DE19942660A1 - Verfahren und Einheit zur Bildung von Gruppen von Produkten auf einer Verpackungsmaschine - Google Patents
Verfahren und Einheit zur Bildung von Gruppen von Produkten auf einer VerpackungsmaschineInfo
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Abstract
Verfahren und Einheit zur Bildung von Gruppen (3) von Produkten (4) auf einer Verpackungsmaschine (1), wobei die Produkte (4) nacheinander mit einer konstanten Rate entlang eines Weges (P), der sich durch eine Formstation (S) erstreckt, zu der die Produkte (4) wechselweise in Stapeln (5) von aufeinanderfolgenden Produkten (4) zu zwei Formgesenken (12) zugeführt wurden, die sich in Serie entlang des Weges (P) befinden, so daß eines der beiden Formgesenke (12) in geordneter Weise gefüllt wird, während eine vollständige Gruppe (3) aus dem anderen Formgesenk (12) entnommen wird.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Bildung von Gruppen von Produkten auf einer
Verpackungsmaschine.
Auf bekannte Verpackungsmaschinen wird eine Gruppe von
Produkten dadurch gebildet, daß die Produkte nacheinander in
ein Formungsgesenk zugeführt werden, das normalerweise ein
Set von Kästen umfaßt, die Seite an Seite sind, wobei jeder
dazu da ist, eine gegebene Anzahl von Produkten aufzunehmen.
Wenn es einmal gefüllt ist, d. h. wenn einmal eine Gruppe
innen gebildet ist, wird das Gesenk von einer Beladeposition
in eine gegebene Entladeposition bewegt, in der das Gesenk
mit einer Vorrichtung zur Entnahme der vollständigen Gruppe
zusammenwirkt; und, wenn die Gruppe entnommen ist, wird das
Gesenk zur Beladeposition zurückgeführt, um die nächste
Gruppe aufzunehmen.
Bei bekannten Verpackungsmaschinen des obigen Typs führt eine
Produktherstelleinheit die Produkte zu dem Gesenk zu, in
einer Folge von einzelnen Produkten mit im wesentlichen
gleichmäßigen Abständen und einer im wesentlichen konstanten
Geschwindigkeit, so daß die obigen Tätigkeiten - Bewegung des
Gesenks zwischen der Belade- und Entladeposition und
Entnehmen der vollständigen Gruppe aus dem Gesenk - schnell
ausgeführt werden müssen, in dem Zeitintervall, das zwischen
dem letzten Produkt in der gerade gebildeten Gruppe und dem
ersten Produkt der nächsten Gruppe, das die Beladeposition
erreicht, liegt.
Das extrem kurze Zeitintervall, in dem die obigen Handlungen
durchgeführt werden müssen, verlangt nach einer
Entnahmevorrichtung von äußerst komplexer mechanischer
Gestaltung und resultiert in einer starken mechanischen
Beanspruchung der Produkte und einer verhältnismäßig starken
Trägheitsbeanspruchung aufgrund der Hin- und Herbewegung des
Gesenkes.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zur Bildung von Gruppen von Produkten auf einer
Verpackungsmaschine vorzustellen, das so gestaltet ist, daß
die vorher beschriebenen Nachteile eliminiert werden, und das
zur gleichen Zeit billig und einfach zu implementieren ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur
Bildung von Gruppen von Produkten auf einer
Verpackungsmaschine vorgesehen, wobei das Verfahren die
Schritte umfaßt: Zuführen der Produkte nacheinander mit einem
im wesentlichen konstanten Abstand und einer im wesentlichen
konstanten Geschwindigkeit entlang eines Wegs und durch eine
Formstation, die ein Formgesenk hat; Formen einer
vollständigen Gruppe in diesem Formgesenk, in dem dem
Formgesenk eine gegebene Anzahl dieser Produkte zugeführt
wird; und Entnehmen dieser kompletten Gruppe aus diesem
Formgesenk; wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist,
daß diese Formstation ein weiteres Formgesenk aufweist; die
Produkte wechselweise zu den zwei Formgesenken zugeführt
werden, so daß der Schritt des Entnehmens einer Gruppe aus
einem der beiden Formgesenke während des Durchführens des
Schrittes des Bildens einer vollständigen Gruppe in dem
