DE19962702A1 - Prüfsockel einer BGA-Vorrichtung - Google Patents
Prüfsockel einer BGA-VorrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen mit einer chipskalierten Packungsvorrichtung versehenen Wafer und einen Prüfsockel einer Kugelgitteranordnungsvorrichtung, wobei der Prüfsockel ein Kontaktelement zur Ausführung einer Wischfunktion ist, um die elektrische Leitfähigkeit zwischen einem mit einer chipskalierten Packungsvorrichtung versehenen Wafer und einer an einer Kugelgitteranordnungsvorrichtung und an einem Prüfsockel ausgebildeten Lötkugel zu verbessern. Der Prüfsockel nach der Erfindung hat einen Kontaktelementblock, der eine geneigte Fläche zum Anlegen einer gleichförmigen Druckkraft auf die Oberfläche einer Lötkugel aufweist, wenn eine Kugelgitteranordnungsvorrichtung in Kontakt mit dem Prüfsockel gebracht wird, und der mit einem Langloch versehen ist, das an seinem zentralen Abschnitt eine Durchgangsöffnung hat. Die geneigte Fläche des Langlochs und die Oberfläche der Durchgangsöffnung sind mit einem leitenden Material beschichtet. Der Prüfsockel hat weiter ein Gehäuse mit einer Aussparung für die Aufnahme eines Kontaktelementblocks, wobei am oberen Teil der Aussparung ein Halteabschnitt für die Aufnahme einer Kugelgitteranordnungsvorrichtung ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Prüfsockel einer BGA-
Vorrichtung (BGA = ball grid array = Chipgehäuse mit Lötpunk
ten anstelle von Anschlußpins), der ein Kontaktelement zum
Ausführen einer Wischfunktion hat, um dadurch die elektrische
Leitfähigkeit zwischen einem mit einer CSP-Vorrichtung (CSP =
chip-sized package = Chipgehäuse mit Dimensionen fast wie der
Chip selbst) und einer Lötkugel, die an einer BGA-Vorrichtung
ausgebildet ist, versehenen Wafer und dem Prüfsockel zu erhö
hen. Die BGA-Vorrichtung wird im folgenden stets als "Kugel
gitteranordnungsvorrichtung" bezeichnet, und die CSP-Vorrich
tung wird im folgenden stets als "chipskalierte Packungsvor
richtung" bezeichnet.
Eine Kugelgitteranordnungsvorrichtung reagiert mit Luft und
bildet dabei eine Schicht eines natürlichen Oxyds, wenn sie
bei einer hohen Temperatur geprüft wird. Die Schicht des
natürlichen Oxyds führt zu einer Verschlechterung der elek
trischen Verbindung zwischen einer Lötkugel und einer Prüf
vorrichtung, wenn die Kugelgitteranordnungsvorrichtung geprüft
wird. Das bedeutet, daß die Kugelgitteranordnungsvorrichtung
von der Prüfeinrichtung nicht genau geprüft werden kann. Es
ist deshalb ein Abwischen oder ein Säubern erforderlich, um
die Schicht aus natürlichem Oxyd auf der Lötkugel zu entfer
nen.
Ein herkömmlicher Prüfsockel für eine Kugelgitteranordnungs
vorrichtung, zum Ausführen einer solchen Wischfunktion, wird
anhand von Fig. 1 erläutert, die eine Schnittansicht durch
einen solchen herkömmlichen Prüfsockel zeigt.
Fig. 1 zeigt einen Zustand, in welchem die Kugelgitteranord
nungsvorrichtung 1, die Lötkugeln 1a in einem vorgegebenen
Abstand aufweist, durch den Prüfsockel mit einer Lastplatte 4
kontaktiert wird. Ein Kontaktelement 3 des Prüfsockels ist an
einem Gehäuse in zwei Dimensionen installiert und steht an
seinem einen Ende in Kontakt mit der Lötkugel 1a der Kugelgit
teranordnungsvorrichtung und an seinem anderen Ende in Kontakt
mit der Lastplatte 4. In diesem Zustand wird ein Prüfsignal zu
der Kugelgitteranordnungsvorrichtung über die Lastplatte 4 zur
Durchführung der Prüfung gesendet.
Wenn das Prüfsignal zu der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1
gesendet wird, treten am Kontaktelement 3 eine parasitäre
Induktivität und Kapazität auf, wenn in einem Hochfrequenzbe
reich oberhalb hunderten von MHz gearbeitet wird und wenn das
Kontaktelement lang ist. Um eine solche Erscheinung wie diese
auf ein Minimum zu reduzieren, sollte deshalb das Kontakt
element eine S-Form haben, um dadurch seinen Abstand zu ver
kürzen. Das Kontaktelement 3 mit S-Form wird an seinem einen
Ende 3a mit der Oberfläche der Lötkugel 1a in Kontakt ge
bracht, und zu diesem Zeitpunkt wird eine Wischfunktion ausge
führt, um die Schicht des natürlichen Oxyds auf der Lötkugel
1a zu entfernen.
Für die Wischfunktion wird zur Befestigung des Kontaktelements
3 ein Gehäuse 2 aus nicht leitfähige elastischem Material
hergestellt. Das mit dem Gehäuse 2 in Kontakt gebrachte Kon
taktelement 3 biegt sein eines Ende 3a durch eine Druckkraft
der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1, wodurch eine Bewegung
als Fixierungselement ausgeführt wird.
