DE1994269U - Gleitschutzvorrichtung fuer fahrzeugreifen. - Google Patents

Gleitschutzvorrichtung fuer fahrzeugreifen.

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DE1994269U
DE1994269U DEST22721U DEST022721U DE1994269U DE 1994269 U DE1994269 U DE 1994269U DE ST22721 U DEST22721 U DE ST22721U DE ST022721 U DEST022721 U DE ST022721U DE 1994269 U DE1994269 U DE 1994269U
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Albert Strelli
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    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

P.A. 35163
iSDU&RD LORENZ ·.
BERNHARD SEIDLER . ■ . -
MARGRiT SEiDLER
RECHTSANWÄLTE
8 München 22
Widenmayersiraßo 23.
Telefon (0811) 29 719$
■19. Juni 1981
Albert-SIBEIII in Graz (Österreich)
Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugreifen
Die Neuerung betrifft eine Gleitschutzvorrichtung für fahrzeugreifen, mit zwei an den Seitenwandungen des Reifens abstützbaren und mit Hilfe einer im quer über die Lauffläche des Reifens verlaufenden !rager der Gleitschutzelemente gelagerten Schraube an dem Reifen festklemmbaren Backen,, Bei einer Gleitschutzvorrichtung dieser Art wurde es bekannt, die Klemmbacken starr mit dem Träger der Gleitschutzelemente zu verbinden. Der Träger selbst ist zweiteilig ausgebildet und die beiden Teile werden durch die Schraube ähnlich wie die Backen eines Parallelschraubstockes zusammengezogen« Hiebei muss zum Zusammenspannen der Trägerhälften und damit auch für das "festklemmen der Gleitschutzvorrichtung an dem Fahrzeugreifen
eine bedeutende Kraft "bzw» ein bedeutendes Drehmoment aufgewendet werden. Darüber hinaus bringt das Zusammenfügen der beiden Irägerhälften der bekannten Gleitschutzvorrichtung lachteile mit sich und ist vor allem bei !Dunkelheit schwierig durchzuführen, wobei ausss&em eine Irägerhälfte von der Innenseite des Reifens her mit der von der Aussenseite her gehaltenen Trägerhälfte in Eingriff gebracht und gleichzeitig die Schraube mindestens einige Gänge in die von der Innenseite des Reifens aufgeschobene Irägerhälfte eingeschraubt werden muss. Von einer Person allein ist eine derartige Montage,.-vor allem bei Prost kaum zu bewältigen» Die lachteile der bekannten Gleitschutzvorrichtung lassen sich jedoch vermeiden, wenn gemäss der leuerung die Klemmbacken je um eine an den Trägerenden der Gleitschutzelemente gelagerte Achse schwenkbar sind und eine der Backen, wie an sich bekannt/ einen Fortsatz aufweist, der im Abstand von der Schwenkachse gegen die Schraube abstüt'zbar: ist. Durch die neuerungsgemässe Ausgestaltung einer Gleitschutzvorrichtung wird ein einstückiges Aggregat geschaffen, das zufolge dieser Ausbildung ohne besondere Schwierigkeiten auf den Reifen aufgesetzt werden kann und demgemäss auch unter ungünstigen Witterungsbedingungen von einer einzelnen Person montiert v/erden kann. Es wurden nun auch schon einstückige GIeitschutzvorrichtungen bekannt, die jedoch eine Art Käfig bilden und daher beim Aufsetzen auf den Reifen etwas aufgeweitet werden müssen. Dieses Aufweiten bringt jedoch Probleme mit sich. Soll die Aufweitung unter Anwendung nur geringer Kräfte erfolgen, ist die Festigkeit der Gleitschutzeinrichtung für den praktischen Bedarf zu geringe Reicht anderseits die
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Festigkeit für den praktischen Bedarf aus,'ist ein Aufweiten des Käfigs schwierig und von Frauen kaum auszuführen» Ausserdem kann es beim Aufsetzen der bekannten G-leitschutzeinrichtung zu Verletzungen der die Montage auszuführenden Person und zu Beschädigungen der empfindliehen Seitenwand des Reifens kommen»
Alle diese lachteile sind bei der neuerungsgemäss ausgebildeten G-leitschutzeinrichtung vermieden»
Bei einer weiteren bekannten Gleitschutzeinrichtung bildet der (Präger der Gleitschutzelemente einen im wesentlichen winkelförmigen Bügel, wobei ein Bügelsdsnkel an der Reifenseitenwand zur Anlage bringbar ist, während der zweite Bügel satt an der Lauffläche des Reifens anliegt und an seinem Ende schwenkbar eine Klemmbacke trägt, die von einer mit Innengewinde versehenen Bohrung durchsetzt wird, in welche ein Schraubbolzen einsetzbar ist, der sieh mit seiner Stirnfläche an eine Verbreiterung des Indes des an der lauffläche anliegenden Bügelschenkelsabstützt, wobei die Verlängerung der Bolzenachse im Abstand von der Schwenkachse der Klemmbacke verläuft» Der starre Bügel der bekannten Gleitschutzvorrichtung erschwert die Montage beträchtlich. Darüber hinaus ist der Sehraubbolzen schwer zugänglich, da er unter einem spitzen Winkel zur Normalebene auf die Drehachse des Fahrzeugreifens verläuft»
