DE19944044C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Motors - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines MotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern eines Motors mit den Schritten:
Erzeugen eines Fahrpedal-Stellungssignals, Festlegen eines Soll-Öffnungsgrades eines Drosselventils des Motors, Erzeugen eines Steuersignals zur Reduzierung einer Abwei chung eines tatsächlichen Öffnungsgrades des Drosselventils von dem Soll-Öffnungs grad, und Variieren des Öffnungsgrades des Drosselventils in Abhängigkeit von dem Steuersignal.
Erzeugen eines Fahrpedal-Stellungssignals, Festlegen eines Soll-Öffnungsgrades eines Drosselventils des Motors, Erzeugen eines Steuersignals zur Reduzierung einer Abwei chung eines tatsächlichen Öffnungsgrades des Drosselventils von dem Soll-Öffnungs grad, und Variieren des Öffnungsgrades des Drosselventils in Abhängigkeit von dem Steuersignal.
Des weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Steuern eines Motors, mit:
einem Stellglied zum Variieren eines Öffnungsgrades eines Drosselventils für einen Mo tor auf ein Drosselsteuersignal hin unabhängig von einer Fahrpedalbetätigung, einem Fahrpedalsensor zur Erzeugung eines Fahrpedalsignals, das ein Fahrpedal- Stellungssignal repräsentiert, einer Steuereinrichtung zur Festlegung eines Soll- Öffnungsgrades des Drosselventils und zur Erzeugung des Steuersignals zur Reduzie rung der Abweichung des Öffnungsgrades von dem Soll-Öffnungsgrad.
einem Stellglied zum Variieren eines Öffnungsgrades eines Drosselventils für einen Mo tor auf ein Drosselsteuersignal hin unabhängig von einer Fahrpedalbetätigung, einem Fahrpedalsensor zur Erzeugung eines Fahrpedalsignals, das ein Fahrpedal- Stellungssignal repräsentiert, einer Steuereinrichtung zur Festlegung eines Soll- Öffnungsgrades des Drosselventils und zur Erzeugung des Steuersignals zur Reduzie rung der Abweichung des Öffnungsgrades von dem Soll-Öffnungsgrad.
Die JP 04101037 A zeigt ein Motorsteuerungssys
tem zur Bestimmung eines Soll-Drosselklappenöffnungsgrades, basierend auf einem
Soll-Motormoment, das in Übereinstimmung mit einer Stellung eines Fahrpedals berech
net wird.
Wenn die Beziehung zwischen dem Öffnungsgrad des Drosselventils und dem Motor
moment, wie in Fig. 15 gezeigt, nicht linear ist, können geringe Schwankungen des Soll-
Moments im Bereich einer großen Drosselklappenöffnung eine übermäßige Reaktion
des Öffnungsgrades des Drosselventils verursachen, was in einer unerwünschten Dreh
momentschwankung resultiert. Dies führt jedoch zu unerwünschten Beeinträchtigungen
des Fahrverhaltens eines damit ausgerüsteten Fahrzeuges, insbesondere im oberen,
aber auch im mittleren Lastbereich des Motors.
Die Ursache dafür liegt in einer derartig gekrümmten Charakteristik, daß im Bereich der
kleinen Drosselöffnung, bei der die Drosselklappenöffnung relativ klein ist, eine Ände
rung des Öffnungsgrades der Drossel aufgrund einer Änderung des Drehmoments relativ
klein ist, und daß im Bereich einer großen Öffnung der Drosselklappe eine Änderung im
Öffnungsgrad der Drosselklappe als Reaktion auf die Änderung des Drehmoments grö
ßer wird.
Des Weiteren sind eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Steuern eines Motors der
eingangs genannten Art aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 43 33 896 A1 be
kannt. Hierin wird insbesondere auch die eben geschilderte Problematik angesprochen,
daß bei der Umrechnung des Lastsignals in ein Drosselklappenreferenzsignal bereits
kleine Schwankungen im Lastsignal große Schwankungen in der Drosselklappenstellung
hervorrufen.
Um jedoch die Einsetzbarkeit des Steuerungssystems nicht durch zu große Toleranzen
zu gefährden, wird vorgeschlagen, den Bereich hoher Lasten zu verbieten und mittels
einer Begrenzungseinheit die Drosselklappenöffnung auf einen Wert unterhalb der Ma
ximalöffnung zu reduzieren. Hierdurch wird jedoch die Motorleistung insbesondere im
Spitzenbereich nicht vollständig ausgenutzt, was zu ungenutzten Überkapazitäten des
Motors führt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Steuern eines Motors der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß eine opti
male Steuerung des Motors in jedem Lastbereich möglich ist.
Für ein Verfahren der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß da
durch gelöst, daß der Schritt des Festlegens des Soll-Öffnungsgrades die Schritte auf
weist: Berechnen eines Sollwertes, der ein von dem Motor zu erzielendes Soll-Motor
drehmoment darstellt, in Abhängigkeit von dem Fahrpedal-Stellungssignal, Festlegen
des Soll-Drosselöffnungsgrades in Abhängigkeit von dem Sollwert, Vergleichen des
Sollwertes mit einem ersten Schwellenwert, Vergleichen des Fahrpedal-Stellungssignals
mit einem zweiten Schwellenwert, Festlegen des Soll-Drosselöffnungsgrades in Abhän
gigkeit von einem Parameterwert anstelle des Sollwertes, wenn der Sollwert gleich oder
größer als der erste Schwellenwert ist, und das Fahrpedal-Stellungssignal kleiner als der
zweite Schwellenwert ist, und Festlegen des Soll-Drosselöffnungsgrades in Abhängigkeit
von dem Fahrpedal-Stellungssignal oder einem diesen entsprechenden Wert, wenn der
Sollwert gleich oder größer als der erste Schwellenwert ist, und das Fahrpedal-
Stellungssignal gleich oder größer als der zweite Schwellenwert ist.
Des Weiteren wird für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art diese Aufgabe erfin
dungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuereinrichtung enthält: eine Sollwert-
Berechnungseinrichtung zur Berechnung eines Sollwertes, der ein von dem Motor zu
erreichendes Soll-Motordrehmoment darstellt, in Abhängigkeit von dem Fahrpedal-
Stellungssignal; eine erste Bestimmungseinrichtung, die den Soll-Drosselöffnungsgrad in
Abhängigkeit von dem Sollwert festlegt, eine erste Vergleichseinrichtung, die den Soll
wert mit einem ersten Schwellenwert vergleicht; eine zweite Vergleichseinrichtung zum
Vergleichen des Fahrpedal-Stellungssignals mit einem zweiten Schwellenwert, eine
zweite Bestimmungseinrichtung zum Festlegen des Soll-Drosselöffnungsgrades in Ab
hängigkeit von einem Parameterwert, wenn der Sollwert gleich oder größer als der
Schwellenwert ist, und das Fahrpedal-Stellungssignal kleiner als der zweite Schwellen
wert ist, und eine dritte Bestimmungseinrichtung zum Festlegen des Soll-Drosselöff
nungsgrades in Abhängigkeit von dem Fahrpedal-Stellungssignal oder einem diesen
entsprechenden Wert, wenn der Sollwert gleich oder größer als der Schwellenwert ist,
und das Fahrpedal-Stellungssignal gleich oder größer als der zweite Schwellenwert ist.