Durch die elastische Kraft infolge einer solchen Bewegung
drückt das Kontaktelement 3 gegen die Lötkugel 1a mit einer
geeigneten Kraft, um die Wischfunktion auszuführen. Danach
wird das Kontaktelement 3 in seinen Ausgangszustand zurückge
führt, wenn die Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 abgelenkt
wird.
Das Kontaktelement 3 ist, wie in Fig. 1 gezeigt ist, innerhalb
des Gehäuses 2 angeordnet. Das an dem Gehäuse 2 zu montierende
Kontaktelement 3 wird Stück für Stück hergestellt und an dem
Gehäuse 2 montiert, wodurch die Herstellungszeit des Kontakt
elements 3 und der Montageprozess an dem Gehäuse 2 lang wer
den. Die Fertigungszeit für den Prüfsockel ist somit groß.
Das als Modul gebaute Kontaktelement 3 bringt die Lötkugel 1a
der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 dazu, daß sie nicht
korrekt positioniert ist, wenn durch die Kontaktkraft eine
Vibration auftritt. Da die Lötkugel 1a auf ihrer einen Seite
mit einer Druckkraft beaufschlagt wird, wenn das Kontaktele
ment 3 die Wischfunktion mit seinem einen Ende ausführt, wird
die Lötkugel 1a, die in Kontakt mit der Kugelgitteranordnungs
vorrichtung 1 gebracht wird, verformt oder abgetrennt.
Da die Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 in ihrer mechani
schen Festigkeit aufgrund des niedrigen Schmelzpunkts der
Lötkugel 1a während einer Prüfung unter hoher Temperatur
geschwächt wird, wird die Lötkugel 1a mit einer nicht sym
metrischen Kraft aufgenommen, wodurch die Lötkugel 1a der
Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 verformt wird.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht deshalb
darin, einen Prüfsockel für eine Kugelgitteranordnungsvor
richtung zu schaffen, bei welchem ein Kontaktelementblock
bereitgestellt wird, der in einem Stück in einem zweidimensio
nal angeordneten Kontaktelement ausgebildet ist, um eine
gleichförmige Kraft auf eine Lötkugel einer Kugelgitteranord
nungsvorrichtung aufzubringen, wenn eine Wischfunktion ausge
führt wird.
Bei dem Prüfsockel einer solchen Kugelgitteranordnungsvorrich
tung soll ein Kontaktelement mit der Oberfläche einer Lötkugel
mit einer gleichförmigen Kraft in Kontakt kommen, um eine
Verformung oder ein Abtrennen der Lötkugel zu verhindern, wenn
die Wischfunktion zum Entfernen der Schicht aus natürlichem
Oxyd durchgeführt wird.
Bei dem Prüfsockel ist das Kontaktelement als Modul ausgebil
det, um eine gleichförmige Kraft auf eine Lötkugel aufzubrin
gen, damit ein mit einer chipskalierten Packungsvorrichtung
versehener Wafer mit einer Prüfvorrichtung verbindbar ist,
wenn die Lötkugel an dem mit der chipskalierten Packungsvor
richtung versehenen Wafer und die Prüfvorrichtung elektrisch
verbunden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Prüfsockel
gelöst, der einen Kontaktelementblock, welcher eine geneigte
Fläche zum Anlegen einer gleichförmigen Preßkraft an die Ober
fläche einer Lötkugel hat, wenn eine Kugelgitteranordnungsvor
richtung in Kontakt mit der Lötkugel gebracht wird, und der
mit einem Langloch versehen ist, das an seinem zentralen
Abschnitt mit einer Durchgangsöffnung versehen ist, wobei die
geneigte Fläche des Langlochs und die Oberfläche der durch
gehenden Öffnung mit einem leitenden Material beschichtet
sind, sowie ein Gehäuse aufweist, das mit einer Kontaktele
mentblockaussparung zum Anbringen des Kontaktelementblocks
versehen ist, wobei an dem oberen Abschnitt der Aussparung ein
Halteabschnitt für die Aufnahme einer Kugelgitteranordnungs
vorrichtung ausgebildet ist.
Erfindungsgemäß wird ferner ein Prüfsockel bereitgestellt,
der ein Gehäuse, das mit einem Halteabschnitt für eine Kugel
gitteranordnungsvorrichtung und innerhalb des Halteabschnitts
mit einer Vielzahl von Kontaktelementdurchgangsöffnungen
versehen ist, und eine Vielzahl von Kontaktelementen aufweist,
die mit einem Verbindungsabschnitt für das Einführen in die
Durchgangsöffnung ausgebildet sind, wobei an dem oberen Teil
des Verbindungsabschnitts eine quadratische Säule ausgebildet
ist, die ein Langloch mit einer geneigten Fläche zum Anlegen
einer gleichförmigen Preßkraft an die Oberfläche der Kugelgit
teranordnungsvorrichtung aufweist, wenn die Vorrichtung in
Kontakt mit der Lötkugel gebracht wird, wobei die geneigte
Fläche und die Oberfläche der Durchgangsöffnung mit einem
leitenden Material beschichtet sind.
