DE20002705U1 - Springform - Google Patents

Springform

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DE20002705U1
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Zenker Backformen & Co Kg De GmbH
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Zenker & Co KG Metallware GmbH
H Zenker GmbH and Co KG Metallwarenfabrik
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    • A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21B—BAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00—Parts or accessories of ovens
    • A21B3/13—Baking-tins; Baking forms
    • A21B3/137—Baking-tins; Baking forms with detachable side and bottom parts, e.g. springform
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00—Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/01—Vessels uniquely adapted for baking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

H. Zenker GmbH & Co. KG
Metallwarenfabrik
Postfach 11 07
86542 Aichach
Springform
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Springform nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Springformen zum Backen von Kuchen, Quiches oder ähnlichem Backgut sind bekannt. Typischerweise besteht eine solche Springform aus einem im wesentlichen ringförmigen Spannring, in den ein scheibenförmiger Backgutträger einsetzbar
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ist. Der Spannring ist dabei als ein glatter, zu einem Ring gebogener Streifen ausgebildet, wobei der Streifen die Wandung des Spannrings bildet. Der Umfang des Spannrings ist durch einen Spannverschluß verstellbar, der am Spannring angeordnet ist. Zum Backen wird der Boden in den Spannring eingesetzt, wobei der Backgutträger durch ein Schließen des Spannverschlusses im Spannring festgelegt wird. In den vom Spannring und dem Backgutträger gebildeten Raum wird die Rohmasse des Backgutes eingebracht. Nach dem Backen wird der Spannverschluß am Spannring geöffnet, wodurch der Umfang des Spannrings vergrößert wird und der Spannring leicht vom Backgut abnehmbar ist.
Durch die glatte Ausbildung der Wandung des Spannrings ist der Spannring relativ leicht verformbar. Insbesondere ist der Spannring mit einer glatten Wandung gegenüber einer Torsionsbeanspruchung anfällig.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Springform zu schaffen, deren Spannring Verformungen einen größeren Widerstand entgegensetzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Springform mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Profilierung der Wandung des Spannrings wird eine Versteifung des Spannrings insbesondere gegen eine Torsionsbeanspruchung erreicht. Der Spannring bleibt auch nach längerer oder stärkerer Benutzung formstabil.
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Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Springform weist die Profilierung mindestens eine horizontal am Spannring angeordnete Vertiefung und/oder Ausbuchtung, insbesondere eine Sicke auf. Unter einer Vertiefung wird eine Vorwölbung der Wandung in das Innere des Spannrings verstanden, unter einer Ausbuchtung wird eine Vorwölbung der Wandung zur Außenseite des Spannrings verstanden.
Solche Vertiefungen und/oder Auswölbungen sind in einfacher Weise am Spannring anbringbar. Durch die horizontale Anordnung der Vertiefungen und/oder Auswölbungen erhält ein Nutzer der Springform außerdem noch einen Anhaltspunkt für eine gleichmäßige Befüllung der Springform mit Teig.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Profilierung des Spannrings zwei, insbesondere zehn horizontal im regelmäßigen Abstand zueinander, am Umfang angeordnete Vertiefungen und/oder Auswölbungen aufweist, so daß die Wandung des Spannrings zumindest teilweise einen wellenförmigen Querschnitt aufweist. Durch die regelmäßig angeordneten Vertiefungen und/oder Auswölbungen entsteht ein dekoratives Muster am Backgut. Auch erlauben die regelmäßig angeordneten Vertiefungen und/oder Auswölbungen in der Wandung eine besonders gute Abschätzung der Befüllung der Springform mit frischem Teig.
Bei einer ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Springform weist die Profilierung mindestens eine wellenförmige Vertiefung und/oder Auswölbung entlang des Umfangs des Spannrings auf. Dadurch, daß die wellenförmigen Vertiefungen und/oder Auswölbungen entlang des Um-
fangs verlaufen, wird der Spannring besonders versteift. Außerdem entsteht durch das Wellenmuster ein besonders dekoratives Muster im Backgut.
Mit Vorteil weist die Profilierung des Spannrings mindestens zwei vertikale Vertiefungen und/oder Auswölbungen in der Wandung auf. Damit wird neben einer Stabilisierung des Spannrings auch ein Muster auf das Backgut aufgebracht. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die vertikalen Vertiefungen und/oder Auswölbungen untereinander einen regelmäßigen Abstand entlang des Umfangs des Spannrings aufweisen. Auf diese Weise können die Vertiefungen und/oder Auswölbungen als Markierungen für die Portionierung des fertigen Backgutes verwendet werden.
Mit Vorteil sind der Backgutträger und der Spannring der Springform aus Metall, insbesondere aus mit Kunststoff beschichtetem Weißblech gefertigt. Ein Spannring aus Metall weist eine hinreichende Elastizität auf, um im verspannten Zustand den Backgutträger sicher zu halten und eine dichtende Verbindung zwischen Spannring und Backgutträger herzustellen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Springform sind der Backgutträger und die Innenfläche des Spannrings mit einem Antihaftmittel beschichtet, so daß ein Anhaften des Backgutes an der Springform vermieden wird.