anderen Formgesenk durchgeführt wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine
Einheit zur Bildung von Gruppen von Produkten auf einer
Verpackungsmaschine.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist eine Einheit zur
Bildung von Gruppen von Produkten auf einer
Verpackungsmaschine vorgesehen, wobei die Einheit umfaßt:
eine Fördereinrichtung, um die Produkte nacheinander
zuzuführen mit einem im wesentlichen konstanten Abstand und
einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit entlang
eines Weges und durch eine Formstation; ein erstes
Formgesenk, das sich in dieser Formstation befindet; eine
erste Zufuhrvorrichtung zur Bildung einer vollständigen
Gruppe in dem ersten Formgesenk, in dem dem ersten Formgesenk
eine gegebene Anzahl dieser Produkte zugeführt wird; und eine
Entnahmevorrichtung zur Entnahme dieser vollständigen Gruppe
aus dem ersten Formgesenk; wobei die Einheit dadurch
gekennzeichnet ist, daß sie umfaßt: ein weiteres Formgesenk,
das sich in dieser Formstation befindet; eine weitere
Zufuhrvorrichtung, zum Bilden einer Vollständigen Gruppe in
diesem weiteren Formgesenk, indem die Produkte dem weiteren
Formgesenk zugeführt werden; und eine Steuereinheit, um die
Zuführvorrichtungen wechselweise zu aktivieren, um die
Produkte wechselweise zu den beiden Formgesenken zuzuführen.
Eine Anzahl von nicht beschränkenden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung wird beispielhaft unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen beschrieben, bei denen:
Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene
Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der
Einheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einheit von Fig. 1 in einer
anderen Betriebsposition zeigt, wobei Teile aus
Klarheitsgründen entfernt sind;
Fig. 3 eine Vorderansicht der Einheit aus Fig. 1 zeigt;
Fig. 4 eine schematische, teilweise geschnittene
Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der
Einheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Einheit nach Fig. 4 in
einer anderen Betriebsposition zeigt, wobei Teile
aus Klarheitsgründen entfernt sind;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Einheit aus Fig. 4 in einer
anderen Betriebsposition zeigt; und
Fig. 7 und 8
Seitenansichten eines Details der Einheit aus Fig.
4 in zwei verschiedenen Betriebspositionen zeigen.
Ziffer 1 in Fig. 1 bezeichnet als Gesamtheit eine
Verpackungsmaschine, die eine Einheit 2 zur Bildung von
Gruppen 3 hat (eine vollständige Gruppe 3 ist in Fig. 6
gezeigt), wobei jede Gruppe eine gegebene Anzahl N von
Produkten 4 umfaßt, die in einer Anzahl von seitlich
aneinander angeordneten Stapeln 5 angeordnet sind.
Insbesondere umfaßt jede Gruppe 3 in den Ausführungsformen,
die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind, neun
Produkte 4, die in drei seitlich nebeneinander angeordneten
Stapeln 5 angeordnet sind.
Die Einheit 2 umfaßt eine kontinuierliche Fördereinrichtung
6, um Produkte 4 nacheinander mit einer im wesentlichen
konstanten Rate (d. h. mit einem konstanten Abstand und einer
konstanten Geschwindigkeit) entlang eines im wesentlichen
horizontalen Weges P und durch eine Formstation S zuzuführen,
die zwei Zufuhrvorrichtungen 7 umfaßt, die mit 7a und 7b
bezeichnet sind, und in festen Positionen entlang des Weges P
sich befinden, so daß die Vorrichtung 7a stromaufwärts von
der Vorrichtung 7b in bezug auf eine Förderrichtung 24 der
Produkte 4 parallel zum Weg P ist.
Jede Zufuhrvorrichtung 7 umfaßt eine Schraubenhebevorrichtung
8, die sich vertikal quer in bezug auf den Weg P erstreckt
und selektiv durch eine Steuereinheit 9 aktiviert wird, um
Produkte 4, die durch ein Förderband 6 durch eine Zufuhr 10
zugeführt werden, aufzunehmen, und Produkte 4 in einem Stapel
5 in einer Ausgabe 11 anzuordnen.
