realen Daten RDATi nicht invertiert ausgegeben
werden, beträgt der Betrag an verbrauchtem Strom etwa 200 mA
(= 50 mA/Bit), der durch die vier Ausgabeanschlußeinheiten
13_i vebraucht wird. Wenn hingegen die temporären Daten
TDATi durch Invertieren der realen Daten ausgegeben werden,
beträgt der Betrag an verbrauchtem Strom, der durch die
vier Ausgabeeinheiten 13_i verbraucht wird, etwa 200 mA
(= 50 mA/Bit) und derjenige, der durch das Ausgeben des Steu
ersignals XCON verbraucht wird, etwa 50 mA. Der Gesamtbetrag
an verbrauchtem Strom beträgt daher etwa 250 mA, so daß etwa
50 mA an Stromverbrauch hinzukommen, wenn die temporären Da
ten durch Invertieren der realen Daten RDATi ausgegeben
werden. Wenn daher die Anzahl realer Daten RDATi mit dem
Datenwert "1" gleich groß wie diejenige realer Daten RDATi
mit dem Datenwert "0" ist, werden die temporären Daten vor
zugsweise als die nicht-invertierten Daten der realen Daten
RDATI ausgegeben. Der Stromverbrauch kann damit durch die
erfindungsgemäße, mit niedrigem Stromverbrauch betreibbare
Ausgabeschaltung 10 um etwa 25% reduziert werden.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel eines erfindungsgemäßen, mit
niedrigem Stromverbrauch betreibbaren Systems. Das dort ge
zeigte System 1 umfaßt eine Ausgabevorrichtung 100 und eine
Eingabevorrichtung 200. Es versteht sich, daß die Ausgabe-
und Eingabevorrichtungen 100, 200 von separaten, integrier
ten Schaltkreisen gebildet oder in einem integriertem
Schaltkreis integriert sein können.
Als Ausgabevorrichtung 100 ist diejenige von Fig. 1 ver
wendbar. Das bedeutet, daß die Ausgabevorrichtung 100 die
realen Daten RDATi invertiert und die Übertragungsdaten
ADATi ausgibt, wenn die Anzahl realer Daten RDATi, die in
Fig. 5 nicht gezeigt sind, mit dem Datenwert "1" größer als
die Anzahl realer Daten RDATi mit dem Datenwert "0" ist.
Die Ausgabevorrichtung 100 invertiert die realen Daten RDA
Ti nicht und gibt die Übertragungsdaten ADATi aus, wenn die
Anzahl realer Daten RDATi mit dem Datenwert "1" kleiner als
oder gleich groß ist wie die Anzahl realer Daten RDATi mit
dem Datenwert "0". Ein detailliertes Ausführungsbeispiel
der Ausgabevorrichtung ist, wie gesagt, in Fig. 1 darge
stellt und braucht daher hier nicht nochmals detailliert
beschrieben werden.
Die nun im Detail beschriebene Eingabevorrichtung 200 emp
fängt die Übertragungsdaten ADATi und das Indikationssignal
XINDB und erzeugt Eingabedaten IDATi, mit i = 1, . . ., 8. Das
Indikationssignal XINDB besitzt den zum Steuersignal XCON
inversen Zustand, siehe Fig. 1. Dies bedeutet, daß die Ein
gabedaten IDATi die invertierten Daten der Übertragungsda
ten ADATi sind, wenn das Indikationssignal XINDB ist. Hin
gegen entsprechen die Eingabedaten IDATi den nicht
invertierten Daten der Übertragungsdaten ADATi, wenn das
Indikationssignal XINDB deaktiviert ist. Dementsprechend
weisen die Eingabedaten IDATi dieselben Datenwerte auf wie
die realen Daten RDATi.
Die Eingabevorrichtung 200 weist eine Mehrzahl von Daten
eingabeschaltkreisen 55_i auf, mit i = 1, . . ., 8. Die Datenein
gabeschaltkreise 55_i empfangen die jeweils zugehörigen
Übertragungsdaten ADATi und erzeugen die Eingabedaten IDATi
unter der Steuerung durch das Indikationssignal XINDB.
Fig. 6 zeigt einen Dateneingabeschaltkreis 55_i von Fig. 5.
