DE19963192C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Musik- oder Datenträgerverpackung, insbesondere DVD-Box - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Musik- oder Datenträgerverpackung, insbesondere DVD-BoxInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Musik- oder
Datenträgerverpackung, wobei es sich insbesondere um eine Videodisc- bzw. DVD-Box han
deln kann, sowie eine Vorrichtung zum Ausführen eines solchen Verfahrens.
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in DVD-Boxen wird so
vorgegangen, daß zunächst auf einer Transportkette aufgeklappte, d. h. um 180° geöffnete
Boxen herantransportiert bzw. bereitgestellt werden, wobei sich Boden und Deckel der Box
somit in einer Transportebene befinden und die Orientierung so ist, daß Boden und Deckel
mit ihrer Innenseite nach oben weisen. Eine an der Außenseite der Box angebrachte Deckfo
lie, die mit jeweils einer Schweißnaht an Boden und Deckel befestigt ist, weist nach unten
bzw. befindet sich zwischen Box und Transportkette. Eine in dieser Lage in einer Ausgangs
position bereitgestellte Box bzw. Verpackung wird sodann von unten nach oben an eine Hal
teeinrichtung übergeben, wobei die Verpackung in eine überstreckte Stellung gebracht wird,
in der Boden und Deckel V-förmig über 180° hinaus geöffnet sind, was dazu führt, daß die
Deckfolie von der Verpackung bzw. von Boden und Deckel entgegengesetzt V-förmig ab
steht. Die Verpackung wird hierbei mittels Unterdrucksaugern gehalten. Nach Drehen der
Verpackung um 90° in eine Einlegeposition wird eine meist rechteckige Inlay-Card, deren
Größe im wesentlichen der aufgeklappten Verpackung entspricht, in den Zwischenraum zwi
schen Deckfolie und Verpackung eingebracht. Anschließend wird die Verpackung mit der
darin befindlichen Inlay-Card um weitere 90° gedreht, so daß sie (um insgesamt 180° gedreht)
wieder auf die Transportkette abgelegt werden kann, wobei die Verpackung vor dieser Dre
hung aus der überstreckten, V-förmigen Stellung wieder etwas geschlossen wird, so daß ein
Öffnungswinkel zwischen Boden und Deckel von etwa 180° besteht, wodurch ein Verrut
schen der Inlay-Card aufgrund von Fliehkräften verhindert werden soll.
Die bekannte Vorrichtung bzw. Vorgehensweise ist dahingehend nachteilig, daß eine akkurate
lagegerechte Positionierung der Inlay-Card unter der Deckfolie bzw. zwischen Deckfolie und
Verpackung nicht immer zufriedenstellend erreicht werden kann, weil entweder bereits beim
Einbringen der Inlay-Card ein gewisser Lageversatz auftritt oder aber die Inlay-Card bei der
genannten Drehung um 90°, die aufgrund der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit mit einer
großen Winkelgeschwindigkeit ausgeführt wird, trotz des teilweisen Schließens der Verpac
kung geringfügig verrutschen kann, so daß letztlich eine unsaubere Positionierung festgestellt
werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung
anzugeben, mit dem das Einbringen von Inlay-Cards in eine Musik- oder Datenträgerverpac
kung, insbesondere DVD-Box, so erfolgen kann, daß die Inlay-Card stets akkurat und lagegerecht
in dem Aufnahmezwischenraum zwischen Deckfolie und Verpackung positioniert ist,
d. h. daß die seitlichen Ränder bzw. Kanten der Inlay-Card parallel zu den entsprechenden
Rändern der Verpackung liegen und nicht überstehen.