Jede Schraubenhebevorrichtung 8 hat ein Formgesenk 12, das
eine jeweilige Gruppe 3 aufnimmt und eine Anzahl von Kästen
13 umfaßt, die Seite an Seite sind, wobei jeder davon am
Boden offen ist, um einen jeweiligen Stapel 5 von Produkten 4
von der Hebevorrichtung 8 zu empfangen.
In den beigefügten Zeichnungen sind die Formgesenke 12 mit
12a und 12b bezeichnet und jeweils den Zufuhrvorrichtungen 7a
und 7b zugeordnet.
In der Ausführungsform, die in Fig. 1, 2 und 3 gezeigt ist,
sind die zwei Gesenke 12 im wesentlichen Seite an Seite
angeordnet, und fest miteinander verbunden, so daß sie
zusammen bewegt werden, in Schritten und entlang einer
Trajektorie 14, die parallel zum Weg P ist, durch einen
Stellantrieb 15, der von der Steuerungseinheit 9 gesteuert
wird.
Zwischen den Schraubehebevorrichtungen 8 und den Ausgaben 11
der Vorrichtungen 8 erstreckt sich eine Platte 16 parallel
zur Trajektorie 14, um die Unterseite der Stapel 5 der
Produkte 4 in den Boxen 13 der Gesenke 12 abzustützen, wenn
die Gesenke 12 sich entlang der Trajektorie 14 bewegen.
Beim tatsächlichen Gebrauch wird, wenn einmal alle Kästen 13
eines Gesenkes 12 mit den jeweiligen Stapeln 5 gefüllt sind,
d. h. wenn einmal eine vollständige Gruppe 3 in dem Gesenk 12
gebildet ist, das Gesenk 12 entlang der Trajektorie 14 und
der Platte 16 in eine gegebene Entladeposition A bewegt, in
der eine kammartige Drückvorrichtung 17, die durch eine
Steuereinheit 9 (in bekannter Weise, nicht gezeigt) gesteuert
wird, durch das Gesenk 12 entlang einer Trajektorie 18, die
quer zur Trajektorie 14 und senkrecht zur Ebene der Fig. 1
ist, zugeführt, um die Gruppe 3 einer bekannten
Verpackungseinheit (nicht gezeigt) zuzuführen. In der
Ausführungsform, die in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt ist, ist
die Entladeposition A beiden Gesenken 12 gemeinsam und
befindet sich in einer Zwischenposition zwischen den
Schraubenanhebevorrichtungen 8.
In der Ausführungsform, die in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt
ist, bewegt der Stellantrieb 15 zuerst die Gesenke 12 in
Schritten entlang der Trajektorie 14 in einer Richtung V1, um
nacheinander jeden Kasten 13 eines Gesenkes 12a in Richtung
auf die Ausgabe 11 der jeweiligen Anhebevorrichtung 8 zu
Positionieren, um einen entsprechenden Stapel 5 aufzunehmen,
der gebildet ist und vertikal nach oben durch Anheben der
Vorrichtung 8 zugeführt wird. Wenn einmal eine vollständige
Gruppe 3 in einem Gesenk 12a gebildet ist, bewegt der
Stellantrieb 15 die Gesenke 12a weiter entlang der weiter
entlang der Trajektorie 14 in der Richtung V1, um das Gesenk
12a in die Entladeposition A zu bewegen, und einen ersten
Kasten 13 des Gesenks 12b in eine Beladeposition zu bewegen,
um einen entsprechenden Stapel 5 von einer entsprechenden
Schraubenhebevorrichtung 8 aufzunehmen.
Zu diesem Zeitpunkt, wenn einmal die vollständige Gruppe 3
aus dem Gesenk 12a durch die Drückvorrichtung 17 entnommen
ist, bewegt der Stellantrieb 15 die Gesenke 12 in Schritten
entlang der Trajektorie 14 und in der Gegenrichtung V2 zur
Richtung V1, um nacheinander jeden Kasten 13 des Gesenkes 12b
in Richtung auf die Ausgabe 11 der jeweiligen Hebevorrichtung
8 zu positionieren, um einen entsprechenden Stapel 5
aufzunehmen, der gebildet ist und vertikal nach oben durch
Anheben der Vorrichtung 8 zugeführt wird. Wenn einmal eine
vollständige Gruppe 3 in dem Gesenk 12b gebildet ist, bewegt
der Stellantrieb 15 die Gesenke 12 weiter entlang der
Trajektorie 14 in der Richtung V2, um das Gesenk 12b in die
Entladeposition A zu bewegen, und um einen ersten Kasten 13
des Gesenkes 12a in eine Aufnahmeposition zu bewegen, um
einen entsprechenden Stapel 5 von der
Schraubenanhebevorrichtung 8 aufzunehmen.