Die vorliegende Erfindung stellt somit einen Prüfsockel mit
einem Wafergehäuse, das einen Halteabschnitt zum Halten eines
Wafers und eine Aussparung für das Kontaktelementmodul auf
weist, und mit einem Kontaktelementmodul bereit, das mit der
Aussparung entsprechend einer Lötkugel an einem chipskalierten
Gehäuse auf dem Wafer gekoppelt ist.
Anhand von Zeichnungen werden beispielsweise Ausführungsformen
der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Prüfsockels einer
Kugelgitteranordnungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 den Schnitt A-A von Fig. 2,
Fig. 4 perspektivisch den Kontaktelementblock von Fig. 2,
Fig. 5a und 5b die Schnittansicht B bzw. C des in Fig. 4 ge
zeigten Langlochs,
Fig. 6a und 6b Schnittansichten eines Kontaktanschlusses, der
an dem unteren Abschnitt des in Fig. 4 gezeigten Langlochs
vorgesehen ist,
Fig. 7 perspektivisch einen Kontaktelementblock gemäß einer
ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 8 perspektivisch einen Kontaktelementblock gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 9 eine Schnittansicht einer in Fig. 8 gezeigten kreisför
migen Ausnehmung,
Fig. 10 perspektivisch die kreisförmige Ausnehmung von Fig. 8,
Fig. 11 perspektivisch einen Prüfsockel einer Kugelgitter
anordnungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 12 perspektivisch vergrößert das Kontaktelementmodul von
Fig. 11,
Fig. 13 den Schnitt A-A von Fig. 12,
Fig. 14 perspektivisch das Kontaktelement von Fig. 12,
Fig. 15 eine Draufsicht auf das Kontaktelement von Fig. 13,
Fig. 16 den Schnitt B-B von Fig. 15,
Fig. 17 den Schnitt C-C von Fig. 15,
Fig. 18a und 18b eine Ausführungsform eines Kontaktanschlus
ses, der am unteren Abschnitt eines Kontaktelements von Fig.
17 ausgebildet ist,
Fig. 19 einen Betriebszustand eines Kontaktelements der Erfin
dung,
Fig. 20 den Zustand, in welchem eine Gehäuse mit einem Kon
taktelement der Erfindung gekoppelt wird,
Fig. 21a bis 21d eine Ausführungsform eines Kontaktelements
der Erfindung,
Fig. 22 eine Draufsicht auf einen Prüfsockel eines mit einer
chipskalierten Packungsvorrichtung versehenen Wafers gemäß der
Erfindung und
Fig. 23 eine Schnittansicht des Prüfsockels von Fig. 22.
Der in Fig. 2 bis 4 gezeigte Prüfsockel hat einen Kontakt
elementblock 10 mit einer geneigten Fläche 11a zum Aufbringen
einer gleichförmigen Preßkraft auf die Oberfläche einer Lötku
gel 1a, wenn eine Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 in Kon
takt mit der Lötkugel 1a gebracht wird, wofür ein Langloch 11
vorgesehen ist, das an seinem zentralen Abschnitt mit einer
Durchgangsöffnung 12 versehen ist. Die geneigte Fläche 11a des
Langlochs 11 und die Oberfläche der Durchgangsöffnung 12 sind
mit einem leitenden Material 13 beschichtet. Der Prüfsockel
hat ferner ein Gehäuse 20, das mit einer Aussparung 21 zum
Halten des Kontaktelementblocks 20 versehen ist, wobei an
einem oberen Abschnitt der Aussparung 21 Halteabschnitte 22
und 23 für die Aufnahme einer Kugelgitteranordnungsvorrichtung
1 vorgesehen sind.
Der Kontaktelementblock 10 wird unter Verwendung eines nicht-
leitenden elastischen Materials, wie Silikonkautschuk, herge
stellt. Bei dem fertigen Kontaktelementblock 10 hat das Lang
loch 11 mit der geneigten Fläche 11a einen zweidimensionalen
Querschnitt, so daß eine gleichförmige Druckkraft auf die
Oberfläche der Lötkugel 1a der Kugelgitteranordnungsvorrich
tung 1 aufgebracht werden kann. Das Langloch 11 wird in einem
Stück bei dem Ausformungsverfahren ausgebildet. Der Bereich
außerhalb des Langlochs 11 ist mit einer Schulter 10a versehen
und dient als Montagebereich des Gehäuses 20.
Das an dem Kontaktelementblock 10 ausgebildete Langloch 11 ist
an seiner Innenseite mit der geneigten Fläche 11 versehen. Die
Wischfunktion zum Entfernen der Schicht aus natürlichem Oxyd
auf der Lötkugel 1a wird durch die geneigte Fläche 11a ausge
führt, wenn der Kontaktelementblock 10 mit der Lötkugel 1a in
Kontakt kommt. Dadurch, daß an dem Langloch 11 die geneigte
Fläche 11a vorgesehen ist, wird die Umfangslänge nicht ge
ändert, wodurch eine Beschädigung des leitenden Materials
unterbunden wird, wenn das Langloch mit der quadratischen
Lötkugel 1a in Kontakt gebracht wird. Das bedeutet, daß das
als Schicht auf die Oberfläche des Langlochs 11 und der Durch
gangsöffnung 12 aufgebrachte leitende Material nicht aufgebro
chen und nicht abgestreift wird.