Demnach weist der jeweilige Dateneingabeschaltkreis 55_i
eine Doppelausgabeeinheit 61 und einen Selektor 63 auf. Die
Doppelausgabeeinheit 61 empfängt die Übertragungsdaten
ADATi und erzeugt die invertierten Daten QINBi und die
nicht-invertierten Daten QINi der Übertragungsdaten ADATi.
Der Selektor 63 empfängt die invertierten Daten QINBi und
die nicht-invertierten Daten QINi der Übertragungsdaten
ADATi und erzeugt die Eingabedaten IDATi in Abhängigkeit
vom Indikationssignal XINDB. Dies bedeutet, daß die Einga
bedaten IDATi denselben Datenwert wie die invertierten Da
ten QINBi der Übertragungsdaten ADATi haben, wenn das Indi
kationssignal XINDB aktiviert ist. Wenn das Indikations
signal XINDB deaktiviert ist, haben die Eingabedaten IDATi
denselben Datenwert wie die nicht-invertierten Daten QINi
der Übertragungsdaten ADATi. Die Eingabedaten IDATi weisen
folglich denselben Datenwert auf wie die realen Daten
RDATi.
Es versteht sich, daß neben dem oben detailliert beschrie
benenen Ausführungsbeispiel weitere Realisierungen der Er
findung für den Fachmann möglich sind. So kann beispiels
weise der Ausgangstransistor der Ausgabeanschlußeinheiten
13_i statt wie beschrieben von einem NMOS-Transistor von
einem PMOS-Transistor gebildet sein. Im Fall eines PMOS-
Transistors ist der Source-Anschluß des Ausgangstransistors
an die Speisespannung angeschlossen, während sein Drain-
Anschluß über den Widerstand an die Anschlußspannung ange
schlossen ist. Wenn der Ausgangstransistor ein PMOS-
Transistor ist, wird viel Strom verbraucht, wenn der Daten
wert "0" ausgegeben wird. Daher wird der Ausgangstransi
stor, wie für den Fachmann offensichtlich, in diesem Fall
so ausgelegt, daß er aktiviert ist, wenn die Anzahl realer
Daten RDATi mit einem Datenwert von "0" größer ist als die
Anzahl realer Daten RDATi mit einem Datenwert von "1". Des
weiteren kann die mit niedrigem Stromverbrauch betreibbare
Ausgabeschaltung so ausgelegt sein, daß sie statt wie be
schrieben acht Bit an Daten eine beliebige andere, kleine
oder größere Anzahl an Datenbits gleichzeitig ausgibt.
Claims (34)
1. Datenausgabeschaltung zum simultanen Ausgeben ei
ner Mehrzahl von ersten Datenwerten mit einem ersten Strom
verbrauch oder von zweiten Datenwerten mit einem gegenüber
dem ersten höheren zweiten Stromverbrauch,
gekennzeichnet durch
- 1. eine Mehrzahl von Datenausgabeeinheiten (11_i), die eine Mehrzahl realer Datenwerte (RDATi) detektieren und aus die sen in Abhängigkeit von einem Steuersignal (XCON) temporäre Daten (TDATi) erzeugen, und
- 2. eine Steuereinheit (15), die das Steuersignal erzeugt, das in Abhängigkeit von der Größenbeziehung zwischen der Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert und der Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert aktiviert wird, wo bei die temporären Daten die invertierten realen Daten sind, wenn die Anzahl realer Daten mit dem Datenwert klei ner als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist, und die nicht-invertierten realen Daten sind, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert größer als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist.
2. Datenausgabeschaltung nach Anspruch 1, weiter dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (15) folgende Elemen
te enthält:
- 1. eine Nichtinversions-Detektionseinheit (31), welche die nicht-invertierten Datenwerte der realen Daten detektiert und ein von den nicht-invertierten Daten mit dem zweiten Datenwert getriebenes Nichtinversions-Detektionssignal er zeugt,
- 2. eine Inversions-Detektionseinheit (33), welche die inver tierten Datenwerte der realen Daten detektiert und ein von den invertierten Daten mit dem ersten Datenwert getriebenes Inversions-Detektionssignal erzeugt, und
- 3. einen Komparator (35), der den Spannungspegel des Nicht inversions-Detektionssignals mit dem Spannungspegel des In versions-Detektionssignals vergleicht und das Steuersignal generiert.