Die Fördereinrichtung 6 umfaßt zwei parallele Gürtel 19 (nur
einer davon ist in Fig. 1 gezeigt), die sich über eine
Endantriebsriemenscheibe 20 erstrecken, die durch die
Steuereinheit 9 gesteuert wird, und die jeweilige
gegenüberliegende Enden jedes Produktes 4 aufnehmen.
Jede Schraubenhebevorrichtung 8 ist bekannt, z. B. von der
Art, die in der europäischen Patentanmeldung 78 40 28
beschrieben ist, und umfaßt zwei Schrauben 21 (wovon nur eine
in Fig. 1 gezeigt ist), die sich auf gegenüberliegenden
Seiten der Fördereinrichtung 6 befinden, jeweils
gegenüberliegende Enden jedes Produktes 4 aufnehmen, und
durch die Steuereinheit 9 angetrieben und gesteuert werden,
um sich kontinuierlich in entgegengesetzte Richtungen in
bezug auf die jeweiligen Achsen 22 zu drehen, die sich
vertikal quer in bezug auf den Weg P erstrecken.
Jede Zufuhrvorrichtung 7a, 7b umfaßt ein Stopelement 23, das
sich parallel zu jeweiligen Achsen 22 erstreckt, um die
Produkte 4 in einer vertikalen Richtung parallel zu den
Achsen 22 zu führen, und das einen Bodenbereich umfaßt, der
sich zwischen den zwei Gürteln 19 befindet, um den Weg P zu
kreuzen und die Bewegungskomponente entlang des Weges P zu
eliminieren, die jedem Produkt 4 durch das Förderband 6
übertragen wird, und so zu ermöglichen, daß sich das Produkt
4 nach oben entlang der Schrauben 21 bewegt.
Das Stopelement 23 der Zufuhrvorrichtung 7a umfaßt zwei
unabhängige Bereiche 23a und 23b. Der Bereich 23b definiert
einen oberen Bereich des Stopelementes 23 und ist befestigt;
wohingegen der Bereich 23a einen Bodenbereich des
Stopelementes 23 definiert und beweglich ist, durch einen
Stellantrieb 25, der durch die Steuereinheit 9 gesteuert
wird, zwischen einer Arbeitsposition (Fig. 1), in der der
Bereich 23a die Produkte 4, die sich entlang des Weges P
bewegen, kreuzt, und einer Ruheposition (Fig. 6), in der der
Bereich 23a die Produkte 4, die entlang des Weges P sich
bewegen, nicht kreuzt, und mit dem Bodenendbereich 23b eine
Öffnung 26 definiert, durch die die Produkte 4 sich entlang
des Weges P zur Zufuhrvorrichtung 7b weiterbewegen.
Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, erstreckt sich eine
Fördereinrichtung 27 von einer Platte 16 entlang einer
Trajektorie 18, um Gruppen 3 aufzunehmen, die durch die
Drückvorrichtung 17 ausgegeben werden, und Gruppen 3 der
bekannten Verpackungseinheit (nicht gezeigt) zuzuführen. Die
Fördereinrichtung 27 umfaßt einen flexiblen Gürtel 28, der um
zwei Endräder 29 (nur eines ist gezeigt) geschlungen ist, und
dessen Arbeitsbereich sich auf einem Niveau mit der Platte 16
befindet.
Beim tatsächlichen Gebrauch aktiviert die Steuereinheit 9 die
Zufuhrvorrichtungen 7a und 7b wechselweise, um jedem Gesenk
12 eine gegebene Anzahl N von Produkten 4 zuzuführen, und so
wechselweise eine vollständige Gruppe 3 in jedem Gesenk 12 zu
bilden.
Wenn eine Gruppe 3 einem Gesenk 12 zugeführt wird, wird daher
eine andere vollständige Gruppe 3 von dem anderen Gesenk 12
entnommen, um es der Verpackeinheit zuzuführen.