Indem bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie bei dem erfindungsgemäßen Ver
fahren zum Steuern eines Motors die Fahrpedalstellung mit einem zweiten Schwellen
wert verglichen wird, ist es möglich, für Bereiche, bei denen die volle Motorleistung benö
tigt wird, die Lastregelung so vorzunehmen, daß die Drosselklappe vollständig geöffnet
werden kann, so daß die volle Leistung des Motors erreicht wird.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung mit weiteren Einzelheiten be
schrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Motorsteuerung gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zur Steuerung der
Drosselklappenöffnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 einen Graphen, in dem ein Schwellenwert des Moments tTELMT darge
stellt ist, der im Steuerverfahren der Fig. 2 verwendet werden kann,
Fig. 4A
und 4B Graphen zur Erläuterung der Funktionen des Steuerverfahrens der Fig. 2,
wenn das Fahrpedal von der Ruheposition zu einer vollständig durchge
drückten Position niedergedrückt und danach voll niedergedrückt gehalten
wird,
Fig. 5A
und 5B Graphen zur Erläuterung der Wirkung des Steuerverfahrens der Fig. 2,
wenn das Fahrpedal zum Starten eines Fahrzeugs niedergedrückt wird,
Fig. 6 ein Flußdiagramm, in dem ein Verfahren zur Steuerung einer Drosselklap
penöffnung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung dargestellt ist,
Fig. 7 einen Graphen, in dem eine Charakteristik einer Öffnungsfläche des Dros
selventils bezüglich einer Stellung des Fahrpedals zur Verwendung im
Steuerverfahren der Fig. 6 dargestellt ist,
Fig. 8 einen Graphen, in dem eine Charakteristik einer Durchflußmenge an Ein
laßluft bezüglich einer normalisierten Öffnungsfläche zur Verwendung im
Steuerverfahren der Fig. 6 dargestellt ist,
Fig. 9 einen Graphen, in dem eine Charakteristik eines Soll-Moments, das reprä
sentativ für das Durchflußmengenverhältnis an Einlaßluft ist, zur Verwen
dung im Steuerverfahren der Fig. 6 dargestellt ist,
Fig. 10 einen Graphen, in dem eine Charakteristik eines Schwellenwerts des
Durchflußmengenverhältnisses von Einlaßluft, das repräsentativ für das
Soll-Moment ist, dargestellt ist,
Fig. 11A
und 11B Graphen zur Erläuterung der Wirkungen des Steuerverfahrens der Fig. 6,
Fig. 12 ein Flußdiagramm, in dem ein Verfahren zur Steuerung einer Drosselklap
penöffnung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung dargestellt ist,
Fig. 13 ein Flußdiagramm zur Erläuterung einer Wirkungsweise eines Lags erster
Ordnung, wie es beim Verfahren der Fig. 12 verwendet wird,
Fig. 14 eine Ansicht der Wirkungen des Steuerverfahrens der Fig. 12, und
Fig. 15 einen Graphen, in dem ein Öffnungsgrad eines Drosselventils bezüglich
eines Motormoments bei einer herkömmlichen Technik dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt ein Motorsystem gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels.
Das Motorsystem dieses Beispiels ist eine Antriebsmaschine für ein Motorfahrzeug. Das
Motorsystem umfaßt einen Motor (den Motor an sich oder eine Motorblockanordnung) 1,
eine Ansaugleitung 2 für den Motor 1 und eine elektronisch gesteuerte Drosselvorrich
tung 3 zur Betätigung eines Drosselventils (Drosselklappe) 4 in der Ansaugleitung mit
Hilfe eines Stellmotors 5. Die elektronisch gesteuerte Drosselvorrichtung 3 betätigt die
Drosselklappe 4, um hierdurch eine Abweichung eines IST-Drosselöffnungsgrades, der
von einem Drosselsensor 6 erfaßt wird, von einem Soll-Drosselöffnungsgrad, der durch
eine Steuereinheit 11 vorgegeben wird, zu minimieren. Durch Steuerung der Drosselöff
nung kann dieses Motorsystem die Menge an Einlaßluft des Motors 1 und dadurch das
Moment der Abtriebswelle des Motors 1 verändern.
Ein Fahrpedal (Gaspedal) 7 ist mit einem Pedalsensor 12 versehen. Dieser Pedalsensor
12 erfaßt eine Stellung des Fahrpedals (oder den Betrag, um den das Fahrpedal nieder
gedrückt ist, oder die Eingabe des Fahrers zur Beschleunigung). Bei einer maximalen
Stellung des Fahrpedals entspricht das Signal, das durch den Pedalsensor 12 erzeugt
wird, seinem Wert nach der vollständig geöffneten Lage der Drosselklappe 4. Wenn bei
spielsweise der Drosselklappenöffnungsgrad in vollständig geöffneter Lage 80° beträgt,
dann repräsentiert das Öffnungssignal des Pedalsensors 12 bei maximaler Stellung des
Fahrpedals eine 80°-Stellung. Das Signal für die Stellung, das von dem Fahrpedalsen
sors 12 erzeugt wird, ist bei diesem Beispiel proportional zur Stellung des Fahrpedals
oder zu dem Betrag, um den das Fahrpedal niedergedrückt ist.
Die Steuereinheit 11 empfängt Eingangsinformationen über die Stellung des Fahrpedals
und die Drehzahl des Motors vom Fahrpedalsensor 12 und von einem Kurbelwinkelsen
sor 13. Unter Verwendung der Eingangsinformationen berechnet die Steuereinheit 11
einen Soll-Drosselöffnungsgrad der Drosselklappe 4. In Übereinstimmung mit dem be
rechneten Soll-Drosselöffnungsgrad (-befehl) steuert die Steuereinheit 11 den tatsächli
chen Drosselöffnungsgrad der Drosselklappe 4, um die Motorleistung auf die im Folgen
den beschriebene Weise zu steuern.
Hierbei sind in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind weiterhin vorgesehen:
- - ein Luftdurchflußmesser 14, der auf der stromaufwärts der Drosselvorrichtung 3 zur Erfassung der Ansaugluftmenge des Motors 1 vorgesehen ist,
- - ein Temperatursensor 15 zur Erfassung der Temperatur einer Motorkühlflüssigkeit und
- - ein Sauerstoffsensor 16, der in einer Abgasleitung 17 zur Erfassung des Sauerstoff gehalts der Abgase des Motors 1 angeordnet ist.
Die damit erfassten Daten der Betriebszustände des Motors werden an die Steuereinheit
11 übertragen. In Übereinstimmung mit diesen Daten bestimmt die Steuereinheit 11 ein
Soll-Luft-Kraftstoffgemisch in einem stöchiometrischen Verhältnis oder in einem mageren
Verhältnis, berechnet eine Kraftstoffzufuhrmenge, die zur Erzeugung eines Luft-Kraft
stoff-Gemisches entsprechend des Soll-Luft-Kraftstoff-Gemisches im Verhältnis zur
Einsaugluftmenge benötigt wird, und betätigt eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung 8, um
eine Kraftstoffeinspritzung in Übereinstimmung mit der berechneten Menge auszuführen.
Eine Zündkerze 9 zündet die Luft-Kraftstoffmischung auf Befehl der Steuereinheit 11.
Fig. 2 zeigt das Verfahren zur Steuerung der Drosselklappe, wie es durch die Steuerein
heit 11 ausgeführt wird. Das Verfahren der Fig. 2 wird ausgeführt, um den Soll-Öffnungs
grad tTVO der Drosselklappe in regelmäßigen Zeitabständen in einem vorbestimmten
Zeitabstand (beispielsweise 4 ms) zu bestimmen.
Die Schritte S1 und S2 sind zum Einlesen der Stellung APS des Fahrpedals und der
Drehzahl Ne des Motors (UpM) vorgesehen.