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Mit besonderem Vorteil besteht der Backgutträger im wesentlichen aus schnitt- und kratzfestem Material, insbesondere Glas, so daß Portionen direkt auf dem Backgutträger schneidbar sind, ohne die Oberfläche des Backgutträgers zu beschädigen. Des weiteren läßt sich eine schnitt- und kratzfeste Oberfläche besonders gut reinigen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Springform weisen der Backgutträger und der Umfang des Spannrings die Form eines Polygons auf. Durch die polygonale Form werden an dem Backgut Ecken vorgegeben, die für eine Portionierung des Backgutes hilfreich sind. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Backgutträger und der Umfang des Spannrings die Form eines regelmäßigen Oktogons haben.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Springform mit einem profilierten Spannring;
Fig. 2 eine Schnittansicht der Springform entlang der Linie A-A in Fig I;
Fig. 3 eine Schnittansicht eines Details mit einer wellenförmigen Profilierung der Wandung des Spannrings;
Fig. 4a eine Seitenansicht des Spannrings mit einer wellenförmigen Profilierung entlang des Umfangs;
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Fig. 4b eine Seitenansicht der Wandung des Spannrings mit einer weiteren wellenförmigen Profilierung entlang des Umfangs.
In Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Springform dargestellt.
Die erfindungsgemäße Springform besteht dabei aus einem Backgutträger 3 und einem Spannring 1, wobei der Spannring 1 den Backgutträger im Zusammenbau umgibt.
Der Backgutträger 3 ist als eine dünne Scheibe ausgebildet, die von dem runden Spannring 1 umschließbar ist. Die Wandung des Spannrings 1 ist aus einem Streifen Blech gebildet, dessen Enden durch einen an der Außenseite befestigten Spannverschluß 4 miteinander verbunden sind. Durch das Schließen des Spannverschlusses 4 werden die Enden des Blechstreifens in an sich bekannter Weise so gegeneinander verschoben, daß der Umfang des Spannrings 1 verringert wird. Ein Öffnen des Spannverschlusses 4 bewirkt eine Vergrößerung des Umfanges des Spannrings 2.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform weist eine runde Grundfläche auf. Alternative Ausführungsformen weisen eine polygonale, insbesondere oktogonale Form auf.
Die Wandung des Spannring 1 weist zehn horizontal angeordnete Sicken als Vertiefungen 2 auf, die sich entlang des Umfanges des Spannrings 1 erstrecken. Die Sicken sind dabei in gleichem Abstand zueinander angeordnet, so daß ein regelmäßiges Muster entsteht. Durch die Sicken 2 erhält der Spannring 1 eine Profilierung, die ihn gegenüber einer
Verwindung oder anderen Verformungen steifer macht. Insbesondere wenn der Spannverschluß 4 geöffnet ist, weist der Spannring 1 eine gegenüber einem glatten Spannring höhere Stabilität auf.
Grundsätzlich wird hier unter einer profilierten Wandung eine Wandung verstanden, deren Oberfläche von der eines glatten Streifens abweicht, d.h. die Oberfläche der Wandung wird durch die Profilierung vergrößert.
Durch die Profilierung 2 wird die Oberfläche der Wandung des Spannrings 1 vergrößert, die dem Backgut zugewandt ist. Durch die größere Oberfläche wird eine bessere Wärmeübertragung von einem Ofen durch den Spannring 1 zum Backgut gewährleistet. Dadurch wird der Rand des Backgutes, der insbesondere beim Transport den größten Belastungen unterliegt, besser durchgebacken, so daß sich die Stabilität des Backgutes erhöht.
Die Innenseite der Wandung des Spannrings 1 ist mit einer Antihaftbeschichtung versehen, so daß das Abnehmen des Spannrings 1 nach dem Backen des Backgutes nicht zu einer Beschädigung des Backgutes führt.
Außerdem wird durch die Profilierung 2 der Wandung des Spannrings 1 ein geometrisches Muster auf den Rand des Backgutes aufgebracht, das dekorativen Charakter hat.
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht durch die in Fig. 1 dargestellte Springform. Der Spannring 1 ist mit zehn übereinander, im gleichen Abstand angeordneten Sicken 2 versehen.
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In alternativen Ausgestaltungen weisen die Sicken 2 untereinander einen unterschiedlichen Abstand auf. So liegen die Sicken am oberen Teil des Backgutes enger beisammen, im unteren Teil werden die Abstände der Sicken größer. Mit einer solchen Ausgestaltung kann der besonders empfindliche Rand des Backgutes gezielt stabilisiert werden. Auch lassen sich durch die Wahl der Abstände weitere geometrische Muster auf den Rand des Backgutes aufbringen.
Fig. 3 zeigt die Schnittansicht eines Details eines profilierten Spannrings 1. Hier ist die Profilierung als eine Art Wellenprofil an der Wandung des Spannrings 2 angeordnet .
Fig. 4a zeigt eine Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung des Spannrings. Hier ist die Profilierung 2 durch wellenförmige Vertiefungen entlang des Umfangs der Wandung des Spannrings 1 angeordnet. Dadurch lassen sich die Erhöhung der Verwindungssteifigkeit mit einem ästhetischen Muster auf dem Backgut kombinieren. Fig. 4b zeigt die gleiche Ansicht wie Fig. 4b, das Wellenmuster weist aber gegenüber dem in Fig. 4a dargestellten Muster eine kleinere Wellenlänge auf.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, die von der erfindungsgemäßen Springform auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen.