Diese Aufgabe wird in verfahrensmäßiger Hinsicht erfindungsgemäß durch ein Verfahren
zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Datenträgerverpackung, insbesondere
DVD-Box, gelöst, mit den Schritten
- a) Bereitstellen einer Verpackung, die einen Boden, einen Deckel, einen Boden und Deckel verbindenden Rücken sowie eine an Außenrändern der Verpackung angebrachte Deckfo lie aufweist, in einer Ausgangsposition, in der Boden und Deckel um 180° geöffnet sind und im wesentlichen in einer Transportebene liegen,
- b) Bewegen der Verpackung in eine überstreckte Stellung, in der Boden und Deckel V-förmig über 180° hinaus geöffnet sind, so daß die Deckfolie unter Bildung eines Zwischenraumes von der Verpackung entgegengesetzt näherungsweise V-förmig absteht, und Halten der Verpackung in dieser Stellung,
- c) Einbringen einer Inlay-Card in den Zwischenraum zwischen Deckfolie und Verpackung, wobei der Rand der Inlay-Card aus dem Zwischenraum hervorstehen kann,
- d) Ausrichtendes Verschieben der Inlay-Card relativ zu der Verpackung durch Einwirken auf den vorstehenden Rand, so daß die Inlay-Card lagegerecht innerhalb der Verpackung ausgerichtet ist, und
- e) Überführen der Verpackung in einen um 180° geöffneten Zustand, in dem die Inlay-Card durch die fest an der Verpackung anliegende Deckfolie sicher gehalten ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird in vorrichtungsmäßiger Hinsicht gelöst durch eine Vorrich
tung zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens, mit
- a) einer Transporteinrichtung zum Bereitstellen einer Verpackung, die einen Boden, einen Deckel, einen Boden und Deckel verbindenden Rücken sowie eine an Außenrändern der Verpackung angebrachte Deckfolie aufweist, in einer Ausgangsposition, in der Boden und Deckel um 180° geöffnet sind und im wesentlichen in einer Transportebene liegen,
- b) einer Greifeinrichtung zum Erfassen und Halten der Verpackung in einer überstreckten Stellung, in der Boden und Deckel V-förmig über 180° hinaus geöffnet sind, so daß eine an Außenrändern der Verpackung angebrachte Deckfolie unter Bildung eines Zwischen raums von der Verpackung entgegengesetzt näherungsweise V-förmig absteht,
- c) einer Einlegevorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in den Zwischenraum an einer Einlegeposition,
- d) einer Positionskorrektureinrichtung zum Zusammenwirken mit einem oder gegenüberlie genden, ggf. vorstehenden Rändern der Inlay-Card, durch ausrichtendes Verschieben der Inlay-Card relativ zu Deckfolie und Verpackung, so daß die Inlay-Card lagegerecht inner halb der Verpackung ausgerichtet ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen von Verfahren und Vorrichtung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, wobei auf
eine Zeichnung Bezug genommen ist, in der
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine teilweise dargestellte Vorrichtung zeigt, wobei insbesondere
ein Drehtisch dargestellt ist;
Fig. 2 eine axiale Schnittansicht des Drehtischs zeigt;
Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht des Drehtischs nach Fig. 2 zeigt;
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Greifelement zeigt;
Fig. 5 eine Vorderansicht des Greifelements nach Fig. 4 zeigt;
Fig. 6 eine Schnittansicht des Greifelements nach Fig. 4 entlang Linie E-E zeigt;
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Positionskorrektureinrichtung zeigt.
Zunächst sei auf Fig. 1 Bezug genommen, die eine teilweise Draufsicht auf eine erfindungs
gemäße Vorrichtung zeigt. Unterhalb eines noch zu erläuternden Drehtischs 1 erstreckt sich
eine lediglich angedeutete Transporteinrichtung 2, beispielsweise eine Transportkette, auf der
mit einer Inlay-Card zu versehene Videodisc-(DVD)-Boxen geöffnet herantransportiert wer
den. Eine derartige Verpac
kung bzw. Box 3 ist angedeutet, wobei die Box einen Boden 3a zur Aufnahme einer Video
disc 4, einen Deckel 3b sowie einen Boden und Deckel einteilig verbindenden Rücken 3c
aufweist. Die Boxen 3 werden auf der Transporteinrichtung 2 in einer Transportrichtung
(Pfeil 5) der Reihe nach herantransportiert, wobei Boden, Rücken und Deckel flach auf der
Transporteinrichtung und somit in einer (parallel zur Darstellungsebene liegenden) Transpor
tebene liegen, und somit die Verpackungen bzw. Boden und Deckel um 180° geöffnet sind.
