DE20002018U1 - Dachlastträger mit Hubvorrichtung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Dachlastträger mit Hubvorrichtung für KraftfahrzeugeInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
Bernhard Kreiethpff^MeissenesStr. 2& 44l39Hortn»und
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Dachlastträger mit Hubvorrichtung für Kraftfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der DE4112190A1 ist ein Dachgepäckträger beschrieben, bei dem die Last um eine horizontale Achse heruntergeschwenkt wird. Für den Transport von Behältern mit Inhalt kann solch eine kippende Vorrichtung problematisch sein.
In der DE410778IAl ist eine Vorrichtung zum Be- und Entladen von Kraftfahrzeugen mit Dachlasten beschrieben, bei der eine zerlegbare, im KFZ mitführbare und über das KFZ einschwenkbare Beladevorrichtung mit Seilwinde den Beladevorgang erleichtern soll. Diese Vorrichtung bedeutet für jeden Beladevorgang aber einen erheblichen Zeitaufwand.
Bekannt sind Varianten, die ausschließlich die Aufnahme von Fahrrädern gestatten.
Einige Vorrichtungen bieten lediglich eine mechanische Führung, ohne den lastabhängigen Kraftaufwand für den Anwender zu reduzieren.
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Dachlastträger mit einer Hubvorrichtung zu schaffen, mit dessen Hilfe Lasten von einer Transportstellung auf dem Fahrzeugdach, in eine Arbeitsstellung neben dem Kraftfahrzeug herunterbefördert werden können und umgekehrt, wobei die Last nur translatorisch und nicht rotatorisch bewegt wird und der Be- und Entladevorgang unabhängig vom Kraftvermögen und der Größe des Bedieners erfolgen kann.
Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß Dachlasten von einer Transportstellung auf dem Fahrzeugdach in eine Arbeitsstellung neben dem Kraftfahrzeug herunterbefördert werden können und umgekehrt, womit auch für kleinere Personen Steighilfen überflüssig sind.
In Arbeitsstellung ist es möglich, Lasten bequem aufzulegen und zu fixieren. Behälter sind von Oben einsehbar und spezielle Plattformen sind als Werkbank nutzbar.
Die Erfindung setzt der Last keine Grenzen bezüglich Form, Größe oder Gewicht, abgesehen von der maximalen Dachlast des Kraftfahrzeuges, die durch das Eigengewicht der Erfindung reduziert wird.
Durch die rein translatorische Führung der Last ist es möglich, Transportkisten mit losem Gut zu befördern, ohne ein unbeabsichtigtes Ausschütten oder Vermischen befürchten zu müssen.
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Bernhard KreierJieff.sMeissener.Str. 2£, 44139 Dortmund
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Der mechanische Antrieb ermöglicht es auch schwächeren Personen, schwere Lasten auf das Kraftfahrzeugdach zu befördern.
In Transportstellung ergibt sich ein kleiner und damit strömungsgünstiger Querschnitt der Erfindung.
Die Erfindung benötigt nur die herkömmlichen Befestigungsstellen für Dachgepäckträger am Kraftfahrzeug.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2 gegeben. Mindestens zwei parallel angeordnete Kinematiken werden über eine Welle (11) kraftschlüssig gekoppelt und damit ihr Bewegungsablauf synchronisiert.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 3 gegeben. Durch den Einsatz von Druckfedern (13), Zugfedern (14) und Torsionsfedern (15), können die Kraftspitzen in den Stäben und der Antriebswelle, speziell bei Erreichen der Endlagen, reduziert werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 4 gegeben. Sollen nur leichte Teile transportiert werden, kann eine Vorrichtung gewählt werden, deren Wert für b (17) bei nahezu Null liegt. Sind größere Lasten geplant, so sollte der Wert für b (17) größer gewählt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 5 gegeben. Wird statt des Zugmittels (9) ein Spindel-Mutter-System gewählt, kann aufgrund der hohen Übersetzung eines solchen Systems, bei gleichem Antrieb eine höhere Last aufgenommen werden. Außerdem ist aufgrund der selbsthemmenden Eigenschaften eines solchen Systems gewährleistet, daß beim Versagen des Antriebs (12), die Bewegung der Vorrichtung automatisch blockiert wird.