3. Datenausgabeschaltung nach Anspruch 1 oder 2, weiter da
durch gekennzeichnet, daß das Steuersignal deaktiviert ist,
wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert
gleich groß wie die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Da
tenwert ist.
4. Datenausgabeschaltung nach Anspruch 2 oder 3, weiter da
durch gekennzeichnet, daß die Nichtinversions-
Detektionseinheit (31) folgende Elemente enthält:
- 1. erste NMOS-Transistoren (31a_i), deren Source-Anschlüsse jeweils an eine Massespannung (VSS) angelegt sind und die von den nicht-invertierten Daten der entsprechenden realen Daten gesteuert werden, und
- 2. einen ersten Widerstand (31b), der die Drain-Anschlüsse der ersten NMOS-Transistoren mit einer Speisespannung (VCC) verbindet, und daß die Inversions-Detektionseinheit (33) folgende Ele mente enthält:
- 3. zweite NMOS-Transistoren (33a_i), deren Source-Anschlüsse jeweils an die Massespannung angeschlossen sind und die von den invertierten Daten der entsprechenden realen Daten ge steuert werden, und
- 4. einen zweiten Widerstand (33b), der die Drain-Anschlüsse der zweiten NMOS-Transistoren mit der Speisespannung ver bindet.
5. Datenausgabeschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
weiter dadurch gekennzeichnet, daß jede von den Datenausga
beeinheiten (11_i) folgende Elemente enthält:
- 1. eine Doppelausgabeeinheit (21), welche die realen Daten empfängt und die invertierten sowie die nicht-invertierten realen Daten erzeugt, und
- 2. einen Selektor (23), der die invertierten und die nicht invertierten realen Daten empfängt und die temporären Daten erzeugt.
6. Datenausgabeschaltung nach Anspruch 5, weiter dadurch
gekennzeichnet, daß die Doppelausgabeeinheit (21) ein D-
Flip-Flop ist.
7. Datenausgabeschaltung nach 5 oder 6, weiter dadurch ge
kennzeichnet, daß der Selektor (23) die invertierten realen
Daten in Reaktion auf eine Aktivierung des Steuersignals
und die nicht-invertierten realen Daten in Reaktion auf ei
ne Deaktivierung des Steuersignals abgibt.
8. Dateneingabe-/Datenausgabesystem zum gleichzeitigen Ein
geben und Ausgeben einer Mehrzahl von realen Daten mit einem
ersten Datenwert bei einem ersten Stromverbrauch oder mit ei
nem zweiten Datenwert bei einem gegenüber dem ersten höheren
zweiten Stromverbrauch,
gekennzeichnet durch
- 1. eine Ausgabevorrichtung (100), welche die Datenwerte der realen Daten detektiert und zugehörige Übertragungsdaten so wie ein Indikationssignal bereitstellt, das die Beziehung zwischen den realen Daten und den Übertragungsdaten anzeigt, und
- 2. eine Eingabevorrichtung (200), welche die Übertragungsdaten und das Indikationssignal empfängt und Eingabedaten für einen internen Schaltkreis bereitstellt, wobei die Beziehung der Eingabedaten zu den Übertragungsdaten durch das Indikations signal bestimmt ist,
- 3. wobei die Übertragungsdaten die invertierten realen Daten sind, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert kleiner als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist, während sie den nicht-invertierten realen Daten entspre chen, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert größer als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist, und
- 4. wobei die Eingabedaten denselben Datenwert wie die realen Daten haben.
9. Dateneingabe-/Datenausgabesytem nach Anspruch 8, wobei
die Ausgabeeinrichtung (100) folgende Elemente enthält:
- 1. eine Mehrzahl von Datenausgabeeinheiten (11_i), die zu den realen Daten gehörige temporäre Daten erzeugen,
- 2. eine Mehrzahl von Ausgabeanschlußeinheiten (13_i) mit offe ner Drain-Struktur, welche die temporären Daten ausgeben, und
- 3. eine Hilfsausgabeanschlußeinheit (17), die ein Indikations signal zum Anzeigen der Beziehung zwischen den temporären Da ten und den realen Daten erzeugt,
- 4. wobei die temporären Daten die invertierten realen Daten sind, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert kleiner als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist, während sie den nicht-invertierten realen Daten entspre chen, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert größer als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist.