Die Bedienung der Einheit 2 wird nun von dem Moment an
beschreiben (Fig. 1), in dem eine vollständige Gruppe 3
gerade aus dem Gesenk 12 entnommen wurde, das sich noch in
der Entladeposition A befindet, und die nächste Gruppe 3 in
dem Gesenk 12a gebildet wird.
Insbesondere bewegt die Steuereinheit 9 das Stopelement in
die Arbeitsposition, um zu ermögliche, daß die
Zufuhrvorrichtung 7a zurückgezogen wird, und Produkte 4 zum
entsprechenden Gesenk 12a zugeführt werden. Da jeder Kasten
13 des Gesenkes 12a einen vollständigen Stapel 5 von
Produkten 4 erhält, aktiviert die Steuereinheit 9 den
Stellantrieb 15, um die Gesenke 12 in Schritten entlang der
Trajektorie 14 in der Richtung von V1 zu bewegen; und, wenn
einmal die Zufuhrvorrichtung 7a eine Anzahl Enden von
Produkten zurückgezogen hat, um eine vollständige Gruppe 3 zu
bilden, bewegt die Steuereinheit 9 den Bereich 23a des
Stoppelementes 23 in die Ruheposition, um die Produkte 4
durch die Öffnung 26 der Zufuhrvorrichtung 7b zuzuführen.
Wenn einmal die Zufuhrvorrichtung 7a die ganze Zahl N von
zurückgezogenen Produkten 4 dem jeweiligen Gesenk 12a
zugeführt hat, um die Bildung der Gruppe 3 zu
vervollständigen, bewegt die Steuereinheit 9 das Gesenk 12a
in die Entladeposition A, aktiviert die Drückvorrichtung 17,
und bewegt einen ersten Kasten 13 des Gesenkes 12b in eine
Aufnahmeposition, um einen entsprechenden Stapel 5 von der
entsprechenden Schraubenhebevorrichtung 8 aufzunehmen.
In der Zwischenzeit wurde eine gegebene Anzahl von Produkten
4 durch die Öffnung 26 zur Zufuhrvorrichtung 7b zugeführt;
und wenn einmal eine Anzahl N von Produkten 4 durch die
Öffnung 26 zugeführt wurde, bringt die Steuereinheit 9 den
Bereich 23a des Stopelementes 23 in die Arbeitsposition
zurück.
Wenn einmal alle N Produkte 4, die durch die Öffnung 26
zugeführt wurden, durch die Zufuhrvorrichtung 7b dem
entsprechenden Gesenk 12b zugeführt sind, um die Bildung der
Gruppe 3 zu vervollständigen, bewegt die Steuereinheit 9 das
Gesenk 12b in die Entladeposition A, aktiviert die
Drückvorrichtung 17 und bewegt einen ersten Kasten 13 eines
Gesenkes 12a in eine Aufnahmeposition, um einen jeweiligen
Stapel 5 von der entsprechenden Schraubenhebevorrichtung 8
aufzunehmen.
Die Steuereinheit 9 regelt so die Zufuhrgeschwindigkeit der
Fördereinrichtung 6 und der zwei Schraubenhebevorrichtungen
8, um nur dann Produkte 4 zur Ausgabe 11 jeder
Schraubenhebevorrichtung 8 zuzuführen, wenn die Ausgabe 11
sich in Kontakt mit einem Kasten 13 eines entsprechenden
Gesenkes 12 befindet.
Die obigen Bedienschritte werden zyklisch wiederholt.
Bei der Formeinheit 2 ist zu erkennen, daß, wenn einmal eine
Gruppe 3 in einem Gesenk 12 gebildet ist, die nächsten
Produkte 4 dem anderen Gesenk 12 zugeführt werden, und daher
ein verhältnismäßig großes Zeitintervall daher verfügbar ist,
in dem eine vollständige Gruppe 3 von einem entsprechenden
Gesenk 12 entnommen werden kann. Folglich kann das Gesenk 12
in und von der Entladeposition A verhältnismäßig langsam
bewegt werden, und daher können einfache, kostengünstige
Antriebsvorrichtungen verwendet werden. Daher wird eine
verhältnismäßig geringe mechanische Beanspruchung auf die
Produkte ausgeübt und eine verhältnismäß geringe
Trägheitsbeanspruchung als eine Folge der Hin- und
Herbewegung der Formgesenke 12.