Bernhard Kreiei^ipff^Meissener.Str. 23*44139 Ocrtnuund
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figuren 1 bis 5 erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die Erfindung in einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung in abgesenkter Stellung, also
in Arbeitsstellung.
Fig. 2 die Erfindung in einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung in angehobener Stellung, also in Transportstellung.
Fig. 2 die Erfindung in einer Ansicht in Fahrzeuglängsrichtung in angehobener Stellung, also in Transportstellung.
Fig. 3 die Erfindung in einer perspektivischen Darstellung in Arbeitsstellung. Fig. 4 die Erfindung in einer perspektivischen Darstellung in Transportstellung. Fig. 5 ein Ausschnitt des &Egr;-Profils der Mittelstrebe (5) mit angrenzenden Elementen.
Der Unterbau (2) (Fig. 1) ist mit den üblichen Dachgepäckträgerelementen am KFZ befestigt. Ein Ende des Unterträgers (1) ist mit dem Unterbau (2) gelenkig verbunden. Das andere Ende des Unterträgers (1) ist mit der Mittelstrebe (5) gelenkig verbunden. Diese ist zusätzlich von einem am Unterbau (2) befestigten Führungselement (6) verdreh- und verschiebbar geführt. Sämtliche Gelenke und Führungen dieser Vorrichtung erlauben ausschließlich eine Rotations- bzw. Translationsbewegung quer zur Fahrzeuglängsachse. Achsensymmetrisch zu diesen Bauteilen sind der Oberträger (3), der Oberbau (4) und das Führungselement (7) angeordnet, wobei die Symmetrieachse in Fahrzeuglängsrichtung und durch den Mittelpunkt (10) der Mittelstrebe (5) verläuft. Der Oberbau (4) bildet die Lastaufnahme. Im geraden Mittelteil der Mittelstrebe (5) läuft ein durch Umlenkrollen (8) geführter Zahnriemen (9) um. Die als Kurvenrollen ausgeführten Führungselemente (6) und (7) sind so am Riemen (9) befestigt, daß ihre Bewegungen symmetrisch sind bezüglich der Symmetrieachse durch den Mittelpunkt (10). Das Führungselement (7) (Fig. 5) läuft in der oberen Nut des als &Egr;-Profil ausgeführten Mittelteil der Mittelstrebe (5). Das Führungselement (6) läuft in der unteren Nut des &Egr;-Profils. Die bisher beschriebenen Bauteile sind symmetrisch, bezüglich einer quer zur Fahrtrichtung stehenden Spiegelfläche, zweifach hintereinander angeordnet (Fig. 3). Die Bauteile (1), (2), (3), (4) und (5) sind jeweils durch Holme mit ihrem spiegelbildlichen Gegenüber starr verbunden. Ein Paar von Umlenkrollen (8) ist durch eine Welle (11) kraftschlüssig verbunden. Die Welle (11) ist verbunden mit einem Elektrogetriebemotor (12), der aus der Batteriespannung des Kraftfahrzeugs gespeist \\ird.
Um die Last aus der Transportstellung in die Arbeitsstellung abzusenken wird der Motor (12) gestartet. Die Welle (11) versetzt zwei Umlenkrollen (8) in Rotation und damit die Zahnriemen (9) in eine umlaufende Bewegung. Da der Zahnriemen (9) an der Kurvenrolle
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(6) fixiert ist und dessen Achse wiederum am Unterbau (2) fixiert ist, werden die Umlenkrollen (8) und damit auch die Mittelstrebe (5) relativ zum Unterbau (2) nach rechts verschoben. Die gelenkige Verbindung von Mittelstrebe (5) und Unterbau (2) mittels Unterträger (1) zwingt die Mittelstrebe (5) in eine zusätzlich kippende Bewegung. Aufgrund der erläuterten Symmetrien ist der Bewegungsablauf des Oberbaus (4) zumindest nahezu symmetrisch zu dem des Unterbaus (2), bezüglich der Symmetrieachse durch den Mittelpunkt (10). Die Relativbewegung zwischen dem die Last aufnehmenden Oberbau (4) und dem am Fahrzeug fixierten Unterbau (2) ist somit rein translatorisch. Das Anheben der Mittelstrebe (5) wird anfänglich unterstützt durch die Druckfeder (13). Das gleichzeitige Schwenken des Unterträgers (1) wird anfänglich unterstützt durch die Torsionsfeder (15). Soll die Last aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung angehoben werden, so muß die Drehrichtung des Motors (12) umgekehrt werden. Anfänglich wird der Hub Vorgang unterstützt durch die Zugfeder (14).