Der an einem Stück mit dem Langloch 11 ausgebildete Kontakt
elementblock 10 wird, wie in Fig. 4 gezeigt ist, mit der
Kontaktelementblockaussparung 21 des Gehäuses 20 zusammenge
fügt. Die Aussparung 21 ist an ihrem oberen Abschnitt mit
Halteabschnitten 22 und 23 versehen, die die Form einer ge
neigten Fläche 22 zum Anordnen der Kugelgitteranordnungsvor
richtung 1 und einer Anschlagfläche 23 haben, um eine über
mäßige Bewegung der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 zu
verhindern.
Wenn die Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 an den Halteab
schnitten 22 und 23 angeordnet ist, stehen sie in Kontakt mit
dem Kontaktelementblock 10, der in der Aussparung 21 instal
liert ist. In diesem Zustand befindet sich die Lötkugel 1a der
Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 auf der geneigten Fläche
11a des Langlochs 11, wodurch die Wischfunktion ausgeführt
werden kann. Durch diese Wischfunktion wird die Schicht aus
natürlichem Oxyd entfernt, so daß die Lötkugel 1a mit der
geneigten Fläche 11a des Langlochs 11 kontaktiert wird.
Die geneigte Fläche 11a steht mit der Lötkugel 1a über das
leitende Material elektrisch in Kontakt. Das Langloch 11 hat
an seinem zentralen Abschnitt die Durchgangsöffnung 12, die
durch den Kontaktelementblock 10 hindurchgeht. Die Durchgangs
öffnung 12 ist in einem Stück mit dem Langloch 11 ausgebildet.
Die Durchgangsöffnung 12 ist an ihrer Oberfläche mit dem
leitenden Material 13 für einen Kontakt mit der Lastplatte 4
beschichtet.
Das auf die Oberfläche der geneigten Fläche 11a und der Durch
gangsöffnung 12 als Schicht aufgebrachte leitende Material ist
in Fig. 5a und 5b gezeigt. Dabei sind die Schnittbereiche in
Richtung B mit geringer Breite und in Richtung C mit großer
Breite mit dem leitenden Material überzogen. Das leitende
Material wird von der geneigten Fläche 11a und der Oberfläche
der Durchgangsöffnung 12 aus als Schicht zum äußeren unteren
Abschnitt der Durchgangsöffnung 12 verlängert, wodurch ein
elektrischer Kontakt mit dem Kontaktkissen 4a der Lastplatte 4
hergestellt wird. Das leitende Material 13 wird als Schicht
durch Nichtelektrolyse-Plattierung aufgebracht. Die Nichtelek
trolyse-Plattierung ermöglicht die Beschichtung mit Nickel und
Gold.
Anstelle einer Verlängerung der Beschichtung mit leitendem
Material 13 zum äußeren unteren Abschnitt der Durchgangsöff
nung 12, kann wie in Fig. 6a gezeigt ist, die Lötkugel 1a von
der leitenden Kugel gebildet werden, die dadurch in Kontakt
mit der Lastplatte 4 kommt, oder, wie in Fig. 6b gezeigt ist,
kann ein leitender Stift 4b an der Lastplatte 4 ausgebildet
werden. Der Stift 4b besteht aus leitendem Material und steht
von dem Kontaktkissen 4a aus vor für einen elektrischen Kon
takt mit dem leitenden Material 13 an der Innenseite der
Durchgangsöffnung 12.
Damit der Kontaktelementblock 10 elektrisch mit der Kugelgit
teranordnungsvorrichtung 1 und der Lastplatte 4 verbunden ist,
ist er, wie in Fig. 5 gezeigt ist, zweidimensional für ein
Kreuzen des Langlochs 11 zur Anordnung der Kugelgitteranord
nungsvorrichtung ausgebildet.
Bei der ersten Ausführungsform des Kontaktelementblocks 30,
wie sie in Fig. 7 gezeigt ist, ist das Langloch 11 in einem
vorgegebenen Winkel abgeschrägt und ist mit seinem einen Ende
zu dem benachbarten Langloch 11 unter einem vorgegebenen
Winkel angeordnet, um mit der Kugelgitteranordnungsvorrichtung
1 in Kontakt zu kommen.
Bei der zweiten Ausführung des Kontaktelementblocks 40, wie
sie in Fig. 8 gezeigt ist, hat dieser eine Ausnehmung 11 mit
einem zweidimensional kreisförmigen Querschnitt, in der die
geneigte Fläche ausgebildet ist und die in ihrem zentralen
Abschnitt die Durchgangsöffnung 12 aufweist. An der Oberfläche
der geneigten Fläche 11a und der Durchgangsöffnung 12 ist eine
Beschichtung aus leitendem Material 13 vorgesehen, das, wie in
Fig. 9 gezeigt ist, gesondert als Schicht aufgebracht wird, um
eine Beschädigung zu verhindern.
Fig. 9 zeigt die kreisförmige Ausnehmung in Richtung D von
Fig. 8 in einem Zustand, in welchem das leitende Material 13
streifenförmig auf die geneigte Fläche der kreisförmigen
Ausnehmung 11 und auf die Oberfläche der Durchgangsöffnung 12
als Schicht aufgebracht ist. Durch die getrennte Beschichtung
kann eine Beschädigung des leitenden Materials 13 verhindert
werden, auch wenn die kreisförmige Ausnehmung 11 durch ihre
Kontaktierung mit der Lötkugel 1a verformt wird.