Ein Schritt S3 ist zur Berechnung eines Soll-Motordrehmoments tTE in Übereinstimmung
mit der Stellung APS des Fahrpedals und der Motordrehzahl Ne vorgesehen. Eine Mög
lichkeit zur Berechnung von tTE ist das Nachschlagen von Daten anhand einer Datenta
belle für das Soll-Moment, die als Parameter die Stellung APS des Fahrpedals und die
Motordrehzahl Ne aufweist. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung folgender ma
thematischer Beziehung, wie sie in der JP 04101037 A
offenbart ist.
tTE = K1 × APS - K2 × Ne
In dieser Gleichung stellen K1 und K2 Koeffizienten dar, die in Übereinstimmung mit
Fahrzeugparametern bestimmt werden.
Ein Schritt S4 stellt einen Schritt zur Berechnung eines Schwellenwerts des Drehmo
ments (Drehmomentwerts) tTELMT dar. Ein Schritt S5 ist zum Vergleichen des Soll-
Moments tTE mit dem Schwellenwert des Moments tTELMT vorgesehen.
Der Schwellenwert des Drehmoments tTELMT wird auf einen Grenzwert gesetzt, ober
halb dessen durch Schwankungen des Soll-Moments übermäßige Schwankungen der
Drosselöffnung verursacht werden. Studien der Erfinder der vorliegenden Anmeldung
zeigen, daß ein gewünschter Wert des Schwellenwerts des Drehmoments um einige
Prozent kleiner als das maximale Moment ist, obwohl die Schwelle durch die Auflösung
des Soll-Moments und der Drosselklappenöffnung beeinflußt wird.
Der Grund für die unerwünschten Schwankungen der Drosselklappenöffnung ist nicht dar
in zu sehen, daß die Schwankungen des Soll-Moments nahe dem Maximum größer sind.
Das Soll-Moment schwankt in einem gewissen Grade stets über den gesamten Bereich
des Drehmoments aufgrund von Bit-Fehlern bei der Berechnung und aufgrund von
Schwankungen der Sensorsignale. Die höheren Schwankungen im Bereich des höheren
Drehmoments nahe dem Maximum werden dagegen durch einen Unterschied in der
Empfindlichkeit der Drosselklappenöffnung verursacht. Diese Empfindlichkeit ist im Be
reich des höheren Drehmoments nahe dem maximalen Drehmoment viel größer als in
einem Bereich des niedrigen Drehmoments nahe dem minimalen Drehmoment. Im Be
reich des höheren Drehmoments verursacht eine Änderung im Soll-Moment eine ver
stärkte Änderung bei der Drosselklappenöffnung, wie dies in der Fig. 15 gezeigt ist. Der
Schwellenwert des Drehmoments tTELMT bestimmt einen Bereich des Drehmoments,
bei dem die Empfindlichkeit zu groß ist.
Bei diesem Beispiel wird der Schwellenwert des Moments tTELMT in Relation mit der
Motordrehzahl durch Nachschlagen in einer Tabelle bestimmt, in der eine Beziehung
zwischen tTELMT und der Motordrehzahl Ne gespeichert ist, wie in der Fig. 3 gezeigt. Im
Beispiel der Fig. 3 fällt der Schwellenwert des Moments tTELMT monoton mit steigender
Motordrehzahl Ne ab. Der Schwellenwert des Drehmoments tTELMT wird bei diesem
Beispiel als eine Funktion der Motordrehzahl bestimmt, da sich das maximale Drehmo
ment (d. h. das im Zustand der vollständig geöffneten Drosselklappe erhaltene Drehmo
ment) in Abhängigkeit von der Motordrehzahl ändert. Der Einfachheit halber kann jedoch
optional ein konstanter Wert als Schwellenwert des Moments tTELMT verwendet wer
den.
Wenn das Soll-Moment tTE kleiner als der Schwellenwert des Moments tTELMT wird,
geht die Steuereinheit 11 vom Schritt S5 weiter zu den Schritten S6, S7 und S8, um die
normale Steuerung des Drosselventils durchzuführen. Die Steuereinheit 11 speichert das
Soll-Moment tTE als zweites (oder endgültiges) Soll-Moment, bezeichnet als tTEPTD im
Schritt S6, bestimmt den Soll-Drosselöffnungsgrad tTVO in Übereinstimmung mit dem
auf diese Weise erhaltenen zweiten Soll-Moment tTEPTD und der Motordrehzahl Ne im
Schritt S7 und überträgt diesen Soll-Drosselöffnungsgrad tTVO an ein Ausgangsregister.
Zur Berechnung eines Drosselöffnungsgrades (wie beispielsweise tTVO) anhand eines
Moments (wie beispielsweise tTEPTD) ist es möglich, ein herkömmliches Verfahren zu
verwenden. Bei diesem Beispiel wird der Soll-Drosselöffnungsgrad tTVO durch Nachschlagen
in einer Tabelle von tTVO mit Parametern, wie dem Motormoment und der Mo
tordrehzahl, tabellarisch bestimmt.
Der Soll-Drosselöffnungsgrad tTVO im Ausgangsregister wird an eine Antriebseinheit in
der elektronisch gesteuerten Drosselvorrichtung 3 ausgegeben, die das Drosselventil 4
derart steuert, daß es die Abweichung des IST-Drosselöffnungsgrads, der durch den
Drosselsensor 6 erfaßt wird, vom Soll-Drosselöffnungsgrad tTVO auf Null verringert.
Wenn das Soll-Moment tTE gleich dem oder größer als der Schwellenwert tTELMT ist,
geht die Steuereinheit 11 vom Schritt S5 weiter zu einem Schritt S9 und bestimmt die
Soll-Drosselöffnung tTVO in einer speziellen Betriebsart (oder beschränkten Betriebsart),
die sich von der normalen Betriebsart der Schritte S6 und S7 unterscheidet. Im Schritt
S9 vergleicht die Steuereinheit 11 die Stellung APS des Fahrpedals mit einem Schwel
lenwert APOFULL für die Stellung des Fahrpedals.
Der Schwellenwert der Stellung APOFULL des Fahrpedals wird in Beziehung zu einer
Stellung des Fahrpedals zur Erzeugung des Schwellenwerts des Moments gebracht, die
einen Wert der Stellung APS des Fahrpedals repräsentiert, der dem Schwellenwert des
Moments tTELMT entspricht, der durch die Umwandlung vom Schwellenwert des Mo
ments tTELMT bestimmt wurde. In dem Beispiel, bei dem der Schwellenwert des Mo
ments tTELMT von der Motordrehzahl abhängt, ist es möglich, den Schwellenwert
APOFULL der Stellung des Gaspedals gleich dem größten Wert unter den Werten der
Stellung des Gaspedals zu setzen, die den Werten des Schwellenwerts des Moments
tTELMT entsprechen, das in Übereinstimmung mit den Werten der Motordrehzahl be
stimmt wurde. In diesem Fall ist der Schwellenwert der Stellung des Fahrpedals
APOFULL konstant. Jedoch kann der Schwellenwert der Öffnung des Fahrpedals in
Übereinstimmung mit der Motordrehzahl ähnlich der Bestimmung von tTELMT bestimmt
werden (wie weiter unten erläutert wird, ist es bevorzugt, APOFULL größer als den der
maximalen Niederdruckstellung des Gaspedals entsprechenden Stellung tTELMT zu
setzen).
Wenn die Stellung APS des Fahrpedals kleiner ist als der Schwellenwert APOFULL der
Stellung des Fahrpedals, geht die Steuereinheit 11 vom Schritt S9 weiter zu einem
Schritt S10 und speichert den Schwellenwert des Moments tTELMT als zweites (oder
endgültiges) Soll-Moment tTEPTD. Nach dem Schritt S10 geht die Steuereinheit 11 wei
ter zu den Schritten S7 und S8. Daher wird der Soll-Drosselklappenöffnungsgrad tTVO
auf den Wert gesetzt, der dem Schwellenwert des Moments tTELMT entspricht. So wird
der Soll-Drosselklappenöffnungsgrad tTVO auf den Wert begrenzt, der tTELMT ent
spricht.
