DE20001280U1 - Karabiner - Google Patents

Karabiner

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DE20001280U1
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carabiner
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snap hook
snap
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Vaude Sport GmbH and Co KG
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B45/00Hooks; Eyes
    • F16B45/02Hooks with pivoting or elastically bending closing member
    • F16B45/023Hooks with pivoting or elastically bending closing member the closing member pivoting about an axis perpendicular to the plane of the hook

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Engelhardt & Engelhardt
Patentanwälte
vauDe Sport
GmbH & Co. KG
88064 Tettnang
Karabiner
Die Erfindung bezieht sich auf einen Karabiner, der insbesondere für Expressschlingen verwendbar ist und einen entgegen der Kraft einer Feder verschwenkbar in dem Karabinerhaken gelagerten Schnapper aufweist.
Karabiner dieser Art sind in zahlreichen unterschiedlichen Ausgestaltungen bekannt.
Um bei der Verwendung von Expressschlingen als Kletterhilfen bei einem Sturz ein Aushängen des Kletterseiles durch eine Schlingenbildung möglichst zu vermeiden, werden diese vielfach mit an dem Kletterseil einzuhängenden Karabinern bestückt, deren Schnapper gleichmäßig nach innen gebogen sind. Der mit einem Felshaken zu verbindende Karabiner der Expressschlinge weist dagegen einen geradlinig verlaufenden Schnapper auf, da derartige Karabiner wesentlich preisgünstiger sind als Karabiner mit gebogenen Schnappern. Die Expressschlinge ist somit stets entsprechend der Anordnung der beiden unterschiedlich gestalteten Karabiner auszurichten. Unter extremen Bedingungen, die beim Klettern oftmals auftreten, ist dies aber mitunter schwierig durchzuführen. Auch ist die Herstellung des gebogenen Schnappers, durch den das Einhängen des Kletterseils erleichtert und dem Selbstaushängen entgegengewirkt wird, zeitaufwendig und mit erheblichen Kosten verbunden, da die Bearbeitungen an dem verformten Werkstück vorzunehmen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Karabiner zu beschaffen, der in die beiden Enden einer Seilschlinge eingehängt werden kann, ohne daß die Gefahr des Selbstaushängens aus dem Kletterseil erhöht wird. Ein Ausrichten einer
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Expressschlinge soll somit nicht mehr erforderlich sein, dennoch soll das Einhängen in das Kletterseil einfach zu bewerkstelligen sein. Auch soll der Bauaufwand, mit dem dies zu erreichen ist, gering gehalten werden, so daß auch eine kostengünstige Herstellung möglich ist.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Schnapper aus zwei geradlinig gestalteten Schenkeln zusammengesetzt ist, die in Richtung der Seilaufnahmeöffnung des Karabinerhakens zueinander geneigt verlaufend ausgebildet sind, wobei die beiden Schenkel des Schnappers unter einem Winkel &iacgr;&ogr; von 10 bis 30 Grad zueinander geneigt sein sollten und auch symmetrisch zueinander angeordnet sein können.
Vorteilhaft ist es ferner, den Übergangsbereich der beiden Schenkel des Schnappers auf der der Seilaufnahmeöffnung des Karabinerhakens zugekehrten Innenseite abzurunden und im Übergangsbereich der beiden Schenkel auf der der Seilaufnahmeöffnung des Karabinerhakens abgewandten Außenseite mit einer Einbuchtung in Form einer Griffmulde zu versehen.
Wird der Schnapper eines Karabiners gemäß der Erfindung ausgebildet, so ist nicht nur eine einfache wirtschaftliche Fertigung des Schnappers möglich, sondern ein Kletterseil ist auch leicht mit nur einer Hand, nahezu ähnlich wie mit einem Karabiner mit gebogenem Schnapper, in den Karabiner einhängbar. Durch die geneigt zueinander verlaufenden Schenkel des Schnappers ist nämlich eine Mulde gebildet, in die das Seil eingelegt und ohne Schwierigkeiten in den Karabinerhaken eingeführt werden kann. Da der abgekröpfte Schnapper wie ein gebogener Schnapper in die Seilöffnung des Karabinerhakens hineinragt, wird auch der Gefahr des Selbstaushängens des Kletterseils bei einem Sturz entgegengewirkt.
Der auf wirtschaftliche Weise herzustellende Karabiner, dessen Schnapper nach dem Bearbeiten eines Werkstückes aus Vollmaterial lediglich abzubiegen ist, kann somit an beiden Enden einer Expressschlinge angeordnet werden, ohne daß durch diesen ein höherer Kostenaufwand bedingt ist. Bei gleichen Karabinern wird aber ein umständliches Vorsortieren der Expressschlingen vermieden. Durch die Verwendung
des vorschlagsgemäß ausgebildeten Karabiners wird demnach die Handhabung von Expressschlingen vereinfacht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Karabiners dargestellt und nachfolgend im einzelnen erläutert. Hierbei zeigt
Figur 1 einen mit einem aus zwei Schenkeln zusammengesetzten Schnapper
versehenen Karabiner, in Seitenansicht,
Figur 2 eine Expressschlinge mit zwei in diese eingesetzte gemäß Figur 1
ausgebildete Karabiner und
Figur 3 das Einhängen eines Kletterseils in die Expressschlinge nach Figur 2
Der in Figur 1 dargestellte Karabiner 1 ist insbesondere in Verbindung mit Expressschlingen 10, wie dies in Figur 2 gezeigt ist, verwendbar und weist einen Karabinerhaken 2 und einen mit diesem über einen Gelenkbolzen 4 verbundenen Schnapper 3 auf, durch den die Seilaufnahmeöffnung 5 des Karabiners 1 verschlossen ist. Durch die Kraft einer auf den Schnapper 3 einwirkenden nicht gezeigten Feder liegt dieser an einem in den Karabinerhaken 2 eingesetzten Anschlagbolzen 6 an. Zum Einliegen eines Kletterseils in die Seilaufnahmeöffnung 5 ist der Schnapper 3 entgegen der Kraft der Feder, wie dies der Figur 3 zu entnehmen ist, um den Gelenkbolzen 4 zu verschwenken.
Um das Kletterseil problemlos in den Karabinerhaken 2 einführen zu können, ist der Schnapper 3 aus zwei geradlinig ausgebildeten Schenkeln 11 und 12 zusammengesetzt, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel unter einem Winkel von ca. 20 Grad zueinander geneigt verlaufen. Auf diese Weise ist der Schnapper 3 wie ein gebogener Schnapper zu handhaben, da die auf der Außenseite des Schnappers 3 zwischen den beiden Schenkeln 11 und 12 gebildete Einbuchtung 14 im Zusammenwirken mit den zueinander geneigten Schenkeln 11 und 12 eine Mulde bildet, durch die das Kletterseil geführt ist. Und da der Übergang der beiden aneinanderstoßenden Schenkel 11 und 12 auf der Innenseite mit einer Rundung 13
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versehen ist, wird ebenfalls - wie bei einem gebogenen Schnapper - einem Selbstaushängen des Kletterseils bei einem Sturz entgegengewirkt.
Da der Schnapper 3 nach Bearbeitung eines Werkstückes aus Vollmaterial lediglich durch einen Biegevorgang zu verformen ist, um die abgewinkelten Schenkel 11 und 12 zu erhalten, ist dieser auf sehr wirtschaftliche Weise herzustellen, so daß in die Expressschlinge 10 in deren beiden Enden jeweils ein gleichgestalteter Karabiner einzuhängen ist. Der Karabiner 1 ist demnach universell verwendbar, und beim Klettern ist ein Vorsortieren der Expressschlingen 10 nicht mehr erforderlich.
A30009e-ri / 20. Januar 2OuP