Wenn das leitende Material 13 nicht in Streifenform als
Schicht aufgebracht wird, wird ein Einschnittsabschnitt 43,
wie in Fig. 10 gezeigt ist, ausgebildet, um die Verformung der
kreisförmigen Ausnehmung 11 aufzunehmen.
Wie vorstehend erläutert wurde, kann das Kontaktelementmodul
leicht dadurch hergestellt werden, daß der Kontaktelementblock
10 in einem Stück ausgebildet wird, wobei das Langloch 11 mit
der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 und der Lastplatte 4
elektrisch verbunden wird.
Die in Fig. 11 bis 14 gezeigte zweite Ausgestaltung des Prüf
sockels hat Halteabschnitte 111a und 111b für die Kugelgitter
anordnungsvorrichtung 1. Die Halteabschnitte 111a und 111b
gehören zu einem Gehäuse 110, in welchem eine Durchgangsöff
nung 112 und ein Verbindungsabschnitt 121 ausgebildet sind,
der mit der Durchgangsöffnung 112 des Gehäuses 110 verbunden
ist.
Das Kontaktelement 120 ist so gebaut, daß der Verbindungs
abschnitt 121 an seinem oberen Abschnitt mit der quadratischen
Säule 122 versehen ist, die ein Langloch 122b mit einer
geneigten Fläche 122a für das Anlegen eines gleichförmigen
Preßdrucks an die Lötkugel 1a aufweist, wenn die Säule 122 mit
der Lötkugel 1a der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 in
Kontakt kommt.
Der Verbindungsabschnitt 121 ist an seiner Innenseite mit der
Durchgangsöffnung 123 versehen. An der Oberfläche des Lang
lochs 122b und der Öffnung 123 ist eine Schicht aus leitendem
Material 124 vorgesehen.
Das Gehäuse 110 ist mit dem in einer Ebene entsprechend den
Lötkugeln 1a der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 angeord
neten Kontaktelement 120 versehen. Das Gehäuse 110 trägt das
festzulegende Kontaktelement 120 und wird von einem isolieren
den Material mit mechanischer Festigkeit gebildet, wodurch
verhindert wird, daß ein durch das Kontaktelement 120 fließen
der Strom nicht das Gehäuse 110 speist.
Das Gehäuse 110 ist mit den Halteabschnitten 111a und 111b zum
Halten der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 versehen, von
denen die geneigte Fläche (111a) für die Positionierung der
Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 und die Anschlagfläche
(111b) zum Verhindern eines übermäßigen Kontakts mit dem Prüf
sockel dient.
Ein Zustand, in welchem die Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1
an den Halteabschnitten des Gehäuses 110 angebracht ist, ist
in Fig. 13 gezeigt. Dabei sind die Halteabschnitte des Gehäu
ses 110 an ihrer Innenseite mit einer Durchgangsöffnung 112
versehen, in die das Kontaktelement 120 einführbar ist. In die
Öffnung 112 wird das nichtleitende elastische Kontaktelement
120 eingeführt, das der Lötkugel 1a der Kugelgitteranordnungs
vorrichtung 1 entspricht, die dadurch an einem Modul ange
bracht wird.
Das Kontaktelement 120 für die Montage in der Öffnung 112 wird
von einem nichtleitenden elastischen Material, wie Silikon
kautschuk, gebildet und hat einen Verbindungsabschnitt 121 und
den Säulenabschnitt 122. Der Verbindungsabschnitt 121 ist wie
eine kreisförmige Säule ausgebildet und hat einen Abschnitt
111a, der dem Vorsprung 112a der Öffnung 112 entspricht,
wodurch ein Ablenken nach der Montage in der Öffnung 112
verhindert wird.
Der Verbindungsabschnitt 121 hat an seinem oberen Abschnitt
das Langloch 112b mit der geneigten Fläche 122a, um die Lötku
gel 1a der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 an die quadrati
sche Säule 122 zu drücken, wie es in Fig. 15 bis 17 gezeigt
ist.
Die quadratische Säule 122 des Kontaktelements 120 gemäß Fig.
15 hat an ihrem oberen Abschnitt das Langloch 122b, das sich
in Diagonalrichtung erstreckt. Das Langloch 122b hat an seiner
Innenseite die geneigte Fläche 122a, deren Neigung einem
vorgegebenen Winkel entspricht. Die geneigte Fläche 122a
bildet die Kontaktfläche, wenn die Lötkugel 1a der Kugelgit
teranordnungsvorrichtung 1 mit ihr in Kontakt gebracht wird,
wie es in Fig. 16 und 17 gezeigt ist. Das Kontaktelement 120
hat zur Innenseite des an der quadratischen Säule 122 ausge
bildeten Langlochs 122b hin einen vorgegebenen Winkel. Das
Langloch 122b hat in seinem zentralen Abschnitt eine Durch
gangsöffnung 123. Die Öffnung 123 geht durch bis zum unteren
Abschnitt des Verbindungsabschnitts 121.
