DE1994687U - Sicherheitsanordnung fuer die lade mit elastischen triebstangen in webstuehlen. - Google Patents

Sicherheitsanordnung fuer die lade mit elastischen triebstangen in webstuehlen.

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DE1994687U
DE1994687U DE1968M0062160 DEM0062160U DE1994687U DE 1994687 U DE1994687 U DE 1994687U DE 1968M0062160 DE1968M0062160 DE 1968M0062160 DE M0062160 U DEM0062160 U DE M0062160U DE 1994687 U DE1994687 U DE 1994687U
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Gebrauchsmusteranmeldung der Firma
"METAPIC" S.A., Holdirig Luxembourgeoise, Luxemburg (Grossherzogtum Luxemburg)
"Sicherheitsanordnung für die Lade mit elastischen Triebstangen in Webstühlen".
Vorliegende Erfindung befasst sich mit der Sicherheit der Lade in Webstühlen, worin die Lade über elastische Triebstangen angetrieben wird, und setzt sich insbesondere zur Aufgabe, die Lade gegen schädliche Beanspruchungen zu schützen, welche sich bei plötzlichem Anhalten des Getriebes, indem die Anschläge der Lade auf die Stössklötze am Webstuhlgestell aufprallen, ergeben können. ,
Bekanntlich werden bei plötzlichem Abst>oppen der Lade Trägheitskräfte wirksam, wodurch die Aussenenden der Lade stark beansprucht, deformiert und in gewissen Fällen sogar beschädigt werden können. Dabei ergeben sich ausserdem parasitäre Wirkungen, welche zu schädlichen Stössen und Schwingungen Anlass geben. Da die elastischen Triebstangen im Augenblick des Aufpralls in Achsialrichtung zusammengepresst werden, werden sie etwas kürzer, während die Länge der steifen Triebstangen am Ende der Lade unverändert bleibt. Es lässt sich also leicht erkennen, dass sich bei Laden mit elastischen Triebstangen besondere Fragen ergeben. Werden keine besondere Vorkehrungen getroffen, so werden die
— 1 —
Laden bei jedem Anhalten starken Deformationen ausgesetzt.
Diese Unzuträglichkeit fällt Umso schwerer ins Gewicht, da die betreffenden, gefährlichen Beanspruchungen und Deformierun gen ausgesetzten Ladeteile den einfachen oder mehrfachen Schützen kästen entsprechen.
Gegenstand der Erfindung ist, diesem Übel abzuhelfen, indem für den Ladeantrieb eine Sicherheitsanordnung verwendet wird, damit die Endteile der Lade gegen schädliche Beanspruchungen dieser Art geschützt werden, ohne dass die einwandfreie Wirkung der Abstoppvorrichtung in irgendwelcher Weise beeinträchtigt wird.
Ein anderer Erfindungsgegenstand geht dahin, eine solche Sicherheitsanordnung ohne jegliche Verwicklung und ohne Verwendung von irgendwelchen empfindlichen Teilen zu. verwirklichen.
Ein anderer Erfindungsgegenstand ist in der Erstellung eines mechanischen Getriebes zu erblicken, das nicht nur fest und dauerhaft ist, sondern ebenfalls mit grosser·Geschmeidigkeit arbeitet.
Diese Sicherheitsanordnung wird im\Wesent liehen dadurch gekennzeichnet, dass sie durch ein mechanisches Getriebe gebildet wird, welches zumindest die folgenden Teile enthält; die eigentliche Lade, die gegliedert ist, indem mindestens ein Ende \ gelenkig mit dem Ladekörper verbunden ist; die übliche Kurbel- ■! welle; mindestens zwei elastische Triebstangen, welche die Lade · mit der Kurbelwelle verbinden und mindestens eine steife Triebstange, die das bzw. die am Ladekörper angelenkte(n) Ladeende(n) mit dem bzw. den entsprechenden'Kurbelwellenende(n)n verbindet. · Sind beide Ladeenden am Ladekörper angelenkt, so wird
an beiden Enden der Kurbelwelle je eine steife Triebstange verwendet .
Die zu diesem Sicherheitsgetriebe gehörenden Teile können grundsätzlich verschiedene Gestaltungen aufweisen und den. jeweiligen Eigenschaften des Webstuhls angepasst werden.
An sich können diese Teile bekannter Bauart sein; für die Erfindung kommt es nur auf ihre Zusammenstellung an, damit die oben aufgeführten Erfindungszwecke erzielt werden.
Die nachstehend zubeschreibenden Beispiele sind also keineswegs als beschränkend zu deuten; sie beziehen sich auf■ die beigefügten Zeichnungen, worin;
Abbildung 1 in bündiger Weise das Prinzip der erfindungsmässigen Sicherheitsanordnung schematisch darstellt; :
Abbildung 2 in ähnlicher Weise eine abgeänderte Gestaltung darstellt;
Abbildung 3 einen Teil des Webstuhls in perspektivischer Darstellung veranschaulicht, woraus die einzelnen Teile der erfindungsmässigen Sicherheitsanordnung nach dem; Beispiel aus Abbildung 2 klar ersichtlich sind;,
Abbildungen 4 und 5 den in Abbildung 2 mit F4 bezeichneten Teil, vervollständigt mit dem Stössel und Stossklotz zum Anhalten, in zwei verschiedenen kennzeichnenden Stellungen in vergrössertem Masstab darstellen. ' \
Abbildung 1 ist eine schematische Darstellung des erfindungsmässigen Sicherheitsgetriebes in der einfachsten Ge- ; staltung. Diese Anordnung enthält als Teile die Lade 1, mindestens ein Ladeende 2, das bei 3 am Ladekörper gelenkig befestigt ist, ; die Kurbelwelle 4, die elastischen Triebstangen 5-6, die die ";
erwähnte Lade 1. mit der Kurbelwelle verbinden, und eine steife Triebstange 7, die die Kurbelwelle 4 mit dem angelenkten Ladeende 2 verbindet.
In Abbildung 2 findet man genau dieselben Teile wieder, wobei die Lade 1 jedoch zwei Ladeenden 2-2' aufweist, die bzw. bei 3 und 3' am Ladekörper 1 angelenkt sind. Die aneinander anstossenden Seitenflächen 8-9, bzw. 8'-9' weichen ein wenig auseinander, damit zwischen ihnen ein spitzwinkliger Raum α von etwa 5° offenbleibt.
In Abbildung 3 sind die Stössel und Stossklötze 10-11 bzw. 10'-II1 ebenfalls schematisch angedeutet j sie können in irgendwelcher bekannter Weise ausgebildet und hergestellt werden. -
Durch diese Anordnung wird erzielt, dass wenn die Lade, indem die Stössel 10-10' auf die Stossklötze 11-11' aufprallen plötzlich abgestoppt wird,.und dadurch die elastischen Triebstangen 5-6 etwas zusammengepresst werden, die angelenkten Ladeenden 2-2' durch die steifen Triebstangen 7-7' ohne Gefahr beansprucht werden können. Indem diese Ladeenden nachgiebig sind, werden sie um ihre Gelenkachsen 3 bzw. 3' ein wenig verschwenkt. In dieser Weise erzielt man, dass die Ladeenden, bzw. die Schützenkasten vor schädlichen Beanspruchungen gesichert sind, ohne dass die Biegsamkeit und Geschmeidigkeit die für den Ladeantrieb, insbesondere bei plötzlichem Anhalten,, notwendig sind, in irgendwelcher Weise beeinträchtigt oder gemindert werden; die Ladeteile 1-2-2' ke'hren, sobald, das Getriebe wieder in Gang gebracht ; wird, automatisch in ihre ausgerichtete Lage zurück.
Die verschiedenen Teile dieser kennzeichnenden Zusammenstellung können selbstverständlich durch andere gleichwertige oder in der Wirkung ebenbürtige Teile ersetzt werden; die in den Zeichnungen schematisch angedeuteten Ausgestaltungen dienen lediglich als nichtbeschränkende Beispiele.