In der Ausführungsform, die in Fig. 4 bis 8 gezeigt ist, sind
die Formgesenke 12 nicht mechanisch miteinander verbunden,
und werden unabhängig voneinander in Schritten entlang der
Trajektorie 14 durch jeweilige Stellantriebe 15, die durch
die Steuereinheit 9 gesteuert sind, bewegt; eine
entsprechende Platte, die parallel zu Trajektorie 14 ist, ist
an der Ausgabe 11 jeder Schraubenhebevorrichtung 8
vorgesehen.
Wenn einmal alle Kästen 13 eines Gesenkes 12 mit jeweiligen
Stapeln 5 gefüllt sind, d. h. wenn einmal eine vollständige
Gruppe 3 in dem Gesenk 12 gebildet ist, wird das Gesenk 12
entlang der Trajektorie 14 und der entsprechenden Platte 16
in eine entsprechende gegebene Entladeposition A (Fig. 6)
bewegt, in der eine jeweilige kammartige Drückvorrichtung 17,
die durch die Steuereinheit 9 gesteuert wird, durch das
Gesenk 12 entlang der Trajektorie 18 zugeführt wird, um die
jeweilige Gruppe 3 der bekannten Verpackungseinheit (nicht
gezeigt) zuzuführen.
Beim tatsächlichen Gebrauch bewegt die Steuereinheit 9 den
Bereich 23a des Stopelementes 23 in die Arbeitsposition, um
zu ermöglichen, daß die Zufuhrvorrichtung 7a sich zurückzieht
und Produkte 4 dem jeweiligen Gesenk 12a (Fig. 4) zuführt.
Wenn einmal die Zufuhrvorrichtung 7a eine Anzahl N von
Produkten zurückgezogen hat, d. h. eine Gruppe 3 gebildet hat,
bewegt die Steuereinheit 9 den Bereich 23a in die
Ruheposition, um die Produkte 4 durch die Öffnung 26 der
Zufuhrvorrichtung 7b (Fig. 6) zuzuführen.
Wenn die Zufuhrvorrichtung 7a einmal die Gesamtzahl N der
zurückgezogenen Produkte 4 dem jeweiligen Gesenk 12a
zugeführt hat, um die Bildung der Gruppe 3 zu
vervollständigen, bewegt die Steuereinheit 9 das Gesenk 12a
in die entsprechende Entladeposition A und aktiviert die
entsprechende Drückvorrichtung 17. Und wenn einmal die
vollständige Gruppe 3 entnommen worden ist, wird das Gesenk
12A zu einer anfänglichen Aufnahmeposition zurückgeführt, um
die nächste Gruppe 3 der Produkte 4 aufzunehmen.
In der Zwischenzeit wurde eine gegebene Anzahl von Produkten
4 durch Öffnung 26 der Zufuhrvorrichtung 7b zugeführt; und
wenn einmal eine Anzahl N von Produkten 4 durch die Öffnung
26 zugeführt wurde, bringt die Steuereinheit 9 den Bereich
23a des Stopelementes 23 in die Arbeitsposition zurück.
Wenn einmal alle N Produkte, die durch die Öffnung 26
zugeführt wurden, der Zufuhrvorrichtung 7b zum entsprechenden
Gesenk 12b zugeführt wurden, um die Bildung der Gruppe 3 zu
vervollständigen, bewegt die Steuereinheit 9 das Gesenk 12b
in die entsprechende Entladeposition A und aktiviert die
entsprechende Drückvorrichtung 17. Und wenn einmal die
vollständige Gruppe 3 entnommen wurde, wird das Gesenk 12b
auf eine ursprüngliche Aufnahmeposition zurückgeführt, um die
nächste Gruppe 3 von Produkten 4 aufzunehmen.
Die obigen Bedienhandlungen werden zyklisch wiederholt.
Bei einer weiteren Ausführungsform, die nicht gezeigt ist,
sind die zwei Gesenke 12 nicht mechanisch miteinander
verbunden, und werden unabhängig voneinander in Schritten
entlang der Trajektorie 14 durch entsprechende Stellantriebe
15, die durch Steuereinheit 9 gesteuert werden, bewegt; und
zwischen den Gesenken 12 ist eine einzige Platte 16
vorgesehen, entlang der eine einzige Entladeposition A, die
beiden Gesenken 12 gemeinsam ist, definiert ist.