10. Dateneingabe-/Datenausgabesystem nach Anspruch 9,
weiter dadurch gekennzeichnet, daß jede der Datenausgabe
einheiten (11_i) folgende Elemente enthält:
- 1. eine Doppelausgabeeinheit (21), welche die realen Daten empfängt und die invertierten sowie die nicht-invertierten realen Daten erzeugt, und
- 2. einen Selektor (23), der die invertierten und die nicht invertierten realen Daten empfängt und die temporären Daten erzeugt.
11. Dateneingabe-/Datenausgabesystem nach Anspruch 10, wei
ter dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelausgabeeinheit
(21) ein D-Flip-Flop ist.
12. Dateneingabe-/Datenausgabesystem nach Anspruch 10 oder
11, weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabevorrich
tung (100) des weiteren folgende Elemente enhält:
- 1. eine Steuereinheit (15), die ein Steuersignal erzeugt, das aktiviert wird, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert kleiner als die Anzahl der realen Daten mit dem zweiten Datenwert ist,
- 2. wobei der Selektor die invertierten realen Daten in Reak tion auf die Aktivierung des Steuersignals und die nicht invertierten realen Daten in Reaktion auf die Deaktivierung des Steuersignals abgibt.
13. Dateneingabe-/Datenausgabesystem nach einem der Ansprü
che 8 bis 12, weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Einga
bevorrichtung (200) eine Mehrzahl von Dateneingabeschalt
kreisen (55_i) enthält, welche die Übertragungsdaten emp
fangen und die Eingabedaten unter der Steuerung des Steuer
signals erzeugen.
14. Datenausgabevorrichtung zum gleichzeitigen Ausgeben ei
ner Mehrzahl von Daten,
gekennzeichnet durch
- 1. eine Datenspeichereinheit (19), die vorgegebene reale Da ten speichert und in einem Ausgabemodus eine Mehrzahl rea ler Daten bereitstellt, und
- 2. eine Ausgabeschaltung (10), welche die realen Daten emp fängt und in Abhängigkeit von den Datenwerten der realen Daten temporäre Daten erzeugt,
- 3. wobei die temporären Daten die invertierten realen Daten sind, wenn die Anzahl realer Daten mit einem ersten Daten wert, dem ein erster Stromverbrauch zugeordnet ist, kleiner als die Anzahl realer Daten mit einem zweiten Datenwert ist, dem ein gegenüber dem ersten höherer zweiter Stromver brauch zugeordnet ist, während sie den nicht-invertierten realen Daten entsprechen, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert größer als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist.
15. Datenausgabevorrichtung nach Anspruch 14, weiter da
durch gekennzeichnet, daß die Ausgabeschaltung (10) folgen
de Elemente enthält:
- 1. eine Mehrzahl von Datenausgabeeinheiten (11_i), welche die realen Daten detektieren und zugehörige temporäre Daten erzeugen,
- 2. eine Mehrzahl von Ausgabeanschlußeinheiten (13_i mit ei ner offenen Drain-Struktur, welche die temporären Daten ausgeben, und
- 3. eine Hilfsausgabeanschlußeinheit (17), die ein Indikati onssignal erzeugt, welches die Beziehung zwischen den tem porären und den realen Daten anzeigt.
16. Datenausgabevorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, wei
ter gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (15), die das
Steuersignal erzeugt, welches in Abhängigkeit von der Grö
ßenbeziehung zwischen der Anzahl realer Daten mit dem er
sten Datenwert und der Anzahl realer Daten mit dem zweiten
Datenwert aktiviert wird.
17. Datenausgabevorrichtung nach Anspruch 16, weiter da
durch gekennzeichnet, daß jede von den Datenausgabeeinhei
ten (11_i) folgende Elemente enthält:
- 1. eine Doppelausgabeeinheit (21), welche die realen Daten empfängt und die invertierten sowie die nicht-invertierten realen Daten erzeugt, und
- 2. einen Selektor (23), der die invertierten und die nicht invertierten realen Daten empfängt und die temporären Daten erzeugt.