Der Drehtisch 1 ist um eine zu der Transportebene bzw. Darstellungsebene der Fig. 1 verti
kale Drehachse 7 drehbar gelagert und trägt an seiner Unterseite, wie auch aus Fig. 2 und 3
hervorgeht, vier um 90° zueinander versetzt angeordnete Greifeinheiten 9 zum Erfassen und
Halten jeweils einer Verpackung bzw. DVD-Box.
Der Aufbau der Greifeinheiten 9 ergibt sich aus Fig. 3 bis 6. Fig. 3 zeigt in ihrem mittleren
Bereich eine Greifeinheit in stirnseitiger Draufsicht, wobei die Greifeinheit in Fig. 5 in glei
cher Blickrichtung vergrößert dargestellt ist, während im rechten Bereich der Fig. 3 eine um
90° gedrehte, identische Greifeinheit in Seitenansicht dargestellt ist. Fig. 4 zeigt eine Drauf
sicht von oben, d. h. entsprechend der Blickrichtung in Fig. 1, auf eine einzelne Greifeinheit,
während Fig. 6 einen Schnitt zeigt, dessen Lage in Fig. 4 angegeben ist.
Jede einzelne Greifeinheit 9 weist ein V-förmig abgewinkeltes Aufnahmebett 10 zur Aufnah
me einer über 180° hinaus (in diesem Fall etwa 240°) geöffneten Verpackung auf, wobei in
Fig. 5 die Lage von Boden 3a, Rücken 3c und Deckel 3b einer in der Greifeinheit gehaltenen
Verpackung erläuterungshalber gestrichelt angedeutet ist. Außerdem ist aus Fig. 5 die Lage
einer Deckfolie 3d ersichtlich, die an gegenüberliegenden Außenkanten von Boden und Dec
kel der Verpackung angeschweißt ist und im geschlossenen Zustand der Verpackung dicht an
der Außenseite von Boden, Rücken und Deckel anliegt. Aufgrund der übermäßigen Öffnung
der Verpackung ergibt sich ein Zwischenraum 12 zwischen den Außenseiten der Verpackung
und der Deckfolie 3d, die nach unten durchhängt.
Wie Fig. 4 bis 6 zeigen, sind an den beiden Außenseiten des V-förmigen Aufnahmebetts 10
Greifhebel 14 an Schwenkwellen 15 gehalten, die ihrerseits mit Lagerarmen 16 an dem Auf
nahmebett 10 drehbar gehalten sind. Die Greifhebel 14 sind federbelastet und weisen eine
Öffnungsschräge 14a auf, so daß eine Verpackung bzw. Box 3 nach Hineinbewegen in das
Aufnahmebett 10 einrastend gehalten wird (Schließ- oder Greifstellung B). Die Greifhebel 14
können durch eine nicht im einzelnen dargestellte Nockenbahnbetätigung in eine Lösestellung
A, in der eine in der Greifeinheit gehaltene Verpackung freigegeben wird, bewegt werden.
Erläuterungshalber sei nachgetragen, daß die Greifeinheiten 9, wie Fig. 2 und 3 zeigen, so
angeordnet sind, daß der Rücken des V-förmigen Aufnahmebetts 10 in radialer Richtung des
Umlauftischs 1 bzw. bezüglich der Drehachse 7 verläuft, so daß sich auch der Zwischenraum
12 zwischen Deckfolie 3d und dem übrigen Teil der Verpackung in radialer Richtung er
streckt (die Blickrichtung in Fig. 5 und 6 stimmt mit einer radialen Richtung überein).
An einer um 180° gegenüber einer im Bereich der Transporteinrichtung 2 befindlichen Aus
gangsposition 40 ist an einer Korrekturposition 41 im Bereich einer mit 15 angedeuteten
Transporteinrichtung, die durch eine Verlängerung der Transportkette 2 oder durch eine ei
genständige Transporteinrichtung gebildet sein kann, eine Positionskorrektureinrichtung 18
angeordnet, die in Fig. 7 in einer Draufsicht dargestellt ist.