Claims (11)
1. Dachlastträger mit Hubvorrichtung für Kraftfahrzeuge, der die Last handbetätigt oder mit Unterstützung eines elektrischen Antriebes mechanisch geführt vom Dach des Fahrzeugs auf Arbeitshöhe neben das Fahrzeug herunterbefördert und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß
1. der als Winkel ausgeführte Unterträger (1) gelenkig an dem am Fahrzeug fixierten Unterbau (2) angebracht ist,
2. der als Winkel ausgeführte Oberträger (3) gelenkig an dem die Last aufnehmenden Oberbau (4) angebracht ist,
3. die als Doppelwinkel ausgeführte Mittelstrebe (5) gelenkig verbunden ist mit Unterträger (1) und Oberträger (3),
4. die Führungselemente (6) und (7) am Unterbau (2), bzw. am Oberbau (4) befestigt sind,
5. die Führungselemente (6) und (7) verschieb- und verdrehbar im Mittelteil der Mittelstrebe (5) geführt sind,
6. das im geraden Mittelteil der Mittelstrebe (S) um die Umlenkrollen (8) laufende Zugmittel (9) mit dem Lasttrum an einem Führungselement (6) befestigt ist und mit dem Leertrum an dem anderen Führungselement (7) befestigt ist,
7. mindestens eine Umlenkrolle (8) mit einem mechanischen Antrieb (12) gekoppelt ist,
8. der Abstand von einem Führungselement (6) zum Mittelpunkt (10) der Mittelstrebe (5) nahezu genau so groß ist wie der Abstand vom anderen Führungselement (7) zum Mittelpunkt (10) der Mittelstrebe (5),
9. die Vorrichtung im wesentlichen achsensymmetrisch ist bezüglich einer zur Fahrzeuglängsachse parallelen Linie, die durch den Mittelpunkt (10) der Mittelstrebe (5) verläuft.
2. Dachlastträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der in Anspruch 1 formulierten Kinematiken parallel und in Fahrzeuglängsachsenrichtung hintereinander angeordnet sind und durch Holme verbunden sind und die hintereinander befindlichen Umlenkrollen (8) durch eine Welle (11) verbunden sind.
3. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß mittels Druckfeder (13), Zugfeder (14) und Torsionsfeder (15) die Kinematikteile verbunden sind und hierdurch eine hebeunterstützende Wirkung erzielt wird.
4. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Längen a (16) und b (17) von Unterträger (1) und Oberträger (3) je nach Anwendungsfall zu variieren sind und das insbesondere die Länge b (17) im Verhältnis zur Länge c (18) der Mittelstrebe (5) mit zunehmender Maximallast größer vorzusehen ist.
5. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebungen der Führungselemente (6) und (7) relativ zur Mittelstrebe (5), durch ein Spindel-Mutter-System erfolgen, indem zwei parallel zur Mittelstrebe (5) liegende Spindeln durch einen Antrieb in gegenläufige Rotation versetzt werden und je eine auf jeder Spindel laufende Mutter fest mit den Führungselementen (6) und (7) verbunden sind.
6. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (12) ein elektrisch betriebener Motor ist.
7. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (12) eine handbetriebene Kurbel ist.
8. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbau (2) über Befestigungselemente verfügt, die eine Fixierung an einem üblichen Dachgepäckträger erlauben.
9. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbau (2) über übliche Befestigungselemente zur Fixierung an ein Kraftfahrzeug verfügt.
10. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (6) und (7) Kurvenrollen sind.
11. Dachlastträger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil der Mittelstrebe (5) als E-Profil ausgeführt ist und die Führungselemente (6) und (7) innerhalb je einer Vertiefung des Profils laufen.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (1)
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