Wenn die Stellung APS des Fahrpedals gleich oder größer einem Schwellenwert der
Stellung des Fahrpedals APOFULL ist, dann geht die Steuereinheit 11 vom Schritt S9
weiter zu einem Schritt S11, speichert den dann vorliegenden Wert der Stellung APS des
Fahrpedals direkt als den Soll-Drosselklappenöffnungsgrad (tTVO = APS) und geht unter
Umgehung des Schrittes S7 zum Schritt S8 über.
Die Fig. 4A und 4B und die Fig. 5A und 5B stellen Funktionsweisen des Steuer
systems gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel dar.
Im Falle der Fig. 4A und 4B wird das Gaspedal in einer sprunghaften Änderung zu
einem Zeitpunkt a vom Ruhezustand bis zur maximalen Stellung niedergedrückt und
danach in der maximalen Stellung gehalten. Als Antwort auf diese Änderung der Stellung
APO des Fahrpedals steigt das Soll-Moment tTE ungefähr in Form einer Kurve erster
Ordnung an. Im Verfahren würde der tatsächliche Drosselklappenöffnungsgrad TVO im
Bereich des Soll-Moments nahe dem Maximalwert unter dem Einfluß kleiner Schwan
kungen des Soll-Moments stark schwanken, wenn die normale Steuerung der Drossel
klappe des Schrittes S6, wie in der Fig. 4A gezeigt ist, beibehalten würde.
Derartige Schwingungen werden bei dem Steuersystem gemäß dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel, wie es in der Fig. 4B gezeigt ist, verhindert. Zu einem Zeitpunkt c, der in
der Fig. 4B gezeigt ist, an dem das Soll-Moment tTE gleich oder größer tTELMT wird, ist
auch die Bedingung tTE ≧ tTELMT und APS ≧ APOFULL erfüllt (APOFULL, wie es in der
Fig. 4B gezeigt ist, stellt den Drosselklappenöffnungsgrad entsprechend tTELMT dar).
Daher wird der Soll-Drosselöffnungsgrad tTVO direkt durch den Wert des Öffnungsgra
des APO des Fahrpedals bestimmt. Zum Zeitpunkt c ist das Fahrpedal nach wie vor in
der vollständig niedergedrückten Stellung gehalten (die der Lage WOT des vollständig
geöffneten Drosselventils entspricht). Daher erhöht sich der tatsächliche Drosselöff
nungsgrad TVO (≅ tTVO) auf den Maximalwert der vollständig geöffneten Lage (WOT)
ähnlich einem sprunghaften Wechsel und wird dann auf diesem Maximalwert gehalten.
Als Antwort auf diese Änderung des Drosselöffnungsgrades TVO steigt das tatsächliche
Motormoment auf das Maximalmoment in Form einer Verzögerung ersten Grades. Wenn
tTE ≧ tTELMT und gleichzeitig APS ≧ APOFULL gilt, steuert das Steuersystem gemäß
diesem Ausführungsbeispiel den Drosselklappenöffnungsgrad in Übereinstimmung mit
der Stellung des Fußpedals anstelle des Soll-Moments tTE und verhindert dadurch eine
übermäßige Reaktion des Drosselventils auf eine kleine Änderung des Soll-Moments,
um so ein gutes Fahrverhalten sicherzustellen.
Im Beispiel der Fig. 5A und 5B wird das Fahrpedal zu einem Zeitpunkt e um einen
vorbestimmten Betrag niedergedrückt, um das Fahrzeug von einem Ruhezustand zu
starten. In diesem Fall steigt das Soll-Moment tTE im anfänglichen Zustand des Startbe
triebs steil auf einen Wert nahe dem Maximalwert an, da die Fahrzeuggeschwindigkeit
im anfänglichen Zustand 0 km/h beträgt. Danach fällt das Soll-Moment tTE mit dem An
stieg der Fahrzeuggeschwindigkeit ab, bis das Soll-Moment tTE einen Gleichgewichts
zustand oder einen stationären Zustand bei einer bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeit
einnimmt.
Wie in der Fig. 5A gezeigt ist, würde eine Fortführung der normalen Drosselklappensteu
erung ein übermäßiges Schwingen in der Drosselventilstellung als Reaktion auf kleine
Schwingungen in einer Zeitspanne bewirken, während der das Soll-Moment tTE sich
nahe dem Maximum befindet.
Im Gegensatz dazu sind bei dem Steuersystem gemäß diesem Ausführungsbeispiel, wie
in der Fig. 5B gezeigt ist, die Bedingungen tTE ≧ tTELMT und APS < APOFULL während
der Zeitspanne von einem Zeitpunkt g zu einem Zeitpunkt h erfüllt, und das Soll-Moment
tTE wird durch den Schwellenwert des Moments tTELMT begrenzt. Durch die Bestim
mung des Soll-Drosselöffnungsgrades tTVO anhand des Schwellenwerts des Moments
tTELMT kann das Steuersystem den tatsächlichen Drosselöffnungsgrad TVO (≅ tTVO)
im Intervall zwischen g und h ungefähr konstant halten, solange sich die Motordrehzahl
nicht stark ändert. Daher verhindert die Begrenzung der Soll-Drosselöffnung auf den
Wert, der dem Schwellenwert des Moments tTELMT entspricht, eine unerwünschte
Schwingung der Drosselklappenöffnung. Das Steuersystem kann selbst im Beschleunigungsbetrieb,
bei dem das Fahrpedal teilweise bis zu einer Position kurz vor die maxi
male Stellung niedergedrückt wird, ein gutes Fahrverhalten sicherstellen.
Die Begrenzung des Soll-Drosselklappenöffnungsgrades durch den Grad, der dem
Schwellenwert des Momentes tTELMT entspricht, verringert das Drehmoment, das der
Motor erreichen kann. Der Betrag dieses Abfalles des Motormoments beträgt nur einige
Prozent des maximalen Drehmoments oder weniger, so daß dieses System nach wie vor
eine ausreichende Motorleistung aufrechterhalten kann.
Auf diese Weise steuert das Steuersystem gemäß diesem Ausführungsbeispiel den
Drosselklappenöffnungsgrad im Bereich des niedrigeren Soll-Moments, in dem tTE <
tTELMT gilt, in der normalen, auf das Moment reagierenden Steuerungsbetriebsart. Im
Bereich des höheren Soll-Moments, in dem tTE ≧ tTELMT gilt, wird der Drosselklappen
öffnungsgrad in der speziellen oder drehmomentunabhängigen, begrenzten Betriebsart
gesteuert. Wenn das Soll-Moment tTE gleich oder größer tTELMT wird, dann schaltet
das Steuersystem die Steuerungsbetriebsart von der normalen, auf das Drehmoment
reagierenden Steuerungsbetriebsart auf die von der Öffnung des Fahrpedals abhängige
Betriebsart des Schrittes S11 oder auf die den Schwellenwert begrenzenden Steue
rungsbetriebsart des Schrittes S10 um und verhindert dadurch eine unerwünschte
Schwingung des Drosselklappenöffnungsgrades.
Wenn der Fahrer das maximale Motormoment durch Niederdrücken des Fahrpedals in
die vollständig niedergedrückte Stellung anfordert, öffnet das Steuersystem das Drossel
ventil vollständig und zieht daher den besten Nutzen aus der Leistungsfähigkeit des Mo
tors.