Claims (14)
- l. Verfahren zur Bildung von Gruppen von Produkten auf einer Verpackungsmaschine, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
nacheinander Zuführen der Produkte (4) mit einem im wesentlichen konstanten Abstand und einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit entlang eines Weges (P) und durch eine Formstation (S), die ein Formgesenk (12) hat;
Bilden einer vollständigen Gruppe (3) in dem Formgesenk (12), indem dem Formgesenk (12) eine gegebene Anzahl (N) der Produkte (4) zugeführt wird; und
Entnehmen der vollständigen Gruppe (3) aus dem Formgesenk (12);
wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß die Formstation (S) ein weiteres Formgesenk (12) hat;
die Produkte (4) wechselweise den beiden Formgesenken (12) zugeführt werden, so daß der Schritt des Entnehmens einer Gruppe (3) aus einem der beiden Formgesenke (12) ausgeführt wird, während der Ausführung des Schrittes des Bildens einer vollständigen Gruppe (3) in dem anderen Formgesenk (12). - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstation (S) zwei Zufuhrvorrichtungen (7) umfaßt, die in Serie angeordnet sind und in festen Positionen entlang des Weges (P);
jede der Zufuhrvorrichtungen (7) einem entsprechenden Formgesenk (12) zugeordnet ist; und
die Zufuhrvorrichtungen (7) wechselweise aktiviert werden, um entsprechend die Gruppen (3) den entsprechenden Formgesenken (12) zuzuführen. - 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zufuhrvorrichtung (7) eine Schraubenhebevorrichtung (8) umfaßt, die sich vertikal und quer in bezug auf den Weg (P) erstreckt, und zur Anordnung der Produkte (4) in Stapeln (5) ist;
jedes der Formgesenke (12) eine Anzahl von Kästen (13) umfaßt, die Seite an Seite sind, jeder davon zur Aufnahme eines Stapels (5); und
jedes der Formgesenke (12) in Schritten entlang einer Trajektorie (14) parallel zu dem Weg (P) bewegt wird, so daß jeder der Kästen (13) mit der entsprechenden Zufuhrvorrichtung (7) zusammenwirkt, um einen entsprechenden Stapel (5) aufzunehmen und zu halten. - 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Formgesenke (12) steif miteinander vertunden sind und in Schritten zusammen entlang der Trajektorie (14) durch eine einzige Stellantriebsvorrichtung (15) bewegt werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste (7a) der zwei Zufuhrvorrichtungen (7), die sich in einer Bewegungsrichtung (24) der Produkte (4) entlang des Weges (P) stromauf von einer zweiten (7b) der zwei Zufuhrvorrichtungen (7) befindet, zyklisch gestoppt wird, um zu ermöglichen, daß die Produkte (4) der zweiten Zufuhrvorrichtung (7b) zugeführt werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zufuhrvorrichtung für eine solche Dauer gestoppt wird, daß ermöglicht wird, daß eine Gruppe (3) der Produkte (4) der zweiten Zufuhrvorrichtung (7b) zugeführt werden.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Entnahmeschritt umfaßt:
Bewegen jedes Formgesenkes (12) in eine gegebene Entladeposition (A) und Zuführen einer Drückvorrichtung (17) entlang einer Trajektorie (18) quer zu dem Weg (P) und durch das Formgesenk (12). - 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladeposition (A) eine einzige Entladeposition ist, die sich wechselweise beide Formgesenke (12) teilen.
- 9. Verfahren nach Anspruch 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladeposition (A) sich in einer Zwischenposition zwischen den zwei Zufuhrvorrichtungen (7) befindet.