Die geneigte Fläche 122a des Kontaktelements 120 und die
Fläche der Öffnung 123 sind mit leitendem Material 124 be
schichtet. Das leitende Material 124 kann eine Beschichtung
aus plattiertem Nickel und Gold sein, um eine elektrische
Verbindung mit der Lastplatte 4 herzustellen. Der untere Teil
des Verbindungsabschnitts 121 des Kontaktelements 120 ist mit
leitendem Material 124 beschichtet.
Um die Lötkugel 1a und die Lastplatte 4 elektrisch zu ver
binden, kann der Verbindungsabschnitt 121 an seinem unteren
Teil mit einer leitenden Kugel versehen werden, wie dies in
Fig. 18a und 18b gezeigt ist, oder die Lastplatte kann mit dem
Kontaktstift 124b versehen werden.
In Fig. 18a hat der Verbindungsabschnitt 121 an seinem unteren
Teil die Lötkugel 1a für eine elektrische Verbindung mit der
Lastplatte 4.
In Fig. 18b ist die Lastplatte 4 mit dem leitenden Stift 124b
für eine Verbindung mit dem leitenden Material versehen, mit
welchem die Öffnung 123 des Kontaktelements 120 beschichtet
ist, während der Verbindungsabschnitt 121 an seinem unteren
Teil nicht mit leitendem Material 124 beschichtet ist.
Für die elektrische Verbindung der Lötkugel 1a und der Last
platte 4 ist, wie in Fig. 9 gezeigt ist, das Langloch 122b des
Kontaktelements 120 geändert, wenn es in Kontakt mit der
Lötkugel 1a kommt. Wenn die Lötkugel 1a auf das Kontaktelement
120 gepresst wird, ändert sich gemäß Fig. 19 die Form des
Langlochs 122b zu der gestrichelt gezeichneten Form, da das
Kontaktelement 120 aus einem elastischen Teil besteht.
Da das Langloch 122b des Kontaktelements 120 seine Form än
dert, durchdringt es die Schicht aus natürlichem Oxyd an der
Lötkugel 1a, wodurch eine Reinigungskraft erzeugt wird und die
Wischfunktion zum Entfernen der Schicht aus natürlichem Oxyd
bewirkt wird. Die Druckkraft auf das Kontaktelement 120 durch
die Lötkugel 1a wird gleichförmig auf die Oberfläche der
Lötkugel 1a des Langlochs 122b verteilt, wodurch verhindert
wird, daß die Lötkugel 1a verformt wird oder ausweicht.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird das als Schicht auf
die geneigte Fläche 122a aufgebrachte leitende Material 124 so
verändert, daß es die gleiche Umfangslänge wie das verformte
Langloch 122b hat.
Wenn die Schicht aus natürlichem Oxyd von der Oberfläche der
Lötkugel 1a durch das Langloch 122b entfernt wird, dient die
geneigte Fläche 122a an der Innenseite des Langlochs 122b als
Kontaktfläche für die Lötkugel 1a, die dadurch in geeigneter
Weise positioniert wird. Das Kontaktelement 120 wird in die
Öffnung 112, wie in Fig. 20 gezeigt, eingeführt. Das Langloch
des in der Öffnung 112 zu montierenden Kontaktelements 120 ist
so angeordnet, daß es einen vorgegebenen Winkel zu dem benach
barten Langloch 122b für die Positionierung der Lötkugel 1a
der Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 hat.
Fig. 21a bis 21d zeigen eine Ausführungsform des Kontaktele
ments 20, mit der die Verformung oder Abweichung der Lötkugel
1a während des Entfernens der Schicht von natürlichem Oxyd
verhindert wird. Das Kontaktelement 120 ist dabei als kreis
förmige Säule 131 ausgebildet und innen mit der geneigten
Fläche 131a versehen, die an ihrem zentralen Abschnitt eine
Durchgangsöffnung 131b aufweist.
Die geneigte Fläche 131a und die Oberfläche der Durchgangsöff
nung 131b sind mit leitendem Material 124 beschichtet. An
einer Seite der kreisförmigen Säule 131 ist ein Einschnitts
bereich 131c ausgebildet. Der Einschnittsbereich 131c ist so
ausgebildet, daß die kreisförmige Säule 131 nicht hinsichtlich
einer Vergrößerung ihrer Umfangslänge verformt wird, wenn die
Lötkugel 1a mit der geneigten Fläche 131a in Kontakt gebracht
wird, wodurch eine Verformung oder Abweichung des leitenden
Materials 124 verhindert wird.
Wenn das leitende Material 124 an der geneigten Fläche 131a
für eine Trennung anstelle der Einschnittsbereichs 131c ausge
bildet ist, kann eine Beschädigung des leitenden Materials 124
aufgrund der Verformung der kreisförmigen Säule 131 verhindert
werden.
Wie in Fig. 21a und 21b gezeigt ist, kann die kreisförmige
Säule 131 in Kontakt mit der Lötkugel 1a gebracht werden,
indem die kreisförmige Säule 131 als ovale Säule 141 ausgebil
det wird. Das bedeutet, daß die Verformung des leitenden
Materials 124 verhindert wird, indem die gesamte Verformungs
größe nicht geändert wird, wenn die kreisförmige Säule 131 in
Kontakt mit der Lötkugel 1a gebracht wird. Kontaktelemente
120, 130 und 140 entsprechen der Anzahl der Lötkugeln 1a der
Kugelgitteranordnungsvorrichtung 1 und sind zweidimensional
für die Montage an dem Gehäuse 110 angeordnet. Die Kontakt
elemente 120, 130 und 140 bilden, wenn sie entsprechend der
Anzahl der Lötkugeln 1a angeordnet sind, ein Kontaktmodul.