18. Datenausgabevorrichtung nach Anspruch 17, weiter da
durch gekennzeichnet, daß die Doppelausgabeeinheit ein D-
Flip-Flop ist.
19. Datenausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis
18, weiter dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgabeschalt
kreis folgende Elemente enthält:
- 1. eine Steuereinheit (15), die ein Steuersignal erzeugt, das aktiviert wird, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert kleiner als die Anzahl der realen Daten mit dem zweiten Datenwert ist,
- 2. wobei der Selektor die invertierten realen Daten in Reak tion auf die Aktivierung des Steuersignals und die nicht invertierten realen Daten in Reaktion auf die Deaktivierung des Steuersignals abgibt.
20. Datenausgabeverfahren zum gleichzeitigen Ausgeben einer
Mehrzahl von Daten mit einem ersten Datenwert bei einem er
sten Stromverbrauch oder mit einem zweiten Datenwert bei
einem gegenüber dem ersten höheren zweiten Stromverbrauch,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- 1. Abtasten der Datenwerte einer Mehrzahl realer Daten,
- 2. Vergleichen der Anzahl realer Daten des ersten Datenwer tes mit der Anzahl realer Daten des zweiten Datenwertes, um davon abhängig ein Steuersignal zu erzeugen, und
- 3. Erzeugen temporärer Daten durch Invertieren der realen Daten, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Daten wert größer als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist, und
- 4. Erzeugen temporärer Daten ohne Invertieren der realen Da ten, wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Daten wert kleiner als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert ist.
21. Datenausgabeverfahren nach Anspruch 20, weiter da
durch gekennzeichnet, daß das Steuersignal aktiviert wird,
wenn die Anzahl realer Daten mit dem ersten Datenwert klei
ner als die Anzahl realer Daten mit dem zweiten Datenwert
ist.
22. Datenausgabeverfahren nach Anspruch 20 oder 21,
weiter dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt zur Erzeu
gung der temporären Daten folgende Teilschritte beinhaltet:
- 1. Empfangen der realen Daten und Erzeugen der invertierten und der nicht-invertierten realen Daten,
- 2. Erzeugen der invertierten realen Daten als die temporären Daten, wenn das Steuersignal aktiviert ist, und
- 3. Erzeugen der nicht-invertierten realen Daten als die tem porären Daten, wenn das Steuersignal deaktiviert ist.
23. Dateneingabe- und Datenausgabeverfahren für ein
Dateneingabe-/Datenausgabesystem mit einer Eingabe-
/Ausgabevorrichtung zum gleichzeitigen Eingeben/Ausgeben
einer Mehrzahl von Daten mit einem ersten Datenwert bei ei
nem ersten Stromverbrauch oder mit einem zweiten Datenwert
bei einem gegenüber dem ersten höheren, zweiten Stromver
brauch,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- 1. Abtasten der Datenwerte einer Mehrzahl realer Daten,
- 2. Vergleichen der Anzahl realer Daten des ersten Datenwer tes mit der Anzahl realer Daten des zweiten Datenwertes,
- 3. Erzeugen temporärer Daten durch Invertieren der realen Daten, wenn die Anzahl realer Daten des ersten Datenwerts kleiner als die Anzahl realer Daten des zweiten Datenwer tes ist, und durch Nicht-Invertieren der realen Daten, wenn die Anzahl realer Daten des ersten Datenwertes grö ßer als die Anzahl realer Daten des zweiten Datenwertes ist,
- 4. Erzeugen eines Steuersignals, um die Beziehung zwischen den temporären Daten und den realen Daten anzuzeigen, und
- 5. Erzeugen vorbestimmter Eingabedaten, deren Beziehung mit den temporären Daten in Abhängigkeit von dem Steuersignal festgelegt ist,
- 6. wobei die Eingabedaten denselben Datenwert wie die realen Daten aufweisen.
24. Dateneingabe- und Datenausgabeverfahren nach Anspruch
23, weiter dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal ak
tiviert wird, wenn die Anzahl realer Daten des ersten Da
tenwertes kleiner als die Anzahl realer Daten des zweiten
Datenwertes ist.