Die Positionskorrektureinrichtung 18 weist im wesentlichen zwei parallel zueinander beweg
bare Platten 20 und 21 auf, die jeweils an Haltearmen 23, 24 befestigt sind, die ihrerseits z. B.
auf einer gemeinsamen Längsführung verfahrbar und z. B. pneumatisch oder elektrisch ange
trieben sind. Die Platten 20, 21 sind aus der dargestellten Ruhestellung in Pfeilrichtung 30 in
die gestrichelt angedeutete Betätigungsstellung 20', 21' bewegbar.
Wie sich aus Fig. 1 und Fig. 7 entnehmen läßt, ist die Positionskorrektureinrichtung 18 so
angeordnet, daß die Platten 20, 21 senkrecht zu der mit der abgabeseitigen Transporteinrich
tung 15 ausgerichteten radialen Richtung verlaufen, wobei in Fig. 1 die Platten 20, 21 gestri
chelt angedeutet sind und in Fig. 7 die Lage der Drehachse 7 (unmaßstäblich) angedeutet ist.
Weiterhin zeigt Fig. 7 andeutungsweise eine in die Korrekturposition gedrehte Greifeinheit 9
mit Greifhebeln 14 und Schwenkwellen 15. Weiterhin angedeutet ist eine Inlay-Card 32, die
in den Zwischenraum 12 einer Verpackung eingelegt worden ist und mit einem Rand 32a über
den entsprechenden Rand der Verpackung übersteht.
Die dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt. Eine um 180° geöffnete Verpackung 3 wird an
der Ausgangsposition 40 von der Transporteinrichtung 2 übernommen, um mehr als 180°
geöffnet bzw. überstreckt und in diesem Zustand von einer im Bereich der Transporteinrich
tung 2 bereitstehenden Greifeinheit 9 übernommen (Fig. 1, Fig. 3). Der Drehtisch 1 wird zu
sammen mit der daran befestigen Greifeinheit im Uhrzeigersinn um 90° verdreht, so daß eine
oval bzw. V-förmig gebogene Inlay-Card in den Zwischenraum 12 der Verpackung 3, der
durch die abstehende bzw. herabhängende Deckfolie 3d und den übrigen Teil der Verpackung
gebildet wird, an der Einlegeposition 42 in radialer Richtung eingeschoben werden kann.
Anschließend wird der Drehtisch mit den Greifeinheiten um weitere 90° verdreht, so daß sich
die betrachtete Greifeinheit mit der darin gehaltenen Verpackung und der in dieser aufge
nommenen Inlay-Card gegenüber dem Ausgangszustand um 180° in eine der Transportein
richtung 15 entsprechenden Korrekturposition 41 bewegt hat. In dieser Position befindet sich
die betrachtete Greifeinheit 9 zwischen den entsprechend geöffneten bzw. auseinander be
wegten Platten 20, 21 der Positionskorrektureinrichtung 18 (Fig. 1, Fig. 7).
Da nicht auszuschließen ist, daß die Inlay-Card nicht exakt lagegerecht eingelegt worden ist
oder aufgrund der raschen Drehung um 90° durch die auftretenden Fliehkräfte in
radialer Richtung nach außen verrutscht, wie dies in Fig. 7 für die äußere
Kante 32a der Inlay-Card 32 angedeutet ist, muß eine entsprechende Korrektur erfolgen, da
mit die Verpackung 3 auf jeden Fall mit einer korrekt positionierten Inlay-Card an die Trans
porteinrichtung 15 übergeben wird.
Diese Korrektur erfolgt dadurch, daß die beiden Platten 20, 21 der Positionskorrektureinrich
tung 18 in die in Fig. 7 angedeuteten Positionen 20', 21' bewegt werden, wobei der Verfahr
weg bzw. die jeweiligen Endpositionen so eingestellt sind, daß der gegenseitige Abstand der
Platten 20, 21 in der Betätigungsposition 20', 21' genau der Höhe der in der Greifeinheit 9
gehaltenen Inlay-Card bzw. dem Außenmaß der diese aufnehmenden Verpackung (Box) ent
spricht, so daß sichergestellt ist, daß die Inlay-Card 32 vollständig und gerade in die Verpac
kung eingeschoben ist. Erst danach wird die Box wieder in die um 180° oder weniger geöff
nete Stellung bewegt, in der die sich fest an die Außenseite der Box anlegende Deckfolie 3d
die Inlay-Card gegen Verschieben fixiert.