Wie in Fig. 22 und 23 gezeigt ist, hat der Prüfsockel ein
Wafergehäuse 220 mit Halteabschnitten 221 und 222 zum Halten
eines zu prüfenden Wafers 210, Kontaktmodulaussparungen 223,
die an der Innenseite ausgebildet sind, sowie ein Kontaktmodul
231, das der Lötkugel 211 der chipskalierten Packungsvorrich
tung (nicht gezeigt) auf dem Wafer 210 entspricht und mit der
Aussparung 223 verbunden ist.
Die Waferhalteabschnitte 221 und 222 sind bilden eine geneigte
Fläche 221 zum Anordnen des mit der chipskalierten Packungs
vorrichtung versehenen Wafers 210 und sind mit einer Anschlag
fläche 222 versehen, um eine übermäßige Bewegung des Wafers
210 zu verhindern.
Die Anschlagfläche 222 ist an der Innenseite mit einer Kon
taktmodulaussparung 223 ausgebildet, um das Kontaktmodul 231
in zwei Dimensionen zu installieren. In die Aussparung 223
wird das zu montierende Kontaktmodul 231 eingesetzt. Ein
Kontaktelementmodul 231 soll für einen Kontakt mit den Lötku
geln 1a ausgebildet sein, die an der chipskalierten Packungs
vorrichtung ausgebildet sind.
Das Kontaktelement 120 an der Innenseite des Kontaktelementmo
duls 231 ist in Fig. 14 gezeigt. Es kann jedoch auch eine
andere Bauweise eines Kontaktelements 120 verwendet werden.
Das Kontaktelementmodul 231, wie es in Fig. 22 gezeigt ist,
ist für eine zweidimensionale Installierung angeordnet und hat
eine Vielzahl von Kontaktmodulen 231 für einen Kontakt mit
chipskalierten Packungsvorrichtungen an einem Wafer, wobei die
Prüfvorrichtung nicht gezeigt ist.
D. h., wenn die chipskalierte Packungsvorrichtung nicht Stück
für Stück getrennt werden soll, kann das Kontaktelement 120
installiert werden, um die chipskalierte Packungsvorrichtung
zu prüfen, die dafür mit der Prüfvorrichtung verbunden wird.
Erfindungsgemäß kann die Verformung oder Abweichung der Lötku
gel unterbunden werden, wenn das Kontaktelement eine Wisch
funktion ausführt. Durch Modularisierung des Kontaktelements
kann die chipskalierte Packungsvorrichtung an dem Wafer elek
trisch mit der Prüfvorrichtung verbunden werden. Da der Kon
taktelementblock in einem Stück für eine elektrische Verbin
dung mit der Lötkugel der Kugelgitteranordnungsvorrichtung der
Lastplatte der Prüfvorrichtung ausgebildet ist, können die
Herstellung der Kugelgitteranordnungsvorrichtung und die
Herstellungszeit verringert werden, was zu einer Kostensenkung
und einer Steigerung der Produktivität führt.
Claims (22)
1. Prüfsockel mit einem Kontaktelementblock, der eine ge
neigte Fläche zum Anlegen einer gleichförmigen Druckkraft
an die Oberfläche einer Lötkugel hat, wenn der Prüfsockel
mit der Lötkugel in Kontakt gebracht wird, und der mit
einem Langloch versehen ist, wobei das Langloch an seinem
zentralen Abschnitt mit einer Durchgangsöffnung versehen
ist und die geneigte Fläche des Langlochs sowie die
Oberfläche der Durchgangsöffnung mit einem leitenden
Material beschichtet ist, und mit einem Gehäuse, das mit
einer Kontaktelementblockaussparung zum Anbringen des
Kontaktelementblocks versehen ist und an dem oberen
Abschnitt der Aussparung einen Halteabschnitt für die
Aufnahme einer Kugelgitteranordnungsvorrichtung aufweist.
2. Prüfsockel nach Anspruch 1, bei welchem der Kontaktele
mentblock aus Silikonkautschuk hergestellt ist.
3. Prüfsockel nach Anspruch 1, bei welchem das Langloch so
ausgebildet ist, daß es sich mit dem benachbarten Lang
loch für die Anordnung der Kugelgitteranordnungsvorrich
tung kreuzt.
4. Prüfsockel nach Anspruch 1, bei welchem das Langloch so
ausgebildet ist, daß es unter einem vorgegebenen Winkel
geneigt ist und mit dem benachbarten Langloch einen
vorgegebenen Winkel bildet.
5. Prüfsockel nach Anspruch 1, bei welchem das Langloch eine
kreisförmige Ausnehmung mit einer geneigten Fläche ist,
wobei die kreisförmige Ausnehmung an ihrem zentralen Ab
schnitt eine Durchgangsöffnung hat und die geneigte
Fläche und die Oberfläche der Durchgangsöffnung mit
leitendem Material beschichtet sind.