Die Neuerung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert» Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die an einem Fahrzeugreifen befestigte gleitschutzvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der linie H-II in Fig» T,
J Fig. 3 eine Seitenansicht der neuerungsgemässen Gleit-
s chut zvorr ich trag,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Gleitschutzvorrichtung, wobei die die Gleitschutzelemente tragende Deckplatte abgenommen ist, und die
Fig. 5-8 Ausgestaltungen neuerungsgemässer Klemmbacken.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Fahrzeugreifen bezeichnet, der mit einer neuerungsgemässen Gleitschutzvorrichtung versehen ist. Die Anzahl der auf einen Fahrzeugreifen zu befestigenden Gleitschutzvorriohtungen ist dem jeweiligen Erfordernis anzupassen. Die Gleitschutzvorrichtung besitzt zwei an den Seitenwandungen 2 des Reifens 1 zur Anlage bringbare Backen 7 und 8, Die lacken sind mit Hilfe einer.im quer über die Lauffläche 3 des Reifens 1 verlaufenden Träger 4 der Gleitschutzelemente 5 gelagerten Sehraube 6 an den Reifen 1 festklemmbar» Die Klemmbacken 7,8 sind je um eine an den Trägerenden der Gleitschutzeleiaente 5 gelagerte Achse 9 bzw» 10 schwenkbar. line der Backen 8 weist einen Fortsatz 90 auf, der im Abstand von der Schwenkachse 10 gegen die Schraube 6 abstützbar ist»
Die nicht gegen die Schraube 6 abstützbare Backe 7 ist mit einem Fortsatz an einem Widerlager 11 auf dem Träger 4 der Gleitschutzelemente 5 abstützbar„ Der Fortsatz der Backe begrenzt hiebei die Schwenkbewegung der Backe 7 ΪΏ- zvlv Klemmrichtung entgegengesetzten Richtung»
An dem. Träger 4 der Gleitschutzelemente 5 ist eine mit den Gleitschutzelementen 5 vesehene Deckplatte 12 vorgesehen» Die Deckplatte 12 wird mittels vier Schrauben 15 an dem Träger fixiert. Die Gleitschutzelemente 5 in Form von Stollen können
—4— ' ■ ■ ■ " ■
durch-Vulkanisieren an der Deckplatte 12 fixiert werden.
Zum Verhindern des Kippens der Gleitschutzvorrichtung ist an der Innenseite des Trägers 4 der Gleitschutzelemente 5 eine gegen die Lauffläche 3 des Reifens 1 im.Betrieb abstützbare Blattfeder 13 quer zu dem Träger 4 bzw« den Gleitschutzelementen den Träger 4 bzw. die Deckplatte 12 in Reifenumfangsriehtung an beiden Rändern überragend angeordnet.
Bin Ende der Schraube 6 ist mit einem Vierkant versehen, auf welchen ein mit entsprechenden Innenvierkant versehener Schlüssel zum Feststellen der Gleitschutzvorrichtung auf einen Fahrzeugreifen 1 aufgeschoben werden kann»
Auf den Klemmbacken 7*8 können:, wie dies in den Fig. 5 bis 8 dargestellt ist, Druckstücke angeordnet werden, die unmittelbar zur Anlage an die Seitenwand des Reifens bringbar sind»
Gemäss den Fig» 5 bis 7 ist das Druckstück als mit seiner Oberfläche an die Form der Reifenseitenwand 2 angepasster Schuh ausgebildet, der in Fig. 6 mit-17» in Fig» 7 mit 18 und in Fig. 5 mit 16 bezeichnet ist» Der Schuh 18 gemäss Fig» 7 ist hiebei in Länglöehern 20 des Klemmbackenkörpers 7 bzw'. 8 verschiebbar und kann mittels die langlöcher durchsetzender Schraubben 21 am Klemmbackenkörper fixiert werden. Die Schraube 21 wird hiebei mit ihrem Aussengewinde in den Schuh 18 eingeschraubt und der Schraubenkopf 23 stützt sich an der Klemmbacke ab.
Gemäss Fig. 6 ist der Schuh mittels zweier Schrauben und 25 an der Klemmbacke 7 bzw. 8 befestigt. Die Schraubenköpfe sind hiebei in einer Eindrehung 26 bmw. 27 der Klemmbacke ver- . senkt.
Bei cfer in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist der Gleitschuh 16 um eine zur Schwenkachse 9 bzw. 10 der Klemm-
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"backen 7 bzw. 8 parallele Achse 22 schwenkbar an der Klemmbacke gelagert«
G-emäss Fig. 8 ist das Druckstock als Saugnapf 19 ausgebildet, der mit einem Bolzen 20* versehen ist, der in eine Bohrung der Klemmbacke 7 bzw» 8 einsetzbar ist..
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Claims (9)