Fig. 6 zeigt ein Steuerungsverfahren gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Das
Motorsystem gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist, was den Aufbau der Hard
ware betrifft, dasselbe wie das des ersten Ausführungsbeispiels, wie es in der Fig. 1 ge
zeigt ist. Die Schritte S1~S3 und S8 sind im Wesentlichen identisch den Schritten S1~S3
und S8 der Fig. 2. Im zweiten Ausführungsbeispiel wird anstelle des Soll-Motormo
ments ein Durchflußmengenverhältnis an Einlaßluft (QH0) als eine für das Soll-Moment
repräsentative Größe verwendet. Das in Fig. 6 gezeigte Verfahren unterscheidet sich in
den folgenden Punkten vom in Fig. 2 dargestellten Verfahren.
Im Schritt S21, der zwischen den Schritten S2 und S3 angeordnet ist, berechnet die
Steuereinheit 11 ein Durchflußmengenverhältnis an Einlaßluft tQH0AP, das der Stellung
des Fahrpedals entspricht. Das Verfahren zur Bestimmung von tQH0AP, das bei diesem
Ausführungsbeispiel verwendet wird, ist wie folgt:
- a) Zunächst wird eine Öffnungsfläche des Drosselventils Aaps berechnet, wobei an genommen wird, daß die Stellung APS des Fahrpedals dem Drosselklappenöff nungsgrad entspricht. Bei diesem Beispiel bestimmt die Steuereinheit 11 die Öff nungsfläche Aaps des Drosselventils durch Nachschlagen in einer Tabelle, in der eine Beziehung der Öffnungsfläche Aaps des Drosselventils mit der Stellung APS des Fahrpedals gespeichert ist, wie sie in der Fig. 7 dargestellt ist.
- b) Dann wird eine normalisierte Öffnungsfläche ADNVAP des Drosselventils durch
Division der Öffnungsfläche Aaps des Drosselventils durch die Motordrehzahl Ne
und einen Hubraum VOL des Motors 1 bestimmt.
ADNVAP = Aaps/Ne/VOL [Gleichung 2-1] - c) Das Durchflußmengenverhältnis tQH0AP an Ansaugluft, das der Stellung APS des
Fahrpedals entspricht, wird anhand der normalisierten Drosselöffnungsfläche
ADNVAP unter Verwendung einer Beziehung zwischen dem Durchflußmengen
verhältnis QH0 an Ansaugluft und der normalisierten Öffnungsfläche ADNVAP be
stimmt, wie sie in der Fig. 8 dargestellt ist. Bei diesem Beispiel bestimmt die Steu
ereinheit 11 das Durchflußmengenverhältnis tQH0AP an Ansaugluft durch Nach
schlagen in einer Tabelle von Funktionswerten, wie sie in der Fig. 8 gezeigt sind.
Ein Schritt S22, der dem Schritt S3 folgt, stellt einen Schritt zur Berechnung eines Durchflußmengenverhältnisses tQH0TE an Ansaugluft dar, das dem im Schritt S3 bestimmten Soll-Moment tTE entspricht. Bei diesem Beispiel bestimmt die Steuer einheit 11 das Durchflußmengenverhältnis tQH0TE an Ansaugluft anhand der Mo tordrehzahl Ne und dem Soll-Moment tTE durch Nachschlagen in einer Tabelle, wie sie in der Fig. 9 gezeigt ist. Das Durchflußmengenverhältnis tQH0TE an An saugluft steigt, wenn das Soll-Moment tTE ansteigt.
Nach dem Schritt S22 bestimmt die Steuereinheit 11 in einem Schritt S23 einen Schwellenwert des Durchflußmengenverhältnisses tQH0LMT und vergleicht in ei nem Schritt S24 das Soll-Moment, das dem Durchflußmengenverhältnis tQH0TE entspricht, mit diesem Schwellenwert des Durchflußmengenverhältnisses tQH0LMT.
Die Funktion des Schwellenwerts des Durchflußmengenverhältnisses tQH0LMT ist im wesentlichen dieselbe wie die des Schwellenwerts des Moments tTELMT ge mäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Das Moment, das dem Schwellenwerts des Durchflußmengenverhältnisses tQH0LMT entspricht, ist gleich dem Schwellenwert des Moments tTELMT, wie er auf die Fig. 4B und 5B gelegt ist.
Das Durchflußmengenverhältnis tQH0LMT dieses Beispiels ist eine Funktion der Motordrehzahl wie auch aus dem gleichen Grund, der Schwellenwert des Moments tTELMT. Bei diesem Beispiel bestimmt die Steuereinheit 11 den Schwellenwert des Durchflußmengenverhältnisses tQH0LMT in Übereinstimmung mit der Motordreh zahl durch Nachschlagen in einer Tabelle, in der eine funktionelle Beziehung, wie sie in der Fig. 10 gezeigt ist, gespeichert ist. In dem in der Fig. 10 gezeigten Bei spiel fällt tQH0LMT monoton mit einem Anstieg von Ne ab. Der Grund für die Ände rung des Schwellenwerts tQH0LMT in Abhängigkeit von der Motordrehzahl ist der selbe wie der Grund für die Abhängigkeit des Schwellenwerts tTELMT von der Mo tordrehzahl. Wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist es zur Vereinfachung auch möglich, einen konstanten Wert als den Schwellenwert des Durchflußmengen verhältnisses tQH0LMT zu verwenden.
Wenn das, das Soll-Moment repräsentierende (oder diesem entsprechende) Durchflußmengenverhältnis tQH0TE an Ansaugluft kleiner als der Schwellenwert des Durchflußmengenverhältnisses tQH0LMT ist, geht die Steuereinheit 11 vom Schritt S24 weiter zu einem Schritt S25, um die normale Steuerung der Drossel klappe durchzuführen. Die Steuereinheit 11 speichert in einem Schritt S25 das das Soll-Moment repräsentierende Durchflußmengenverhältnis tQH0TE als ein zweites (endgültiges), das Soll-Moment repräsentierende Durchflußmengenverhältnis an Ansaugluft, das mit tQH0PTD bezeichnet wird, und bestimmt in einem Schritt S26 in Übereinstimmung mit dem auf diese Weise erhaltenen zweiten, das Soll-Moment repräsentierende Durchflußmengenverhältnis an Ansaugluft tQH0PTD den Soll- Drosselöffnungsgrad tTVO.
Die Berechnung des Soll-Drosselöffnungsgrades tTVO im Schritt S26 hat die Form einer umgekehrten Operation des Schrittes S21. - d) Anhand des zweiten, das Soll-Moment repräsentierenden Durchflußmengen verhältnisses an Ansaugluft tQH0PTD bestimmt die Steuereinheit 11 bei diesem Beisipel eine normalisierte Öffnungsfläche ADNVPTD durch Nachschlagen in einer Tabelle mit der Beziehung der Fig. 8.
- e) Dann bestimmt die Steuereinheit 11 eine Soll-Öffnungsfläche tATVO des Drossel
ventils durch Multiplikation der normalisierten Öffnungsfläche ADNVPTD mit der
Motordrehzahl Ne und der Verdrängung VOL in einer zur Gleichung 2-1 umgekehr
ten Weise
tATVO = ADNVPTD × Ne × VOL [Gleichung 2-2] - f) Anhand dieser Soll-Öffnungsfläche tATVO des Drosselventils bestimmt die Steuer einheit 11 den Soll-Öffnungsgrad tTVO des Drosselventils unter Verwendung der Tabelle, in der die Beziehung der Fig. 7 gespeichert ist.