6. Prüfsockel nach Anspruch 1, bei welchem die kreisförmige
Ausnehmung an einem bestimmten Abschnitt mit einem Ein
schnitt versehen ist, der mit dem leitenden Material ohne
Unterbrechung beschichtet ist.
7. Prüfsockel nach Anspruch 1 oder 5, bei welchem die Durch
gangsöffnung an ihrem unteren Teil mit einem leitenden
Material oder einer Lötkugel für eine Verbindung mit
einer Lastplatte versehen ist.
8. Prüfsockel nach einem der Ansprüche 1 oder 5 bis 7, bei
welchem das leitende Material als Schicht auf das Lang
loch und die Oberfläche der Durchgangsöffnung und auf die
geneigte Fläche der kreisförmigen Ausnehmung sowie auf
die Oberfläche der Durchgangsöffnung so aufgebracht ist,
wie Nickel und Gold beschichtet werden.
9. Prüfsockel
- - mit einem Gehäuse, das mit einem Halteabschnitt für eine Kugelgitteranordnungsvorrichtung versehen ist und innerhalb des Halteabschnitts eine Vielzahl von zwei dimensional angeordneten Kontaktelement-Durchgangsöff nungen aufweist, und
- - mit einer Vielzahl von Kontaktelementen, die mit einem Verbindungsabschnitt zum Einführen in die Durchgangs öffnung und an dem oberen Teil des Verbindungsab schnitts mit einer quadratischen Säule versehen sind,
- - wobei die quadratische Säule ein Langloch mit einer geneigten Fläche zum Anlegen einer gleichförmigen Druckkraft an die Oberfläche der Kugelgitteranord nungsvorrichtung aufweist, wenn die Kugelgitteranord nungsvorrichtung in Kontakt mit der Lötkugel gebracht wird, und die geneigte Fläche und die Oberfläche der Durchgangsöffnung mit einem leitenden Material be schichtet sind.
10. Prüfsockel nach Anspruch 9, bei welchem der Halteab
schnitt des Gehäuses mit einer geneigten Fläche zum
Anordnen der Kugelgitteranordnungsvorrichtung und mit
einer Anschlagsfläche zur Verhinderung einer übermäßigen
Bewegung der Kugelgitteranordnungsvorrichtung versehen
ist.
11. Prüfsockel nach Anspruch 9, bei welchem das Kontaktele
ment aus einem nichtleitendem elastischen Material be
steht und der Verbindungsabschnitt von dem Zylinder
gebildet wird.
12. Prüfsockel nach Anspruch 9, bei welchem das Langloch an
der Oberfläche der quadratischen Säule des Kontaktele
ments diagonal ausgebildet ist.
13. Prüfsockel nach Anspruch 9, bei welchem das Langloch des
Kontaktelements so angeordnet ist, daß es einen vorgege
benen Winkel zu dem benachbarten Langloch hat, wenn ein
Einsetzen in die Durchgangsöffnungen des Kontaktelements
erfolgt ist.
14. Prüfsockel nach Anspruch 9, bei welchem das leitende
Material als Schicht durch ein Nichtelektrolyse-Plattier
verfahren aufgebracht werden, das einer Beschichtung mit
Nickel und Gold in dieser Reihenfolge entspricht.
15. Prüfsockel nach Anspruch 9, bei welchem die quadratische
Säule mit einer kreisförmigen Aussparung und mit einem
Zylinder versehen ist, der einen Längseinschnitt hat.
16. Prüfsockel nach Anspruch 9, bei welchem die quadratische
Säule eine ovale Ausnehmung mit einer geneigten Fläche
hat.
17. Prüfsockel nach Anspruch 9, bei welchem der Verbindungs
abschnitt an seinem unteren Teil mit Nickel und Gold nach
einem Nichtelektrolyse-Plattierverfahren beschichtet oder
mit einer Lötkugel versehen ist, um eine elektrische
Verbindung mit einer Lastplatte zu erhalten.
18. Prüfsockel
- mit einem Wafergehäuse, das einen Halteabschnitt zum
Halten eines Wafers und eine Kontaktelementmodulaus
sparung hat, und
- mit einem Kontaktelementmodul, das mit der Aussparung
verbunden ist, die einer Lötkugel einer chipskalierten
Packungsvorrichtung an dem Wafer entspricht.
19. Prüfsockel nach Anspruch 18, bei welchem der Halteab
schnitt des Wafergehäuses eine geneigte Fläche zum Anord
nen des mit einer chipskalierten Packungsvorrichtung
versehenen Wafers und eine Anschlagfläche zum Verhindern
einer übermäßigen Bewegung des Wafers aufweist.
20. Prüfsockel nach Anspruch 18, bei welcher das Kontakt
elementmodul mit einem Verbindungsabschnitt versehen ist,
der an seinem oberen Teil eine quadratische Säule auf
weist, wobei eine Durchgangsöffnung innerhalb der quadra
tischen Säule ausgebildet ist und der Verbindungsab
schnitt und das Langloch und die Oberfläche der Durch
gangsöffnung mit einem leitenden Material beschichtet
sind und die quadratische Säule ein Langloch mit einer
geneigten Fläche hat, um eine gleichförmige Druckkraft
aufzubringen, wenn das Kontaktelement mit der Lötkugel
der chipskalierten Packungsvorrichtung in Kontakt ge
bracht wird.
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