25. Dateneingabe- und Datenausgabeverfahren nach Anspruch
23 oder 24, weiter dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt
zum Erzeugen der temporären Daten folgende Teilschritte be
inhaltet:
- 1. Empfangen der realen Daten und Erzeugen der invertierten und der nicht-invertierten realen Daten,
- 2. Erzeugen der invertierten realen Daten als die temporären Daten, wenn das Steuersignal aktiviert ist, und
- 3. Erzeugen der nicht-invertierten realen Daten als die tem porären Daten, wenn das Steuersignal deaktiviert ist.
26. Datenausgabevorrichtung,
gekennzeichnet durch
- 1. Schaltungsmittel zur Bereitstellung einer Mehrzahl von Bits, von denen jedes einen ersten oder einen zweiten Lo gikwert aufweist, und
- 2. Schaltungsmittel zur Ausgabe der Mehrzahl von Bits, wenn mehr von diesen den ersten statt den zweiten Logikwert aufweisen, und zum Ausgeben des Inversen der Mehrzahl von Bits, wenn mehr von diesen den zweiten statt den ersten Logikwert aufweisen.
27. Datenausgabevorrichtung nach Anspruch 26, weiter da
durch gekennzeichnet, daß die Ausgabe-Schaltungsmittel des
weiteren Mittel zum Anzeigen umfassen, ob die Mehrzahl von
Bits oder das Inverse der Mehrzahl von Bits ausgegeben wer
den.
28. Datenausgabeverfahren für eine Mehrzahl von Bits, von
denen jedes einen ersten oder einen zweiten Logikwert auf
weist,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- 1. Ausgeben der Mehrzahl von Bits, wenn mehr von diesen den ersten als den zweiten Logikwert aufweisen, und
- 2. Ausgeben des Inversen der Mehrzahl von Bits, wenn mehr von diesen den zweiten als den ersten Logikwert aufwei sen.
29. Datenausgabeverfahren nach Anspruch 27, weiter gekenn
zeichnet durch den Schritt des Anzeigens, ob die Mehrzahl
von Bit oder das Inverse der Mehrzahl von Bits ausgegeben
wird.
30. Datenempfangssystem,
gekennzeichnet durch
- 1. Mittel zum Empfangen einer Mehrzahl von Bits und eines Indikators, wobei jedes Bit einen ersten oder zweiten Logikwert aufweist, und
- 2. Mittel zum Behalten der Mehrzahl von Bits, wenn der In dikator einen ersten Wert hat, und zum Invertieren der Mehrzahl von Bits, wenn der Indikator einen zweiten Wert hat.
31. Datenempfangssystem nach Anspruch 30, weiter dadurch
gekennzeichnet, daß der Indikator den ersten Wert aufweist,
um anzuzeigen, daß die Mehrzahl von Bits vor Empfang durch
die Empfangsmittel nicht invertiert wurde, und den zweiten
Wert aufweist, um anzuzeigen, daß die Mehrzahl von Bits vor
Empfang durch die Empfangsmittel invertiert wurde.
32. Datenempfangssystem nach Anspruch 30 oder 31, dadurch
gekennzeichnet, daß die Empfangsmittel von einem Empfänger
schaltkreis und die Mittel zum Behalten oder Invertieren
der Mehrzahl von Bits durch einen selektiven Inverter
schaltkreis gebildet sind.
33. Datenempfangsverfahren für eine Mehrzahl von Bits und
einen Indikator, wobei jedes Bit einen ersten oder zweiten
Logikwert aufweist, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- 1. Behalten der Mehrzahl von Bits, wenn der Indikator einen ersten Wert aufweist und
- 2. Invertieren der Mehrzahl von Bits, wenn der Indikator ei nen zweiten Wert aufweist.
34. Datenempfangsverfahren nach Anspruch 33, weiter dadurch
gekennzeichnet, daß der Indikator einen ersten Wert auf
weist, um anzuzeigen, daß die Mehrzahl von Bits vor dem
Empfang nicht invertiert wurde, und einen zweiten Wert auf
weist, um anzuzeigen, daß die Mehrzahl von Bits vor dem
Empfang invertiert wurde.
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