Während in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel vorgesehen ist, daß die herantranspor
tierten Verpackungen bzw. DVD-Boxen während des Einlegevorgangs der Inlay-Card um
insgesamt 180° in einer horizontalen Ebene verdreht werden,
könnte alternativ zu dem beschrie
benen Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, daß die Verpackungen während des Einlegevor
gangs lediglich in die beschriebene überstreckte Stellung gebracht werden, ohne verdreht zu
werden. In einem solchen Fall wäre die Bewegung der Greifeinheiten 9 zwischen Ausgangs
position, Einlegeposition und Korrekturposition geradlinig. Weiter könnte alternativ vorgese
hen sein, daß der Drehtisch 1 um eine horizontale
Drehachse drehbar gelagert ist, wobei sich dann die Einlegeposition 42 nicht seitlich neben, son
dern oberhalb der ebenfalls horizontal angeordneten Transporteinrichtung befindet.
1
Drehtisch
2
Transporteinrichtung
3
Verpackung
3
a Boden
3
b Deckel
3
c Rücken
3
d Deckfolie
4
Datenträger
5
Transportrichtung
7
Drehachse
9
Greifeinheit
10
Aufnahmebett
12
Zwischenraum
14
Greifhebel
14
a Öffnungsschräge
15
Schwenkwelle
16
Lagerarm
18
Positionskorrektureinrichtung
20
Platte
20
' Betätigungsstellung von
20
21
Platte
21
' Betätigungsstellung von
21
23
Haltearm
24
Haltearm
30
Pfeil
32
Inlay-Card
32
a vorstehender Rand von
32
40
Ausgangsposition
41
Korrekturposition
42
Einlegeposition
Claims (17)
1. Verfahren zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Datenträgerverpackung, insbesondere
DVD-Box, mit den Schritten
- a) Bereitstellen einer Verpackung (3), die einen Boden (3a), einen Deckel (3b), einen Boden und Deckel verbindenden Rücken (3c) sowie eine an Außenrändern der Verpackung angebrachte Deckfolie (3d) aufweist, in einer Ausgangsposition (40), in der Boden (3a) und Deckel (3b) um 180° geöffnet sind und im wesentlichen in einer Transportebene liegen,
- b) Bewegen oder Verpackung (3) in eine überstreckte Stellung, in der Boden (3a) und Deckel (3b) V-förmig über 180° hinaus geöffnet sind, so daß die Deckfolie (3d) unter Bildung eines Zwischenraumes (12) von der Verpackung (3a, 3b, 3c) entgegenge setzt näherungsweise V-förmig absteht, und Halten der Verpackung in dieser Stellung,
- c) Einbringen einer Inlay-Card (32) in den Zwischenraum (12) zwischen Deckfolie (3d) und Verpackung (3a, 3b, 3c), wobei der Rand (32a) der Inlay-Card (32) aus dem Zwischenraum (12) hervorstehen kann,
- d) Ausrichtendes Verschieben der Inlay-Card (32) relativ zu der Verpackung durch Einwir ken auf den vorstehenden Rand, so daß die Inlay-Card lagegerecht inner halb der Verpackung (3a, 3b, 3c, 3d) ausgerichtet ist, und
- e) Überführen der Verpackung in einen um 180° geöffneten Zustand, in dem die Inlay-Card durch die fest an der Verpackung anliegende Deckfolie sicher gehalten ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung (3) in einer
linearen Transportbewegung mit einer Transportrichtung (5) bereitgestellt wird, wobei die
Verpackung (3) vor dem Einbringen der Inlay-Card um 90° in eine Einlegeposition (42)
und nach dem Einbringen der Inlay-Card um weitere 90° in eine gegenüber der Aus
gangsposition (40) um 180° versetzte Korrekturposition (41) gedreht wird, in der die Lage
der Inlay-Card ggf. korrigiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung (3) mit in
Transportrichtung (5) ausgerichtetem Rücken (3c) bereitgestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung jeweils
um eine senkrecht zu der Transportebene liegende Drehachse (7) gedreht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung (3) jeweils um
eine parallel zu der Transportebene und senkrecht zu der Transportrichtung (5) liegende
Drehachse gedreht wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transport
ebene horizontal liegt.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Bo
den (3a) und Deckel (3b) in der überstreckten Stellung um einen Winkel zwischen 190°
und 270°, insbesondere etwa 240°, geöffnet sind.
8. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit
- a) einer Transporteinrichtung (2) zum Bereitstellen einer Verpackung (3), die einen Boden (3a), einen Deckel (3b), einen Boden und Deckel verbindenden Rücken (3c) sowie eine an Außenrändern der Verpackung angebrachte Deckfolie (3d) aufweist, in einer Ausgangs position (40), in der Boden und Deckel um 180° geöffnet sind und im wesentlichen in ei ner Transportebene liegen,
- b) einer Greifeinrichtung zum Erfassen und Halten der Verpackung in einer überstreck ten Stellung, in der Boden (3a) und Deckel (3b) V-förmig über 180° hinaus geöffnet sind, so daß eine an Außenrändern der Verpackung angebrachte Deckfolie (3d) unter Bildung eines Zwischenraums (12) von der Verpackung entgegengesetzt näherungsweise V-förmig absteht,
- c) einer Einlegevorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in den Zwischenraum (12) an einer Einlegeposition,
- d) einer Positionskorrektureinrichtung (18) zum Zusammenwirken mit einem (32a) oder ge genüberliegenden, ggf. vorstehenden Rändern der Inlay-Card, durch ausrichtendes Ver schieben der Inlay-Card relativ zu Deckfolie und Verpackung, so daß die Inlay-Card lage gerecht innerhalb der Verpackung ausgerichtet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifeinrichtung zwi
schen der Ausgangsposition (40), einer dazu um 90° versetzten Einlegeposition (42), an
der die Inlay-Card in die Verpackung (3) eingebracht wird, und einer um weitere 90° ver
setzten Korrekturposition (41), an der die Lage der Inlay-Card ggf. korrigiert wird, um
zumindest 180° drehbar angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifeinrichtung
um eine senkrecht zu der Transportebene liegende Drehachse (7) drehbar gehalten ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Grei
feinrichtung vier um 90° gegeneinander versetzt angeordnete Greifeinheiten (9) aufwei
st.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Grei
feinrichtung um eine parallel zu der Transportebene und senkrecht zu der Trans
portrichtung (5) angeordnete Drehachse (7) drehbar gehalten ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Greifeinheit (9)
ein V-förmiges Aufnahmebett (10) aufweist, an dessen seitlichen Rändern Greifhebel (14)
angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifhebel (14) in
Schließrichtung federbelastet sind und Öffnungsschrägen (14a) aufweisen.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Grei
feinheiten (9) an einem Drehtisch (1) angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Positi
onskorrektureinrichtung (18) zwei zueinander parallele, zu- und voneinander bewegbare
Platten (20, 21) aufweist, die beidseitig gegen Ränder einer in einer in der Korrekturposi
tion befindlichen Greifeinheit (9) gehaltenen Verpackung (3) bewegbar sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Auf
nahmebett (10) einen Öffnungswinkel von zwischen etwa 190° und 270°, insbesondere
etwa 240° aufweist.
Priority Applications (2)
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| DE1999163192 DE19963192C2 (de) | 1999-12-27 | 1999-12-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Musik- oder Datenträgerverpackung, insbesondere DVD-Box |
| EP00128507A EP1112934B1 (de) | 1999-12-27 | 2000-12-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Musik- oder Datenträgerverpackung, insbesondere DVD-Box |
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| DE1999163192 DE19963192C2 (de) | 1999-12-27 | 1999-12-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Musik- oder Datenträgerverpackung, insbesondere DVD-Box |
Publications (2)
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|---|---|
| DE19963192A1 DE19963192A1 (de) | 2001-07-12 |
| DE19963192C2 true DE19963192C2 (de) | 2003-11-20 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999163192 Expired - Fee Related DE19963192C2 (de) | 1999-12-27 | 1999-12-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen einer Inlay-Card in eine Musik- oder Datenträgerverpackung, insbesondere DVD-Box |
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|---|---|
| EP (1) | EP1112934B1 (de) |
| DE (1) | DE19963192C2 (de) |
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