Wenn das das Soll-Moment repräsentierende Durchflußmengenverhältnis an Ansaugluft
tQH0TE gleich oder größer als der Schwellenwert des Durchflußmengenverhältnisses
tQH0LMT ist, geht die Steuereinheit 11 vom Schritt S24 weiter zum Schritt S9. Wenn
tQH0TE ≧ tQH0LMT und APS < APOFULL ist, dann geht die Steuereinheit 11 vom
Schritt S9 weiter zu einem Schritt S27, speichert den Schwellenwert des Durchflußmen
genverhältnisses tQH0LMT als das zweite (endgültige), das Soll-Moment repräsentie
rende Durchflußmengenverhältnis an Ansaugluft tQH0PDT im Schritt S27 und führt dann
die Operationen der Schritte S26 und S8 durch. Daher wird im Schritt S26 der Soll-
Öffnungsgrad des Drosselventils tTVO gleich dem Drosselöffnungsgrad gesetzt, der dem
Schwellenwert des Durchflußmengenverhältnisses tQH0LMT entspricht.
Wenn tQH0TE ≧ tQH0LMT und APS ≧ APOFULL gilt, geht die Steuereinheit 11 vom
Schritt S9 weiter zu einem Schritt S28, speichert die Stellung des Fahrpedals, die dem
Durchflußmengenverhältnis tQH0AP an Ansaugluft entspricht, direkt als das zweite
(endgültige), für das Soll-Moment repräsentative Durchflußmengenverhältnis tQH0PTD
an Ansaugluft im Schritt S28 und führt die Operationen der Schritte S26 und S8 durch.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel, bei dem das für das Soll-Moment repräsentative
Durchflußmengenverhältnis an Ansaugluft (als für das Soll-Moment repräsentative Grö
ße) anstelle des Soll-Moments substituiert wird, wie dies in den Fig. 4B und 5B ge
zeigt ist, ist das tQH0LMT entsprechende Moment gleich tTELMT und der Öffnungsgrad
des Drosselventils, der tQH0LMT entspricht, ist gleich dem Öffnungsgrad TVO des
Drosselventils, der tTELMT entspricht. Das Steuersystem gemäß dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel kann die gleichen Wirkungen wie das zweite Ausführungsbeispiel erzielen.
Es ist erwünscht, den Schwellenwert APOFULL der Stellung des Fahrpedals größer zu
setzen als die Stellung des Fahrpedals die tTELMT entspricht (im Falle des wie oben
erläuterten ersten Ausführungsbeispiels), oder als die Stellung des Fahrpedals, die
tQH0LMT entspricht (beim zweiten Ausführungsbeispiel), um einen unerwünschten An
stieg des Öffnungsgrades der Drossel, wie in den Fig. 11A und 11B dargestellt ist, zu
verhindern.
Beim Beispiel der Fig. 11A ist der Schwellenwert APOFULL der Stellung des Fahrpedals
kleiner als die Stellung des Fahrpedals, die tTELMT entspricht (oder beim zweiten Aus
führungsbeispiel tQH0LMT entspricht). In diesem Fall kann sich, abhängig von der Fest
legung des Soll-Moments, das Drosselventil während des Beschleunigungsprozesses
auf unerwünschte Weise in Schließrichtung bewegen. Kurz vor einem Zeitpunkt i, der in
Fig. 11A gezeigt ist, ist der Drosselöffnungsgrad TVO größer als die entsprechende Stel
lung des Fahrpedals. Die Bedingungen tTE ≧ tTELMT (oder tQH0TE ≧ tQH0LMT beim
zweiten Ausführungsbeispiel) und APS ≧ APOFULL sind zum Zeitpunkt i, der in Fig. 11A
gezeigt ist, erfüllt. Daher wird die Soll-Öffnung des Drosselventils tTVO gleich der dann
vorliegenden Stellung des Fahrpedals gesetzt (durch den Schritt S11). Als Ergebnis sinkt
der Öffnungsgrad der Drossel in Form einer Stufe D kurz vor dem Zeitpunkt i vom größe
ren Wert auf den durch die Stellung des Fahrpedals bestimmten kleineren Wert ab. Dies
ist in der Fig. 11A gezeigt. Dieser Abfall des Drosselöffnungsgrades bewirkt einen Abfall
des tatsächlichen Motormoments und eine Unterbrechung der Fahrzeuggeschwindigkeit,
was das Fahrverhalten verschlechtert.
Beim Beispiel der Fig. 11B ist im Gegensatz dazu der Schwellenwert der Stellung
APOFULL des Fahrpedals größer als die Stellung des Fahrpedals, die tTELMT ent
spricht (oder der beim zweiten Ausführungsbeispiel tQH0LMT entspricht). In diesem Fall
ist die Bedingung APS ≧ APOFULL zum Zeitpunkt i beim selben Fahrzustand nicht er
füllt. Das Steuersystem tritt in Betrieb, um lediglich den dann vorliegenden Öffnungsgrad
der Drossel (d. h. den Öffnungsgrad der Drossel, der tTELMT entspricht) beizubehalten,
so daß sich das Drosselventil nicht in einer stufenförmigen Änderung in Schließrichtung
bewegt. Daher bewirkt die Festlegung des Schwellenwerts APOFULL der Stellung des
Fahrpedals auf einen Wert größer als der Stellung des Fahrpedals, die tTELMT ent
spricht (oder der beim zweiten Ausführungsbeispiel tQH0LMT entspricht), daß während
des Beschleunigungsprozesses mit nur teilweise niedergedrücktem Fahrpedal eine un
erwünschte Bewegung des Drosselventils in Schließrichtung verhindert wird.
Die Fig. 12 zeigt ein Steuerverfahren gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Das
Verfahren der Fig. 12 ist anstelle des Verfahrens der Fig. 6 verwendbar. Die Fig. 12 un
terscheidet sich von der Fig. 6 in einem Schritt S31 und ist im wesentlichen in den ande
ren Punkten die gleiche. Der Schritt S28 der Fig. 6 wird durch den Schritt S31 durch eine
Verzögerungskurve erster Ordnung ersetzt.
Wenn tQH0TE ≧ tQH0LMT und APS ≧ APOFULL gilt, geht die Steuereinheit 11 weiter
zum Schritt S31 und führt eine Verzögerungs-Operation erster Ordnung durch.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel ändert das Steuersystem den Soll-Drosselöffnungs
grad tTVO steil ähnlich einer stufenförmigen Änderung zum Zeitpunkt c von dem Wert,
der tQH0LMT entspricht, auf den Wert, der tQH0AP entspricht (d. h. der Position WOT
des vollständig geöffneten Drosselventils). Daher öffnet sich das Drosselventil abrupt
und erhöht den Lärm der Strömung der Ansaugluft.
Um dies zu vermeiden, ist das Steuersystem gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
programmiert, den Soll-Öffnungsgrad der Drossel allmählich in Form einer Verzögerungskurve
erster Ordnung vom Wert, der tQH0LMT entspricht, auf den Wert zu ändern,
der dem dann vorliegenden Wert tQH0AP entspricht.
Fig. 14 zeigt die Verzögerungskurve erster Ordnung (entsprechend einer in Fig. 13 dar
gestellten Routine des Schrittes S31 in Fig. 12). Das Unterprogramm der Fig. 13 wird in
regelmäßigen Zeitabständen mit vorbestimmter Zykluszeit durchgeführt. In einem Schritt
S41 vergleicht die Steuereinheit 11 die Öffnung des Fahrpedals, die dem Durchflußmen
genverhältnis an Einlaßluft tQH0AP entspricht, und ein vorangegangenes Durchfluß
mengenverhältnis tQH0PTD-1, das dem Soll-Moment entspricht (in Fig. 13 als
tQH0PTD[-1] wiedergegeben) und das einem vorangegangenen Wert des dem Soll-
Moment entsprechenden Durchflußmengenverhältnis tQH0PTD an Ansaugluft ent
spricht, der bei einem vorangegangenem Operationszyklus, einen Zyklus zuvor, be
stimmt wurde. Wenn tQH0AP < tQH0PTD-1 gilt, geht die Steuereinheit 11 vom Schritt
S41 weiter zu einem Schritt S42 und erneuert das zweite, dem Soll-Moment entspre
chende Durchflußmengenverhältnis tQH0PTD an Ansaugluft unter Verwendung der fol
genden Gleichung das Verzögern erster Ordnung.
tQH0PTD = K × tQH0AP + (1 - K) × tQH0PTD-1 [Gleichung 3]
In dieser Gleichung ist K ein Gewichtungskoeffizient für einen gewichteten Mittelwert.