RA. 351635*13-6.BÖ Sehutzansprüche;
1. Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugreifen, mit zwei an den Seitenwandungen des Reifens abstützbare und mit Hilfe einer im quer über die lauffläche des Reifens verlaufenden Träger der Gleitschutzelemente gelagerten Schraube an dem Reifen festklemmbaren Backen, dadurch gekennzeichnet, dass sie Klemmbacken (7,8} je um eine an den Trägerenden der Gleitschutzelemente (5) gelagerte Achse (9,10) schwenkbar sind und eine der Backen (8),- wie an sich bekannt, einen Fortsatz (90) aufweist, der im Abstand von der Schwenkachse (10) gegen die Schraube (6) abstützbar ist„
2. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1«, dadurch -. ■ gekennzeichnet, dass die nicht gegen die Schraube (6) abstützbare Backe (7) mit einem die Sehwenkbewegungen zur Klemmrichtung entgegengesetzter Richtung begrenzenden Fortsatz an einem Widerlager (11) auf dem Träger (4) der GIeitschutzelemente (5) ΘΛ>-stützbar ist.
3. Gleitsehutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Träger (4) der Gleitschutz— elemente (5) eine mit den Gleitschutzelementen versehene Deckplatte (12) vorgesehen ist,
4. Gleitschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,, dass zum Verhinderndes Kippens der Vorrichtung m der Innenseite des Trägers (4) der Gleitschutzelemente (5) eine gegen die Lauffläche (3) des Reifens (1) im Betrieb abstützbare Blattfeder (13) quer zu dem Träger (4) bzw. den Gleitschutz·-
elementen (5), den Träger (4) bzw. die Deckplatte (12) in Reifenumfangsriohtung· an beiden Rändern überragend angeordnet ist.
5. Gleitschutzvorrichtung nach-einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Klemm- backen (7»8) mit mindestens einem sich der Seitenwand (2) des Reifens (1) anpassenden bzw. angepassten Druekstüek (16-19) versehen ist.
6. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch §, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück als Saugnapf (19) ausgebildet und bevorzugt mit einem Bolzen (20") versehen ist, der in eine Bohrung des Klemmbackenkörpers (1,8) einsetzbar ist«,
7. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück als mit seiner Oberfläche an die Form der Reifenseitenwand (2) angepasster Schuh (16-18) ausgebildet ist.
8. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh (18) in Iianglöehern (20) des Klemmbackenkörpers (7,8) verschiebbar und mittels die langlöcher durchsetzenden Schrauben (21) am Klemmbackenkörper fixierbar ist. ■'. \
9. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 5 und 7? dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (16) um eine zur Schwenkachse (9,10) der Klemmbacken (7,8) parallele Achse (22) schwenkbar am Klemmbackenkörper (7S8) gelagert ist,
DEST22721U 1967-06-23 1968-06-19 Gleitschutzvorrichtung fuer fahrzeugreifen. Expired DE1994269U (de)

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AT585067A AT280816B (de) 1967-06-23 1967-06-23 Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugreifen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580554A1 (fr) * 1985-04-18 1986-10-24 Trabouillet Andre Crampons amovibles de desembourbement
WO2002034554A1 (en) * 2000-10-25 2002-05-02 Post Primitive Technology Inc. Tire traction device
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NO121191B (de) 1971-01-25
GB1228035A (de) 1971-04-15
BE716789A (de) 1968-12-02
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SE349517B (de) 1972-10-02
FR1571049A (de) 1969-06-13
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