Claims (11)

1. Springform für Backgut mit einem Backguträger und einem den Backgutträger mit einer Wandung umgebenden Spannring, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Spannrings (1) eine Profilierung (2) aufweist.
2. Springform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung (2) mindestens eine horizontal am Spannring (1) angeordnete Vertiefung und/oder Ausbuchtung, insbesondere eine Sicke aufweist.
3. Springform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung (2) des Spannrings (1) mindestens zwei, insbesondere zehn horizontal im regelmäßigen Abstand zueinander, am Umfang angeordnete Vertiefungen und/oder Ausbuchtungen aufweist, so daß die Wandung des Spannrings (1) zumindest teilweise einen wellenförmigen Querschnitt aufweist.
4. Springform nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung (2) mindestens eine wellenförmige Vertiefung und/oder Ausbuchtung entlang des Umfangs des Spannrings (1) aufweist.
5. Springform nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung (2) des Spannrings (1) mindestens zwei vertikale Vertiefungen und/oder Ausbuchtungen in der Wandung aufweist.
6. Springform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Vertiefungen und/oder Ausbuchtungen untereinander einen regelmäßigen Abstand entlang des Umfangs des Spannrings (1) aufweisen.
7. Springform nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Backgutträger (3) und/oder der Spannring (1) aus Metall, insbesondere aus kunststoff-beschichtetem Weißblech gefertigt sind.
8. Springform nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Backgutträger (3) und/oder die Innenfläche der Wandung des Spannrings (1) eine Antihaftbeschichtung aufweisen.
9. Springform nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Backgutträger (3) im wesentlichen aus einem schnitt- und kratzfesten Material, insbesondere Glas besteht.
10. Springform nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Backgutträger (3) und der Umfang des Spannrings (1) die Form eines Polygons haben.
11. Springform nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Backgutträger (3) und der Umfang des Spannrings (2) die Form eines regelmäßigen Oktogons haben.
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