Claims (6)

  1. .%. ■ EA. 2it2 606*26.4.681 J
    ANSPRUCHE '
    1,- Sicherheitsanordnung für Laden mit elastischen Triebstangen in Webstühlens dadurch gekennzeichnet, dass sie hauptsächlich durch ein mechanisches Getriebe gebildet wird, das aus den folgenden Teilen besteht: die eigentliche Lade, die gegliedert-ist, indem mindestens ein Ladeende (2) am Ladekörper (1) gelenkig befestigt ist; die übliche Kurbelwelle (4); mindester zwei elastische Triebstangen (5-6), welche den Ladekörper mit der Kurbelwelle verbinden, und mindestens eine steife Triebstange (7), die das bzw. die am Ladekörper angelenkte(n) Ladeende(n) mit dem bzw. den entsprechenden Kurbelwellenende(n) verbindet. -
  2. 2.- Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Lade nur ein gelenkiges Ladeende aufweist,' und über mindestens zwei elastische Triebstangen und eine steife Triebstange mit der Kurbelwelle verbunden ist.
  3. 3.- Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Lade zwei gelenkige Ladeenden aufweist "und über mindestens zwei elastische ' und zwei steife Triebstangen mit der Kurbelwelle verbunden ist.
  4. 4,- Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander anstossenden Seitenflächen (8-9,8'-9') des Ladekörpers(1) bzw. der angelenkten Lade-~enden (2 bzw. 2') ein wenig auseinanderweichen so dass sich ein spitzwinkliger Raum ergibt, welcher innerhalb bestimmter Grenzen ein Verschwenken des Ladeendes,bzw. der Ladeenden (2-2') am Ladekörper (1) ermöglicht^ wenn bei plötzlichem Anhalten der ; Lade durch Zusammenstoss der an sich bekannten Stössel und j Stossklötze, die elastischen Triebstangen (5-6) bzw. die steifen ;
    - ?■-■
    Triebstangen (7) mit verschiedenen Kräften auf die Lade einwirken.
  5. 5.- Anordnung nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen den benachbarten Seitenflächen (8-9, 8'-9') des Ladekörpers(1) bzw. der angelenkten Ladeenden (2 bzw. 2') dem Unterschied zwischen den Kräften entspricht, womit die elastischen Triebstangen ('5-6) und die Steife(n) Triebstange(n) · (7) auf die Lade einwirken, wobei dieser Winkel etwa zwischen 3° und 8°, vorzugsweise um etwa 5° liegt.
  6. 6.- Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die angelenkten Ladeenden (2-2') den Schützenkasten entsprechen.
    PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke
DE1968M0062160 1967-09-19 1968-04-26 Sicherheitsanordnung fuer die lade mit elastischen triebstangen in webstuehlen. Expired DE1994687U (de)

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