- 10. Eine Einheit zur Bildung von Gruppen von Produkten auf einer Verpackungsmaschine, wobei die Einheit (2) umfaßt:
ein Fördermittel (6), um nacheinander die Produkte (4) mit einem im wesentlichen konstanten Abstand und einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit entlang eines Weges (P) und durch eine Formstation (S) zuzuführen; ein erstes Formgesenk (12a), das sich in der Formstation (S) befindet; eine erste Zufuhrvorrichtung (7a), um eine vollständige Gruppe (3) in dem ersten Formgesenk (12a) zu bilden, indem dem ersten Formgesenk (12a) eine gegebene Anzahl (N) der Produkte (4) zugeführt wird, und eine Entnahmevorrichtung (17), um die vollständige Gruppe (3) aus dem ersten Formgesenk (12a) zu entnehmen; wobei die Einheit (2) dadurch gekennzeichnet ist, daß sie umfaßt:
ein weiteres Formgesenk (12b), das sich in der Formstation (S) befindet; eine weitere Zufuhrvorrichtung (7b), zum Bilden einer vollständigen Gruppe (3) in dem weiteren Formgesenk (12b), indem die Produkte (4) dem weiteren Formgesenk. (12b) zugeführt werden; und
eine Steuereinheit (9), um wechselweise die Zufuhrvorrichtungen (7a; 7b) zu aktivieren, um die Produkte (4) wechselweise den zwei Formgesenken (12a, 12b) zuzuführen. - 11. Einheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Zufuhrvorrichtungen (7a, 7b) so angeordnet sind, daß die erste Zufuhrvorrichtung (7a) stromaufwärts von der weiteren Zufuhrvorrichtung (7b) in bezug auf die Bewegungsrichtung (24) der Produkte (4) entlang des Weges (P) ist.
- 12. Einheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zufuhrvorrichtung (7a, 7b) eine Schraubenhebevorrichtung (8) umfaßt, die sich vertikal und quer in bezug auf den Weg (P) erstreckt, und zur Anordnung der Produkte (4) in Stapeln (5) ist; wobei jedes der Formgesenke (12a, 12b) eine Anzahl von Kästen Seite an Seite (13) umfaßt, wobei jeder Kasten einen Stapel (5) aufnimmt.
- 13. Einheit nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Formgesenke (12a, 12b) steif miteinander verbunden sind; die Einheit (2) auch eine Stellantriebsvorrichtung (15) umfaßt, zur Bewegung der Formgesenke (12a, 12b) zusammen in Schritten entlang einer Trajektorie (14) parallel zu dem Weg (P), so daß jeder Kasten (13) mit der entsprechenden Zufuhrvorrichtung (7a, 7b) zusammenwirkt, um einen entsprechenden Stapel (5) aufzunehmen.
- 14. Einheit nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmevorrichtung (17) eine einzige Drückvorrichtung (17) umfaßt, die sich quer zu der Trajektorie (14) bewegt und zwischen den zwei Zufuhrvorrichtungen (7a, 7a) sich befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ITBO980519 IT1305386B1 (it) | 1998-09-07 | 1998-09-07 | Metodo ed unita' per la formazione di gruppi di prodotti in unamacchina impacchettatrice |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19942660A1 true DE19942660A1 (de) | 2000-03-09 |
Family
ID=11343391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999142660 Withdrawn DE19942660A1 (de) | 1998-09-07 | 1999-09-07 | Verfahren und Einheit zur Bildung von Gruppen von Produkten auf einer Verpackungsmaschine |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE19942660A1 (de) |
| IT (1) | IT1305386B1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2860767A1 (fr) * | 2003-10-09 | 2005-04-15 | Kalix Sa | Unite de remplissage de conteneurs comportant un magasin de stockage integre |
| EP1669294A1 (de) * | 2004-12-07 | 2006-06-14 | Kalix | Verpackungsmaschine zum Befüllen von Behältern mit eingebautem Speicermagazin |
-
1998
- 1998-09-07 IT ITBO980519 patent/IT1305386B1/it active
-
1999
- 1999-09-03 CH CH160899A patent/CH693875A5/it not_active IP Right Cessation
- 1999-09-07 DE DE1999142660 patent/DE19942660A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2860767A1 (fr) * | 2003-10-09 | 2005-04-15 | Kalix Sa | Unite de remplissage de conteneurs comportant un magasin de stockage integre |
| EP1669294A1 (de) * | 2004-12-07 | 2006-06-14 | Kalix | Verpackungsmaschine zum Befüllen von Behältern mit eingebautem Speicermagazin |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1305386B1 (it) | 2001-05-04 |
| CH693875A5 (it) | 2004-03-31 |
| ITBO980519A1 (it) | 2000-03-07 |
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