Das zweite, dem Soll-Moment entsprechende Durchflußmengenverhältnis tQH0PTD an
Ansaugluft, das durch diese Gleichung bestimmt wird, nähert sich in Form einer Verzö
gerungskurve erster Ordnung vom Wert tQH0TE oder tQH0LMT dem Wert tQH0AP an.
Wenn daher das Fahrpedal, wie im Beispiel der Fig. 4A und 4B vollständig niederge
drückt wird, steigt der Soll-Drosselöffnungsgrad tTVO allmählich in Form einer Verzöge
rung erster Ordnung auf den Wert der vollständig geöffneten Drosselposition WOT vom
Anfangswert an, welcher der Wert ist, der tQH0LMT entspricht.
Wenn tQH0AP ≦ tQH0PTD-1 gilt, dann geht die Steuereinheit 11 vom Schritt S41 weiter
zu einem Schritt S43 und speichert das der Öffnung des Fahrpedals entsprechende
Durchflußmengenverhältnis tQH0AP an Ansaugluft direkt als das zweite, dem Soll-
Moment entsprechende Durchflußmengenverhältnis tQH0PTD an Ansaugluft. In diesem
Fall wird der Soll-Drosselöffnungsgrad gleich dem Wert der vollständig geöffneten Dros
selposition WOT.
Wenn die Bedingungen tQH0TE ≧ tQH0LMT und APS ≧ APOFULL erfüllt sind, erhöht
das Steuersystem gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel den Soll-Drosselöffnungs
grad tTVO allmählich und verhindert dadurch eine abrupte Öffnungsbewegung des
Drosselventils.
Beim Beispiel der Fig. 13 wird die Verzögerung erster Ordnung durch eine gewichtete
Mittelwertbildung implementiert. Es ist jedoch optional, eine Technik der zeitproportiona
len, inneren Teilung zu verwenden. Diese Operation wird ausgedrückt als:
tQH0PTD = α × tQH0AP + (1 - α) × tQH0PTD-1 [Gleichung 4]
Diese Gleichung ist ähnlich der Gleichung 4 des gewichteten Mittelwertes. In Gleichung
4 ist jedoch der Koeffizient α eine Funktion der verstrichenen Zeit. Bei diesem Beispiel
gilt
α = t/T [Gleichung 5],
wobei t die verstrichene Zeit und T die benötigte Zeit zum Umschalten (die auf einen ge
wünschten konstanten Wert gesetzt werden kann) darstellt. Wenn T 10 Sekunden ist,
wird α gleich Eins (α = 1) und tQH0PTD wird nach dem Verstreichen von 10 Sekunden
nach dem Beginn des Umschaltens gleich tQH0AP.
Beim Verfahren mit zeitproportionaler, innerer Aufteilung ist es möglich, die für ein Um
schalten benötigte Zeit unabhängig von der Differenz der Werte vor und nach dem Um
schalten konstant zu halten. Beim Verfahren des gewichteten Mittelwerts bleibt die Zeit
für ein Umschalten ungeändert, wenn der Gewichtskoeffizient konstant ist. Die Zeit für
ein Umschalten wird jedoch durch Änderung der Differenz der Werte vor und nach dem
Umschalten verändert.
Die Technik des dritten Ausführungsbeispiels ist beim ersten Ausführungsbeispiel an
wendbar.
Obwohl die Erfindung oben durch Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsbeispiele der
Erfindung beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf die obenbeschriebenen Ausfüh
rungsbeispiele beschränkt. Einem Fachmann sind im Lichte der obigen Lehre Modifikati
onen und Änderungen der obenbeschriebenen Ausführungsbeispiele ohne weiteres klar.
Der Repräsentativwert bzw. die Repräsentativgröße des Soll-Moments (der das Soll-
Moment repräsentierende Wert) ist beim ersten Ausführungsbeispiel das Soll-Moment
tTE und beim zweiten Ausführungsbeispiel das das Soll-Moment repräsentierende
Durchflußmengenverhältnis an Ansaugluft. Darüber hinaus kann der das Soll-Moment
repräsentierende Wert gemäß der vorliegenden Erfindung ein Relativwert sein, der durch
Behandlung des Maximalmoments als 100% bestimmt wird.
Der in Fig. 1 gezeigte Motor 1 weist eine Einspritzvorrichtung 8 auf, die in eine jede
Verbrennungskammer eingesetzt ist, und der Motor 1 kann eine geschichtete
Ladungsverbrennung durchführen. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf einen Motor
mit einer solchen Art der Direkteinspritzung beschränkt. Die vorliegende Erfindung kann
bei Motoren verschiedener anderer Bauarten, wie beispielsweise einem Motor mit einer
Einspritzvorrichtung in einer Ansaugleitung verwendet werden.
Claims (12)
1. Verfahren zum Steuern eines Motors mit den Schritten:
- - Erzeugen eines Fahrpedal-Stellungssignals (APS),
- - Festlegen eines Soll-Öffnungsgrades (tTVO) eines Drosselventils des Motors,
- - Erzeugen eines Steuersignals zur Reduzierung einer Abweichung eines tatsächli chen Öffnungsgrades (TVO) des Drosselventils von dem Soll-Öffnungsgrad (tTVO), und
- - Variieren des Öffnungsgrades (TVO) des Drosselventils in Abhängigkeit von dem Steuersignal,
- - Berechnen (S3, S22) eines Sollwertes (tTE, tQH0TE), der ein von dem Motor zu erzielendes Soll-Motordrehmoment darstellt, in Abhängigkeit von dem Fahrpedal- Stellungssignal (APS),
- - Festlegen (S6 + S7, S25 + S26) des Soll-Drosselöffnungsgrades (tTVO) in Abhän gigkeit von dem Sollwert (tTE, tQH0TE),
- - Vergleichen (S5, S24) des Sollwertes (tTE, tQH0TE) mit einem ersten Schwellen wert (tTELMT, tQH0LMT),
- - Vergleichen (S9) des Fahrpedal-Stellungssignals (APS) mit einem zweiten Schwel lenwert (APOFULL),
- - Festlegen (S10 + S7, S27 + S26) des Soll-Drosselöffnungsgrades (tTVO) in Ab hängigkeit von einem Parameterwert (tTELMT, tQH0LMT) anstelle des Sollwertes (tTE, tQH0TE), wenn der Sollwert (tTE, tQH0TE) gleich oder größer als der erste Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) ist, und das Fahrpedal-Stellungssignal (APS) kleiner als der zweite Schwellenwert (APOFULL) ist, und
- - Festlegen (S11, S28 + S26) des Soll-Drosselöffnungsgrades (tTVO) in Abhängig keit von dem Fahrpedal-Stellungssignal (APS) oder einem diesen entsprechenden Wert (tQH0AP), wenn der Sollwert (tTE, tQH0TE) gleich oder größer als der erste Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) ist, und das Fahrpedal-Stellungssignal (APS) gleich oder größer als der zweite Schwellenwert (APOFULL) ist.