Claims (5)

1. Karabiner (1), insbesondere für Expreßschlingen (10), mit einem entgegen der Kraft einer Feder (5) verschwenkbar in dem Karabinerhaken (2) gelagerten Schnapper (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper (3) aus zwei geradlinig gestalteten Schenkeln (11, 12) zusammengesetzt ist, die in Richtung der Seilaufnahmeöffnung (5) des Karabinerhakens (2) zueinander geneigt verlaufend ausgebildet sind.
2. Karabiner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (11, 12) des Schnappers (3) unter einem Winkel α von 10 bis 30 Grad zueinander geneigt sind.
3. Karabiner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (11, 12) des Schnappers (3) symmetrisch zueinander angeordnet sind.
4. Karabiner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergangsbereich der beiden Schenkel (11, 12) des Schnappers (3) auf der der Seilaufnahmeöffnung (5) des Karabinerhakens (2)zugekehrten Innenseite abgerundet ist.
5. Karabinerhaken nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Übergangsbereich der beiden Schenkel (11, 12) des Schnappers (3) auf der der Seilaufnahmeöffnung (5) des Karabinerhakens (2) abgewandten Außenseite einer Einbuchtung (14) in Form einer Griffmulde vorgesehen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2397708A1 (de) 2010-06-18 2011-12-21 Skylotec GmbH Karabinervorrichtung
GB2512106A (en) * 2013-03-20 2014-09-24 Maralin Safety Systems Ltd Closable hook device

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