2. Verfahren zum Steuern eines Motors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Soll-Drosselöffnungsgrad (tTVO) auf einen Maximalwert gesetzt wird, der
einer vollständig geöffneten Drosselventilposition entspricht, wenn der Solldrossel
öffnungsgrad (tTVO) entsprechend dem Fahrpedal-Stellungssignal (APS) oder ei
nem diesen entsprechenden Wert (tQH0AP) festlegt wird (S11, S28 + S26).
3. Verfahren zum Steuern eines Motors nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der dem Fahrpedal-Stellungssignal (APS) entsprechende Wert ein
Einlaßluftflußverhältnis (tQH0AP) ist.
4. Verfahren zum Steuern eines Motors nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Soll-Drosselöffnungsgrad (tTVO) graduell variiert wird,
wenn der Sollwert (tTE, tQH0TE) gleich oder größer als der Schwellenwert
(tTELMT, tQH0LMT) ist, und das Fahrpedal-Stellungssignal (APS) gleich oder grö
ßer als der zweite Schwellenwert (APOFULL) ist.
5. Verfahren zum Steuern eines Motors nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwellenwert (tTELMT) einem Wert eines Motor
drehmoments entspricht.
6. Verfahren zum Steuern eines Motors nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwellenwert (tQH0LMT) einem Wert eines Durch
flußmengenverhältnisses entspricht.
7. Verfahren zum Steuern eines Motors nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) so gesetzt wird, daß
er einem Minimumwert des Motordrehmoments innerhalb eines Bereiches ent
spricht, in dem eine Fluktuation des Öffnungsgrades bezüglich der Fluktuation des
Motordrehmomentes gleich oder größer als ein vorbestimmtes Maß ist.
8. Verfahren zum Steuern eines Motors nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) in Abhängigkeit von
der Motorgeschwindigkeit festgesetzt wird.
9. Verfahren zum Steuern eines Motors nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schwellenwert (APOFULL) gleich oder größer als
ein dem Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) entsprechender Wert des Fahrpedal-
Stellungsignals (APS) gewählt wird.
10. Verfahren zum Steuern eines Motors nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schwellenwert (APOFULL) auf einen Maximalwert
des Fahrpedal-Stellungssignals (APS) festgelegt wird, der dem in Abhängigkeit von
der Motorgeschwindigkeit festgesetzten Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) ent
spricht.
11. Verfahren zum Steuern eines Motors nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Soll-Drosselöffnungsgrades (tTVO) in Abhängigkeit von
dem Parameterwert bestimmt wird, der gleich dem ersten Schwellenwert (tTELMT,
tQH0LMT) ist, wenn der Sollwert (tTE, tQH0TE) gleich oder größer dem ersten
Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) ist, und das Fahrpedal-Stellungssignals (APS)
kleiner als der zweite Schwellenwert (APOFULL) ist.
12. Vorrichtung zum Steuern eines Motors, mit:
einem Stellglied (3) zum Variieren eines Öffnungsgrades (TVO) eines Drosselven tils (4) für einen Motor auf ein Drosselsteuersignal hin unabhängig von einer Fahrpedalbetätigung,
einem Fahrpedalsensor zur Erzeugung eines Fahrpedalsignals, das ein Fahrpedal- Stellungssignal (APS) repräsentiert,
einer Steuereinrichtung (11) zur Festlegung eines Soll-Öffnungsgrades (tTVO) des Drosselventils (4), und
zur Erzeugung des Steuersignals zur Reduzierung der Abweichung des Öffnungs grades (TVO) von dem Soll-Öffnungsgrad (tTVO),
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (11) enthält:
eine Sollwert-Berechnungseinrichtung (S3, S22) zur Berechnung eines Sollwertes (tTE, tQH0TE), der ein von dem Motor zu erreichendes Soll-Motordrehmoment darstellt, in Abhängigkeit von dem Fahrpedal-Stellungssignal (APS);
eine erste Bestimmungseinrichtung (S6 + S7, S25 + S26), die den Soll- Drosselöffnungsgrad (tTVO) in Abhängigkeit von dem Sollwert (tTE, tQH0TE) fest legt,
eine erste Vergleichseinrichtung (S5, S24), die den Sollwert (tTE, tQH0TE) mit ei nem ersten Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) vergleicht;
eine zweite Vergleichseinrichtung (S9) zum Vergleichen des Fahrpedal- Stellungssignals (APS) mit einem zweiten Schwellenwert (APOFULL),
eine zweite Bestimmungseinrichtung (S10 + S7, S27 + S26) zum Festlegen des Soll-Drosselöffnungsgrades (tTVO) in Abhängigkeit von einem Parameterwert (tTELMT, tQH0LMT), wenn der Sollwert (tTE, tQH0TE) gleich oder größer als der Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) ist, und das Fahrpedal-Stellungssignal (APS) kleiner als der zweite Schwellenwert (APOFULL) ist, und
eine dritte Bestimmungseinrichtung (S11, S28 + S26) zum Festlegen des Soll- Drosselöffnungsgrades (tTVO) in Abhängigkeit von dem Fahrpedal-Stellungssignal (APS) oder einem diesen entsprechenden Wert (tQHOAP), wenn der Sollwert (tTE, tQH0TE) gleich oder größer als der Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) ist, und das Fahrpedal-Stellungsssignal (APS) gleich oder größer als der zweite Schwellenwert (APOFULL) ist.
einem Stellglied (3) zum Variieren eines Öffnungsgrades (TVO) eines Drosselven tils (4) für einen Motor auf ein Drosselsteuersignal hin unabhängig von einer Fahrpedalbetätigung,
einem Fahrpedalsensor zur Erzeugung eines Fahrpedalsignals, das ein Fahrpedal- Stellungssignal (APS) repräsentiert,
einer Steuereinrichtung (11) zur Festlegung eines Soll-Öffnungsgrades (tTVO) des Drosselventils (4), und
zur Erzeugung des Steuersignals zur Reduzierung der Abweichung des Öffnungs grades (TVO) von dem Soll-Öffnungsgrad (tTVO),
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (11) enthält:
eine Sollwert-Berechnungseinrichtung (S3, S22) zur Berechnung eines Sollwertes (tTE, tQH0TE), der ein von dem Motor zu erreichendes Soll-Motordrehmoment darstellt, in Abhängigkeit von dem Fahrpedal-Stellungssignal (APS);
eine erste Bestimmungseinrichtung (S6 + S7, S25 + S26), die den Soll- Drosselöffnungsgrad (tTVO) in Abhängigkeit von dem Sollwert (tTE, tQH0TE) fest legt,
eine erste Vergleichseinrichtung (S5, S24), die den Sollwert (tTE, tQH0TE) mit ei nem ersten Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) vergleicht;
eine zweite Vergleichseinrichtung (S9) zum Vergleichen des Fahrpedal- Stellungssignals (APS) mit einem zweiten Schwellenwert (APOFULL),
eine zweite Bestimmungseinrichtung (S10 + S7, S27 + S26) zum Festlegen des Soll-Drosselöffnungsgrades (tTVO) in Abhängigkeit von einem Parameterwert (tTELMT, tQH0LMT), wenn der Sollwert (tTE, tQH0TE) gleich oder größer als der Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) ist, und das Fahrpedal-Stellungssignal (APS) kleiner als der zweite Schwellenwert (APOFULL) ist, und
eine dritte Bestimmungseinrichtung (S11, S28 + S26) zum Festlegen des Soll- Drosselöffnungsgrades (tTVO) in Abhängigkeit von dem Fahrpedal-Stellungssignal (APS) oder einem diesen entsprechenden Wert (tQHOAP), wenn der Sollwert (tTE, tQH0TE) gleich oder größer als der Schwellenwert (tTELMT, tQH0LMT) ist, und das Fahrpedal-Stellungsssignal (APS) gleich oder größer als der zweite Schwellenwert (APOFULL) ist.
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